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vom: 24.03.2016, 13:17
VfL Bochum 1848 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Vermögen

Die Deutschen werden reicher

214.000 Euro haben die Deutschen durchschnittlich gespart. Die Schere zwischen Reich und Arm geht nicht weiter auf. Doch an Italien kommt Deutschland noch lange nicht ran:

http://www.faz.net/aktuell/wirtscha....ngleichheit-14137630.html
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vom: 17.01.2018, 16:09
VfL Bochum 1848 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
5.779.000.000.000 Euro

Geldvermögen steigt - Schulden steigen auch

Die Bundesbürger werden immer reicher - zumindest auf dem Papier. Dank florierender Aktienmärkte und der guten Konjunktur erhöht sich das Geldvermögen. Keine Angaben macht die Bundesbank derweil zur Verteilung:

https://www.n-tv.de/wirtschaft/Geld....auch-article20236097.html
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vom: 18.01.2018, 09:13
Ladon Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Wer am 18. Januar detaillierte Statistiken vom Vorjahr erwartet, der lebt in einer sehr einfachen Welt. Das sollte den Journalisten bei N-TV mal jemand sagen Wink

Die BuBa veröffentlich selbstverständlich auf Ihrer Seite sehr genaue Berichte mit Aufschlüssellungen der Vermögensverteilung in Deutschland.
Zur Hand habe ich etwa den Vermögensbericht 2014, der im MÄRZ 2016 (!) veröffentlicht wurde, zur Hand. Rechnen wir also in 8 Wochen mal mit genauen Zahlen für 2016.

2017 ist eine Schätzung und ich finde es nicht schlecht, wenn sich die Statistiker noch nicht so weit aus dem Fenster lehnen und so tun, als ob in 3 Wochen die Zahlen eines 80 MIllionen Einwohner Staates fundiert analysiert hätten werden können!
smilie_18

Zitat:
Nach Berechnungen der DZ Bank belief sich der Wertverlust auf 38 Milliarden Euro. Dennoch dürfte das private Geldvermögen im Gesamtjahr 2017 unter dem Strich auf etwa 6100 Milliarden Euro gestiegen sein, schätzte das genossenschaftliche Spitzeninstitut jüngst.

Nur mal ein Satz, der plakativ zeigt, wie solcher Journalismus gemacht wird. Nicht einmal die grundsätzlichen Zahlen stammen von der Bundesbank!
Da hätten sie uns hier auch fragen können, was?
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When the Four Horsemen galloped, a stock of gold pieces, cunningly concealed or surreptitiously carried, has often meant the difference between living and dying.

Roy W Jastram (The Golden Constant; 2009; ISBN: 978-1-84720-261-1)
vom: 18.01.2018, 10:38
Bullionstattsuppe Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Sie schätzen es dürfte unterm Strich....wenn ich jemand ne Frage stellen würde und er würde den Satz so eierig anfangen, dann würde ich mir den Rest gar nicht mehr anhören. Warum nennen sie das ganze Ding nicht Nostradamus-Papers 2017
vom: 18.01.2018, 10:53
VfL Bochum 1848 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Ist ja durchaus richtig was Ihr schreibt, die Tendenz der Artikelaussage sollte meines Erachtens aber stimmen....

Wer wird denn schon wegen ein paar Milliarden die Erbsen zählen.... smilie_02 smilie_10
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vom: 18.01.2018, 12:27
HenryMorgan Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Die Deutschen werden Reicher ist aber sehr unkorrekt.

Eher wird der Reichste Teil reicher.
Glaube nicht,das die unteren 90% im letzten Jahr wirklich Reicher geworden sind.

Aber dank EZB und Co haben es die mit Geld halt auch einfacher ihr Vermögen zu vermehren.
vom: 19.01.2018, 20:08
Chinese Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Die armen Armen! Ich sehe schon die Schlagzeile 90 % der Deutschen vom Hungertod bedroht! Mc Donalds Besuch übersteigt das Budget.

