Japan

Tagesgespräch zu Wirtschaftsthemen wie Geldmarkt, Börse, Währung, Finanzkrise, Inflation aus Deutschland und der Welt

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Beitrag 12.11.2013, 03:58

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Milly
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Mensch Leute ... :roll:

300 Tonnen (= 300 Kubikmeter), das ist weniger als wenn man in den Bodensee hineinpinkelt ... wißt ihr eigentlich wie groß der Pazifik ist ??

http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/ ... ortschritt
Interessant wie immer auch die Leserkommentare.

Vielleicht ist das sogar der "Lupus" himself?
Den bewundere ich immer, weil er trotz aller unterirdischen Anfeindungen so ruhig bleibt.


TROTZDEM:
Wer, insb. als Semi- oder Früh-Rentier, ans Auswandern denkt (schon wegen der wenigen Sonne hier), der sollte UNBEDINGT technik- und atomfeindliche Länder erwägen.
Denn Fortschrittsfeindlichkeit ist der beste Garant für anhaltende Armut, und wir wollen doch, daß unsre Euronen in der Fremde was wert sind und bleiben smilie_16
Zuletzt geändert von Milly am 23.11.2013, 08:59, insgesamt 1-mal geändert.
Frauen kosten nunmal Geld, kurzfristig wie langfristig, fremde wie eigene... (Goldhamster79)

Beitrag 12.11.2013, 08:24

smilelover
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Wer redet hier von 300 Tonnen insgesamt?


http://www.foxnews.com/world/2013/09/04 ... plant-and/

Q: Why is there so much radioactive water?

A: The 300 tons per day is simply part of the underground water that runs down from surrounding mountains and through the nuclear complex on its way to the sea. In addition, nearly 400 tons of cooling water is pumped into the plant every day to keep the remaining fuel from overheating, and that water eventually spills into the basement. Another 400 tons of groundwater seeps into the basement through cracks, and mixes with the contaminated water. Water is constantly pumped out of the basements, but some of it escapes through other cracks. Half of the pumped-out water is re-used to cool the fuel, and the rest is stored in tanks.
Dazu kommt noch das Grundwasser unter den Gebäuden 1-3, die auch laufend gekühlt werden müssen, das einfach abfließt, die Lage der durchgeschmolzenen Kerne ist nicht feststellbar, da die Gebäude nicht betreten werden können.


Ironie, Sarkasmus und Zynismus ist ja ganz nett. Auch ist es sehr leicht, jede Diskussion ins Lächerliche zu ziehen, indem man wieder mit dem Argument daher kommt, dass hier scheinheilige Gutmenschen ihre Entrüstung ablassen.

Allerdings gehe ich mal davon aus, dass du heute morgen auch schon Toilettenpapier verwendet hast, das die Wälder ruiniert und fürs Grundwasser über die Entsorgungsproblematik in den Klärwerken auch nicht gerade gut ist.

Zu den Auswanderern, wer in ein Land mit massiver Erdbebengefährdung auswandern möchte, hat eh einen an der Waffel.
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Beitrag 12.11.2013, 19:05

smilelover
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@Milly: hier kommt dein Bodenseegepinkel

http://www.ingenieur.de/Fachbereiche/Ke ... Westkueste
Die Situation im Atomkraftwerk Fukushima gerät zunehmend außer Kontrolle. Die Betreiberfirma Tepco hat wegen Problemen die Bergung der 1300 Brennelemente aus Reaktorblock 4 verschoben. Gleichzeitig hat sich im Pazifik eine Blase mit radioaktiv verseuchtem Wasser gebildet, die auf die kalifornische Küste zutreibt.

Die riesige radioaktive Wasserblase, die sich im Pazifik gebildet hat, treibt auf Kaliforniens Küste zu und hat offenbar im Meer schon für erhebliche Schäden gesorgt. 300 Tonnen verseuchtes Wasser fließen täglich ins Meer. Das Wasser aus den leckenden Tanks auf dem Kraftwerksgelände hat nach Angaben des Kraftwerksbetreibers Tepco Strahlenbelastungen von 100 Millisievert pro Stunde. Das ist der Strahlungswert, den ein Mitarbeiter in einem japanischen Atomkraftwerk innerhalb von 5 Jahren abbekommen darf. In Fukushima ist man dieser Strahlenbelastung in nur einer Stunde ausgesetzt.

Das ausgetretene Wasser enthält unter anderem Strontium, das Wissenschaftler gerne als „Knochenkiller“ bezeichnen. Strontium schädigt das Knochenmark und kann Leukämie auslösen. Hält sich ein Mensch nur eine Stunde direkt neben diesem Wasser auf, treten nach zehn Stunden erste Anzeichen der Strahlenkrankheit auf: Übelkeit und ein Rückgang der weißen Blutkörperchen.


