Arbeiten gehen trotz bedingungslosem Grundeinkommen?

Tagesgespräch zu Wirtschaftsthemen wie Geldmarkt, Börse, Währung, Finanzkrise, Inflation aus Deutschland und der Welt

Moderatoren: Ladon, Forum-Team, Mod-Team

Antworten

Würdet Ihr noch arbeiten gehen bei einem BGE von 1000 € ?

Ja
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Ja
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Ja
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Nein
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Insgesamt abgegebene Stimmen: 256

Beitrag 09.05.2013, 17:06

donnyflame
..um meinen Lebensstandart zu halten und etwas EM ( gaaanz wenig ) für's Alter auf die Seite zu bringen...
Wenn du in Rente bist, bist du da nicht schon an dem Punkt an dem man sein EM ausgibt? ( K.A. ob du Frührentner oder sonst was bist :) )

Irgendwann sollte man schon aufhören zu sparen ( ich rede hier vom sparen für sein eigenes Wohlergehen , Kinder Familie etc ausgenommen )

Wenn man tot, krank etc. ist kann auch nix mehr damit anfangen ;)
Aber wenns nur wenig ist gehe ich vermutlich davon aus das es eher Hobby ist :)



Zum Thema die Menschen verblöden wenn es ihnen zu gut geht:

Ich bin mir nicht sicher ob die klugen Köpfe dieser Welt angst hatten, sozial abzusteigen oder sonst was, bevor sie einen riesigen Dienst für die Gesellschaft vollbracht haben.

Ich hatte das schonmal erwäht und tue dies gerne nochmal. Zu einer solchen Gesellschaftlichen Aufgabe gehört es dazu, seine Werte anzupassen. Natürlich würde eine solche Gesellschaft nicht funktionieren, wenn all wie arno dübel denken würden. Zu einer solchen Gesellschft gehört ein gesundes ausmaß an


Altruismus

Leider verliert die Gesellschaft diese Eigenschaft immer mehr, weil dich in viele Fällen ein solches verhalten als verlieren enden lässt.

Grüße

DF

Beitrag 09.05.2013, 17:09

AL1B1
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aber genau das ist doch auch das schöne daran. keiner muss mehr arbeiten und deswegen wird der arbeit auch endlich mal der stellenwert zugerechnet der ihr zusteht.

bsp:wenn keiner altenpfleger werden will, aber bedarf herrscht, muss eben das gehalt solang angepasst werden, bis jmd sagt:jawohl, das mach ich jetzt um mir mehr zu leisten. natürlich nur solange wie alle mitziehen, sonst kommen im zuge der globalisierung einfach billige arbeitskräfte aus dem ausland

Beitrag 09.05.2013, 17:25

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KROESUS
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und genau deswegen kommen jetzt billige Arbeitskräfte aus dem Ausland

weil gute Leute hierzulande sich für 1300 netto nicht den Rücken krumm machen wollen

jedenfalls nicht genug

wenn wir kein Hartz4 oder wie sich das BGE auch immer nennt hätten wir einheimische Kräfte und müssten nicht Leute vom anderen Ende der Welt holen

bitte nicht missverstehen, ich habe nichts gegen Hartz4/BGE, beschreibe nur einfach die Konsequenzen

ich freue mich in einem Land zu leben in dem niemand verhungern muss und sogar fürs Nichtstun Geld gezahlt wird (bzw fürs sich dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stellen)

das BGE wäre dann eben 'money for nothing' und die Dreckarbeit machen Ausländer

bis sie auch berechtigt sind BGE zu beziehen

:roll:

das saudische/kuweitische Modell wäre einfacher, dort gibt es auch BGE aber nur für Reichssaudis/-kuweitis

wenn wir das hier einführen würden würde uns die Presse weltweit als pöhse Nazis beschimpfen

dass es in diversen Ölstaaten so gemacht wird interessiert niemanden

deren Wohlgefallen muss man sich ja auch erkaufen

was machen wir hier nur falsch?

oder machen wir es richtig um die Intelligenz zu fördern?

