Tafelgeschäfte nur noch bis 2000 €

Tagesgespräch zu Wirtschaftsthemen wie Geldmarkt, Börse, Währung, Finanzkrise, Inflation aus Deutschland und der Welt

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Beitrag 15.07.2019, 16:11

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MaciejP
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goldmoney hat geschrieben:
15.07.2019, 11:18
Wer auf die Untergangspropheten gehört hat, ist längst aus Aktine raus und in EM und Immobilien gegangen.
Wer auf so manche Untergangspropheten gehört hätte, wäre überhaupt erst gar nicht in Aktien drin gewesen und hätte ggf. den gesamten Bullenmarkt verpasst. Hier mal eine Auswahl solcher Warnungen.
Selbst wer 2008 seine Aktien nicht verkauft hat, muss noch lange nicht in der Gewinnzone liegen. Vor der Krise, 2006 standen die Aktien genauso hoch wie heute (den DAX Kusindex vergleichen!)
Weil "die Aktien" auch durch den DAX-Kursindex abgebildet werden? Und warum überhaupt die Dividenden unterschlagen? Wer ordentlich streut, hätte ohnehin nur wenig DAX-Aktien im Depot, sondern vor allem US-amerikanische, die heute deutlich höher als 2007 stehen, sogar ohne Dividenden.
„Wenn der Durchschnittsmichel Gold kauft, kann er keine Fehler machen.“ – „Gold fliegt nicht weg.“

Beitrag 15.07.2019, 20:37

Salami6
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goldmoney
Ich habe nicht nur gute und richtige Entscheidungen bei der Geldanlage getroffen,sondern auch viele Fehler gemacht,z.b. zu früh gekauft oder verkauft.
Es nützt Dir nichts in Dauerschleife die Videos von Krall,Popp,Müller,Weik und Otte zu konsumieren.Es fehlt die Lösung,wie kann ich das Familienvermögen,die Ersparnisse schützen und so vermehren dass ich im Alter sorglos leben kann?
Meine Lösung war vor 2000 die Anlage in risikolose hochverzinste Wertpapiere wie z.b Bundesschatzbriefe,Bausparverträge uä.
Mit Zinsende kamen die Aktien,solide deutsche Unternehmen,kein neuer Markt und am Anfang keine Telekom.
Dazwischen immer mal ein paar Goldmünzen,ab 2014 Silber,ab ca.2017 Palladium,jetzt aktuell etwas Platin als ETCs.
Wie sieht Deine persönliche Lösung aus?
Die Anlagen untereinander zu vergleichen bringt überhaupt nichts,wichtig ist breit gestreut und auf Rendite achten.
.
agamura.
Welche Möglichkeiten Du für die Altersvorsorge hast?
50€ monatlich in einen Aktienfonds sind schon ein guter Anfang.Über die Rente denkt man nicht kurz vor Renteneintritt nach,sondern spätestens nach der ersten Renteninformation,die gibts mit 27.
Ich habe einen 45 jährigen Arbeitskollegen,der hat kein Geld für Rücklagen,es reicht nicht,er will aber nicht auf 3x Urlaub im Jahr verzichten,im Alter braucht man ja nicht mehr soviel Geld.
Klar der sammelt im Alter Flaschen.
Ich werde keine Flaschen sammeln,ich habe rechtzeitig vorgesorgt.
Träumer erwachet.

Beitrag 16.07.2019, 03:19

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man sollte sich besser nie zu sicher sein :lol:

Beitrag 16.07.2019, 10:23

agamura
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Salami6 hat geschrieben:
15.07.2019, 20:37
agamura.
Welche Möglichkeiten Du für die Altersvorsorge hast?
50€ monatlich in einen Aktienfonds sind schon ein guter Anfang.Über die Rente denkt man nicht kurz vor Renteneintritt nach,sondern spätestens nach der ersten Renteninformation,die gibts mit 27.
Ich habe einen 45 jährigen Arbeitskollegen,der hat kein Geld für Rücklagen,es reicht nicht,er will aber nicht auf 3x Urlaub im Jahr verzichten,im Alter braucht man ja nicht mehr soviel Geld.
Klar der sammelt im Alter Flaschen.
Ich werde keine Flaschen sammeln,ich habe rechtzeitig vorgesorgt.
50 € im Monat in einen Fond...?
Hmm, das macht in 20 Jahren 12 T€, bei einer guten Rendite bzw. Verdopplung 24 T€ - das reicht dann für 1-2 Jahre Miete smilie_01
Ich glaube, du hast nicht verstanden auf was ich hinaus wollte. Wenn ich nur 50-100 € im Monat sparen/anlegen kann, ist das in 20 Jahren nicht mehr als der berühmte Tropfen auf den heißen Stein. In dieser Situation verleb ich die 1000€ im Jahr lieber, auch wenn mit klar ist, dass ich im Alter wahrscheinlich in die Sozialhilfe falle.