Blase mit radioaktivem Wasser erreicht im März Kalifornien

Wie Wissenschaftler herausgefunden haben, hat dieses stark belastete Wasser eine riesige Blase gebildet, die im Pazifik auf die USA zutreibt. Nach Untersuchungen der Strömungsverhältnisse im Pazifischen Ozean hat das gravierende Folgen für die US-amerikanische Westküste. Nuklearingenieur Arjun Makhijani, Präsident des Instituts für Energie- und Umweltforschung IEER mit Sitz in Takoma Park in Maryland, erwartet, dass die Blase im März 2014 die US-Küste erreicht. Der Höchststand dieser vor allem mit Cäsium 137 verseuchten Wasserblase wird für das Jahr 2016 erwartet.


Fische bluten aus Kiemen, Bäuchen und Augäpfeln

„Wir müssen Lebensmittel besser überwachen. Ich glaube nicht, dass der US-Umweltschutz und die Lebensmittelbehörde einen guten Job machen“, so Makhijani. Offenbar gibt es schon jetzt Schäden durch die Radioaktivität in den US-Gewässern. So sind vor Südkalifornien rund 45 Prozent aller Seelöwen-Jungtiere gestorben. Normalerweise sterben weniger als ein Drittel der Jungen. Entlang der Pazifikküste Kanadas und Alaskas ist die Population des Rotlachses auf ein historisches Tief gesunken. Entlang der kanadischen Westküste erkranken Fische aus unbekannter Ursache. Sie bluten aus Kiemen, Bäuchen und Augäpfeln.

Experten schätzen, dass sich die Radioaktivität der Küstengewässer vor der US-Westküste in den nächsten fünf bis sechs Jahren verdoppeln wird. In Kalifornien stellten Wissenschaftler bei einer Untersuchung von 15 Blauflossen-Thunfischen fest, dass alle durch radioaktiven Fallout aus Fukushima kontaminiert waren.

Experten haben im Plankton zwischen Hawaii und der Westküste der USA sehr große Mengen von Cäsium 137 gefunden. Plankton ist der Beginn der maritimen Nahrungskette. Nach einer Simulation des Geomar Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung in Kiel werden bis zum Jahre 2020 auch die entlegendsten Winkel des Pazifischen Ozeans mit größeren Mengen von Cäsium 137 verseucht sein.


100-mal so viel Strahlung freigesetzt wie Tschernobyl

Die Angaben der Experten und des Betreibers Tepco zur Menge der ins Meer geratenen radioaktiven Strahlung weichen zwar voneinander ab, liegen aber allesamt auf einem sehr hohen Niveau. Forscher am Meteorologischen Forschungsinstitut der japanischen Behörde für Meteorologie schätzen, dass täglich radioaktives Cäsium und Strontium mit einer Aktivität von jeweils 30 Milliarden Becquerel in den Pazifik gelangen.

Tepco gibt an, dass seit Beginn der Fukushima-Katastrophe radioaktives Tritium mit einer Aktivität zwischen 20 und 40 Billionen Becquerel ins Meer gelangt ist. Es wird geschätzt, dass durch Fukushima bis zu 100 Mal so viel radioaktive Strahlung in den Ozean freigesetzt wurde, wie während der gesamten Katastrophe von Tschernobyl.


Bergung der Brennelemente gestoppt

Nicht weniger beunruhigend ist die Nachricht, dass der Versuch, die 1300 beschädigten Brennelemente aus Reaktorblock 4 zu bergen, vorerst gescheitert ist. Ein Riesenproblem bei der Bergung ist das Chaos der Brennelemente: Sie haben durch die Kräfte der Naturgewalten Mikado gespielt und sind entsprechend durcheinander gebracht worden. Tepco wollte die Brennelemente ursprünglich manuell bergen. Laut dem Nuklearexperten Arnie Gundersen ist aber die einzige Möglichkeit eine computergesteuerte Bergung.


Bei Kernschmelze müsste Tokio mit 35 Mio. Menschen evakuiert werden

Es besteht offenbar eine sehr große Gefahr bei diesem Bergungsprojekt. Richard Broinowsky von der Universität Sydney sagte im australischen Radiosender ABC, dass die Gefahr bestehe, dass die Brennelemente im Fall einer Kernschmelze ungeheure Mengen von Radioaktivität in die Atmosphäre abgeben würden. Im Falle ungünstiger Winde müsste Tokio evakuiert werden, so Broinowsky.

