Beraten und verkauft

Tagesgespräch zu Wirtschaftsthemen wie Geldmarkt, Börse, Währung, Finanzkrise, Inflation aus Deutschland und der Welt

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Beitrag 21.08.2012, 12:03

Stefonator
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Schönes Ding:

Wo soll man bei all den Krisen sein Geld anlegen? Professionelle Hilfe wäre gut, und der Vermögensberater der Hausbank möchte gerne helfen. Aber kann man jemandem trauen, der seine Dienste umsonst offeriert - und sich nicht einmal einen gescheiten Anzug leisten kann?

http://news.m-o-p.de/spiegel.php?url=/w ... 51136.html
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Beitrag 21.08.2012, 12:26

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Titan
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Stefonator hat geschrieben:Schönes Ding: Wo soll man bei all den Krisen sein Geld anlegen? Professionelle Hilfe wäre gut, und der Vermögensberater der Hausbank möchte gerne helfen.
Aber kann man jemandem trauen,der seine Dienste umsonst offeriert -und sich nicht einmal einen gescheiten Anzug leisten kann?

http://news.m-o-p.de/spiegel.php?url=/w ... 51136.html
Dieser Teil des Artikels reicht schon:
"Mit Vermögensberatung hat so etwas wenig zu tun - eher mit Verrat am Kunden. Aber wer sich in die Fänge dieser Leute begibt, trägt zumindest eine Mitschuld. Warum? Weil ordentliche Beratung immer Geld kostet. Gute Ärzte, Rechtsanwälte oder Steuerberater haben ihren Preis. Nur der Vermögensfuzzi von der Bank, der offeriert seine Dienste umsonst. Und deshalb sollte jedem klar sein, dass er bekommt, was er bezahlt hat: Im Normalfall nämlich nichts."
Gibt es nix hinzuzufügen
T.
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und Du veränderst Dein Leben"
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Nachdenken"
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Beitrag 21.08.2012, 12:34

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IrresDing
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Versteh ich nicht.

Wenn sie keine Beratung wollen, warum wurde dann der Termin gemacht? Der Berater berät sie dann. Das soll er ja auch. Und dann muss er ihnen auch sagen, dass die Diversifikation nicht stimmt. Wenn er es nicht macht, dann könnte er im schlimmsten Fall aufgrund einer Falschberatung dafür haften.

Dass natürlich Bankberater nur Produkte des eigenen Hauses anbieten ist klar. Ihr geht ja auch nicht in die Metzgerei und wollt wissen, was beim Lidl gerade billig ist. Also irgendwo muss man die Kirche dann im Dorf lassen. Und dass auch nicht alle gewinnen ist genauso klar. Es ist quasi unmöglich, dass alle Anleger auf einen Schlag dazu gewinnen und niemand Verlust macht.

Mir kommt es so vor, als hätte der Autor noch viel weniger Ahnung davon und möchte nun unqualifiziert wie er ist darüber herziehen. Er kennt weder die angebotenen Produkte, noch nennt er für den sachkundigen Leser die nötigen Rahmenbedingungen zur Beurteilung der Anlagen.

Sollten morgen die in Euro lautenden Staatsanleihen in DM zu einem schlechten Kurs umgetauscht werden (unsere Regierung gibt ja offen zu, dass wir uns einen eifachen Austritt aus dem Euro schon längst wegen den Haftungssummen nicht mehr auf normalem Wege leisten können), dann sollte die Frau ihren Sohn zur Rede stellen.

Was ich nicht verstehe, dass es nicht schon längt jeder kapiert hat:

Es gibt gute und schlechte Anlageberatung. Gute Anlageberatung analysiert, erklärt und berät fachlich korrekt. Schlechte Anlageberatung klingt etwa so, wie in dem Artikel. Man versucht seine Vertriebs-Ziele zu erreichen. Wobei ich das ehrlich gesagt nicht unterstellen will. Es fehlen einfach grundlegende Dinge um das zu beurteilen.

DAVON VÖLLIG unabhängig ist der Erfolg der Anlage. Eine gute Strategie schützt nicht vor allen Risiken. Das muss man sich bewusst machen. Man kann Risiken mindern oder versuchen sie zu streuen (was der Anlageberater anscheinend vor hatte). Aber sie nie ausschließen. Daher finde ich es immer witzig, wie Kunden die Verluste machen sofort zur Bank rennen und Klage androhen.