In Wirklichkeit sorgt die soziale Umverteilung das einem normalen fleißigen Arbeiter soviel Abzüge vom Brutto abgezogen werden das Netto nichts zur Vermögensbildung bleibt. Und wenn wird es in der heutigen Gesellschaft von der Tendenz eher verkonsumiert als angelegt. In anderen Ländern haben, wie auch Italien, Viele zumindest Immobilienbesitz oder/und Geldvermögen. Selbst die Griechen (Privatbesitz) sind da besser dran und keinen wundert es.
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»Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.« Albert Einstein
vom: 20.01.2018, 06:49
Ladon Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
smilie_08

Also von "Hungertod" oder so etwas habe ich nichts gelesen. Ich hatte das anders verstanden:

Während ein statistisches Mittel einen Vermögenszuwachs "der Deutschen" feststellt, gilt das möglicherweise nur für "die oberen Zehntausend" und die große Masse geht leer aus.
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Roy W Jastram (The Golden Constant; 2009; ISBN: 978-1-84720-261-1)
vom: 20.01.2018, 14:18
Salami6 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
VfL Bochum 1848 hat Folgendes geschrieben:
Vermögen

Die Deutschen werden reicher

214.000 Euro haben die Deutschen durchschnittlich gespart. Die Schere zwischen Reich und Arm geht nicht weiter auf. Doch an Italien kommt Deutschland noch lange nicht ran:

http://www.faz.net/aktuell/wirtscha....ngleichheit-14137630.html


Im Moment suche ich noch die 214000€ die ich gespart habe.
Die 10 reichsten Deutschen haben ein Vermögen zwischen 10 und 22 Milliarden Euro.
Ich gönne es den Leuten,mir ist es auch egal ob es heute Abend Kaviar oder Rührei zum Nachtessen gibt.
Das letzte Hemd hat eh keine Taschen.
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Träumer erwachet.
vom: 21.01.2018, 06:47
Ladon Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Am Rand schad' es nix, wenn man daran denkt, dass die FAZ von Ungleichheit im statistischen Sinn spricht.
Anhand von (komplizierten) mathematischen Prozessen, wird der sog. Gini-Koeffizient berechnet. Ein Wert, der die Ungleichverteilung einer "Sache" in einer statistsich relevanten Menge von "Nutzern" darstellt.
Hier sind es "Menschen" und "Vermögen".

Das ist Mathematik. Das Ergebnis kann gleich sein, obwohl sich "in" der Rechnung Werte geändert haben.

Zitat:
Wie die Bundesbank in ihrem neuen Monatsbericht schreibt, sind die Vermögen in Deutschland „relativ ungleich verteilt“. Drei Viertel der Deutschen haben geringere Vermögen als der errechnete Durchschnittswert. Allerdings hat die Ungleichheit zwischen den beiden Untersuchungsdaten 2010 und 2014 nicht zugelegt. Das zeigt der Gini-Koeffizient, das international wichtigste Maß für Ungleichheit. Ein Wert von null würde totale materielle Gleichheit, ein Wert von 1 totale Ungleichheit anzeigen. Die Vermögensverteilung in Deutschland ergab 2010 wie 2014 einen Gini-Koeffizienten von 0,76. Er liege damit „weiterhin auf hohem Niveau“, heißt es aus der Bundesbank.

Warum die FAZ das mehr oder weniger bejubelt, bleibt ein Geheimnis der Redaktion.
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Roy W Jastram (The Golden Constant; 2009; ISBN: 978-1-84720-261-1)
vom: 12.02.2018, 12:26
Indiana Jones Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
VfL Bochum 1848 hat Folgendes geschrieben:
Vermögen

Die Deutschen werden reicher

214.000 Euro haben die Deutschen durchschnittlich gespart.


Laut Stern Januar 2018 sind "die Deutschen die armen Würstchen der EU"
https://www.stern.de/wirtschaft/gel....tchen-der-eu-7780210.html

