Crash Time?

Tagesgespräch zu Wirtschaftsthemen wie Geldmarkt, Börse, Währung, Finanzkrise, Inflation aus Deutschland und der Welt

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Beitrag 10.11.2019, 10:00

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VfL Bochum 1848
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saho111 hat geschrieben:
10.11.2019, 09:56
Herr Krall hat den Crash schon von Q2 auf Q4 verschoben und die Gold Quote von 5 % auf 20% angehoben.
...
Ganz böhse Onkelz könnten jetzt unterstellen, sein Buch verkaufe sich dann 6 Monate länger... smilie_02
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Beitrag 10.11.2019, 10:13

saho111
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VfL Bochum 1848 hat geschrieben:
10.11.2019, 10:00

Ganz böhse Onkelz könnten jetzt unterstellen, sein Buch verkaufe sich dann 6 Monate länger... smilie_02
Gut beobachtet! smilie_01

Beitrag 10.11.2019, 10:34

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Oliver
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saho111 hat geschrieben:
10.11.2019, 09:56
Herr Krall hat den Crash schon von Q2 auf Q4 verschoben und die Gold Quote von 5 % auf 20% angehoben.
Ich glaube das sich der Herr Krall schon mal überlegt ob er - falls es dann doch nicht Crasht - 20 Prozent seiner Bücher verbrennt und 80 Prozent schreddert, oder eher umgekehrt. Mal ehrlich - ein Goldhändler der die Prozente unserer EM Anlagen empfiehlt??!! Klingelts da nicht ? Staatsanleihen und Aktien ? In Zeiten wo die Wirtschaft kollabieren soll ??? Au waia
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Beitrag 10.11.2019, 10:55

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lifesgood
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Ich war ja 2008 der festen Überzeugung, dass der Euro 2012 nicht überlebt.

Nun haben wir Ende 2019 und den Euro gibt es immer noch. Was ich in dieser Zeit gelernt habe war, dass die Politik und die EZB immer wieder neue Taschenspielertricks aus dem Köcher zieht um weiter Zeit zu kaufen.

Die Problematik die der Krall beschreibt (Gewinnsituation der Banken, Zombiefirmen usw. usw.) ist sicherlich richtig. Aber ich kann mir zum Einen nicht vorstellen, dass es so schnell geht und zum Anderen nicht, dass Politik und EZB tatenlos zusehen.

Daher halte ich das Zeitfenster für nicht realistisch. Der Crash wird irgendwann zwangsläufig kommen müssen, aber das kann durch einen schwarzen Schwan recht schnell gehen, aber auch noch sehr sehr viele Jahre dauern, was mir persönlich lieber wäre. Einen Crash sollten wir uns alle nicht wünschen.

lifesgood

Beitrag 10.11.2019, 11:01

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Oliver
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lifesgood hat geschrieben:
10.11.2019, 10:55
Einen Crash sollten wir uns alle nicht wünschen.

lifesgood
..... wenn er kommt dann zahlt der kleine Mann die Zeche.....wie es schon immer war und sein wird....
Amen
smilie_37SCHAAAALKE smilie_37

Beitrag 10.11.2019, 13:01

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lifesgood
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Wer ist denn dieser "kleine Mann"? Ob der die Zeche zahlt, hängt davon ab, wie man ihn definiert.

Wir haben doch heute in D schon rund 30% der Bevölkerung, von denen nichts mehr zu holen ist, weil schlicht und ergreifend kein Vermögen vorhanden ist. Wenn das der kleine Mann ist, hat der nicht mehr viel zu verlieren. Einem Nackten kann man nicht in die Tasche fassen.

Ich bin da vollkommen bei Dir, es wird letztendlich zu einer weiteren Umverteilung von unten nach oben kommen. Aber die größten Verlierer wird es mit Mittelstand geben, weil da eben auch noch was zu verlieren da ist.

lifesgood

Beitrag 10.11.2019, 14:47

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KROESUS
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das denke ich auch

rasiert werden die wo es noch was zu holen gibt

mein Tip:

Aktien, Anleihen, Vermietimmobilien und Kryptos werden an Wert verlieren

ob Edelmetalle auch an Wert verlieren werden?

hoffe mal nicht
In unsicheren Zeiten kann Gold eine gute Wertanlage sein

Beitrag 10.11.2019, 17:04

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MaciejP
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KROESUS hat geschrieben:
10.11.2019, 14:47
mein Tip:

Aktien, Anleihen, Vermietimmobilien und Kryptos werden an Wert verlieren
Von was für einer Art Szenario gehst du da aus, in dem alles außer Edelmetallen an Wert verliert?
„Wenn der Durchschnittsmichel Gold kauft, kann er keine Fehler machen.“ – „Gold fliegt nicht weg.“

Beitrag 10.11.2019, 17:54

Klecks
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lifesgood hat geschrieben:
10.11.2019, 13:01
Wer ist denn dieser "kleine Mann"? Ob der die Zeche zahlt, hängt davon ab, wie man ihn definiert.
Jeder, der nicht "to big to fail" ist bzw. nicht über genügend Macht und Einfluss verfügt.

