Crashtime Fortsetzung

Tagesgespräch zu Wirtschaftsthemen wie Geldmarkt, Börse, Währung, Finanzkrise, Inflation aus Deutschland und der Welt

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Beitrag 14.10.2020, 12:32

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VfL Bochum 1848
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Stärker gescheppert hat es deswegen nicht, weil in D unter anderem einem Heer von Beschäftigten Kurzarbeitergeld gezahlt wird. Dies wird man genau wie die Aussetzung des Insolvenzverfahrens sicherlich bis zur Wahl nächstes Jahr weiterlaufen lassen. Natürlich wird das einen immensen Betrag öffentlicher Gelder kosten, platt gesagt: wir verfrühstücken gerade das Frühstück unserer Kinder und Enkel.
Soll aber nicht heißen, dass ich gegen das Kurzarbeitergeld oder irgendwelche Corona-Hilfen bin, hat sicherlich seine Berechtigung, man sollte sich nur zwischendurch immer wieder vor Augen halten wer das alles am Ende bezahlen wird/muss.
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Beitrag 15.10.2020, 09:11

rcp48
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VfL Bochum 1848 hat geschrieben:
14.10.2020, 12:32
Stärker gescheppert hat es deswegen nicht, weil in D unter anderem einem Heer von Beschäftigten Kurzarbeitergeld gezahlt wird. Dies wird man genau wie die Aussetzung des Insolvenzverfahrens sicherlich bis zur Wahl nächstes Jahr weiterlaufen lassen. Natürlich wird das einen immensen Betrag öffentlicher Gelder kosten, platt gesagt: wir verfrühstücken gerade das Frühstück unserer Kinder und Enkel.
Soll aber nicht heißen, dass ich gegen das Kurzarbeitergeld oder irgendwelche Corona-Hilfen bin, hat sicherlich seine Berechtigung, man sollte sich nur zwischendurch immer wieder vor Augen halten wer das alles am Ende bezahlen wird/muss.

Da hast du sicher recht.

Fragen die ich mir stelle:
Wird es nach der Wahl scheppern. Und wenn dann wie
Wenn Rot Rot Grün wie in Berlin was würde dann passieren. (wirtschaftlich nicht gerade die schlausten Mietendeckel… anstatt das sie Wohnraum schaffen und weniger Vorschriften. Wenn zu viel wohnraum Miete runter aber so. Weniger Wohnraum mehr Vorschriften Miete rauf.)
Was treibt die EU.

Die wichtigeste Frage jedoch:
Wie wird das ganze bezahlt. (siehe Geschichte)
Szenarien:
Eigentum (immo vor allem) wird mit Abgaben / Steuern belegt.
Infaltion steigt aufgrund des Anwerfens der Druckerpressen. (Folge Zinsen rauf???)
Goldbesitz wird Verboten (USA war schon mal).
Aktienbesitz wird versteuert….
Abgaben gehen allgemein rauf. Nur von denen die nichts haben kann man nichts holen.
Sozialleistungen etc. kürzen .. glaub ich eher nicht. Genauso wenig wie den Staatsaparat verkleinern und Vorschriften etc. abschaffen (Grüne sind im Anschaffen ja Weltmeister). Genauso wenig wie ich glaube das bei der Rüstung gespart wird. Das der Staat den Gürtel enger schnallt. Ne.

Das die Krankenkassen aufgrund der Folgekosten mehr Geld eintreiben… das schon.

Kernfrage:
Was kann ich tun um das beste für mich und meiner Familie rauszuholen.
Konto in UK oder Cybermoney gekoppelt an USD oder USD, Renmimbi, Pfund
Immobilieninvest. Aktieninvest. Bargeld. Goldinvest. Silber oder Platininvest.
Invest im Ausland.

