Auswandern... warum und wohin?

Tagesgespräch zu Wirtschaftsthemen wie Geldmarkt, Börse, Währung, Finanzkrise, Inflation aus Deutschland und der Welt

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Beitrag 21.01.2022, 08:58

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Beitrag 21.01.2022, 12:49

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Sapnovela
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Puschel hat geschrieben:
20.01.2022, 23:37
Puschel hat geschrieben:
20.01.2022, 21:56
Wir (Gattin und ich) spielen schon seit Jahren mit dem Gedanken der Auswanderung. Hat also mit Corona primär nichts zu tun. Aber wir tun uns sehr schwer, ein Land (oder einen anderen Kontinent) zu benennen wo es angeblich "besser" sein soll.
Für mal eben "temporär" reicht uns leider weder Lebenszeit noch die Mittel. Geschweige denn bei Scheitern des Unternehmens. Das wir aus der BRD raus möchten ist nicht die Frage. Die Frage ist: wohin.
Innerhalb der EU?
Macht ja auf Dauer gar keinen Sinn. Die Gleichschaltung ist nur eine Frage der Zeit. Macht ja fast UK mehr Sinn.
@Puschel: Ich antworte mal hier, auf der neuen Spielwiese

Prinzipiell bin ich der Meinung, dass Auswandern nur aus Frust weil es in D gerade schei.... ist nicht ausreicht. Man sollte aus "einer Postition der Stärke" auswandern, nicht von irgendwo Hals über Kopf flüchten. Ich glaube es gibt überall Faktoren, die einen anziehen oder abstoßen. Ziel sollte ja nicht das Auswandern sondern das erfolgreiche Einwandern am neuen Ziel sein.

Es somit kommt darauf an, was in welcher Lebensphase welche Priorität hat. Ist es Geldverdienen ist Deutschland sicherlich noch (!) eine gute Wahl. Ansonsten ... Klima, Kultur, Lebensweise, Umgang der Menschen miteinander, das geht in den meisten Ländern im Ausland besser. Tausche norddeutsches Regenloch gegen sonnenverwöhnte Hanglage am Mittelmeer. Dann klappt das auch mit dem selbstversorgten E-Auto bei 2500 Sonnenstunden. smilie_02

Für mich wären bei einem Auswanderungsziel z.B. folgende Dinge wichtig: Kulturelle Kompatibilität, politische Sicherheit, persönliche Wirtschaftliche Aussichten, Klima & Umwelt.

Ziele außerhalb der EU sind vergleichsweise rar, die meisten sind totalitär (Dubai, Singapur) oder angelsächsisch (UK, Austalien, Neuseeland, Kanada, USA). Florida hat mir gut gefallen, aber USA sind eben auch USA. Panama etc. sind mir einfach zu unsicher, wäre schon blöd wenn man zufälligerweise erschossen wird.

Ich könnte mir Portugal oder Kroatien gut vorstellen, mit Abstrichen auch Ungarn. Größtes Hinderniss in allen Fällen die Sprache. Sofern man Kinder hat müsste man dann für die ersten 1-2 Jahre eine deutsche Schule vor Ort haben, damit die Kleinen Zeit haben die Sprache vor Ort zu lernen. Schweiz wäre nichts für mich, kulturell attraktiv, wirtschaftlich auch... aber da ist man auch nach 1/2 Generation immer noch der Zugezogene, die sind total eigenbrötlerisch.

Wichtige Gründe fürs Wegziehen aus D sind für mich die politische Kultur und die negativen Zukunftserwartungen aufgrund der total kaputten Bevölkerungsstruktur und idiotischer politischer Entscheidungen (z.B. die Energiewende ins Nichts). Dazu kommt die die absurde Steuer- und Abgabenlast. Dies wird sich in den nächsten Jahren rasant verschlechtern, denn die Demographie kennt keine Gnade.

Die Babyboomer ab Jahrgang 1959 gehen langsam aber sicher in Rente. Die nachfolgenden Jahrgänge sind nur halb so groß und in weiten Teilen wesentlich schlechter ausgebildet (insb. die Migranten der letzten Jahre). Weniger Leute mit geringerer Qualifikation müssen dann mehr Sozialleistungen für die Älteren erbringen, insb. wenn die Älteren so alt werden, dass die Gesundheitskosten explodieren. Dazu gehen Millionen Beamte in Pension, die Stellen werden aber für die Maßnahmen der Regierung gebraucht, irgendwer muss ja die ganzen neuen Verordnungen z.B. beim Bau, Impfpflicht, etc auch kontrollieren. Also wird der Staat noch mehr neue Leute einstellen... das muss alles bezahlt werden von immer weniger Wertätigen. Mit dem Ende des Immobilienbooms gehen die Staatsfinanzen an die Wand. So wie in Spanien 2008 ff.

Ob die Impfpflicht kommt oder nicht werden wir sehen. Sie ist zumindest ein Indikator für den Niedergang der politischen Kultur. Vor der Wahl war Lauterbach noch der Meinung das sollte man nicht machen, nach der Wahl muss es nun unbedingt kommen. Statt diese Lügen aufzugreifen machen sich die Medien zum Büttel der Regierung und stempeln Andersdenkende als "Corona-Leugner, Covid-Idioten und Nazis" ab, verkennend, dass sich da große Teile des Bürgertums vom Staat abwenden. Ich sehe nicht wie das zu kitten sein könnte.