Das geht aber kaum. In der Metropolregion um Tokio leben über 35 Millionen Menschen. Und deshalb haben die japanischen Behörden jetzt den Bergungsplan erst einmal verschoben, in der kühnen Hoffnung, dass sie weiter die Brennelemente mit Wasser kühlen und so das schlimmste verhindern können. Es ist eine Wette auf die Zukunft. Denn Tepco hat bereits 1000 Tanks auf dem Gelände der Atomruine und in den Bergen um Fukushima errichtet, in denen das verseuchte Kühlwasser gespeichert wird. Und der Zustand dieser Tanks ist eine einzige Katastrophe.

„Ich muss klar sagen, dass wir schludrig gearbeitet haben.“

Was kein Wunder ist, denn es musste ja schnell gehen nach der Atomkatastrophe am 11. März 2011. Ein Zeuge dieser Flickschusterei ist der Automechaniker Yoshitatsu Uechi, der im Auftrag von Tepco im vergangenen Jahr sechs Monate am havarierten AKW Fukushima gearbeitet hat. Seine Aufgabe: Tanks zusammenbauen, im Eiltempo. „Ich muss klar sagen, dass wir schludrig gearbeitet haben. Wahrscheinlich lecken die Tanks deshalb schon jetzt“, sagte der 48-Jährige freimütig gegenüber der Nachrichtenagentur AP und ergänzt. „Jedes Mal, wenn hier die Erde ein bisschen bebt, bricht mir der Schweiß aus.“

Wenn er dann erzählt, dass etwa der Rostschutz auf Nieten und Schweißnähten nicht wie vorgeschrieben unter trockenen Bedingungen aufgebracht wurden, sondern bei Regen und Schneefall, versteht man die Sorge des Automechanikers. Sein Bericht geht so weit, dass Tanks mit radioaktiv verstrahltem Wasser in die Tanks gefüllt worden ist, bevor diese fertig waren.

„Ihre Qualität ist an der absoluten Untergrenze.“

Ebenso unglaublich: Die Dichtheitsprüfungen der Tanks wurde bei Regen durchgeführt. „Wir waren in einer Notsituation und mussten viele Tanks so schnell wie möglich bauen“, rechtfertigt Teruaki Kobayashi von Tepco die unorthodoxe Dichtheitsprüfung der Tanks und gibt zu: „Ihre Qualität ist an der absoluten Untergrenze.“

Auf dem Gelände des Kraftwerks werden derzeit rund 370 000 Tonnen radioaktiv kontaminierten Wassers gelagert. Etwa ein Drittel davon befindet sich in Stahltanks mit gummierten Nähten, die mit Bolzen geschlossen werden. Ein absolutes Provisorium. Bis März 2016 will Tepco diese Provisorien komplett gegen robustere Tanks austauschen. Dazu will das Unternehmen die Speicherkapazität für das kontaminierte Wasser auf 800 000 Tonnen erhöhen.
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Beitrag 12.11.2013, 22:47

Alviola
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Milly hat geschrieben:300 Tonnen (= 300 Kubikmeter), das ist weniger als wenn man in den Bodensee hineinpinkelt ... wißt ihr eigentlich wie groß der Pazifik ist ??
Jo. Der Pazifik enthält ungefähr 700 Mio km³ (Kubik-Kilometer) Wasser. Die 800.000 m³ (= 8km³) in den noch zu bauenden Tanks mag da grotesk winzig erscheinen, ist das ja nur etwa ein hundertmillionstel des Pazifik-Wassers.

Das Problem ist, das man das Radio-Wasser nicht einfach in den Ozean kippt und schwups, verteilt sich das augenblicklich über den ganzen Pazifik.

Tatsächlich wird die Radio-Suppe durch Strömungen auf begrenztem Raum gehalten. Sicher wird sie dabei verdünnt, aber bei weitem nicht genug. Die Westküste der USA könnte da problemlos unbewohnbar werden und ein Strandbesuch schlimme Folgen haben.
Hinzu kommt, das die Meereslebewesen durch das Zeug hindurchschwimmen, dadurch schwer verstrahlt werden und so den ganzen Planeten über die Nahrungsmittel-Industrie verseuchen. Da braucht also das Radio-Wasser nicht mal an der Küste ankommen.

Beitrag 13.11.2013, 11:54

blublub
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Die Westküste der USA unbewohnbar werden.... smilie_20

Beitrag 13.11.2013, 12:43

Suedwester
Irgendwas kann an Euren Rechnungen nicht stimmen:

1 Milliarde (!) Kubikmeter entsprechen 1 Kubikkilometer! (1.000 m x 1.000 m x 1.000 m = 1 km x 1 km x 1 km = 1.000.000.000 Kubikmeter = 1 Kubikkilometer).