Schau dir mal deinen Arbeitskollegen mit bisschen Abstand und ohne Vorurteile an:
Er genießt das Leben, geht 3x im Jahr in Urlaub....und ja, er wird im Alter nicht mehr als seine Rente haben.
Aber er hat bis dahin vlt besser gelebt und mehr von der Welt gesehen, als Du!
Es ist einfach eine andere Lebenseinstellung als deine, nicht mehr....und viele Dinge kannst du nur machen, solange du jung und noch fit genug dafür bist.

Andererseits scheint er auch nicht schlecht zu verdienen, was auf eine "vernünftige" Rente hindeutet. - Aber was ist mit den Heerscharen der Mindestlöner in diesem Land?? Da sind wir dann wieder bei deinen 50 € im Monat - Vielleicht nicht mal das, und auf die Rente können diese auch pfeifen.

Wenn du einen guten Job hast und ausreichnd verdienst, kanst du für das Alter vorsorgen - ansonsten schaust du in die Röhre. So ist das nunmal hier in diesem Land.


Ich wünsch dir eine gute und lange Gesundheit, und dass deine Vorsorge auch im Nachhinein die richtig Wahl war und ausreichend ist!

Beitrag 16.07.2019, 11:32

Salami6
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Agamura,Vorsorge für die Rente baut man nicht in 20 Jahren auf,dafür hast Du in der Regel 45 Jahre Zeit.
50€ in einen Aktienfonds sind ein Anfang,hatte ich geschrieben,es sollte jedem klar sein dass das nicht reicht.
Ich kann meinen Kollegen problemlos ohne Vorurteile beachten,ich sehe einen 45 jährigen verheirateten Mann der 3x im Jahr in Urlaub fährt,der jede Überstunde mitnimmt,der keinerlei Reserven hat,der ein Leben auf der Überholspur führt,der im Rentenalter aus heutiger Sicht ein Rentenloch von monatlich mindestens 1000€ hat.
Er hat leider nie gelernt mit Geld umzugehen,mit minimalen Einschränkungen könnte er monatlich 200€ zurücklegen,aber das Konto muß am Monatsende leer sein.
Wir sind prima Kollegen,arbeiten eng zusammen,verstehen uns sehr gut,nur privat möchte ich keine Minute mit ihm tauschen.
Egal ob jemand viel oder wenig verdient,ein wenig in die Zukunft schauen und für schwierige Zeiten vorsorgen hat noch nie geschadet.
Natürlich macht sich ein junger Mensch wenig Gedanken über die Rente,trotzdem macht es immer Sinn Rücklagen zu bilden,ein defekter Kühlschrank muß man nicht mit Leasing oder Kreditraten bezahlen,wer vorsorgt zahlt in bar.
Und wer nicht vorsorgt sollte im Alter auch nicht jammern.
Ich empfehle heute Abend auf RTL 2 die Sendung Hartz 4 und anschließend die Sendung: Stempeln oder abrackern.
Träumer erwachet.

Beitrag 16.07.2019, 11:50

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Salami6 hat geschrieben:
16.07.2019, 11:32
....Ich kann meinen Kollegen problemlos ohne Vorurteile beachten,ich sehe einen 45 jährigen verheirateten Mann der 3x im Jahr in Urlaub fährt,der jede Überstunde mitnimmt,der keinerlei Reserven hat,der ein Leben auf der Überholspur führt,der im Rentenalter aus heutiger Sicht ein Rentenloch von monatlich mindestens 1000€ hat.
....

Na ja, boshafterweise könnte man auch sagen: Der braucht auch nicht vorzusorgen, bei dem Lebenswandel erlebt der das Rentenalter sowieso nicht smilie_07 .
VfL Bochum? -Find ich gut!

Beitrag 16.07.2019, 12:15

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lifesgood
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Tja, wenn man jung ist, ist das Rentenalter noch weit weg.

