Lang haltbare Nahrungsmittel

Tagesgespräch zu Wirtschaftsthemen wie Geldmarkt, Börse, Währung, Finanzkrise, Inflation aus Deutschland und der Welt

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Beitrag 07.12.2019, 12:05

Aluhut
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Haferflocken sind billig und gesund. Im Krisenfall könnte man damit Monate überleben. Mit Wasser aufkochen und Blaubeeren reinwerfen. Danach ein Ei das macht satt. Abends abgehangene Krisenwurst wie Salami oder Bratwurst mit Stulle. Viele sind sowieso zu fett. Man kann auch mit zwei Mahlzeiten überleben.

Beitrag 07.12.2019, 14:05

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Kursprophet
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Nur mal metaphorisch gefragt :lol:

In der Krise ...Monate ...?
Nehmen wir mal an kein Strom kein Gas kein Wasser was ja tatsächlich passieren könnte :wink:

womit kochst du denn deine Haferflocken auf und woher bekommst du dann Heidelbeeren ?

und woher nimmst du das Wasser und woher das Ei ?

hast du Trinkwasserreserven bevorratet fürMonate oder einen Wasserfilter und zugang zu diesbezüglich verwendbarem Wasser ?
hast du alternative Kochmöglichkeiten vorgehalten ?

schützt du deine Haferflocken vor Schädligen nicht das wenns drauf ankommt da nur noch Mäusekot im Schrank liegt bzw die Nahrungsmittel konterminiert sein könnten und du krank wirst ...

hälst du Hühner oder anderes eierlegendes Nutzvieh ? Und hast du für die auch Futter etc bevorratet für Monate ?

hast du Wertgegenstände die auch in der Krise gefragt sind damit du irgendetwas hast um das gegen Heidelbeeren tauschen zu können ?

Hast du eine alternative Heizquelle für die kalte Jahreszeit ?

Medikamente Verbandszeug Licht Radio Batterien Kerzen ....

hast du ein BoB ? Feuerlöscher parat ?
hast du nützliches Werkzeug gerade für den Fall das weder Strom noch Sprit zu Verfügung stehen ?
hast du Bargeldreserven zumindest für einen kurzen Zeitraum ?
Edelmetalle ?
Tabak Honig Kaffee Schnaps ....?

hast du zumindest einen Kanister mit dem du Wasser holen könntest von irgendwo ...oder ähnlich ?

Und woher nimmst du denn auf einmal nach Monaten plötzlich die Stulle und wieviel Dauerwurst haste denn aufm Dachboden hängen wenn du das 2x am Tag über Monate essen willst neben Haferflocken , Ei , Blaubeeren ?

Und wo lässt du das alles wenn du es verdaut hast ? :lol:

Und wieviel Haferflocken etc hast du denn tatsächlich eingelagert und für Monate für dich berechnet
wenn du davon jeden Tag essen willst ? Offenbar geplant für mindestens 60 Tage denn du schriebst ja von Monaten !


etc pp

sind ja nur mal einfach so harmolse rein metaphorische Gedanken und Fragen smilie_15

Und ach ja : Newcomer Post 1 na denn herzlich willkommen erstmal :P

Beitrag 08.12.2019, 08:38

halligalli
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Haferflocken müssen ja nicht gekocht werden. Wir haben unsere halbe Studentenzeit von Kaba ( H-Milch ) & Haferflocken gelebt. Das haben wir auch bis heute IMMER und reichlich auf Vorrat.
Zudem Knäckebrot und Dosenfisch/ -wurst.
Zwiebeln oder Trockenobst.
DEn verwöhnten Bürgern werden mal wieder die Augen auf gehen, von WIE wenig der Mensch leben kann.

