BITCOIN

Tagesgespräch zu Wirtschaftsthemen wie Geldmarkt, Börse, Währung, Finanzkrise, Inflation aus Deutschland und der Welt

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Beitrag 07.03.2020, 18:27

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MaciejP
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aerox hat geschrieben:
07.03.2020, 15:57
Bemerkung: wovon hängt der Wert von Bitcoin ab?
Wie bei praktisch allen handelbaren Assets davon, was der Markt dem Bitcoin an Wert zubemisst, abhängig von unterschiedlichen Faktoren wie Verwendungsmöglichkeiten, Verbreitung, Angebot, Nachfrage etc.
Kann nicht ein "FakeCoin" ins Wallet gelangen?
Transaktionen können nur innerhalb des Bitcoin-Netzwerks stattfinden und werden dort durch das Protokoll von Tausenden Rechnern weltweit kontrolliert. Würde jemand versuchen, eine Transaktion durchzuführen, die außerhalb dieses Protokolls stattfindet, würde das auffallen und die Transaktion nicht akzeptiert werden. Theoretisch könnte ein "Fake-Coin" erzeugt werden, wenn ein Angreifer über 50% der aktuellen Rechenpower des gesamten Netzwerks erreichen würde. Das ist aktuell unrealistisch bzw. würde sofort auffallen.
Mittlerweile gibt es etwa 800 Kryptowährungen?
Es dürften mittlerweile sogar um die 3000 sein.
Wieso ist ein Bitcoin in USD handelbar?
Wieso nicht? Wenn genügend Leute bereit sind, USD gegen Bitcoins zu tauschen, dann entsteht ein Handel in diesem Währungspaar. Ist bei anderen Assets ja nicht anders.
Ich las auch, daß sobald eine Transaktion stattfindet, man die betreffenden Personen verfolgen kann.
Nein. Bei einer Transaktion sind nur die beteiligten Bitcoin-Adressen und die gesendeten Beträge öffentlich einsehbar. Es ist zunächst aber noch nicht klar, welche Identität hinter einer bestimmten Adresse steckt.Würdest du mir Coins von deiner Adresse schicken, wüsste ich natürlich, dass diese zu dir gehört, was ich theoretisch irgendwo öffentlich hinterlegen könnte (es gibt bspw. bereits Bestrebungen der EU, solche Adressregister auf Grundlage der Daten von verschiedenen Börsen anzulegen). Du hast allerdings immer die Möglichkeit, neue Adressen zu erzeugen, für die von außen dann nicht klar ist, wem sie zuzuordnen sind.
„Wenn der Durchschnittsmichel Gold kauft, kann er keine Fehler machen.“ – „Gold fliegt nicht weg.“

Beitrag 07.03.2020, 18:51

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aerox
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Gracie. Ich habe meine Meinung geändert. Auf welchem Marktplatz und Hardware-Wallet soll man sich begeben/kaufen? Ich hätte Spielgeld um 100 bis 200 EUR. Schaue mir ab und an, keiserreport an...
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Beitrag 17.03.2020, 10:42

Gemma
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Hi. Kann jemand erklären, warum der Bitcoin so tief ist? Ich dachte Bitcoin wäre nicht so anfällig in Krisenzeiten...

Beitrag 17.03.2020, 11:02

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MaciejP
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Gemma hat geschrieben:
17.03.2020, 10:42
Hi. Kann jemand erklären, warum der Bitcoin so tief ist? Ich dachte Bitcoin wäre nicht so anfällig in Krisenzeiten...
Das ist eine Theorie, die bislang mangels Erfahrungen noch nicht geprüft werden konnte. In einem deflationären Schock, wie wir ihn gerade erleben, sollte auch Bitcoin nach unten gehen, weil es konstruktionsbedingt den Sachwerten relativ ähnlich ist (keine Gegenpartei, beschränktes Angebot). Ein positives Umfeld für Bitcoin wäre m.E. eine Flucht aus dem Finanzsystem, d.h. an dem Punkt, wo die Anleger selbst Banken und Staaten nicht mehr ihr Geld anvertrauen wollen. Dann sollte die Zeit von Kryptos und Edelmetallen gekommen sein. An diesem Punkt sind wir allerdings (noch) nicht.
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Beitrag 17.03.2020, 11:56