Soll aber auch nicht heißen, dass ich gegen das Kurzarbeitergeld oder irgendwelche Corona-Hilfen bin, hat sicherlich seine Berechtigung solange es für die Verwendet wird die jahrelang eingezahlt haben. UND an Leute die das ganze nicht ausnutzen und es wirklich brauche... Nicht Mrd an EU und so.


Übrigens schön mit Dir zu Diskutieren. Der Corona Threat regt mich gerade richtig auf. Dort wurde ich u.a. C-3PO genannt.

Beitrag 15.10.2020, 09:22

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VfL Bochum 1848
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rcp48 hat geschrieben:
15.10.2020, 09:11
...
Übrigens schön mit Dir zu Diskutieren...


smilie_14 .

Ja, nach den Wahlen nächstes Jahr werden wir sicher noch ordentlich Saures bekommen.
Kassen durch Corona leer, wie es dann um die Wirtschaft bestellt ist wird sich zeigen, bin da sehr skeptisch, die wird man aber sicher nicht melken. Wer gemolken wird sind höchstwahrscheinlich einfach wieder die wo was zu holen ist, sprich besonders die Mittelschicht, Hausbesitzer, Sparer, Autofahrer, etc. Ich warte eigentlich auch nur noch drauf, das Steuern auf den Goldhandel erhoben werden, kann einen fast wundern dass das bislang noch nicht erfolgt ist.
Ich vertraue jedenfalls langfristig weiter zu einem großen Teil auf Edelmetalle, das Invest scheint mir bei dem ganzen Chaos national und international nicht das schlechteste zu sein.
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Beitrag 15.10.2020, 10:44

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Sinjawski
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Es wird immer gerne vom Goldverbot gesprochen, aber meiner Meinung nach macht das irgendwie keinen Sinn. Es war auch in der Vergangenheit nicht die Linie unserer Regierung, Dinge zu enteignen, wenn man stattdessen auch effektiv Steuern darauf erheben kann. Und dann faellt das eben in die ganz andere Kategorie der Vermoegenssteuer, die aber entsprechend schwer zu erheben sein duerfte.
Ich hatte da auch einige Gedanken (auch zu Steuern auf den Goldhandel) im anderen Faden viewtopic.php?f=3&t=11665&p=207135#p207135 gelistet. In meinem Denken ist Gold nichts besonderes, sondern nur eine von vielen Moeglichkeiten zur Altersvorsorge. Werden denn dann auch Kunst, Musikinstrumente, Autos, Kapitallebensversicherungen verboten? Warum soll Altersabsicherung in Gold verboten werden, aber nicht Fahrraeder?
Gold kann Vermoegen ueber Krisen oder Systemwechsel retten, aber in der Krise koennte Geld knapp sein, systemrelevante Versorgungsleistungen eingeschraenkt werden - ist dann Benzin knapp, werden Fahrraeder (sowieso das Verkehrsmittel meiner Wahl) zum wahren Luxusgut. Darf ich ein Fahrrad als Eigenbedarf behalten, die anderen Raeder werden enteignet? Oder muss ich es beim Finanzamt melden, Steuern zahlen und ein Fahrtenbuch fuehren? Der Kreativitaet sind keine Grenzen gesetzt. Goldverbot befriedigt nur die Neiddebatte, bringt aber wirtschaftlich keine nenneswerten Vorteile, dafuer aber eine massive Vermoegensentwertung. Aus sozialistischer Sicht macht das vl. Sinn (Wenn Geldsystem und Aktienmaerkte kollabieren, lasst uns auch den Goldmarkt kaputtmachen und Schwarzhandel verhindern), oekonomisch jedoch nicht.

