Auswandern... warum und wohin?

Tagesgespräch zu Wirtschaftsthemen wie Geldmarkt, Börse, Währung, Finanzkrise, Inflation aus Deutschland und der Welt

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Beitrag 15.02.2022, 10:21

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Hannoveraner hat geschrieben:
15.02.2022, 09:43
haehnchen03 hat geschrieben:
15.02.2022, 09:25
Südamerika habt ihr wohl nicht auf dem Schirm?
Paraguay, Uruguay, usw.
Sprache meist Spanisch, Sicherheitslage soll auch gut sein.
Evtl. kann man auch mal die Karibik genauer anschauen, da gibt es auch sehr interessante Länder/ Inseln.
Für mich keine Option. Ein Mix aus Entfernung, Sprache, Kultur spricht für mich dagegen
Paraguay lohnt sich auf jeden Fall bei Auswanderungsgedanken näher anzuschauen.
Das Land ist größer als Deutschland, sehr dünn besiedelt, hat subtropisches Klima, eine relativ gute Sicherheitslage und z.B. Immobilienkauf ist dort zu äußerst günstigen Preisen möglich. Es gibt dort bei Neubauten so gut wie keine Bauvorschriften.
Eine Einbürgerung ist in Paraguay ebenfalls sehr einfach, unter anderem reicht der Nachweis eines Vermögens von 5.000 US-$.

https://auswandern-info.com/paraguay-2
VfL Bochum? -Find ich gut!

Beitrag 15.02.2022, 13:25

Escudo
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Geldsammler hat geschrieben:
15.02.2022, 10:15
Und ich werde mir nicht weiter Geld rauben lassen von Rundfunkanstalten, IHK, Finanzamt etc., mit dem die Ja-Sager und Weiter-so!-Macher, die Unreformierbaren und Nichtskönner alimentiert werden. Deutschland hat auf mittlere Sicht seine besten Zeiten gesehen. Bis es wieder spürbar aufwärts geht, bin ich tot. Und auch wenn Deutschand das Geld auf Kosten kommender Generationen weiter raushaut, dann gehe ich lieber dorthin, wo das Geld ankommt und nicht dort, wo es der arbeitenden Bevölkerung abgepresst wird.
Das ist das eine, absolut richtig.

Das andere ist, dass sich inzwischen eine ganz, ganz widerliche Mentalität in großen Teilen der Bevölkerung breit macht. Sie selbst sehen sich natürlich als ganz besonders staatstragende, ordnungsliebende und verantwortungsbewusste Bürger an. Am Ende sind es aber die genau die Blockwarte und Unterstützer, die ein Regime braucht um in alle Winkel der Gesellschaft vordringen zu können.

Kleines Beispiel dazu:
Nachbarn „überwachen“ die Einhaltung der Corona-Quarantäne zweier infizierter Kinder im Main-Taunus-Kreis und informieren das Gesundheitsamt.

Eine Grundschulklasse wurde in Quarantäne geschickt, weil die Lehrerin sowie einige Schüler positiv auf Corona getestet worden waren. Davon waren unter anderem zwei Familien betroffen, die nebeneinander in zwei Häusern wohnen und deren beide Söhne (jeweils 7 Jahre alt) nicht nur Schulkameraden sind, sondern ebenso zu Hause beim Spielen ihre Freundschaft pflegen. Dies war auch der Fall, nachdem beide Familien in Quarantäne geschickt wurden. Ganz normaler Alltag ist für die beiden Grundschüler, dass sie am Nachmittag zusammen spielen - entweder bei dem einen oder bei dem anderen. (...) In der Nachbarschaft wurde der Besuch des Jungen bei seinem Freund anscheinend sofort registriert. Denn das Gesundheitsamt des Main-Taunus-Kreises wurde darüber informiert. Das Gesundheitsamt wiederum benachrichtigte das Ordnungsamt der Stadt Flörsheim.Daraufhin fuhren zwei Mitarbeiter zu der Familie eines der beiden Schüler und klingelte an der Haustür. Die Mutter war überrascht über den Hinweis der Ordnungsamtsmitarbeiter, die beiden Buben dürften nicht miteinander spielen, willigte aber ein und erklärte, dass sie dies nicht gewusst habe. (...) Die Ordnungsamtsmitarbeiter hatten sich eine Weile in ihr Dienstfahrzeug gesetzt. Doch die ihnen zugesagte "Rückholaktion" dauerte ihnen anscheinend zu lange, sie klingelten noch einmal an der Haustür. (...) Das Amt hatte zu diesem Zeitpunkt übrigens die Nachverfolgung von Infizierten längst aufgegeben