Beitrag 09.05.2013, 17:43

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Nikotinbolzen
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donnyflame hat geschrieben:
..um meinen Lebensstandart zu halten und etwas EM ( gaaanz wenig ) für's Alter auf die Seite zu bringen...
Wenn du in Rente bist, bist du da nicht schon an dem Punkt an dem man sein EM ausgibt? ( K.A. ob du Frührentner oder sonst was bist

DF
Sorry, EM ausgeben ?? smilie_40 Bei den Preisen wird nachgekauft. smilie_39

Ich will der reichste Mann auf dem Friedhof sein smilie_10
Es ist ein großer Vorteil im Leben, die Fehler,
aus denen man lernen kann,
möglichst früh zu begehen.
W.S.Churchill

Beitrag 09.05.2013, 19:21

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Ladon
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1000er Fein hat geschrieben:Ladon - ich sehe es doch ...

Etwas anderes was mich aufregt: Egal ob bei H4 oder diesem Grundeinkommen: wieso eigentlich ein Abschlag fuer Kinder?
...
Das ist doch nur EIN Punkt aus EINEM Konzept. Ich habe jetzt in den letzten zwei Tagen wegen dieses Threads hier auf die Schnelle vier oder fünf unterschiedliche Konzepte gefunden, die in solchen Details sehr unterschiedliche konkrete Vorschläge machen.

Ich versuche nur die Diskussion hier von solchen konkreten Punkten fern zu halten, weil ich meine, dass wir kaum die Kompetenz und das Wissen haben (wenn sie jemand hat, möge er sich bitte melden), um über diese Ausgestaltungsfragen wirklich sinnvoll reden zu können. Wenn einer sagt "ich glaube dass dann noch weniger arbeiten gehen", dann ist das eine Meinung. Aber nichts was man wirklich diskutieren kann - denn die Antwort darauf ist "ich glaube, dass dann weniger nur auf der faulen Haut liegen".

Also:
Sorry, "1000er fein" ich habe selbst einen Sack voll Kinder - lassen wir das mit dem Abschlag doch einfach.
Das gleiche gilt für jede ander "Beispielrechnung", die hier aufgemacht wird: Das sind doch Fragen, die man klären müsste, wenn man so etwas einführen wollte - und ja! natürlich gibt es da Bedarf daran das gut zu überlegen. Jedoch ist es doch völlig verfehlt hier nun von vollkommen fiktiven 1.000 Euro auszugehen. Dann sagen wir halt "x" Euro - das ist doch wurscht! Genauso wie etwaige Ängste, dass das "Ausländer" bekommen könnten. Oder EIN Beispiel im Arbeitsmarkt, wo heute schon ein gesundes Verhältnis zwischen denen die Arbeit anbieten und denen die Arbeit einkaufen besteht. Mag ja sein - aber das ist EIN Bereich. In den meisten Bereichen gilt dies nicht.
Ich glaube dass da einfach noch nicht des Pudels Kern erkannt wurde. Obwohl, wie mehrfach betont, wahrlich kein Fachmann für BGE Konzepote bin, kann ich doch mal ein paar der Grundlagen nennen:

Wir beklagen hier sehr oft, dass das Volk keinen Anteil mehr am Staatswesen hat. Lassen wir mal das politische beiseite. Erinnert Ihr Euch an die Diskussionen um das Buba Gold? Was haben mich da einige gehauen, weil ich immer gesagt habe das ist der "Gewinn" einer Quasi-Firma und kein "Volksvermögen". Jetzt biete ich einen Zugang des Volkes zum "Volksvermögen" ... und jetzt passt es wieder nicht. Ich bin erstaunt.

