Deutsche Regierung schließ Eurobonds nicht aus.

Tagesgespräch zu Wirtschaftsthemen wie Geldmarkt, Börse, Währung, Finanzkrise, Inflation aus Deutschland und der Welt

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Beitrag 14.08.2011, 16:14

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Willi Tell
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Suedwester hat geschrieben:Frankreich zahlt im Moment noch sehr niedrige Zinsen. Siehe:

http://pigbonds.info/

Vielleicht nützen Eurobonds vor allem der Europäischen Zentralbank, die dann nicht mehr Schrottanleihen der Südeuropäer aufkaufen müßte, um die Renditen künstlich niedrig zu halten?
so ist es. Doch was wäre wenn das AAA fällt? Dann wäre es für Frankreich sicher nicht schlecht, sich über Eurobonds zu finanzieren.

Weiterhin frage ich mich warum Sarkozy im letzten Dezember noch gegen Eurobonds war, heute aber dafür sein soll. Und das bei steigenden Finanzierungskosten die ja für Deutschland p.a. 10 bis 47 Mia. betragen sollen, demnach für Frankreich auch steigen dürften.
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Beitrag 14.08.2011, 17:10

smilelover
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@ klausb
Die Wohnungen generieren über die regelmäßigen Mieteinnahmen (nach Abzug von Instandhaltungsrücklagen etc.)
Ich finde das zu einfach gesehen. Mit Immobilien kenn ich mich ein bisschen aus, und Probleme können da genug auf Dich zukommen. Du wirst auch nicht jünger, kannst Du alles selber managen, wohnst Du selbst überhaupt in der Nähe? Brauchst Du einen teuren Verwalter?

Weitere Fragen:

-Große oder kleinere Wohnung? Einfache, bessere oder gehobene Ausstattung? Lage? Die „Wertschätzung“ der Wohnviertel kann sich gerade in Großstädten schnell ändern, Deine Immobilie bleibt aber in dem nun als minderwertig angesehenem Wohnviertel und die Mieteinnahmen bei einer Neuvermietung gehen zurück.

- genügend solvente Mieter für alle Vermieter vorhanden? Bevölkerungsrückgang, Altersarmut, Rückgang des Einkommensniveaus. Räumungsklagen und Mietausfälle sind in einer Laufzeit über zwanzig Jahren immer mal drin.

- Instandhaltungsrücklage ist so eine Sache, z.B. neue Auflagen, die der Gesetzgeber zum Gebäudezustand macht, ist das alles aus der Miete überhaupt finanzierbar, ein Überschuss ist in manchen Renovierungsjahren nicht zu erzielen. Stehst Du das finanziell durch?

- Das Alter des Gebäudes an sich, wenn es Dir Rendite sichern soll, kaufst Du jetzt teuer im Neubaubereich, oder im mittleren Altersbereich, kann Deine Immobilie aber bei weiteren zwanzig Jahren auf dem Buckel Deinen Mietstandard halten?

- Grundsteuererhöhungen, eventuelle Zwangsabgaben, Umweltabgaben z.B. bei nicht erfolgten Renovierungen aus Geldmangel der Eigentümergemeinschaft. Ich sehe gerade in diesem Bereich unseren Staat noch sehr erfinderisch werden.

Hast Du einkalkuliert, dass andere Eigentümer der Eigentümergemeinschaft insolvent werden können, und die fehlenden Umlagen in der Gemeinschaft dann auf Dich mit abgewälzt werden?

Beitrag 14.08.2011, 19:03

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Argentum13
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@smilelover

Habe auch langjährige Erfahrungen mit einer vermieteten Immobilie, die ich für meine Mutter betreut habe. Da gibt es doch eine Reihe von Unwägbarkeiten, die oft schnell ins Geld gehen können (z.B im Mom in NRW: Überprüfung der Abwasserkanäle und ggfs. deren Sanierung, Wärmedämmungsmaßnahmen usw.) Auch den Ärger mit Mietern, die trickreich die Miete mindern, muss man trotz guter Menschenkenntnis einbeziehen. Letztens ist auch die Grundsteuer wieder erhöht worden...will/kann man alles den Mietern aufbrummen?)

Meine Befürchtung: Der Staat wird die Einnahmeseite in Zukunft noch verbessern wollen. Wo kann er sich was holen? Grundbesitz ist da doch geradezu ideal für den fiskalischen Zugriff.