https://www.fnp.de/lokales/main-taunus/ ... 47188.html

Selbst die linke FNP schreibt dazu nur noch
Denn in diesem Zusammenhang legen dann manche Zeitgenossen eine Art Blockwartmentalität an den Tag, die anscheinend bei vielen Deutschen noch fest verwurzelt ist.
Mit Gold ist jede Festung zu erobern.

Beitrag 15.02.2022, 14:19

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Alter Franke
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man sollte mit Ratschlägen sehr vorsichtig umgehen. Paraguay ist seit drei Jahren von einer Umweltkatastrophe betroffen. Ganze Flüsse trocknen aus. Ganze Rinderherden wurden notgeschlachtet. Der Boden Termitenzerstört.
Mit genügend Geld könnte man sich aber überlegen dort einen fünften Wohnsitz zu eröffnen. Vor ein paar Wochen ist das Land ganz lustig.

Zu den Philippinen, da ist generell Grunderwerb für Ausländer ausgeschlossen. Wir schon berichtet sind die Familienbande sehr dicht, und man wird auch als Ausländer sofort integriert. Ich saß am zweiten Tag nähe Porto Galera bei einer Familie auf dem Dach zum Dach decken. Aber ohne die Landessprache ist das Land nett für einen längeren Urlaub vielleicht für einen vierten Miet-Wohnsitz. Oft nervig die Überfreundlichkeit. Auch wenn ein Taxifahrer dich nicht versteht fährt er los......
Lecker Hunde Steaks in Banaue. Allerdings habe ich dort einen perfekten Umgang mit allem was man als Schwule Transvestiten und Sonstiges in der restlichen Welt verteufelt gelernt. Sie sind Familienmitglied wie jeder andere auch.

Georgien. Solange man niemanden geschäftlich in die Quere kommt ein schönes Land mit sehr freundlichen Menschen. Aber mit der Mentalität komme ich nicht zurecht.
Eine kleine Villa am Schwarzen Meer könnte durchaus zum Wohnsitz Nummer 3 für 2-3 Monate in Jahr werden.

Immer!!! ohne Moos nichts los.
Rückkehrer von Freunden die letzten Monate.
2 aus Paraquay mit richtig Geld. Rinderfarm an D. verkauft.
1 aus Las Palmas. 67 Jahre. Frau ohne Krankenversicherung mit Herz-Op 62.000.-€ . Nun Hartz4

Beitrag 15.02.2022, 17:23

Boden
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Dieses Land hat seine besten Zeiten längst hinter sich, ich habe 50 Jahre Erfahrung. Es war wirklich ein tolles Land, bis ca. 2000, dann ging es abwärts.
Diejenigen die leisten werden getreten und gegängelt, es wird nur gefordert. Bräuchte man dann mal etwas, heist es man bekommt nix, da leistungsfähig. Der Staat zieht sich von seinen eigentlichen Aufgaben -für seine leistungsfähigen und -willigen Bürger da zu sein- zurück und lässt es laufen, der Abwärtsstrudel dreht sich, siehe Schule, Infrastruktur, Gesellschaft, Sicherheit, Gesundheitssystem usw..
Dass D. ein reiches Land und eines der Besten überhaupt ist, hab ich durch zahlreichste Urlaubsreisen widerlegen können, insbesondere die letzten 20 Jahre haben andere Staaten massiv aufgeholt bzw. überholt. Aber die Mächten sind der festen Meinung, weil es ihnen bestens geht geht es den anderen genauso, "uns gehts gut", und predigen das Mantrahaft. Auch deshalb ändert sich hier für den kleinen Bürger nichts mehr zu seinem Vorteil, vielmehr wird ständig mehr weggenommen.
Das in anderen Ländern das Essen, die Lebensqualität, weniger Leistungsdruck, mehr Zusammenhalt vorhanden ist, ist für mich unstrittig.
Ich bleib aber trotzdem, und hoffe es bleiben ebenso diejenigen, die ebenso die Wahrheit kennen. Ich lasse mich nicht vertreiben. Geldsammler und andere, ihr habt völlig Recht, genau so nehme ich die Situation auch wahr. Und ich bin heilfroh, dass es das Netz gibt und nicht nur die MSM, sonst würde ich an mir selber zweifeln...........

