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vom: 02.07.2010, 00:02
Goldfinger Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Guten Abend,

was mich verwundert, das alle Welt sich nur, wohl aus Bekannheitsgraden, auf Gold und Silber stürzt.
Es gibt, und das ist meine Überzeugung noch eine bessere Alternative gerade zum teuren und eigentlich nur gehorteten Gold. Die Rede ist von Platin und Palladium. Beide sehr selten in der Jahresförderung. Platin z.B. nur ein Zehntel von Gold und Industriell, gerade bei der Kat Technik aber auch in der Brennstoffzellentechnik unersetzbar.

Brennstoffzelle, der Antrieb der Zukunft, also eigentlich ein riesiger Markt, wenn man mal an die aufstrebenden Milliardenvölker denkt.

Warum fristet gerade das eigentlich noch sehr billige und sehr seltene Palladium immer noch dieses Schattendasein?

Was meint Ihr dazu?

smilie_24

Goldfinger der jetzt das macht smilie_03
vom: 02.07.2010, 00:15
KölschGold Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Bei mir fristet Palladium kein Schattendasein. Ich warte noch auf meinem 1oz-Barren vom Händler aus Erding.
Platin ist bei mir im Moment nicht angesagt, da der Preis/Unze einfach zu hoch ist. Für das Geld hol ich mir dann lieber mehrere Unzen Silberpandas smilie_02

Alle 4 "großen" Edelmetalle (Au, Ag, Pd, Pt) sollten m.M.n. zum Portfolio eines Anlegers gehören. Auch wenn AU und AG häufiger in dem Medien erscheinen und somit bei der Bevölkerung als eine Art "Edelmetall 1. Klasse" wahrgenommen werden. Palladium und Platin dann als "2. Wahl". Bei PD wohl wegen der Unbekanntheit der wirtschaftlichen Bedeutung und bei PT u.a. auch wegen dem Preis.
_________________
Ist das Niveau erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert!
vom: 02.07.2010, 09:59
Goldmaus Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
KölschGold hat Folgendes geschrieben:
Alle 4 "großen" Edelmetalle (Au, Ag, Pd, Pt) sollten m.M.n. zum Portfolio eines Anlegers gehören. Auch wenn AU und AG häufiger in dem Medien erscheinen und somit bei der Bevölkerung als eine Art "Edelmetall 1. Klasse" wahrgenommen werden. Palladium und Platin dann als "2. Wahl". Bei PD wohl wegen der Unbekanntheit der wirtschaftlichen Bedeutung und bei PT u.a. auch wegen dem Preis.

Ich stimme völlig zu. Allerdings würde ich nicht so viel -prozentual- in Pd und Pt anlegen, weil sie, wegen ihrer Unbekanntheit, nicht so einfach zu tauschen/wechseln sind.
_________________
• Goldmaus Münzinvest
[ http://goldmaus.muenzinvest.de ]
vom: 02.07.2010, 10:50
999.9 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Goldmaus hat Folgendes geschrieben:
KölschGold hat Folgendes geschrieben:
Alle 4 "großen" Edelmetalle (Au, Ag, Pd, Pt) sollten m.M.n. zum Portfolio eines Anlegers gehören. Auch wenn AU und AG häufiger in dem Medien erscheinen und somit bei der Bevölkerung als eine Art "Edelmetall 1. Klasse" wahrgenommen werden. Palladium und Platin dann als "2. Wahl". Bei PD wohl wegen der Unbekanntheit der wirtschaftlichen Bedeutung und bei PT u.a. auch wegen dem Preis.

Ich stimme völlig zu. Allerdings würde ich nicht so viel -prozentual- in Pd und Pt anlegen, weil sie, wegen ihrer Unbekanntheit, nicht so einfach zu tauschen/wechseln sind.


Dem muss ich ausnahmsweise widersprechen, Platin und Palladium sind ebenfalls in Münz- oder Barrenform (LBMA-zertifizierte) voll bankenüblich und können weltweit schnell eingetauscht werden.
_________________
Nichts hasst der im Denken geschulte mehr als die Negation der Logik.
Eine Unze bleibt eine Unze bleibt eine Unze! Mittler zwischen Hirn und H�nden muss das Herz sein!
vom: 02.07.2010, 11:00
Goldmaus Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
999.9 hat Folgendes geschrieben:
Dem muss ich ausnahmsweise widersprechen, Platin und Palladium sind ebenfalls in Münz- oder Barrenform (LBMA-zertifizierte) voll bankenüblich und können weltweit schnell eingetauscht werden.

