Bundesbank will deutsches Gold heim holen

Tagesgespräch zu Wirtschaftsthemen wie Geldmarkt, Börse, Währung, Finanzkrise, Inflation aus Deutschland und der Welt

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Klappt es letztendlich das Gold zurück zu holen?

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Nein, die deutsche Politik wird es untergraben
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Nein, die deutsche Politik wird es untergraben
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Nein, die ausl. Lagerstätten/Zentralbanken werden es nicht raus rücken
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Beitrag 25.01.2013, 20:20

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Ladon
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@ MaciejP

Kann schon sein, dass es "dann" keine EZB mehr gibt. Oder? Es wird eher wahrscheinlich so sein, dass es die Institution schon noch gibt, vielleicht heißt sie anders ... so läuft das nämlich normalerweise - die Bretton-Woods Institute (ich meine es wären u.a. IWF und Weltbank) gibt's ja auch noch.
Und dann sag' ich das ja bloß mal so, um klar zu machen, dass es VÖLLIG EGAL IST, wo INNERHALB DIESES SYSTEMS (!) das Gold gelagert ist - es wird von diesem System genutzt werden. Denn (siehe oben und an mehreren anderen Stellen) es stammt ursprünglich und in historischer Sicht aus diesem System.
Deswegen kann ich den ganzen Bohei darum sowieso nicht verstehen.

Als Grundlage für eine neue Währung war es - offiziell - nie gedacht. Es ist vielleicht eine Reserve, also ein Mittel, um im Zweifelsfall an notwendige Devisen heran zu kommen. Nichts anderes.


@ Goldmärker
Glaubst Du wirklich, dass die "wirklichen Machthaber" wie Dagobert Duck in einem geheimen Goldlager sich suhlen? Also bitte.
Die wissen sehr genau was sie brauchen: Fließendes Geld, das ihnen Verfügungsgewalt über Dinge und Menschen beschert. Das ist eine Sphäre wo Geld wirklich keine Rolle mehr spielt und gestohlenes Gold insgeheim zu horten - weil: auf den Markt kann es ja nicht - ist da leider überhaupt nicht zielführend.
Wenn Du wirklich Macht hast, brauchst Du kein Geld mehr - und schon gar keinen Goldspeicher.

Aber der Kern ist und bleibt:
Sag mir doch mal einer WIE das angestellt wurde. Mit dem Abtransport und dem Einschmelzen. Kein Problem, schrieb oben einer. Dann überlegt mal wie viele Menschen involviert sein mussten. Vom Wachmann über den Fahrer, vom Schmelzer bis zum Buchhalter und und und ... und das ganze millionenfach!
ALLE haben still gehalten. Keiner der 1,3 Millionen (!) Barren ist je irgendwo aufgetaucht. Wenn ich mir überlege, dass man noch 40 Jahre nach Kriegsende einen Barren identifizieren konnte, der schließlich zu den Belegen über das Einschmelzen des belgischen Goldes (neue Barren gegossen; bekamen Reichsbank Vorkriegsstempel für den Export in die Schweiz. Übrigens um die DEVISE Schweizer Franken zu erwerben mit denen man Rohstoffe bezahlte) führte. Und Belgien besaß, glaube ich, irgendwie ein paar Hundert Tonnen. Wir reden hier über die 13.000fache Menge!
Mir scheint, manchen ist die schiere Dimension nicht klar.


Und ich füge es ausdrücklich hinzu:
Ich glaube nicht an das "es ist NICHTS mehr da". Ich bin überzeugt von "kreativer" Buchführung in deren Rahmen zweifelsfrei nicht immer alles eindeutig identifizierbar (und damit verfügbar) sein wird. Ihr glaubt immer die Zentralbanken handeln wie Schließfachbesitzer. Nein! Für die hat Geld und Gold eine ganz andere Bedeutung als für unsereinen.