Beitrag 16.02.2022, 08:11

haehnchen03
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Ich habe mal gelesen Uruguay soll di Schweiz Südamerikas sein.

Beitrag 16.02.2022, 10:25

Geldsammler
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haehnchen03 hat geschrieben:
16.02.2022, 08:11
Ich habe mal gelesen Uruguay soll di Schweiz Südamerikas sein.
Überteuert? Eigentümlich? Diplomatisch? Reich? Pharmaindustrie und Banken? Berge? Ohne Meerzugang? Neutral?
Was genau hast Du gelesen?

Beitrag 16.02.2022, 15:23

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Sapnovela
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Geldsammler hat geschrieben:
16.02.2022, 10:25
haehnchen03 hat geschrieben:
16.02.2022, 08:11
Ich habe mal gelesen Uruguay soll di Schweiz Südamerikas sein.
Überteuert? Eigentümlich? Diplomatisch? Reich? Pharmaindustrie und Banken? Berge? Ohne Meerzugang? Neutral?
Was genau hast Du gelesen?
Bestimmt wegen der Inflationsrate. Schweiz immer so um Null Prozent, Uruguay im Mittel so um 8%. Nahezu gleich...

@Haenchen, das ist doch mal wieder ein Beitrag hart an der Grenze zur Obstruktion. Paraguay wurde Dir ja auch schon um die Ohren gehauen. Was soll der Mumpitz?
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
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Beitrag 17.02.2022, 09:06

haehnchen03
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Habe mein Post gelöscht.
Warum soll ich mich mit jemanden Streiten der mir wurst und egal ist?

Beitrag 17.02.2022, 10:40

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Sapnovela
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Es gibt aktuell einige Video-Kanäle, die das Auswandern nach Kroatien aus der Ich-Perspektive zeigen. Das sind echte Küchentisch Produktionen von ganz normalen Leuten, keine Stars oder Multimillionäre, die im Zweifel immer jemanden haben, der die Probleme wegschafft. Ich finds echt interessant, interessanter jedenfalls als die 171ste Wiederholung der üblichen Corona-Mantras bei Anne Will oder der neueste familienfreundliche Massaker-Film aus Hollywood.

FamBroGo - Mit Kind und Kegel auf nach Kroatien
https://www.youtube.com/channel/UCwT8iX ... ygwnGNanDQ

Kathleen*s UrlaubsVlog, ReiseVlog, Auswandern - z.B. Tips beim Hauskauf
https://www.youtube.com/watch?v=B0-tUwopj20
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Beitrag 19.02.2022, 17:35

ZeroBond
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Kroatien ist ein tolles Land. Wer aber dorthin zieht, sollte sich ein wenig mit dem Klima beschäftigen. Das kleine Kroatien hat drei Klimazonen! Mediterran am Wasser, Gebirgsklima in der Mitte und kontinentales Klima im Osten.
Am Meer kommen für uns Segler noch die bekannten Winde hinzu, den ein oder anderen Namen mag der ein oder andere VW Fahrer schon mal gehört haben...

Der Bora ist der Wind entlang der Adriaküste. Ein kalter, trockener und böiger Fallwind vom Festland (Gebirge) in Richtung Meer. Er bläst vorwiegend im Winter, aber auch im Sommer können kräftige Böen auftreten.

Der Scirocco kommt überwiegend aus Südosten und bringt warme und feuchte Luft aus Nordafrika und bringt viel Regen, besonders im Winter

Der Maestral weht gleichmäßig und schwach entlang der Küste und den macht den Sommer an der Küste erträglich.

Man sollte insb. auch darauf achten wie viel Regen pro Region fällt. Istrien mag im Sommer toll sein, im Winter ist das eine Dauerdusche.

Beitrag 20.02.2022, 10:34

Escudo
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Das Grundproblem, dem man auch in Kroatien nicht aus dem Weg gehen kann, ist die Neigung der EU sich wie ein Krebsgeschwür immer weiter in alle Details einzumischen. Es werden inzwischen ja bereits Industriesektoren als genehm und nicht genehm eingestuft (Taxonomie). Mit dem EuGH besteht zudem eine politisch besetzte Institution, die ohne demokratischen Prozess aus sich heraus neues Recht schafft und zur Umsetzung an die Vasallenstaaten gibt.