Anders gesagt: Da wird es auch viele erwischen, die heute als "reich" gelten. Den einen oder anderen lifesgood z.B. smilie_16
Das Leben ist zu kurz, um alle Fehler selber zu machen.

Beitrag 10.11.2019, 19:08

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lifesgood
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... reich ist irgendwie ein blöder Begriff, den ich nicht mag, weil er immer aus der Perspektive des Beurteilenden subjektiv ist.

Für den H4-Empfänger ist der Angestellte mit einem guten Job und einem schönen Häuschen "reich". Der Vermögende beurteilt das aus seiner Warte vermutlich anders.

Wenn reich bedeutet, dass man mit seiner Lebenssituation im Gesamten glücklich und zufrieden ist, dann nehme ich das gerne für mich in Anspruch. Auch weil sich im Laufe eines Lebens die Prioritäten wandeln. Es gab in meinem Leben durchaus schon Phasen mit einem Mehr an Vermögen und einem Weniger an Gesamtzufriedenheit.

Wie oben schon geschrieben, gehe ich davon aus, dass es auch für mich als Mittelständler in dem einen oder anderen Bereich Verluste geben wird. Man versucht natürlich durch eine breite Streuung das etwas abzumildern, aber ungeschoren wird von denen, die was verlieren können, keiner davon kommen.

Für denjenigen der sich im Vorfeld schon Gedanken macht, wird es vermutlich etwas glimpflicher abgehen.

lifesgood

Beitrag 11.11.2019, 11:23

kribelboble
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Reich ist man im Schnitt ganz schnell, weil der Durchschnitt so "arm" ist.
Ein reicher vergleicht sich aber nicht mit dem Durchschnitt (durch den Wohlfahrtstaat sind arme nicht ohne einen zweiten Blick zu erkennen) sondern mit den 1% reichsten die expotentiell mehr Vermögen haben.
Reich ist man sehr schnell, ein 2.5faches Durchschnittseinkommen hat man als Single bereits so ab 90000 Euro Jahres-Brutto-Einkommen.Zu den 50% Vermögensreichsten gehört man bereits ab einem Vermögen von ca. 70000 Euro. Ab 1 Million Vermögen gehört man bereits zu den 10% reichsten.
Das hat man als Erbe oder nach einem längeren erfolgreichen Leben im Beruf als leitender Angestellter, Arzt, Selbstständiger sehr schnell. Selbst vor 20 Jahren gekaufte Immobilen haben sich mancherorts knapp verdoppelt und man ist unbemerkt Vermögens-"Reich" geworden.

Beitrag 11.11.2019, 12:44

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Oliver
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@lifesgood ich mag den Begriff genau so wenig. Ich bezeichne mich selber als Mega Reich, wenn auch nicht Materiell. Gesunde, große Kinder, eine glückliche Ehe ( Ja so was gibt's) eine bezahlte Eigentumswohnung, guten Arbeitsplatz - ebenso die Frau - selber gesund und dazu ein paar Gramm Em. Klar - besser und mehr geht immer...aber gewiss weiß ich das es mehr Menschen gibt denen es schlechter geht als mir.
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Beitrag 11.11.2019, 13:07

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lifesgood
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kribelboble hat geschrieben:
11.11.2019, 11:23
Reich ist man sehr schnell, ein 2.5faches Durchschnittseinkommen hat man als Single bereits so ab 90000 Euro Jahres-Brutto-Einkommen.
Und genau hier wird der Begriff "reich" ad absurdum geführt.

Von 90.000 brutto im Jahr bleiben in Bayern, wenn man in der Kirche ist netto noch 48.992,80 € oder mtl. 4.082,73 €.

