Geldmenge in den USA, ein Vergleich mit Deutschland in 1923

Tagesgespräch zu Wirtschaftsthemen wie Geldmarkt, Börse, Währung, Finanzkrise, Inflation aus Deutschland und der Welt

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Beitrag 08.07.2011, 21:45

regenbogendieb
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Ein kurzes Video zum US-Geldmengenwachstum. Ab Sekunde 20 wird es interessant: Demnach hat sich die Geldmenge in den letzten 2-3 Jahren verdoppelt. Vorher haben die Amerikaner für eine Verdoppelung fast 100 Jahre gebraucht.

http://www.youtube.com/watch?v=hfSDPY5r ... re=related

Beitrag 09.07.2011, 01:14

TH
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Naja, in der Form kann man das nicht Ernst nehmen...

Beitrag 09.07.2011, 05:15

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cavallo
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TH hat geschrieben:Naja, in der Form kann man das nicht Ernst nehmen...
Sorry mein Englisch ist leider nicht gut, warum kann man das in dieser Form nicht ernst nehmen?
Die Schulden sind ja schon mal da
http://www.silberknappheit.de/schulden/staat.php

Carpe Diem
Ich bin bereit jeden Weg zu gehen, solange es nach vorne ist.

Beitrag 09.07.2011, 07:36

di-em-ex
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Der Moderator tut so erschrocken und besorgt.
Kommt das wirklich alles erst jetzt an bei denen? (Hut ab freie US-Nachrichten, gute Arbeit smilie_10)

Wieso der Vorredner sagt in der Form wäre es nicht ernst zu nehmen kommt daher, dass es sich bei dem Nachrichtensender um Fox News handelt, welcher in der Vergangenheit vermehrt negativ aufgefallen ist ein Propagandakanal der Regierung zu sein.
http://de.wikipedia.org/wiki/Fox_News_C ... usrichtung

Ändert aber nichts an der Schuldenuhr und Geldmengenausweitung die existiert und diesen Trend bestätigt.

Beitrag 09.07.2011, 07:54

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Ladon
Moderator
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Die FED veröffentlicht meines Wissens keine Zahlen zur Geldmenge - aber hier

http://www.shadowstats.com/charts/monet ... ney-supply

sammelt jemand Daten. Wer also mag, kann sich da schlau machen, das scheint relativ gut recherchiert zu sein.

Im Übrigen ist die immer schnellere "Verdopplung" einfach ein Merkmal exponentiellen Wachstums, das, wie wir alle wissen, bei auf Kredit basierendem Geld "systemimmanent" ist. (Mit der "Deckung" des Geldes hat es - erst einmal - nichts zu tun)

Edit(h) meint noch:
"Nicht ernst zu nehmen" ist die Sendung tatsächlich insofern als dass sich die Situation des Deutschen Reiches 1923 natürlich nicht mit der der USA um 2010 vergleichen lässt. Von daher macht man sich mit so einer Argumentation natürlich angreifbar.
Ich glaube nicht daran, dass Wissen uns retten kann. Das Beständige in der Geschichte sind Gier, Verblendung und eine Leidenschaft für das Blut (Cormac McCarthy)

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