Immobilien in Konkurrenz zu Gold

Tagesgespräch zu Wirtschaftsthemen wie Geldmarkt, Börse, Währung, Finanzkrise, Inflation aus Deutschland und der Welt

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Beitrag 19.09.2011, 23:56

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KROESUS hat geschrieben:habe mich selber gewundert, in Albstadt-Onstmettingen in der Nähe eines Naturschutzgebietes gelegen von dem man Aussicht bis nach Stuttgart Fernsehturm und bis in die Schweizer Berge hat, sozusagen ganz oben
Sowas wirkt sich natürlich extrem wertmindernd aus. Geeignet für Fahrradfahrer (Steigungen)? Für Autofahrer: Wird dort im Winter geräumt? Für Bahnfahrer: Entfernung zur nächsten U-Bahn-Haltestelle, Entfernung zum nächsten ICE-Bahnhof?
KROESUS hat geschrieben:ist zwar in einem ordentlichen Zustand aber ansonsten 60iger Jahre, Ölofenheizung
Von so einem unsanierten 1960er Jahre-Altbau habe ich gerade einen aktuellen Energieausweis gesehen. Der lag bei über 350 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr.
KROESUS hat geschrieben:sind auch nur 46qm
Sowas wird auch als "Wohnklo" bezeichnet ...

Beitrag 20.09.2011, 06:19

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Datenreisender hat geschrieben:
KROESUS hat geschrieben:habe mich selber gewundert, in Albstadt-Onstmettingen in der Nähe eines Naturschutzgebietes gelegen von dem man Aussicht bis nach Stuttgart Fernsehturm und bis in die Schweizer Berge hat, sozusagen ganz oben
Sowas wirkt sich natürlich extrem wertmindernd aus. Geeignet für Fahrradfahrer (Steigungen)? Für Autofahrer: Wird dort im Winter geräumt? Für Bahnfahrer: Entfernung zur nächsten U-Bahn-Haltestelle, Entfernung zum nächsten ICE-Bahnhof?
KROESUS hat geschrieben:ist zwar in einem ordentlichen Zustand aber ansonsten 60iger Jahre, Ölofenheizung
Von so einem unsanierten 1960er Jahre-Altbau habe ich gerade einen aktuellen Energieausweis gesehen. Der lag bei über 350 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr.
KROESUS hat geschrieben:sind auch nur 46qm
Sowas wird auch als "Wohnklo" bezeichnet ...

Der Eine hat zwar wenig Geld, krempelt die Hemdärmel hoch kauft ein Billighäuschen.
Baut es aus, saniert.

Der Andere grinst aus seiner Luxus-Mietwohnung für die er zwar Unsummen bezahlt aber nichts tun muss.

Jahre später, der "Heimwerker" hat sich ein schönes Heim geschaffen. Hat nur noch eine minimale Darlehensbelastung.
Der Mieter musste schon in eine 2 Zimmerwohnung ziehen da die bösen Vermieter ständig die Miete erhöhen.

Der Häuslebesitzer und der Mieter gehen in Rente. Der Häuslebauer lebt in einem schuldenfreien Haus und kommt mit seiner Rente ganz gut aus.

Der Mieter ist beim ersten Kontoauszug erblasst. Die Rente reicht gerade zu einem Wohnkloo, außerhalb der Stadt nähe Deponie. . Ohne Einkaufsmöglichkeiten und Bahnhof.



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Beitrag 20.09.2011, 06:28

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Der Häuslebesitzer und der Mieter gehen in Rente. Der Häuslebauer lebt in einem schuldenfreien Haus und kommt mit seiner Rente ganz gut aus.
kann dem Rentner nur zustimmen smilie_12

Beitrag 20.09.2011, 06:29

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Datenreisender hat geschrieben:
nameschonweg hat geschrieben:Die Lage kann sich aber innerhalb weniger Jahre auch schnell mal ändern. In Berlin ist alle 10 Jahre ein anderer Stadtteil "in". Es ziehen die falschen Leute zu und/oder die richtigen weg, die geschäftlichen Angebote ändern sich, die Nahverkehrsangebote ändern sich, es wird eine neue Umgehungsstraße/Mülldeponie/Kohlekraftwerk/Atommüllendlager gebaut oder ein Flughafen erweitert usw. usf.