Das böse Erwachen kommt dann bei vielen, wenn Sie ihre erste Renteninformation bekommen. Dann bricht die große Panik aus.

Und je näher das Rentenalter kommt, umso mehr freut man sich darüber, wenn man eben nicht jedes Monat den letzten Euro ausgegeben hat.

lifesgood

Beitrag 16.07.2019, 13:08

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hier kommt irgendwann die Rente mit 80 ...und dann müssen sich eh immer weniger Sorgen darum machen :lol:

smilie_10

Beitrag 16.07.2019, 14:59

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lifesgood
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... umso wichtiger ist doch die Vorsorge, damit man auch schon vor dem gesetzlichen Rentenalter ein wenig kürzertreten kann.

lifesgood

Beitrag 16.07.2019, 15:09

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Meines Erachtens ist es aber auch so, dass man im Alter nicht mehr so viel Geld benötigt wie in jungen Jahren.
Die Megareisen wird man dann wahrscheinlich nicht mehr machen, das Haus ist abbezahlt, die Kinder aus dem selbigen und die Autos werden dann auch eher kleiner als größer :wink: . Auch Konsumausgaben z.B. in Richtung Kleidung werden weniger und dadurch dass man ruhiger wird gibt man auch wahrscheinlich generell weniger aus.

Was auf der anderen Seite natürlich aufschlagen könnte wäre eine schwere, kostenintensive Krankheit.
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Beitrag 16.07.2019, 16:54

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lifesgood
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Kann man so pauschal nicht sagen.

Klar manche Konsumausgaben sind im Alter geringer. Aber solange man noch fit und vital ist, kann man durchaus reisen. Vielleicht sogar mehr als in jungen Jahren, einfach weil man mehr Zeit hat. Häufig ist zu beobachten, dass sich die "Best-Ager" ein Wohnmobil kaufen, was erstmal heftig reinhaut. Und wenn man viel damit unterwegs ist, kostet das auch gut Geld und zu Hause laufen die Kosten auch weiter.

Dass die Autos kleiner werden, kann ich so auch nicht bestätigen ;)

Ich denke mal, gerade die ersten fitten Jahre können durchaus teurer werden, als das Arbeitsleben.Danach verursachen die mittlerweile in unserem Gesundheits- und Pflegesystem üblichen Zuzahlungen, Kosten.

Zudem geht die Kranken- und Pflegeversicherung von der Rente weg und wenn sie über dem Grundfreibetrag liegt, fällt auch noch ein wenig Steuer an.

Da wird es auch bei einer "guten" Rente unmöglich, den gewohnten Lebensstandard zu halten. Und gerade diejenigen, die immer alles ausgegeben haben, was reinkam, hatten ja einen höheren Lebensstandard, als diejenigen, die einen Teil der Einkünfte gespart haben. Da wird der Einschnitt dann schon heftig.

Da ist derjenige der gespart hat deutlich besser dran, weil ja seine Versorgungslücke nicht so groß ist, weil er ja vorher schon nicht so viel gebraucht hat und er zudem die Mittel hat, diese Lücke auszugleichen und so weiterzuleben wie bisher.

Und Eines darf man nicht vergessen. Man weiss nicht, wie lange der Zeitraum ist, für den man vorgesorgt hat. Und ich für meinen Teil möchte im Alter weder Zukunfts- noch Existenzängste haben müssen.

Stell Dir vor Du wärst jetzt Rentner, der mit seiner Rente geradeso über die Runden kommt, was für die jetzt junge Generation ohnehin schon schwierig wird. Und dann verfolgst Du die Diskussionen um Mietpreissteigerungen und CO2-Steuer. Da bekommt man doch zwangsläufig Existenzangst.

lifesgood

Beitrag 16.07.2019, 18:44

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Kilimutu
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lifesgood hat geschrieben:
16.07.2019, 16:54
Kann man so pauschal nicht sagen.

Klar manche Konsumausgaben sind im Alter geringer. Aber solange man noch fit und vital ist, kann man durchaus reisen. Vielleicht sogar mehr als in jungen Jahren, einfach weil man mehr Zeit hat. Häufig ist zu beobachten, dass sich die "Best-Ager" ein Wohnmobil kaufen, was erstmal heftig reinhaut. Und wenn man viel damit unterwegs ist, kostet das auch gut Geld und zu Hause laufen die Kosten auch weiter.

