Ratschläge für Vermögensaufbau

Tagesgespräch zu Wirtschaftsthemen wie Geldmarkt, Börse, Währung, Finanzkrise, Inflation aus Deutschland und der Welt

Moderatoren: Ladon, Forum-Team

Beitrag 10.11.2011, 21:02

dr.exe
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Hi, bräuchte mal ein paar Tipps/Meinungen, vielleicht Hilfts auch anderen jungen Leuten.
Folgende Situation:
Ihr Seit zwischen 20-30 Jahre alt, habt eure Ausbildung / Studium erfolgreich abgeschlossen und einen ersten Job bei dem Ihr zwar nicht besonderes viel verdient aber gut über die runden kommt. Für den ersten Job auf jeden fall OK. Es bestehen noch keine Verpflichtungen was Familie/Kinder oder so betrifft und auch gar keine Vorsorge/Anlage/Sparverträge,kein Riester oder Bausparvertrag, einfach nix. Ihr habt keine Schulden und eure 3-6 netto Gehälter als "eiserne Reserve angelegt. Und nun wollt ihr anfangen fürs spätere Leben zu sparen!
Wie würdet ihr vorgehen um möglichst Sicher und erfolgreich später mehr zu haben als heute^^.
Auch Sollten sachen bedacht werden wie: Gründung einer Familie, Hausbau, Währungscrash, und was so noch passieren könnte. Wie würdet ihr euer Vermögen aufbauen wenn ihr
A 100€
B 500€
Im Monat Sparen könntet.
Also Welche Mischung aus EM, Fonds, Bau spar Vertrag, Sparbrief oder sonst noch so würdet ihr empfehlen?
Un nein es geht nicht darum 100% in Em zu investieren, trotzdem frage ich mal hier.

danke

Beitrag 10.11.2011, 21:29

puffi
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Rückblickend auf 30 Jahre danach:

Ohne Verpflichtungen erst mal ein bischen in die Welt schauen, und ich meine nicht Ballermann.
Den eigenen A... absichern, d.h. sinnvolle Versicherungen abschließen (Berufsunfähigkeit, Haftpflicht, Rechtschutz)
Investieren in Bildung, solange man das kann (wenn man mal Familie hat, wird die Zeit knapp).
Und eine eiserne Reserve von 3-6 Monatsgehältern halte ich für nicht ausreichend, denn schnell geschieht etwas, was mehr Kapital erfordert und für dies würde ich 1 Jahresgehalt in Valuta vorhalten wenn möglich.


Wenn dann etwas übrig ist nur kurzfristig anlegen, d.h kein Riester, kein LV, nichts was über 5 Jahre hinausgeht, besonders wenn man jung ist, denn die Lebensumstände können sich schnell ändern.

Sollten sich die Umstände ändern, anfangen umzuschichten auf mittelfristige Anlagen: EM, Immos (ich meine nicht Häuser) u.U. Oldtimer, Wein etc etc..... aber immer auf Diversifikation achten.

Wenn dann in der Nähe der Grufties kommt und die lieben Kleinen (sollten sie denn da sein) aus dem Hotel Mama raus sind, liquidieren und wieder anfangen zu leben...............

Und ich bin kein Weltuntergangsanhänger......

LG

"Prof .dll, MSC, Unix"

Puffi smilie_24

Beitrag 10.11.2011, 21:33

ichwillauch
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Coole Frage ... !
Frag doch Deine zukünftige Frau ! smilie_20

Beitrag 10.11.2011, 21:42

puffi
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@ichwillauch

Berechtigte Antwort, aber man weis erst beim abtreten ob man sie hätte fragen sollen und bei manchen auch früher, aber dann erübrigt sich meist die Frage..... smilie_02

Beitrag 10.11.2011, 21:49

Chinese
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Bei 100 oder 500 Euru monatlich kann man momentan nur Cash, um reagieren zu können, oder EM empfehlen.alles andere bringt momentan bei diesen Beträgen nichts.