Was ich meinte ist, dass, weil sie kein "Volksmetall" sind, kann man sie i. A. nur in bestimmten Geschäfte gegen Bargeld tauschen.
_________________
• Goldmaus Münzinvest
[ http://goldmaus.muenzinvest.de ]
vom: 02.07.2010, 11:01
999.9 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Ich kann Gold auch nicht beim Metzger abgeben.

smilie_10
_________________
Nichts hasst der im Denken geschulte mehr als die Negation der Logik.
Eine Unze bleibt eine Unze bleibt eine Unze! Mittler zwischen Hirn und H�nden muss das Herz sein!
vom: 03.07.2010, 01:25
Datenreisender Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
999.9 hat Folgendes geschrieben:
Ich kann Gold auch nicht beim Metzger abgeben.

smilie_10

Warum nicht?

Seit ungefähr 6.000 Jahren kann man auf diesem Planeten mit Gold bezahlen, und zwar zu jeder Zeit und an jedem Ort.
Gold ist universelles Geld. Wer Gold hat, hat immer Geld.
https://forum.gold.de/medien-berich....klung-t507-s120.html#6327

Um beim Beispiel des Metzgers zu bleiben:
Natürlich klappt das nicht bei einer angestellten Bedien-/Kassierkraft, weil deren Kasse abends stimmen muss, aber der Chef persönlich ist da möglicherweise flexibler, zumal da ja auch noch fiskalische Implikationen mit reinspielen ...

Ich habe neulich in einer grossen Bekleidungskette an der Kasse mitbekommen, dass ein Kunde vor mir mit 10 Euro Silber-Gedenkmünzen bezahlen wollte. Die Verkäuferin kannte diese Münzen nicht, war aber trotzdem sehr freundlich und bemüht. Sie zauberte sogar einen Flyer aus einer Schublade im Kassentresen (ob der von ihrem Arbeitgeber war oder von der Bundesbank/EZB herausgegeben wurde, konnte ich leider nicht erkennen), auf dem alle Euro-Münzen und -Scheine abgebildet waren. Die Silberzehner waren da aber nicht mit drauf. Die Verkäuferin sagte, dass sie nur Münzen und Scheine annehmen dürfe, die auf diesem Flyer abgebildet seien. Hilfsbereit wie ich nunmal bin, habe ich dann vermittelnd angeboten, die Silberzehner zu wechseln, und meinen Einkauf anschliessend mit EC-Karte bezahlt. Die Verkäuferin glücklich (nochmal sauber aus der Situation herausgekommen), der Kunde vor mir glücklich (die 10 Euro-Münzen losgeworden), ich glücklich ... Wink
vom: 03.07.2010, 03:01
Metallicum Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Goldfinger hat Folgendes geschrieben:
Guten Abend,
Beide sehr selten in der Jahresförderung. Platin z.B. nur ein Zehntel von Gold und Industriell, gerade bei der Kat Technik aber auch in der Brennstoffzellentechnik unersetzbar.
Brennstoffzelle, der Antrieb der Zukunft, also eigentlich ein riesiger Markt, wenn man mal an die aufstrebenden Milliardenvölker denkt.

Warum fristet gerade das eigentlich noch sehr billige und sehr seltene Palladium immer noch dieses Schattendasein?


Du hast dir die Frage im Prinzip schon selbst beantwortet: Weil beide Metalle zu 99% (bitte nicht auf diesen Wert festnageln, ohne Gewähr) Industriemetalle sind. Das kann noch so selten sein, wenn industriell nicht benötigt, ab in den Keller mit den Preisen, weil das Zeug keiner haben will.

Weiterhin als Anlage uninteressant, da nicht liquide. Kein Mensch kauft Platin oder Palladium zu vernünftigen Preisen an. Der Spread ist riesig, hinzu kommen die 19% Umsatzsteuer. Für Privatanleger physisch höchstens als Beimischung zu empfehlen.