Dass die Autos kleiner werden, kann ich so auch nicht bestätigen ;)

lifesgood

@vfl
@lifesgood

Zum Thema Auto/Reisen: Genau so ist es, wie lifesgood schreibt.

Da mein Urlaubs-VW-Bus mit seinen 30 Jahren inzwischen eher Museumscharakter hat, als für Fernreisen geeignet ist, kommt der in die Scheune und ich gönne ich mir zum 60. Geburtstag jetzt als letztes Auto einen rustikalen Toyota Landcruiser (7er Serie, Buschtaxi, ohne Elektronik) mit Schlafmöglichkeit (kein Wohnmobil im klassischen Sinn) und einer Lebenserwartung von 20 Jahren +. Und das wird (leider noch mal) eine sehr große Anschaffung.

Aber, mit dem gehen wir dann nach dem Ende des Arbeitslebens auf große Reisen (3 bis 9 Monats-Trips - wann hätte ich das denn sonst machen können ?). Als Stichworte z.B. Baikalsee, Usbekistan, Südalgerien, Timbuktu/Mali - nach Lust und Laune und politischer Situation. Für mich bzw. uns ist auch der Weg das Ziel. In genannten Regionen kommt man erfahrungsgemäß mit EUR 1.250 pro Monat pro Person inkl. Sprit und 50 % Übernachtungen (in einfacheren Pensionen/Ferienwohnungen) locker aus. Skandinavien und Island lassen wir aus, da würden wir binnen eines Jahres unsere Rücklagen in Rotwein umgesetzt haben :wink:

Haus wird vermietet - was brauche ich im Alter (wenn das mit dem Reisen nicht mehr so gut geht) 130 m² und einen großen Garten, den ich nicht mehr bzw. nur mit Gärtner bewältigen kann ? Da ist irgendwann Down-Sizing angesagt.

Klar, Krankheit kann alles umwerfen - aber das ist auch nicht planbar sondern Schicksal.
Letzte Woche war die Atomkraft so sicher wie das Amen in der Kirche - heute ist sie so sicher wie die Renten (Sven Lorig im ARD Morgenmagazin, nach Fukushima)

Beitrag 16.07.2019, 20:52

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lifesgood
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Eine meiner Töchter und ihr Freund haben einen Nissan Pickup mit Wohnkabine für die Ladefläche. Die sind im Urlaub auch immer weit damit unterwegs.

lifesgood

Beitrag 16.07.2019, 23:51

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VfL Bochum 1848 hat geschrieben:
16.07.2019, 11:50
Salami6 hat geschrieben:
16.07.2019, 11:32
....Ich kann meinen Kollegen problemlos ohne Vorurteile beachten,ich sehe einen 45 jährigen verheirateten Mann der 3x im Jahr in Urlaub fährt,der jede Überstunde mitnimmt,der keinerlei Reserven hat,der ein Leben auf der Überholspur führt,der im Rentenalter aus heutiger Sicht ein Rentenloch von monatlich mindestens 1000€ hat.
....

Na ja, boshafterweise könnte man auch sagen: Der braucht auch nicht vorzusorgen, bei dem Lebenswandel erlebt der das Rentenalter sowieso nicht smilie_07 .
Der war gut Bochum);aber:

Wer weiss,?
Das kann jeden treffen!
Immer und überall
und meistens total überraschend.

Aber immerhin hat er bis dahin "gelebt" und Spaß und Freude gehabt.
Vorsorge ist immer guter Ratschlag.
Einer kanns,der andere nicht,oder,oder
Aber leichter wirds uns zZ ja leider nicht gemacht.
Sonst könnte er ja sogar 4 mal im Jahr urlauben - und 400 sparen zum Vorsorgen!

Meine OMa hat immer zu mir gesagt (was ich zB. immer beherzigt habe smilie_02 ):
"Spare in der Zeit,dann hast du in der Not."
Lieber etwas mehr,als viel zu wenig !
(Dagobert Duck)

Bewertungen : https://forum.gold.de/stempelglanz-t10051.html

Beitrag 17.07.2019, 01:54

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Vorsorge treffen zu können ist auch Teil des Lebensstandards und diese vermeidliche Sicherheit ist eben einigen wichtiger als anderen . Mit dem Reisen oder auch anderem ist es ja ebenso , manche können nicht ohne andere sind froh wenn sie einfach nur ihre Ruhe haben und empfinden eher Stress als Erholung beim `` Reisen als Konsumevent ``.