Laut Gysi haben sich 30% der Bevölkerung innerlich vollständig vom Staat abgewendet. Das wäre das Ende vom Land wie wir es kennen. Deutschland war kein funktionierendes Land, weil wir so tolle Regeln hatten. Es war ein funktionierendes Land, weil sich die Menschen an Regeln gehalten haben. Das treibt der immer übergriffiger werdende Staatsapparat der Bevölkerung gerade aus. Ich verstehe jeden, der keinen Bock hat sich das weiter aus der Nähe anzusehen.
Gehirnwäsche funktioniert wie richtige Wäsche - wenn sie das Objekt lang und heiß genug waschen, schrumpft es. (c) Volker Pispers

Beitrag 21.01.2022, 16:46

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Waschmaschine
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Als Kölscher bin ich ortsgebunden! Jeht nitt! "Niemalsnienicht"!

p.s.:
Ohne Talent für Sprachen ist man als Auswanderer recht schnell aufgeschmissen. Sehr viele Abhängikeiten tun sich da auf. Dazu kommen noch klimatische Bedingen und ernährungstechnische (Lebens)Gewohnheiten. Sozial oder gar familiäre und freundschaftl. Kontakte? So mir nichts, dir nichts ein kompletes neues soziales Umfeld aufbauen, wo stets 2 dazugehören? Von kulturellen Gegebenheiten und (völlig andere)n Menthalitäten ganz zu schweigen. Vorbehalte, Vorurteile oder gar eingeschränkte Rechte und Diskrimierungen ob des "Fremdseins"? Gutes "Nervengerüst" und Durchhaltevermögen? Erforderliche Hartnäckigkeit? "Improvisitaionstalent"? (Stark) Kompromissbereit?
Lässt sich vor Ort der gewohnte Lebensstandard unbemerkt! halten? Teils (für unsereins nicht verständliche, "unnormale") völlig neue (ungeschriebene) Regeln und Gesetze? Sicherheit?
(Trinkbares) (Fließendes) (Warm)Wasser, Energie allzeit verfügbar? Gesundheitliche Versorgung und die entsprechenden Kosten? Da ist so Vieles, was überlegt und durchdacht sein muss!

Weiter, weitsichtiger durchdacht sehe ich eine Auswanderung als äussert schwierig an. Und je geprägter der Mensch ist, desto schwieriger dürfte es (für die Meisten) sein, sich in einem völlig neuem Umfeld auf Dauer zurechtzufinden...
Und wenn das alles nicht so funktioniert, wie man sich das vorgestellt hat, im "ex"daheim alles, samt "Haus und Hof" aufgegeben hat... was dann?

NääNääNää, ich bliev he in Kölle, kann kumme wat will, mich krit he keijner fott!
Bin ein "alter, bzw. ausgewachsener, tiefverwurzelter Baum".
Wir sollten viel öfter NEIN! sagen und konsequent dabei bleiben!

"Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern dass er nicht tun muß, was er nicht will" *Jean-Jacques Rousseau

Beitrag 21.01.2022, 22:26

Puschel
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Komisch.......normalerweise transferieren die Moderatoren die themenfremden Threads gleich mit in den neuen Thread. Hier nicht geschehen und daher setze ich den Offtopic-Beitrag vom Vorfaden hier noch mal ein:
Puschel hat geschrieben:
20.01.2022, 21:56
Der ein odere andere ist also allenernstes dazu bereit seine berufliche Existenz (eigenes Unternehmen, Angestellt bei sehr guter Dotierung) aufzugeben um wegen dieser Ka..k-Impfung auszuwandern?
Seine Familie hier zurück zu lassen (also Eltern, Großeltern, Nichten, Neffen, Onkel, Tanten, Enkel usw.) nur wegen der Impfung? Auch: Freunde, Bekannte, Arbeitskollegen, Vereinskameraden, Freizeitpartner.......
Wohlmöglich seine Frau und die Kinder so lange belatschern bis diese auch zur "Umsiedlung" zustimmen, falls diese eine andere Denkweise haben sollten?
Nur deswegen einen kompletten Neustart wagen ohne die Sicherheit, dadurch etwas dauerhaft für sich verhindert zu haben? Theoretisch könnte jedes Land eine (wie auch immer geartete) Impfpflicht in Zukunft einrichten.
Wer "nur" gegen Zwangsimpfungen ist kann demzufolge nicht nach Afrika, Mittel- und Südamerika, Teile von Asien einreisen. Zur Einreise werden dort bestimmte Impfungen zwingend verlangt.
Ich denke aber, es dreht sich hier hauptsächlich gegen die Corona-Impfungen. Wollte das nur mal erwähnt haben.