Gold und Silber hingegen waren schon immer auch Geldmetall, Konkurrenten des Papiergeldes.
Silber ist hier natürlich ein Sonderfall mit dem man langfristig über die nächsten 10-20 Jahre eigentlich nichts verkehrt machen kann. Es ist ein Zwitter - Geldmetall aber auch Industreimetall und m.E. drastisch unterbewertet.
_________________
Nennt mich doch einfach "Prophet"!
vom: 03.07.2010, 03:56
Datenreisender Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Metallicum hat Folgendes geschrieben:
Weiterhin als Anlage uninteressant, da nicht liquide. Kein Mensch kauft Platin oder Palladium zu vernünftigen Preisen an. Der Spread ist riesig, hinzu kommen die 19% Umsatzsteuer. Für Privatanleger physisch höchstens als Beimischung zu empfehlen.

Mein Frauchen verlangte bei der Auswahl unserer Eheringe nach Platin, weil deren Preis deutlich höher lag, als der von Goldringen. Sie vermutete dahinter "noch edlere" Ware als Gold (heute weiss ich, dass das auch etwas mit der durchaus schwereren Verarbeitung von Platin zu tun hat). Aber bei einer Hochzeit ist einem ja bekanntlich kaum etwas zu teuer und welcher Mann wagt es wohl, seinem (zukünftigen) Frauchen in so einer wichtigen Frage zu widersprechen ... Laughing

Hinzu kommt aber, dass Schmuckstücke aus Platin im Gegensatz zum Gold üblicherweise eine 950er Reinheit aufweisen, und daher trotz optisch unauffälliger Grösse ein sehr beeindruckendes Gewicht auf die Handfläche bringen. So einen Ehering aus purem Platin sollte man also mal in der Hand gehabt haben, das ist von der Dichte her ein durchaus beeindruckendes Gefühl, wenn man das mal mit einem üblichen Ring aus Gold oder Silber vergleicht.

Gekauft habe ich die Ringe übrigens im Jahr 2002. Für unglaubliche 2.500 €. Goldringe hätten mich damals weniger als ein Viertel gekostet. Aber wenn ich mir die Preisentwicklung des Platins von 2002 bis heute so anschaue, könnte ich mir diese extrem unauffälligen und widerstandsfähigen Eheringe heute wahrscheinlich gar nicht mehr leisten ...
vom: 03.07.2010, 06:56
Auric Goldfinger Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden


Es gibt auch Schmuck aus 999er Gold. Dieser ist zwar kaum auf dem Markt vorhanden, da das Gold in einem aufwendigen Verfahren erst "gehärtet" werden muss, es gibt ihn aber. Da Gold eine höhere Ordnungszahl und eine höhere Atommasse als Platin hat, ist es auch geringfügig "dichter", es hat also mehr Protonen als Pt im Atomkern.

Das höhere Gewicht ergibt sich also in der Tat durch die höhere Feinheit der meisten Schmuckstücke aus Platin im Vergleich zu den legierteren aus Gold. Gold hat aber eine der gleichmäßigsten atomaren Strukturen innerhalb der Elemente.
_________________
"Es ist Gold, Mr. Bond. Schon mein ganzes Leben lang habe ich seine Farbe geliebt, seinen Glanz, seine göttliche Schwere. Mir ist jedes Unternehmen willkommen, das meinen Vorrat vergrößert, der schon recht beträchtlich ist."
vom: 14.01.2011, 10:32
Der Unaussprechliche Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Glas, stärker als Stahl

Ein neuer Werkstoff könnte einen äußerst robusten Zahnersatz liefern – und andere neuartige Produkte.

In der Welt der Materialwissenschaften sind Festigkeit und Härte nicht nur zwei verschiedene Attribute eines Werkstoffes – es sind Eigenschaften, die selten zusammengehen. Forscher am California Institute of Technology (Caltech) und dem Lawrence Berkeley National Laboratory haben nun eine neuartige Form von Glas entwickelt, die beide Qualitäten besitzt. Es ist fester und härter als Stahl. Der Werkstoff enthält Palladium, ein Metall, dessen Nutzbarkeit in Gläsern bereits vor 45 Jahren entdeckt worden war.

... http://www.heise.de/tr/artikel/Glas....er-als-Stahl-1168684.html
vom: 14.01.2011, 10:34
Spongebob
@Datenreisender und 999.9er

Ich habe meine Silber- und Goldunzen, um im schlimmsten Fall damit beim Bäcker und Metzger einkaufen zu gehen.
Zeigt mir den Bäcker oder Metzger, der in so einem Krisenfall das nicht annimmt.
vom: 14.01.2011, 12:26
Di=a!na Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Interessanter Thread!