Und, wie gesagt, die Idee eines "geheimen Goldlagers" das auf den Totalzusammenbruch in aller Welt harrt, um dann seinen Besitzern Schlüsselrollen bei der künftigen Machtverteilung zu sichern.
Höflichkeit ist keine Schwäche - Empathie ist keine Dummheit - Moral ist nicht moralinsauer

Beitrag 25.01.2013, 20:29

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Goldmärker
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was denn immer einschmelzen?
wozu willste nen barren einschmelzen? um was daraus zu gießen? es ist doch schon ein barren das reicht doch.
und mal angenommen du kaufst dir so nen barren nr. 0815

tja und nun? wem hat der mal gehört? der buba? oder den amis???
es weiß doch keiner wem was gehört!
wenn ich jetzt mit nem zertifizierten abholschein der FED nach fort knox latsche und sage hier guckt mal eine palette a 100 barren zum transport nach New York.
da gucken die ob der stempel drauf ist und dann geht die reise mit dem zeug los.
ab in rockefellers privat tresor. sicher nicht zum drin baden, eher zum machterhalt nach dem großen crash wenn das papiergeld nix mehr wert ist.

wer macht will braucht auch geld. das eine bedingt das andere. zu sagen "wer macht hat, braucht kein geld mehr" funktioniert nicht. wie will er seine macht erhalten? nur durch tägliches schmieren der vielen zahnrädchen des systems und dafür brauchts nunmal geld.

Beitrag 25.01.2013, 20:53

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Ladon
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@ Goldmärker

Natürlich weiß man - offiziell - wem welcher Barren gehört. Gerade bei der Buba ging es doch immer um die Barrenlisten. Und oben habe ich schon erwähnt, wie man noch nach Jahrzehnten (und einem Krieg) einen einzelnen Barren zurückverfolgen konnte.
Und in den FED Tresor (oder Fort Knox) kommst Du nicht mit einem Lieferschein rein und kannst wie bei Mediamarkt mal schnell ne Palette Ware abzocken. Das würde schon deswegen nicht "mit einem Stempel" funktionieren, weil es UNÜBLICH ist! Es wird normalerweise eben nur ganz wenig Gold bewegt - und dann wird sehr genau protokolliert welcher Barren wohin geht.
Und selbst wenn es eine solche Abholung (EINE? Bei mehr als 16.000 Tonnen!!!) gegeben hätte ... wie sorgt man dafür dass jeder, der das auch nur gesehen hat auf ewig schweigt? Alle umgebracht worden?

Du unterschätzt die "wirklichen" Machthaber. Die streben nicht nach Besitz (den haben sie persönlich natürlich auch), sondern nach Kontrolle. Dafür brauchst Du keinen Geldspeicher für irgendeine Zeit "danach", denn sie werden die Zeit danach (wahrscheinlich, bisher hat's immer geklappt) kontrollieren. Aus deren Sicht gibt es kein "danach".

Ich glaube einfach nicht, dass es möglich ist, eine solche Aktion auf Dauer geheim zu halten. Um mir zu diesem Glauben zu verhelfen, bräuchte ich mal ansatzweise einen Hinweis auf das "procedere", das nicht eine undichte Stelle in 100 Jahren (vielleicht länger) aufweist. Und es bräuchte absolute Einigkeit "jener da oben".
Und das ist schlicht unwahrscheinlich.

"Diese" Leute (so es sie in dieser Form geben sollte) kontrollieren heute das Gold doch auch wenn es bei der FED liegt. Sie kontrollieren das FIAT-Geld. Was soll also dieser Humbug? Wem hätten sie es denn "stehlen" sollen? Und wie? Hat der olle Greenspan immer mal einen Barren in der Aktentasche rausgetragen? 3500 Jahre lang jeden Tag einen Barren? Oder gab es einen Riesen-Konvoi und alle New Yorker und die Fahrer wurden danach "geblitzdingst"?
Es muss doch wenigstens eine Vorstellung geben, wie das geschehen ist? Mehr will ich doch gar nicht wissen.
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Beitrag 25.01.2013, 21:09