Ja, es gibt Fälle in denen man alten Menschen geschlossene Fonds angedreht hat. Ja, es gibt Falschberatung. Ja, richtig. Aber das gibt es überall. Würdet ihr zu einem Gebrauchtwagenhändler gehen und ungefragt das erste Angebot kuafen, welches er euch anbietet? Ja? Gibts dann einen Aufschrei, wenn ihr über den Tisch gezogen worden seid?

Und jetzt mal ganz ehrlich: Ich hab vor einigen einigen Jahren selbst mal beraten. Ich kann auch eines bestätigen: Gierig sind die Kunden! Denn der Berater macht in der Regel mit allen Produkten seinen Schnitt. Auch weiß er: Wo viel ist, da ist nach ein paar positiven Erlebnissen meist noch viel mehr, was der Kunde nicht erwähnt hat. Der Berater will also in ein paar Jahren wieder gerne empfangen werden. Oftmals muss der Berater den Kunden zu konservativeren Produkten zwingen. Die beratung des windigen Anlageberaters hin zu möglichst risikofreudigen Produkten ist doch meist ein in der Realität nicht oft vorkommendes Märchen. Wenns aber schief geht, dann war das natürlich aaaaalles anders.

Ich erlebe das heute noch jeden Monat mindestens ein mal: Ein Kunde hat sich nicht gegen manche Gefahren versichert (meist auch schon bei den Vorversicherungen nicht), tritt dann die Gefahr ein, ja dann wollte er es doch vor Jahren ganz ganz sicher. Obwohl diese Gefahren bei jeder Police explizit abgewählt werden müssen, der berater weniger verdient und der Kunde einen Versicherungsschein mit entsprechender Kennzeichnung bekommt... Bei Abschluss ist nur die Prämie wichtig, beim Schaden soll aber gefälligst alles versichert sein. Schließlich zahlt man ja schon ein Leben lang ein und dann beim ersten Schaden... blablabla

Anlageberater sind Verkäufer, richtig. Aber das ist an sich nichts schlechtes. Was man natürlich dringend reformieren müsste wäre die Provisionsabhängigkeit. Das gebe ich zu. Aber vergesst nicht die Kunden. Ihr dürft auch gerne mal einen Finanzberater in eurer Verwandtschaft fragen, der das Geschäft nicht erst seit Beginn der Finanzkrise 2008 macht. Das ist wichtig, weil es sich teils etwas mit der Verunsicherung geändert haben soll. Zumindest behaupten das Freunde.

LG
smilie_06

Beitrag 21.08.2012, 13:54

dneef
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IrresDing hat geschrieben:Wenn sie keine Beratung wollen, warum wurde dann der Termin gemacht? Der Berater berät sie dann. Das soll er ja auch. Und dann muss er ihnen auch sagen, dass die Diversifikation nicht stimmt. Wenn er es nicht macht, dann könnte er im schlimmsten Fall aufgrund einer Falschberatung dafür haften.

Dass natürlich Bankberater nur Produkte des eigenen Hauses anbieten ist klar. Ihr geht ja auch nicht in die Metzgerei und wollt wissen, was beim Lidl gerade billig ist. Also irgendwo muss man die Kirche dann im Dorf lassen. Und dass auch nicht alle gewinnen ist genauso klar. Es ist quasi unmöglich, dass alle Anleger auf einen Schlag dazu gewinnen und niemand Verlust macht.

LG
Kann nur zum Teil zustimmen. Meine eigenen Erfahrungen - basierend auch auf denen einiger Familienmitglieder - resultieren aus der Praxis der beiden größten Banken Deutschlands. Man muß sich stets vor Augen halten, daß ein Kunde, wenn er denn langjährig die Dienste eines solchen Instituts in Anspruch genommen hat, ein gewisses Vertrauensverhältnis entwickelt hat. Deshalb stehen viele Kunden der recht agressiven Werbung aufgeschlossen gegenüber und werden besoffen geredet, wodurch letztendlich oft ,Anlagen' vereinbart werden, die dem Anleger zum Nachteil gereichen.

Um den Wandel in der Bankenlandschaft und der heutigen ,Arbeit' der Banken deutlich zu machen:
Die Deutsche Bank bewegt gegenwärtig etwa das 100fache der tatsächlichen Einlagen im sogenannten Investmentbanking, das zum überwiegenden Teil aus Finanzinnovationen (Zertifikaten, Luftnummern, Wetten auf steigende / fallende / gleichbleibende Kurse u. ä.) besteht, hinter denen im Unterschied zu Aktien kein echter Wert steht. Derartige Produkte - natürlich vorzugsweise aus dem eigenen Hause - werden dem Kunden aufgeschwatzt, egal ob er sie versteht oder nicht, einziges Ziel dabei ist stets der Profit der Bank. Bei den ,Beratern' handelt es sich sehr oft um den im Artikel geschilderten Typ, zumeist unter 30 Jahre alt, wobei sofort die Alarmglocken schrillen sollten, denn zumindest die Krise der Jahre 2001/2002 an den Aktienmärkten gehört dann nicht zum Erfahrungsschatz dieser Leute.