Vielen wäre es sicher wichtig vorzusorgen aber sie können es gar nicht weil eben nichtmal die hier schon angerissenen 50€ übrig wären , bedenkt das es auch vor der Rente schon sehr sehr viele Menschen gibt die Aufstocken müssen oder bei denen der Lohn für ihre Vollzeittätigeit jetzt schon nur mit hartem Knausern gerade so ausreicht und soetwas wie ein Neuer Kühlschrank oder die nächste Zahnarztrechnung diverse Bemühungen wieder im Keim ersticken und eher noch Verschuldung droht statt ein kleines Finanzpolster bilden zu können.

Und egal was sie machen würden es sowieso auf die Einheitsrente auf Grundsicherung hinausläuft und eben gar keine Möglichkeit besteht irgendetwwas erwähnenswertes bezüglich einer eigenen Altersvorsorge aufbauen zu können außer vielleicht 2x im Jahr nen Lottoschein abzugeben damit man dem Glück auch zumindest mal mal ne Chance gibt :lol: und dahinter stehen keine persönlichen Entscheidungen sondern politische , das ist gewollt und längst wissentlich installiert das diese Alterasarmut und Rente auf Grundsicherungsniveau Millionen ereilen wird .
Hausgemacht :|

Gerade jetzt frisst doch die Nullzinspolitik und die Inflation jede Sunbstanz nargend auf und das trifft am meisten die die eh schon kaum noch etwas haben sowie die die praktisch von der Hand in den Mund leben Monat für Monat denn das wofür gerade der deutsche Michel einst berühmt war , Sparweltmeister zu sein haut ja nichtmehr hin weil es einfach keine Zinsen mehr gibt , nichtmal geringe .

Das wirkt wie ein schleichende Enteignungsprogramm und zugleich haut man dem Pöbel aber Meldungen um die Ohren wie zb von der Deutschen Bank das die Deutschen neue Rekordvermögen halten würden etc pp
Ja aber doch nicht die Masse des deutschen Volkes , die Masse verliert aktuell von Monat zu Monat immer mehr und das betrifft den Mittelstand hinab bis ganz in den Keller alle als auch das Land selbst denn Deutschland wird doch Infrastrukturell nachhaltig runtergerockt und es wird immer mehr privatisiert . Nur eine kleine Elitäre Spitze schreibt wie eh und je Rekordgewinne und verdient an den Entwicklungen mehr und mehr .

Wer also noch in der Lage ist für sich tatsächlich noch eine Vorsorge aufbauen zu können der ist schon in einer sehr luxuriösen Situation denn Viele Dutzend Millionen Menschen in D. können genau das eben schon lange nicht mehr und solche Überlegungen wie Reisen Autos ...sind für Massen längst Utopische Gedankenspiele die sie sich eben nicht mehr leisten können.

Darüber sollte man sich zumindest bewusst sein denke ich und wenn ich ehrlich bin fürchte ich das in naher Zukunft auch die Gefahr besteht das uns sowieso alles derart um die Ohren fliegen könnte das auch all diese Gedanken hier nur noch Schall und Rauch sind und alle bis auf die oberen 10K sich schlagartig völlig andere Sorgen machen müssten .

Ich hoffe das es nicht so kommen wird aber am Horizont siehts nicht gut aus :|

Beitrag 17.07.2019, 03:16

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lifesgood
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Darüber bin ich mir vollkommen im Klaren.

Aber derjenige, der heute schon "Aufstocken" muss, braucht sich die Frage der Vorsorge ja gar nicht zu stellen. Der hat aber auch keine Versorgungslücke. Denn wenn jetzt auf das Arbeitskommen aufgestockt wird, wird auch später auf die geringe Rente aufgestockt werden.

Das soll jetzt nicht makaber klingen, sondern ist traurige Realität für einen nicht unwesentlichen Teil der Bevölkerung und ich bin mir durchaus bewußt, dass die Möglichkeit vorsorgen zu können, durchaus nicht selbstverständlich ist.