Goldbesitz bei der Vermoegenssteuer zu erfassen ist jedoch auch wirklich heikel. Helfen wuerden hier vernuenftige Freigrenzen. Ich bin nicht strikt gegen eine Vermoegenssteuer, und diese koennte ein wichtiger Baustein sein, eine Krise wie jetzt solidarisch zu ueberwinden, aber die Wahrscheinlichkeit, dass eine solche besonnen und fair eingefuehrt wuerde, ist meiner Meinung nach sehr gering.
Half of what he said meant something else,
and the other half didn't mean anything at all.
(Rosencrantz And Guildenstern Are Dead)

Beitrag 15.10.2020, 11:06

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FloTom
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Das Goldverbot oder eine drastische Besteuerung von Edelmetallen inkl. Vermögenssteuer ist ein hervorragend populistisch auszunutzender Hebel für die eigene Politik! Links eingestellte Wählerschichten fordern schon seit vielen Jahren dass hier durchgegriffen wird und je nach Ausgang der Bundestagswahl wird die Politik dann liefern.
Man darf nur nicht den Fehler machen zu glauben, dass dafür eine RRG Koalition nötig wäre, die Union Hand in Hand mit den Grünen wird selbstverständlich vieles betreiben was sie dann als "alternativlos" hinstellen wird.
Genauso werden andere individuelle Freiheiten eingeschränkt werden, sehen wir gerade bei der Albernheit von Beherbergungsverbote für Hotels. Die Politik läuft Amok und verursacht den größtmöglichen Schaden.

Beitrag 15.10.2020, 11:50

rcp48
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Genau das ist es was mich am meisten beunruhigt.
Was machen die Linken und die Grünen.
Genau so wie ich sehe das die roten und schwarzen aufgrund was weis ich immer mehr nach links driften.

Und Geld brauchen sie.. wie auch immer sie es kriegen können.
Die Frage ist nur wie kommen sie an das Geld der Leute.
Die mit sehr viel Geld sind immer aussen vor. (was die Linken niemals kapieren werden)

Beitrag 15.10.2020, 13:25

rcp48
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goldmoney hat geschrieben:
15.10.2020, 12:10
Ich gehe von einer Hyperinflation aus. Das ist für die Regierung am einfachsten.

Durch die Hyperinflation erfolgt eine sehr große Vermögensverschiebung. Sobald die Menschen das verinnerlicht haben, beginnt das System sich neu zu drehen. Enteignungen sind kontraproduktiv. Dadurch fließen keine Steuern (höchstens einmalig). I.d.R. sind die Reichen nach so einem Prozess noch (einfluss-)reicher und deshalb wird es eben Keine geben, sonder eher einen ziemlich rauen Markt wo jeder schauen muss wie er über die Run en kommt. Siehe Ostblock nach der Wende oder Argentinien etc.

Hyperinfaltion ist sinnlos weil sie die Zinsen erhöhen müssten.

Erhöhte Zinsen bricht vielen den Hals. Und nicht nur den kleinen sondern auch Staaten.
Sie wollen wenn dann eine Inflation von max 5-8%
Ziel ist eigentlich 2-3%
Vor allem aber EU weite Haftung für Schulden.

Und klar sind bei Hyperinflation die Reichen ausen vor.
Geld aus DE raus und woanders rein. No Problem.
Bei genügend Geld hat man ja in US UK AUS NZ immos und so mit auch Konten.
Geld haben die Reichen sowieso nicht. Nur Aktien Immos EM Kunst etc.

Thailand kauft gerade Reiche mit Steuerersparnissen und VIP programmen.
NZ 3,5 Mio und schon passt´s
US ist auch nicht so teuer sich einzukaufen.
EU war mal Zypern nicht schlecht aber wir haben ja einen pass in DE also.

Mit Kryptogeld ist es noch einfacher das Geld "mitzunehmen"


Wenn ist hyperinflation ein Unfall gewollt sicher nicht.

Beitrag 16.10.2020, 09:35

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VfL Bochum 1848
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An eine Hyperinflation glaube ich in absehbarer Zeit nicht.