Der Ex-Chef der Deutschen Bank hat mit schöner Konstanz mit süffisanten Grinsen jedes Jahr 20 % ,Eigenkapitalrendite' als Ziel verkündet und gab davon im vergangenen Jahr gerade mal 2 % an seine Kunden weiter, mit deren Geld er letztlich spekulierte. Zum Vergleich: Im Jahre 1991 bekam ich auf Festgeld bei der Deutschen Bank 10% Zinsen, der Berater war etwa 60 Jahre alt, hat mir nie unerwünschte Anlagevorschläge gemacht, sondern mich regelmäßig vor zu riskanten Aktien- und Anleihengeschäften gewarnt.

Letztendlich ist auch auf dem Gebiet Geldanlage Erfahrung die Summe aller Mißerfolge, und von den eigenen Erfahrungen ausgehend - schlechte Ratschläge für teures Geld - treffe ich meine diesbezüglichen Entscheidungen seit langem selbst. Jedoch nicht jeder verfügt auch über den finanziellen Hintergrund, die notwendigen Erfahrungen selbst machen zu können. Deshalb lautet mein Rat an alle zukünftigen Opfer: Vorsicht, Vorsicht und nochmals Vorsicht, wenn die Bank zum Beratungsgespräch einlädt. Eine Entscheidung zur Geldanlage sollte man nur treffen, wenn man diese und die damit verbundenen Risiken voll inhaltlich versteht.

Beitrag 21.08.2012, 14:47

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Milly
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dneef hat geschrieben: Die Deutsche Bank bewegt gegenwärtig etwa das 100fache der tatsächlichen Einlagen

...

Der Ex-Chef der Deutschen Bank hat mit schöner Konstanz mit süffisanten Grinsen jedes Jahr 20 % ,Eigenkapitalrendite' als Ziel verkündet und gab davon im vergangenen Jahr gerade mal 2 % an seine Kunden weiter, mit deren Geld er letztlich spekulierte.
Ja genau!

Eigenkapital und Bilanzsumme sind zweierlei - "Hebeln" ist das Rezept zum Erfolg (oder Mißerfolg!): Prozentual kleinste Gewinne auf irre hohe Summen.

Und schon die Einlagen sind ein Vielfaches der Eigenkapital-Summe.
Das ist es ja eben: Das Eigenkapital ist im Vergleich zur Festgeldsumme (und erst im Vergleich zum Brutto-Wert der Derivate o.ä.) verschwindend gering. NUR SO kann/könnte es überhaupt funktionieren mit den 20%.

Also von "Weitergeben" kann da keine Rede sein, einfach weil die Bemessungs-Grundlagen enorm unterschiedlich sind.

Steht ja auch jedem frei, mit dem eigenen Geld zu spekulieren: 20% sind durchaus möglich, setzen aber Können, Risikobereitschaft und etwas Glück voraus.

IrresDing:
Schöner ausgewogener Beitrag.
In ihrer verzerrten Wahrnehmung sehen die Leute nur die fremde Gier und nicht die eigene
:roll: ... und wenn's schiefgeht lamentieren sie wie die betrogenen Betrüger.
Jeder D... will "Rendite"

Bis auf die lieben Goldbugs, für die 1 nze auf immer und ewig ein Unze bleibt smilie_03

Beitrag 21.08.2012, 14:59

sverige
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Hallo,

@IrresDing

auch Dir meine Zustimmung in fast allem !

