Lang haltbare Nahrungsmittel

Tagesgespräch zu Wirtschaftsthemen wie Geldmarkt, Börse, Währung, Finanzkrise, Inflation aus Deutschland und der Welt

Moderatoren: Ladon, Forum-Team

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Beitrag 03.02.2012, 10:39

Gert
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Der Vergleich mit dem Lotto ist gar nicht mal so verkehrt...

Die Steigerung der Gewinnchancen im Lotto, die man erreicht wenn man vom "Nichtausfüllen des Scheins" zum "Ausfüllen eines Scheins" wechselt ist im Prinzip unendlich. Da ist die weitere Steigerung der Chancen wenn man statt 1 nun 2 oder mehr Scheine ausfüllt vernachlässigbar.

Auf unseren Fall bezogen ist es, IMHO, im wie auch immer gearteten Krisenfall besser, sich im Vorfeld überhaupt einmal mit dem Thema Vorsorge beschäftigt zu haben als sich überhaupt keine Gedanken gemacht zu haben.

Gruß
Gert

Beitrag 03.02.2012, 11:30

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goldjunge01
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Gert hat geschrieben: Auf unseren Fall bezogen ist es, IMHO, im wie auch immer gearteten Krisenfall besser, sich im Vorfeld überhaupt einmal mit dem Thema Vorsorge beschäftigt zu haben als sich überhaupt keine Gedanken gemacht zu haben.
So ähnlich meinte ich es ja auch.

Für mich gelten folgende Punkte:

1. Ich kann mich nicht auf alle Gefahren vorbereiten.
2. In Krisenzeiten nehmen die Grundbedürfnisse zu, Luxus geht zurück.
3. Und für die Grundbedürfnisse (Essen, Trinken, Hygiene, Licht, Wärme, Sicherheit) kann ich (begrenzt) vorsorgen.
4. Da ich nicht vorhersehen kann, was alles passeiren kann, können meine Vorsorgen auch nur unvollständig sein.
5. Lieber unvollständige Vorsorge für die Grundbedürfnisse, als hinterher blöd aus der Wäsche zu schauen.
6. So sicher wie die Rente ist, so sicher ist auch (kurzzeitig) die allzeitige Versorgung mit den Gütern den täglichen Bedarfs.
7. Ich möchte nicht auf auf alle Krisenszenarien vorgesorgt haben, weil das den Spielraum der Kreativität einschränkt und die Lebenslust erstickt!
8. Halte ich es ähnlich wie Ladon mit seiner 'normalen' Selbstversorgung, zusätzlich paar Konserven.
9. Muß jeder selbst entscheiden wie er glücklich wird, jeder kauft ja auch unterschiedliche EM, wie es beliebt.
10. Fällt mir im Momnet nichts weiter ein.

smilie_24

Beitrag 03.02.2012, 13:24

jogyli
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Ich denke man sollte auf jeden Fall genügend im Haus haben, um 2-4Wochen autark leben zu können.

Dabei ist es egal, ob man krank wird und keine Lust hat das Haus zu verlassen, der Baggerfahrer leider doch die Stromleitung zerrissen hat, ein Unwetter oder Streikende alles lahm legen, man einfach Angebote bunkern möchte oder ob die Währung zusammenbricht.

Beitrag 03.02.2012, 13:33

wetnor
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Wir haben bei der Nasa schon einen Jahresvorrat an Tubennahrung bestellt;);)

Beitrag 03.02.2012, 13:40

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thEMa
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Gert hat geschrieben:Der Vergleich mit dem Lotto ist gar nicht mal so verkehrt...

Die Steigerung der Gewinnchancen im Lotto, die man erreicht wenn man vom "Nichtausfüllen des Scheins" zum "Ausfüllen eines Scheins" wechselt ist im Prinzip unendlich. Da ist die weitere Steigerung der Chancen wenn man statt 1 nun 2 oder mehr Scheine ausfüllt vernachlässigbar.

Auf unseren Fall bezogen ist es, IMHO, im wie auch immer gearteten Krisenfall besser, sich im Vorfeld überhaupt einmal mit dem Thema Vorsorge beschäftigt zu haben als sich überhaupt keine Gedanken gemacht zu haben.

Gruß
Gert
Das Ganze mal konsequent zu Ende gedacht: Wenn man sicher gewinnen will, muss man ja nur alle möglichen Kombinationen tippen! Nur...was wäre dadurch gewonnen? smilie_08

Wenn man also vor lauter Vorsorge die Krise kriegt, obwohl die Krise noch gar nicht da ist smilie_02
Ceterum censeo anatocismum esse delendum

Der Zins, sie zu knechten, sie alle zu finden,
ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden.

Beitrag 03.02.2012, 13:42

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Nixgefunden
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Ich liebe diesen Threat,

besonders weil er immer so schön sachlich bleibt smilie_44
Gruß vom Nixgefunden


PS: Habe gerade einen Müsliriegel gebunkert.
Dives qui sapiens est!

Beitrag 03.02.2012, 14:02

Knipser
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wetnor hat geschrieben:Wir haben bei der Nasa schon einen Jahresvorrat an Tubennahrung bestellt;);)

Eine tolle Sache.Poste doch mal den Link mit der Bezugsquelle. smilie_02

Beitrag 03.02.2012, 14:25

Gert
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Dieses Thema scheint ja einerseits viele zu beschäftigen und andererseits doch recht schnell zu sehr persönlich werdenden Grundsatzdiskussionen zu führen.

