private Internet Auktionen wo sind die Grenzen

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Beitrag 17.02.2011, 09:52

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Kilo-Weise
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Hallo,
möchte gern einen nicht unerheblichen Teil EM bei Ebay veräussern. Jaja ich weiss hier gibts auch Kleinanzeigen aber Marktbeobachtungen haben gezeigt das für diese speziellen Dinge bei Ebay die besten Preise erzielt werden - frei dem Motto: Jeden Tag steht ein Dummer auf ... und klickt Ebay an smilie_02

Da ich mich mit Steuern und Co wenig auskenne wollte ich nun Fragen was man als Privatverkäufer beachten muss damit man wenigsten die Grenzen kennt ... bevor man sie überschreitet
smilie_10 .

sprich wieviele Auktionen welche Mengen in welchen Zeiträumen usw. kann ich machn ohne unangenehme Fragen gestellt zu bekommen.

Danke

ups sry falsche thread Kategorie habs verpeilt freu mich trotzdem auf eure antworten
Zuletzt geändert von Kilo-Weise am 17.02.2011, 10:07, insgesamt 1-mal geändert.
Kilo

„Weisheit erwerben ist besser als Gold und Einsicht erwerben edler als Silber.“
König Salomon

Beitrag 17.02.2011, 10:06

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KooKoala
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Beitrag 17.02.2011, 10:09

nameschonweg
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Naja, offiziell (also belegbar) über ein Jahr gehaltene EM-Bestände können steuerfreu veräußert werden. Die Frage ist hier nur, ob Deine Mengen bei oberflächerlicher Betrachtung in den Bereich "gewerblicher Handel" eingestuft werden könnten. Da müsste man wohl einen Steuerberater oder Finanzprüfer befragen. Neben der Menge ist hier wohl auch die Dauer der Verkäufe (und Einkäufe) relevant. Ich würde zumindest überall "Sammlungsauflösung" dazuschreiben. Und sofern Du die Beststände über Jahre in "kleinen" Schritten angesammelt hast, dürfte wohl ausreichend Argumentationshilfe vorhanden sein. Ein Händler würde seine Bestände anders akkumulieren als ein privater Sammler.

Ist aber nur meine persönliche Einschätzung ...

PS: der Link war schneller :) Aber die Tendenz deckt sich in etwa.

Beitrag 17.02.2011, 17:09

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Silberhamster
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1. Wann liegt ein gewerbliches Handeln auf dem eBay-Marktplatz vor?

Als Verkäufer oder Käufer müssen Sie sich entscheiden, ob Sie ein gewerbliches oder privates Mitgliedskonto anmelden. Falls Sie schon bei eBay registriert sind, können Sie die Kennzeichnung Ihres Kontos auch nachträglich in Mein eBay vornehmen. Beachten Sie dabei, dass für gewerbliche Verkäufer besondere gesetzliche Rahmenbedingungen gelten.

Weitere Informationen dazu finden Sie hier

Wann Sie auf dem eBay-Marktplatz gewerblich handeln, ist rechtlich umstritten und kann immer nur für den Einzelfall beurteilt werden. Der Gesetzgeber geht davon aus, dass ein Verkäufer gewerblich tätig wird, wenn er planmäßig und dauerhaft Waren und/oder Leistungen gegen Entgelt anbietet.

Bei der Einordnung Ihres Status ist unerheblich, ob Sie nur "nebenberuflich" bei eBay handeln oder ausschließlich mit eBay Ihr Geld verdienen.

Die Feststellung, ob Sie privat oder gewerblich handeln, kann nur anhand der Umstände Ihres konkreten Einzelfalls getroffen werden. Wenn Sie sich über Ihren Status nicht sicher sind, wenden Sie sich bitte an einen Anwalt oder eine andere Rechtsberatungsstelle.

Die folgenden Anhaltspunkte helfen Ihnen bei der Einschätzung Ihres Status. Bitte beachten Sie, dass diese Aufzählung nicht abschließend ist und Ihnen lediglich Anhaltspunkte zur Verfügung stellen soll.