@dneef

Dir ebenso


Es darf wirklich nicht vergessen werden, dass der Kunde oftmals selbst Schuld ist an seinem Dilemma. Gier frisst Hirn ! Erstens darf heute ja alles nichts kosten und zweitens muss man dafür auch in jedem Fall eine Top Leistung bekommen. Fängt schon bei der Kontoführungsgebühr an. In vielen Ländern funktioniert z.B. die Honorarberatung- bei uns in D leider nicht. Es wäre die beste Form der Beratung. Aber der kunde möchte auf gar keinen Fall etwas bezahlen für eine gute Leistung. Also fällt er eben auf die Nase und vertraut dem rein provisionsabhängigen Berater oder eben der Bank, von der er glaubt, dass sie ja alles umsonst macht (die Beratung).
Völliger Schwachsinn. Die Bank ist der provisionsgierigste Berater, den es auf Gottes Erden gibt. Richtig angemerkt wurde ja bereits,dass der kunde auch beim Steuerberater, beim Arzt oder sonstwo für eine Leistung Geld bezahlt. Aber wenn es um Gelddinge geht, die gerade über lange Laufzeiten erhebliche Schäden (oder aber erheblichen Mehrwert) anrichten können da spart der liebe Kunde am liebsten. Ist schon verrückt dieses Verhalten. Nach dem Motto: " wenn ich mich bei der Arroganz Versicherung beraten lasse dann muss ich aber nichts bezahlen" !!
Dieser Schuß geht natürlich immer nach hinten los. Aber ganz ehrlich- soll es doch ! Denen ist eben nicht mehr zu helfen. Geiz ist eben einfach geil.
Allerdings stimme ich vollumfänglich auch dneef zu, wenn er sagt, dass die Bank Ihr in der Vergangenheit gerade bei älteren Menschen aufgebautes Vertrauensverhältnis gnadenlos missbraucht und diese Menschen in unsinnige und teils auch brandgefährliche Produkte treibt, nur um höchstmöglichen Gewinn zu generieren. Das ist schlicht und ergreifend eine Sauerei und passiert leider jeden Tag.
Aber es ist auch nicht verwunderlich, wenn man sich die Zielvorgaben einer normalen Bankfiliale näher anschaut. Diese Ziele sind teilweise sowas von utopisch und nur durch erheblichen druck auf die Mitarbeiter zu erzielen. Da schliesst sich der Kreis dann wieder. Denn was macht der arme Bankmitarbeiter ? Richtig- er ruft lieschen Müller an und vertickert ihr eben mal schnell eine Schiffsbeteiligung als Sparbuchersatz. Warum ? Na weil es hier eben um die 15% Provision auf die Zeichnungssumme gibt und er nur so sein utopisches Ziel erreichen kann.Fazit: Das System an sich ist krank und muß meiner Meinung nach einfach zusammenbrechen !!! Denn auch Lieschen Müllers gibt es nicht wie Sand am Meer und so wird eben nach und nach alles und jeder in den unseriösen Beratungsablauf gezwungen, der sich nicht selbst auskennt oder eben eine saubere Honorarberatung in Anspruch nimmt.

Es ist einfach eine schlechte Welt da draussen......


Gruß

Beitrag 21.08.2012, 15:01

Stefonator
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Prinzipiell ist nichts dagegen einzuwenden, sich die Anlagemöglichkeiten bei seiner Bank erläutern zu lassen.

ABER: Dort sitzen Verkäufer. Die wollen dir Ihre Produkte verkaufen. Und darin sind sie sehr gut geschult! Nicht mehr und nicht weniger. Man darf sich (und hier muss Aufklärungsarbeit geleistet werden!) nicht der Illusion hingeben, dass der Berater meine Situation analysiert und mir etwas verkauft, dass gerade und genau und nur zu mir passen würde. Was er analysiert, ist mein Portfolio und die sich daraus ergebenden Ansätze für eine Verkaufsstrategie seiner Produkte.
Der Berater bekommt Vertriebsvorgaben und einen gehörigen Druck, diese umzusetzen. Tut er das nicht (und empfiehlt mir bspw. eben Bundesschatzbriefe o.ä.), drohen Abmahnung und Kündigung. So einfach ist das.

Ein Autoverkäufer will dir ein Auto verkaufen, ein Bänker will dir Anlageprodukte verkaufen.

Und zum Thema unseriöse Produkte gehört noch gesagt: Gier frisst Hirn! Warum kauft ein Kunde etwas, was er nicht versteht?? Weil ihm hohe Gewinne versprochen werden. Mag sein. Aber wenn ich das Zertifikat mit doppeltem Rittberger und Zinssalto nicht verstehe, dann darf ich es - verdammt noch mal - nicht kaufen!

