griechenland dieses wochenende haircut?

Tagesgespräch zu Wirtschaftsthemen wie Geldmarkt, Börse, Währung, Finanzkrise, Inflation aus Deutschland und der Welt

Moderatoren: Ladon, Forum-Team

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Beitrag 07.05.2011, 12:15

Omega
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Peter schrieb :
ich stelle mir eine aufspaltung der eurozone in nord-sued vor.

Ja, dass haben auch schon die Aldi-Brüder gemacht. Und wie man sieht: das klappt prima !
( Achtung ! Ironie )
Omega

Der irrende Glaube ist der Tiefste !

Beitrag 07.05.2011, 16:33

Goldfinger
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@Alibaba und Suedwester:

Besten Dank für eure Beiträge, ihr habt es auf den Punkt gebracht! smilie_01 smilie_02

smilie_24

Goldfinger

Beitrag 07.05.2011, 16:54

Kaup87
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Wenn das eine starke Abwertung geben sollte, dann wäre das womöglich das Ende vom Anfang. Lassen wir uns mal überraschen, was da noch auf uns zu kommt!.
P.K.

Beitrag 07.05.2011, 21:23

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alibaba
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Jetzt spielt der getürkte Buchmacher Grieche , sein ersten Trumpf

... ausstieg Euro

der Euro zittert smilie_02 und schmiert ab

es bleibt dem Euroraum nur zwei Möglichkeiten :

Den Griechen stützen oder fallen lassen ,

aber egal was man macht , es kostet "alternativlos" dein Geld smilie_02

" wir sind Euro ,auf Teufel komm raus "

Die letzte Krise der Banken ..............

Gedankenzitat : wir werden uns nicht erpressen lassen ......... von keinen Bänker der "Welt "

Gruss
alibaba (grins)
PS. Morgen ist MuttiTag smilie_02
"unter 12 Jahre oder über 12 Jahre" nun bin ich drauf gekommen ,
reale zeitnahe Info's im eigenen Land werden von Kinder nicht erkannt ;
Ich bin für mein Textinhalt verantwortlich ,nicht für das was du verstehst .

Beitrag 07.05.2011, 21:57

bucky10
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... sehe ich auch so.

Die Portugiesen und die Iren können jetzt schon mal testen
wie weit sie dann gehen können.

Irgend ein Dummer wird dann schon zahlen.

Ich weiß auch schon wer.



cu
Bucky10

Beitrag 09.05.2011, 12:54

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Landgraafer
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Erfolgreich gehandlt: Positiv 4 - Negativ 0

Beitrag 10.05.2011, 08:38

haehnchen03
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da bin ich mal echt gespannt was noch passiert mit den Griechen????

Beitrag 10.05.2011, 08:46

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stefan230576
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haehnchen03 hat geschrieben:da bin ich mal echt gespannt was noch passiert mit den Griechen????
Und da haben wir wieder 5 sinvolle Beiträge smilie_14
Erfolgreich gehandelt mit: Silberfanatiker, rombub, Silberhannes, ros20, Klaus-Peter, Auerbach, Kirschtorte, lokie, bluesnow, Neelix70, Silberbertoni, bts_freak, juseppe, Diosai

Beitrag 10.05.2011, 08:57

peter
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Registriert: 17.08.2010, 08:25
heute war in den nachrichten zu lesen ntv, dass s&p rating agentur fuer griechenland eine radikal-kur erwartet, also bestaetigen sich langsam die befuerchtungen eines euroaustritts fuer griechenland.


mfg
peter
peter24

Beitrag 10.05.2011, 09:32

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HerrHansen
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Aber mal ganz ehrlich, ein Ausstieg der Griechen aus dem EUR wird die grundsätzlichen Probleme nicht lösen. wenn nach dem Ausstieg der Griechen dann der Cut vorgenommen wird, bricht der europäische Bankensektor mal wieder zusammen und insbesondere die deutschen und französischen Banken werden Mrd-Abschreibungen vornehmen müssen. Von der EZB mit ihren Schrottpapieren im Keller ganz zu schweigen. D.h. egal was kommt, die Haushalte der EUR-Mitgliedsstaaten werden nicht geschont werden...
bisher >40 erfolgreich abgeschlossene Transaktionen

Beitrag 10.05.2011, 10:10

silverlion
Ich finde die Variante Cut so schnell wie möglich (ist sowieso schon
ewig verschleppt worden) immer noch besser, als erst noch schön
lange Geld reinzubuttern, nur um den dann noch heftigeren Cut
zeitlich hinauszuzögern...

Beitrag 10.05.2011, 10:13

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Willi Tell
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Wohnort: mal hier mal da
ich glaube nicht an den Austritt von Griechenland oder sonstwem, warum auch?

