Crash Time?

Tagesgespräch zu Wirtschaftsthemen wie Geldmarkt, Börse, Währung, Finanzkrise, Inflation aus Deutschland und der Welt

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Beitrag 26.03.2013, 14:39

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k1 hat geschrieben:
Ich behaupte jetzt einfach ganz frech, dass jeder Handwerksmeister in der freien Wirtschaft mehr Kenntnisse von Betriebs- (und auch Volkswirtschaft) hat, als der Grossteil unserer Volksvertreter, die über Ein- und Auskommen ganz Europas abstimmen.

K1
Das ist es. Noch wenige Volkswirte gibt es, und kaum welche, die das Geldsystem verstehen. Müssen sie auch nicht, denn sie machen das was man ihnen sagt, und täuschen die Wähler grundsätzlich, wie man in den Videos sehen kann.

http://www.youtube.com/watch?v=XJG6ay9nAR4

http://www.youtube.com/watch?v=LF__pl5Sl5g
Gruß

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Beitrag 01.04.2013, 11:18

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Harvard-Ökonom Feldstein warnt vor Börsen-Crash

Obama-Berater Martin Feldstein warnt vor einem Börsen-Crash. Möglicherweise will der bekannte Insider den Märkten ein Signal geben, dass die Fed ihre Zins-Politik demnächst ändern könnte.

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten ... sen-crash/

Beitrag 03.04.2013, 15:55

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Warum es diesmal wesentlich schlimmer wird als 2008

2008 führte die Krise des amerikanischen Immobilienmarktes nebst der Pleite der Bank Lehman Brothers zu einer Verschärfung der weltweiten Finanzkrise. Nur 5 Jahre später geht die größte Gefahr allerdings von Europa aus – die Wahrscheinlichkeit eines Zusammenbruchs des europäischen Finanzsystems nimmt seit Anfang 2012 tagtäglich zu.

http://german.cri.cn/1565/2013/04/03/1s194680.htm

Beitrag 04.04.2013, 19:49

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Marc Faber: «Crash kommt im Sommer»

Marc Faber äussert sich in einem Interview über Zypern und die Zukunft der Märkte.
Es droht ähnliches wie nach der Dotcom-Blase, so Dr. Doom.

http://www.finews.ch/news/finanzplatz/1 ... cnbc-crash

Beitrag 04.04.2013, 21:15

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prowler
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Marc Faber: «Crash kommt im Sommer»
...jo, danke *termin einträgt*
"1984" wasn´t supposed to be an instruction manual

Beitrag 04.04.2013, 21:34

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MaciejP
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Marc Faber: «Crash kommt im Sommer»
Er schreibt zwar vom Sommer, aber nicht welchen Jahres. :wink:

Beitrag 05.04.2013, 07:07

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Ladon
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Datenreisender hat geschrieben:...
Es droht ähnliches wie nach der Dotcom-Blase, so Dr. Doom.
...
Prima! Das ist mir damals nämlich sowas von am A... vorbei gegangen. In meiner Erinnerung hat es - auch im "erweiterten Bekanntenkreis" - genau die erwischt, die davor aufgrund feuchter Träume wegen stetig steigender Kurse sich schon auf der Seite der Systemgewinner gesehen haben. Also "Möchtegern-Spekulanten", die sich auf's Glatteis haben führen lassen.
Wenn's also weiter nichts ist. smilie_15
Höflichkeit ist keine Schwäche - Empathie ist keine Dummheit - Moral ist nicht moralinsauer

Beitrag 05.04.2013, 07:14

Goldmade
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Auf Gurus geb ich gar nichts. Wenn ich so eine Stimme hätte, dass meine Äußerungen zehn Minuten später in der Weltpresse stehen, würde ich total gegenläufig handeln. Und Faber hat auch schon kräftig daneben gelegen.