Dafür ist eine einfach viel zu wenig Geld in Umlauf, bzw. bei denen vorhanden (der ganz breiten Masse), die diese auslösen könnten. Die Geldberge der EZB-Druckerei liegen in irgendwelchen Bilanzen brach (jedenfalls momentan), können also die Inflation auch nicht anheizen. Eine Lohn-Preis-Spirale ist auch nicht zu erkennen, im Gegenteil, durch Kurzarbeit und Entlassungen kommt weniger Geld in die Privathaushalte, das dürfte sich noch eine geraume Zeit fortsetzen und eventuell noch zuspitzen. Eine drastische Angebotsverknappung ist derzeit ebenfalls in keinem Segment vorhanden.
Würde ein "Helikoptergeld" eingeführt müsste das meiner Meinung nach immer noch nicht zwangsläufig zu einer Hyperinflation führen, wäre aber ein erstes Warnsignal, bei dem ich sicher tätig werden würde.
Müsste ich mich für eine Hypothese entscheiden würde ich eher auf eine Deflation in der nächsten Zeit tippen, die sich dann in Zukunft irgendwann durch völlig maßlose Gegensteuerung der EZB (dann auch an Privathaushalte) dann doch noch in eine Hyperinflation wandeln könnte.
Aber, wie gesagt, eine Hyperinflation würde ich in absehbarer Zeit nicht erwarten, eine Deflation schon.
Und dann wäre Cash "King".
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Beitrag 10.01.2021, 21:54

Turnbeutelvergesser
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Igolide,

m.E. naiv zu glauben, dass die Zeit der Nationalstaaten vorbei ist. Schau dir mal China an. Und nicht nur China. Wer wohnt jetzt wohl im Wolkenkuckucksheim?

Fragst du dich nicht, warum die letzten Jahre, oder sind es sogar Jahrzehnte, nur wirtschaftlich schwache Staaten der EU beigetreten sind? Meinst du das sind sie, weil sie die sogenannte 'europäische Idee' so toll finden? Da kann ich nur herzlich lachen. smilie_02

Und übrigens die EU ist nicht Europa und anders herum, auch wenn die Begriffe meistens ohne Differenzierung austauschbar verwendet werden.

Beitrag 11.01.2021, 16:40

Barny68
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Turnbeutelvergesser hat geschrieben:
10.01.2021, 21:54
Igolide,

m.E. naiv zu glauben, dass die Zeit der Nationalstaaten vorbei ist. Schau dir mal China an. Und nicht nur China. Wer wohnt jetzt wohl im Wolkenkuckucksheim?

Fragst du dich nicht, warum die letzten Jahre, oder sind es sogar Jahrzehnte, nur wirtschaftlich schwache Staaten der EU beigetreten sind? Meinst du das sind sie, weil sie die sogenannte 'europäische Idee' so toll finden? Da kann ich nur herzlich lachen. smilie_02

Und übrigens die EU ist nicht Europa und anders herum, auch wenn die Begriffe meistens ohne Differenzierung austauschbar verwendet werden.
Das wäre aber der feuchte Traum unserer Verantwortlichen in der Einheitspartei.
Die Realität sieht anders aus. Wie war es bei Corona. Jederzeit Europäische Land hat sein eigenes Süppchen gekocht. Einzig allein Deutschland drängt bei den Impfungen auf eine einheitliche Verteilung des Impfstoffes zu Lasten Deutschlands. Die allermeisten EU Länder nehmen die Vorteile der EU gerne mit. Ansonsten wird auf Nationalstaatlichkeit gepocht. Die Briten verlassen die EU und verschärfen als erstes das Zuwanderungsrecht auf ein Niveau und dem System wie es Kanada hat. In der ganzen Masseneinwanderungsdebatte sind wir, auch die einzigen die Juhu schreien und alle in unserer Sozialsysteme bitten. Könnte man vielfach weiterführen. Nur in der EU
Wenn Ihr Euch irgendwann wieder einmal fragt wie es damals soweit kommen konnte, dann ist die Antwort die: Weil sie damals so waren wie Ihr heute seid. Henryk M. Broder

Beitrag 11.01.2021, 18:42

Klecks
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@ Barny: Frag mal die Franzosen oder die Holländer. Die sagen nämlich genau das gleiche über ihre Regierung...
Das Leben ist zu kurz, um alle Fehler selber zu machen.