Vielleicht sollten wir es so halten wie im Nachbarforum silber.de

-----------

1. Einen Thread über das Thema an sich, siehe:

"Dieser Threat soll dazu dienen Wissen und Erfahrungen rund um die Vorratshaltung auszutauschen."

http://www.silber.de/forum/lebensmittel ... t7028.html

------------

2. Einen Thread darüber, ob es Sinn macht, überhaupt über das Thema zu diskutieren, siehe:

"Er dient dem Austausch darüber, ob Krisenvorsorge nötig oder eher überflüssig und übertrieben ist, bzw. es geht hier um Gründe für oder gegen Krisenvorsorge."

http://www.silber.de/forum/krisenvorsor ... t9360.html

-------------

Gruß
Gert

Beitrag 03.02.2012, 15:07

wetnor
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Knipser hat geschrieben:
wetnor hat geschrieben:Wir haben bei der Nasa schon einen Jahresvorrat an Tubennahrung bestellt

Eine tolle Sache.Poste doch mal den Link mit der Bezugsquelle. smilie_02
Hier der Link:

www.NASA-Griechenlandhilfe.org

Habe gerade gesehen, dass die Tuben das Ablaufdatum 2011 hatten, genauso wie die Staatsanleihen von Griechenland. :twisted: :twisted:

Beitrag 03.02.2012, 18:13

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Deichgraf
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jogyli hat geschrieben:Ich denke man sollte auf jeden Fall genügend im Haus haben, um 2-4Wochen autark leben zu können.
nachdem ich im Selbsttest schon 10 tage allein mit einem 5l-kanister Trinkwasser verbracht habe, würde ich als zweite Komponente für das Thema Vorratshaltung die Selbstdiziplin als wichtig anführen. Das schwierige dabei ist an der Truhe vorbei zu gehen mit dem Wissen um ihren Inhalt. Ich kann mir gut vorstellen, dass in echten Notsituationen Frust aufkommt, der zum Kummerfressen verleitet. Die gnadenlose Einteilung der Vorräte will geübt sein. Erschwerend kommt dazu, dass man im Ernstfall nicht sicher sagen kann, wann der Albtraum vorbei ist.

Beitrag 03.02.2012, 23:12

capazo
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Wohnort: thüringen
http://www.youtube.com/watch?v=ecfG6xxm ... re=related
:shock:
wir leben in zeiten wo man lieber denken und vorsorgen sollte...

Beitrag 04.02.2012, 07:29

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pleitegeier
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Wohnort: ösireich
wir leben in zeiten wo man lieber denken und vorsorgen sollte...[/quote]

denken wäre schon sehr wichtig.
ich glaube auch beim vernichten von lebensmitteln. smilie_22

Beitrag 04.02.2012, 10:04

jogyli
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Deichgraf hat geschrieben:Die gnadenlose Einteilung der Vorräte will geübt sein.
Das ist schon richtig und sehr wichtig. Ich denke auch, dass sich viele nicht die gedanken machen, wir man die Zubereitung machen sollte. Mehrer Kilo Nudeln etc. sind super - aber sind auch genügend Dinge zur Zubereitung da?
Z.B. Sossen, getrocknete Kräuter etc.?

Auch wenn ich sonst Stammkunde beim Bioladen meines Vertrauens bin und getrocknete Kräuter etc. sonst nicht/kaum verwende. Dann sind sie wichtig...

Dazu kann ich auch noch mal auf die Diskussion im Schwesterforum verweisen.

Beitrag 04.02.2012, 11:31

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K
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jogyli hat geschrieben: Mehrer Kilo Nudeln etc. sind super - aber sind auch genügend Dinge zur Zubereitung da?
Z.B. Sossen, getrocknete Kräuter etc.?
Wasser und Strom !
- sonst kannst Du Dir die Soßen samt Kräutern in die Haare schmieren.

Beitrag 04.02.2012, 11:57

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goldjunge01
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K hat geschrieben:
jogyli hat geschrieben: Mehrer Kilo Nudeln etc. sind super - aber sind auch genügend Dinge zur Zubereitung da?
Z.B. Sossen, getrocknete Kräuter etc.?
Wasser und Strom !
- sonst kannst Du Dir die Soßen samt Kräutern in die Haare schmieren.
Ob das wohl gut aussieht? Steht bestimmt nicht Jedem/Jeder

smilie_17

Beitrag 04.02.2012, 14:58

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Silverlady
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Ich glaube, gerade unsere Inselbewohner dürften derzeit über gebunkerte Vorräte sehr dankbar sein. Fährverbindungen wurden eingestellt und somit auch tlw die Versorgung mit Lebensmitteln - solange es nicht Sylt oder andere große Inseln betrifft, die über einen Flugplatz verfügen ... (möchte allerdings nicht wissen, was dann die Lebensmittel kosten ...)
Weisheit erwerben ist besser als Gold und Einsicht erwerben edler als Silber - Sprüche 16,16 Bibel
(daran sollte man sich häufiger mal besinnen)

Beitrag 04.02.2012, 16:47

jogyli
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@ K
Wasser ist selbstverständlich, sonst braucht man kein Essen.
Zum Kochen gehen auch andere Sachen als strombasierte Kocher.
Z.B. Multifuelkocher oder ein einfach Hobo-Kocher, einfachst selber zu basteln. Ikea liefert die Einzelteile :P

Beitrag 04.02.2012, 17:46

Tandem
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Aldi liefert die Einzelteile. Der Ursprung des Hobokochers ist die Kilokonserve.

Beitrag 04.02.2012, 23:33

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Sapnovela
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Ihr glaubt doch nicht im Ernst, dass Ihr damit mal eine Familie über die Runden bringt?

Beitrag 04.02.2012, 23:37

Tandem
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Du meinst, mit dem Hobokocher?
Aber ja. Ich habe schon ein ganzes Jahr lang auf einem Hobo gekocht, und das war das beste Jahr meines Lebens.
Es macht sogar Spaß!

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