Momentan boinboingt der Goldpreis auf der 1550er Linie herum und gemäß meiner Voraussage wird er die 1500 auch noch erreichen. Wenn dann die FED um ein Viertel-Prozent-Pünktchen die Zinsen erhöht, geht die Luzie ab und alles stürmt in Aktien und Anleihen, derweil sich die wirklich Mächtigen mit EM vollsaugen, das sie bei der nächsten Heimlichkonferenz zur Grundlage eines neuen Finanzsystems machen. So wirds laufen.

Ich bin dann hoffentlich schon im Warmen.


Gruß Goldmade


P.S.

Wenn ich meine, EM als Grundlage eines Finanzsystems, dann meine ich keinen Goldstandard, sondern eine irgendwie anders gestaltete Betrugsmasche, die letztlich doch auf FIAT beruht und nur auf irgend eine Art gewaltig nach Gold aussehen, danach klingen und meinetwegen auch danach riechen wird. Vielleicht decken sie Hauptgeschäfte wieder mit EM ab oder binden den Dollar zu 0,02% an den Goldpreis oder sowas. Alles schön mit großem Tamtam und Kameras und so weiter. Da wird auf jeden Fall noch ne Menge Betrug kommen, hat doch bisher wunderbar funktioniert. Die meisten Menschen wollen die Wahrheit doch gar nicht ertragen.

G.

Beitrag 05.04.2013, 07:28

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Ladon
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... genau DAS war der historische Goldstandard doch!
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Beitrag 05.04.2013, 08:45

Goldmade
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Nee, ich meinte eher, dass ein Goldstandard vorgetäuscht wird. Gold wäre kein Zahlungsmittel oder höchstens zwischen Banken und es würde auch keine Umlaufmünzen geben oder sowas. Letztlich würde nie jemand wirklich erfahren, wie viel Gold wirklich da ist. So ziemlich genau wie jetzt, nur eben am Anfang schon mit einer Art Golddeckung, nur eben nicht für jeden.

Es würde Ruhe einkehren und mehr will der Bürger ja nicht.


Gruß Goldmade

Beitrag 05.04.2013, 14:13

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Titan
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Na,hoppla....hoffentlich KEIN verspäteter Aprilscherz smilie_02
"Der Plan wird konkreter:
HVB-UniCredit: Guthaben der Kunden sind im Notfall nicht tabu
Der Chef der größten italienischen Bank, Federico Ghizzoni, sieht im Zugriff auf die Konten
der Bank-Kunden eine Blaupause für alle europäischen Banken-Rettungen.
Diese Nachricht werden vor allem die Sparer bei der bayrischen Hypo-Vereinsbank
mit Interesse hören: Die Bank gehört zur UniCredit.
Deutsche Wirtschafts Nachrichten,5. April 2013, 12:24 Uhr
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten ... icht-tabu/
Bloß jut ,det Icke Balina bin.... smilie_16
T.

Beitrag 05.04.2013, 15:04

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Goldmade hat geschrieben:Nee, ich meinte eher, dass ein Goldstandard vorgetäuscht wird. Gold wäre kein Zahlungsmittel oder höchstens zwischen Banken und es würde auch keine Umlaufmünzen geben oder sowas. Letztlich würde nie jemand wirklich erfahren, wie viel Gold wirklich da ist. So ziemlich genau wie jetzt, nur eben am Anfang schon mit einer Art Golddeckung, nur eben nicht für jeden.

Es würde Ruhe einkehren und mehr will der Bürger ja nicht.


Gruß Goldmade
Das bezweifle ich. Wer heute Gold kauft, wird morgen es doch nicht gegen "goldgedeckte" Scheine eintauschen, nur weil die Zentralbank sagt, dat is' es jetzt, gaanz sicher.

Es gibt nur eine Möglichkeit, Gold billiger zu machen oder es anzuziehen. Die Zinsen erhöhen. Und zwar deutlich, denn ein "Goldstandard" wäre zugleich eine Garantie, dass der Preis des Goldes nicht fällt! Wenn ich also 0,5% bekomme, dann behalte ich meine Münzen.