Beitrag 08.12.2019, 11:50

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Oliver
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halligalli hat geschrieben:
08.12.2019, 08:38
DEn verwöhnten Bürgern werden mal wieder die Augen auf gehen, von WIE wenig der Mensch leben kann.
Genau. Habe mal 200 Dosen Ölsardienen nebst Haferflocken und 4 mal 12 gläser lößlichen Kaffe gebunkert, zusammen mit den 24 Prinzenrollen reicht das ne Weile, bis Mama Merkel dann die Notrationen verteilt smilie_27
smilie_37SCHAAAALKE smilie_37

Beitrag 08.12.2019, 12:05

Salami6
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Oliver hat geschrieben:
08.12.2019, 11:50
halligalli hat geschrieben:
08.12.2019, 08:38
DEn verwöhnten Bürgern werden mal wieder die Augen auf gehen, von WIE wenig der Mensch leben kann.
Genau. Habe mal 200 Dosen Ölsardienen nebst Haferflocken und 4 mal 12 gläser lößlichen Kaffe gebunkert, zusammen mit den 24 Prinzenrollen reicht das ne Weile, bis Mama Merkel dann die Notrationen verteilt smilie_27
Ölsardinen,nein danke.
Mach mal ne Dose auf,da sieht man schon wie verschmutzt die Meere sind,alles voller Öl. smilie_02
Träumer erwachet.

Beitrag 08.12.2019, 13:09

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Oliver
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Wenn Mannnn Hunger hat, isst auch Frau so einiges. Aber Haltbar sind die :lol:
Bei den Haferflocken musst aber auf trockene Lagerung achten smilie_47
smilie_37SCHAAAALKE smilie_37

Beitrag 08.12.2019, 22:18

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Spätlese
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Aluhut hat geschrieben:
07.12.2019, 12:05
Haferflocken sind billig und gesund. Im Krisenfall könnte man damit Monate überleben. Mit Wasser aufkochen und Blaubeeren reinwerfen. Danach ein Ei das macht satt. Abends abgehangene Krisenwurst wie Salami oder Bratwurst mit Stulle. Viele sind sowieso zu fett. Man kann auch mit zwei Mahlzeiten überleben.
Billig und gesund ja, aber gesund nicht über einen längeren Zeitraum wenn man NUR einseitig isst.
Kursprophet hat ja schon einiges dazu geschrieben, wie "umfangreich" Deine Art der Krisenvorsorge sein müsste, um nur mit Salami, Eiern und Haferflocken mehrere Wochen überbrücken zu können.
Nicht das ich das jetzt wieder erneut fragen will, aber mich würde tatsächlich interessieren wie Du in einer Krise....
a: an Blaubeeren
b: an Stullen
c: an Bratwurst
d: an Eier kommst

Daneben würde mich interessieren womit Du dann kochst und vor allem: wo kommt das Trinkwasser her?
So wie Du es bis jetzt beschreibst, hat Deine Vorsorgestrategie einige eklatante Lücken aufzuweisen.
Oder Du bist bereits von berufswegen in einer Krise so privilegiert, das Blaubeeren, Stullen, Eier und Bratwurst nebst Zubereitung schon zur Krisenprävention gehören.................... smilie_01 8)
Du kannst es nie allen Recht machen. Selbst wenn du über’s Wasser laufen kannst, kommt sicher einer und fragt, ob du zu blöd zum Schwimmen bist

Beitrag 09.12.2019, 10:02

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Kursprophet
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Mir ging es ja nur darum aufzuzeigen das die Dinge wenns wirklich drauf ankommt plötzlich doch etwas komplexer sein könnten als man es zuerst vermuten mag.

Und es lässt sich leicht sagen das es sich mit XY leicht lange überleben lässt dazu muss man zumindest XY aber auch wirklich haben und nicht nur so tun als ob das alles doch eh nur Pille Palle sei . :roll:

Die Abhängigkeit der Massen von der Infrastruktur war wohl noch niemals so hoch wie in der jetzigen Überflussgesellschaft eben weil es nie nötig war seit vielen Jahrzehnten sich selbst und seine Grundbedürfnisse anders bzw für den Fall der Fälle alternativ organisieren zu müssen und Fähigkeiten als auch Kapazitäten zur Selbstversorgung sind in dieser Gesellschaft so gut wie gar nicht mehr vorhanden.