Zeigt mir nur, wie winzig die Mengen im Vergleich sind. Wie wenn man in den Bodensee hineinpinkelt, jaja. Zeigt mir auch, dass die Panik etwas kuenstlich ist.

Beitrag 13.11.2013, 13:59

smilelover
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Zeigt mir auch, dass die Panik etwas kuenstlich ist.
Zeigt mir auch, dass die meisten Menschen eben doch ignorant sind, solange es nicht um sie selber geht.

Wer hat hier Panik? Wozu Panik, wenn doch längst Tatsachen für sich sprechen?

Wenn auch nur 1/10 dessen stimmt, was in den geposteten Berichten drinsteckt, sind wir alle (also auch die nachfolgenden Generationen) mit dieser Sache für immer am Arsch, spätestens wenn das nächste größere Erdbeben dort den anderen Gebäuden den Garaus macht. Diese Erdbebengefahr gab es in Chernobyl doch überhaupt nicht.

Noch mal zu Panik, ich sehe das nicht als Panik, sondern als unendlich traurig an, wenn ich lese und Bilder sehe, wie sehr die Tierwelt bereits darunter leidet. Wieso sollten Meeresforschungsinstitute und Wissenschaftler usw. laufend solche Horrorgeschichten erfinden? Wegen Bodenseegepinkel? Was macht da eine Berechnung für einen Unterschied? Wozu rechnet ihr da Werte hin und her? Die Wirklichkeit sieht anders aus, da könnt ihr rechnen wie ihr wollt.

Alle diejenigen, die immer von "Panik und geht uns doch nichts an ist so weit weg" reden, haben sicher auch nichts dagegen, dass Schmetterlinge dort in Japan in Zukunft eben deformiert sind.

Was solls auch, was jucken mich Schmetterlinge und Eisbären und Walrosse, gucken wir lieber Fußball. Ignorance is bliss. smilie_15



"Where ignorance is bliss, 'tis folly to be wise."

Thomas Gray, Ode on a Distant Prospect of Eton College (1742)
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Beitrag 13.11.2013, 14:17

cocoxb
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es gibt einige wenige europäische länder, die sich auf die schwierige und aufwändige suche nach endlagern für den atommüll machen. die größten atomindustrien der welt (vorneweg die usa) bauen schlichtweg riesige hallen neben den kraftwerken und stapeln da die brennstäbe. die menge an material, die da in einer dieser hallen lagert, übersteigt die menge von fukushimas atommüll um ein vielfaches. der globus ist flächendeckend gespickt mit diesen oberirdischen lagerflächen, die stetig wachsen und es gibt keinerlei pläne oder möglichkeiten diese abzubauen. hinzu kommt, dass eine beaufsichtigungspause (mit kühlunterbrechung) der kraftwerke wegen menschlichem versagen oder durch unvorhersehbare tatsachen, unweigerlich binnen stunden zur kernschmelze führt.
man kann jetzt mit wahrscheinlichkeitsrechnung bestimmen wieviele jahrzehnte oder jahrhunderte unser planet noch bewohnbar bleibt. das ganze ist ähnlich überfordernd, wie sich die unendlichkeit vorzustellen. ich vermute, daher wird das volk so krass belogen bzw. nicht informiert. denn es ist schlicht bereits zu spät!

Beitrag 13.11.2013, 14:19

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KROESUS
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in Chernobyl haben die Sowjets unter grossem Aufwand eine dicke Betondecke unter das Kraftwerk gezogen, da suppt keine Radioaktivitaet mehr ins Grundwasser

das hat Zigtausenden Arbeitern das leben stark verkürzt

soviel war denen der Schutz des Grundwassers wert

und die Japaner?

lassen einfach alles ins Meer laufen

das ist eine verantwortun gslose Sauerei und ein Grund den Kauf japanischer Produkte solange einzustellen bis Fukushima dicht ist

Beitrag 13.11.2013, 14:35

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Ladon
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@ smilelover

Danke für die Infos!

Leider lässt sich tatsächlich hier ein gewisser Hang zur "Anti-Atom-Keule" ausmachen, mittels derer jede Kritik an dieser Energiegewinnung lächerlich gemacht werden soll, bzw. deren Formulierer zu Technikfeinden abgestempelt oder gleich in eine politische Ecke gestellt werden sollen.