Wir alle hier befürworten - in unterschiedlichen Ausprägungen, aber im Grunde schon - einen "freien Markt". Der Arbeitsmarkt ist unzweifelhaft nicht "frei", denn alle Systeminstrumente bevorzugen den Anbieter von Arbeit gegenüber dem Erbringer. Das geht bis hin zu der Tatsache, dass es eine "gesunde" Arbeitslosigkeit gibt, deren Höhe von Experten zwischen 10% und 15% angesetzt wird. Dann ist das Lohndrückungspotenzial im Verhältnis zum Unruheptenzial erwiesenermaßen am größten. Das funktioniert, weil man um Arbeit "bitten" muss, OBWOHL sie einen Produktionsfaktor darstellt wie z.B. Kapital und Maschinen.
Warum sollte es "schlecht" sein, die Menschen in eine Position zu versetzen, die es ihnen erlaubt ihre Arbeitskraft nur dann zu verkaufen, wenn sie angemessen bezahlt wird? Es wurde schon gesagt: Nur dann ist ein freier (Arbeits-) Markt möglich und nur dann würden sich "Preise" (also Entlohnung) wirklich aufgrund von Marktmechanismen ergeben - und nicht mehr wegen blöder, mittlerweile längst pervertierter Tarifrunden.
KROESUS sagt ohne Hartz4 müssten keine billigen Arbeitskräfte aus dem Ausland geholt werden, weil Einheimische dann die Drecksarbeit machen müssten um nicht zu verhungern - ja hallo? Das wäre erstrebenswert? Dass Deutsche in Deutschland schuften müssen ohne davon leben zu können ... na, dann sind wir ja auf dem richtigen Weg.
Tatsächlich ist richtig, dass prekäre Arbeitsverhältnisse, Stundenlöhne von (derzeit) 3,50 oder weniger verschwinden würden. Denn genau das ist das Ziel der Sache.
Da wird nun gesagt, dass wir das nicht tun könnten, weil dann die Nazikeule ausgepackt würde. Meine Güte! Aber über den Euro-Austritt palavern wir hier doch auch - und das hätte noch schwerwiegender Konsequenzen im Verhältnis zu den Staaten mit denen wir vertraglich verbunden sind.
Oder einer kennt "einige Familien die nicht einmal ansatzweise vorhaben etwas zu leisten" ... ähem, hüstel ... ja aber wir haben doch noch gar kein BGE? Wie kann das dann ein Argument gegen das BGE sein?



Ich will niemandem zu nahe treten und es liegt mir eigentlich wirklich fern hier als großer BGE Prophet aufzutreten, aber das allermeiste was hier "dagegen" gesagt wird klingt schlicht nach "huh, bleib mir weg mit was unbekanntem Neuem".
Naja, aber damit sich die Verhältnisse ändern müssten aber schon neue Wege eingeschlagen werden:
- Legalisieren von Komplementärwährungen (ein Nazigesetz übrigens), denn ein "Austritt" aus dem Euro wäre vielfacher Vertragsbruch und könnte nicht von uns initiiert werden ohne erhebliche außenpolitische Verwerfungen. (Die müssten uns raus schmeißen ;-) ).
- Re-Demokratisierung des Staatswesen, z.B. durch "gläserne Abgeordnete" und Volksabstimmungen
- Abkehr von der Schuldgeldschöpfung (schwer, schwer, schwer - ich weiß, aber wir reden trotzdem dauernd drüber)
- ... tja und vielleicht auch ein BGE als nationales Instrument der gemeinschaftlichen Teilhabe am Volksvermögen und zur Schaffung eines freiheitlich funktionierenden Arbeitsmarktes.

Ehrlich gesagt bin ich etwas irritiert, dass das ausgerechnet hier im Forum solches "Unbehagen" auslöst.
Höflichkeit ist keine Schwäche - Empathie ist keine Dummheit - Moral ist nicht moralinsauer

Beitrag 09.05.2013, 19:39

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MaciejP
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Kurze Zwischenfrage: Hat etwa noch keiner abgestimmt oder warum wird da kein Ergebnis angezeigt? Oder liegt das nur an meinem Browser? smilie_08

Beitrag 09.05.2013, 19:46

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Ladon
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...den Nein-Sagern sei noch gesagt:
Es gibt da nix mehr dazu! Kein Kindergeld, keine Freibeträge, in manchen Modellen keine Arbeitgeberbeiträge zur Sozialversicherung, keine "Ermäßigungen" für kinderreiche Familien mehr, kein "BAFöG", keine staatliche Rente ...
Seid Ihr Euch wirklich sicher, dass Euch das reicht? Also viel zum EM-Einkaufen bleibt da nimmer.