Sie handeln typischerweise als Privatperson, wenn Sie:
gelegentlich unterschiedliche Artikel aus Ihrem Privatbesitz verkaufen, die Sie nicht mehr benötigen
Artikel für Ihren privaten Gebrauch kaufen

Sie handeln typischerweise gewerblich, wenn Sie:
Artikel kaufen, um sie wieder zu verkaufen
Artikel verkaufen, die Sie für den Weiterverkauf hergestellt haben
regelmäßig große Artikelmengen verkaufen
über einen längeren Zeitraum gleichartige Waren, vor allem Neuwaren verkaufen
häufig neue Artikel verkaufen, die Sie nicht für den eigenen Gebrauch erworben haben
eBay-Verkaufsagent sind
für Ihr Unternehmen einkaufen

Als Indiz für gewerbliches Handeln gilt nach der Rechtsprechung:
Eigenschaft als PowerSeller
Unterhaltung eines eBay Shops
Hohe Zahl an Bewertungen in Relation zum Zeitraum der Tätigkeit: Mehr als 100 Bewertungen pro Monat über einen längeren Zeitraum deuten beispielsweise auf eine gewerbliche Tätigkeit hin
Zahl der aktuellen Verkäufe: Werden über einen längeren Zeitraum ständig viele Artikel verkauft, handelt es sich in der Regel um einen gewerblichen Verkäufer
Art der verkauften Artikel (Neu- oder Gebrauchtware, Wert): Der Verkauf von mehreren gleichartigen Navigationsgeräten wurde als Nachweis einer gewerblichen Tätigkeit eingestuft
ein Internetauftritt oder die Verwendung von Werbebeschreibungen, die einen professionellen Eindruck machen

Hinweis: Sie dürfen Ihr Mitgliedskonto nicht als privat kennzeichnen, obwohl Sie gewerblich handeln. Sonst müssen Sie damit rechnen, dass Sie von Mitbewerbern oder Verbraucherschutzverbänden kostenpflichtig abgemahnt und gerichtlich auf Unterlassung in Anspruch genommen werden.

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Meine Empfehlung: Ich würde nur einen Teil über ebay verkaufen, auch hood ist eine gute Plattform und Erlöse über Händlerpreisen abzüglich xer ebay Gebühren sind eher selten. Wenn man jedoch bei ebay wenige als 100 oder 500 Bewertungspunkte hat, wird es schwieriger sein, gut zu verkaufen.
Nicht zu viel auf einmal (nicht mehr als 4-5 Münzen pro Woche) und auch andere Internetmöglichkeitren prüfen.
Grüße vom Silberhamster
smilie_24
Zuletzt geändert von Silberhamster am 13.03.2011, 19:05, insgesamt 1-mal geändert.
Wahre Worte sind nicht schön, schöne Worte sind nicht wahr ( Laotse)

Beitrag 17.02.2011, 17:22

silverlion
Ich kenne einen ebay-Verkäufer , der über 8000 private Auktionen,
einzelne Münzen oder Lots, abgewickelt hat - alles als Privatverkäufer.
Und es ist tatsächlich eine über 40 Jahre aufgebaute Sammlung, die er
Stück für Stück verkauft, um die Rente aufzubessern.
Natürlich war schon das Finanzamt vorstellig, war in dem Fall aber leicht
möglich, die Restsammlung zu zeigen, und die "Fahnder" zu überzeugen.

Beitrag 13.03.2011, 15:02

acdcmann
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Beiträge: 38
Registriert: 13.03.2011, 12:28
Wenn man bei ebay die Gebühren berücksichtigt, fährt man oft in Foren besser.
oder dann gleich Hood.

Beitrag 13.03.2011, 18:22

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goldundsilberfreak
10 Unzen Mitglied
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Registriert: 20.01.2011, 18:15
acdcmann hat geschrieben:Wenn man bei ebay die Gebühren berücksichtigt, fährt man oft in Foren besser.
oder dann gleich Hood.
Finde auch,dass man bei Ebay hohe Gebühren verlangen.