Chinese

Beitrag 10.11.2011, 21:51

dr.exe
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Chinese hat geschrieben:Bei 100 oder 500 Euru monatlich kann man momentan nur Cash, um reagieren zu können, oder EM empfehlen.alles andere bringt momentan bei diesen Beträgen nichts.

Chinese
alles alles weiter aufs tagesgeld für 2%? (nebebei wird ca 1 Unze Silber pro Monat gekauft)

Beitrag 10.11.2011, 22:29

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Datenreisender
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@dr.exe:
Ein junger Mensch sollte seinen Vermögensaufbau noch nicht allzu langfristig planen (Stichwort "Altersvorsorge"), sondern versuchen, nur mittelfristig (3-5 Jahre) zu planen und dabei möglichst flexibel zu bleiben.

Weiterhin sollte ein junger Mensch ohne finanzielle Verpflichtungen (Familie, Schulden ...) versuchen, bereits in sehr jungen Jahren einen sehr grossen Teil seiner ersten Einkünfte zu sparen (in herkömmliche Produkte wie Sparbuch, Tagesgeld, Banksparplan ...), seine vielleicht vorhandenen Konsumwünsche im Zaum zu halten, und deutlich unter seinen Verhältnissen zu leben. Das zahlt sich bereits nach wenigen Jahren Durchhaltens deutlich aus.

Nehmen wir einmal an, dieser junge Mensch verdiente 2.000 € netto monatlich, dann sollte er davon mindestens 1.000 € monatlich sparen. Bereits nach 3-5 Jahren hat man dann einen soliden Grundstock angespart, mit dem man weitere Ziele dann relativ komfortabel angehen kann, zum Beispiel den Erwerb eines Eigenheims oder die Gründung eines Unternehmens bzw. den Einstieg in ein Unternehmen usw.

Wenn ich mein Leben noch einmal um 20 Jahre zurückspulen könnte, dann würde ich es jedenfalls genau so machen.

Beitrag 10.11.2011, 22:34

dr.exe
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Datenreisender hat geschrieben:@dr.exe:
Ein junger Mensch sollte seinen Vermögensaufbau noch nicht allzu langfristig planen (Stichwort "Altersvorsorge"), sondern versuchen, nur mittelfristig (3-5 Jahre) zu planen und dabei möglichst flexibel zu bleiben.

Weiterhin sollte ein junger Mensch ohne finanzielle Verpflichtungen (Familie, Schulden ...) versuchen, bereits in sehr jungen Jahren einen sehr grossen Teil seiner ersten Einkünfte zu sparen (in herkömmliche Produkte wie Sparbuch, Tagesgeld, Banksparplan ...), seine vielleicht vorhandenen Konsumwünsche im Zaum zu halten, und deutlich unter seinen Verhältnissen zu leben. Das zahlt sich bereits nach wenigen Jahren Durchhaltens deutlich aus.

Nehmen wir einmal an, dieser junge Mensch verdiente 2.000 € netto monatlich, dann sollte er davon mindestens 1.000 € monatlich sparen. Bereits nach 3-5 Jahren hat man dann einen soliden Grundstock angespart, mit dem man weitere Ziele dann relativ komfortabel angehen kann, zum Beispiel den Erwerb eines Eigenheims oder die Gründung eines Unternehmens bzw. den Einstieg in ein Unternehmen usw.

Wenn ich mein Leben noch einmal um 20 Jahre zurückspulen könnte, dann würde ich es jedenfalls genau so machen.
@
DAtenreisender, danke schonmal, aber mach mal aus deinen 2000€ netto 1300-1500€ netto, (Stuerklasse 1 und so^^). dann kommen wir der sache schon näher^^

Also deine Meinung, in Jungen Jahr alles auf Tagesgeldkonto? keine längerfristigen Sachen mit vielleicht 10-20% der Sparrate? Ich dachte man sollte immer mischen?

