Ja gut, man muss natürlich keine Quittungen haben. Aber dann ist es nicht ganz einfach im Schadensfall, die Beweispflicht liegt schließlich beim Versicherten. Aber jeder wie er mag.Puschel hat geschrieben: ↑27.01.2024, 21:17Wieso muss man da Quittungen haben? Wäre mir jetzt neu.Sapnovela hat geschrieben: ↑27.01.2024, 12:21 Natürlich muss man dann Quittungen haben.![]()
Es mag im Schadensfalle durchaus hilfreich sein um den Eigentumsnachweis bzw. den Herkunftsnachweis zu erbringen, das war es dann aber auch schon.
Bankschließfächer werden knapp
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Regel: Versicherungen zahlen nur das was sie MÜSSEN (um die anderen vor zu hohen Gebühren zu schützen; böse Zungen sagen um den Gewinn zu maximieren).
Wer Versicherungen, Banken und Staat als seine Freunde sieht, die ihm im Schadensfalle helfen, sollte dringend ärztlichen Rat (und die leben auch nur von den Kranken) einholen.....
Sorry, aber ich verstehe das nicht.Sapnovela hat geschrieben: ↑28.01.2024, 15:38Ja gut, man muss natürlich keine Quittungen haben. Aber dann ist es nicht ganz einfach im Schadensfall, die Beweispflicht liegt schließlich beim Versicherten. Aber jeder wie er mag.Puschel hat geschrieben: ↑27.01.2024, 21:17Wieso muss man da Quittungen haben? Wäre mir jetzt neu.Sapnovela hat geschrieben: ↑27.01.2024, 12:21 Versicherung kostet ca. 1 Promille pro Jahr. Natürlich muss man dann Quittungen haben.![]()
Es mag im Schadensfalle durchaus hilfreich sein um den Eigentumsnachweis bzw. den Herkunftsnachweis zu erbringen, das war es dann aber auch schon.![]()
Nach dem Schadenfall: Inwiefern beweist (oder hilft zu beweisen) eine Quittung eines Wertgegenstandes aus EM, das besagter Wertgegenstand auch tatsächlich zum Zeitpunkt des Schadeneintritts im Schließfach gewesen sein soll?
Irgendwie stehe ich da auf dem Schlauch.
Wir kommen der Sache näher. Genau das ist die Frage: "Wie beweise ich der Versicherung, dass die besagten Gegenstände im Schließfach waren?"Puschel hat geschrieben: ↑28.01.2024, 17:30Sorry, aber ich verstehe das nicht.Sapnovela hat geschrieben: ↑28.01.2024, 15:38Ja gut, man muss natürlich keine Quittungen haben. Aber dann ist es nicht ganz einfach im Schadensfall, die Beweispflicht liegt schließlich beim Versicherten. Aber jeder wie er mag.Puschel hat geschrieben: ↑27.01.2024, 21:17
Wieso muss man da Quittungen haben? Wäre mir jetzt neu.
Es mag im Schadensfalle durchaus hilfreich sein um den Eigentumsnachweis bzw. den Herkunftsnachweis zu erbringen, das war es dann aber auch schon.![]()
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Nach dem Schadenfall: Inwiefern beweist (oder hilft zu beweisen) eine Quittung eines Wertgegenstandes aus EM, das besagter Wertgegenstand auch tatsächlich zum Zeitpunkt des Schadeneintritts im Schließfach gewesen sein soll?
Irgendwie stehe ich da auf dem Schlauch.
Jetzt vergleiche die Wahrscheinlichkeit einer glaubwürdigen und am Besten gerichtefesten Schilderung des Sachverhaltes, wenn man noch nicht mal belegen kann, dass man diese Gegenstände irgendwann überhaupt mal gekauft oder geerbt hat. Foto mit Tageszeitung ist gut und schön, aber die Versicherungen haben auch schon von Aliexpress und den 2 Euro Kopien der gängigen Unzen gehört.