:
Kenne ich, gab da ein Haus in Marokko am Meer. Ändert sich auch alles ständig.
Da hat es Wanderdünen.
Hast du erst schönen Blick aufs Meer, dann kommt eine Wanderdüne und Schluss ist. Dann bauen sie eine Autobahn, kommt ein Zunami und schwemmt die weg.Schöner Meerblick. Ja und dann kam schon wieder die Wanderdüne. smilie_20 Ändert sich ständig.


Aber im Ernst. Wenn du in Berlin Gegenden hast wo sich ständig alles Ändert sofort Imbiss aufstellen mit Türkischer/Arabischer/Rumänischer Küche. Daneben einen Baugeräteverleih und wenn du noch Platz hast ein paar Räume mit goldigen Hasen. Heißt bei euch glaube ich Scheidenanstallt oder so smilie_20
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Beitrag 20.09.2011, 06:35

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Sammler
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Ich wohne am schönen Bodensee und habe den Bau meines Hauses noch nicht bereut. Selbst als ich damals in die Hochzinsphase gekommen bin, habe ich auch diese Hürde genommen und bin heute Schuldenfrei.

Viel wurde in dem anderen Thread geschrieben mit Erhaltung, Reparatur usw., wenn man jedoch regelmäßig ein wenig Geld auf die Seite legt und Kleinarbeiten nicht Jahre anstehen lässt so sind die Erhaltungskosten minimal (gegenüber den Mietsteigerungen).

Deshalb schrieb ich dort bereits, dass jeder selbst wissen sollte was er tut. Selbst würde ich niemals eine Eigentumswohnung kaufen um diese zu vermieten smilie_13 da ist Ärger bereits vorprogrammiert.

Beitrag 20.09.2011, 07:11

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Rentner hat geschrieben:
Datenreisender hat geschrieben:
KROESUS hat geschrieben:habe mich selber gewundert, in Albstadt-Onstmettingen in der Nähe eines Naturschutzgebietes gelegen von dem man Aussicht bis nach Stuttgart Fernsehturm und bis in die Schweizer Berge hat, sozusagen ganz oben
Sowas wirkt sich natürlich extrem wertmindernd aus. Geeignet für Fahrradfahrer (Steigungen)? Für Autofahrer: Wird dort im Winter geräumt? Für Bahnfahrer: Entfernung zur nächsten U-Bahn-Haltestelle, Entfernung zum nächsten ICE-Bahnhof?
KROESUS hat geschrieben:ist zwar in einem ordentlichen Zustand aber ansonsten 60iger Jahre, Ölofenheizung
Von so einem unsanierten 1960er Jahre-Altbau habe ich gerade einen aktuellen Energieausweis gesehen. Der lag bei über 350 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr.
KROESUS hat geschrieben:sind auch nur 46qm
Sowas wird auch als "Wohnklo" bezeichnet ...

Der Eine hat zwar wenig Geld, krempelt die Hemdärmel hoch kauft ein Billighäuschen.
Baut es aus, saniert.

Der Andere grinst aus seiner Luxus-Mietwohnung für die er zwar Unsummen bezahlt aber nichts tun muss.

Jahre später, der "Heimwerker" hat sich ein schönes Heim geschaffen. Hat nur noch eine minimale Darlehensbelastung.
Der Mieter musste schon in eine 2 Zimmerwohnung ziehen da die bösen Vermieter ständig die Miete erhöhen.

Der Häuslebesitzer und der Mieter gehen in Rente. Der Häuslebauer lebt in einem schuldenfreien Haus und kommt mit seiner Rente ganz gut aus.

Der Mieter ist beim ersten Kontoauszug erblasst. Die Rente reicht gerade zu einem Wohnkloo, außerhalb der Stadt nähe Deponie. . Ohne Einkaufsmöglichkeiten und Bahnhof.



.

Nachtrag:

Der Mieter fürchtet sich vor der nächsten Heizkostenerhöhung.

Der Erbauer des Hauses hat auf Gas gesetzt. Und die Preise steigen ständig.


Der Häuslebauer hat sich im Baumarkt eine Schwedenofen gekauft.Haaahaha. Im Baumarkt........

Der Häuslebauer wirft mal wieder ein Holzscheit in seinen Schwedenofen und genießt die schönen Flammen und die schnuckelige Wärme.