Das mit dem neuen Faden diesbezüglich halte ich für eine gute Idee. Vor allem deswegen, um mal zu "hören" wie sich die möglichen zukünftigen Auswanderer das so im Detail vorstellen.
Ohne das jetzt belegen zu wollen..........es gab genug Auswanderer die aus mannigfaltigen Gründen die BRD verlassen haben um nach Jahren wieder zurück zu kehren. Leider komplett pleite, sogar verschuldet und das Leben danach hier ist auch nicht mehr ansatzweise so, wie es eben vorher mal war. Hier aber die soziale Hängematte, später Rente oder zig soziale Einrichtungen die kostenfrei sind (Schule, Kita.........usw), welches ggf. im Wunschland nicht mehr so zur Verfügung steht bzw. stand. Alles Kriterien die man, je nach Lebenssituation, mitbedenken sollte.

Grade für die ältere Generation oder gesundheitlich Vorbelastete: Gebe ich den medizinischen Standard hier in der BRD tatsächlich auf, den wir haben, um irgendwo in einem anderen Land ggf. eine Unterversorgung zu haben? Dazu die Frage nach Krankenversicherung?
Alles so Dinge, die uns zu denken geben.

Wir (Gattin und ich) spielen schon seit Jahren mit dem Gedanken der Auswanderung. Hat also mit Corona primär nichts zu tun. Aber wir tun uns sehr schwer, ein Land (oder einen anderen Kontinent) zu benennen wo es angeblich "besser" sein soll.
Von daher würden wir uns einen solchen Faden schon wünschen. So als Ideengeber-Faden.
Bislang hat dieser Faden ja noch nicht so viel Resonanz erfahren. Wird wohl noch kommen........ smilie_07

Wie im Zitat bereits erwähnt, wissen wir nicht wohin für den Rest unseres Lebens.
In welchem Land fließen Milch und Honig??
Wir hatten schon mal Mexico im Auge. Aber ist dass das gelobte Land? Ohne Spanischkenntnisse?
Fragen über Fragen und keine Antwort darauf........... smilie_08

Beitrag 22.01.2022, 08:52

puffi
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Aber wir tun uns sehr schwer, ein Land (oder einen anderen Kontinent) zu benennen wo es angeblich "besser" sein soll.
Laut der am meisten weltweit verbreiteten Literatur:

Kanaan. Musste nur selbst verteidigen........

Aber genau was die Hebräer auch bekommen haben dieses Land gibt es nur im Glauben nicht in der Realität. Da der Glauben sehr individuell ist ist für einen Sonnenschein und Strand, für den anderen arktische Kälte erstrebenswert.
Der Rest der Diskussion über Auswandern, sollte keine direkte Not die ich in D nicht sehe, ist wie Gespräche über Grimms Märchen angefangen vom warum bis wohin.

Und komisch gleichzeitig mit dem Wunsch nach einem besseren Land und dem "schönen" Leben dort verteufeln manche Leute die Leute die den Wunsch in die Tat umgesetzt haben. Naja die sind ja auch maximal pigmentiert.....
Und noch was: Außerhalb Deutschlands sind fast alle Deutschen Fremde. Gilt auch für alle anderen Nationen (einfach D mit anderen Namen ersetzen).

Beitrag 22.01.2022, 18:06

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Sapnovela
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Waschmaschine hat geschrieben:
21.01.2022, 16:46
Als Kölscher bin ich ortsgebunden! Jeht nitt! "Niemalsnienicht"!

...

NääNääNää, ich bliev he in Kölle, kann kumme wat will, mich krit he keijner fott!
Bin ein "alter, bzw. ausgewachsener, tiefverwurzelter Baum".
Was würde St. Augustinus dazu sagen?

"Die Welt ist ein Buch und wer nicht reist, liest nur eine Seite."

Hab schon im Ausland gewohnt aber als Ex-Pat was zugegebenermaßen nicht das Gleich ist. Ich glaube im Auswandern liegt ein Reiz an sich, was neues erleben, ohne Netz und doppelten Boden. Mal wieder was wagen, nicht nur an Sicherheit denken. Wenn ich aus dem Fenster sehe hab ich schon seit ca. 48 Stunden wieder einen Grund vor Augen ... so richtig ätzenden nordeutschen Dauerregen.
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Beitrag 22.01.2022, 18:27

Escudo
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Auswandern warum?

Mal anders gefragt: Warum nicht auswandern? Natürlich aus Bequemlichkeit, weil man sich hierzulande schon eingerichtet hat. Job, Wohnung, Behördenkram, halbwegs brauchbarer Arzt, nicht zu teure Werkstatt, etc. Aber ansonsten? Was ist so toll an diesem Land, dass man unbedingt hier bleiben muss?

Wenn ich mir überlege, wie sich das soziale Klima in den letzten zwei Jahren hier im Land verändert hat, komme ich aus dem Staunen nicht mehr raus. Unsere Grundschulleitung hat diese Woche einen Brief an alle Eltern verschickt, sich doch bitte nicht mehr vor dem Schulgelände anzuschreien und gegenseitig zu beschuldigen welches Kind für die letzte Corona-Welle verantwortlich ist. Natürlich alles im Beisein der Kinder, die merken gleich wie es hier abgeht. Viele Menschen treibt die nach zwei Jahren Angstmache im Fernsehen die nackte Panik um. Das macht sie zum einen aggressiv, kann jeder im billigsten Psychologiebuch nachlesen. Zum anderen sind sie über ängstlich. Wir haben ehemalige "Freunde" jetzt schon seit zwei Jahren nicht mehr richtig persönlich gesehen, nur mal auf der Straße ein kurzes Gespräch. "Nein das ist mir zu gefährlich, Ihr habt Kinder in der Schule... DAS VIRUS...". Dabei sind das kleine alten Leute, die Angst haben müssten, aber die Dauerpropaganda hat sie kaputt gemacht.