Beitrag 10.11.2011, 22:39

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Fellenteee
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na ja ich sag mal so:
ich stecke 50% in Festgeld aber nie länger als ein Jahr, da ich zur ZEit dabei bin mein Studium abzuschließen.
Ich erwarte nicht hier in der Region meine Wunsch-Assistenz-Arzt-Platz zu bekommen, daher halte ich eine etwas "größere" Summe zurück um 1. flexibel reagieren zu können, 2. mir am zukünftigen Arbeitsplatz ne WOhnung einrichten zu können, 3. Wenigstens 1,8% Zinsen mehr zu bekommen als auf dem Girokonto :D

die weiteren 50% splitte ich so auf:
50% EM
30%aufm Girokonto
20% um mein Hobby zu betreiben/Spaß zu haben

ahso: Alter: 26

Beitrag 10.11.2011, 23:15

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Datenreisender
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dr.exe hat geschrieben:
Datenreisender hat geschrieben:@dr.exe:
Ein junger Mensch sollte seinen Vermögensaufbau noch nicht allzu langfristig planen (Stichwort "Altersvorsorge"), sondern versuchen, nur mittelfristig (3-5 Jahre) zu planen und dabei möglichst flexibel zu bleiben.

Weiterhin sollte ein junger Mensch ohne finanzielle Verpflichtungen (Familie, Schulden ...) versuchen, bereits in sehr jungen Jahren einen sehr grossen Teil seiner ersten Einkünfte zu sparen (in herkömmliche Produkte wie Sparbuch, Tagesgeld, Banksparplan ...), seine vielleicht vorhandenen Konsumwünsche im Zaum zu halten, und deutlich unter seinen Verhältnissen zu leben. Das zahlt sich bereits nach wenigen Jahren Durchhaltens deutlich aus.

Nehmen wir einmal an, dieser junge Mensch verdiente 2.000 € netto monatlich, dann sollte er davon mindestens 1.000 € monatlich sparen. Bereits nach 3-5 Jahren hat man dann einen soliden Grundstock angespart, mit dem man weitere Ziele dann relativ komfortabel angehen kann, zum Beispiel den Erwerb eines Eigenheims oder die Gründung eines Unternehmens bzw. den Einstieg in ein Unternehmen usw.

Wenn ich mein Leben noch einmal um 20 Jahre zurückspulen könnte, dann würde ich es jedenfalls genau so machen.
@
DAtenreisender, danke schonmal, aber mach mal aus deinen 2000€ netto 1300-1500€ netto, (Stuerklasse 1 und so^^). dann kommen wir der sache schon näher^^
Die Zahlen waren ja auch nur ein fiktives Beispiel. Aber der tatsächliche Bedarf eines jungen Singles liegt deutlich unter 1.300 - 1.500 € netto monatlich (vgl. die Hartz IV-Sätze). Mit der entsprechenden Disziplin und Ehrlichkeit zu sich selbst lässt sich davon sicherlich mindestens ein Drittel sparen.
dr.exe hat geschrieben:Also deine Meinung, in Jungen Jahr alles auf Tagesgeldkonto? keine längerfristigen Sachen mit vielleicht 10-20% der Sparrate? Ich dachte man sollte immer mischen?
In jungen Jahren sollte man flexibel bleiben. Nehmen wir an, Du sparst jeden Monat 500 €, davon 300 € auf ein Tagesgeldkonto und 200 € im Rahmen einer privaten Altersvorsorge in einen unflexiblen Riester-/Rürup-/Lebensversicherungs-/Bauspar-/Sonstwas-Vertrag.
Dann hättest Du erstens nach einem mittelfristigen Ansparzeitraum immer noch zu wenig verfügbares Geld, um damit grössere Projekte (Eigenheim, Familiengründung, Firma ...) zu starten und zweitens wäre auch nach dem Start eines entsprechenden Projektes Dein verfügbares Netto-Einkommen weiterhin dauerhaft durch diese unflexible Sparrate belastet.

Ich würde also jetzt (und in den nächsten Jahren) soviel sparen wie möglich ist und dabei immer möglichst flexibel bleiben und auf gar keinen Fall irgendwelche unflexiblen und langlaufenden Verträge eingehen. Einen Bausparvertrag braucht beispielsweise nur der, der es eben nicht so macht wie von mir beschrieben.