Und heute war die WC-Schüssel defekt. Der Vermieter ist stinkig. WC mit Montage 1300.-€. Naja wird er den Mieter schon raufdrücken.

Beim Häuslebauer auch. Der wieder zu seinem Baumarkt fährt und dort eine S. für 50.-€ kauft.
Und montiert sie selbst!


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Beitrag 20.09.2011, 07:12

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1000er Fein
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Datenreisender hat geschrieben:
nameschonweg hat geschrieben:Wie war das noch ... die wichtigsten drei Merkmale einer Immobilie lauten:

Lage, Lage, Lage ... :)
Die Lage kann sich aber innerhalb weniger Jahre auch schnell mal ändern. In Berlin ist alle 10 Jahre ein anderer Stadtteil "in". Es ziehen die falschen Leute zu und/oder die richtigen weg, die geschäftlichen Angebote ändern sich, die Nahverkehrsangebote ändern sich, es wird eine neue Umgehungsstraße/Mülldeponie/Kohlekraftwerk/Atommüllendlager gebaut oder ein Flughafen erweitert usw. usf.

Immobilien sind sowieso Mist. Die kann man nicht nur nicht essen, und Zinsen bringen sie auch keine, sie sind zudem auch noch immobil und illiquide. Ganz gefährliche Spekulation! :wink:
Es gibt Lagen in Berlin, da ändert sich nicht viel: die waren vor 150 Jahren schon so "in" wie jetzt,
also der Gegensatz zum Prenzlauerberg wie zum Beispiele Zehlendorf, besonders Schlachtensee, Nikolassee und
Wannsee ... oder der Grunewald ... diese "Lagen" waren immer 1A und werden es wohl auch bleiben ausser
der Experimentelle Reaktor in Wannsee geht hoch - der strahlte aber schon zu Zeiten des klaten Krieges smilie_16

Die billig Mieten werden immer weiter an den Stadtrand bzw darüber hinaus gedrückt, während die Mitte immer teurer wird (vom Südwesten mal abgesehen, das waren aber vor 100-200 Jahren schon Villenkolonien)

Beitrag 20.09.2011, 08:15

chrom
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Registriert: 11.08.2011, 12:42
Meine Vermieterin hat die Miete fürs Haus seit 10 Jahren (sprich noch nie)
erhöht. Sie hatte schon Erfahrungen mit anderen "Mietern".
Das Haus liegt sehr verkehsrgünstig und doch sehr ruhig in
einer Anliegerstraße ohne Kinderfamilien als Nachbarn.

Ihr ist mittlerweile ein liquider und "ordentlicher" Mieter weitaus mehr wert,
als "Gewinne" machen. Sie ist immer sehr sehr freundlich zu mir.

Ein guter Mieter ist eben Gold wert!

Für mich wäre es ein leichtes zu wechseln. Häuser gibt es übers Jahr
in meiner Preisklasse genug im Angebot. Einzig der Umzug würde mich
Evtl. 2 Monatsmieten kosten. Ein Klacks.
Aber meine Vermieterin weiß mich bei Laune zu halten und wird dies verhindern!

Das einzige was mich stört ist, das ich meinen großen Garten selber pflegen muss.
Also Rasen mähen und Hecken schneiden ist schon ne Zumutung.
Werde wohl nach Fachkräften (TM) Ausschau halten müssen.
[img]http://www.cosgan.de/images/midi/frech/a025.gif[/img]

Trotzdem bin ich am überlegen mal wieder ein schönes neues Haus zu beziehen.
Allerdings mit Doppelgarage. Mein jetziges hat leider nur eine.
Und mein V6-Roadster brauch ne Garage. Meine neue A-klasse muss leider aufm
Stellplatz vorm Haus stehen. Und irgendwie mögen die Katzenviecher mein Auto besonders.
[img]http://www.cosgan.de/images/midi/boese/a055.gif[/img]

Man sieht: Jeder hat so seine indiviuellen Probleme und Vorstellungen.
Für mich ist meine Freizeit heilig. Ich brauch keine 2. Arbeitstelle als Hausmeister.
Und was monatlich übrigbleibt ( und das ist nicht wenig, dank Miethaus)
wird fürs Alter gespart. (Würde jetzt schon reichen). Was will man mehr.
[img]http://www.cosgan.de/images/midi/frech/a080.gif[/img]