Goldpreis und Zins stehen grundsätzlich im umgekehrten Verhältnis (außer in der Hyperinflation)

Doch heute die Zinsen anheben bedeutet zugleich Staatsbankrott.

Also, Zinsen zu erhöhen um das Metall anzuziehen, geht nur nach einer Bereinigung der Staats- und sogar Privatschulden.

Hurra. Dann ist mein Haus abbezahlt und meine EM ein "Vermögen" :-)
Gruß

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Beitrag 05.04.2013, 15:27

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Bumerang hat geschrieben:
Goldmade hat geschrieben:Nee, ich meinte eher, dass ein Goldstandard vorgetäuscht wird. Gold wäre kein Zahlungsmittel oder höchstens zwischen Banken und es würde auch keine Umlaufmünzen geben oder sowas. Letztlich würde nie jemand wirklich erfahren, wie viel Gold wirklich da ist. So ziemlich genau wie jetzt, nur eben am Anfang schon mit einer Art Golddeckung, nur eben nicht für jeden.
Es würde Ruhe einkehren und mehr will der Bürger ja nicht. Gruß Goldmade
Das bezweifle ich. Wer heute Gold kauft, wird morgen es doch nicht gegen "goldgedeckte" Scheine eintauschen, nur weil die Zentralbank sagt, dat is' es jetzt, gaanz sicher.
Es gibt nur eine Möglichkeit, Gold billiger zu machen oder es anzuziehen. Die Zinsen erhöhen. Und zwar deutlich, denn ein "Goldstandard" wäre zugleich eine Garantie, dass der Preis des Goldes nicht fällt! Wenn ich also 0,5% bekomme, dann behalte ich meine Münzen.
Hurra. Dann ist mein Haus abbezahlt und meine EM ein "Vermögen" :-)
Ich muß Euch Beiden widersprechen...beide habt Ihr einen Wunsch,den Ich sogar nachvollziehen kann.
Funktioniert jedoch in praxi nicht
Schon lange sehr kontrovers hier diskutiert :Goldstandard und andere Varianten...
Mein Einwand:
Es gibt MEHR als nur eine Manipulationsmöglichkeit zur Beeinflussung des Gold-PREISES (nicht zu
verwechseln mit "Wert"...).
Es bleibt eine Illusion,daß ein Goldstandard eine GARANTIE für den Goldpreis wäre.Auch das
nur in Abhängigkeit zw. Marktfestlegung (Preisfixierung) und Zentralbankvereinbarungen ---
da wird dann halt ein neuer Fixpreis festgelegt....bitte aufwachen
T.

Beitrag 05.04.2013, 17:28

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MaciejP
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Bumerang hat geschrieben:Goldpreis und Zins stehen grundsätzlich im umgekehrten Verhältnis (außer in der Hyperinflation)
Worauf begründest du diese Aussage? In den 70er Jahren marschierten der US-Leitzins, die US-Staatsanleihenrenditen und der Goldpreis im Gleichschritt, sowohl nach oben, als auch nach unten.

Beitrag 08.04.2013, 12:52

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MaciejP hat geschrieben:
Bumerang hat geschrieben:Goldpreis und Zins stehen grundsätzlich im umgekehrten Verhältnis (außer in der Hyperinflation)
Worauf begründest du diese Aussage? In den 70er Jahren marschierten der US-Leitzins, die US-Staatsanleihenrenditen und der Goldpreis im Gleichschritt, sowohl nach oben, als auch nach unten.
Der Leitzins ist nicht der beste Indikator. Besser ist hier der Realzins

[img]http://www.cornerstoneri.com/PDF2/NetIn ... VsGold.png[/img]

Die Zinsen und Gold stiegen manchmal gelich, weil der Zins hinter dem Gold herlaufen musste, um es aufzuhalten. Aber das heißt nicht, das der grundsatz nicht stimmt, sonder ist eine Bestätigung des Grundsatzes. Erst Realzinsen höher als 5%, Nominal waren es sogar bis ca 16% konnten den Höhenflug stoppen, und es umkehren.