Jeder kann ja mal bei seiner Versicherung nachfragen, was die sehen wollen und mit hoher Wahrscheinlichkeit stehen dann die Kaufbelege ganz oben auf der Liste. Was reicht man denn sonst bei Versicherungen im Schadensfall ein... gestohlenes Fahrrad, etc. Kaufbelege. Dazu kommen natürlich noch x weitere Sachen.
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Verfolge die Argumentation aus naheliegenden Gründen gespannt. Gerne auch mit bekannten Beispielen zur Regulierung.
mit dankbarem Gruß
Clint
Hmm... Und mit welchem Beleg beweise ich jetzt, dass ich den Krügi vor 40 Jahren zur Firmung geschenkt bekommen habe?Sapnovela hat geschrieben: ↑29.01.2024, 22:09 ...wenn man noch nicht mal belegen kann, dass man diese Gegenstände irgendwann überhaupt mal gekauft oder geerbt hat.
Die erste Frage war: Was benötige ich an Unterlagen, um den Inhalt meines ausgeraubten Schließfaches zu beweisen?
Antwort: Beweisen wird sehr schwierig. In der Regel sind Sie ja alleine im Tresorraum und können dort ihr Schließfach so befüllen wie Sie möchten. Es gibt in der Regel keine Person, die die Wertgegenstände, Urkunden, Sparbücher usw., also den Inhalt offiziell dokumentiert.
Ansonsten sollten Sie alles parat halten, was die Existenz der gestohlenen Sachen beweisen kann. Wie z.B. Rechnungen, Gutachten, Bilder und Fotos, Duplikate und Kopien, mögliches Zubehör wie spezielle Verpackungen, Zertifikate u.ä..
Frage: Was ist, wenn die Rechnung fehlt? Bekomme ich den Verlust dann nicht erstattet?
Antwort: Es gibt noch andere Möglichkeiten die Existenz darzulegen. Bilder und Fotos vom Gegenstand zum Beispiel. Zu einem hundert Jahre alten Brillant-Collier gibt es vielleicht keine Rechnung mehr, aber Fotos wo die Besitzerin dieses Collier bei einem Familienfest trägt. Das ist dann auch schon sehr hilfreich und auch glaubhaft.
Eine Rechnung ist nicht der Schlüssel dazu, ob erstattet wird oder nicht. Es gibt einige Fälle, wo eine Rechnung bereits von Anfang an fehlt: Ein wertvolles Geschenk zu einem seltenen Anlass zum Beispiel. Oder als Teil eines Erbes, auch Kauf von Privat.
Dazu die Fälle, wo die Rechnungen mitsamt der Wertgegenstände verschwunden oder vernichtet wurden. Immer wieder lagern Versicherte die Dokumente dazu bei den Wertgegenständen. Im Schadenfall ist dann oftmals alles weg.
(Den Rest ihrer Aussage, wie man das vermeidet, lasse ich mal weg)
Abschlussfrage: Beweist eine Rechnung irgendwas?
Antwort: Nein. Sie hilft aber sehr dabei, die Existenz der gestohlenen Wertgegenstände aus dem Schließfach darzulegen. Bei sämtlichen aufgelisteten Wertgegenständen, Urkunden usw. die im Schadenfall benannt werden, muß es plausibel sein, dass besagte Gegenstände auch tatsächlich vor Ort gewesen sein könnten bzw. in Ihrem Besitz gewesen sind. Dies kann mittels einer Rechnung plausibel dokumentiert werden.
Negativbeispiel: Ihr Sohn hat seine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und Sie schenken ihm zu diesem Ereignis eine neue Armbanduhr einer bekannten schweizer Luxusmarke.
Sie haben nun eine Rechnung auf Ihren Namen über eine Uhr mit sehr hohem Wert, nur den Wertgegenstand selber besitzen sie überhaupt nicht mehr. Die Rechnung beweist also nur, das an einem bestimmten Datum ein bestimmter Artikel von Firma XY an Sie verkauft wurde. Nichts weiter.