Die Problematik der Psyche setzt zudem schon nach wenigen Tagen ein
und dann wird es ganz schnell brutal spooky :roll:

und schon nach zwei Tagen Stromausfall präsentiert sich dann ein Gedanke ganz gewiss wenn man seine Vorratsschrank aufmacht und auf 4 Packungen Haferflocken und zwei Salamie o.ä. schaut `` ich Idiot hätte ich mal nur den Schrank voll gemacht verdammt `` :wink:

Und was es wirklich im Detail heissen würde wenn man Monate nur von Haferflocken und Hartwurst überleben müsste will ich gar nicht erst anreissen denn ``Monate`` hiesse wahrscheinlich das man auf der Suche nach Wasser und Fressen schon über Leichen stolpern könnte :lol: und soweit braucht man gar nicht denken sondern klar ist das man breit gefächert schon nach wenigen Wochen Not und Elend bestaunen müsste .

Rien ne va plus

Hmmmm Blaubeeren und ein Ei das macht satt , ja sicher doch
aber man will den Teufel ja nicht an die Wand malen , weitermachen smilie_06

Beitrag 09.12.2019, 10:20

rcp48
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Aluhut hat geschrieben:
07.12.2019, 12:05
Haferflocken sind billig und gesund. Im Krisenfall könnte man damit Monate überleben. Mit Wasser aufkochen und Blaubeeren reinwerfen. Danach ein Ei das macht satt. Abends abgehangene Krisenwurst wie Salami oder Bratwurst mit Stulle. Viele sind sowieso zu fett. Man kann auch mit zwei Mahlzeiten überleben.
Hallo Aluhut.
nur mal so als Gedanke.
Bei der Bucht nen billigen Flocker handbetrieben. (ich hab einen Hand und einen Strom)
Hafer hällt sich viel besser in Körnerform.
SG

Beitrag 09.12.2019, 10:33

rcp48
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Kursprophet hat geschrieben:
07.12.2019, 14:05
Nur mal metaphorisch gefragt :lol:

In der Krise ...Monate ...?
Nehmen wir mal an kein Strom kein Gas kein Wasser was ja tatsächlich passieren könnte :wink:

womit kochst du denn deine Haferflocken auf und woher bekommst du dann Heidelbeeren ?

und woher nimmst du das Wasser und woher das Ei ?

hast du Trinkwasserreserven bevorratet fürMonate oder einen Wasserfilter und zugang zu diesbezüglich verwendbarem Wasser ?
hast du alternative Kochmöglichkeiten vorgehalten ?

schützt du deine Haferflocken vor Schädligen nicht das wenns drauf ankommt da nur noch Mäusekot im Schrank liegt bzw die Nahrungsmittel konterminiert sein könnten und du krank wirst ...

hälst du Hühner oder anderes eierlegendes Nutzvieh ? Und hast du für die auch Futter etc bevorratet für Monate ?

hast du Wertgegenstände die auch in der Krise gefragt sind damit du irgendetwas hast um das gegen Heidelbeeren tauschen zu können ?

Hast du eine alternative Heizquelle für die kalte Jahreszeit ?

Medikamente Verbandszeug Licht Radio Batterien Kerzen ....

hast du ein BoB ? Feuerlöscher parat ?
hast du nützliches Werkzeug gerade für den Fall das weder Strom noch Sprit zu Verfügung stehen ?
hast du Bargeldreserven zumindest für einen kurzen Zeitraum ?
Edelmetalle ?
Tabak Honig Kaffee Schnaps ....?

hast du zumindest einen Kanister mit dem du Wasser holen könntest von irgendwo ...oder ähnlich ?

Und woher nimmst du denn auf einmal nach Monaten plötzlich die Stulle und wieviel Dauerwurst haste denn aufm Dachboden hängen wenn du das 2x am Tag über Monate essen willst neben Haferflocken , Ei , Blaubeeren ?