Ich habe Freunde in Kroatien, da ist alles bspw. ganz anders gelaufen. Die Schulen sind nie geschlossen gewesen, zu Weihnachten waren die Restaurants offen auch für Ungeimpfte. Ok,wer aufs Amt will muss geimpft sein oder einen frischen Test vorweisen. Die Menschen leben ganz normal weiter. Dabei ist das Gesundheitssystem viel schlechter ausgestattet, insb. außerhalb der wenigen großen Städte und der Touri-Zentren. Dort leben die Menschen wie Menschen, nicht wie Angsthasen.

Sap schreibt ja lange darüber, was aus seiner Sicht wirtschaftlich vor die Hunde geht, Demographie, etc. Alles richtig beobachtet denke ich. Aber das wahre Problem sind doch die Menschen im Land. Das soziale Klima ist auf Jahre total kaputt. Menschen begegnen sich mit Angst, statt mit Freude. Dazu der Vertrauensverlust in die Politik, die Medien, die Polizei und andere Behörden. So viel gelogen wie bei Corona-Themen wurde wohl die letzten 90 Jahre nicht mehr im Land. Kaum das sich das Land berappeln könnte, wird die Klima-Sau durchs Dorf getrieben. Wieder Angst, wieder Maßnahmen gegen die Freiheit der Menschen, wieder doppelte Standards (oder fliegen die Polit- und Wirtschaftseliten nicht mehr mit Privatjets zu Klimagipfeln?) Ich sehe da kein Licht am Ende des Tunnels für dieses Land. In der Zwischenzeit werden die Kinder in den Schulen psychisch zerstört, da wächst eine Generation von Zombies heran. Freunde treffen geht heute nur noch online.

Außer Geld gibt es wenig Gründe hier zu bleiben. Im Homeoffice und online Zeitalter kann man das aber bestimmt auch anders organisieren.
Mit Gold ist jede Festung zu erobern.

Beitrag 22.01.2022, 19:33

san agustin
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@ Escuda

smilie_01

Danke für Deine wirklich guten Ausführungen

Ich kann diesen ,,Dauermodus PANIK,, langsam auch nicht mehr hören und sehen !

Jeden Tag überschlagen sich die Experten/Virologen und Politiker mit neuen Hiobsbotschaften
aktuell wird von Herrn Drosten gewarnt das omikron+Delta fusionieren können und dann wohl nur die
Impflicht und 4.Impfung helfen würden den kommenden Winter zu überstehen

noch vor einiger Zeit sagte der selbe Herr, das wir dem Volk nicht alle 3-4 Monate neue Impfungen geben können.
zu Beginn der Pandemie wurde erzählt, das Kinder/Jugendliche keinen Einfluss auf die Pandemie haben und nun sehen wir das gerade diese Zielgruppe die Treiber sind und ,,stille Übeträger,,
Ein vorhergesagter ruhiger Herbst und Winter wird nun zum Blockbuster an Infektionen

also: selbst Experten können es nicht wirklich in die Zukunft vorhersagen, da so ein Geschehen bisher die Welt nicht heimgesucht hat.

Man braucht uns nicht jeden Tag sagen das wir in schweren Zeiten leben - das weis der ,,Pöbel,, mittlerweile nach 2 Jahren selber.

Aber lasst uns endlich wieder ,,Leben,, und nicht jeden Tag Angst haben in den Bus zu steigen oder Menschen zu treffen.
Ich weis bis heute nicht, warum man sich nicht wieder die Hand zur Begrüßung reichen darf :evil:
Das Virus krabbelt nicht über den Arm in den Rachenbereich und niemand wird ständig am Daumen nuckeln smilie_18

andere Nationen gehen da schon entspanntere Wege (siehe Spanien,UK, Irland aktuell u.s.w.)

Je länger dieser ,,Angstzustand,, in diesem Land Vorrang hat, umso deutlicher werden die seelischen Krankheiten zunehmen
mehrmals hier schon gehandelt / bekannt auch mit selben avatar auf SILBER.DE

Beitrag 22.01.2022, 20:25

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Deichgraf
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[quote="san agustin" post_id=218932 time=1642876435 user_id=1717]

Aber lasst uns endlich wieder ,,Leben,, und nicht jeden Tag Angst haben in den Bus zu steigen oder Menschen zu treffen.
Ich weis bis heute nicht, warum man sich nicht wieder die Hand zur Begrüßung reichen darf :evil:

[/quote]

Hach, das hast Du aber schön gesagt. Hatte erst kürzlich einer Freundin samt Lebensgefährten und Bruder ein Verslein dazu geschickt:

Es sind nicht Viren, die mich interessieren.
Des Menschen Wohlergehen, das will ich sehen.
Und die Gitarre will ich endlich hören.
Und die Nachbarn damit stören.
Ich will das Meer riechen und mich nicht verkriechen.
Ich will das haben, das man Leben nennt.
Und nicht später sagen: Ich hab´s im Schutzkeller verpennt.
Die Angst vor Krankheit und dem Tod,
Die brauch ich nicht.
Leben tut not!