Vielleicht trägt mal ein ganz einfacher Gedanke dazu bei, die Dinge so zu sehen wie sie sind: Man muss sich nämlich nur mal überlegen, dass wir mit der ganzen irrwitzig aufwändigen AKW-Technik am Ende doch BLOSS WASSER HEISS machen! Und das ist die Bilanz:

Atomunfälle 1945 - 1949
• Los Alamos '45
• Los Alamos '46

Atomunfälle 1950 - 1959
• Chalk River
• Idaho Falls
• Majak / Kyschtym
• Windscale / Sellafield '57
• Los Alamos '58
• Simi Valley
• Knoxville

Atomunfälle 1960 - 1969
• Idaho Falls
• Charlestown / Rhode Island
• Melekess
• Monroe
• Lucens
• Rocky Flats

Atomunfälle 1970 - 1979
• Windscale / Sellafield
• AKW Leningrad
• AKW Belojarsk '77
• AKW Bohunice
• AKW Belojarsk '78
• Three Mile Island / Harrisburg

Atomunfälle 1980 - 1989
• Saint-Laurent
• Tschernobyl '82
• Wladiwostok
• Gore
• Tschernobyl (Super-GAU)

Atomunfälle seit 1990
• Tomsk-7 / Sewersk
• Tokaimura
• Fleurus
• Fukushima (Super-GAU)

Das sind alles schwere UNFÄLLE (mit erheblicher Freisetzung radioaktiven Materials und schweren Kontaminierungen und Todesfällen) keine STÖRFÄLLE; also nur Ereignisse, die nach INES-Skala eine Einstufung von 4-7 (7 = "Super-GAU") haben
Höflichkeit ist keine Schwäche - Empathie ist keine Dummheit - Moral ist nicht moralinsauer

Beitrag 13.11.2013, 14:41

smilelover
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Die Schweiz hat früher auch alles ins Meer gekippt


http://www.energiestiftung.ch/energieth ... atommuell/

Der Schweizer Atommüll wartet auf praktikable Lösung
Schweizer Atommüll wurde früher im Meer versenkt.
Der «Sachplan geologische Tiefenlager» als neue Suchmaschine für ein Atommülllager.
Ein Atommüll-Lager der Nagra soll in 40 Jahren fertig sein.

Wohin mit dem Schweizer Müll? Die Schweiz hat fünf Reaktoren gebaut, ohne sich ernsthaft zu fragen was mit dem Müll geschehen wird. Zwischen 1969 und 1982 wusste die Schweiz nichts besseres, als den radioaktiven Müll ins Meer zu versenken. Heute wartet der Atommüll in einem oberirdischen Zwischenlager (ZWILAG) und in Lagern neben den Atomkraftwerken. Verschiedene Versuche für ein unterirdisches Atommülllager sind bisher am lokalen Widerstand gescheitert; 2002 am Wellenberg zum letzten Mal. Seither hat man das Gesetz geändert: Das Kernenergiegesetz von 2003 schreibt die "geologische Tiefenlagerung" vor und entzieht dem lokalen Widerstand das Vetorecht.

Atommüll XY ungelöst: Nach rund 40 Jahren Forschung ist der Durchbruch in der sicheren Entsorgung des radioaktiven Abfalls nicht in Sicht. Es sind wesentliche technische Fragen und der Umgang mit den langen Zeiträumen ungelöst, das Verfahren ist zudem undemokratisch. Bis heute weiss niemand ob das geplante Atommülllager schwere Erdbeben übersteht, wie es langfristig zu überwachen und zu markieren ist oder wie die Abfälle bei Lecks allenfalls wieder geborgen werden können. Die passive Sicherheit, oder besser gesagt das Prinzip "Aus den Augen aus dem Sinn"-Prinzip, das die Nagra vorschlägt, ist für Abfälle dieser Giftigkeit keine Lösung. Der vom Bundesrat gutgeheissene Entsorgungsnachweis ist unter diesen Umständen Makulatur.

So konnte man sich früher wehren, alles nur nicht zu uns

http://www.woz.ch/1119/endlagerung-von- ... ngsartikel


Deswegen solls jetzt hübsch an der deutschen Grenze verteilt werden

http://www.nzz.ch/aktuell/schweiz/kanto ... 1.14433547

Nun findet sich der Kanton Aargau aber auch nicht damit ab, die Deppen der Gesamtschweizer sein zu sollen.

Was hier auch völlig schnurz zu sein scheint, ist dass der Rheingraben durchaus auch Potential für heftige Erdbeben birgt.
res ipsa loquitur

Beitrag 13.11.2013, 15:01

smilelover
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Leider lässt sich tatsächlich hier ein gewisser Hang zur "Anti-Atom-Keule" ausmachen, mittels derer jede Kritik an dieser Energiegewinnung lächerlich gemacht werden soll, bzw. deren Formulierer zu Technikfeinden abgestempelt oder gleich in eine politische Ecke gestellt werden sollen.
Mag sein, ich war als Kind schon bei der Sitzblockade in Mutlangen gegen die amerikanischen Atomsprengköpfe mit dabei. smilie_15

Ich hätte nichts gegen die "Warmwasseraufbereitung", wenn die Lagerung geklärt wäre. Dass es ab und an Unfälle oder Störfälle geben kann, geschenkt, Flugzeuge stürzen auch ab.