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Sapnovela
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MaciejP hat geschrieben:
17.03.2020, 11:02
Gemma hat geschrieben:
17.03.2020, 10:42
Hi. Kann jemand erklären, warum der Bitcoin so tief ist? Ich dachte Bitcoin wäre nicht so anfällig in Krisenzeiten...
Das ist eine Theorie, die bislang mangels Erfahrungen noch nicht geprüft werden konnte. In einem deflationären Schock, wie wir ihn gerade erleben, sollte auch Bitcoin nach unten gehen, weil es konstruktionsbedingt den Sachwerten relativ ähnlich ist (keine Gegenpartei, beschränktes Angebot). Ein positives Umfeld für Bitcoin wäre m.E. eine Flucht aus dem Finanzsystem, d.h. an dem Punkt, wo die Anleger selbst Banken und Staaten nicht mehr ihr Geld anvertrauen wollen. Dann sollte die Zeit von Kryptos und Edelmetallen gekommen sein. An diesem Punkt sind wir allerdings (noch) nicht.
Bitcoin & Co haben in der aktuellen Krise so was von versagt. Ganz offensichtlich ist im Zweifelsfall das Vertrauen in die Liquidität der Kryptos nicht gegeben. Da vertraut man lieber den guten alten Notenbanken. Ich war lange Zeit bullish für Kryptos, aber diese "Asset-Klasse" hat ihren Stresstest nicht bestanden. Vielleicht gibt es noch mal einen zweiten Frühling, aktuell sehe ich den aber nicht
Gehirnwäsche funktioniert wie richtige Wäsche - wenn sie das Objekt lang und heiß genug waschen, schrumpft es. (c) Volker Pispers

Beitrag 17.03.2020, 16:00

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Kursprophet
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Sehe ich ähnlich smilie_06
wobei ich von Kryptos aber auch diesbezüglich nicht viel erwartet habe.

Beitrag 18.03.2020, 10:22

Gemma
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Ok. Das verstehe ich. Bei diesen Preisen (wie gerade Bitcoin), ist es sehr verlockend wieder einzusteigen :D . Die Krise ist ja irgendwann mal vorbei ...

Beitrag 18.03.2020, 12:46

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MaciejP
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Sapnovela hat geschrieben:
17.03.2020, 11:56
Ich war lange Zeit bullish für Kryptos, aber diese "Asset-Klasse" hat ihren Stresstest nicht bestanden.
Wieso ist die aktuelle Situation für dich der Stresstest für Kryptos? Ich verstehe den Gedankengang nicht. Mit Kryptos kann man keine Kredits zurückbezahlen, was in der aktuellen Situation notwendig ist, außer man sie verkauft. Genau das passiert aktuell. Die erste Reaktion in solch einem Fall ist immer, aus allem zu fliehen, was sich zu (Fiat-)Geld machen lässt. Erst wenn die anfängliche Liquiditätsnot überstanden ist, werden sich die Finanzmärkte auf die eigentliche Krisenvorsorge einstellen. Meiner Ansicht nach liegt der eigentliche Stresstest also noch vor uns.
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Beitrag 18.03.2020, 16:01