Der Gegenentwurf: Ein unabhängiger Berater kassiert einen Stundensatz. Und der ist unabhängig davon, ob und was du nun abschließt. Er hat davon explizit nichts! Du bezahlst ihn nach Zeit.
Das gibt es in der Finanzwelt schon länger: bei der Wahl der Krankenkasse oder einer Versicherung gibt es unabhängige, honorarbasierte Berater.
Allerdings fristen diese ein Nischendasein, da die meisten Menschen nicht bereit sind, ein Honorar zu bezahlen. ("Wieso zahlen? Die sind ja unverschämt! Meine Bank berät mich umsonst!")
Hat außer mir schon jemand den Slogan "Gute Beratung kostet Geld. Schlechte ein Vermögen." gesehen? Finde ich spannend, zu beobachten, was aus diesem Anbieter wird. Würde ihm wünschen, dass er besteht am Markt...
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Beitrag 21.08.2012, 15:03

Stefonator
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@sverige: Oh, da war ich zu langsam. Ist ja schon fast ein Doppelpost. Unheimlich... :)
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Beitrag 21.08.2012, 15:04

sverige
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Ja- hast Recht....fast schon unheimlich ;-)))

Grins

Beitrag 21.08.2012, 19:07

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Onepiece
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Ich verstehe nicht, warum man sich da so beschwert.

Es ist doch eine Frage des gesunden Menschenverstandes (Ausnahme ältere/"geistig eingeschränkte" Menschen, die es einfach nicht besser können), was man tut.

"Gier frisst Hirn" reicht doch schon als Erklärung, warum Leute Dinge tun, die sie lieber nicht tun sollten.

Aber ich finde das eigentlich gar nicht so schlimm.
Denn die andere Seite der Medaille ist doch, dass die Leute, die sich "besonnen" verhalten, davon profitieren können.

Damit meine ich nicht, dass man andere über den Tisch zieht, sondern einfach, dass man von den "Nischen", die eben von der Masse nicht genutzt werden, profitiert. Sei dies jetzt der Honorarberater oder auch das 250x Hebelzertifikat, wenn man mit gesundem Menschenverstand die Sachen abgewogen hat und zu dem Schluss kommt, dass dies vorteilhaft ist, warum dann nicht auch dies oder jenes machen? Über was geschimpft wird, sind ja in aller Regel die Mittel, aber fast nie über das, was eigentlich den Antrieb gibt: man selbst, sei es Gier, Selbstüberschätzung, etc. ...

Beitrag 21.08.2012, 19:39

Chinese
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Der beste Berater ist immer noch sein eigener gesunder Menschenverstand!

Der Deutsche ist heute so was von unselbständig, wahrscheinlich gibt es noch demnächst ein Amt wo man seinen Antrag fürs sterben stellen muss und sich auch entsprechend beraten lassen kann. Für jeden Mist eine Vorschrift und noch ein und noch ein Gesetz zum Schutz des Verbrauchers. Nennt sich Freiheit und Demokratie.
Langsam müsste doch auch der letzte in unserem Land merken, die Banken wollen nur sein bestes, nähmlich seine Kohle.

Chinese
»Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.« Albert Einstein

Beitrag 22.08.2012, 12:31

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Rentenempfänger
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Wohnort: FRANKEN !
Zum einen möchte ich eine Lanze für manch Banken brechen.

Es existieren brillante Anlageberater. Aber erst ab einer gewissen Einlage. Meist unter dem Namen “Privatkunden Ausland“ smilie_20

Zum anderen. Ich habe nie verstanden, warum Anleger z.B. in Lehman-Aktien entschädigt wurden.

Aktien sind Zockerpapiere und das wird doch den Dümmsten täglich erklärt.
Ja wird doch seit Jahren gewarnt.

Aber da gibt es die Gier……

Und wenn ich dann baden gehe, doch meine Schuld. Mich hat doch niemand erpresst diese "Anlagen „ zu kaufen.

Ich bezahle jedoch auch der Bank für gut gehende Papiere im Nachhinein keine Extraprovision. Ich denke mit Freude an Nokia, Microsoft, Google……. smilie_15

Wie schnell sich eine Katze aus Nepal oder so für einen Börsenguru hält hat man ja erst wieder gesehen.

Obwohl Schäuble versucht, einen Teil von Immo-Fonds für Privatanleger zu verbieten, werden die von Schlaumeiern munter weitergekauft.

Aber ich verstehe auch nicht die Abneigung gegen eigenen Immobilienbesitz.

Was passiert wenn ich das Darlehen nicht mehr bezahlen kann. Nun, dann werdet ihr die Miete auch nicht mehr bezahlen können.
Spätestens Dezember werden die Zinsen bei 2% liegen. Dann 10 - 15 Jahre fest mit 5% Tilgung. Was soll passieren. Doch günstiger wie eine Mietverdoppelung in 7 Jahren.

http://www.interhyp.de/baufinanzierungsrechner.html

Ich habe mit einer vergammelten Wohnung angefangem die ich selbst renoviert habe und dann gutes Geld bei Verkauf bekommen habe. Gibt es genug beim Amtsgericht-Versteigerungen.