Beitrag 10.11.2011, 23:39

.-Soul
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Datenreisender hat geschrieben: Aber der tatsächliche Bedarf eines jungen Singles liegt deutlich unter 1.300 - 1.500 € netto monatlich (vgl. die Hartz IV-Sätze).
Unter 1300,- und das auch noch deutlich, das halte ich nur im Hotel Mama für möglich.

Auch ein junger Single will nicht unter der Brücke schlafen...

Beitrag 11.11.2011, 01:01

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alibaba
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ein Frischling im Geldleben würde ich empfehlen , seine 100 bis 500 Euro die er monatlich

sichern will in Bankkonten zu splitten ,bei vielen Nationalen und Internationalen Banken

auch Zinsfreie Konten kann ich anraten smilie_02

übers Internet kann man weltweit sein Erspartes streuen ,geraden wenn man anfängt Geld zusammeln smilie_02

selbst wenn die ein oder andere Bank in die Pleite geht ,geht nie alles verloren smilie_16

ansonsten rate ich ,diverse Papiergeldsorten aus andere Länder was zu tauschen .

Maximum auf Konten je Bank 5.000,oo Euro .

Gruss
alibaba (grins)
PS: für ParpierKleinGeldSparer/Anleger
PS. von Axtien halte ich nicht viel ,da haben die Finger zu viele Daumen .
"unter 12 Jahre oder über 12 Jahre" nun bin ich drauf gekommen ,
reale zeitnahe Info's im eigenen Land werden von Kinder nicht erkannt ;
Ich bin für mein Textinhalt verantwortlich ,nicht für das was du verstehst .

Beitrag 11.11.2011, 08:28

dneef
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dr.exe hat geschrieben:Hi, bräuchte mal ein paar Tipps/Meinungen, vielleicht Hilfts auch anderen jungen Leuten.
Folgende Situation:
Ihr Seit zwischen 20-30 Jahre alt, habt eure Ausbildung / Studium erfolgreich abgeschlossen und einen ersten Job bei dem Ihr zwar nicht besonderes viel verdient aber gut über die runden kommt. Für den ersten Job auf jeden fall OK. Es bestehen noch keine Verpflichtungen was Familie/Kinder oder so betrifft und auch gar keine Vorsorge/Anlage/Sparverträge,kein Riester oder Bausparvertrag, einfach nix. Ihr habt keine Schulden und eure 3-6 netto Gehälter als "eiserne Reserve angelegt. Und nun wollt ihr anfangen fürs spätere Leben zu sparen!
Wie würdet ihr vorgehen um möglichst Sicher und erfolgreich später mehr zu haben als heute^^.
Auch Sollten sachen bedacht werden wie: Gründung einer Familie, Hausbau, Währungscrash, und was so noch passieren könnte. Wie würdet ihr euer Vermögen aufbauen wenn ihr
A 100€
B 500€
Im Monat Sparen könntet.
Also Welche Mischung aus EM, Fonds, Bau spar Vertrag, Sparbrief oder sonst noch so würdet ihr empfehlen?
Un nein es geht nicht darum 100% in Em zu investieren, trotzdem frage ich mal hier.

danke
Habe selbst vor etwa 20 Jahren angefangen gut zu verdienen und habe neben all den anderen üblichen Anlageformen (eigene Immobilie, Aktien etc) zwar wenig regelmäßig, aber immerhin in Gold und Silber investiert, das heute 30 % meines Vermögens ausmacht. Davon habe ich bisher kein Gramm bereut und denke, dies auch in Zukunft nicht zu müssen. Zu bereuen habe ich lediglich, daß ich nicht regelmäßig jeden Monat einen Betrag X in EM gesteckt habe, und genau dieses zu tun, wäre mein Ratschlag.