Wir haben das europäische Umverteilungssystem - das haben wir im Inland doch schon seit Jahrzehnten. "Sozialstaat " und "soziale Gerechtigkeit" sind doch nur Tarnwörter für den Griff in die Tasche... nein, nicht der Banken und Großindustrie, sondern des Mittelstands.

Fazit: ich sehe vermietete Immos mittlerweile auch kritischer und würde auch bei einem Schäppchen in der Nähe wohl nicht in solche Immos investieren. Oft rechnet man sich die Ertragsseite in zu rosigen Zahlen vor und ist nachher doch nur die zu melkende Kuh der "Solidargesellschaft" /"solidarischen Staatengemeinschaft"


... da bietet EM eine Reihe von Vorteilen! smilie_07
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Beitrag 14.08.2011, 19:33

smilelover
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@ Argentum13

So sehe ich es auch. Ich habe die Immobilien immer bei Zwangsversteigerungen gekauft, später dann aber nur noch Gewerbeimmobilien, da fällt wenigstens die soziale Komponente weg, aber im Lauf der Jahre habe ich alle Immobilien, auch aus privaten anderen Gründen, verkauft. Der Aufwand wird auch einfach immer höher und ich habe keine Lust mehr auf die andauernde Pflege des Investments.

EM ist da im wahrsten Sinn des Wortes Gold wert. Es ist mein neues "Hobby" und es gefällt mir sehr gut. Ich würde auch nichts davon hergeben, egal wie der Kurs gerade steht. Dein Username erinnert mich immer an Auragentum, meinen Lieblingshändler.

Beitrag 14.08.2011, 19:46

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Argentum13
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smilelover hat geschrieben:
EM ist da im wahrsten Sinn des Wortes Gold wert. Es ist mein neues "Hobby" und es gefällt mir sehr gut.
Jo, Konsens! Allerdings kann man auch ein wenig handeln und tauschen und ggfs. einen Teil des EMs spekulativ führen, aber immer nur max. 10%...macht einfach Spaß, z.B. ansatzweise die Volatilität von Ag zu nutzen. smilie_16
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Beitrag 14.08.2011, 21:14

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Stormtrooper
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Hier die zusätzlichen Kosten für Deutschland durch die Einführung von Eurobonds oder die Einführung einer "Offiziellen Transferunion" (Inoffizielle haben wir ja schon)

Quelle: Wellt-Online
Kosten durch Eurobonds für Deutschland pro Jahr: 47,0 Milliarden Euro
Potentielle Kosten einer Transferunion für Deutschland pro Jahr: 73,8 Milliarden Euro

Zusammen sind das 120,8 Milliarden Euro zusätzliche Ausgaben. Weder durchs Grundgesetz noch durch die Schuldenbremse in Deutschland können die zusätzlichen Kosten gedeckt sein. Und das Merkel einknicken wird ist schon vorhersehbar. Und selbst wenn ein wunder geschehen wird und Merkel und die CDU/CSU/FDP abgewählt werden, so planen die Nachfolger SPD und Grüne schon länger die Einführungen von Eurobonds und Transferunion in Europa. Diese Pflaume Sigmar Gabriel hat dies ja schon angekündigt
(smilie_13 ich hasse den Kerl abgrundtief)

Artikel hier:
http://www.welt.de/debatte/kommentare/a ... n-ist.html

Beitrag 15.08.2011, 02:16

MapleHF
klausb hat geschrieben:@MapleHF
... auch wenn ich es mir wünschen würde, glaube ich daran nicht. Ich sehe im Gegenteil eher Zahlungsprobleme bei den privaten Haushalten und damit verbunden eine sinkende Zahl von solventen und pünktlich bezahlenden Mietern.

In bestehenden Mietverhältnissen ist es ohnehin schwierig Mieterhöhungen durchzusetzen und bei Neuvermietungen braucht man einen Markt, der höhere Mieten rechtfertigt. Wird es diesen Markt bei sinkenden Realeinkommen geben? Ich denke nicht.
Dahinter steht die (zumindest für mich) spannende Frage nach dem Sinn von Immobilien (z.B. vermietete ETW) als Altersvorsorge.
Wenn man sich auf hochwertige Lagen konzentriert (z.B. HAM oder MUC) werden auch weiter solvente Mieter zu finden sein.
Die Wohnungen generieren über die regelmäßigen Mieteinnahmen (nach Abzug von Instandhaltungsrücklagen etc.) Einkünfte, die man dann ohne Substanzverlust im Alter verbrauchen kann.
Hier sehe ich einen Vorteil gegenüber EM.