Beitrag 13.03.2011, 18:28

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Erikson
10 Unzen Mitglied
Beiträge: 171
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Wohnort: Trier
Höhere Gebühren ja, aber dafür gibt es auch mehr potentielle Käufer bei ebay.
Somit ist auch ein höherer Verkaufspreis zu erzielen als anderswo.
Die anfallende Verkaufsprovision halten sich demnach auch in Grenzen.
Gold sichert das Verdiente.Silber erwirtschaftet es!

Beitrag 13.03.2011, 18:36

Runner53
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Ist so, bei Ebay kann man in der Regel doch einen etwas höheren Preis erzielen, als in den EM-Foren.

Mag sein, daß Hood auch seine Vorteile hat, aber wie schon eben erwähnt, bei Ebay schauen doch mehr Leute rein, und nicht zu vergessen, daß viele beim Kaufen auf PAYPAL achten, daß ist für viele als eine Art Absicherung entscheidend.

Beitrag 13.03.2011, 19:13

Omega
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Wohnort: NRW
wenn ich verkaufe gehe ich persönlich immer über ebay. Man bekommt doch einen besseren Preis als anderswo. Die Gebühren sind zwar meines Erachtens recht hoch, aber der Verkaufspreis gleicht es im Regelfall aus.

kaufen bei ebay tue ich nur, wenn andere Auktionshäuser ( z.B. hood.de ) den gesuchten Artikel nicht haben.
Ansonsten sind die anderen Auktionshäuser günstiger.

Beitrag 13.03.2011, 19:59

homologia
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Ebay ist ne feine Sache, auch wenn ich wegen der Gebühern dort viel mehr kaufe als verkaufe. Da mich Münzen aus dem Kaiserreich momentan sehr interessieren, lässt sich dort einiges an Ware finden, auch wenn zunehmend mehr gefälschte Ware dabei ist.

Beitrag 14.03.2011, 08:44

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nikometternich
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@ homologia

Hast Du auch schon Fälschungen gehabt, auf denen "Gott mit uns" auf dem Rand geprägt war?

Beste Grüße,

nikometternich

Beitrag 14.03.2011, 11:43

homologia
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Wohnort: Europa
nikometternich hat geschrieben:@ homologia

Hast Du auch schon Fälschungen gehabt, auf denen "Gott mit uns" auf dem Rand geprägt war?

Beste Grüße,

nikometternich
Hallo nikometterinch!
Solche Fälschungen sind mir bis jetzt noch nicht begegnet; nur immer mit geriffeltem Rand (wie 5 Mark Preussen 1907 A - besser gleich Finger weg davon).
Mit geprägter Randinschrift sind die Fälschungen recht aufwendig - ich hab mal gehört, das es solche bei den Hamburger Münzen gibt.

Wo sind sie dir begegnet?

Beitrag 14.03.2011, 14:25

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nikometternich
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homologia hat geschrieben:
Hallo nikometterinch!
Solche Fälschungen sind mir bis jetzt noch nicht begegnet; nur immer mit geriffeltem Rand (wie 5 Mark Preussen 1907 A - besser gleich Finger weg davon).
Mit geprägter Randinschrift sind die Fälschungen recht aufwendig - ich hab mal gehört, das es solche bei den Hamburger Münzen gibt.

Wo sind sie dir begegnet?
Hi Homologia, ich kenne zwei Sorten von Fälschungen/Nachprägungen, einmal geriffelter Rand, wie Du sie beschrieben hast und dann aber noch mit glattem Rand ohne "Gott mit uns". Ich wiege ja jedes Exemplar und es waren immer um die 27,xx Gramm (5 Mark) bei allen meinen Stücken mit Randschrift..... smilie_23

Aber bei e-bay habe ich mir zwei "Nachprägungen" gekauft, waren aber als solche erkennbar und im "Kleingedruckten" auch als solche beschrieben....also immer genau die Anzeigen lesen.

p.s.

Danke für den Hinweis mit den den Hamburger-Münzen!

Beitrag 14.03.2011, 15:25

maximilian
Newcomer
Beiträge: 3
Registriert: 14.03.2011, 15:12
ja, man muss schon obacht geben.
Jeder Tag wird anders.

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