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AuCluster
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MaciejP hat geschrieben:
Ladon hat geschrieben:
Goldmärker hat geschrieben:solange die wirtschaft läuft ist es ja auch völlig ausreichend gold als interne buchung zu wissen.
aber wenn sich der nnächste globale crash ankündigt und der goldverwarer selbst der pleitekandidat nr. 1 ist, wüßte ich unser gold auch gern in greifbarer nähe!
Genau! In Frankfurt. Da wo die EZB ihre Finger drauf hat. :shock:
Da ist einem fast die FED ja lieber - die bescheißen wenigstens schon seit 100 Jahren und wenn man dort Gold liegen hat ...
Sollte wirklich der große Crash kommen, mit dem viele rechnen, dann wird der Euro wohl nicht überleben, also wird es auch keine EZB mehr geben. Davon mal abgesehen stellt sich die Frage, wozu wir das Gold denn überhaupt brauchen. Zum Ausgleich der Handelsbilanz? Zur Stützung der Währung? Als Grundlage für eine neue Währung? Ich hatte bisher immer angenommen, der letzte Fall wäre der zutreffende und in dem Fall ist mir das Gold im eigenen Land auch lieber, als eine nicht zweifelsfrei vollständige Menge im Ausland.
Nach einem Währungscrash könnte ein Land z.B. goldbesicherte Staatsanleihen herausgeben. Dies würde die Zinsen senken und bei ordnungsgemäßer Rückzahlung würde das Gold dem Land nicht verloren gehen. Sollte dieses Land Deutschland heißen und in Dollar notierte Anleihen verkaufen wollen, ist die Goldlagerung in US nicht das Schlechteste.

(Sollten die störrischen Notenbänker das Gold nicht rausrücken, so kann der richtige Gebrauch einer AK47 Wunder wirken. smilie_07 )
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Beitrag 25.01.2013, 22:24

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KROESUS
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warum sollte Deutschland $ Anleihen verkaufen?

es wäre doch gerade das Schöne an einer goldgedeckten und dadurch weltweit gerne gesehener Währung dann nach der Währungsreform Neue-Deutsche-Mark-Anleihen zu verkaufen, die kann man dann auch locker wieder mit eigenem Geld zurückzahlen

so oder so, das Gold gehört nach Deutschland

und wird dann mit Heckler und Koch Vollautomaten gegen Begehrlichkeiten es wieder ins Ausland zu bringen verteidigt

8)

Beitrag 25.01.2013, 23:01

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Ken.Guru
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wenn es wirklich noch unabhängige nationalstaaten geben würde die wirklich machen könnten was sie für richtig halten ohne auf die interessen anderer zu achten wäre es auf jeden fall sinnvoll dass das gold wieder dorthin kommt wo es hingehört, in die tresore der nationalstaaten.
das system in dem wir leben ist meilenweit davon entfernt nationale interessen zu berücksichtigen, wir leben in einer konzern/banken diktatur und das system oder die matrix ist überall, man sieht es nur nicht immer.
der ganze cirkus der in der welt tagtäglich abgezogen bzw. in den medien dargstellt wird ist eh nur für die 90 % ahnungslosen. die welt wird von knapp 100 firmen beherrscht und die machen einfach was sie wollen, das einzige ziel was sie kennen ist den markt und das leben der anderen zu beherrschen. ich weis nicht wirklich was die show mit dem gold soll, die unze müsste dann schon 10 mille mind. kosten damit sich der spas lohnt. die buba könnte sich ihr gold doch auf dem freien markt besorgen wenn sie wirklich wollte, papier gibt es doch genug. die chinesen machen es doch ähnlich.

Beitrag 25.01.2013, 23:47

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Goldmärker
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@ladon
ich poste für dich nochmal das video. hör dir mal an was ron paul sagt bei 1:03min
nicht mal der senat darf die barren prüfen. wieso glaubst du das irgendwer dann auch weiß wem welcher barren gehört wenn es nicht mal ne aktuelle inventurliste gibt?
bei uns deutschen ist das sicher anders. das geld was aktuell in der buba liegt ist mit großer sicherheit genaustens registriert und verwaltet. aber was in den usa der fed untersteht ist eine einzige grauzone.

https://www.youtube.com/watch?v=4naoMsVAznY

p.s wers maul aufmacht wird gestorben & darum werden 99% einen scheiss tun und irgendwas verraten. weil sie wissen das es dann ihnen oder der familie an den kragen geht.
was mit kennedy passiert ist nachdem er die fed abschaffen und die usa wieder als emitenten des geldes einsetzen wollte wissen wir ja. und wenn die den präsi abmurksen können ohne das es raus kommt und auch jeden kleineren hans wurst darunter.
und das kennedy von sehr mächtigen menschen gekillt wurde, sieht man schon daran das staatlich eingesetzte warren report mit aller macht die einzeltäterversion bestätigt geg. alle augenzeugen die mehrere schüsse von verschiedenen seiten gehört haben, die limousine wurde sofort nach dem anschlag gereinigt, der pathologe hat seine sämtlichen unterlagen verbrannt. kennedys schädel hatte hinten eine große und vorn eine kleine eintrittswunde was definitiv für einen schuss von vorn spricht. der schädel wurde chirurgisch wieder hergestellt aber es gibt autopsyfotos wo kennedys halber hinterkopf zerfetzt ist. die magische kugel die mehrmals richtung und winkel ändert usw.
wie gesagt wenn ein staatlich geführter ausschuss alles tut um den mord zu verschleiern müssen die machthaber viel höher sitzen.
bei kastro, den russen, der mafia wurde man es nicht so verschleiern wie es passiert ist.