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Beitrag 09.05.2013, 19:56

ghel
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AL1B1 hat geschrieben:aber genau das ist doch auch das schöne daran. keiner muss mehr arbeiten und deswegen wird der arbeit auch endlich mal der stellenwert zugerechnet der ihr zusteht.
Jep. Und 5 Minuten später ist dieses Land pleite. Man kann mich fast Fan des Star Trek-Universums nennen, und die Idee, dass jeder einfach nur noch das tut was er möchte und in Sachen Bildung, künstlerischem Ausdruck usw. soweit nur irgend möglich unterstützt wird, ist einfach klasse.

Nur: es funktioniert jetzt nicht. Wenn nur noch die Hälfte hier 8h/Tag Autos zusammenbauen will und die andere Hälfte das nur noch 4h machen will, bei interessanterer Arbeit und einer Bezahlung, die wirklich zu einem Unterschied ggü. dem BGE führt, dann kannst Du die Fabriken dicht machen. Warum soll ein Bauer sich den A...llerwertesten aufreißen, wenn ers nicht muss? Ein weit kleinerer Ökohof ist bestimmt netter und kann auch in 6h/Tag reiner Arbeit bewirtschaftet werden. Nur gibts nix zu Futtern, außer Du erhöhst die Preise für Milch, Mehl usw. ins Unermessliche.

Und dann solche Berufe wie Dachdecker oder Forstarbeiter: höchste Unfallzahlen. Da wird _einiges_ mehr gezahlt werden müssen dass sich das einer antut.

Klar, Ausnahmen gibt es immer, überall findet man den einen oder anderen der seinen absoluten Traumberuf gefunden hat und sich nichts Schöneres vorstellen kann als den 40h/Woche auszuüben. Nun, ich habe meinen Traumberuf bzw. bin sehr, sehr nahe dran. Gegen eine 20-Stunden-Woche hätte ich aber nichts einzuwenden. Nur wird keiner meiner Kunden den doppelten, wenn nicht gar dreifachen Tagessatz zahlen wollen.

Beitrag 09.05.2013, 19:59

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MaciejP
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@Ladon: Danke! Liegt nicht am Browser, wenn ich ausgeloggt bin bekomme ich das Ergebnis angezeigt, eingeloggt nicht. Seltsam ...

Beitrag 09.05.2013, 20:12

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Der Goldene Kiel
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Also irgendwas arbeiten würd' ich auf alle Fälle. Was genau und wieviel davon jetzt wie bisher gegen Geld, hinge natürlich von der konkreten Ausgestaltung ab. Wenn's ein fettes BGE, auch für die Kinder, dafür keine Freibeträge, aber weiterhin eine massiv progressige Besteuerung des Einkommens (vielleicht bei noch höherem Spitzenstersatz), könnte ich mir gut vorstellen, mal längeren Urlaub zu machen und nur noch für das niedriger versteuerte Geld des ersten halben Jahres zu arbeiten.

Grundsätzlich begrüße ich die Idee eines BGE aus folgenden Gründen:

Irgendeine Form von Alimentierung sozial Schwacher werden wir uns in einem reichen Land wie unserem wohl leisten wollen. Wir werden doch wohl niemanden verhungern lassen wollen.

Ein entscheidender Aspekt bei der derzeitigen Alimentierung durch Hartz IV ist, daß deren Gewährung vom Nachweis eigener Unfähigkeit, sich selbst zu versorgen, abhängt. Hier wird ein Fehlanreiz gesetzt, der große Teile der Bevölkerung darauf konditioniert, diesen Nachweis zu führen.