Mich stört, dass in den Achtzigern private Energieunternehmen ihr eigenes Süppchen kochen konnten und sie auch weiter keiner dabei gestört hat. So was gehört unter mehr Aufsicht, auch wenn unsere Politiker da nicht unbedingt als geeignet erscheinen.

In Japan denken sie nun um, nachdem TEPCO einen Milliardengewinn hat, Teile des Konzerns wurden quasi verstaatlicht und im Hinblick auf die Olympischen Spiel wird die Kontrolle über das ganze Desaster in staatliche Hände kommen, das heißt eben auch Wissenschaftler ohne Kommerzdruck können Lösungen entwickeln.

Mich stört weiterhin, das man unnütz Entwicklungshilfe verpulvert hat, anstatt in den Ländern auf eine vernünftige Energiepolitik zu drängen immer mit dem Beispiel dessen, was ein KKW anrichten kann und dass die Endlagerfrage ungelöst ist. Stattdessen hat man einfach zugesehen, wie an teilweise unmöglichen Standorten einfach KKW'S gebaut worden sind. Es muss nicht immer gleich wie fremde Einmischung in innere Angelegenheiten eines Staates aussehen, da wäre schon was gegangen.

Noch mehr stört mich, dass nun hier gut funktionierende KKW's abgeschaltet werden, während knapp hinter der Grenze wesentlich schlechter gewartete KKW's weiter betrieben werden. DA tut die EU nichts. Aber ne Staubsaugerverordnung, das geht.

Richtiggehend stört es mich, dass weiter unkontrolliert unnütz Energie gedankenlos verpulvert wird. Da könnte schon seit mindestens 20 Jahren in andere Richtungen gelebt werden, dann müsste man auch nicht neue KKW'S bauen.
res ipsa loquitur

Beitrag 13.11.2013, 15:15

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Ladon
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smilelover hat geschrieben:...

Mag sein, ich war als Kind schon bei der Sitzblockade in Mutlangen gegen die amerikanischen Atomsprengköpfe mit dabei.
...
Siehste! Linksgrüner Gutmensch, du! smilie_16


Aber im Ernst:
Wie wollen wir denn über 10.000 Jahre und noch länger hinweg den Leuten denn ÜBERHAUPT IRGENDWAS mitteilen? Z.B. dass sie jetzt besser hier nicht rein gehen und schon gar nicht die geheimnisvollen Behälter öffnen sollten, die so schön warm sind?
Wie schwierig es ist, technologisches Wissen zu erhalten, haben wir doch praktisch "am eigenen Leib" von der Antike bis zur Neuzeit erfahren. Und das ist eine vergleichsweise lächerliche Zeitspanne.
Höflichkeit ist keine Schwäche - Empathie ist keine Dummheit - Moral ist nicht moralinsauer

Beitrag 13.11.2013, 15:27

cocoxb
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da gibt es eine ganz tolle doku zu. sehr sehenswert!

http://www.arte.tv/de/strahlendes-verma ... 91526.html

aber mal ehrlich, bewohner dieses planeten in 10.000 jahren werden sicher keine menschen sein! eher radioaktiv-resistente wesen, wie mikroben und ähnliches.

edit: sorry falscher link. der film heisst "into eternity". gibts z.b. hier http://dotsub.com/view/8e40ebda-5966-42 ... bbce3c6577

Beitrag 13.11.2013, 16:21

smilelover
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Ladon hat geschrieben:
smilelover hat geschrieben:...

Mag sein, ich war als Kind schon bei der Sitzblockade in Mutlangen gegen die amerikanischen Atomsprengköpfe mit dabei.
...
Siehste! Linksgrüner Gutmensch, du! smilie_16


Aber im Ernst:
Wie wollen wir denn über 10.000 Jahre und noch länger hinweg den Leuten denn ÜBERHAUPT IRGENDWAS mitteilen? Z.B. dass sie jetzt besser hier nicht rein gehen und schon gar nicht die geheimnisvollen Behälter öffnen sollten, die so schön warm sind?
Wie schwierig es ist, technologisches Wissen zu erhalten, haben wir doch praktisch "am eigenen Leib" von der Antike bis zur Neuzeit erfahren. Und das ist eine vergleichsweise lächerliche Zeitspanne.
Von wegen links und grün smilie_11 , ex Schulsprecher, ex- Jugendgemeinderat, sogar (aber schon wirklich vor sehr vielen Jahrhunderten, als das hier in BW noch eine reelle Angelegenheit war) ex – FDP-Finanzausschussmitglied als Freiberufler.