Daher ist es wichtig, das Sie alle Gegenstände im Schließfach so gut wie möglich dokumentieren können und auch aktuelle Fotos davon machen. Das gilt grundsätzlich auch für den Rest des Hausrats. Im Schadenfalle ist jeder Hinweis hilfreich für die Versicherung.
Meine Ausführungen gelten natürlich nur für unser Versicherungshaus. Inwiefern andere Versicherungen möglicherweise nur Wertgegenstände mit Rechnungen akzeptieren, weiss ich nicht.
-----Ende.
Da die Dame sehr schnell gesprochen hat, kam ich mit meinen Kurzaufzeichnungen nicht immer hinterher. Somit ist einiges als Zitat, anderes sinngemäß wiedergegeben.
Ergo: Als regelrechten Beweis für irgendwas scheint eine Rechnung oder auch Quittung hier nicht zu taugen, aber sie ist ein großer Baustein zur Erläuterung des Sachverhalts im Schadenfall. Zwei Zauberworte meine ich da rausgehört zu haben: Glaubhaft und Plausibel.
Da ich kaum Rechnungen habe verwahre ich meine emails schon über Jahrzehnte auf (deshalb nur POP), mache Fotos der Gegenstände solange diese Valoren II sind und halte eine upgedatete Liste der Gegenstände(natürlich nicht mit diesen an einem Ort). Den Trallala mit Fotos und Zeitung zusammen erspare ich mir. Fotos werden von mir so gemacht, das diese eineindeutig meiner Wohnung zuzuordnen sind. Da ich NICHT BEWEISEN muss sondern Glaubhaft machen muss lt BGH (Versicherungen sind hier schon öfters auf die Nase gefallen) sollte dies ausreichen. Im Falle eines Falles muss man halt Gerichte bemühen.
Vielleicht hilfts
puffi
So hatte ich das schon vorher vermutet und geschrieben.puffi hat geschrieben: ↑30.01.2024, 17:57 Es geht doch um die sogenannte "Glaubhaftmachung". Puschel und wie die Dame gesagt hat sind Rechnungen ein Mittel dafür aber natürlich kein Beweis.
Das wäre dann der nächste Punkt. Eine "Beweispflicht beim Versicherten" kann es theoretisch gar nicht geben, da ich nicht wirklich was beweisen kann. Liegt in der Natur der Sache. Das ginge allerdings, wenn ich z.B. jedesmal einen Notar mit zum Schließfach nehme, der tatsächlich alle einzelnen Wertgegenstände protokolliert und dokumentiert. Anschliessend wird das Fach versiegelt.puffi hat geschrieben: ↑30.01.2024, 17:57 Da ich NICHT BEWEISEN muss sondern Glaubhaft machen muss lt BGH ......
Die Sache mit Aliexpress ist wohl mehr was für den Hausratversicherungsbetrug zuhause.Sapnovela hat geschrieben: ↑29.01.2024, 22:09 Wir kommen der Sache näher. Genau das ist die Frage: "Wie beweise ich der Versicherung, dass die besagten Gegenstände im Schließfach waren?"
Jetzt vergleiche die Wahrscheinlichkeit einer glaubwürdigen und am Besten gerichtefesten Schilderung des Sachverhaltes, wenn man noch nicht mal belegen kann, dass man diese Gegenstände irgendwann überhaupt mal gekauft oder geerbt hat. Foto mit Tageszeitung ist gut und schön, aber die Versicherungen haben auch schon von Aliexpress und den 2 Euro Kopien der gängigen Unzen gehört.
Ich denke nicht, das jemand ein Schließfach für Geld mietet, möglicherweise eine Versicherung deswegen abschliesst, seine Fernost-Fakes darin aufbewahrt, einen gewissen Aufwand mit der Dokumentation betreibt und dann nur noch, möglicherweise Jahre oder Jahrzehnte, darauf warten darf, bis endlich sein Schließfach gewaltsam geplündert wird.