Beitrag 11.01.2021, 18:58

Barny68
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Klecks hat geschrieben:
11.01.2021, 18:42
@ Barny: Frag mal die Franzosen oder die Holländer. Die sagen nämlich genau das gleiche über ihre Regierung...
Was die über die Regierungen sagen und ob die Regierungen so handeln sind oft Unterschiede.
Über Holland weis ich zu wenig. Die Franzosen betreiben bei weitem nicht so eine Selbstaufgabe und Zerstörung des eigenen Staates wie Deutschland es tut.
Die anderen Länder wie Italien, Spanien, Griechenland usw. machen maximal das was die müssen um die Gelder abzugreifen. Andere EU Länder wie im ehemaligen Ostblock sind da noch stärker was das das Thema Nationalstaatlichkeit angeht.
Wenn Ihr Euch irgendwann wieder einmal fragt wie es damals soweit kommen konnte, dann ist die Antwort die: Weil sie damals so waren wie Ihr heute seid. Henryk M. Broder

Beitrag 11.01.2021, 19:54

Barny68
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Deutschland stürzt in der ZEW Studie weiter ab.
Die Attraktivität Deutschlands als Wirtschaftsstandort, besonders für die Mittelständler geht unter der besten Kanzlerin aller Zeiten weiter zurück.
Der unfähigste Präsident der USA aller Zeiten führt sein Land auf einen Spitzenplatz

https://www.finanzen.net/nachricht/akti ... et-9679637
Wenn Ihr Euch irgendwann wieder einmal fragt wie es damals soweit kommen konnte, dann ist die Antwort die: Weil sie damals so waren wie Ihr heute seid. Henryk M. Broder

Beitrag 11.01.2021, 22:45

Eastwood
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Während unter der Ägide der größten Kanzlerin und Physikerin, der beliebtesten und anerkanntesten deutschen Politikerin aller Zeiten, Wahrerin der Weltdemokratie

deutsche Unternehmer und Unternehmen im Januar noch auf die Novemberhilfen warten, haben nicht nur Indien und China, ja das Corona - und Weltmacht China ihre Entwicklungshilfen erhalten. Und natürlich auch die die hier noch nie Steuern auf ihr Einkommen zahlen mussten erhalten pünktlich ihre Überweisung. Verdientermassen haben auch die zahlreichen Staatsbediensteten inkl. Bundestag ihren Corona Bonus bekommen.

Warum sollte man den den auch an die Pflegekräfte weitergeben. Die haben zum Ausgeben eh keine Zeit. Scheuer hat ja wohl auch ein paar Pfeffernüsse in ein Krankenhaus geschickt! Und unser Spahn, unser moderner Äskulap ist sogar so arm, der muss seine Villa auf Kredit kaufen, soweit ist es schon gekommen! Und mit Lobbyismus oder gar Vorteilsnahme im Amt hat das mal gar nichts zu tun. Schade das er sich mit Immobilien besser auskennt als mit Altenheimen und Impfstoffen. Wirklich schade!

Die Stiefmutti der Deutschen und ihr abgelegter Zögling UVDL genannt auch Flinten-Uschi haben mal eben ein "Corona Hilfspaket" in Höhe von 750 Milliarden geschnürt. Zweitgrößter Empfänger ist das schöne Italien mit 57,7Milliarden. Und weil wir mal wieder den Streber geben mussten und am meisten überweisen, nämlich 133,3 Milliarden haben wir uns dafür wenigstens bei Renteneintrittsalter und Höhe der Bezüge zurückgehalten.

Während der gemeine Teutone gerne ein paar Jahre dran hängt, um seine 48% Rente nicht zu früh zu verprassen
, ist der Italiener mit seinen 79,9% ja auch nicht viel besser dran, muss er sich doch auch noch mit dem milderen Klima, dem Dolce Vita, dem Pabst und mit seiner Frau herumschlagen.