Eines der Länder, wo man über dieses Stadium hinweg ist, ist Großbritannien. Ok, das Wetter da ist auch nicht besser. Ich bin mal gespannt wie die britische Wirtschaft die nach-Corona-Zeit meistert. Für mich ist Großbritannien interessanter, da ich fließend Englisch kann und die Steuern attraktiv niedrig sind. Mit der Politik von Bori & Co. kann ich zugegebenermaßen wenig anfangen. Aber vielleicht braucht jedes Land mal seinen Boris um wieder wach zu werden, die Russen hatten ja auch mal einen.
Mit Gold ist jede Festung zu erobern.

Beitrag 20.02.2022, 18:18

Aurargint
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Escudo hat geschrieben:
20.02.2022, 10:34
Das Grundproblem, dem man auch in Kroatien nicht aus dem Weg gehen kann, ist die Neigung der EU sich wie ein Krebsgeschwür immer weiter in alle Details einzumischen. Es werden inzwischen ja bereits Industriesektoren als genehm und nicht genehm eingestuft (Taxonomie). Mit dem EuGH besteht zudem eine politisch besetzte Institution, die ohne demokratischen Prozess aus sich heraus neues Recht schafft und zur Umsetzung an die Vasallenstaaten gibt.

Eines der Länder, wo man über dieses Stadium hinweg ist, ist Großbritannien. Ok, das Wetter da ist auch nicht besser. Ich bin mal gespannt wie die britische Wirtschaft die nach-Corona-Zeit meistert. Für mich ist Großbritannien interessanter, da ich fließend Englisch kann und die Steuern attraktiv niedrig sind. Mit der Politik von Bori & Co. kann ich zugegebenermaßen wenig anfangen. Aber vielleicht braucht jedes Land mal seinen Boris um wieder wach zu werden, die Russen hatten ja auch mal einen.
Vielleicht werden die Deutschen ja auch einmal wach? Ich persönlich glaube zwar nicht daran, lasse mich jedoch gerne positiv überraschen! :roll:

Beitrag 20.02.2022, 20:34

Hannoveraner
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Aurargint hat geschrieben:
20.02.2022, 18:18
Escudo hat geschrieben:
20.02.2022, 10:34
Das Grundproblem, dem man auch in Kroatien nicht aus dem Weg gehen kann, ist die Neigung der EU sich wie ein Krebsgeschwür immer weiter in alle Details einzumischen. Es werden inzwischen ja bereits Industriesektoren als genehm und nicht genehm eingestuft (Taxonomie). Mit dem EuGH besteht zudem eine politisch besetzte Institution, die ohne demokratischen Prozess aus sich heraus neues Recht schafft und zur Umsetzung an die Vasallenstaaten gibt.

Eines der Länder, wo man über dieses Stadium hinweg ist, ist Großbritannien. Ok, das Wetter da ist auch nicht besser. Ich bin mal gespannt wie die britische Wirtschaft die nach-Corona-Zeit meistert. Für mich ist Großbritannien interessanter, da ich fließend Englisch kann und die Steuern attraktiv niedrig sind. Mit der Politik von Bori & Co. kann ich zugegebenermaßen wenig anfangen. Aber vielleicht braucht jedes Land mal seinen Boris um wieder wach zu werden, die Russen hatten ja auch mal einen.
Vielleicht werden die Deutschen ja auch einmal wach? Ich persönlich glaube zwar nicht daran, lasse mich jedoch gerne positiv überraschen! :roll:
Solange sowas das dringlichste Thema ist, garantiert nicht
https://www.welt.de/debatte/kommentare/ ... el-ab.html

Beitrag 22.02.2022, 22:18

Aurargint
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Hannoveraner hat geschrieben:
20.02.2022, 20:34
Aurargint hat geschrieben:
20.02.2022, 18:18
Escudo hat geschrieben:
20.02.2022, 10:34
Das Grundproblem, dem man auch in Kroatien nicht aus dem Weg gehen kann, ist die Neigung der EU sich wie ein Krebsgeschwür immer weiter in alle Details einzumischen. Es werden inzwischen ja bereits Industriesektoren als genehm und nicht genehm eingestuft (Taxonomie). Mit dem EuGH besteht zudem eine politisch besetzte Institution, die ohne demokratischen Prozess aus sich heraus neues Recht schafft und zur Umsetzung an die Vasallenstaaten gibt.