Natürlich wettern Banken gegen physisches Gold. Egal was ihr bei Banken kauft Anleihen bis Anteilsscheine. Das ist sofort EK der Bank. Oder glaubt jemand die kaufen 5 Aktien für Herrn Müller?

P. Gold nicht. Die Kohle ist weitläufig weg.
Man kann euch mit Gebühren, Provisionen…nicht mehr über den Tisch ziehen.


Ja und dann.....Kostolany....
Die Grundlage seines Erfolges war, dass er mit Geld seines Vaters faule Russlandscheine aufgekauft hat, und die R. dann diese doch bedient haben.

Könnt ihr ähnlich. Griechenland................! Mit ein paar Mio. vom Vater.

Aber gut. Ist halt so.

Schönen Tag.


smilie_24

Beitrag 22.08.2012, 14:11

sverige
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@rentenempfänger

Das waren keine Lehmann-Aktien sondern Lehmann- Zertifikate ! Ist ein klitzekleiner Unterschied !!
Und warum man manche Anleger entschädigt hat ??
Na weil man z.B. alten Sparbuchomas oder nichtsahnenden Rentnern diese Zertifikate als Sparbuchersatz mit garantierten 6% Verzinsung angedreht hat und das alles natürlich ohne jegliches Risiko !

= Falschberatung !! = Schadenersatz, bei Nachweis der Falschberatung !!

So long

SVERIGE

Beitrag 22.08.2012, 16:07

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Rentenempfänger
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sverige hat geschrieben:@rentenempfänger

Das waren keine Lehmann-Aktien sondern Lehmann- Zertifikate ! Ist ein klitzekleiner Unterschied !!
Und warum man manche Anleger entschädigt hat ??
Na weil man z.B. alten Sparbuchomas oder nichtsahnenden Rentnern diese Zertifikate als Sparbuchersatz mit garantierten 6% Verzinsung angedreht hat und das alles natürlich ohne jegliches Risiko !

= Falschberatung !! = Schadenersatz, bei Nachweis der Falschberatung !!

So long

SVERIGE
Ich mag die Geschäfte dieser Investmentbanken nicht und habe somit keine größeren Einblicke.

Nur wenn man so die "Betrogenen" im TV gesehen hat kamen mir die nicht wie alte, geistig verlotterte Rentner vor.

Mehr wie Gier-affen.

Natürlich kann ich mir gut vorstellen wie die Banken die Gier geschürt haben. 6%?? Totsicher !Klingt gut.
Aber im Ernst, wer traut Banken ?? Wird nicht genug berichtet?

Die gleiche Schweinerei läuft doch zur Zeit mit Immo-fonds. Schau dir Facebook an.


War so, ist so , wird so bleiben.


smilie_24

Beitrag 22.08.2012, 19:55

lexani
Newcomer
Beiträge: 1
Registriert: 22.08.2012, 16:50
Wohnort: kassel
Es gibt auch vereinzelt vernünftig vermogensberater aber diese sind sehr selten.Beispiel deutsche vermögensberatung dort kann jeder anfangen und sich vermögensberater nennen.wie soll bitte ein maurer einen beraten was man mit seinem Geld machen soll.am besten man informiert sich selbst oder legt es in sachwerte an die waren immer am meisten Wert.

Beitrag 23.08.2012, 06:53

dneef
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Beiträge: 174
Registriert: 19.10.2010, 08:40
Wohnort: 01945 Ruhland
lexani hat geschrieben:Es gibt auch vereinzelt vernünftig vermogensberater aber diese sind sehr selten.
Empfehle einen Blick auf www.depotcontest.de, das ist ein seit Jahren laufender veröffentlichter Wettbewerb privater Vermögensverwalter. Aus den dortigen Resultaten ist unschwer ersichtlich, daß mehr als 90% der an diesem Contest beteiligten Experten wohl eher die Bezeichnung Vermögensvernichter verdient hätten.
Im übrigen: bei vielen Vermögensberatern/-verwaltern kommen die Aquisiteure heute daher wie die eingangs beschriebenen Bankster-Yuppies und agieren auf deren Art und Weise.