Stern bezieht sich dabei auf den aktuellen Weltreichstumsreport, welcher den Medianwert des Vermögens der Bürger international vergleicht. Medianwert ist übrigens etwas ganz anderes als das "durchschnittliche Vermögen".

https://www.youtube.com/watch?v=cgy5VKLu4bM
vom: 12.02.2018, 21:36
Ladon Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Ohne irgendwas marginalisieren zu wollen, ist dieser Satz im Artikel Wichtig:
Zitat:
Fairerweise sollte man nicht vergessen, dass das Ranking beim Thema Jahreseinkommen anders aussehen würde. Und das auch, wenn man die Medianwerte betrachten würde.


Oder: "Wir" hauen einfach alles - und mehr als alle anderen - für Konsum raus.
Aber das ist nun auch keine neue Erkenntnis ...
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Roy W Jastram (The Golden Constant; 2009; ISBN: 978-1-84720-261-1)
vom: 13.02.2018, 09:12
Indiana Jones Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Drei Viertel der Deutschen haben geringere Vermögen als der in der FAZ angegebene Durchschnittswert von 214. 000 Euro. Laut Stern liegt der Medianwert des geldwerten Vermögens für die Erwachsenen in Deutschland nämlich unter 50.000 Euro !

Bevor man hierzulande gleich wieder nach „Umverteilung“ schreit sollte man weniger die Deutschen unter sich als vielmehr die Vermögensverteilung in der EU betrachten. Franzosen und Italiener sind hinsichtlich des Median Durchschnittsvermögen nämlich mehr als doppelt so „reich“ wie die Deutschen.

Indiana Jones hat Folgendes geschrieben:
Laut Stern Januar 2018 sind "die Deutschen die armen Würstchen der EU"
https://www.stern.de/wirtschaft/gel....tchen-der-eu-7780210.html


Das liegt ganz einfach daran, dass die Bürger dieser Länder ihr Erspartes in Immobilien investiert haben. Während in Spanien 83 % , Italien 69 % und Frankreich 55 % der Bürger im Eigenheim leben sind dies in Deutschland nur 44 %.

http://globale-allmende.de/uploads/....verteilung%20euroraum.jpg

Das Durchschnittseinkommen der Deutschen liegt dabei unwesentlich höher als in den besagten EU Mitgliedsländern . Wenn also vom monatlichen Einkommen eines in Berlin zur Miete wohnenden Paares jeden Monat netto etwa 1.000 Euro abgehen bleibt den Deutschen am Ende des Tages weit weniger zum Leben als den anderen.

Die vergleichsweise hohen Vermögenswerte der Spanier, Italiener und Franzosen sind eine Folge der 0 Zinspolitik der Europäischen Zentralbank. Während der Deutsche sein Erspartes noch immer bei 0 % Zinsen auf dem Tagesgeldkonto parkt sind die Immobilienpreise dank billiger Hypothekendarlehen stark angestiegen. Gedankt sei es einmal mehr der "Rettungspolitik" der Europäischen Zentralbank und ihrer Helfer in Berlin. Wie kann es angehen, dass in den hoch verschuldeten Südländern der EU die Zinsen für einen Baukredit ähnlich niedrig wie in Deutschland sind ?

http://pigbonds.info

Per "Bürgschaft" der vor allem Deutschen Sparer, die sich mit 0,01 % Zins auf dem Sparbuch begnügen und so immer ärmer werden?
vom: 13.02.2018, 10:08
lifesgood Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
So einfach ist es nicht, dass Italien, Frankreich wegen der jüngsten 0-Zins-Politik so viel mehr Wohneigentum haben.

Die haben auch historisch schon deutlich mehr Wohneigentum als die Deutschen.

Das sind auch Kriegsfolgen viele Städte waren zerbombt und die Deutschen hatten nach der Währungsreform schlicht einfach auch nicht die Mittel gleich wieder Wohneigentum zu schaffen, es entstanden auf breiter Front Wohnungsbauenossenschaften. Diejenigen die noch Wohneigentum hatten, wurden dafür durch das Lastenausgleichsgesetz zur Kasse gebeten.