Beitrag 11.11.2011, 10:35

Sparki
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A:
Wenn ich 100€ sparen müsste - würde ich persönlich einen Dauerauftrag auf eine gutverzinstes Tagesgeldkonto machen

B:
Bei 500€ sieht die Sache wieder anders aus

- wie sind meine Zukunftspläne (Immobilie, Familie) ?
--> Was hab ich bereits an Eigenkapital für eine Immobilie, was brauch ich ?
--> Renpvierungsmaßnahmen ?
Ein Bausparvertrag macht dann eventuell Sinn

Was steht in nächster Zeit an ? ggf. neues Auto, größere Reperatur ?
Bestehen Verbindlichkeiten ?
Wie ist die Inneneinrichtung meiner Wohnung/Haus ? Neue Möbel, Technik etc. ?
Wie sieht allgemein die familiäre Situation aus ? (Eltern, Großeltern)
Wie teuer sind die jeweiligigen Hobbys ?
Wünsche ? Träume ? Ziele ?

Altersvorsorge:
Sollte man früh genug mitanfangen - allerdings kann man nich pauschal sagen, was gespart werden sollte oder muss. Dies muss jeder für sich entscheiden !

Fonds:
Bei den Schwankungen aktuell kann man gut den Cost-Average-Effekt nutzen.

EM:
Eine gesunde Beimischung ist nicht verkehrt.

Geldanlage:
Wie lange kann auf die eiserne Reserver verzichtet werden ? Wie lang wurde bereits drauf verzichtet ?

Wie Du siehst, kann man nicht pauschal sagen, wie man am Besten sein Geld anlegt oder spart. Es sollten etliche andere Faktoren berücksichtigt werden.
Zuletzt geändert von Sparki am 11.11.2011, 10:43, insgesamt 1-mal geändert.

Beitrag 11.11.2011, 11:06

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Ladon
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Warum nicht auch Kleinbeträge in EM anlegen? Voraussetzung ist m.E. nur, dass man den Betrag WIRKLICH übrig hat. Dann ist auch für den Kleinsparer EM durchaus eine Alternative und hätte zumindest in den letzten paar Jahren sogar erheblich "mehr gebracht" (wenn man unbedingt diesen Ansatz verfolgen will, was viele EM-"Investoren" ja gerade nicht tun) als ein Tagesgeldkonto.

Ich persönlich bin sogar der Meinung, dass GERADE für Kleinsparer (Wohlgemerkt! Grundsätzlich muss der Betrag zumindest mittelfristig "übrig" sein!) Gold eine gute Anlage ist. Nicht zu verachten ist da auch ein gewisser "psychologischer Faktor": Geld auf dem Tagesgeldkonto ist schnell mal ausgegeben ... die "Hürde" z.B. einen Sovereign zu verscherbeln, aus der Hand zu geben (!), ist viel höher. Und so soll es ja sein mit der [s]eisernen[/s] goldenen Reserve.
Und wenn man's wirklich dringend braucht, ist das Gold auch genauso schnell in Währung umgetauscht wie abgehoben.
Höflichkeit ist keine Schwäche - Empathie ist keine Dummheit - Moral ist nicht moralinsauer

Beitrag 11.11.2011, 11:37

Sparki
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Ladon hat geschrieben: Nicht zu verachten ist da auch ein gewisser "psychologischer Faktor": Geld auf dem Tagesgeldkonto ist schnell mal ausgegeben ...
genau aus diesem Grund investier ich in EM

Beitrag 11.11.2011, 13:02

ultima materia
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Z.B. du verdienst 1300€ Netto
dann legst du gleich 10% auf die Seite 130€,
die Hälfte 65€ legst du in ein gutes Versteck,
und für die andere Hälfte käufst du dir 2 Unzen Silber inkl.Porto und legst diese in ein anderes Versteck.
So wächst dein Bargeld und EM Depot ohne größere Einschränkungen da du noch 90% hast für deine Kosten.