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Sapnovela
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MaciejP hat geschrieben:
18.03.2020, 12:46
Sapnovela hat geschrieben:
17.03.2020, 11:56
Ich war lange Zeit bullish für Kryptos, aber diese "Asset-Klasse" hat ihren Stresstest nicht bestanden.
Wieso ist die aktuelle Situation für dich der Stresstest für Kryptos? Ich verstehe den Gedankengang nicht. Mit Kryptos kann man keine Kredits zurückbezahlen, was in der aktuellen Situation notwendig ist, außer man sie verkauft. Genau das passiert aktuell. Die erste Reaktion in solch einem Fall ist immer, aus allem zu fliehen, was sich zu (Fiat-)Geld machen lässt. Erst wenn die anfängliche Liquiditätsnot überstanden ist, werden sich die Finanzmärkte auf die eigentliche Krisenvorsorge einstellen. Meiner Ansicht nach liegt der eigentliche Stresstest also noch vor uns.
Das gilt schlicht für alle Asset-Klassen. Natürlich ist in der Null-Zinswelt der Margin-Call der Turbo nach unten. Nur werden die Assets unterschiedlich aggressiv verkauft und unterschiedlich gerne gekauft. Gold ist vergleichsweise stabil, Bitcoin nicht - sieh Dir die Kursentwicklung der letzten 4 Wochen an:
BTC vs Gold.JPG
Bitcoins waren am Ende wohl doch nicht viel mehr als eine Schön-Wetter-Blase.
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
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Beitrag 18.03.2020, 16:03

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Sapnovela
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Gemma hat geschrieben:
18.03.2020, 10:22
Ok. Das verstehe ich. Bei diesen Preisen (wie gerade Bitcoin), ist es sehr verlockend wieder einzusteigen :D . Die Krise ist ja irgendwann mal vorbei ...
Viel Erfolg, berichte mal davon. Ich denke ich werde lieber in ausgewählte Aktien (Nestle, Roche, CocaCola & Freunde) und ggf. Platin gehen. Immerhin sind bei BTC ja jetzt die Kosten der Transaktionen übersichtlich ;)
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Beitrag 19.03.2020, 14:35

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MaciejP
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Sapnovela hat geschrieben:
18.03.2020, 16:01
Gold ist vergleichsweise stabil, Bitcoin nicht - sieh Dir die Kursentwicklung der letzten 4 Wochen an:
Dass Bitcoin deutlich volatier als andere Assets sind, ist ja nun nichts Neues. Als Gold im letzten Jahr 15% nach oben gegangen ist, hat sich Bitcoin im Preis verdreifacht. Jetzt wird die Bewegung mit einem ähnlichen Skalierungsfaktor wieder rückgängig gemacht. Ich sehe in den Marktbewegungen bisher noch nichts, was mich an der ganzen Assetklasse zweifeln lassen würde.
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Beitrag 19.03.2020, 15:25

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Kursprophet
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Für mich nichts greifbares und grundsätzlich eine Spekulation in Blaue smilie_13

Wird sich irgendwann vielleicht einmal ändern aber aktuell und wahrscheinlich auch noch die nächsten Jahre sind Kryptos für mich sowas von kryptisch das ich lieber an nem Maple nuckel
als mir sowas ans Bein zu binden 8)

Bei nem Blackout kann man sich damit nichtmal mehr den Pöter abwischen
und alleine schon deshalb würde ich selbst ne ``Wella Aktie``klar bevorzugen :lol:

Bleibt also mehr für dich was doch auch schön ist oder smilie_15

Beitrag 18.09.2020, 13:35

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MaciejP
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(Ich setze die Diskussion aus dem Prognosefaden mal hier fort. Evtl. könnte Ladon die Beiträge von dort noch hierher verschieben?)
rcp48 hat geschrieben:
17.09.2020, 18:48
Wenn nun SHA 256 wertlos ist. oder wenn man sogar in dem SHA 256 einen "eingebauten Fehler" findet welcher das ganze erleichtert diese Verschlüsselung zu knacken ist Bitcoin absolut wertlos... denn man kann dann den schlüssel für jeden BItcoin berechnen.
Hash- bzw. SHA-2-Funktionen sind nach aktuellem Stand der Technik relativ unempfindlich gegen Quantenangriffe. Quantencoputer sind nicht einfach nur (exponentiell) schneller als normale Rechner. Sie sind nur wirklich effektiv für die Berechnung von ganz bestimmten Problemen, für die es spezielle Algorithmen gibt. Für besagte Hash-Funktionen gibt es die bisher nicht. Es existieren dagegen bereits eine Menge Ansätze für Algorithmen, die selbst duch Quantencomputer nicht geknackt werden können.