Zudem sind die Standards und gesetzlichen Vorgaben hier in D auch Andere und verteuern den Wohnungsbau deutlich.

Hinzu kommt, dass in D selbstgenutztes Wohneigentum auch nicht mehr gefördert wurde. Als ich 1989 unser privates Wohnhaus gekauft hatte gab es noch den § 10b bzw. 10e Einkommensteuergesetz und zudem Baukindergeld. Was gibt es heute?

Zudem gibt es, wenn man sich die Daten ansieht eine Diskrepanz zwischen denjenigen die Wohneigentum besitzen (ca. 55%) und denjenigen, die in den eigenen 4 Wänden wohnen (gut 40%).

Also müssen 10-15% Wohneigentum besitzen und dennoch zur Miete wohnen.

Wieso machen die das? Ganz einfach. Für die eigengenutzte Immobilie gibt es keine Abschreibung und keinen Schuldzinsenabzug, für die vermietete schon.

Je nach persönlichen Einkommens- und Steuerverhältnissen kann es Sinn machen, Wohnraum zur Vermietung zu kaufen und selbst zur Miete zu wohnen.

lifesgood
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Begib Dich nie auf das Niveau eines Idioten ...
vom: 13.02.2018, 10:28
goldmoney Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Indiana Jones hat Folgendes geschrieben:


Die vergleichsweise hohen Vermögenswerte der Spanier, Italiener und Franzosen sind eine Folge der 0 Zinspolitik der Europäischen Zentralbank. .. Wie kann es angehen, dass in den hoch verschuldeten Südländern der EU die Zinsen für einen Baukredit ähnlich niedrig wie in Deutschland sind ?

http://pigbonds.info

Per "Bürgschaft" der vor allem Deutschen Sparer, die sich mit 0,01 % Zins auf dem Sparbuch begnügen und so immer ärmer werden?


Mit einer Gemeinschaftswährung ist es zwangsläufig so, dass die Zinssätze vergleichbar sind. Das ist Sinn und Zweck der Sache. Ob das im Interesse der Deutschen ist, steht auf einem anderen Blatt.

Andere EU Länder wie Italien z.B kennen die Inflation zu gut und wissen, dass man Geld nicht auf dem Konto halten kann. Der Deutsche hatte andere Zeiten erlebt und vertraut deshalb dem System. Zudem sind hier Baurecht und Baulandvergabe sehr stark reglementiert. Diese Kombination führt dazu, dass die Deutschen weniger Immobilien besitzen als andere EU Bürger.

Bereinigt man die 44% Eigenheimbesitzer von den hier lebenden Ausländern mit Eigenheim, wird die Zahl noch kleiner.


Wie Ladon schon schrieb, haben wir auch gerne mehr konsumiert als andere. Das Wirtschaftswunder hat zu einem Vertrauen in das System geführt und so wurde in der Vergangenheit alle 3 Jahre ein neues Auto gekauft, zwei Mal Urlaub gemacht etc. etc., anstatt ein Haus zu kaufen. Das rächt sich jetzt. Es war klar, dass der Euro nur so stark sein kann wie die Mischung aller EU Währungen. Da die DM die stärkste Währung war, ist es zwangsläufig so, dass die Deutschen am meisten verloren haben. Das sollte aber schon von Anfang an klar gewesen sein. Wobei die sichtbaren Probleme nur die Spitze des Icebergs sind. Spätestens in ca 20 Jahren wird der Supergau sichtbar. Die Babyboomer gehen in Rente aber die Roboter werden keine Sozialversicherungsbeiträge zahlen. Grundsicherung in abgewirtschafteten Wohnsilos wird die Regel für Viele sein.

goldmoney
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"The gold standard is the only method we have yet found to place a discipline on government, and government will behave reasonably only if it is forced to do so"
Friedrich August von Hayek
vom: 13.02.2018, 11:10
lifesgood Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
goldmoney hat Folgendes geschrieben:
Es war klar, dass der Euro nur so stark sein kann wie die Mischung aller EU Währungen. Da die DM die stärkste Währung war, ist es zwangsläufig so, dass die Deutschen am meisten verloren haben. Das sollte aber schon von Anfang an klar gewesen sein.

goldmoney


Genau das war ja auch für mich und wohl für viele Andere hier der Grund in Edelmetalle zu gehen.