Erhälst du Gelder aus Geburstagen,Steuerrückzahlungen,Urlaub/Weihnachtsgeld
dann gehst du folgendermase vor:
von diesen nicht fest eingeplanten Gelder, behälst du 50% um es auf ' Kopf zu hauen,
25% in die Bar Kiste und die andere 25% in die EM Kiste,
glaub mir smilie_07 beide Kisten können nur wachsen , Exponential oder wie das heißt smilie_24

Beitrag 11.11.2011, 13:07

kaisa
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Sparki hat geschrieben:
Ladon hat geschrieben: Nicht zu verachten ist da auch ein gewisser "psychologischer Faktor": Geld auf dem Tagesgeldkonto ist schnell mal ausgegeben ...
genau aus diesem Grund investier ich in EM
dito genauso mache ich es auch... wenn man bargeld zuhause hat oder eben geld auf seinem
tagesgeld konto kommt man schnell in versuchung das geld auszugeben...
denke ich werde demnächst auch noch ein wenig (200-300€) in eine andere währung umtauschen
(norwegische kronen, kanadische dollar....) weil wenn man eine andere währung im tresor liegen hat
denkt man nicht mal daran es auszugeben und wenn man es im falle eines falles braucht
kann man es ja auch problemlos wieder in euro umtauschen...

Beitrag 11.11.2011, 13:13

Sam19
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ultima materia hat geschrieben:Z.B. du verdienst 1300€ Netto
dann legst du gleich 10% auf die Seite 130€,
die Hälfte 65€ legst du in ein gutes Versteck,
und für die andere Hälfte käufst du dir 2 Unzen Silber inkl.Porto und legst diese in ein anderes Versteck.
So wächst dein Bargeld und EM Depot ohne größere Einschränkungen da du noch 90% hast für deine Kosten.
Und die Post reibt sich die Hände... ;)
Bei nur 2 Unzen je Bestellung kann man ja gleich ~3,- € auf die Unze für den Versand drauf rechnen. Das lohnt nicht wirklich. Also 10 sollten es doch min. sein.
Ich persönlich würde sogar eher warten, bis man sich eine Tube (z.B. Philis) bestellen kann.

Beitrag 11.11.2011, 13:22

dr.exe
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Ladon hat geschrieben:Warum nicht auch Kleinbeträge in EM anlegen? Voraussetzung ist m.E. nur, dass man den Betrag WIRKLICH übrig hat. Dann ist auch für den Kleinsparer EM durchaus eine Alternative und hätte zumindest in den letzten paar Jahren sogar erheblich "mehr gebracht" (wenn man unbedingt diesen Ansatz verfolgen will, was viele EM-"Investoren" ja gerade nicht tun) als ein Tagesgeldkonto.

Ich persönlich bin sogar der Meinung, dass GERADE für Kleinsparer (Wohlgemerkt! Grundsätzlich muss der Betrag zumindest mittelfristig "übrig" sein!) Gold eine gute Anlage ist. Nicht zu verachten ist da auch ein gewisser "psychologischer Faktor": Geld auf dem Tagesgeldkonto ist schnell mal ausgegeben ... die "Hürde" z.B. einen Sovereign zu verscherbeln, aus der Hand zu geben (!), ist viel höher. Und so soll es ja sein mit der [s]eisernen[/s] goldenen Reserve.
Und wenn man's wirklich dringend braucht, ist das Gold auch genauso schnell in Währung umgetauscht wie abgehoben.
Ich spare ja schon seit ca 1 JAhr mit Silber etwas nebenbei, habe da jetzt in einem Jahr schon knapp meine 35 Unzen. Die sache sit ja, das es immer heißt nicht alles auf eine KARTE. Und ausser dem bissle Silber und meinen knapp 6 Nettogehältern auf dem Tagesgedldkonto habe ich noch keine SPAR / Vermögensbildenen Maßnahmen.
Und um nicht alles auf EM zu setzten frage ich halt nach sinnvollen Alternativen / Ergänzungen fürs EM/Tagesgeld speziell für Junge Leute die noch nciht wissen was ihr Leben in den nächsten Jahren bringt.

danke

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