Wann kommt der Crash?

Tagesgespräch zu Wirtschaftsthemen wie Geldmarkt, Börse, Währung, Finanzkrise, Inflation aus Deutschland und der Welt

Moderatoren: Ladon, Forum-Team

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Beitrag 10.03.2011, 19:04

LunDra
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Wer Pimco schon sei? Die managen den Fonds mit dem größten Anlagevolumen der Welt (schlappe 241 Mrd. USD)! Deren Worte bewegen die Märkte, in der letzten Capital war ein interessanter Artikel über den Laden.

Jedenfalls wird es keinen EM-Crash geben, solange die Schuldenkrise besteht. Die letzte Anleihenauktion von Portugal war schon ziemlich mies was den zu zahlenden Zins angeht, und Griechenland wird wohl die erste Pleite in der Eurozone hinlegen.

Beitrag 10.03.2011, 19:20

Goldmade
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Hier haben wir ein sehr schönes Streitgespräch. Gold ist viel zu teuer. :twisted:

http://www.handelsblatt.com/finanzen/bo ... 26506.html

Beitrag 10.03.2011, 19:22

dobby
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Beitrag 10.03.2011, 19:31

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Krügerrand
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nameschonweg hat geschrieben:
aurum78 hat geschrieben:gerade hat pimco staatsanleihen abgestoßen. mehr als ein vertrauensverlust in die amerikanische geldpolitik...
Allerdings ist das jetzt das finale Signale gewesen, um mich von meiner fondsgebundenen LV zu verabschieden.
Magst du mir erklären warum!? Dachte eigentlich dass fondsgebundene derzeit um welten besser sind als kapitallebensversicherungen. smilie_08

Beitrag 10.03.2011, 19:39

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Silverhook
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Die Fondsgebundene LV legt ihr Deckungskapital hoffentlich in schön laufenden Aktienfonds an.

Die Kapitallebensversicherungen sind gezwungen ihr Kapital hauptsächlich in Staatsanleihen anzulegen. Da wird es ungemütlich.

Beitrag 10.03.2011, 20:01

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Krügerrand
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Silverhook hat geschrieben:Die Fondsgebundene LV legt ihr Deckungskapital hoffentlich in schön laufenden Aktienfonds an.

Die Kapitallebensversicherungen sind gezwungen ihr Kapital hauptsächlich in Staatsanleihen anzulegen. Da wird es ungemütlich.
so leuchtet mir das auch schon eher ein ^^

Beitrag 18.03.2011, 19:42

dobby
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Was soll ich jetzt tun und wird Gold jetzt wertlos?
Arbeiten, oder Tauchen lernen.....??? :?
Da soll es 50 Tonnen geben, VIEEEEEEEL mehr, als die Braut von Ben Ali aus Tunesien "mitgenommen" haben soll.....!! :roll:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natu ... 02,00.html
Zuletzt geändert von dobby am 18.03.2011, 19:49, insgesamt 1-mal geändert.

Beitrag 18.03.2011, 19:47

silverlion
dobby hat geschrieben:Da soll es 50 Tonnen geben
Aber man kommt ja so super ran in der Tiefe und fein verteilt
unterm Salzsee smilie_01
Da werden wieder mal Gelder verschleudert, damit ein paar
Wissenschaftler Abenteuerurlaub machen können.

Beitrag 19.03.2011, 08:27

RealHighlander
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In den Weltmeeren gibt es mehr gelöstes Gold als die Menschheit bisher gefördert hat. Aber auch das nützt nichts solange es nicht effektiv gewonnen werden kann. Und auf dem Boden der Meere noch mal 30 Tonnen von gesunkenen Schiffen. Geben tut es also genug Gold, die Frage ist nur ob es auch mal gewonnen werden kann.

Beitrag 19.03.2011, 08:52

MapleHF
... grundsätzlich kann es schon gewonnen werden.

Die Frage ist, ob es rentabel gewonnen werden kann, also zu einem Preis, der unter dem Preis liegt zu dem man es verkaufen könnte. Und genau das ist nicht der Fall, weil gerade zur Gewinnung des Goldes aus Meerwasser Unmengen an Energie nötig wären.

Da diese aber nicht billiger wird, dürfte das Gold im Meerwasser auch zukünftig keine nutzbare Quelle darstellen.

MapleHF

Beitrag 19.03.2011, 09:32

RealHighlander
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Aber dies ist eine reale Gefahr für den Wert. Den ob es nicht in überschaubarer Zeit technische Möglichkeiten geben wird die es rentabel machen weiß heute niemand.

Beitrag 19.03.2011, 09:43

di-em-ex
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Irgendwie witzig was für einen enormen Aufwand der Mensch betreibt um etwas zu fördern was ihm eigentlich gar keinen Nutzen bringt :P

Beitrag 19.03.2011, 11:28

MapleHF
RealHighlander hat geschrieben:Aber dies ist eine reale Gefahr für den Wert. Den ob es nicht in überschaubarer Zeit technische Möglichkeiten geben wird die es rentabel machen weiß heute niemand.
... das wußte man zu keiner Zeit. Schon vor Jahrhunderten haben sich Alchemisten mit Versuchen beschäftigt Gold herzustellen und dabei die eine oder andere Erfindung gemacht ;)

Sicher eine verschwindend kleine Wahrscheinlichkeit besteht für alles. Auch dafür, dass man vom Blitz getroffen wird oder morgen früh ganz einfach tot im Bett liegt.

Das heißt, eine gewisse Restunsicherheit bleibt immer im Leben, egal was man macht und was man tut.

Daher ist es ja so wichtig, dass man sich selbst Gedanken macht, welche Szenarien man als wahrscheinlich erachtet oder nicht. So ist man wenigstens von seinen Entscheidungen überzeugt.

Ob dann alles so kommt, wie man selbst denkt, steht wieder auf einem ganz anderen Blatt.

Aber wenn man heute alles, das nur eine Wahrscheinlichkeit von 0,001% oder weniger hat, in seine Entscheidungen einfliessen lassen möchte, kann man gar nichts mehr machen.

MapleHF

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