In der Geschichte war es bisher immer so, dass Codeknacker den Verschlüsselungsmethoden hinterhergelaufen sind. Mit einer fortschreitenden Entwicklung von Quantencomputern werden sehr wahrscheinlich also auch neue Methoden entwicklert werden, um sich vor solchen Angriffen zu schützen. Die Bitcoin-Community wird daher auch Änderungen am Protokoll vornehmen, sollte eine ernste Gefahr für das Brechen der Verschlüsselung bestehen. Ich sehe Quantencomputer für den Kryptobereich daher eher als geringe Gefahr. Wirklich große Summen ließen sich durch den Einsatz solcher Rechner vermutlich an ganz anderen Stellen machen.
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Beitrag 18.09.2020, 14:39

rcp48
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MaciejP hat geschrieben:
18.09.2020, 13:35
(Ich setze die Diskussion aus dem Prognosefaden mal hier fort. Evtl. könnte Ladon die Beiträge von dort noch hierher verschieben?)
rcp48 hat geschrieben:
17.09.2020, 18:48
Wenn nun SHA 256 wertlos ist. oder wenn man sogar in dem SHA 256 einen "eingebauten Fehler" findet welcher das ganze erleichtert diese Verschlüsselung zu knacken ist Bitcoin absolut wertlos... denn man kann dann den schlüssel für jeden BItcoin berechnen.
Hash- bzw. SHA-2-Funktionen sind nach aktuellem Stand der Technik relativ unempfindlich gegen Quantenangriffe. Quantencoputer sind nicht einfach nur (exponentiell) schneller als normale Rechner. Sie sind nur wirklich effektiv für die Berechnung von ganz bestimmten Problemen, für die es spezielle Algorithmen gibt. Für besagte Hash-Funktionen gibt es die bisher nicht. Es existieren dagegen bereits eine Menge Ansätze für Algorithmen, die selbst duch Quantencomputer nicht geknackt werden können.

In der Geschichte war es bisher immer so, dass Codeknacker den Verschlüsselungsmethoden hinterhergelaufen sind. Mit einer fortschreitenden Entwicklung von Quantencomputern werden sehr wahrscheinlich also auch neue Methoden entwicklert werden, um sich vor solchen Angriffen zu schützen. Die Bitcoin-Community wird daher auch Änderungen am Protokoll vornehmen, sollte eine ernste Gefahr für das Brechen der Verschlüsselung bestehen. Ich sehe Quantencomputer für den Kryptobereich daher eher als geringe Gefahr. Wirklich große Summen ließen sich durch den Einsatz solcher Rechner vermutlich an ganz anderen Stellen machen.
Mit der Aussage hast du natürlich schon auch Recht. Problem ist aber mit dem Hinterherhinken immer.
Was ist wenn sie mal doch schneller sind.
Und was ist wenn es gewünscht wird. Das es scheppert.

Ich sehe das ganze elektronikgeld nur als 0 und 1 gespeichert auf nem datenträger... wie auch immer.
Also grundsätzlich 1 zu 1 kopierbar und rel. leicht manipulierbar ist...

UND.
das relativ easy zu zerstören ist. :-)

Beitrag 18.09.2020, 21:21

Escudo
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rcp48 hat geschrieben:
18.09.2020, 14:39
Mit der Aussage hast du natürlich schon auch Recht. Problem ist aber mit dem Hinterherhinken immer.
Was ist wenn sie mal doch schneller sind.
Und was ist wenn es gewünscht wird. Das es scheppert.

Ich sehe das ganze elektronikgeld nur als 0 und 1 gespeichert auf nem datenträger... wie auch immer.
Also grundsätzlich 1 zu 1 kopierbar und rel. leicht manipulierbar ist...