Einen versicherten Schadenfall im eigenen Zuhause kann man selber arrangieren. Einen versicherten Schadenfall im Tresorraum eines Schließfachanbieters wohl kaum.
Die freundliche Dame der Versicherung sagte: "Ich habe jetzt keine Zahlen zur Hand, aber Schadenfälle (Wertgegenstände) in Schließfachanlagen sind verschwindend gering im Gegensatz zu denen, die sich zu Hause abspielen."
Gut zusammengefasst. Wie schon geschrieben... jeder wie er will. Ich halte den "glaubwürdigen und plausiblen" Nachweis mit Kaufquittungen einfacher zu führen, als ohne. Insbesondere wenn es am Ende um größere Beträge geht.Puschel hat geschrieben: ↑30.01.2024, 17:15 Ergo: Als regelrechten Beweis für irgendwas scheint eine Rechnung oder auch Quittung hier nicht zu taugen, aber sie ist ein großer Baustein zur Erläuterung des Sachverhalts im Schadenfall. Zwei Zauberworte meine ich da rausgehört zu haben: Glaubhaft und Plausibel.
https://cointelegraph.com/magazine/wtf- ... d-in-1971/
Das kuriose an dem Fall ist mal wieder die Sicherheit der Sparkasse. Die Täter spazieren da irgendwie rein, überwinden ein paar Räume bis zu diesem Lagerraum, kloppen die ersten Steine der Mauer großflächig raus, setzen einen Spezialbohrer an und bohren sich durch die Betonwand. Kein Alarm geht an. Das ist ja ein Witz, ein schlechter.
Quelle: https://www.t-online.de/nachrichten/pan ... ehen-.htmlSie flüchteten in einem Audi
Millionen-Coup im Ruhrgebiet: Video zeigt mutmaßliche Täter
Es ist ein spektakulärer Coup mit Beute in Millionenhöhe. Jetzt hat die Polizei Gelsenkirchen erste Hinweise auf die unbekannten Täter – und gibt Details bekannt.
Nach dem spektakulären Einbruch in eine Sparkassen-Filiale in Gelsenkirchen verfolgen die Ermittler eine konkrete Spur.
Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, meldeten sich Zeugen, die in der Nacht auf Sonntag mehrere Männer gesehen hätten, wie sie mit großen Taschen durch ein angrenzendes Parkhaus gelaufen seien.
Außerdem konnten die Ermittler bereits Videos aus dem Parkhaus sichten: Darauf sei ein schwarzer Audi RS 6 zu sehen, wie er in den frühen Morgenstunden des Montags das Parkhaus verlässt. Die mutmaßlichen Täter in dem Auto seien alle maskiert. Das Kennzeichen des hochmotorisierten Autos sei zuvor in Hannover gestohlen worden.
Polizei nennt Tat "filmreif"
Schon unmittelbar nach der Tat hatte die Polizei erklärt, dass sie von professionellen Tätern ausgehe. Ein Sprecher der Polizei bezeichnete die Täter auf Anfrage von t-online als "clever" – der Coup sei "filmreif". Die Täter waren vermutlich während der Weihnachtstage in das Bankgebäude eingedrungen: Nach jetzigem Ermittlungsstand bohrten sie ein überdimensionales Loch in eine Wand des Tresorraums und plünderten die Schließfächer. Wie die Sparkasse mitteilte, wurden über 95 Prozent der Kunden-Schließfächer aufgebrochen.
Laut Polizei werde der Wert der Beute aktuell auf eine zweistellige Millionensumme geschätzt. Die Deutsche Presseagentur berichtet unter Berufung auf Sicherheitskreise von bis zu 30 Millionen Euro.