Eines der Länder, wo man über dieses Stadium hinweg ist, ist Großbritannien. Ok, das Wetter da ist auch nicht besser. Ich bin mal gespannt wie die britische Wirtschaft die nach-Corona-Zeit meistert. Für mich ist Großbritannien interessanter, da ich fließend Englisch kann und die Steuern attraktiv niedrig sind. Mit der Politik von Bori & Co. kann ich zugegebenermaßen wenig anfangen. Aber vielleicht braucht jedes Land mal seinen Boris um wieder wach zu werden, die Russen hatten ja auch mal einen.
Vielleicht werden die Deutschen ja auch einmal wach? Ich persönlich glaube zwar nicht daran, lasse mich jedoch gerne positiv überraschen! :roll:
Solange sowas das dringlichste Thema ist, garantiert nicht
https://www.welt.de/debatte/kommentare/ ... el-ab.html
Man muß halt Prioritäten setzen... smilie_02

Beitrag 22.02.2022, 23:03

ZeroBond
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Aurargint hat geschrieben:
22.02.2022, 22:18
Man muß halt Prioritäten setzen... smilie_02
Womit der Thread ja im Grunde wieder beim Thema ist.

Warum auswandern? Vielleicht, weil wir in einem Land leben wo einzelne Politiker und Journalisten ihre eigene Privatmoral über das Recht und die Interessen von anderen setzen?

Mir waren Moralisten immer suspekt, sie lassen den anderen nur die Unmoral. Wohin das führt ist bekannt, 30 jähriger Krieg, Versailles und nun Ukraine. Hauptsache man ist moralisch überlegen.

Es gibt eine Menge Länder, die geistig noch viel jünger und fitter sind. Kroatien war doch schon ein guter Anfang. Aber Paraguay? Als wenn der betreffende Herr schon mal dagewesen wäre...

Beitrag 23.02.2022, 00:18

Beuteltier
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ZeroBond hat geschrieben:
22.02.2022, 23:03
Aurargint hat geschrieben:
22.02.2022, 22:18
Man muß halt Prioritäten setzen... smilie_02
Womit der Thread ja im Grunde wieder beim Thema ist.

Warum auswandern? Vielleicht, weil wir in einem Land leben wo einzelne Politiker und Journalisten ihre eigene Privatmoral über das Recht und die Interessen von anderen setzen?

Mir waren Moralisten immer suspekt, sie lassen den anderen nur die Unmoral. Wohin das führt ist bekannt, 30 jähriger Krieg, Versailles und nun Ukraine. Hauptsache man ist moralisch überlegen.

Es gibt eine Menge Länder, die geistig noch viel jünger und fitter sind. Kroatien war doch schon ein guter Anfang. Aber Paraguay? Als wenn der betreffende Herr schon mal dagewesen wäre...
Wenn man wirklich auswandern will ,ist zu prüfen:
1)Wohnen: wie teuer und welcher Standard
2)Gesundheitswesen: Grundversorgung vs. Privat(Kosten)
3) Sicherheit intern & von Aussen
4)Klima. Da scheiden sich die Geister-die meisten mögen es warm- das ist aber eher die 2the Wahl zu Punkt 1bis3.
Gute Länder sind die Schweiz, dann Norwegen , Island und Schweden-Leider nicht Sonnenfest für 300 Tage! Was für die härteren Typen.
Dann vielleicht Neuseeland-da bleibe doch eher in Skandinavien-wegen Erdbebengefahr.
Oder Australien.
Ich habe in Australien und der Schweiz sowie Norwegen als Expat für 2-4 Jahre gearbeitet.
Alle genannten Länder sind teurer als D. Also die Kohle muss schon da sein. Insbesondere in der Schweiz!

Persönlich hat mich Brisbane oder besser Mebourne am besten angesprochen. Lockeres Volk und passables Klima mit super Grundversorgung(Ärzte, Kliniken, Freizeit) .
Am schönsten fand ich eigentlich Kristiansand in Norwegen-da habe ich zwar nicht gearbeitet-war aber nur 2 Stunden Fahrzeit entfernt.
Vielleicht gibt dies neue Impulse!