Gutmenschen sind wir Schwaben sowieso, bodenständig eben. smilie_01

Also meinst Du, es war richtig jedes Land in den letzten 30 Jahren selber seine eigene Erfahrungen mit der Atomwirtschaft machen zu lassen? Ich bin immer noch so naiv zu glauben, dass die weltweite Kontrolle über Atomanlagen ungenügend war und ist. Sage da nur Iran usw. Ein weiteres Problem ist ja die waffentechnische Anreicherung, die friedliche Nutzung ist schon unheilvoll genug.

Also nach uns die Sintflut, und lang dauern wird es ja zum Glück nimmer. Ich halte meinen ökologischen Fußabdruck so klein als möglich, was eben beim Leben in dieser Gesellschaft unabdingbar nötig ist und gehe dann still und leise. Ich fand noch nie, dass die Menschheit eine erhaltenswürdige Spezies wäre. Mikroben, wie cocoxb schrieb, ist sicher die bessere Wahl für den Planeten.
res ipsa loquitur

Beitrag 13.11.2013, 16:57

Suedwester
Lebewesen sind nun einmal egoistisch. Für die ganzen netten Dinge, an die wir uns so gewöhnt haben, brauchen wir nun einmal Energie. Und ein Industriestaat braucht ein bißchen mehr Energie als ein "armes" Land der dritten Welt.

Japan ist ein winziger Inselstaat und ein Industriestaat - wie will man auf winziger Fläche genug Energie für alle Einwohner (und für die Exportproduktion) erzeugen, wenn nicht mit Atomkraft? Leider ist Japan ein Erdbebengebiet, und in der Region sind Tsunamis häufig. Man hätte also dementsprechend stabil bauen müssen.

Letzten Endes hat auch die Verfügbarkeit von ausreichend Energie dazu geführt, daß der Lebensstandard in den Industrieländern (und nicht nur dort) im letzten Jahrhundert massiv gestiegen ist, daß das Leben angenehmer geworden ist, daß die Lebenserwartung stark gestiegen ist. All das ist positiv für uns als Menschen!

Wie will man in Zukunft die (steigenden) Energiebedürfnisse einer weltweit wachsenden Bevölkerung abdecken?

Wenn man auf die "Opfer" der Atomkraft verweist, sollte man ebenfalls die Opfer der Kohlegruben, in der Ölindustrie etc. nicht vergessen. Und dazu zählt auch Luftverpestung (Braunkohle), die Lecks der Öltanker...

Wenn man das Problem des Atommülls anspricht, sollte man bitte nicht vergessen, daß in anderen Bereichen viel größere Mengen ebenso problematischen Mülls anfallen, ob das Kunststoffe sind, die erst in hunderten oder tausenden Jahren zerfallen, oder giftige Chemikalien, Säuren usw. Darüber spricht aber fast keiner.

Was uns nutzt, das schadet eben gleichzeitig auch.

Beitrag 13.11.2013, 17:56

smilelover
1 kg Barren Mitglied
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Suedwester hat geschrieben:Lebewesen sind nun einmal egoistisch. Für die ganzen netten Dinge, an die wir uns so gewöhnt haben, brauchen wir nun einmal Energie. Und ein Industriestaat braucht ein bißchen mehr Energie als ein "armes" Land der dritten Welt.

Japan ist ein winziger Inselstaat und ein Industriestaat - wie will man auf winziger Fläche genug Energie für alle Einwohner (und für die Exportproduktion) erzeugen, wenn nicht mit Atomkraft? Leider ist Japan ein Erdbebengebiet, und in der Region sind Tsunamis häufig. Man hätte also dementsprechend stabil bauen müssen.

Letzten Endes hat auch die Verfügbarkeit von ausreichend Energie dazu geführt, daß der Lebensstandard in den Industrieländern (und nicht nur dort) im letzten Jahrhundert massiv gestiegen ist, daß das Leben angenehmer geworden ist, daß die Lebenserwartung stark gestiegen ist. All das ist positiv für uns als Menschen!

Wie will man in Zukunft die (steigenden) Energiebedürfnisse einer weltweit wachsenden Bevölkerung abdecken?

Wenn man auf die "Opfer" der Atomkraft verweist, sollte man ebenfalls die Opfer der Kohlegruben, in der Ölindustrie etc. nicht vergessen. Und dazu zählt auch Luftverpestung (Braunkohle), die Lecks der Öltanker...