Beitrag 09.05.2013, 20:29

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1000er Fein
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"Hier wird ein Fehlanreiz gesetzt, der große Teile der Bevölkerung darauf konditioniert, diesen Nachweis zu führen."

*dreidaumenhoch*

Fehlkonditionierung ist ein schoenes Wort. Es wird immer Leute geben die RTL 2 sehen, aber hierzulande
wird das ja schon fast gefoerdert ...

Hier sollten sich alle bewusst sein das Hartz 4 nur eine "kleine" Gruppe ist, und hier wiederrum alle in einen Topf geschmissen werden sowohl die die nicht koennen und die die nicht wollen.

Beitrag 09.05.2013, 21:23

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maxmax
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Wohnort: Zürich, Kanton
ghel hat geschrieben:....
Leider kenne ich einige Familien, die nicht einmal ansatzweise vorhaben irgendwas zu leisten. Man muss ja nicht Hartz IV beziehen, man kann auch eine kleine Stelle haben und dann recht regelmäßig länger krank sein. Denen kannst Du so viel Geld geben wie Du willst, die tun trotzdem nichts damit die Kinder weiter kommen. Aktuell interessiert es sie ja auch nicht, und Bildung hat von den Kosten fast nix mit Geld zu tun. Dabei ist Geld bei denen gar kein Problem, es reicht ja für künstliche Fingernägel, Zigaretten, regelmäßige Friseurberufe und schränkeweise Kosmetik. Nein, kein Vorurteil, sondern harte Realität.
Zitat:
Was soll aus meiner Manufaktur werden wenn der Arbeiter am Montagmorgen noch 2 Schillinge in der Hosentasche hat?

.

.

Beitrag 09.05.2013, 22:01

ghel
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Beiträge: 269
Registriert: 11.12.2011, 12:07
Der Goldene Kiel hat geschrieben:Irgendeine Form von Alimentierung sozial Schwacher werden wir uns in einem reichen Land wie unserem wohl leisten wollen. Wir werden doch wohl niemanden verhungern lassen wollen.
Ganz klares NEIN. Keine Alimentierung, also einfach jedem, der Lust hat, das Leben bezahlen. Jeder kann tun und lassen was er will. Aber er soll die Wirkung seiner freien Entscheidung selbst tragen müssen.

Natürlich geht das nur bis zu einem gewissen Maß. Keiner soll verhungern, keiner soll auf der Straße leben müssen, keiner muss Angst vor Krankheit usw. haben. Wem das Leben echt besch... mitgespielt hat muss sich sicher sein können dass ihn die Gesellschaft nicht hängen lässt. Das muss für Schicksale, die ein Leben lang sich nicht "produktiv" (im Sinne der NSW) einbringen können, genauso gelten wie für denjenigen, der aus welchen Gründen auch immer nur eine Zeit lang nicht für sich selbst sorgen kann.

Aber das war es auch schon. Wenn jemand keine 35-Stunden-Woche arbeiten will, liebend gern. Ich gönne es ihm aus tiefstem Herzen. Nur muss er dann eben schauen wie er klar kommt. Unterstützung von der Gesellschaft sollte es dann nur absolut minimal geben.

Und ja, wer in seiner Jugend keinen Bock hatte und die Schule nicht wirklich ernst nahm, wird sein Leben lang merken was er sich selbst angetan hat. Es steht im frei den etwas schwereren Weg zu gehen, lernen kann man auch später. Es ist immer die eigene Entscheidung.

Dass die Gesellschaft eine Mitverantwortung hat ist klar. Kindern und Jugendlichen sollte man ermöglichen das Maximale aus sich herauszuholen. Nicht (nur) leistungsmäßig, dolle Noten und so. Das gilt sowohl für diejenigen, die besondere Unterstützung benötigen um einen Schulabschluss zu schaffen wie für diejenigen, die sich in der Schule langweilen - der Einsatz der Gesellschaft sollte für alle Kinder gleich sein.