Und wo lässt du das alles wenn du es verdaut hast ? :lol:

Und wieviel Haferflocken etc hast du denn tatsächlich eingelagert und für Monate für dich berechnet
wenn du davon jeden Tag essen willst ? Offenbar geplant für mindestens 60 Tage denn du schriebst ja von Monaten !


etc pp

sind ja nur mal einfach so harmolse rein metaphorische Gedanken und Fragen smilie_15

Und ach ja : Newcomer Post 1 na denn herzlich willkommen erstmal :P
Hei Newcomer. Lass dich nicht abschrecken… die bellen nur 

Nur mal so... :lol:

Was ist denn ein BoB ???
Für was brauchst Tabak? Und Schnaps?

Wenn ich das so lies denk ich mir YEP.. kann losgehen.
Ach ja wer dann Hunger hat. Ich Tausche dann… :-) Edelmetall zu Essen.... Fragt aber nicht nach den Kursen :lol:

Hab am Wochenende grad Hirsch gekauft da war der Kurs ne Unce Silber 1 kg Hirschgulasch... :-)
oder 10 kg Rind = 2,5 g Gold...

Beitrag 10.12.2019, 20:32

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Spätlese
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rcp48 hat geschrieben:
09.12.2019, 10:33
Was ist denn ein BoB ???
Für was brauchst Tabak? Und Schnaps?

Wenn ich das so lies denk ich mir YEP.. kann losgehen.
Ach ja wer dann Hunger hat. Ich Tausche dann… :-) Edelmetall zu Essen.... Fragt aber nicht nach den Kursen :lol:
Was BoB ist, wüsste ich auch gerne mal............ :D
Aber Tabak und Zigaretten, Schnaps und Whisky waren seinerzeit und sind noch heute "Tauschmaterial".
Wahrscheinlich kennst Du das nicht mehr aus Erzählungen aus erster Hand: Während des 2.Weltkrieges und insbesondere danach in der Nachkriegszeit waren Zigaretten, Nylonstrümpfe, Schokolade und auch Schnaps eine Art Währung. Man konnte diese Sachen in andere nützliche lebensnotwendige Dinge tauschen. Z.B. in Lebensmittel, sofern verfügbar.
Insofern wird sich diese Art des Tauschgeschäfts auch bei neuzeitlichen Krisen bewähren.
Ich als Raucher wäre durchaus bereit, einige meiner 1000 eingebunkerten Dosen Ravioli gegen ein Beutelchen mit Tabak und ein paar Blättchen zu tauschen. Mit Dir käme ich leider nicht ins Geschäft, da man EM weder essen noch rauchen kann.................. smilie_02 smilie_02
Du kannst es nie allen Recht machen. Selbst wenn du über’s Wasser laufen kannst, kommt sicher einer und fragt, ob du zu blöd zum Schwimmen bist

Beitrag 10.12.2019, 21:06

Köni123
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Satt macht es zwar nicht, aber essen kann man es schon :wink: :
https://lebensmittel-warenkunde.de/lebe ... -gold.html