Beitrag 23.02.2022, 08:47

Geldsammler
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Wenn man wirklich auswandern will ,ist zu prüfen:
1)Wohnen: wie teuer und welcher Standard
2)Gesundheitswesen: Grundversorgung vs. Privat(Kosten)
3) Sicherheit intern & von Aussen
4)Klima. Da scheiden sich die Geister-die meisten mögen es warm- das ist aber eher die 2the Wahl zu Punkt 1bis3.
Ja, das sind sicher wesentliche Kriterien. Statt "Wohnen" würde ich vielleicht Lebenshaltung einsetzen. Und dann fehlt noch der 5.. Punkt "Wirtschaft" und der 6. Punkt "Gesellschaft".

Wenn ich die Wirtschafts- und Gesellschaftentwicklung von Ländern als Sinuskurve auf einem Zeitstrahl sehe, dann ist Deutschland auf dem Weg nach unten. Idealerweise möchte ich ein Land, das seine Talsohle hinter sich gelassen hat. Natürlich lässt sich das nicht so einfach feststellen. Aber es gibt halt ein paar Indikatoren dafür, die nicht rückwärtsgerichtet sind und eine bessere bzw. schlechtere Zukunft erwarten lassen.

Beitrag 23.02.2022, 09:15

Hannoveraner
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Geldsammler hat geschrieben:
23.02.2022, 08:47
Wenn man wirklich auswandern will ,ist zu prüfen:
1)Wohnen: wie teuer und welcher Standard
2)Gesundheitswesen: Grundversorgung vs. Privat(Kosten)
3) Sicherheit intern & von Aussen
4)Klima. Da scheiden sich die Geister-die meisten mögen es warm- das ist aber eher die 2the Wahl zu Punkt 1bis3.
Ja, das sind sicher wesentliche Kriterien. Statt "Wohnen" würde ich vielleicht Lebenshaltung einsetzen. Und dann fehlt noch der 5.. Punkt "Wirtschaft" und der 6. Punkt "Gesellschaft".

Wenn ich die Wirtschafts- und Gesellschaftentwicklung von Ländern als Sinuskurve auf einem Zeitstrahl sehe, dann ist Deutschland auf dem Weg nach unten. Idealerweise möchte ich ein Land, das seine Talsohle hinter sich gelassen hat. Natürlich lässt sich das nicht so einfach feststellen. Aber es gibt halt ein paar Indikatoren dafür, die nicht rückwärtsgerichtet sind und eine bessere bzw. schlechtere Zukunft erwarten lassen.
Alles extrem wichtige Punkte. Punkte die unbedingt klar sein Müssen. Entscheidend bei der Bewertung und Gewichtung dieser Punkte ist die Absicht die ich als Auswanderer verfolge.
Warum möchte ich Auswandern? In welchem Alter bin ich? Was möchte ich noch erreichen? Welche Lebensziel habe ich? Wo sehe ich mich in diesem Land in 5 Jahren in 10 oder gar 20 Jahren und länger? Möchte ich Beruflich was aufbauen und habe eine Familie mit Kindern, dann werden komplett andere Gewichtungen dieser Fragen stattfinden als bei einem wie mir der als „Rentner“ weg möchte.
Habe ich kein Vermögen und bin beruflich Neu Einsteiger dann macht es mir nichts aus in einem Land zu starten das Teuer ist. Im Gegenteil, das Geld das ich später evtl. zur Seite legen kann bekommt einen anderen Wert wenn ich das Land doch wieder verlasse. Für mich als „Rentner“ käme so ein Land nur bedingt in Frage. Für mich als „Rentner“ ist ein Land Interessant in dem ich für mein Geld eine höhere Lebensqualität erreiche.
Das sind Dinge mich u.a. nach SA treiben. Sehr gutes Klima für mich und meine Frau, ein tolles Miteinander und natürlich die Lebenshaltung. Für 200-250.00€ bekomme ich in meinen Wunschort ein tolles Haus in Meernähe, immOrt daneben noch Preiswerter. Für das Geld das ich hier für mein Haus bekomme kann ich da viele Jahre auf einem sehr guten Niveau leben. Würde ich da als junger Mensch hingehen, mich Niederlassen und eine Familie gründen wollen? Eher nicht, oder ich müsste mein Traumjob dort finden. Möchte ich da meine Kinder groß werden lassen und denen dort eine Zukunft bieten? Eingeschränkt, da würde ich noch genauer hinsehen was ich mache. Da kämen andere Länder in Frage. Wie betrachte ich die Wirtschaftliche Zukunft dort? Auch da habe ich einen komplett anderen Blickwinkel als Rentner.