Trotzdem hat das Grenzen. Zu einem gewissen Teil ist es das Recht - und auch die Pflicht - der Eltern, zu schauen, dass die Kinder gefördert werden. Das kann und darf man den Eltern nicht nehmen. Wenn die da keine Lust haben hat es das Kind schwer. Die Welt ist nicht perfekt.

Meine Meinung: das BGE ist für sehr viele eine Einladung nichts zu tun. Einige werden trotzdem arbeiten, weil es Spaß macht, oder weil sie etwa fürs Alter zurücklegen wollen. Nur denken die allermeisten nicht daran, was ihnen in 30, 40 Jahren blüht. Besonders dann nicht wenn immer und immer wieder jeden Monat sicher Geld auf dem Konto landet.

Beitrag 09.05.2013, 22:32

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Streubesitz
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ghel, wenn Bedarf besteht, daß Dächer gedeckt und Forste gepflegt werden, der Beruf aber gefährlich ist, dann muß die Ausübung dieses Berufs entsprechend bezahlt werden. Ebenso wie die Arbeit des beschriebenen Landwirts. Ich finde es seltsam, wie Du als Fürsprecher von offensichtlich erzwungenen Marktstörungen auftrittst. Nutze doch Deine jetzt bereits vorhandene(?) Freiheit, kreativ zu werden und spielerisch eine Utopie anzudenken.
Übrigens, dieses Land ist bereits pleite. Wie willst Du diesen Zustand ändern (willst Du es überhaupt?), wenn die einen resignieren und die anderen verkrampfen ?

Daß Umstände geändert werden müssen (auch ohne BGE), ist selbstverständlich. Die Verwaltung muß abgebaut, das Regelwerk geklärt, Blasen und inverse Blasen beim Einkommen wieder ins Verhältnis zum Aufwand gebracht, Initiative zumindest nicht über Maßen behindert werden. Und vieles mehr, aber irgendwo müßten wir langsam mal anfangen...

Streubesitz

Beitrag 10.05.2013, 08:39

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Goldfriese
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Ohne jetzt dis bisherigen Antworten gelesen zu haben, gehe ich mal davon aus, dass auch hier wieder eines vergessen wurde, wie sonst auch immer:

Ein BGE wird für viele nicht reichen! 1000 Euro vielleicht schon, die halte ich aber auch für viel zu hoch gesetzt. Ich würde es auf H4-Niveau setzen.

Wenn es nicht reicht, wird man arbeiten müssen. Der eine verdient sich 100 Euro dazu, der andere 1000 oder mehr. Man wäre aber nicht mehr so der H4-Falle ausgesetzt, wie heute. Man bräuchte nicht sein verwertbares Vermögen aufzubrauchen, wenn man (bestes Beispiel) mit 55 Jahren arbeitslos wird.

NATÜRLICH (!) müsste das BGE auf Deutsche beschränkt bleiben! Und daran wird es scheitern, das wär sicher wieder voll nazi...

Abgestimmt habe ich nicht, denn bei 1000 Euro würde ich nicht arbeiten, das ist mehr, als ich heute habe. Prinzipiell aber schon.
Erfolgreich gehandelt: http://www.gold.de/forum/goldfriese-t5990.html

Beitrag 10.05.2013, 08:46

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Goldfriese
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Morganlafaye hat geschrieben:aber ich kenne Leute, bei denen das so ist, die sich aber nicht auf dem Staat ausruhen wollen. Die liegen teilweise 20 Euro über dem, was sie bekommen würden, wenn sie nicht arbeiten gehen würden.
Wer macht denn dann die schlecht bezahlten Jobs, wenn man schon 1000 Euro fürs Nixtun bekommt? smilie_08
Die würden genau wie heute 20 Euro (oder mehr) mehr bekommen als die Nichtarbeiter. Wo ist der Unterschied? Sie bräuchten sich aber nicht schikanieren zu lassen, denn sie könnten jederzeit zuhause bleiben. Ihr Arbeitsklima wird also besser.