Beitrag 10.12.2019, 22:55

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Spätlese
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Lach................ ja, E 175 hatte ich zwar auf dem Schirm, aber Trüffel dürfte auch keiner zur Krisenvorsorge bunkern. smilie_02
"Krisenwährungen" werden erst durch die Krise definiert und erhalten dadurch erst ihren Stellenwert. In der heutigen Zeit hat EM keinen solchen Stellenwert, da es mittlerweile nur noch wenige richtige ortsansässige Bäcker und Metzger gibt. Alles nur noch Filialketten die von zentraler Stelle aus beliefert werden.
Es gibt also fast keine "Direkt-Produzenten vor Ort" mehr, die man mit EM bezahlen könnte.
Und selbst wenn es das irgendwo noch gäbe: Metzger beziehen das Fleisch vom Schlachthof. Dieser von Großmastbetrieben. Bäcker erhalten ihr Mehl von Großlieferanten, die ihrerseits extern aufkaufen.
Ein klitzekleiner Stromausfall unterbricht diese Kette. Da hat auch der Bäcker, der noch von Hand sein Brot knetet keine Chance mehr, da er keine Zutaten dazu geliefert bekommt. Getreideanbau und Mühlenbetrieb sind unwirtschaftlich in globalen Wirtschaftszeiten.
Durch Discounter und Co. ist Deutschland nicht mehr in der Lage sich selbst zu ernähren. Die Infrastruktur diesbezüglich ist unwiderruflich kaputt.
Ich wohne etwas ländlicher. Vor über 40 Jahren hatten wir hier noch einen Schweinebauer, 5 Milchkuh-Bauern und nochmals 3 reine Getreidebauern. Heute ist der Schweinebauer ein "Spargelbauer" und den Rest gibt es nicht mehr !!!!
Frühere Felder und Äcker sind schon lange in Neubaugebiete verwandelt worden.
An die, die mit EM alles kaufen wollen: Was es nicht gibt, kann man nicht kaufen. Sollte es etwas geben, so bestimmt der Verkäufer die "Währung" und nicht der Käufer. Selbst wenn der die Taschen voll mit EM haben sollte.
Eigentlich eine ganz klare Suppe: Ich tausche etwas, was ich benötige gegen etwas was ein anderer benötigt.
Du kannst es nie allen Recht machen. Selbst wenn du über’s Wasser laufen kannst, kommt sicher einer und fragt, ob du zu blöd zum Schwimmen bist

Beitrag 11.12.2019, 09:13

rcp48
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Spätlese hat geschrieben:
10.12.2019, 20:32
rcp48 hat geschrieben:
09.12.2019, 10:33
Was ist denn ein BoB ???
Für was brauchst Tabak? Und Schnaps?

Wenn ich das so lies denk ich mir YEP.. kann losgehen.
Ach ja wer dann Hunger hat. Ich Tausche dann… :-) Edelmetall zu Essen.... Fragt aber nicht nach den Kursen :lol:
Was BoB ist, wüsste ich auch gerne mal............ :D
Aber Tabak und Zigaretten, Schnaps und Whisky waren seinerzeit und sind noch heute "Tauschmaterial".
Wahrscheinlich kennst Du das nicht mehr aus Erzählungen aus erster Hand: Während des 2.Weltkrieges und insbesondere danach in der Nachkriegszeit waren Zigaretten, Nylonstrümpfe, Schokolade und auch Schnaps eine Art Währung. Man konnte diese Sachen in andere nützliche lebensnotwendige Dinge tauschen. Z.B. in Lebensmittel, sofern verfügbar.
Insofern wird sich diese Art des Tauschgeschäfts auch bei neuzeitlichen Krisen bewähren.
Ich als Raucher wäre durchaus bereit, einige meiner 1000 eingebunkerten Dosen Ravioli gegen ein Beutelchen mit Tabak und ein paar Blättchen zu tauschen. Mit Dir käme ich leider nicht ins Geschäft, da man EM weder essen noch rauchen kann.................. smilie_02 smilie_02
Ich Tausch dann Essen gegen Gold und Silber :-)
Und Schnaps brennen.. :-) ist auch nicht sooo das Problem... da meine Frau mal öle destiliert hat... und das ding kann man auch zum Schnapsbrennen verwenden. :-)