Aber es ging ja in der Vorsorge-Diskussion um das Beispiel von Salami mit dem Kollegen, der grundsätzlich in der Lage wäre vorzusorgen, der aber 3 Urlaube im Jahr macht und auch sonst zusieht, dass trotz gutem Einkommen am Ende des Monats nichts übrig ist.

lifesgood

Beitrag 17.07.2019, 14:11

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gullaldr
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Es gibt, vor allem im Süden Deutschlands, noch eine Menge Leute, denen es sehr gut geht. Die können sich eine Krise gar nicht recht vorstellen. Da höre ich dann Thesen a la "Jeder muss für sein Alter selbst vorsorgen". Wie das aber z.B. mein Cousin als Lagerist mit Familie machen soll, bleibt offen.
Letztlich ist es so, dass diejenigen, die viel verdienen, später auch eine höhere Rente erhalten. Sie haben heute schon Geld über (wenn sie nicht alles verkonsumieren) und können zusätzlich noch Rücklagen bilden. Diejenigen, die wenig verdienen, erhalten später nur eine kleine Rente. Und sie haben kaum etwas über, um Rücklagen zu bilden. Die Schere zwischen arm und reich vertieft sich so. Damit erzähle ich Euch aber nichts neues.
Interessant ist vor allem lifegoods Aspekt, dass die persönlichen Ansprüche anders sind. Somit kann womöglich derjenige mit der kleineren Rente im Alter sogar etwas besser auskommen, weil er Zeit seines Lebens besser gelernt hat, zu haushalten. Sprich: Das Gefälle ist für den Gutverdiener trotz objektiv höherer Rente stärker. Danke für diesen Aspekt.

Beitrag 17.07.2019, 14:31

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Kursprophet
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hmm das wäre ja so als würde man sagen das sehr kranke dann mit einer Tödlichen Krankheit die sie plötzlich ereilt besser zurecht kämen als bis dahin sehr gesunde .

Ich weiss zwar was du damit sagen willst und da ist auch tatsächlich etwas dran aber dennoch geht mir das irgendwie ziemlich quer runter

denn das Fazit wäre das die ü 80 Oma die Flaschen sammelt da im Prinzip genau so gut mit zurecht kommt wie die Beamte Seniorin auf Pensionsansprüche die dem 6-10 Fachen H4 Anspruch entspricht mit ihrem täglichen 2. Champagner Brunchbuffet auf ihrer endlosen 3 Sterne Kreuzfahrt bis zum letzten Sonnenuntergang :lol:

neh ist eben nicht so sondern die eine bekommt Rheuma und verunfallt beim in die Tonne klettern und die andere belastet diesen Planeten noch weit länger mit ihrer 12,8x höheren Negativ Ökobilanz in ihrem dekadenten Traum von das bischen Luxus hätte sie sich ja wohl auch verdient wärend sie mit Schweröl durch die Karibik schippert .

irgendwie bekomme ich gerade etwas Zähneknirschen smilie_13
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Zuletzt geändert von Kursprophet am 17.07.2019, 14:43, insgesamt 1-mal geändert.

Beitrag 17.07.2019, 14:41

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gullaldr
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Kann es sein, dass Du einen Hang zu sehr drastischen Gegensatzpaaren hast? Von einer starken Emotionalität mal ganz abgesehen... :wink: Man hätte natürlich - um das weiter zu spinnen - auch einen Vergleich zwischen Jeff Bezos und einem Slum-Kid aus Kalkutta ziehen können...

Niemand leugnet hier die Gefahr die Altersarmut. Also bitte nicht das Wort im Mund herumdrehen.

Der Gedanke von lifesgood war, dass einer, der es gewohnt ist, mit dem Porsche Cayenne in der Gegend herumzufahren und dreimal im Jahr in Urlaub zu fahren, womöglich im Alter mehr Probleme hat als einer, der sich auf einen Kleinwagen beschränkt und einen Urlaub außerhalb der Saison mit ryan air bucht. Obwohl der Cayenne-Fahrer das Doppelte verdient und womöglich 500 Euro mehr Rente zur Verfügung hat. Die Fallhöhe ist einfach höher.
Es ging also um einen solchen Vergleichsrahmen.

Ich kenne ja selbst solche Vergleiche im Bekanntenkreis. Da müssen ständig die neuesten Elektronik-Artikel her, während ich das Handy benutze, bis es nicht mehr funktioniert und mir dann ein "neues" Iphone gebraucht für wenig Geld zulege. Der Flatscreen wurde mir von einem Kumpel geschenkt, der längst einen neuen hat und für den alten Samsung keinen Platz mehr hatte. usw.usf. Es hat etwas mit dem Konsumverhalten zu tun. Ich habe viel weniger Geld zur Verfügung als diese Leute, aber ich verbrauche eben auch eher auf Sparflamme. Das hilft mir etwas, wenn die Geldquelle nicht mehr so sprudelt.
Aber klar, objektiv geht es mir wirtschaftlich viel schlechter als diesen Leuten. Und wenn natürlich gar nichts mehr sprudelt, ist das Ende der Fahnenstange erreicht. Dann bleibt nur noch das Flaschen sammeln.