Beitrag 20.09.2011, 08:25

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Sammler
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Registriert: 27.01.2011, 21:07
Hallo chrom,

große Worte smilie_10
Für mich wäre es ein leichtes zu wechseln. Häuser gibt es übers Jahr
in meiner Preisklasse genug im Angebot. Einzig der Umzug würde mich
Evtl. 2 Monatsmieten kosten. Ein Klacks.
Aber meine Vermieterin weiß mich bei Laune zu halten und wird dies verhindern!
smilie_16
für viele Arbeitsmenschen ist dies kein Klacks und Sie haben vielleicht Glück gehabt oder gar eine
Erbschaft gemacht.
Das einzige was mich stört ist, das ich meinen großen Garten selber pflegen muss.
Also Rasen mähen und Hecken schneiden ist schon ne Zumutung.
Werde wohl nach Fachkräften (TM) Ausschau halten müssen.
man kann dies aber auch als Hobby ansehen.

Ihr Alter würde mich mit Ihrer Einstellung wirklich einmal sehr interessieren, denn so einfach wie Sie das Leben schildern ist es ohne Erbschaft und nur mit eigener Arbeitskraft fast in der heutigen Zeit unmöglich.

A-Klasse vielleicht geleast??

Beitrag 20.09.2011, 08:35

chrom
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Registriert: 11.08.2011, 12:42
Was ich erzielte, habe ich einzig durch meine eigenen Fähigkeiten erreicht.
Nix geerbt. Kein Nickel.

Und meine oberste Devise: Niemals Schulden.
Und schon gar nicht bei Autos.
Niemals.

Was ich mir nicht leisten kann, brauch ich nicht.
Meine Ansprüche sind meinem eigenen Verdienst angepasst.

Ich hatte vor allem Glück, im Leben keine schwerwiegenden Fehler
in Sachen Geld zu machen. Ich hörte nie auf "Ratgeber",
die nur mein "Bestes" wollen.

Ich denke das Wertvollste ist nach der Gesundheit, das, was sich zwischen den Ohren abspielt.
Und das Schönste im Leben ist einen Menschen zu lieben, der einen auch liebt.


[img]http://www.cosgan.de/images/midi/figuren/a125.gif[/img]
Zuletzt geändert von chrom am 20.09.2011, 08:38, insgesamt 1-mal geändert.

Beitrag 20.09.2011, 08:37

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Sammler
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Registriert: 27.01.2011, 21:07
Ich hatte vor allem Glück, im Leben keine schwerwiegenden Fehler
in Sachen Geld zu machen. Ich hörte nie auf "Ratgeber",
die nur mein "Bestes" wollen.
Dann sind Sie eben ein besonderer GLÜCKSPILZ smilie_01

Beitrag 20.09.2011, 08:40

chrom
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Das hat mit Glück, Gott sei Dank, wenig tun.

Oder wie es so schön heißt:

Jeder ist seines Glückes Schmied!

beste Grüße


[img]http://www.cosgan.de/images/midi/figuren/a026.gif[/img]

Beitrag 20.09.2011, 10:16

Schillig
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Vielleicht kann man ja den vorherigen Statements entnehmen das ein
Eigenheim keine Geldanlage ist. So schön kann man es auch gar nicht rechnen so dass es sich rechnet.
Aber bei einer Vermietung einer Wohnung oderHaus kann man bei einem vernünftigen Kaufpreis in Relation
zur erzielbaren Miete schon Geld verdienen.

Aber wie vieles im Leben kommt es halt immer auf den Einzelfall an.
Ein Investment in Immobilien bringt oft mehr als manche denken.

Schillig

Beitrag 20.09.2011, 10:22

goldmob
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@schillig

ein haus dass sich eigengenutzt nicht rechnet, rechnet sich als vermietungsobjekt schon lange nicht mehr. vermietet fallen nämlich zusätzlich noch steuern an. wer also selbst zur miete wohnt und gleichzeitig ein mietobjekt besitzt, macht schon mal ganz grundsätzlich irgendwas falsch.