Und wenn man sich ansieht, dass der Spotpreis für die Unze Gold zur Einführung des Eurobargeldes am 1.1.2002 bei rund 320 € lag, ist diese Rechnung auch aufgegangen.

Diejenigen, die erst 2008 gemerkt haben, dass was faul ist, hatten mit Kursen unter 600 € auch noch eine gute Gelegenheit gegenzusteuern.

lifesgood
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Begib Dich nie auf das Niveau eines Idioten ...
vom: 13.02.2018, 11:23
Aurargint Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
lifesgood hat Folgendes geschrieben:
goldmoney hat Folgendes geschrieben:
Es war klar, dass der Euro nur so stark sein kann wie die Mischung aller EU Währungen. Da die DM die stärkste Währung war, ist es zwangsläufig so, dass die Deutschen am meisten verloren haben. Das sollte aber schon von Anfang an klar gewesen sein.

goldmoney


Genau das war ja auch für mich und wohl für viele Andere hier der Grund in Edelmetalle zu gehen.

Und wenn man sich ansieht, dass der Spotpreis für die Unze Gold zur Einführung des Eurobargeldes am 1.1.2002 bei rund 320 € lag, ist diese Rechnung auch aufgegangen.

Diejenigen, die erst 2008 gemerkt haben, dass was faul ist, hatten mit Kursen unter 600 € auch noch eine gute Gelegenheit gegenzusteuern.

lifesgood


Ein Grund mehr, momentan in Silber zu gehen und dieses bei fallender Ratio wieder in Gold zu tauschen...
vom: 13.02.2018, 11:37
VfL Bochum 1848 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Aurargint hat Folgendes geschrieben:
...
Ein Grund mehr, momentan in Silber zu gehen und dieses bei fallender Ratio wieder in Gold zu tauschen...


Wer´s nicht lassen kann....

Macht aber wegen den Spread- und Transaktionskosten nur mit größeren Beträgen Sinn.
_________________
VfL Bochum? -Find ich gut!
vom: 13.02.2018, 11:49
Indiana Jones Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
lifesgood hat Folgendes geschrieben:


...Zudem gibt es, wenn man sich die Daten ansieht eine Diskrepanz zwischen denjenigen die Wohneigentum besitzen (ca. 55%) und denjenigen, die in den eigenen 4 Wänden wohnen (gut 40%). Also müssen 10-15% Wohneigentum besitzen und dennoch zur Miete wohnen.

Wieso machen die das? Ganz einfach. Für die eigengenutzte Immobilie gibt es keine Abschreibung und keinen Schuldzinsenabzug, für die vermietete schon. Je nach persönlichen Einkommens- und Steuerverhältnissen kann es Sinn machen, Wohnraum zur Vermietung zu kaufen und selbst zur Miete zu wohnen.lifesgood


Shocked Die Finanzgesetze tragen in Zeiten, in denen böse Zungen selbst das hoch ehrwürdige Institut der Ehe als "Steuersparmodell" bezeichnen, seltsame Blüten.


lifesgood hat Folgendes geschrieben:
goldmoney hat Folgendes geschrieben:
Es war klar, dass der Euro nur so stark sein kann wie die Mischung aller EU Währungen. Da die DM die stärkste Währung war, ist es zwangsläufig so, dass die Deutschen am meisten verloren haben. Das sollte aber schon von Anfang an klar gewesen sein.

goldmoney


Genau das war ja auch für mich und wohl für viele Andere hier der Grund in Edelmetalle zu gehen...

lifesgood


smilie_01 Zumal schon ein Großteil des Deutschen Vermögens zu Lasten der Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit der Südländer in der EU umverteilt wurde schließe ich mich diesem Grund "in Edelmetalle zu gehen" gerne an.

lifesgood hat Folgendes geschrieben:
So einfach ist es nicht, dass Italien, Frankreich wegen der jüngsten 0-Zins-Politik so viel mehr Wohneigentum haben.Die haben auch historisch schon deutlich mehr Wohneigentum als die Deutschen.