UND.
das relativ easy zu zerstören ist. :-)
Was dann auch für fast alle Euros, Dollars und sonstige FIATs gilt, Bargeld macht irgendwas um 2% (?) der Geldmenge aus? Deswegen sind wir ja auch alle hier, richtig? Heißt hier ja nicht FIAT.de oder EURO.de :roll:

Was passiert eigentlich, wenn z.B. die Konten Deutsche Bank per Ransomware "verschlüsselt" werden? Ok, klar Back-up, aber in der Realität dauert das ewig lange und ist niemals vollständig. Gibt es irgendwo doppelte Buchführung oder ist das Geld dann "unbekannt"/ verschwunden ?
Mit Gold ist jede Festung zu erobern.

Beitrag 19.09.2020, 09:53

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aerox
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Bitcoin-Bruchstücke (BTC) verdienen und

Hallo,
durch "Bullshit-Jobs", bsp. durch Anzeigen anklicken(Adblock und host file entsprechend ändern, da viel Schweinekram und Casino-Anbieter auf dieser Art, Leute verführen möchten!) und Online-Umfragen beantworten, kann man Bitcoin-Bruchstücke (BTC, Achtung, nicht Bitcoin Cash oder Andere) verdienen, dies mache ich, seit paar Wochen Bsp. mit
firefaucet.win

Allgemein geht es um faucet Websites (viel im Internet diskutiert).
Dies habe ich gemacht, um überhaupt ein Grundverständnis zu bekommen.

Ich habe mich durch Max Keiser und Stacey Herbert. die auf ihrem Show seit 2012 Bitcoin empfahlen(neben Glänzendem) soweit überzeugen lassen, "günstig" zu kaufen (bei bitcoin.de, die in DE stark kontrolliert wird). Nur soviel, daß man mit Totalverlust nicht eine Lebenskatastrophe erlebt.

Was man sieht, es gibt sehr viele Aktivität und Idealisten.
Mal schauen, was eine Regierung(egal in eigener Währung wie hoch verschuldet), die immer noch ein Macht-/Gewaltmonopol hat, durchlassen wird.

Bitcoin ist für Normalsterbliche überhaupt nicht anonym.

Meine bisherige Erfahrung: das Aufpassen von Bitcoin-Schließfach ist mit viel Arbeit verbunden und Bitcoin(BTC, nichts Anderes) ist als Anlage zu verstehen, wird kaum eine normale einfache Papier-Währung. Dafür ist sie zu kompliziert.

In China wird um die 50% BTC geschlürft, weil die Energiekosten niedrig sind.
Derjenige Bitcoin-Liebhaber, der meint, das ist für die offene Grenze Internet unwichtig: naja!

Was man sieht: unglaublich viele Betrüger-Websites und Mining-Diebe.
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Beitrag 19.09.2020, 15:06

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MaciejP
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rcp48 hat geschrieben:
18.09.2020, 14:39
Mit der Aussage hast du natürlich schon auch Recht. Problem ist aber mit dem Hinterherhinken immer.
Was ist wenn sie mal doch schneller sind.
Und was ist wenn es gewünscht wird. Das es scheppert.
Dann hätte das enorme Auswirkungen auf jegliche elektronische Datenspeicherung, die irgendwas mit Kryprographie zu tun hat. Bitcoin wäre dann ein kleiner, unbedeutender Nebenschauplatz. Die einzige Absicht könnte hier eine Zerstörung der Kryptowährungen sein, wirtschaftlich würde so ein Angriff wohl keinen Sinn machen. Sobald bekannt ist, dass Bitcoin kompromittiert wäre, würde der Martkwert so stark sinken, dass alle erbeuteten Coins des Angreifers wertlos wären. Da wäre es sicher sinnvoller, seinen Quantencomputer für andere Zwecke einzusetzen, die letztlich einen Profit oder Wissens-/Machtvorsprung versprechen. Diesen Technologievorsprung zu verspielen, indem man nur auf eine Zerstörung der Kryptos abzielt, erscheint mir kein wirklich plausibles Szenario.
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Beitrag 19.09.2020, 16:28

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Silversurfer1984
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aerox hat geschrieben:
19.09.2020, 09:53


Meine bisherige Erfahrung: das Aufpassen von Bitcoin-Schließfach ist mit viel Arbeit verbunden und Bitcoin(BTC, nichts Anderes) ist als Anlage zu verstehen, wird kaum eine normale einfache Papier-Währung. Dafür ist sie zu kompliziert.