In meiner Wahlheimat wird die Coronasuppe nicht so heiß gegessen, wie sie in BRD gekocht wird. Auf der Straße etwas Fusselzeug vor der Gosche, und gut ist´s. Entsprechend modifiziert ist das wie Atmen am offenen Fenster. Mit nem Vollbart wie der Oberguru hält man das Ding auch noch auf gebührenden Abstand zu den Einlasskanälen.

ja, und wie Sapnovela es schon so treffend schrub, ist die Auswanderperspektive Flucht nicht die tollste. Nicht das Weglaufen, sondern das Ankommen zählt. Aber auch Kombinationen sind möglich. :D
Ein Journalist fragte mich einmal, ob ich denn ein zufriedener Aussteiger sei. Ich habe geantwortet, er solle mal lieber "glücklicher Einsteiger" schreiben. Das träfe es.

Beitrag 22.01.2022, 21:10

Puschel
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Deichgraf hat geschrieben:
22.01.2022, 20:25
ja, und wie Sapnovela es schon so treffend schrieb, ist die Auswanderperspektive Flucht nicht die tollste. Nicht das Weglaufen, sondern das Ankommen zählt. Aber auch Kombinationen sind möglich. :D
Ein Journalist fragte mich einmal, ob ich denn ein zufriedener Aussteiger sei. Ich habe geantwortet, er solle mal lieber "glücklicher Einsteiger" schreiben. Das träfe es.
Super Einlassung, Deichgraf !
Genau so sehen wir das auch. Wir wollen nicht weglaufen vor irgend etwas oder irgend wem, sondern woanders ankommen.
Wer aus D auswandern will "nur" wegen Corona, Impfen oder Impfzwang, oder anderen (hoffentlich zeitlich begrenzten) Gründen, der wird in der Ferne vermutlich nicht sein Glück finden.
Man kann den hohen Standard den die BRD nun mal hat leider nicht auf andere Länder übertragen.

Wir sind leider nicht in der Lage, adhoc und völlig unüberlegt hier in der BRD den Sack zu zumachen um woanders einfach nur sorgenfrei leben zu können. Das gibt unser Vermögen so nicht her. Es muß halt noch ein paar Jahre gearbeitet werden um sich dann in die Rente retten zu können. Möglicherweise auch schon etwas früher.
Für uns spielen hauptsächlich klimatische Gründe eine Rolle. Uns ist es hier einfach zu nass und zu kalt. Selbst meine Hausärztin meinte, das mir wärmeres trockeneres Klima besser täte.

Da kommen dann wieder die vorgenannten Punkte ins Spiel: soziale Absicherung, Infrastruktur, Sprache, Arbeitsmarkt, Gesundheitswesen und, und, und.........

Eine Auswanderung bedeutet auch "Federn lassen". Selbst der Umzug mit den nötigsten Klamotten kostet richtig Geld. Selbst wenn wir fast alles hier verticken würden, so hätten wir vermutlich noch 2 Sprinterladungen an Zeug das wir nicht vermissen wöllten und mitnehmen. Allein unser Werkzeugpark aus privat sowie ehemals vom Betrieb (Makita, Bosch blau) würde bei Neukauf gut ins 5-stellige gehen. Im Wunschland alles neukaufen? Setzt wiedermals ein richtig dickes Budget voraus um das so zu realisieren. Möglicherweise gibt es im Wunschland (also der Ort dort wo man sich niederlassen will) keinen nahegelegenen Baumarkt, kein Ikea, kein Versandhaus wo wir uns einfach was bestellen könnten.
Wir "eiern" bestimmt schon seit 5 Jahren mit dem Gedanken an Auswanderung rum. Möglicherweise bislang auch etwas halbherzig.
Wir finden hier (in der BRD) wieder einen Grund zur Auswanderung und bei der Suche nach dem möglichen Zielland wieder 10 Gründe, die dagegen (Zielland) sprechen.
Wir drehen uns hier irgendwie im Kreis.

Beitrag 22.01.2022, 21:14

sysrun
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Deichgraf hat geschrieben:
22.01.2022, 20:25
Ein Journalist fragte mich einmal, ob ich denn ein zufriedener Aussteiger sei. Ich habe geantwortet, er solle mal lieber "glücklicher Einsteiger" schreiben. Das träfe es.
Das erinnert mich an ein Zitat aus "Das Boot": "Machen sie Fotos von einlaufender Besatzungen, nicht von auslaufender, weil sie dann Werte haben!"

Ich war auch bereits ueber Jahre in einigen Laendern. Was ich mitnehmen kann: Es gibt immer und ueberall sowohl Licht als auch Schatten. Die Frage ist mit welcher Art von "Grau" man sich anfinden kann.

Beitrag 23.01.2022, 02:46

Geldsammler
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Wer bleibt trifft auch eine Entscheidung.
Ich werde nicht einfach zusehen, wie Deutschland den Bach runter geht und meine Lebensfreude und Freiheit von Kleingeistern, Bürokraten, Untertanen und Ideologen systematisch kaputt gemacht wird.