Das sind auch Kriegsfolgen ...


Unterschätzt bitte nicht den Hebeleffekt der künstlich niedrig gehaltenen Hypothenzinsen auf die Immobilienpreise !

Deutsche Sparer " haben Stand Mitte 2017 436 Milliarden Euro für die lockere Geldpolitik der EZB bezahlt". https://www.focus.de/finanzen/news/....k-der-ezb_id_7160902.html

Das ist jedoch noch lange nicht alles.

Würde der Immobilien Markt in den Südländern nicht mittels niedriger Zinsen künstlich Not beatmet werden könnte sich so mancher Sparer nämlich entscheiden, ob er sein Erspartes in angemessen verzinste Rentenpapiere oder z. B. eine günstige Ferienimmobilie in einem der von der Sonne verwöhnten Südländer investieren möchte. Dank der EZB Rettungspolitik sieht die Realität allerdings ganz anders aus. So müssen selbst Rentner immer mehr Zusatzjobs annehmen, um einfach nur zu überleben.
vom: 13.02.2018, 15:37
goldmoney Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Indiana Jones hat Folgendes geschrieben:

smilie_01 Zumal schon ein Großteil des Deutschen Vermögens zu Lasten der Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit der Südländer in der EU umverteilt wurde schließe ich mich diesem Grund "in Edelmetalle zu gehen" gerne an.


Indiana Jones hat Folgendes geschrieben:


Würde der Immobilien Markt in den Südländern nicht mittels niedriger Zinsen künstlich Not beatmet werden könnte sich so mancher Sparer nämlich entscheiden, ob er sein Erspartes in angemessen verzinste Rentenpapiere oder z. B. eine günstige Ferienimmobilie in einem der von der Sonne verwöhnten Südländer investieren möchte. Dank der EZB Rettungspolitik sieht die Realität allerdings ganz anders aus. So müssen selbst Rentner immer mehr Zusatzjobs annehmen, um einfach nur zu überleben.



Der Euro hat vor Allem den Deutschen Konzernen viel gebracht. Ihnen ist die Wettbewerbsfähigkeit der Südländern aufgrund der schwachen Währungen ein Dorn im Auge gewesen. Weil die Südländer lieber ihre eigenen günstigen Produkte gekauft haben bzw nur kaufen konnten, wurde die Kaufkraft der deutschen Ersparnissen geopfert. Plötzlich konnte Italiener und Portugiesen deutlich mehr VW und BMW fahren, dafür wir weniger.
Die niedrigen Zinsen wurden genutzt um die Wirtschaft anzukurbeln, überall. Logischerweise führt die Geldmengenausweitung zur Erhöhung der Nachfrage. Den Preis zahlen nicht die Kreditnehmer sondern die Sparer. Das ist Sinn und Zweck von Fiat, den Sparer ("Geldhorter") zu bestrafen. Das funktioniert aber auch nur eine Weile, bis die Bevölkerung (insb. in Deutschland) dahinter kommt. Dann fließt Geld nicht mehr in den Konsum, sondern in Immobilien, Edelmetalle etc. Dem Staat entgehen Steuern, muss sich weiter verschulden bzw neue Besteuerungsideen entwickeln. Dadurch wird die Wirtschaft wieder geschwächt. Ist den Großkonzernen aber egal, den sie haben große Teile der europäischen KMU's ausgeschaltet.
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