Egal wohin man geht. Probleme gibt es in jedem Land. Wie gehe ich mit denen um? Das ist die entscheidende Frage.

Als junger Mensch würde ich Deutschland verlassen und mir ein Arbeitsvisum für Kanada und Neuseeland besorgen. Jeweils ein halbes oder Jahr in dem Land arbeiten und Leben und dann entscheiden

Beitrag 23.02.2022, 10:11

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Sapnovela
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Hannoveraner hat geschrieben:
23.02.2022, 09:15
Als junger Mensch würde ich Deutschland verlassen und mir ein Arbeitsvisum für Kanada und Neuseeland besorgen. Jeweils ein halbes oder Jahr in dem Land arbeiten und Leben und dann entscheiden
So unterschiedlich sind die Ziele... Kanada und Neuseeland kommen für mich absolut nicht in Frage. Beides sind femistisch-globalisierte Vorzeigeländer mit entsprechender politischer Agenda. Da kann ich auch nach Berlin ziehen.

So ist es denn auch kein Wunder, wenn in Kanada jetzt Proteste gegen die Regierung kriminalisiert werden (wer z.B. für die Trucker spendet macht sich der Terror-Finanzierung schuldig und kann ohne Gerichtsentscheid von den Behörden vom elektronischen Zahlungsverkehr abgekoppelt werden (Kontenschließung)). In Neuseeland ist letztes Jahr das Ganze Land nach einem einzigen Corona-Fall in den Lockdown gezwungen worden, inkl. Schulschließungen etc. Neuseeland hat sicher eine schöne Natur, aber das wiegt es nicht auf, denn im Fall der Fälle falls wieder etwas ist, ist man auf einer Insel...

@Hannoveraner: Wenn Du "Als junger Mensch" Kanada und Neuseeland bevorzugen würdest, was ist denn dann Dein Ziel als nicht mehr ganz so junger Mensch?
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Beitrag 23.02.2022, 16:36

Hannoveraner
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Sapnovela hat geschrieben:
23.02.2022, 10:11
Hannoveraner hat geschrieben:
23.02.2022, 09:15
Als junger Mensch würde ich Deutschland verlassen und mir ein Arbeitsvisum für Kanada und Neuseeland besorgen. Jeweils ein halbes oder Jahr in dem Land arbeiten und Leben und dann entscheiden
So unterschiedlich sind die Ziele... Kanada und Neuseeland kommen für mich absolut nicht in Frage. Beides sind femistisch-globalisierte Vorzeigeländer mit entsprechender politischer Agenda. Da kann ich auch nach Berlin ziehen.

So ist es denn auch kein Wunder, wenn in Kanada jetzt Proteste gegen die Regierung kriminalisiert werden (wer z.B. für die Trucker spendet macht sich der Terror-Finanzierung schuldig und kann ohne Gerichtsentscheid von den Behörden vom elektronischen Zahlungsverkehr abgekoppelt werden (Kontenschließung)). In Neuseeland ist letztes Jahr das Ganze Land nach einem einzigen Corona-Fall in den Lockdown gezwungen worden, inkl. Schulschließungen etc. Neuseeland hat sicher eine schöne Natur, aber das wiegt es nicht auf, denn im Fall der Fälle falls wieder etwas ist, ist man auf einer Insel...