Inzwischen in Österreich, weil ich dachte, hier wäre es besser (ja, die Leute sind deutlich höflicher, entspannter und staatskritischer als die durchschnittlichen Deutschen). Aber inzwischen hab ich Georgien, zumindest als Steuerwohnsitz auf dem Schirm. Deutschland sieht mich dann ggf. nur noch als Geschäftsreisenden, Besucher oder Touristen.

Beitrag 23.01.2022, 11:10

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Alter Franke
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Geldsammler hat geschrieben:
23.01.2022, 02:46
Wer bleibt trifft auch eine Entscheidung.
Ich werde nicht einfach zusehen, wie Deutschland den Bach runter geht und meine Lebensfreude und Freiheit von Kleingeistern, Bürokraten, Untertanen und Ideologen systematisch kaputt gemacht wird.
Deutschland sieht mich dann ggf. nur noch als Geschäftsreisenden, Besucher oder Touristen.
Ich bin nie ausgewandert, wohne halt mittlerweile in drei Ländern. Mit der besten Ehefrau der Welt. Noch kann man ja auch von der Welt nicht auswandern. Eine kleine Firma ist größer geworden bis es in D. mit Steuern und Vorschriften zu eng wurde und auch die Politik nicht meine war. Angst um sein Geld hatte.
Ein Inder hat einmal gesagt, ich bin Bratwurst geblieben. Ja, ich liebe meine fränkische Heimat zumindest im Sommer. Die anderen Länder haben auch viele wunderschöne Ecken und Vorteile aber genauso viele Nachteile. Der Mix machts. Was mich immer wieder erstaunt sind dann Auswanderer In der Regel mit vielen Träumen, keiner Bildung und kein Geld. Die der Meinung sind das Land wartet auf sie auch ohne Aufenthaltsgenehmigung, Krankenversicherung usw. Merke, Sozialschmarotzer holt sich nur Deutschland in das Land. Was verdient man als Ausländer ohne Sprachkenntnisse z.b. in Paraguay, wo der einheimische im Monat 300 € verdient? Letztendlich, wer es in Deutschland mit dem Land der besten Bildungsmöglichkeiten der Welt es auf keinen grünen Zweig bringt, der braucht es in einem anderen Land mit fremder Sprache und fremden Mentalität gar nicht erst versuchen. Und an die Väter, dessen Lebenswerk ja mal alles die Kinder erben…..Da ists zu spät. Jagt eure Kinder in die Welt, sponsert sie mit 1000.-€ im Monat mal mindestens 1 Jahr plus Flugtickets und ihr bekommt selbstbewusste Kinder mit offenen Augen zurück….sofern sie noch zurückwollen. smilie_01

Beitrag 23.01.2022, 14:05

STTL
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Wenn die Crème de la Crème der Kritiker deutscher Politik, Corona-Maßnahmen und Wetter-Geschädigten das Land verlässt, wird sich der Niedergang des Landes kaum noch aufhalten lassen und die Daheimgebliebenen werden den Niedergang erleben müssen.

Andererseits sollte die Stimmung steigen, wenn niemand mehr gegen Corona-Maßnahmen und Impfen protestiert, die Verbliebenen sogar den Sinn von Händewaschen und Desinifizieren verstehen und sich deshalb nicht die Hand geben, was in zahlreichen Arztpraxen übrigens schon lange vor Corona so gehandhabt wurde. In der A-H-A-Regel steht das H für das häufige Waschen der Hände: sich zur Begrüßung die Hand geben sollten dann vorwiegend diejenigen, die ein mobiles Waschbecken um den Hals tragen. Ich befürchte allerdings, dass es bei den Unverständigen nicht zum "Aha-Effekt“ reicht.

Es zerreißt mich geradezu zwischen den Extremen, den Willigen eine gute Reise zu wünschen oder sie unbedingt zum Bleiben zu bewegen.

Beitrag 23.01.2022, 17:11

Escudo
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STTL hat geschrieben:
23.01.2022, 14:05
Wenn die Crème de la Crème der Kritiker deutscher Politik, Corona-Maßnahmen und Wetter-Geschädigten das Land verlässt, wird sich der Niedergang des Landes kaum noch aufhalten lassen und die Daheimgebliebenen werden den Niedergang erleben müssen.

Andererseits sollte die Stimmung steigen, wenn niemand mehr gegen Corona-Maßnahmen und Impfen protestiert, die Verbliebenen sogar den Sinn von Händewaschen und Desinifizieren verstehen und sich deshalb nicht die Hand geben, was in zahlreichen Arztpraxen übrigens schon lange vor Corona so gehandhabt wurde. In der A-H-A-Regel steht das H für das häufige Waschen der Hände: sich zur Begrüßung die Hand geben sollten dann vorwiegend diejenigen, die ein mobiles Waschbecken um den Hals tragen. Ich befürchte allerdings, dass es bei den Unverständigen nicht zum "Aha-Effekt“ reicht.