Beitrag 26.01.2013, 09:54

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enderlin5
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Ladon hat geschrieben: Natürlich weiß man - offiziell - wem welcher Barren gehört.
Ich habe leider bislang keine ordentliche Quelle zu diesem interessanten Thema gelesen. Wenn jemand etwas hat, bitte aufschreien.
Ich habe bislang immer gehört, dass außer der FED niemand Listen hat, welcher Goldbarren jetzt wem gehört. Das macht natürlich einen großen Unterschied, ob ein Händler oder Schmelzer einfach in einer Liste nachsehen kann und dort sieht, der gehört ja eigentlich der Bundesbank und daraufhin Alarm schlägt.
Wenn nur die FED solche Listen hätte, würde die Möglichkeit, dass ein "unterschlagener" Barren irgendwo auftaucht, doch nicht einmal theoretisch bestehen, oder?

Nebenbeibemerkt ist es sehr ungünstig, dass das Bundesbankgold kein einziges Mal inspiziert wurde. Auch wenn ich an dieses Szenario nicht glaube, wäre es logistisch sehr einfach gewesen, auf die Listen der Bundesbank Phantasienummern zu schreiben, die kein einziger physikalischer Barren trägt. Dann würde auch bei Existenz dieser Listen kein Barren jemals irgendwo auftauchen können. Mindestens eine Anfangsinspektion mit Überprüfung und Protokollierung (besser noch Veröffentlichung!) der Nummern muss also gemacht werden.
Zuletzt geändert von enderlin5 am 26.01.2013, 12:34, insgesamt 1-mal geändert.

Beitrag 26.01.2013, 11:32

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AuCluster
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KROESUS hat geschrieben:warum sollte Deutschland $ Anleihen verkaufen?
Ganz einfach! Aus dem selben Grund, warum in Zukunft das Bundesland Württemberg-Hohenzollern HK-MP5-besicherte Spätzeanleihen emittiert! smilie_02

Baden wurde an die Chinesen verkauft, um die Schulden des neuen Bundeslandes zu reduzieren. Gegen harte Dollars versteht sich!
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Beitrag 26.01.2013, 12:06

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Ladon
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@ Goldmärker
Dein Paules Ron, der darf all diese Dinge sagen ohne dass ihm was passiert? Muss dann ja wohl NOCH mächtigere Freunde haben. Und er weiß diese Dinge, die ansonsten wortwörtlich niemand weiß oder sagt? Woher?
Deine "Machtclique" HAT doch jetzt bereits - gemaß Deiner Ansicht - Politik, das Bankensystem, Zentralbanken (FED et altera) etc. unter Kontrolle ... was soll dann diese Stehlerei? Das ist ja als würde ich mich selbst beklauen, wenn ich was aus dem Schließfach hole. Sie SIND doch schon an der Macht, die Krise IST von ihnen gemacht, sie HABEN schon die Verfügungsgewalt über das Gold.
Das passt doch vorn und hinten alles nicht zusammen.

@ enderlin5
Also es ist so:
Die FED (das FED, ich weiß) lagert auf zwei verschiedene Arten:
Als "Goldkonto", könnte man sagen, hat die einlagernde Zentralbank faktisch Anspruch auf "irgendwelches" Gold. Als "Schließfach" (so wie die Buba) mit gelistetem Bestand. Diese Bestandslisten sind der Bundesbank regelmäßig übergeben worden. DARAN hat sich das doch entzündet! Es wurde doch immer bemängelt, dass die Buba diesen Listen vertraut. Die Existenz dieser Listen wird Dir die Buba-Pressestelle sicher bestätigen.
Wie akribisch das geführt wird (unabhängig von der Existenz des Barrens an sich), wollte ich mit dem Beispiel dieses 30er Jahre Barrens verdeutlichen: den hätte es eben gar nicht geben dürfen und so kam Licht in den Verbleib des "belgischen" Goldes, das vom Vichy Regime "ausgeliefert" wurde. Offensichtlich konnte der Weg letztendlich ganz gut nachvollzogen werden - obwohl in diesem Fall sogar umgeschmolzen wurde. Ich halte das schon für ein recht gewichtiges Indiz dafür, dass es soo einfach nicht ist.