Im Grunde bliebe doch finanziell alles wie bisher. Wer nicht arbeitet, bekommt ein Grundeinkommen (H4, zur Zeit aber eben nicht bedingungslos), wer arbeitet bekommt besagte 20 Euro mehr. Oder eben je nach Arbeit auch 1000, 2000, 3000...

Ich wär dafür, aber eben nicht bei 1000 Euro, das ist zuviel.
Erfolgreich gehandelt: http://www.gold.de/forum/goldfriese-t5990.html

Beitrag 10.05.2013, 09:19

smilelover
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Ich habe aus Zeitmangel die posts nicht gelesen, dies gleich vorweg. Außerdem bin ich der Meinung, dass wir so etwas wie ein BGE eigentlich schon längst haben, wenn man alle Vergünstigungen und Möglichkeiten einmal zusammenrechnet vom Betrag her. Sich das auch zu ergattern ohne arbeitswillig zu sein trotz den Hindernissen, die es im Moment gibt, ist so schwer auch wieder nicht.


Die Immobilienpreise liegen hier seit ca. 1993 bei Neubauten ab 2.000 Euro/m², im Moment sind wir bei 2.500 Euro/m². Dies nur gleich vorweg für all diejenigen, die gleich wieder erzählen, dass man eben in der eigengenutzten Immobilie leben muss, so sieht es bei EFH hier aus.

http://www.immobilienscout24.de/Suche/S ... esult_list

Was ich damit sagen will, es ist schwer, hier zu Wohneigentum gekommen zu sein oder noch welches zu erwerben, die Mieten liegen zwischen 10 und 12 Euro pro m² kalt, dazu noch ca. 160 Euro Nebenkosten.

Dies bei den neueren Bauten, es gibt auch noch billigere Möglichkeiten, sollte je etwas frei werden und man wird unter den 100 Bewerben dafür ausgewählt, dafür sind da aber die Nebenkosten und sonstige Renovierungskosten wieder mitzurechnen, deswegen habe ich das mal außen vor gelassen.

Ein Single mit einer popeligen 2-Zimmer-Wohnung zahlt also bei 60 m² knappe 800 Euro warm. Soviel zu dem tollen BGE.
res ipsa loquitur

Beitrag 10.05.2013, 09:42

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Ladon
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smilelover hat geschrieben:Ich habe aus Zeitmangel die posts nicht gelesen, dies gleich vorweg. Außerdem bin ich der Meinung, dass wir so etwas wie ein BGE eigentlich schon längst haben, wenn man alle Vergünstigungen und Möglichkeiten einmal zusammenrechnet vom Betrag her
...
Vielleicht liest Du doch mal oben rein, denn gerade um diesen Punkt dreht sich die Diskussion gerade:
Die heutigen Sozialleistungen mögen IM BETRAG ähnlich dem sein, was ein BGE leisten würde - aber eben nicht von der Struktur her.
Heute hast du ein Almosen, das dir noch dazu geneidet wird - dann wäre da der allgemeine und durch nichts bedingte "Anteil am Volksvermögen". Es spricht viel dafür, dass ein solcher Paradigmenwechsel enorme und im Sinne einer freiheitlichen Ordnung positive Auswirkungen auf die Gesellschaft hätte.
Was Dein Mietpreisbeispiel mit dem BGE zu tun hat ("Soviel zum tollen BGE") verstehe ich nicht. Dein Single zahlt das doch HEUTE - ggf. bekommt er vom Staat Geld dafür, vielleicht H4 etc. Und jetzt? Wo ist die Konklusion? Warum ist das BGE deswegen "toll" (also "nicht-toll" natürlich)?