Was man sieht: unglaublich viele Betrüger-Websites und Mining-Diebe
Glaubst Du wirklich, dass es zu kompliziert für viele ist? Die meisten hier sind doch mit C64 und so weiter groß geworden und die Jüngeren allemal intensiver mit PC verbunden.

Mir scheint es eher so, dass die „Öffentlichkeit“ davor warnt, weil es Vermögen von alternativen Assets und dem Gesamtmarkt abzieht.

Mittlerweile sind 36 % institutioneller Investoren aus den USA und Europa in BITCOIN investiert. Zudem gibt es mittlerweile 1,1 Millionen aktive Bitcoin-Accounts und man nähert sich dem Wert von 2017. Dennoch kann ich sehr gut verstehen, dass man um dieses Asset einen großen Bogen schlägt, weil die Volatilität besorgniserregend sein kann. Hier bedarf es guter Nerven und einem Langem Atem. Zudem einer sehr proaktiven Beobachtung des Gesamtmarkts, weil man viele Risiken nicht kleinreden kann.
Der mit dem Gold tanzt. The Wolf of Goldstreet. Fiatiminator.

Beitrag 20.09.2020, 13:52

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aerox
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@SilverSurfer1984
eben "investiert" als (langfristige) Anlage(wie Edelmetalle und Agrar-Land), nicht als tägliche Währung.
Ja, als normale Tauschwährung ist der BTC-Vorgang zu komplex, man muß viel mehr beachten, als bei (der dummen) Kartennutzung.
Die Meinung, die jüngere Generation(die viel Zeit mit Videospielen-Apps verbringt?) versteht wirklich, wie Hacker arbeiten, teile ich nicht. Durch meine begrenzte Erfahrung des Bitcoin-Verdienens:
es gibt schier unendliche bunte und glitzernde Websites, die zu Casino-Spielen locken...

Von wegen Anonym! Und wie gesagt, Chinas-Miner nutzen die erheblich geringer Strompreise aus, wer glaubt, daß (auch) China's Regierung BTC freie Fahrt erlaubt/gar dagegen nicht vorzugehen weiß, kann es gerne glauben...ich werde nur soviel kaufen/verdienen, daß der totale Verlust mich nicht in einer Katastrophe führt.

Nicht vergessen: Regierungen haben ein Gewalt-Monopol. Die Vorstellung, gerade in Krisenzeiten, seien Kryptos sicher(sowohl von Regierungen als auch von kriminellen Hackern)...
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Beitrag 20.09.2020, 18:01

Aluhut
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Wurde hier schon erwähnt das Bitcoin eine digitale Illusion ist? Der halluzinierte Wert besteht allein in der Begrenzung und der Energieverschwendung der Berechnung. Die Halluzination ist weder Geld mit dem du Lebensmittel kaufen kannst noch wird ein Gut produziert woraus sich der Wert errechnen ließe. Es sind auch keine Coins! Sie existieren physisch nicht und das Wort Coins wird nur benutzt um die Leute zu verarschen.

Wenn die Wale wie Vinkelvoss die ihr Facebookvermögen investiert haben aussteigen geht die Lüge unter. Spätestens beim Stromausfall und Hungersnot erkennen die paar Hanseln das ihre Wallets tot sind. Die große Masse interessiert sich eh nicht dafür. Ich freue mich drauf wenn dieses Spinner die diesen Blödsinn pushen alles verlieren. Hallo Marc "Bitcoin" Friedrich.

Gold und Silber durchschreiten die Jahrtausende. Mit oder ohne Menschheit.

Die Bitcoinlüge ist dazu nicht fähig da sie menschengemachte Infrastruktur benötigt.

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