Klar ist, dass die Griechen zu vernünftigen Zinsen kein Geld mehr bekommen. Aber wir bekommen ja quasi jede Summe. Und wir haben stark steigende Steuereinnahmen und wenn Deutschland die verwenden würde um neue Schulden solidarisch aufzunehmen dann kann die EU noch lange so weiterwursteln. In 2012 rechnet man mit 19 Mia. Mehreinnahmen. Jetzt muss die EU nur noch in einem demokratischen Prozess Mutti davon überzeugen, dass die Mehreinnahmen auf Grund der guten Exporte die hauptsächlich in die EU gehen erzeugt wurden und dadurch eigentlich der EU zustehen und dass mit den 19 Mia. locker 600 Mia. Cash von Deutschland aufgenommen und per Giesskanne über der EU verteilt werden könnten.

Die EU und der Oiro sind noch lange nicht am Ende smilie_11 smilie_01 smilie_20 - koste es was es wolle (vor allem den deutschen Michel)
uǝɥɔnɐɹqǝƃ ʇnƃ ɥɔnɐ s’uuɐʞ 'ɹɥǝs ɥɔı qǝıl ɹǝqlıs pun ploƃ

Beitrag 10.05.2011, 11:04

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Glückskreuzer
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Ich sehe das ähnlich. Theoretisch.

Denn theoretisch kann das Spiel von Murksel & Co. einfach so weitergespielt werden. Die USA kann Geld drucken bis die Sonne in sich zusammenfällt. Solange die Jonglage mit uns unbegreiflichen Zahlen und mit den meisten von uns Bürgern unverständlichen Tricks vorgeführt wird kann das Leben für uns alle unverändert weitergehen.

Theoretisch. Praktisch wird es so aussehen, dass ein vergleichsweise kleiner Vorfall die erstaunliche Erkenntnis verbreiten wird, dass unser aller Geld bereits weg ist. Dann wird der Coyote das erste Mal nach unten schauen und merken, dass er schon lange nicht mehr auf Felsen läuft.
( Getreu des running-gags, den ich immer mit meiner Frau teile, basierend auf einem Michael Moore-Film:
Frage: "Where is our money?". Nach kurzem Überlegen die erfrischend ehrliche Antwort: " I don´t know!")

Sogesehen ist dieses Nicht-Hinschauen-Wollen der durchaus menschlichen Eigenart geschuldet, sich nicht freiwillig wehtun zu wollen. Insofern verwundert es mich wenig, wenn irrationales Vorgehen letztendlich zur Tagesordnung wird. Immer daran denken, dass dies nur die Angst widerspiegelt vor den Konsequenzen, die die meisten von uns, nicht nur die Politiker, lieber heraus zögern als sich der harten Realität zu stellen.

Beitrag 10.05.2011, 11:28

Goldmade
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Die Griechen waren nur sauer, weil Portugal bessere Konditionen erhalten hatte, als es unter den Rettungsschirm ging. Also wird nachverhandelt. Vorher muss natürlich ein Haufen Gedöns gemacht werden, deshalb die gezielt lancierten Gerüchte über Austritt und so...Nun gibts einfach gesenkte Zinsen und verlängerte Laufzeiten und gut ist. Ich würde sogar so weit gehen, dass diese Flickschusterei auch eine Art Taktik ist, dem Steuerzahler den ganzen Riesenhaufen nur häppchenweise reinzuwürgen.

Ansonsten kann man ja weiterhin bunte Zettel drucken. Ob die FED nun amerikanische Staatsanleihen aufkauft oder die EZB wie auch immer genannte Kredite an Länder vergibt, die auf dem freien Finanzmarkt nichts mehr bekommen, ist das Gleiche. Das man allerdings immer mehr dazu übergeht, nur noch in Milliarden statt in Millionen zu denken, macht mir allerdings schon Sorgen.

Beitrag 10.05.2011, 11:42

Harvey4139
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Man darf nie vergessen, daß ein Zinseszins-Geldsystem immer ein Verfallsdatum hat. Ob nun Griechenland zuerst umfällt oder doch Portugal oder doch der US-Dollar, kann man nicht sagen - nur auf jeden Fall, daß es mathematisch passieren muß und wird. Die meisten mit denen ich darüber spreche wissen das zwar auch, nur meinen Sie , daß wir "noch ein bisschen Zeit haben". Wenn ich dann nachfrage, welche Fakten für "ein bisschen Zeit" sprechen, kommt heraus, daß es keine Fakten gibt, es eben nur die Hoffnung ist, daß es nicht gerade jetzt passiert.