Wenn sich dieser "Reiche" nun zur Eigennutzung in München eine 3-Zimmer Neubauwohnung für 900.000 € kaufen möchte, muss er bei einem recht bescheidenen Lebensstil (1.600 € mtl. für Wohnnebenkosten, Lebensunterhalt, Auto, Urlaub, Kleidung, Freizeitgestaltung usw.) noch rund 35 Jahre abstottern, bis das Ding abbezahlt ist.

Irgendwie habe ich mir finanziellen "Reichtum" anders vorgestellt, als die offizielle Definition ... :roll:

lifesgood

Beitrag 11.11.2019, 13:12

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lifesgood hat geschrieben:
11.11.2019, 13:07
....
Von 90.000 brutto im Jahr bleiben in Bayern, wenn man in der Kirche ist netto noch 48.992,80 € oder mtl. 4.082,73 €.

Wenn sich dieser "Reiche" nun zur Eigennutzung in München eine 3-Zimmer Neubauwohnung für 900.000 € kaufen möchte, muss er bei einem recht bescheidenen Lebensstil (1.600 € mtl. für Wohnnebenkosten, Lebensunterhalt, Auto, Urlaub, Kleidung, Freizeitgestaltung usw.) noch rund 35 Jahre abstottern, bis das Ding abbezahlt ist.

Irgendwie habe ich mir finanziellen "Reichtum" anders vorgestellt, als die offizielle Definition ... :roll:

lifesgood

Dann mietet er halt eine Wohnung in München.
Oder er kauft eine außerhalb von München und pendelt.
Oder er arbeitet gar nicht in München, dann sieht das eh wieder anders aus.

Jedenfalls ist er bei dem Einkommen weder obdachlos noch muss er hungern.

Luxusproblem!

Meines Erachtens sollte man jetzt den finanziellen Reichtum nicht von der Frage abhängig machen, ob man sich mit dem Einkommen eine Wohnung in München-City leisten kann oder nicht. Gerade in Zeiten wo der Immobilienmarkt eh überhitzt ist und in München überproportional.
Da könnte man genauso gut sagen: Der "Reiche" wird sich nie z.B. einen neuen Ferrari leisten können oder ähnliches.

smilie_24
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Beitrag 11.11.2019, 14:05

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lifesgood
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... es ist nun mal so, dass dort wo die Konzeren (die gut zahlen) sitzen, auch die Immos teuer sind. Dort wo die Immos billig sind, fehlen eben auch häufig die (gut bezahlten) Arbeitsplätze.

Klar er kann sich auch ein 30 qm-Wohnklo für 300.000 € kaufen, aber auch das enstpricht doch nicht der landläufigen Definition von "reich".

Und wenn er sich eine entsprechende Wohnung mietet ist er eben auch schnell bei 2.000 € warm. Und hier kommen wir genau zu dem Punkt. Es kann doch nicht sein, dass sich der per Definition Reiche nur noch mit erheblichen Einschränkungen Wohneigentum leisten kann.

Worauf ich eigentlich hinaus wollte ist, dass man sich das, was der Otto-Normalverbraucher mit reich verbindet (ein schönes, großes Haus, ein, zwei Autos vor der Tür, zweimal im Jahr ne schöne Urlaubsreise machen usw.) eben nicht mit einem Einkommen, mit dem man per Definition schon als reich gilt, realisieren kann.

Natürlich ist der Immomarkt überhitzt, insbesondere in den Ballungszentren, aber solange die 0-Zins-Politik weitergeht (wovon ich mit Frau Lagarde ausgehe) wird sich daran nicht großartig etwas ändern.

So einen 90 k€+ Single sehe ich als Mittelständler und der ist eben schon auf der Verliererstraße, weil es eben nicht mehr geht, wie vor 20 Jahren, eine eigengenutzte Immo anzuschaffen und noch komfortabel dabei zu leben.

Klar ist das ein Luxusproblem. Aber in der Regel haben diese Arbeitnehmer, die außertariflich verdienen auch außertarifliche Verträge, wo eben dann Überstunden vorausgesetzt und nicht vergütet werden.

lifesgood

Beitrag 11.11.2019, 14:18

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Gut, dann wird standesgemäß wohnen (jedenfalls in der eigenen Immobilie) in Zukunft ein Luxus, der dann die "ganz Reichen" noch mal von den "Reichen" unterscheidet.
Sicherlich eine bedenkliche Entwicklung, aber Du hast schon recht, eine Trendwende ist in dem Bereich nicht abzusehen.
Zuletzt geändert von VfL Bochum 1848 am 11.11.2019, 14:28, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag 11.11.2019, 14:23

Austin Powers
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lifesgood hat geschrieben:
11.11.2019, 13:07
kribelboble hat geschrieben:
11.11.2019, 11:23
Reich ist man sehr schnell, ein 2.5faches Durchschnittseinkommen hat man als Single bereits so ab 90000 Euro Jahres-Brutto-Einkommen.
Und genau hier wird der Begriff "reich" ad absurdum geführt.