Beitrag 20.09.2011, 10:29

Schillig
½ Unze Mitglied
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Registriert: 19.09.2011, 09:40
@goldmob

Naja, das sehe ich ein wenig anders.
Die Miete und die zu zahlenden Zinsen plus Renovierungen sollten sich ungefähr ausgleichen.

Über bleibt dem Investor die Wertsteigerung und die AFA.

In der Vergangenheit(letzte 30 Jahre) hat sich das immer gerechnet.

Beitrag 20.09.2011, 10:30

goldmob
5 Unzen Mitglied
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Registriert: 28.07.2011, 16:15
und das soll bei eigennutzung schlechter sein?

bei eigennutzung sparst du zusätzlich die steuer auf die miete. wo bitte soll da ein nachteil liegen?

p.s.: wenn du ein und dasselbe objekt einmal vermietet und einmal selbstgenutzt rechnest, schneidet die eigengenutzte variante immer besser ab, sofern du steuern zahlst. zahlst du keine steuern - wirds vermutlich nichts mit dem haus - und die beiden varianten schneiden exakt identisch ab.
Zuletzt geändert von goldmob am 20.09.2011, 10:35, insgesamt 1-mal geändert.

Beitrag 20.09.2011, 10:34

Schillig
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Bei Eigennutzung zahltst Du keine Steuer da Du ja keine Miete bekommst.

Bei der Vermietung bekommst Du Miete die natürlich versteuert werden muß.
Aber die Zinsen als Aufwand werden gegen gerechnet und Du kannst
die Wohnung oder das Haus abschreiben. Bei einer Summe von 200.000€ sind das
immerhin 4.000 Abschreibungen die Deine Steuerlast mindern.
In meinem Fall sind es knapp 1600€ gesparte Steuern im Jahr...

Beitrag 20.09.2011, 10:41

goldmob
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Registriert: 28.07.2011, 16:15
sorry, das ist eine typische form von milchmädchenrechnung.


ich rechne es dir vor:

haus kostet 250.000,-, fiktive mieteinnahme (bzw. ersparte miete) sind 1.250,- euro/monat.

mietvariante:
4% zinsen auf 250.000,- sind 10.000,- €
1% instandhaltung, also 2.500,- € rechnen wir mal oben drauf
mieteinnahme sind insgesamt 15.000,- €
gewinn sind 2.500,- €, welche zu versteuern sind. es bleiben dir also 2.500,- MINUS X,- €.


eigennutzung:
4% zinsen auf 250.000,- sind 10.000,- €
1% instandhaltung, also 2.500,- € rechnen wir mal oben drauf
ersparte miete sind insgesamt 15.000,- €
macht netto 2.500,- € ersparte miete


eigennutzung schlägt vermietung mit X,- €, wobei x die individuelle steuer auf die miete ist.


p.s.: und das ist die anfängliche 100%-finanzierung....
je weiter du abbezahlst, desto schlechter sieht die mietrechnung im verhältnis zur eigennutzung aus.

Beitrag 20.09.2011, 10:47

Schillig
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Registriert: 19.09.2011, 09:40
Hey,

schöne Rechnung :-)

jetzt rechne bei der Vermietung noch die Afa dazu die es ja bei der Eigennutzung nicht gibt
und Du hast bei 250.000 gleich 5.000 Abschreibung.

Heißt bei der Vermietung 2500 Gewinn und auch mehr Liqudität
aber beim Finanzamt insgesamt 2500 Verlust aufgrund der Afa...

Daher noch postive Liquidität da Du noch 1.000€ Steuern sparst...
Also 2500 Gewinn plus 1.000€ Steuern= 3500 Gewinn...
Und wer sagt denn dass man nicht im Eigenheim wohnen soll...
Es bringt halt nur keine Rendite

Beitrag 20.09.2011, 10:49

goldmob
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Registriert: 28.07.2011, 16:15
gut afa oben drauf. kannst du aber nur verrechnen mit mieteinnahmen und nicht mit sonstigen einkünften. du biost also wieder mal maximal so gut wie selbstgenutzt. abgesehen davon, solltest du bei vermietung immer mietausfall einrechnen, sei es nur durch mieterwechsel.

ich bleibe dabei, eine immobilie, die sich selbstgenutzt nicht trägt, trägt sich auch vermietet nicht.

wenn man eingesparte miete nicht als rendite rechnet.... bitte...

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