Wenn ich jetzt auch noch anfange darüber zu philosophieren wie ich mit der CO² Abgabe das Weltklima rette oder mir heimlich billigen Atomstrom aus Frankreich besorge, dann denkt ihr am Ende noch:

"Der Clint ist ja so ein typisch deutsche Miesepeter. Immer was zu meckern! Wahrscheinlich war der noch nicht mal mit Erich Honecker zufrieden!"

Nein das sollt ihr nicht denken, daher gibt es zum Schluss eine schöne Parole

"Vorwärts immer! Rückwärts nimmer!"
Clint smilie_07

Beitrag 12.01.2021, 11:57

Klecks
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@ Eastwood: Du hast den hier vergessen smilie_10
Du weißt doch, die Zahl der Galgenhumorversteher ist hier begrenzt smilie_16
Das Leben ist zu kurz, um alle Fehler selber zu machen.

Beitrag 12.01.2021, 15:07

domrepp
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Barny68 hat geschrieben:
11.01.2021, 19:54
Deutschland stürzt in der ZEW Studie weiter ab.
Die Attraktivität Deutschlands als Wirtschaftsstandort, besonders für die Mittelständler geht unter der besten Kanzlerin aller Zeiten weiter zurück.
Der unfähigste Präsident der USA aller Zeiten führt sein Land auf einen Spitzenplatz

https://www.finanzen.net/nachricht/akti ... et-9679637
...habe das vorhin schon an anderer Stelle gelesen. Z. B.
https://www.deutschlandkurier.de/2021/0 ... ein-danke/

Passend dazu auch:
Für Gabriel Felbermayr, Präsident des Instituts für Weltwirtschaft in Kiel liegt dagegen ganz klar ein Braindrain vor, weil "wir in zehn Jahren eine halbe Million Leistungsträger verlieren". Für eine Volkswirtschaft wie die deutsche, die stark auf gut ausgebildete Menschen angewiesen ist, sei das keine gute Nachricht. "Ausländische Einwanderer können das Minus nicht komplett ausgleichen, weil sie oft nicht ausreichend qualifiziert sind, es sprachliche und kulturelle Barrieren gibt, und sie vor allem selber häufig nach kurzem Aufenthalt wieder in ihre Heimatländer zurückgehen", sagt Felbermayr. Das gelte vor allem für Hochqualifizierte.
https://www.heise.de/newsticker/meldung ... 80750.html

Oder:
Nach Angaben der OECD verliert derzeit kein anderer Staat so viele Akademiker. „Wir verlieren ausgerechnet die Guten, Leistungswilligen, Selbstbewussten, Risikobereiten. Diese Talente fehlen der Wissenschaft als Ideenlieferanten, sie fehlen den Unternehmen als Fachkräfte, sie fehlen dem Staat als Steuerzahler, dem Standort als Gründer. Und sie fehlen der Gesellschaft als Vorbilder“, klagt die Wirtschaftswoche.
https://www.cicero.de/wirtschaft/die-el ... -rot/39028

Ließe sich ewig fortsetzen und ist eigentlich nicht neu...
...dennoch macht es mich zutiefst besorgt, traurig und es stellt sich mir die Frage: Wo führen diese Tatschen (KEINE Verschwörungstheorien, Nazi-Gedanken und sonstiger Quatsch) noch hin??? Wann merken die Leute an der entscheidenden Stelle, dass hier Tatsachen geschaffen werden, die zutiefst negativ für Deutschland sind und aus meiner Sicht teils nicht umkehrbar.

Beitrag 12.01.2021, 15:25

Barny68
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Das größte Problem daran ist und das hast du angedeutet, ist der Umstand das hier nicht offen gesprochen werden darf.