Letzten Endes träumen die "Heimhol-Verfechter" doch von einem irgendwie demokratisch kontrollierten Geldsystem. Das Gold - irgendwie die Keimsaat allen Geldes - sollte von der jeweiligen Nation direkt verwaltet werden. Ja Leute! Da bin ich doch ganz vorne dabei! Mich stört nur, dass ihr glaubt, wenn man es innerhalb des bestehenden Systems von einem Tresor in den anderen schiebt, würde irgendwas "für uns" dabei raus springen. Ja warum sollte es das denn?
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Beitrag 26.01.2013, 18:33

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MaciejP
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Ladon hat geschrieben:Mich stört nur, dass ihr glaubt, wenn man es innerhalb des bestehenden Systems von einem Tresor in den anderen schiebt, würde irgendwas "für uns" dabei raus springen.
Wo liest du das denn heraus? Meines Erachtens geht es hier nur um das Räumen des Goldes aus amerikanischen in deutsche Tresore. Obwohl ich das Gold auch lieber im eigenen Land sehen würde, wäre das sogar eher meine Befürchtung bei der ganzen Aktion! Nämlich, dass da irgendwer am Ende noch auf die Idee käme, damit was anstellen zu wollen, wenn es dann schon einmal hier wäre.

Beitrag 27.01.2013, 01:38

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RM958
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Beitrag 27.01.2013, 13:37

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Ladon
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MaciejP hat geschrieben:
Ladon hat geschrieben:Mich stört nur, dass ihr glaubt, wenn man es innerhalb des bestehenden Systems von einem Tresor in den anderen schiebt, würde irgendwas "für uns" dabei raus springen.
Wo liest du das denn heraus? ...
Also ich habe schon einige Postings so verstanden. Wenn davon die Rede ist, wie gut es wäre das Gold selbst unter Kontrolle zu haben, wie wichtig für eine neue Währungsordnung etc.p.p. Vielleicht hab' ich das missinterpretiert, aber mir schienen da schon, zwar etwas vage, aber in der Richtung sehr klare Hoffnungen zum Ausdruck gebracht zu werden, "wir" (Deutschland, die Deutschen, unsere Volkswirtschaft ...) könnten aus dem Lagerort einen Vorteil ziehen.

Dass ich mit Dir einer Meinung bin, dass in Europa eben die europäischen "Lumpen" Zugriff haben (z.B. über die EZB), hatte ich ja schon gesagt. Das sind alles so "Möglichkeiten" und ich kann einfach keinen Sinn darin finden, die zu ignorieren oder zu dementieren. Klar, irgendwie ist es sauberer, klarer, "besser", wenn die Goldreserven der Zentralbanken in ihren Heimatländern gelagert würden. Das scheint einem logisch. Aber nur aus der Sicht des "normalen Bürgers". Der Zentralbanker mag ganz andere Argumente und Gewichtungen sehen - egal was wir davon halten. Und die Buba IST ein Teil der EZB, daher sollte man vielleicht nicht alles Gold in den direkten Zugriff der EZB bringen ... all solche Sachen sollte man doch zur Kenntnis nehmen und einbeziehen in die Überlegung!
Es nutzt doch nix wenn man sagt "Viren gibt es nicht" ... aber die Grippe bekommt man trotzdem .
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Beitrag 28.01.2013, 17:59

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goldjunge01
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Gold: Verdacht wuchert weiter


Wäre das Gold da, dann könnte es sofort geholt werden

http://www.preussische-allgemeine.de/nc ... eiter.html

Beitrag 28.01.2013, 18:30

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baer
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das ist aber ein braunes Blättchen ;)

Beitrag 28.01.2013, 21:17

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Goldmärker
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baer hat geschrieben:das ist aber ein braunes Blättchen ;)
woher weißte das???