Nach der spektakulären Tat versammelten sich am Montag zwischenzeitlich rund 200 Kunden der Bank vor dem Gebäude. Sie verlangten Zutritt zu der Bankfiliale – und Auskunft darüber, was mit ihren Wertgegenständen geschehen sei. Schließlich musste die Polizei ausrücken und den Tatort sichern.
https://www.focus.de/panorama/welt/neue ... 1ca8b.html
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Geld aus der Kriminalität wird nicht ausgeschlossen. Inwiefern unsere Kulturbereicherer da eine Rolle spielen, wird sich zeigen. Auf dem Bild vom "Focus" bildeten diese augenscheinlich wohl die Mehrheit der wartenden Menge vor der Sparkasse.
Ich zitiere hier nur das Wesentliche, was die neuen Erkenntnisse und die "Beute" angeht. Der Link zum kompletten Artikel ist unter dem Beitrag.
Quelle: https://www.t-online.de/nachrichten/pan ... lizei.htmlMillionen-Coup in Sparkasse
Brisanter Verdacht zur Beute kommt auf
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Sparkassen-Raub in Gelsenkirchen: Polizei prüft Hinweise
Im Gelsenkirchener Sparkassen-Coup werden nach Polizeiangaben Videosequenzen aus einem angrenzenden Parkhaus geprüft, die die Flucht von maskierten Personen und zwei Fahrzeugen zeigen sein sollen. Überwachungskameras fingen offenbar einen hochmotorisierten schwarzen Wagen ein, der möglicherweise ein PS-starker Audi sein könnte. Beim zweiten Wagen könnte es sich um einen weißen Kleintransporter handeln, den die Täter als Fluchtfahrzeug genutzt haben könnten.
Die Sequenzen stammen offenbar aus einer WhatsApp-Gruppe, in der sich Betroffene des Millionen-Raubs aus der Sparkassen-Filiale in Gelsenkirchen zusammengeschlossen haben. Weitere Details zu den Videos nannte die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen allerdings nicht. Sie appellierte allerdings an Zeugen, Hinweise nicht in den sozialen Medien zu verbreiten, sondern sich direkt an die Ermittler zu wenden.
Bereits am Dienstag hatten die Ermittler bekannt gegeben, dass Videokameras in dem Parkhaus am frühen Montagmorgen den schwarzen Wagen mit einem gefälschten Kennzeichen aus Hannover erfasst hätten. Hinzu kommt, dass das Kennzeichen des weißen Wagens mittlerweile bekannt sei, erklärte ein Polizeisprecher am Mittwoch, ohne weitere Details im Zusammenhang zum Millionen-Raub in der Sparkassen-Filiale zu nennen.
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Hohe Summen lagerten in den Schließfächern der Sparkassen-Filiale
Damit wäre es einer der größten Coups in der bundesdeutschen Kriminalgeschichte. Zudem soll sich die Zahl der Geschädigten auf mehr als 2.500 Sparkassen-Kunden belaufen.
Laut dem Bericht der "Welt" fallen bei dem Bankraub in der Sparkasse auch die teils hohen Summen in den aufgebrochenen Schließfächern ins Auge. Einzelne Kunden sollen bis zu 100.000 Euro in bar eingelagert haben. Allerdings versichert die Sparkasse nur Beträge bis 10.000 Euro.
Millionen-Raub in Sparkasse: Ermittler haben brisanten Verdacht
Wie die "Welt" weiter berichtet, gehen die Ermittler davon aus, dass das in den Schließfächern der ausgeraubten Sparkassen-Filiale hinterlegte Geld teilweise auch aus der organisierten Kriminalität stammen könnte. Die Bar-Beträge seien auffällig hoch. Der Verdacht der Ermittler weiter: Die Tresorknacker könnten von den eingelagerten Vermögen gewusst haben.
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Unversteuert wäre das auch nicht wirklich. Man darf die monetäre Inflation, die i.d.R. zur Preisinflation führt, durchaus als Steuer verstehen, einen Währungscrash als 100%-Steuer.
Soll das ein fürchterlich diskriminierender Blondie-Witz sein? Ein Fall von "Hass und Hetze" (immer im Doppelpack rezitieren, so schreibt es der Programmierer vor)?