Natürlich das Ganze wegen der dauernden Geldmengenerhöhung. Würde die Geldmenge gleich bleiben, müsste man die Zinsen nicht erhöhen.

Gold ist das Thermometer der Fiatwährung. Man kann mit kalten Kompressen, den Patienten etwas abkühlen, doch ohne Bekämpfung der Infektion wird daraus nix.
Gruß

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Beitrag 08.04.2013, 18:17

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MaciejP
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Bumerang hat geschrieben:Die Zinsen und Gold stiegen manchmal gelich, weil der Zins hinter dem Gold herlaufen musste, um es aufzuhalten. Aber das heißt nicht, das der grundsatz nicht stimmt, sonder ist eine Bestätigung des Grundsatzes.
Bei zwei relevanten betrachteten Zeitabschnitten ging deine Theorie einmal auf und einmal nicht. Und das siehst du dann als Bestätigung deines Grundsatzes? Das hat für mich eine Aussagekraft von quasi null.

Beitrag 16.04.2013, 13:41

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Marc Faber "Dr. Doom" warnt vor Crash an der Wall Street

Die US-Börsen eilen von Rekord zu Rekord, doch in der Euphorie hebt einer mahnend den Finger: Der für seine düsteren Prognosen bekannte „Dr. Doom“ Marc Faber hält einen baldigen Crash am US-Aktienmarkt für möglich. Dann könnten die Kurse um bis zu 40 Prozent einbrechen.

http://www.finanzen100.de/finanznachric ... 334_61621/

Beitrag 16.04.2013, 15:06

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MaciejP hat geschrieben:
Bumerang hat geschrieben:Die Zinsen und Gold stiegen manchmal gelich, weil der Zins hinter dem Gold herlaufen musste, um es aufzuhalten. Aber das heißt nicht, das der grundsatz nicht stimmt, sonder ist eine Bestätigung des Grundsatzes.
Bei zwei relevanten betrachteten Zeitabschnitten ging deine Theorie einmal auf und einmal nicht. Und das siehst du dann als Bestätigung deines Grundsatzes? Das hat für mich eine Aussagekraft von quasi null.
Wann ging meine Theorie nicht auf? Bezogen auf das Bild das ich geposted habe.

Da sieht man deutlich, dass 75 als der Realzins zurückgingen, sogar negativ wurde, Gold nach oben schoss.
Das hat die FED ab 76 versucht zu stoppen, in dem die Realzinsen zumindest nicht negativ waren.
Sobald die Realverzinsung zurückging, kletterte das Gold weiter. Schließlich musste die FED die Zinsen stark anheben, um das Gold zu stoppen, doch es hat eine weile gedauert, bis das Ansteigen der Zinsen das Gold gestoppt und zurückgedreht hat. Dass ist kein Widerspruch zum Grundsatz. Es gibt immer einen Zeitunterschied, bis die Veränderung der Verzinsung wirkt. Nicht nur auf den Goldpreis, sondern insgesamt auf die Wirtschaft, die das ganze ganz und gar nicht gut hieß!

Das ist das Dilemma der Zentralbanken. Sie können nicht Gleichzeitig den Goldpreis im Griff haben, andererseits die wirtschaft mit Liquidität versorgen. Die Leerverkäufe (Gold) als Regulierungsmaßnahme funktionieren auch nur solange die Masse das nicht begreift.

Vor 71 hat die Fed den Dollar mit Goldverkäufen gestützt. Als das Gold langsam weg floss, musste der Goldstandard abgeschafft werden. Wie sagte Nixon, um die bösen Spekulanten zu bestrafen. Nicht Alle Dollarbesitzer, nein.