Beitrag 11.12.2019, 09:46

rcp48
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Spätlese hat geschrieben:
10.12.2019, 22:55
Lach................ ja, E 175 hatte ich zwar auf dem Schirm, aber Trüffel dürfte auch keiner zur Krisenvorsorge bunkern. smilie_02
"Krisenwährungen" werden erst durch die Krise definiert und erhalten dadurch erst ihren Stellenwert. In der heutigen Zeit hat EM keinen solchen Stellenwert, da es mittlerweile nur noch wenige richtige ortsansässige Bäcker und Metzger gibt. Alles nur noch Filialketten die von zentraler Stelle aus beliefert werden.
Es gibt also fast keine "Direkt-Produzenten vor Ort" mehr, die man mit EM bezahlen könnte.
Und selbst wenn es das irgendwo noch gäbe: Metzger beziehen das Fleisch vom Schlachthof. Dieser von Großmastbetrieben. Bäcker erhalten ihr Mehl von Großlieferanten, die ihrerseits extern aufkaufen.
Ein klitzekleiner Stromausfall unterbricht diese Kette. Da hat auch der Bäcker, der noch von Hand sein Brot knetet keine Chance mehr, da er keine Zutaten dazu geliefert bekommt. Getreideanbau und Mühlenbetrieb sind unwirtschaftlich in globalen Wirtschaftszeiten.
Durch Discounter und Co. ist Deutschland nicht mehr in der Lage sich selbst zu ernähren. Die Infrastruktur diesbezüglich ist unwiderruflich kaputt.
Ich wohne etwas ländlicher. Vor über 40 Jahren hatten wir hier noch einen Schweinebauer, 5 Milchkuh-Bauern und nochmals 3 reine Getreidebauern. Heute ist der Schweinebauer ein "Spargelbauer" und den Rest gibt es nicht mehr !!!!
Frühere Felder und Äcker sind schon lange in Neubaugebiete verwandelt worden.
An die, die mit EM alles kaufen wollen: Was es nicht gibt, kann man nicht kaufen. Sollte es etwas geben, so bestimmt der Verkäufer die "Währung" und nicht der Käufer. Selbst wenn der die Taschen voll mit EM haben sollte.
Eigentlich eine ganz klare Suppe: Ich tausche etwas, was ich benötige gegen etwas was ein anderer benötigt.
Vollkommen richtig.

Darum ist mein Plan auch so angelegt das wir selber produzieren können bzw. jetzt schon tun.
Wir können mahlen und backen auch ohne Strom.
Kennen Bauern bzw. sind verwandt Getreide anbauen und ich bin mir sicher das die auch in Kriesenzeiten produzieren können. bzw. muss man dann schnell halt was besorgen und Einlagern. Lagermöglichkeiten sind vorhanden das man einen Jahresbedarf einlagern könnte. eflt. sogar 3 Jahre. UND Weizen, Hafer, Mais wird ganz am Anfangs nicht wirklich Mangelware werden...
Können selber Schlachten (Hühner und Enten) und haben auch diese bzw. kennen wir ein paar die "zuhause" Schlachten wie den Hirschen oder Lamm sowie kennen Jäger von denen wir jetzt schon kaufen.

"Nur" was einlagern ist gut für ne kurze Kriese.

Einer meiner Hauptgründe ist eigentlich nicht die Kriesenvorsorge, die ist sozusagen willkommenes Beiwerk, sondern das wir jetzt gute Lebensmittel haben.
Wir kaufen eigentlich fast keine Tomaten mehr... denn die gekauften schmecken einfach nicht mehr wenn man mit 50-60 Tomatenstauden pro Jahr so viel produziert das man bis Januar eigentlich reicht...
Brot vom Großbäcker. Wer weis woher die Rohlinge kommen und was da alles beigemischt ist was eigentlich in einem Brot nichts zu suchen hat..(Feuchthaltemittel, Konservierung). Nun ja.. einen "guten" Bäcker haben wir noch..
Besonders schlimm sind die Plätzchen. Nehmt mal... bei so einer Backkette.. Die einfolierten Plätzchen auf dem Pappteller und dreht sie um und lest was da alles drin ist... Mahlzeit sag ich da blos dazu.