Beitrag 17.07.2019, 14:49

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Kursprophet
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gullaldr hat geschrieben:
17.07.2019, 14:41
..
Der Gedanke von lifesgood war, dass einer, der es gewohnt ist, mit dem Porsche Cayenne in der Gegend herumzufahren und dreimal im Jahr in Urlaub zu fahren, womöglich im Alter mehr Probleme hat als einer, der sich auf einen Kleinwagen beschränkt und einen Urlaub außerhalb der Saison mit ryan air bucht. Obwohl der Cayenne-Fahrer das Doppelte verdient und womöglich 500 Euro mehr Rente zur Verfügung hat. Die Fallhöhe ist einfach höher.
Es ging also um einen solchen Vergleichsrahmen.
...

genau das sehe ich halt völlig anders

diese Darstellung und Auslegung hinkt und stinkt

Fakt ist das die wirklich wichtigen Bedürfnisse die gedeckt und gestillt werden müssen bei allen erstmal relativ gleich sind ( siehe zb physiologische Bedürfnisse -Bedürfnispyramiede nach Maslow ) zb mal angefangen mit dem Bedarf an Sauerstoff Wasser Nahrung Wärme ....und wenn man das mal zuende denkt wird schnell klar das die Fallhöhe eben nicht eine andere wäre sondern der der Probleme hat seine tatsächlich wichtigsten Grundbedürfnisse decken zu können immerschon genau das ertragen musste unter das ein anderer auch nicht fallen wird ganz egal von wo er fallen würde !
Es ist ein irrtum und eine weit verbreitete Fehleinschätzung , in Wirklichkeit hat der mit der angeblich höheren Fallhöhe auch ganz unten angekommen immernoch die bessere Position und Option denn er kennt andere Perspektiven , der der eh schon immer am Boden lag oder sehr dicht am Boden lebte kennt diese eben nicht und ist nicht zuletzt auch deshalb in seinen Optionen eingeschränkter !
Dies betrifft mitunter auch die Psychologischen Möglichkeiten die sich auf Mut Fantasie Hoffung Zuversicht und Selbstvertrauen aufbauen lassen .

Die Fallhöhe ist eben nicht höher und es ist sogar zu vermuten das die absolute Sturztiefe für den der nur ein eh weit niedriges Niveau kennt sogar noch etwas härter im Aufschlag ist als für den anderen denn für den machen diverse kleine Unterschiede am Boden dann auch nicht mehr viel aus was ihn eventuell sogar noch zäher werden lässt als der der eh immer schon knausern musste , den treffen dann auch kleine Verluste um so härter da er eh schon immer nur mit dem ganz spitzen Stift rechnen musste und für ihn und seine Möglichkeiten Katastrophen viel eher und öfter einbrechen können als für den der immer schon viel mehr Spielraum diesbezüglich hatte .

Einer der zb schonmal 10 Millionen in den Sand gesetzt hat und völlig pleite geht ist und bleibt um genau diese Erfahrung 10 Millionen in den Sand gesetzt zu haben reicher als der eh schon immer pleite war .

Erfahrungen haben auch einen Wert und bilden mitunter auch Sichtreichweiten Perspektiven und Optionen und das was hier als Fallhöhe betitelt wird ist vielleicht eher als Optionsspanne zu bewerten denn bei einer Fallhöhe geht es um den möglichen Sturzschaden den man nehmen wird .
Dieser Vergleich in der Form hinkt aber nunmal da die Höhe eben keine Sturztiefe in diesem Kontext bildet sondern nur Erfahrungen und die ansich bilden schon Optionen die der ohne diese nur deutlich schwerlicher bilden kann weil er diese Erfahrungen überhaupt erstmal noch machen muss um Optionen daraus bilden zu können.

Deshalb sehe ich das völlig anders als du :wink:
was ja aber auch nichts macht , du hast deine Perspektive und ich eben meine , so what smilie_15
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Zuletzt geändert von Kursprophet am 17.07.2019, 15:44, insgesamt 5-mal geändert.

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