Wenn man das Problem des Atommülls anspricht, sollte man bitte nicht vergessen, daß in anderen Bereichen viel größere Mengen ebenso problematischen Mülls anfallen, ob das Kunststoffe sind, die erst in hunderten oder tausenden Jahren zerfallen, oder giftige Chemikalien, Säuren usw. Darüber spricht aber fast keiner.

Was uns nutzt, das schadet eben gleichzeitig auch.


Zwischen Tokio und Sendai verläuft der "Japangraben", die Subduktionszone zwischen der Pazifischen und der Nordamerikanischen Platte, genau an der Küste entlang, andere Teile Japans liegen geschützter. An der Küste, genau entlang dieser Plattenlinie, dann auch noch genau an die Wasserlinie ein KKW zu setzen ist einfach nur dämlich.

http://static.a-z.ch/__ip/Ybq1Hk05zLb1l ... bigstoerer


Wie wärs mit Windenergie gewesen? Offshore Windparks? Stürmisch genug ist es dort zu jeder Jahreszeit.

Bergig ist es auch, wie wärs mit Staudämmen? In der Österreich und der Schweiz seit ein paar Jahrhunderten ganz normal.

Energie aus dem Meer? Gezeitenkraftwerke? Alles andere als utopisch.


Wieder zu idealistisch, gibt es schon seit 1966, ist aber teurer als Atomstrom mit der Milchmädchenrechnung ohne die Lagerkostenkalkulation.

http://www2.klett.de/sixcms/list.php?pa ... kraftwerke


Lieber neue Atomkraftwerke bauen als sich hierüber Gedanken zu machen

http://www.nationalgeographic.de/aktuel ... der-wellen
res ipsa loquitur

Beitrag 13.11.2013, 18:07

Suedwester
Zumindest im Nachhinein erscheint es dämlich, genau an dieser Stelle gebaut zu haben. Ich weiß aber nicht, warum diese Stelle gewählt worden war. Billiges Bauland? Weniger Menschen? Mehr Platz? Kühlung der Reaktoren? Infrastruktur? Näher am Kunden? Es gab vermutlich einen Grund.

Ich denke, Alternativen wären teurer gewesen, aufwendiger, würden weniger (nicht genügend) Energie erzeugen, sehr viel mehr Platz in Anspruch nehmen. Das heißt aber nicht, daß sie nicht für andere Länder Alternativen sein könnten! Für Japan wohl eher nicht. Die neue Regierung ist ja pro Atomkraft - die Leute wissen genau, wen sie gewählt haben und warum.

Für billige Energie wird eben sehr viel in Kauf genommen! Man will ja weder schwitzen, noch frieren, noch hungern, noch krank sein, noch laufen, noch im Dunkeln sitzen... für alles braucht man: Energie.

Beitrag 13.11.2013, 18:34

smilelover
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Genau weiß ich es auch nicht, aber weil es nah zu Tokio ist und weil weiter im Norden Fabriken von Toyota sind.

Das erklärt aber trotzdem nicht, wieso es so nah am Wasser liegt. Hundert Meter weiter landeinwärts wäre bestimmt auch möglich gewesen, wenn man doch sowieso eine 8 Meter hohe Schutzwand baut, wäre etwas mehr Auslaufzone nicht schlecht gewesen.

[img]http://upload.wikimedia.org/wikipedia/c ... nts_de.png[/img]
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/c ... nts_de.png


Ist woanders auch so, siehe Diabolo Canyon in Kalifornien, die sind alle in den Sechzigern gebaut worden.

http://de.wikipedia.org/wiki/Kernkraftw ... blo_Canyon

Das wollte keiner dort haben, trotzdem wurde es gebaut, siehe Text im link.


Ein anderes, mit einer ähnlich dämlichen Lage, wurde dieses Jahr geschlossen, San Onofre in Kalifornien.

http://www.scpr.org/news/2013/07/24/383 ... er-san-on/


Wie du schon gesagt hast, der Mensch ist außer dumm eben auch noch faul und bequem.
res ipsa loquitur

Beitrag 13.11.2013, 18:50

cocoxb
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äußerst dämlich sogar! das akw fukushima hatte ganze 2 redundanzen (bei deutschen akw´s zumeist 5!) und das in besagt risikoreichem gebiet. der umgang der japanischen regierung mit der situation ist ebenso hirnverbrannt, man sollte nicht zu lange drüber nachdenken…
dennoch ist es überheblich zu glauben, uns könnte das nicht passieren! england baut derzeit 3 neue meiler an der küste. und und und… niemand kann mit gewissheit sagen, wie die lage dort und anderswo in der zukunft aussehen wird.

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