Beitrag 11.12.2019, 11:37

Herebordus
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@Spätlese

Stimmt mit Zigaretten und Schnaps wurde damals alles eingetauscht. Die Zigarettenwährung ist heute noch bekannt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Zigarettenw%C3%A4hrung

Beitrag 11.12.2019, 12:14

Gladius
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Darf ich fragen, wie du die Tomaten einlagerst, dass sie bis Januar essbar bleiben?

Beitrag 11.12.2019, 13:05

rcp48
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Gladius hat geschrieben:
11.12.2019, 12:14
Darf ich fragen, wie du die Tomaten einlagerst, dass sie bis Januar essbar bleiben?
Du kannst Tomaten einkochen, einfrieren oder auch trocknen.
Was wir tun ist.
Am Ende der Saison sind noch sehr sehr viele grüne Tomaten an den Stauden. Diese werden vor dem ersten Frost alle geerntet und kommen in kartonkisten (Flache bananenkisten vom Supermarkt stapelbar) Achtung Tomaten nicht übereinander lagern. Oder du wickelst sie einfach in Papier ein aber das ist uns zu viel Arbeit. Diese werden dann in den Keller bzw. in unseren Erdkeller. kalt und finster gestellt. Dann kannst du immer wieder mal nachsehen ob welche rot geworden sind. Das röten kannst du beschleunigen wenn du die grünen Tomaten Warm und Hell stellst.
Wenn sie rot sind essen... NICHT grün
Schmecken nicht ganz so gut wie Frische aber immer noch besser als manche Supermarkttomate.


Unsere Tomatenzucht....

Tomaten aus Samen ziehen oder Pflanzen kaufen. Meist beides. Fleischtomaten gezogen und Cocktailtomaten gekauft. Wir Tauschen auch mit anderen die Anziehen.
Eingepflanzt meist so um die 30-40 Stück. Vergessen 5-10 besondere also Schokofarbene gelbe gestreifte etc.
Einige Geiztriebe auf 10-20 cm wachsen lasen dann ausgeizen und in die Erde stecken (bis Juni Juli) . Die wachsen eigentlich immer an und tragen dan später Tomaten.
Wichtig ausgeizen.
Somit steigt die Tomatenstaudenanzahl auf 50-80 Stück an kann aber auch mal wenn die Kinder zu viel pflanzen weit über 100 werden (Ich verlier meist den Überblick heuer warns glaub ich so um die 130 Stück). Tomaten pflanzen wir unter Dach wos durchpfeifen kann als beispiel KG Rohr mit einem Schirm und drum dann vollgepflanzt. Wir pflanzen teilweise im 10 cm Abstand. bei dem Abstand werden die unteren Blätter im Zweifel entfernt.
Ernten bzw. siehe oben.
Wir haben auch schon mal ein jahr lang nur eine alte sorte angepflanzt. Dann kannst du einfach einen Tomate nehmen in Scheiben schneiden und auf ein Zewa legen und trocknen. Diese Pflanzscheibe kannst du im nächsten Jahr zur anzucht neuer Tomatenstauden nehmen. War aber bei den Kindern nicht so der Hit da es nur eine Sorte war.
Gurken übrigens ziehen wir wie Tomaten an Stangen oder Schnüren nach oben... nächstes Jahr probier ich mal einen grobmaschigen Zaun als Kletterhilfe aus.

Beitrag 11.12.2019, 13:21

rcp48
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Sorry
Zuletzt geändert von rcp48 am 12.12.2019, 09:03, insgesamt 1-mal geändert.

Beitrag 11.12.2019, 13:26

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Kursprophet
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Registriert: 17.12.2010, 13:08
Herebordus hat geschrieben:
11.12.2019, 11:37
@Spätlese

Stimmt mit Zigaretten und Schnaps wurde damals alles eingetauscht. Die Zigarettenwährung ist heute noch bekannt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Zigarettenw%C3%A4hrung
Da braucht man gar nicht an den Krieg erinnern
Zigaretten als Tauschwährung sind zb in Gefängnissen die Tauschwährung schlechthin,
überall auf dem Planeten smilie_06

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