Was sagt Ihr?
Nun, das kann auch ein Denkfehler sein.

Die Vermietungssituation in München kenne ich recht gut. Gerade dort wo sehr hohe Mieten bezahlt werden, kann es meiner Meinung nach umso schneller zu Zahlungsausfällen kommen, wenn die Wirtschaft schwächelt.

Ob es immer die Toplage sein muss, ist eine andere Frage. Wenn ich in München 2.000 oder 3.000 € pro qm bezahlen muss, erziele ich mit einer qm-Miete von 10,-- € eine Brutto-Rendite von 4 - 6%, da geht aber noch Verwalter, Instandhaltungsrücklage, Reparaturen usw. ab. Auf dem flachen Land reicht unter Umständen die halbe Miete um dieselbe Rendite zu erzielen.

Bleibt die Frage, wer eher Probleme hat, seine Miete püntklich zu bezahlen. Derjenige der im Außenbereich 5 €/qm bezahlt oder derjenige der in der City-Lage 10 €/qm bezahlt. Meine Erfahrung geht dahin, dass die Mieterfluktuation analog zum Mietpreis steigt und jeder Mieterwechsel kostet nun mal auch Geld, das muss man bei der Rendite-Betrachtung zusätzlich berücksichtigen.

Sicherlich kann man Mieteinnahmen als Altersvorsorge sehen, aber so ganz ohne Substanzverlust, bzw. in diesem Fall Investitionen, geht es auch nicht. Denn es sind ja in gewissen Abständen auch Renovierungen an der Mietsache nötig.

Ein weiteres, nicht zu unterschätzendes, Risiko geht in Krisenzeiten von Eigentumswohnungen aus. Denn eine Eigentümergemeinschaft haftet immer gesamtschuldnerisch. Das heißt für Dich als Eigentümer, dass Du das mitbezahlst, wenn Deine Miteigentümer aus irgendwelchen Gründen nicht mehr zahlen können.

Weitere Punkte hatten ja auch Smilelover und Argentum13 schon angeführt.

Ich will hier vermietete Immos nicht schlechtreden, habe ja selbst welche. Aber man sollte seine Augen auch nicht vor den Risiken und Problemen verschließen, die damit verbunden sind.

Ich denke in eine vernünftige Vermögensaufteilung gehören auch Immobilien, gerade wenn man Kinder hat. Aber man sollte sie nicht übergewichten.

Ist immer auch eine Frage des eigenen Alters. In jungen Jahren war der Immo-Anteil an meinem Gesamtvermögen deutlich höher, als er es jetzt ist.

Gerade in energietechnischer Hinsicht wird wohl im Immobilienbereich in den nächsten 10 - 20 Jahren ein gewaltiger Investitionsbedarf bestehen.

Für mich steht fest, ich werde sicher nicht meine metallene Altersvorsorge opfern, um Unsummen in Vermietimmos zu stecken. Dafür bin ich dann auch zu alt.

So werde ich zu gegebener Zeit meine Kiddis fragen, ob sie die Immos haben wollen und wenn nicht werde ich sie notfalls über den Preis verhökern.

MapleHF

Beitrag 15.08.2011, 12:24

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Spitzentreffen zur Schuldenkrise
Merkel und Sarkozy ignorieren Debatte über Euro-Bonds

Euro-Bonds sind nach Ansicht von Bundeskanzlerin Merkel "nicht zielführend." Während Europa über Für und Wider gemeinsamer Anleihen streitet, legt sich Berlin quer: Beim morgigen Spitzentreffen mit Frankreichs Präsident Sarkozy werde das Thema nicht angesprochen. Einzige Lösung für die Schuldenkrise seien Reformen und "die strikte Beachtung eines verschärften Stabilitätspaktes".

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/e ... -1.1131290

Beitrag 15.08.2011, 13:24

dobby
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Unsere gewählten Politiker, von Schwarz bis Grün und Dunkel-Rot wissen schon sehr lange und viel besser, als wir, was gut FÜR UNS ist.
Zuletzt geändert von dobby am 04.11.2012, 08:21, insgesamt 1-mal geändert.