Vielleicht sind die EM Platin und Palladium für den Kauf über eine Firma (GmbH etc.) interessant. Man könnte Rücklagen auf diese Art und Weise investieren und möglicherweise (Weiß jemand, ob es da Bedingungen gibt, wenn es sich NICHT um einen entsprechenden verarbeitenden Betrieb handelt?) die MWSt rückerstattet bekommen bzw. sie mit der USt verrechnen. Das Gleiche würde sich natürlich auch für Silberbarren anbieten, wohingegen Ag-Münzen und -Münzbarren wohl besser privat gehalten werden sollten (MWSt "lediglich" 7%). Beim Verkauf muß die Firma natürlich den erzielten Gewinn versteuern und auch die USt wieder abführen. Trotzdem könnte das ganze lohnend sein, je nach Konstruktion der Rücklagen. Hätte jemand z.B. Pensionsrückstellungen 2002 in Ag angelegt, dann hätte das Metall die jährlich erforderlichen Rückstellungen völlig alleine erarbeitet. Natürlich hätte man bei heftigen Kurzstürzen dann auch ganz schön in die Hölle fahren können. Aber als "Beimischung" vielleicht gar keine schlechte Idee.
_________________
Ohhhh.......
vom: 14.01.2011, 13:26
Spongebob
Di=a!na hat Folgendes geschrieben:
Natürlich hätte man bei heftigen Kurzstürzen dann auch ganz schön in die Hölle fahren können. Aber als "Beimischung" vielleicht gar keine schlechte Idee.


Und da hast Du genau das Haar in der Suppe gefunden.
Beimischung ist super, aber allein darauf setzen kann ganz doll in die Hose gehen.
Beispiel: Ich hab Unzen virtuell gehandelt und wäre bei USD 30,- ausgestiegen.
Leider hab ich bei 29,18 gekauft und nun ordentlich Verluste eingefahren.
Naja, einfach Atem anhalten und hoffen das es wieder hochgeht.
vom: 15.02.2011, 18:28
sw_trade Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Hallo, als Neuling im Goldinvestment und diesbezüglich auch hier überlege ich neben Gold auch in Palladium zu investieren, immerhin verzeichnet der Kurs eine stete Steigung. Dass es sich hier um ein "fast" reines Industriemetall handelt ist mir bewusst, da es hauptsächlich in der Katalysatorenherstellung, Elektro-, Zahntechnik und in geringem Maße auch in der Schmuckindustrie (ja, die Ringe haben fast Smile) verwendet wird.

Aber allein auf den Automobilbau/ die Katalysatorenherstellung abgestellt sollte Palladium in
Zukunft doch im Kurs steigen und nach und nach Platin, zumindest in diesem Segment, ablösen. Allein schon die Euro IV oder V verlangt schon eine enorm hohe Verbrennungstemperatur.
(Palladium bis über 950°C soweit ich mich erinnern kann.)
Dass der Wert aufgrund seiner Seltenheit steigt halte ich hingegen für abwägig, da Palladium als Abfallprodukt gewonnen wird.

Was meint ihr? Steigt der Kurs weiter? Oder sollte man vom Palladium Abstand nehmen? Als Beimischung sicherlich zu empfehlen aber wie sieht es als größere Investition aus? Sicherlich sieht
es jeder anders hier und vertritt dabei seine eigene Philosophie aber da ich mehr Erfahrung in diesem Segment habt würde ich gern eure Meinung hören/ lesen. smilie_24
vom: 15.02.2011, 19:39
Suedwester
Der Preis von Palladium ist sehr schnell sehr stark gestiegen. Hier wuerde ich vorsichtig sein. Welcher Preis ist gerechtfertigt? 200 Dollar die Unze, oder vielleicht 2.000 Dollar? Leider kommt in Deutschland dazu, dass die Spanne zwischen Ankauf und Verkauf sehr gross ist: dank Mehrwertsteuer, sowie wegen der geringen Mengen, die gehandelt werden.

Bei Barren sind die Aufpreise eventuell geringer als bei Muenzen, da bei (seltenen) Muenzen oft auch Sammleraufschlaege gezahlt werden muessen.

Ich denke, vielleicht sollte man eine Korrektur, die gibt es immer wieder, und zwar recht heftig, abwarten, und dann ein paar Stuecke kaufen. Bei Aufpreisen von 40% - 50% auf den Metallwert dreht sich bei mir allerdings der Magen um.