Beitrag 15.05.2011, 01:06

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Unzenjäger
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Registriert: 28.11.2010, 22:03
Neues zur Griechenland Krise:

Der Nachrichtendienst Bloomberg befragte 1.263 Finanzmarkt-Profis zu ihren Erwartungen über die weitere Entwicklung der europäischen Schuldenkrise. Die Werte haben sich gegenüber der Vorjahres-Erhebung deutlich verschlechtert.
Im Rahmen einer regelmäßigen Erhebung befragte der Nachrichtendienst Bloomberg 1.263 Investoren, Analysten und Händler zu ihren Erwartungen über die weitere Entwicklung der europäischen Schuldenkrise. Die Ergebnisse:
85 Prozent der Befragten rechnen mit einem Staatsbankrott Griechenlands. Bei der gleichen Umfrage im Januar waren es 74 Prozent, 73 Prozent im Juni 2010.
59 Prozent der Befragten erwarten, einen Staatsbankrott Portugals. Im Januar rechneten 49 Prozent damit, im Juni 2010 waren es 33 Prozent.
Irland wird nach Meinung von 55 Prozent der Interview-Teilnehmer als Pleitekandidat gehandelt (53 Prozent im Januar, 17 Prozent im Juni 2010).
Ein Zahlungsausfall Spaniens wird derzeit nur von 25 Prozent der befragten Finanzprofis erwartet.


Frau Merkel, ist der Euro immer noch alternativlos? smilie_08
“Gold ist Geld - alles andere ist Kredit”! (J.P. Morgan 1837-1913)

Beitrag 15.05.2011, 01:26

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plutokrat
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Für mich sowieso ein ein Wunder, dass wir noch immer keinen wirtschaftlichen Totalcrash hatten, wo wir nach der Regel eh schon 10 Jahre drüber liegen... das Ende wird diesmal weit hinausgezögert.

Der Euro wird untergehen, so wie der Dollar auch, das ganze Krediteaufstocken und Fiat in Umlauf bringen kann gar nicht so weitergehen wie gehabt... zudem sind wir durch die meisten EU-Länder sehr angreifbar geworden, in Bezug auf den Euro

Und noch die Frage, in wie weit müssen Bürger für die SCHULDEN anderer Länder bürgen...???

Beitrag 15.05.2011, 05:42

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Ladon
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plutokrat hat geschrieben:Für mich sowieso ein ein Wunder, dass wir noch immer keinen wirtschaftlichen Totalcrash hatten, wo wir nach der Regel eh schon 10 Jahre drüber liegen... das Ende wird diesmal weit hinausgezögert.

Der Euro wird untergehen, so wie der Dollar auch, das ganze Krediteaufstocken und Fiat in Umlauf bringen kann gar nicht so weitergehen wie gehabt... zudem sind wir durch die meisten EU-Länder sehr angreifbar geworden, in Bezug auf den Euro

Und noch die Frage, in wie weit müssen Bürger für die SCHULDEN anderer Länder bürgen...???
Ich glaube, wir sind schon längst mitten im Totalcrash - "kontrollierter Meltdown" statt "Explosion" ... was aus Sicht der maßgeblichen Politiker sicher als Erfolg gilt smilie_15

Der Dollar hat mindestens 3 Totalumwandlungen hinter sich ... warum sollte er untergehen? So einfach ist das nicht, wenn die ganze Welt Dollars in Massen in der Reserve hat. Die können ja nur sehr langsam "umgewandelt" werden, sonst schneidet man sich ins eigenen Fleisch. Was den Euro angeht, so ist das spekulativer, aber ich glaube auch, dass der "Begriff" erhalten bleibt - auch wenn das System "resettet" werden sollte. D und F wollten eigentlich schon seit Jahrzehnten ein "Kerneuropa". Dahin wird der Zug wohl fahren (Ich spekuliere natürlich).

Die letzte Frage kann wohl nur der Herr Ackermann beantworten - schließlich sind es in erster Linie die (deutschen und französischen) Banken, die abgesichert werden, damit sie Staatsanleihen kaufen ... man darf gar nicht darüber nachdenken.
Auch geht es nicht um die Schulden sondern um die Zinsen - man höre unseren neuen Buba-Chef: Es geht bei "Stabilität" um die "Glattstellung der Defizite" - nicht etwa um Schuldenabbau!
Andere gibt es schon genug

Beitrag 15.05.2011, 07:36

Suedwester
Naja, die Defizite wuchern ja weiter. Man versucht lediglich, das Krebswachstum zu verlangsamen. Ewig wird das auch nicht moeglich sein.

In guten Jahren haetten die Staaten sich ein Reserve-Polster aus Ueberschuessen schaffen muessen, stattdessen wurden weiterhin Wohltaten verteilt und Gelder fuer Prestige-Objekte rausgeschmissen.

Ich bin gespannt, was passieren wuerde, wenn ploetzlich in der BRD staatliche Sozialleistungen radikal gestrichen werden muessten, weil kein Geld mehr da ist. Also nicht nur ein Schwimmbad hier, das geschlossen wird, oder eine Strasse dort, die nur notduerftig geflickt wird. Nehmen wir mal an, Hartz4 wuerde halbiert oder ersatzlos gestrichen...

Beitrag 15.05.2011, 07:45

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GOLDsammler
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Im Prinzip konnte man für dieses Wochenende fast die Meldung abwarten,
da an den Werktagen alle Nachrichtenkanäle mit dem Thema voll waren.

Aber es wird wohl wie beim Poker sein,
erst wenn der Geldgeber den Tisch verlässt ist Schluss.

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