Beitrag 15.08.2011, 13:51

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TimmThaler
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Eurobonds sind so was wie E10 oder Honig bzw. Billigwein bei ALDI oder Kaffee Mix in der DDR: ein Verschnitt aus mehr oder weniger hochwertigen Zutaten, ein mal kräftig umgerührt, und (hoffentlich) merkt keiner den Betrug.

In der DDR blieb der Bohnenkaffee-Malzkaffeeverschnitt in den Regalen liegen und die Regierung mußte umsteuern.
Bei E-10 so ungefähr ein ähnlicher Effekt, leider wurde noch nicht umgesteuert.

Das Verflixte bei den Eurobonds wird sein: niemand weiß, wo genau sie untergemischt werden: in den Riester- und Rüruprenten, in den Lebensversicherungen, Rentenversicherungen, Sparverträgen, Bankschuldverschreibungen, überall wird dieser Dreck die Geldanlage verschlechtern und damit auch den Euro selber.

Ob das in der Form der zukünftigen 'authentischen' Eurobonds erfolgt oder, wie jetzt, durch synthetische Eurobonds, zu denen die Euroanleihen der verbliebenen AAA-Länder nun mutieren, dank EZB-Intervention und der zahlreichen "Rettungspakete", die in Wirklichkeit Umschuldungs- oder Bürgschaftsprogramme sind, ist vollkommen gleichgültig.

Der Schuldenkreislauf, bei dem die wohlhabenderen Länder den bereits abgewirtschafteten Ländern beständig Geld zuführen, dessen Zinsen von der Finanzindustrie abgeschöpft werden, läßt das Gesamtsystem ausbluten.

Gold wird davon 2-fach betroffen, auf der einen Seite (unerfreulich) durch Preisexplosionen, die durch die Unsicherheit wegen der Schuldenkrise gepaart mit Knappheitspreisen entstehen, ungünstig, wenn man sein Investment GENAU JETZT erweitern will :cry:
Erfreulich wird es sein, wenn die Schuldenkrise Deflation generiert, oder die ein oder andere Gold-Longspekulation in sich zusammenbricht, so dass dann der Goldpreis ruckartig sinkt, das ist fein, denn dann kann man wieder nachkaufen :D
Manche sagen, die Regierung sei unfähig. Das stimmt nicht. Die sind zu allem fähig!
*
Erfolgreich gehandelt mit: Joschi, silverlion, Horst, MelXX, Wetterfrosch, nameschonweg, Jimpanse, Todeja, Edelmetallinvestor, xmio, Robin8888, Goldschürfer, eugene

Beitrag 15.08.2011, 15:28

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Schuldenkrise
FDP schießt gegen "Euro-Bombs"
Die FDP will mit Blockade Profil gewinnen: Die Partei droht mit einer Ablehnung der umstrittenen Eurobonds - und notfalls sogar mit dem Ende der Koalition. Denn aus ihrer Sicht sind Eurobonds in Wahrheit "Euro-Bombs".
http://www.handelsblatt.com/politik/int ... 99838.html

Streit über Euro-Bonds
FDP-Politiker drohen mit Koalitionsbruch
Die Debatte über Euro-Bonds belastet die Bundesregierung. FDP-Abgeordnete drohen offen mit dem Aus für die schwarz-gelbe Koalition, falls Angela Merkel einer gemeinsamen europäischen Schuldenpolitik zustimmt. Bisher bleibt die Kanzlerin bei ihrem Nein - doch der Druck der EU-Partner wächst.
http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 82,00.html

Beitrag 15.08.2011, 17:58

E10-Nein Danke!
lustige Situation:

Gold in us-amerikanischen Talern +12

in europäischen Pleitetalern -9


hats das schon mal so gegeben?

Die Währung des größeten Wirtschaftsflüchtlingslandes und Weltpolizisten im freien Fall.
Laß rollen!