Beitrag 31.08.2012, 14:55

Stefonator
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Noch einer dazu:

Die Finanzkrise hat das Ansehen der Banken erschüttert. Doch die Verbraucher gehen trotzdem weiter zu ihrem Berater vor Ort. Auch Ethikbanken und Honorarberater sind für sie bisher keine Alternative.

http://www.faz.net/aktuell/finanzen/mei ... 73552.html

Was sagt uns das nun??
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Beitrag 31.08.2012, 15:55

nameschonweg
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An die Tür jeder Bank gehört meines Erachtens ein Aufkleber, wie er auf den Zigaretten-Schachteln Pflicht ist:

"Der Besuch einer Bank gefährdet Ihr Vermögen!"

Ich habs langsam so satt. Ich bin jetzt binnen kurzer Zeit von drei (älteren) Bekannten hinzugezogen worden. Alle drei sind in Bankangelegenheiten bzw. dem Thema "Geld" allgemein nicht so sehr bewandert. Jedesmal sind sie - mal mehr, mal weniger dreist - von dem sie beratenden Provisionsautomat nach Strich und Faden über den Tisch gezogen worden.

Eine Rentenversicherung für eine Zweijährige mit grinsenden Entchen auf der Broschüre, ein OpenEnd-SupaDupa-Schnullibulli-Turboboost-Zuwachssparsystem mit angeblichen 7%-Verzinsung (beim Nachrechnen gabs dann leider doch nur 0,8% p.a. aufs insgesamt angelegte Geld) fürs Enkel, bei einem Darlehen über 5k EUR und zwei Jahre Laufzeit mussten 10k genommen werden und für die "übrigen" 5k wurde dann ein Aktienfonds mit 5% Ausgabeaufschlag verkauft (auf Sicht von zwei Jahren!!!).

Aktuelle Krönung des Ganzen - der Berater hat das geerbte "Depot" umstrukturiert, ohne einen einzigen klaren oder gar unterschrieben Kaufauftrag, selbst im Beratungsprotokoll steht nur "Empfehlung". Kommentar: "wir haben da wohl etwas aneinander vorbeigeredet". Nein, haben wir nicht. Ich weiß sehr genau, was ich gesagt habe. Und dies war eindeutig. Aber die Ausgabeaufschläge (vierstelliger Euro-Betrag) kann er natürlich nicht mehr zurückbuchen. Wenigstens ist das Beratungsprotokoll so löchrig, dass jeder Anfänger-Anwalt da bei Bedarf wohl nicht mal mit vor Gericht muss.

Nach den Erfahrungen möchte ich gar nicht wissen, wie viele offenkundig "unerfahrene" bzw. mit einem gutmeinenden, herkömmlichen "Bankverständnis" ausgestattete Menschen da jeden gottverdammten Tag legal, halblegal oder illegal über den Tisch gezogen werden. Die Mafia ist dagegen fast schon die Heilsarmee. Der Schaden bei diesen drei Personen beläuft sich auf mehrere tausend Euro. Und das ging quer über Sparkassen, Genossenschaftsbanken und DBanken.

Selbst die Filialleiterin meiner Sparkasse (wir haben interessanterweise eine ähnliche Sicht auf die Dinge) musste inoffiziell nach Prüfung des Falls zugeben, dass das Verhalten ihrer Kollegen in einer anderen Stadt - vorsichtig ausgedrückt - eine "Fehlberatung" gewesen ist.

Und alle drei Bekannte "kannten" "ihren" Bankberater teils seit Jahren. Und diese sind nicht mal rot geworden, wenn man sie damit konfrontiert hat. Ich hätte sie am Liebsten stehenden Fußes guillotiniert oder wenigstens auf Beraterhaftung und Schadenersatz verklagt. Aber das wollten die gutmeinenden, eher konfliktaversen Bekannten nicht. Und ich kanns auch verstehen. Aber es wurmt mich ungemein, dass diese Wegelagerer immer wieder damit durchkommen.

Auch das Eröffnen neuer Geschäftskonten ist mittlerweile ein wirklich unangenehmer Vorgang. Bei der deutschen Tochter einer italienischen Großbank hat mir nur die Höflichkeit und der Respekt vor meinen Partnern verboten, im Gespräch zur Kontoeröffnung einfach aufzustehen und zu gehen. Im Laufe des Gespräches bekam ich so ziemlich sämtliche Versicherungen für Privat und Geschäft feilgeboten, die es gibt. O-Ton: "Falls mal ein Kunde bei Ihnen im Konferenzraum stolpert". Ich war leider nicht geistesgegenwärtig genug um zu fragen, ob er für diesen Fall dann auch eine Tischkantenbruch- oder Parkett-Einschlagversicherung für die daraus resultierenden Kollateralschäden für mich hätte.
Dann wurde mir vorgerechnet, dass es bei den meinem Berater vorgelegten Fremdverträgen im Schnitt etwa 50% falsche oder ungünstige Verträge gäbe. Eine halbe Stunde später waren es dann schon 75%. Wohlgemerkt: Versicherungen! Ich war in einer Bank. Und dumm, wenn man sich nicht mal sein Gequassel von vor dreißig Minuten merken kann. Am Ende hätte ich noch einen 5gr. Goldbarren bekommen können, wenn ich einen Neukunden mit mindestens 100k EUR Depot bei ihm vorbeischicke.