Ein geringeres Risiko bietet Platin, aber auch hier natuerlich die MwSt und hohe Aufpreise beim Kauf physischer Ware. Wer zocken will, kann allerdings Zertifikate mit geringem Spread kaufen.

Oder, mal in der Schweiz nachfragen, manche Banken dort haben Platin und vielleicht Palladium im Angebot. Dort ist die Steuer viel geringer als in Deutschland. Habe mir auch einige Male Platinmuenzen aus England und USA besorgt - dort bekommt man sie viel naeher am Metallwert. Allerdings sollte der Zoll wohl nicht ueber die Pakete stolpern.
vom: 24.02.2011, 11:13
sw_trade Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Die Platin und Palladiumpreise gehen derzeit steil den Berg runter. Gleicherzeitig steigt Silber und Gold an. Zusammenhang?
vom: 24.02.2011, 11:27
silverlion
Platin und Palladium sind in letzter Zeit
gut gelaufen. Konsolidierungszeit.
vom: 24.02.2011, 22:15
Silberhörnchen Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Hurra ich weiß was! smilie_23

Auric Goldfinger hat Folgendes geschrieben:


Da Gold eine höhere Ordnungszahl und eine höhere Atommasse als Platin hat, ist es auch geringfügig "dichter", es hat also mehr Protonen als Pt im Atomkern.


Gold ist nicht dichter als Platin! Außer in gasförmigen Zustand; und ich glaube das können wir bei Eheringen wohl ausschließen.

Auric Goldfinger hat Folgendes geschrieben:


Das höhere Gewicht ergibt sich also in der Tat durch die höhere Feinheit der meisten Schmuckstücke aus Platin im Vergleich zu den legierteren aus Gold.


Das dürfte wohl eher hinkommen aber auch hier habe ich begründete Zweifel ob irgendjemand diesen Unterschied per Hand fühlen könnte. Bei einem typischen Ring solllte der Unterschied zwischen585er Gold und 950er Platin im Bereich einiger 1/10 g liegen. Die Psychologie dürfte da die wichtigste Rolle spielen.

Wie auch immer, für Anlagezwecke halte ich physisches Platin und Palladium nicht für sinnvoll, da der Spread normalerweise viel zu groß ist, um z.B. mit Gold konkurieren zu können. Als Notgroschen für Krisenzeiten erscheint mir dies außer als Beimischung auch ungeeignet, da als "im Volk" mental einfach nicht mit Geld gleichgesetzt und daher nur schwer im normalen Handel verwendbar. Der Verkauf an eine dann nicht mehr in jetzigen Umfang vorhanden Industrie wird kaum noch was abwerfen.

Als Beimischung ist es dann sinnvoll, wenn man sich sicher ist, mit den Klassikern Gold und Silber die Krise aussitzen zu können und dann, wenn es wieder aufwärts geht, einer der wenigen zu sein, die noch über physisches Platin und Palladium verfügen. In einer solchen Aufschwungphase sollten die Preise auch kaufkraftbereinigt "in Galaxien vorstoßen, die noch nie ein Mensch gesehen hat".

Zur Info: Bevor der technisch/industrielle Nutzen von Platin erkannt wurde, hat man Goldmünzen dadurch gefälscht, indem man sie aus Platin nachgemacht und dann vergoldet hatte.

Ohne die entsprechende industrielle Nachfrage wäre Platin auch heute noch billiger als Silber.
_________________
From the notebook of Lazarus Long (Robert Heinlein 1973):
Stupidity cannot be cured with money, or through education, or by legislation. Stupidity is not a sin, the victim can't help being stupid. But stupidity is the only universal capital crime.
vom: 25.02.2011, 10:58
Suedwester
Ach, und wo wuerde heute der Silberpreis stehen, ohne die industrielle Nachfrage? Niedriger als der Preis von Platin?

Oder wo wuerde heute der Goldpreis stehen, ohne die Nachfrage der Schmuckindustrie? Und ohne Spekulanten, wo waere der Preis dann?

Diese Argumentation bringt nicht viel.

Tatsache ist doch, dass Metalle aus verschiedensten Gruenden gekauft werden, und je mehr Arten der Verwendung es gibt, je geringer das Risiko, dass man auf diesen Metallen sitzenbleibt oder Verluste hinnehmen muss.
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