Beitrag 15.08.2011, 18:14

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Verrat am Bürger
Als „Missbrauch des Steuerzahlers“ und „Verrat am Bürger“ bezeichnet der Finanzexperte Wolfgang Gerke in einem Gastbeitrag in der „Frankfurter Rundschau“ die Euro-Geldpolitik. Die EZB monetarisiere die Staatsschulden einzelner Länder. „Ohne Wissen der Bürger sitzt die Bundesbank auf über 300 Milliarden Forderungen gegenüber der EZB“.
http://www.mmnews.de/index.php/wirtscha ... am-buerger

Euro-Bonds: Das Ende der Demokratie?
Eurobonds: Alle bekommen eine neue Kreditkarte, gezogen auf den deutschen Steuerzahler. Damit ist das Ende der Demokratie besiegelt. Der Euro-Faschismus übernimmt. Wir zahlen und andere - nicht mehr das Parlament - entscheiden darüber, wie das Geld ausgegeben wird.
http://www.mmnews.de/index.php/politik/ ... demokratie

Beitrag 15.08.2011, 21:11

silverlion
Am Ende werden wir für alle zahlen
- und alle werden uns dafür hassen.

http://www.welt.de/wirtschaft/article13 ... -kalt.html

Beitrag 15.08.2011, 21:13

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Nacanina
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Registriert: 28.02.2011, 15:33
Wohnort: Nds
silverlion hat geschrieben:Am Ende werden wir für alle zahlen
- und alle werden uns dafür hassen.
Ja. Irgendwie strange, gelle? smilie_18

Nacanina
* ---- Datenschutz--- *

Beitrag 15.08.2011, 21:14

silverlion
Ja, und wenn wir nicht zahlen hassen sie uns auch smilie_07

Beitrag 15.08.2011, 21:15

E10-Nein Danke!
manchmal wünsche ich mir eine "Daumen hoch - Daumen runter" Möglichkeit, um Kommentare zu bewerten.

Zu lautes Beifallklatschen ist nicht jedermanns Sache, und doch: Beifall! Genauso wird es sein.

Wer sich bückt, bietet sich an.

Beitrag 15.08.2011, 21:33

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Kilimutu
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MapleHF hat geschrieben:Nun spinnen wir den Gedanken mal weiter.

Wenn die Anleihenzinsen steigen, werden wohl in der Folge auch die Leitzinsen steigen müssen.

Üblicherweise sind Zinserhöhungen Mittel, einer Inflation entgegenzuwirken, weil dadurch Geld aus dem Markt entzogen wird.

Somit könnten solche Eurobonds mittelfristig auch eine deflationäre Entwicklung verursachen. Dies insbesondere bei Sachwerten. Bei den Lebenshaltungskosten (Nahrung, Energie usw.) dürfte die Inflation fortschreiten.

MapleHF
Hi Maple,

muss denn der Leitzins tatsächlich steigen, wenn die Anleihezinsen steigen ? Die sind doch nicht zwingend aneinander gekoppelt ? Sind Privat- und Unternehmenskredite in den PIIGS demnach derzeit extrem hoch zu verzinsen ?

Gruß

Tom
Letzte Woche war die Atomkraft so sicher wie das Amen in der Kirche - heute ist sie so sicher wie die Renten (Sven Lorig im ARD Morgenmagazin, nach Fukushima)

Beitrag 15.08.2011, 21:44

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alibaba
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Registriert: 05.01.2011, 18:35
Deutsche Konzentrationslager sind nicht sicher für ihre Insassen

120.000 Leben versiegten an Atemnot ,welcher ein Stromausfall verursachte ,hervorgerufen durch

Blitzeinschlag welches die Luftzufuhrversorgung zum erliegen brachte ,

da werden wohl die Eierpreise anziehen in Sachsen smilie_02

Gruss
alibaba (grins)
"unter 12 Jahre oder über 12 Jahre" nun bin ich drauf gekommen ,
reale zeitnahe Info's im eigenen Land werden von Kinder nicht erkannt ;
Ich bin für mein Textinhalt verantwortlich ,nicht für das was du verstehst .

Beitrag 15.08.2011, 21:48

bau_deine_arche
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Registriert: 24.04.2011, 08:40
Wohnort: Münsterland
Meine Aktion: ich mache in keinem Land Urlaub, in welches ich mein sauer verdientes Geld zahle und dafür im Gegenzug gehasst werde.
Der Tag wird kommen wie ein Dieb in der Nacht, der Tag wird kommen wenn es keiner erdacht.. Gold kann Vermögen schützen, aber nur Jesus kann ewiges Leben geben.

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