Von 90.000 brutto im Jahr bleiben in Bayern, wenn man in der Kirche ist netto noch 48.992,80 € oder mtl. 4.082,73 €.

Wenn sich dieser "Reiche" nun zur Eigennutzung in München eine 3-Zimmer Neubauwohnung für 900.000 € kaufen möchte, muss er bei einem recht bescheidenen Lebensstil (1.600 € mtl. für Wohnnebenkosten, Lebensunterhalt, Auto, Urlaub, Kleidung, Freizeitgestaltung usw.) noch rund 35 Jahre abstottern, bis das Ding abbezahlt ist.

Irgendwie habe ich mir finanziellen "Reichtum" anders vorgestellt, als die offizielle Definition ... :roll:

lifesgood
Ein interessanter Punkt, aber viele kommen garnicht so weit. Für alle, die nicht in München leben - zum einfachen rechnen - Wohneigentum kostet ca. 10.000 €/m², d. h. für 900.000 € bekommt man 90 m² (ja, es geht auch günstiger). Bei einer Vollfinanzierung 2 % Tilgung, 2 % Zinsen (ja, es geht auch günstiger) sind also im Jahr 4% von 900.000 € an die Bank zu zahlen, also 36.000 € p. a. = 3.000 € Monat. Da bleiben vom obigen Netto von 1.082,73 € übrig.

Nicht vergessen - es kommt noch monatliches Hausgeld (250-350 €) hinzu, und als kleines "Schmankerl" - für Notar, Makler, Grundbuch ca. 5-10%, also nochmals 45.000 - 90.000 €. Und das sollte schon Eigenkapital sein - viel Spaß beim Sparen, auch als Doppelverdienerhaushalt. Wenn dann - wie in der Vergangenheit nicht unüblich - die Wohnungspreise um 10% steigen, dann steigt auch das benötigte Eigenkapital, also im obigen Beispiel nochmals um 9.000 €, was zusätzlich erspart werden muss, also 750 € monatlich. Auch hier viel Spaß im Alltag. Und im Umland ist es nicht gerade günstiger, falls jemand diesen Punkt vorbringt.

Wer Kinder hat und nicht zu den glücklichen Eltern mit Platz in einer städtischen Betreuung erhalten hat - 400 bis 800 € pro Kind wurden bisher bei Privaten Trägern fällig - pro Monat, plus Essensgeld (es ändert sich mit einem neuen Förderprogramm des Freistaates).
Meine Bewertungen: http://www.gold.de/forum/austin-powers-t9994.html

Beitrag 11.11.2019, 15:33

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KROESUS
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@maciejP: von einem sozialistischen Szenario

sonst fällt mir keine andere Anlage frei von öffentlichem Zugriff ein

na gut, Kryptos sind auch frei aber was ist wenn da einer den Stecker zieht?

oder Satoshi seine Bitcoins verkauft?

bleiben nur Edelmetalle

der Rest kann mit Abgaben belegt werden
In unsicheren Zeiten kann Gold eine gute Wertanlage sein

Beitrag 11.11.2019, 20:58

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MaciejP
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Ich denke Bitcoin würde in so einem Szenario noch weitestgehend seinen Wert behalten, einfach weil es im Rest der Welt wohl noch frei gehandelt werden könnte. Der Zugriff könnte einem dann trotzdem schwer gemacht werden.

In einem sozialistischen System, das dann vermutlich die ganze EU umfassen würde, wäre ein Verkauf aller Goldreserven zur Staatsfinanzierung auch kein völlig unrealistisches Szenario. Wie war das eigentlich in der DDR oder der Sowjetunion? Hatten die größere Mengen Gold, das "für schlechte Zeiten" gehalten wurde?
„Wenn der Durchschnittsmichel Gold kauft, kann er keine Fehler machen.“ – „Gold fliegt nicht weg.“

Beitrag 11.11.2019, 21:22

Köni123
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Laut Spiegel 48/99 hatte Schalk-Golodkowski 21 Tonnen Gold in verwahrung, was die Goldreseven der Staatsbank um den Faktor 5 übertraf.
https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-15158107.html

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