Alles nicht so schlimm, weil nur Gangster anderen Gangstern das Geld abgenommen haben und es doch 3000x die Richtigen getroffen hat?
Unser Titel "Bankschließfächer werden knapp" könnte bald überaltert sein. Vorschlag für neuen Faden: "Bankschließfächer im Überangebot, billig wie nie - Warum greift ihr nicht zu?"
Die pauschale Dämonisierung der Schwarzarbeit beruht auf einer unterkomplexen Betrachtung. Schlecht sind erstmal die Extrema 0% bzw. 100%. Das ist so, wie mit dem Bäcker. Wenn das jeder machen würde! Alle wären Bäcker. Dann wären wir bald tot. Es gäbe keinen Bauern mehr, der Getreide anbaut, keinen Arzt, keinen Backofenbauer, - nur noch Tote. Mit 0 Bäckern eben auch.
So ziemlich jeder ü.30 dürfte Fälle kennen, in denen Projekte (und somit BIP, Steuern, Sozialabgaben,...) nur mit einem gewissen Anteil Schwarzarbeit zustande kommen konnten. Ich musste nicht erst 30 werden, um das zu erfahren. Wenn der Bäcker die Bremsen am Auto seines Nachbarn "repariert", letzterer sich dann um den Baum wickelt, ist diese Schwarzarbeit schlecht, obwohl das Beerdigungs-BIP höher ausfallen dürfte, als das entfallene Werkstatt-BIP., das -sagen wir- 500 betragen hätte, von denen aber immerhin 50 (als Schwarzarbeiterlohn) Kneipen-BIP erzeugt haben. Wenn das öfter vorkommt, schaffen wir Arbeitsplätze in der Beerdigungsindustrie und in der Gastronomie. - Volkswirtschaft kennt nun mal keine Moral.
Eugen Roth lässt grüßen.
Das Allerwichtigste überhaupt ist aber:
Ich wünsche Euch allen ein superschönes neues Jahr!
Hört das jetzt gar nicht mehr auf?
Nächster Bruch von Schließfächern in einer Bankfiliale:
Quelle: https://www.t-online.de/nachrichten/pan ... etsel.htmlNächster Vorfall in Nordrhein-Westfalen
Diebe knacken Bankschließfächer – mitten am Tag In einer Bankfiliale in Halle in Westfalen haben Unbekannte vier Schließfächer aufgebrochen. Die Polizei steht vor einem Rätsel.
In einer Bankfiliale in Halle in Westfalen haben Unbekannte am Dienstagmittag vier Schließfächer aufgebrochen. Die Täter schlugen während der regulären Geschäftszeiten zu, wie die Polizei mitteilte. Wie der oder die Täter unbemerkt in den Schließfachbereich gelangen konnten, ist bislang unklar.
Die Bank hat nach ersten Erkenntnissen bereits Kontakt zu den betroffenen Kunden aufgenommen. Zur Höhe des entstandenen Schadens können die Ermittler derzeit noch keine Angaben machen. Die Polizei bittet nun Zeugen, sich zu melden, falls sie verdächtige Beobachtungen gemacht haben.
Coup erinnert an Raub in Gelsenkirchen
Der Fall in Halle reiht sich in eine Serie ähnlicher Vorfälle in Nordrhein-Westfalen ein. Erst am 17. Dezember wurden in Bonn zwei aufgebrochene und geleerte Schließfächer entdeckt. In diesem Fall steht ein ehemaliger Bankmitarbeiter unter Verdacht.
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Von daher weiß man nicht, ob dieses Bild von Schließfächern tatsächlich aus irgendeiner Bankfiliale stammt. Hier mal ein Ausschnitt aus dem Bild: Was ist das denn bitteschön für ein Schließmechanismus?
Nur so ein popeliges Blech, gehalten von einem kleinen Schräubchen soll das Schliessfach vor Aufbruch und so den werthaltigen Inhalt vor Diebstahl schützen?
Oder greift hier eine Sicherungstechnik, die weitaus komplexer ist und die ich nicht kenne?