Es zerreißt mich geradezu zwischen den Extremen, den Willigen eine gute Reise zu wünschen oder sie unbedingt zum Bleiben zu bewegen.
Genau diese überhebliche Häme gegenüber anderen, die es wagen anderer Meinung zu sein, als im zugelassenen Meinungscanon vorgesehen, ist den Grund warum das Land inzwischen so zum Kotzen ist. Nach zwei Jahren muss sich wohl keiner Ober-Lehrerhaft (wie passend) über Händewaschen in einem Auswanderer-Faden belehren (passt schon wieder) lassen. Aber hey, wer sonst nichts zum Thema beitragen kann, kann sich ja noch ein wenig als Stimmungs-Blockwart betätigen.

Mal eine kurze Story zum mitdenken: in den 1980ern kamen 15.000 "Flüchtlinge" aus dem Libanon in Deutschland an. Sie haben sich in diversen großen deutschen, bevorzug stramm linken, Städten niedergelassen, v.a. in Essen, Bremen und Berlin, den bekannten Orten, wo man als Clanmitglied (Miri & Co) vor der Polizei jahrzehntelang keine Angst haben musste. Erst nach 25 Jahren ist den Behörden aufgefallen, dass es irgendwie komisch ist, dass Dauerarbeitslose in der Freizeit AMG und Lambo fahren. In 2015 kamen ca. 1.500.000 "Flüchtlinge" aus Nordafrika, Irak, Syrien, Afghanistan in Deutschland an. Diese sollen in Zukunft Deine Lehrerpension erarbeiten. Glaubst Du daran? Bei einer Erwerbstätigenquote von unter 30%? Das wird wohl kaum funktionieren, denn sie bekommen überwiegend selbst noch Sozialleistungen... ob nebenher oder als Haupteinkommen spielt da kaum noch eine Rolle.

Auf der anderen Seite verlassen seit vielen Jahren Jahr für Jahr mehrere Zehntausend hochqualifizierte Menschen Deutschland, siehe BiB:
"Beispielsweise haben 85 Prozent der erwerbstätigen Auswanderer einen Hochschulabschluss, enorm im Vergleich zu einem Drittel in der deutschen Bevölkerung. Auch in Bezug auf die soziale Herkunft zeigt sich das. Fast 60 Prozent der Auswanderer, aber nur 15 Prozent der Referenzbevölkerung, kommen aus akademischen Familien. "
https://www.bib.bund.de/DE/Aktuelles/20 ... slauf.html

Immerhin kann Deutschland so wichtiges know-how importieren, wie man in einem failed state überleben kann. Wird Zeit das zu lernen.
Mit Gold ist jede Festung zu erobern.

Beitrag 23.01.2022, 17:14

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Sapnovela
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Deichgraf hat geschrieben:
22.01.2022, 20:25
In meiner Wahlheimat wird die Coronasuppe nicht so heiß gegessen, wie sie in BRD gekocht wird. Auf der Straße etwas Fusselzeug vor der Gosche, und gut ist´s. Entsprechend modifiziert ist das wie Atmen am offenen Fenster. Mit nem Vollbart wie der Oberguru hält man das Ding auch noch auf gebührenden Abstand zu den Einlasskanälen.
Darf man fragen wo Deine Wahlheimat liegt?
Gehirnwäsche funktioniert wie richtige Wäsche - wenn sie das Objekt lang und heiß genug waschen, schrumpft es. (c) Volker Pispers

Beitrag 23.01.2022, 17:28

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Escudo hat geschrieben:
23.01.2022, 17:11

Genau diese überhebliche Häme gegenüber anderen, die es wagen anderer Meinung zu sein, als im zugelassenen Meinungscanon vorgesehen, ist den Grund warum das Land inzwischen so zum Kotzen ist. Nach zwei Jahren muss sich wohl keiner Ober-Lehrerhaft (wie passend) über Händewaschen in einem Auswanderer-Faden belehren (passt schon wieder) lassen. Aber hey, wer sonst nichts zum Thema beitragen kann, kann sich ja noch ein wenig als Stimmungs-Blockwart betätigen.
[Mod: Bitte keine Provokationen]

Man stelle sich vor... keine Maskenpflicht in der Schule. Da müssen ja dann alle tot überm Zaun hängen.
https://www.youtube.com/watch?v=56aYYV4GRjI

smilie_02

Viele stehen auf die völlige Abstinenz von Fakten in Deutschland. Strom kommt halt aus der Steckdose, Kraftwerke werden überbewertet, Armutsmigration steigert den Wohlstand und die Natur ist böse, weil Tiere nicht gendern können.

Aber mit einer Sache hat der Herr Lehrer ja schon recht... Händeschütteln braucht kein Mensch. Wenn ich an diese naß-warmen weichen Hände denke, die einen teigig anfassen ohne richtig drücken zu können... wuha. Erstaunlich, dass wir das so lange ohne Desinfektionsspray ausgehalten haben.
Gehirnwäsche funktioniert wie richtige Wäsche - wenn sie das Objekt lang und heiß genug waschen, schrumpft es. (c) Volker Pispers

Beitrag 23.01.2022, 18:09

STTL
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Escudo hat geschrieben:
23.01.2022, 17:11

Auf der anderen Seite verlassen seit vielen Jahren Jahr für Jahr mehrere Zehntausend hochqualifizierte Menschen Deutschland, siehe BiB:
"Beispielsweise haben 85 Prozent der erwerbstätigen Auswanderer einen Hochschulabschluss, enorm im Vergleich zu einem Drittel in der deutschen Bevölkerung. Auch in Bezug auf die soziale Herkunft zeigt sich das. Fast 60 Prozent der Auswanderer, aber nur 15 Prozent der Referenzbevölkerung, kommen aus akademischen Familien. "
https://www.bib.bund.de/DE/Aktuelles/20 ... slauf.html
Habe ich doch gesagt: Crème de Crème
Pension: falsche Unterstellung - ich habe für meine Rente entsprechend dem Generationenvertrag eingezahlt.