Fachkräfte. Warum wandern so viele ab? Warum kommen zu wenig wirkliche Fachkräfte nach?
Steuern - warum werden hier so viele Steuern benötigt
Internet usw. Warum stehen wir hier im internationalen Vergleich so schlecht da.

Das kann man lange weiterführen.
Die Vorteile die wir noch haben und führend sind, wäre z.b. die Stromversorgung und Energiesicherheit.
Die setzen wir aber gerade aufs Spiel, bzw. machen das extrem teuer

Das totschweigen und Herabsetzung jederweglicher Kritik ist unser Problem.
Ideologie statt Sachverstand
Wenn Ihr Euch irgendwann wieder einmal fragt wie es damals soweit kommen konnte, dann ist die Antwort die: Weil sie damals so waren wie Ihr heute seid. Henryk M. Broder

Beitrag 12.01.2021, 19:50

domrepp
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Barny68 hat geschrieben:
12.01.2021, 15:25
Ideologie statt Sachverstand
!!!!

"Neues im Kleingedruckten ....
...das die Minister bei ihren Ankündigungen wohl nicht ausreichend mitgedacht hatten."

https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/ ... 89462.html

Ich bin auf die Pleitewelle in diesem Jahr gespannt!!

Mit Sachverstand ist das so eine Sache! Warum werden wohl jedes Jahr Milliarden an Euronen für Berater ausgegeben!?!?

Beitrag 13.01.2021, 07:34

Barny68
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domrepp hat geschrieben:
12.01.2021, 19:50
Barny68 hat geschrieben:
12.01.2021, 15:25
Ideologie statt Sachverstand
!!!!

"Neues im Kleingedruckten ....
...das die Minister bei ihren Ankündigungen wohl nicht ausreichend mitgedacht hatten."

https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/ ... 89462.html

Ich bin auf die Pleitewelle in diesem Jahr gespannt!!

Mit Sachverstand ist das so eine Sache! Warum werden wohl jedes Jahr Milliarden an Euronen für Berater ausgegeben!?!?
Das mit den Beratern finde ich nicht einmal schlimm. Es ist auch in der freien Wirtschaft normal das externe Berater hinzugezogen werden.
Was mich stört ist der Umstand das Trotzdem ideologisch und ohne Sachverstand gehandelt wird.
Die Berater können nur empfehlen. In welche Richtung eine Beratung stattfinden soll, welches Ziel eine Beratung haben soll, gibt immer der Auftraggeber vor. Ebenso wie mit der Beratung umgegangen wird.
Wenn Ihr Euch irgendwann wieder einmal fragt wie es damals soweit kommen konnte, dann ist die Antwort die: Weil sie damals so waren wie Ihr heute seid. Henryk M. Broder

Beitrag 13.01.2021, 08:20

domrepp
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Barny68 hat geschrieben:
13.01.2021, 07:34
Das mit den Beratern finde ich nicht einmal schlimm. Es ist auch in der freien Wirtschaft normal das externe Berater hinzugezogen werden.
Was mich stört ist der Umstand das Trotzdem ideologisch und ohne Sachverstand gehandelt wird.
Die Berater können nur empfehlen. In welche Richtung eine Beratung stattfinden soll, welches Ziel eine Beratung haben soll, gibt immer der Auftraggeber vor. Ebenso wie mit der Beratung umgegangen wird.
Da hast du durchaus recht...
Ich frage mich dann aber immer, warum nicht gleich einigermaßen fachlich kompetente Leute auf die entsprechenden Posten setzen - nach Kompetenz scheint da niemand ausgewählt zu werden!? Diese Leute dann von mir aus besser bezahlen, jedoch die extremen Berater Honorare einsparen. Effiziente, schlanke und mit kompetente Personen besetzte Strukturen... wie es für Unternehmen im Wettbewerb ein Muss ist.
In DE geschieht permant das Gegenteil. Man schaue sich nur die Größe des Bundestages an. NIEMAND auf der Welt, außer China, leistet sich ein größeres Parlament als DE. Völlig unnötig und nur teuer...

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