Wäre dies ein Comic gewesen, hätte man die rote Farbe von unten nach oben aufsteigen und den Dampf aus meinen Ohren kommen sehen können.

Und dann steht gestern in der Süddeutschen, dass die angekündigten Untersuchungen inkl. Testkunden bei Banken und Sparkassen ausfallen, weil ein Datenschutzbeauftragter den Datenschutz der Verkäufer beeinträchtigt sieht.

:shock:

Wo sind wir denn hier? BundderLobbyisten-Republik Deutschland. Die armen, armen Verkäufer. Omas unter den Augen der Bankenaufsicht über Jahre ausnehmen wie die Weihnachtsgänse und dann darf man ihnen nicht ans eigene Fell, weil der Datenschutz in Frage stehen könnte????

Aber hier gehts ja gar nicht um die Berater. Viele sind selber Opfer des Systems und allemal besser als die per Faltblatt ausgebildeten und frei herumlaufenden Strukturvertriebler der Marke "Sie haben da aber eine Versorgungslücke". Aber wenn getestet wird, wird offenkundig, dass hinter der Abzocke ein System steckt und das Ausmaß gewaltig ist.

Habe fertig. Aber so richtig.

PS: Ich bin mir durchaus bewusst, dass es unter den Beratern auch ehrliche, wohlmeinde Menschen gibt, die sich dem Provisionsdruck widersetzen und durchaus den Vorteil ihrer Kunden im Blick haben. Ich glaube nur inzwischen, dass das Glück, an einen Solchen zu geraten, ungefähr der Wahrscheinlichkeit entspricht, einen Lottoschein mit sechs Richtigen auf der Straße zu finden und im gleichen Moment vom Blitz getroffen zu werden.
Zuletzt geändert von nameschonweg am 31.08.2012, 17:18, insgesamt 1-mal geändert.
“The greatest tragedy in mankind's entire history may be the hijacking of morality by religion.”, Arthur C. Clarke
"Papierwährungen sind die Glasperlen des Industriezeitalters"

Beitrag 31.08.2012, 17:07

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AuCluster
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Früher war das mal anders. Anno 1991 hatte ich Anleihen vom Bund, Post und Bahn gekauft. Der Bankberater hatte mir empfohlen, diese Papiere von der Bundesschuldenverwaltung in Bad Homburg verwalten zu lassen, da hier - im Gegensatz zum Kreditinstitut - keine weiteren Kosten anfallen. Wie sich die Zeiten ändern!
Within our mandate, the ECB is ready to do whatever it takes to preserve the euro. And believe me, it will be enough.

Beitrag 31.08.2012, 18:35

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Goldfriese
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Aus dem Artikel:
Bei Verbrauchern ist es aber offenbar eine Hürde, allein für die Beratung ein Honorar zu bezahlen. Nach einer Befragung der European Business School ist die Skepsis gegenüber der Honorarberatung vor allem in hohen Stundenhonoraren begründet. Mehr als 70 Prozent der 1400 befragten Bankberater gaben an, dass die Schmerzgrenze ihrer Kunden bei einem Stundensatz von 100 Euro liege - zu wenig für die Berater.
Womit ich mich schwertue... was bitteschön kann ich für meine >100 Euro (= viel Geld) erwarten, wenn ich z.B. 10 oder 20.000 Euro (= ebenfalls viel Geld, aber sicher nicht so viel, dass die Rendite mein Leben verändern könnte) anlegen möchte. Okay, wenn der Honorarberater vor 15 Jahren gesagt hätte: "Kaufen Sie Gold!" ... ich glaube aber kaum, dass er es getan hätte. Und ich wohl auch nicht.

Ein Berater wird einem auch nur irgendetwas raten können (oder haftet er etwa?), heute kann ich dazu kostenlosen Rat im Internet einholen, was mir nicht unbedingt schlechter erscheint, zumal der Prozeß der Entscheidungsfindung nicht nach Stunden abgerechnet wird.

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