In der genannten Quelle steht auch:
Warum verlassen denn eigentlich Deutsche ein Land mit einem hohen Lebensstandard, funktionierendem Sozialsystem und nach wie vor guten ökonomischen Perspektiven?

Eine große Bedeutung haben berufliche Motive, die von fast 58 Prozent der Befragten als Grund für die Migrationsentscheidung angegeben wurden. An zweiter Stelle folgt mit 45 Prozent der Wunsch nach einem Wandel der persönlichen Lebensumstände. Unzufriedenheit mit dem Leben in Deutschland ist dagegen nur von untergeordneter Bedeutung für die Auswanderung. Nur 17 Prozent nannten diesen Grund als bedeutsam für ihre Auswanderungsentscheidung.

Und warum kommen ehemalige Auswanderer wieder nach Deutschland zurück?

Von den Deutschen, die sich für einen Umzug ins Ausland entscheiden, äußert mehr als jeder fünfte Befragte die Absicht, dauerhaft im Ausland leben zu wollen.


Also wenn knapp 80% nach einer gewissen Zeit wieder nach Deutschland zurückkommen, das sie wohl vorwiegend wegen beruflicher Perspektiven (ich vermute mal nicht in Richtung arme Länder) verlassen haben, fällt der brain drain ja nicht so schlimm aus. Außerdem gewinnen wir nicht nur wirtschaftlich, sondern auch gesellschaftlich durch die hohe Zahl der Rückkehrer, denn diese haben an Weltoffenheit und Auslandserfahrung gewonnen und können diese Erfahrungen bei uns teilen. Wenn diejenigen, die im Ausland bleiben wollen, weil sie hier unzufrieden sind mit ihrem Leben, vorwiegend aus den genannten 17% rekrutiert werden, kann uns das doch nur willkommen sein, weil man Unzufriedene, die reisen wollen, nicht aufhalten soll.

[Mod: Bitte keine Beleidigungen]

Mir passt vieles in meinem Land nicht, aber vielleicht finde ich es einfach besser hier zu bleiben und Dinge zu ändern, die ich vielleicht ändern kann. Anderes muss ich wohl oder übel akzeptieren, das ist auch in anderen Ländern nicht anders. Mit ausreichend Geld könnte ich mir ein Leben in Monaco, Luxemburg, Norwegen oder anderen weit vorne im HDI gelisteten Staaten gut vorstellen. Die meisten Ziele, die in Mittel- / Südamerika (zu Mexiko siehe André auf silber.de), Afrika, Asien und Osteuropa usw. genannt werden, kann ich - was die Menschen / Gesellschaft betrifft - nicht beurteilen. Ich bin auch nicht so borniert anzunehmen, dass abgesehen von vielen Flüchtlingen die Mehrzahl der bei uns lebenden Ausländer als Sozialschmarotzer zu uns gefunden hat.

[Mod: Bitte keine Beleidigungen]
Zuletzt geändert von STTL am 23.01.2022, 20:52, insgesamt 1-mal geändert.

Beitrag 23.01.2022, 18:21

Eastwood
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Das was Escudo sagt. Merkwürdigerweise erklären die "Guten" häufig das die "Bösen" ja abhauen können wenn es Ihnen nicht passt. Oder das man Sie wegsperren sollte. Oder sie ihrer Existenz berauben muss.

Aber sich bei Kinderbüchern über den Mohr bei Wilhelm Busch und den Negerkönig aus Takatuka Land echaufieren. Bitte auch korrekt sprechen weil die Partei, die Partei die hat immer Recht.

Das Milliardäre mit Stiftungen Meinung machen (Spiegel,RKI,Hirschhausen) behaupten sie würden für die Gesundheit sein und auf der anderen Seite Milliarden scheffeln mit Unternehmen die MIlliardenstrafen für Menschenversuche zahlen mussten .
Mit so etwas belasten Lehrer ja selten sich und ihre Schüler. Hauptsache es wird sich um verschwindend geringe Anteile von sexuellen Ausrichtungen verdient gemacht. Freitags hüpft man dann mit Schülern um das Weltklima zu retten.

[Mod: Sorry, aber zu sehr Offtopic]

Sorry für offtopic zu offtopic.

Über Auswandern wurde bei uns auch gesprochen.Ist eben auch nicht mal einfach so getan. Alles Gute ist auch nie beisammen. Ich sortiere dazu noch einmal meine (unsere) Gedanken.

viele Grüße
Clint
Willy Brandt 1968: "Wer einmal mit dem Notstand spielen sollte, um die Freiheit einzuschränken, wird meine Freunde und mich auf den Barrikaden der Demokratie finden, und dies ist ganz wörtlich gemeint.“

Beitrag 23.01.2022, 18:35

STTL
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[Mod: 100% Off-Topic]

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