Selbst die Abschaffung des Goldstandards hat aber nicht viel genutzt. Gold schoss nach oben, und zeigte die Dollarschwäche. Da blieben nur hohe Zinsen als Maßnahme, bis zu 16%! Da kam die Ölkrise :-).
Aber ein Ölkrise waren das nicht, sondern eine Dollarkrise. Die Araber wollten nicht nur bunte zettel, sondern etwas wertvolles für Ihr Öl.

Heute wird man die bösen Spekulanten die Papiergold- und Silber halten, bestrafen, in dem nicht mehr ausgeliefert wird. Nur noch in Cash ausbezahlt. Die Zinsen können nicht mehr angehoben werden, ohne die ohnehin angeschlagene Wirtschaft sofort zu killen.

Gewisse Parallelen sind nicht zu übersehen. Auch die Rhetorik mit den reichen Steuerhinterziehern. Nicht dass es sie nicht gebe, doch sind sie, wie 71 auch, schneller als das Volk! Watergate lässt grüßen.

Heute sind die Zinsen fasst 0, und Gold fällt. Tja. Woran kann das wohl liegen? Ist das ein Widerspruch zum Grundsatz, oder ein Hinweis, dass etwas Faul ist?

Mann sollte sich die Frage stellen wo Zins und Gold stehen würden ohne QE und Leerverkäufe.
Da würde der Grundsatz wieder stimmen :-)
Gruß

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Beitrag 16.04.2013, 17:17

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MaciejP
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Bumerang hat geschrieben:Wann ging meine Theorie nicht auf? Bezogen auf das Bild das ich geposted habe.
Nur auf das Bild bezogen: Von etwa '73 bis '75 fallen die Zinsen, Gold steigt; von '75 bis '80 steigen die Zinsen wieder, Gold steigt aber auch. Und erst nachdem die Goldblase geplatzt ist fällt der Zins nochmal ins Negative (Gold fällt dabei auch). Danach schießen beide nochmal in die Höhe und fallen dann langsam über einen langen Zeitraum. Und erst nach 2000 verhalten sie sich wieder gemäß deiner Theorie.

Soviel kann ich aus dem Bild ablesen. Über alle anderen "Interventionen im Hintergund" bzw. Zusammenhänge kann und möchte ich keine Aussagen treffen. Mein Schluss anhand des Bildes ist soweit also, dass es da keine offensichtlichen Bedingungen der beiden untereinander gibt.

Beitrag 16.04.2013, 17:50

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MaciejP hat geschrieben:
Bumerang hat geschrieben:Wann ging meine Theorie nicht auf? Bezogen auf das Bild das ich geposted habe.
Nur auf das Bild bezogen: Von etwa '73 bis '75 fallen die Zinsen, Gold steigt; von '75 bis '80 steigen die Zinsen wieder, Gold steigt aber auch. Und erst nachdem die Goldblase geplatzt ist fällt der Zins nochmal ins Negative (Gold fällt dabei auch). Danach schießen beide nochmal in die Höhe und fallen dann langsam über einen langen Zeitraum. Und erst nach 2000 verhalten sie sich wieder gemäß deiner Theorie.

Soviel kann ich aus dem Bild ablesen. Über alle anderen "Interventionen im Hintergund" bzw. Zusammenhänge kann und möchte ich keine Aussagen treffen. Mein Schluss anhand des Bildes ist soweit also, dass es da keine offensichtlichen Bedingungen der beiden untereinander gibt.
Zunächst ist das nicht meine Theorie. Aber sie scheint sich über längere Zeiträume zu bestätigen.
Leider sind aber gerade die Interventionen im Hintergrund die dieses "Gesetz" außer Kraft setzen. Von 75 bis 80 mussten die Zinsen hinterher, weil sie aus dem Negativbereich kamen. Man kann 5 Jahre nahc Aufhebung des Goldstandards nicht einfach zur Tagesordnung übergehen.

In der Theorie fallen die Preise bei hohen Zinsen. Während der Hyperinflation aber nicht. Trotzdem stimmt die Theorie.
Gruß

Bumerang
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