@Hannoveraner: Wenn Du "Als junger Mensch" Kanada und Neuseeland bevorzugen würdest, was ist denn dann Dein Ziel als nicht mehr ganz so junger Mensch?
So sieht es aus. Auswandern oder hierbleiben ist etwas höchst individuelles. Die von dir genannten Punkte sind nicht unwichtig. Für mich würde ich es eher aus anderen Gesichtspunkten sehen. Neben den tollen Landschaften und Möglichkeit auch eine recht gute Sicherheit in wirtschaftlicher Hinsicht. Das alleine schon durch eine recht gute Einwanderungspolitik. Mein Sohn ist das zur Schule gegangen und wäre am liebsten geblieben. Extrem gute Ausstattung der Schulen und das ganze System.
Wo es mich hinzieht und ein Stückweit warum , steht in den Post auf den Du dich beziehst.
Genauer in dem älteren den ich noch einmal kopiere
Nun der Post aus meiner Perspektive.
Ich bin 53 und plane in spätestens 3 Jahren aufzuhören zu arbeiten.
Seit einigen Jahren machen meine Frau und ich uns auch Gedanken wie unser Leben noch aussehen könnte. Wie und wo wir leben wollen. Wir beide haben einfach Lust noch einmal in einem anderen Land zu leben.
Das aus verschiedensten Gründen. Einfach um es mal zu tun und zu sehen wie es ist in einem Anderen Land zu leben. Aber auch weil uns in D einfach zu viel nervt. Das Miteinander, der Umgangston, die unentspannte Art. Da ist es in vielen Ländern der Welt lebensfroher. Hier schauen wir uns schon seit Jahren in der Welt um. Wo könnte es uns gefallen und warum. Lange war Südfrankreich ein Kandidat. Haben eine Gegend gefunden wo wir uns wohlfühlen könnten. Leider ist das Wetter dort im Winter nicht so klasse. Denn das ist auch ein Grund weshalb wir gehen wollen. Durch die Immunschwäche meiner Frau suchen wir ein Klima das Ihr gut tut. Hier haben wir vor einigen Jahren Südafrika für uns entdeckt. Im besonderen die Kapregion. Ein kleiner Fischerort hat es uns besonders angetan. Hier waren wir sofort zu Hause. Tolle Menschen, tolles Miteinander, klasse Klima, kulturell mit unserer kompatibel. Sprache passt auch wenn mein Englisch verbesserungsbedürftig ist. Den Weg planen wir seit gut 2 Jahren immer intensiver. Es spricht für uns immer mehr dafür diesen Weg zu gehen. Das es dort preiswert ist zu leben kommt natürlich hinzu. Hier unser Haus bei den gestiegenen Preisen verkaufen da ein preiswertes direkt mit Meerblick gekauft, von der Differenz kann man über viele Jahre gut leben. Schafft man noch einen vernünftigen Kapitalertrag, dann auch fast für immer. Nachteil dort ist dort natürlich das Thema Armut und Kriminalität, dazu die Hürden um Visa zu bekommen. Das Thema spielt natürlich auch eine extreme Rolle. Wie sagen aber die Südafrikaner mit denen wir uns unterhalten so schön. Wir leben doch auch hier und es geht uns gut. Man muss sich nur darauf einstellen. Für jemanden der das nicht anders kennt ist das natürlich kein Problem, für jemanden der aus einer relativen Sicherheit kommt, mag das anders aussehen. Mit ein Grund warum viele gerade ein Problem mit Deutschland haben. Das Sicherheitsgefühl schwindet immer mehr. Gerade das war immer ein besonderer Punkt der für Deutschland gesprochen hat. Dieses aber immer mehr bröckelt. Natürlich zu Südafrika immer noch Welten sind. Bin gespannt wo die Reise hingeht. Aufhören auf alle Fälle. Alternativ hier bleiben. Meine Frau kann noch weiter arbeiten und würde Sicherheit bringen. Durch Ihren Halbtagsjob als Aktuarin kommt gutes Geld rein. Durch Arbeitszeitregelungen Sonderzahlungen in Freizeit umwandeln kann Sie auf über 80 freie Tage kommen. Da könnten wir im Winter in SA und im Sommer in Südfrankreich sein. Auch eine spannende Alternative. Das halbe Sabbatjahr ist von Ihr beantragt. Bevor es komplett rübergeht wird erst einmal Testgelebt. Wie ist es wirklich dort wenn man ein halbes Jahr da ist? Gründe in Deutschland zu bleiben gibt es genug. Gründe zu gehen werden immer mehr.
Als junger Mensch wäre ich sofort weg. Das aus Abenteuerlust, aber weil ich Deutschland und seine Zukunft sehr kritisch sehe. Das was es ausmacht geht immer mehr verloren. Die aktuelle Politik macht es nicht besser, im Gegenteil.

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