Beitrag 29.01.2013, 05:24

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Ladon
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1.
Der Artikel ist sowieso völlig inhaltsleer. Da steht nur wieder "es ist nichts da" ... wobei völlig ignoriert wird, dass das Buba-Gold lediglich ca. 1/8 des offiziellen Bestandes ist. Die Frage, ob die Bestände der (vielen!) anderen Zentralbanken ebenso "betroffen" (also "nicht mehr da") sind, bleibt stets offen.
Allerdings muss man davon ausgehen, dass in der "NICHTS mehr da" Theorie dies ebenso als gesichert gilt. Zwischen "einen bestehlen" und "Dutzende bestehlen" ist allerdings schon ein einigermaßen signifikanter Unterschied - plausibler macht es die "Nichts da" Theorie jedenfalls nicht.

2.
Die politische Ausrichtung des Blättchens ist OT.

3.
Eine Diskussion über die politische Ausrichtung des Blättchens ist noch mehr OT - man müsste auch nicht darauf eingehen, wenn jemand sagen würde das "Neue Deutschland" sei "rot".


Was ich immer noch nicht verstehe und keiner der "Nichts da" Theoretiker mal erläutert, ist aber nach wie vor:
Wenn ich eine Theorie, eine Vermutung, habe, dann beschäftigt man sich doch mit den Wahrscheinlichkeiten. Das, was "wahrscheinlich" ist, versucht man zu belegen.
"Wahrscheinlich" ist irgendein Schmu der da getrieben wird. Dafür sprechen ein paar Indizien. "Nicht alles da" erscheint aus einer Vielzahl von Gründen also viel wahrscheinlicher (vom 6-Augen-Prinzip bei der Begehung des Goldspeichers (= Anzahl der notwendig involvierten Individuen) bis zum Problem des unbemerkten Transports von Hunderttausenden (!) von Barren und der Tatsache, dass nachweisliche Leihgeschäfte mit Minen und Bullionbanken getätigt werden (also "irgendwas" schon da sein muss)) als "Nichts da".
Warum mit solcher Vehemenz auf dem überdies unbeweisbaren "Unwahrscheinlicheren" beharrt wird, bleibt mir schleierhaft.
Außer dass es denen, die das "Wahrscheinliche" (also möglicherweise das Fehlen von Teilen des Bestandes oder die ungenaue Zuordnung zu bestimmten Besitzern) zu verantworten haben, in die Hände spielt, weil sie sich darauf beschränken können die unwahrscheinlichen Anschuldigungen zu entkräften, während der eigentliche Knackpunkt undiskutiert und vernebelt bleiben kann.
Kurz: "Nichts da" ist eine miserable Strategie, um in der ganzen Frage weiter zu kommen.
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Beitrag 29.01.2013, 09:20

rapi
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hallo,
wenn ich das alles so lese- es sind letztendlich nur vermutungen und es könnte sein und was wäre wenn.
das ergebnis ist zum schluss, alle sind in panik und keiner weiß warum- mitunter sind dann böse worte zu lesen. lasst doch die mutmaßungen und wartet ab. wir können es ohnehin nicht beeinflussen, dafür sind wir nicht kompetent genug.
freundl. grüße

p.s. auch in anderen themen sind verstärkt, mutmaßungen und annahmen , die weder richtig dokumentiert werden, bzw. innerhalb weniger minuten widerlegt werden.

Beitrag 29.01.2013, 09:23

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Datenreisender
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baer hat geschrieben:das ist aber ein braunes Blättchen ;)
Aus dem Impressum:
Die Preußische Allgemeine Zeitung / Ostpreußenblatt ist das Organ der Landsmannschaft Ostpreußen.

Beitrag 29.01.2013, 09:28

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KROESUS
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da steht sozusagen Aussage gegen Aussage

solange ich die deutschen Bestände bei der FED nicht sehen darf, selbst als deutscher Regierungsvertreter nicht, gehe ich mal davon aus dass sie nicht da sind.

angenommen einer gibt seinem starken Nachbar Geld um es für ihn aufzubewahren

und man will es mal kurz sehen und der Nachbar sagt, 'nein', was soll man dann glauben?

dass es noch da ist oder dass es der Nachbar verbraucht hat weil er jahrelang konsumiert und so gut wie nichts gearbeitet hat?

naja, jetzt haben die US amis ja 7 Jahre Zeit das Gold aufzutreiben und in Raten zurückzugeben...

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