@ all
Und übrigens: NIEMAND hat je behauptet, dass ein BGE die "Schmarotzer" zum Arbeiten bewegen würde. Die tun's heute nicht und würden es dann wohl auch nicht tun. Woher allerdings die Ansicht kommt, dass dann MEHR Leute "schmarotzen" würden, bleibt völlig unerklärt.
Deswegen würde ich auch gern diese ominösen 1.000 Euro aus der Diskussion nehmen. Sagen wir halt einfach mal es gäbe genau so viel wie heute auch: H4 + Kindergeld + diverse Zuschüsse (Wohnen, Heizkosten, Kleidung usw.).
Sonst verzettelt sich das andauernd und immer wieder nur in "Streitereien" um diese Höhe - das ist doch erst mal ganz unerheblich.

Ich finde es schon auffällig, wie hier immer wieder auf's neue das Problem der "internationalen Durchsetzbarkeit" als Kontra-Argument auf den Tisch kommt ... gelegentlich von den gleichen Leuten, denen bezüglich EU- oder Euro-Austritt oder anderen nationalen Alleingängen dies völlig gleichgültig ist.

Und nicht zuletzt: Wir beklagen die bestehende ungerechte Umverteilung nach oben und unten ... reden wir aber über ein Instrument, welches diese Umverteilung AUF ALLE GLEICHMÄSSIG arrangieren würde, löst das Empörung aus. Seltsam.
Höflichkeit ist keine Schwäche - Empathie ist keine Dummheit - Moral ist nicht moralinsauer

Beitrag 10.05.2013, 10:07

smilelover
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Ladon hat geschrieben:
smilelover hat geschrieben:Ich habe aus Zeitmangel die posts nicht gelesen, dies gleich vorweg. Außerdem bin ich der Meinung, dass wir so etwas wie ein BGE eigentlich schon längst haben, wenn man alle Vergünstigungen und Möglichkeiten einmal zusammenrechnet vom Betrag her
...
Vielleicht liest Du doch mal oben rein, denn gerade um diesen Punkt dreht sich die Diskussion gerade:
Die heutigen Sozialleistungen mögen IM BETRAG ähnlich dem sein, was ein BGE leisten würde - aber eben nicht von der Struktur her.
Heute hast du ein Almosen, das dir noch dazu geneidet wird - dann wäre da der allgemeine und durch nichts bedingte "Anteil am Volksvermögen". Es spricht viel dafür, dass ein solcher Paradigmenwechsel enorme und im Sinne einer freiheitlichen Ordnung positive Auswirkungen auf die Gesellschaft hätte.
Was Dein Mietpreisbeispiel mit dem BGE zu tun hat ("Soviel zum tollen BGE") verstehe ich nicht. Dein Single zahlt das doch HEUTE - ggf. bekommt er vom Staat Geld dafür, vielleicht H4 etc. Und jetzt? Wo ist die Konklusion? Warum ist das BGE deswegen "toll" (also "nicht-toll" natürlich)?

@ all
Und übrigens: NIEMAND hat je behauptet, dass ein BGE die "Schmarotzer" zum Arbeiten bewegen würde. Die tun's heute nicht und würden es dann wohl auch nicht tun. Woher allerdings die Ansicht kommt, dass dann MEHR Leute "schmarotzen" würden, bleibt völlig unerklärt.
Deswegen würde ich auch gern diese ominösen 1.000 Euro aus der Diskussion nehmen. Sagen wir halt einfach mal es gäbe genau so viel wie heute auch: H4 + Kindergeld + diverse Zuschüsse (Wohnen, Heizkosten, Kleidung usw.).
Sonst verzettelt sich das andauernd und immer wieder nur in "Streitereien" um diese Höhe - das ist doch erst mal ganz unerheblich.

Ich finde es schon auffällig, wie hier immer wieder auf's neue das Problem der "internationalen Durchsetzbarkeit" als Kontra-Argument auf den Tisch kommt ... gelegentlich von den gleichen Leuten, denen bezüglich EU- oder Euro-Austritt oder anderen nationalen Alleingängen dies völlig gleichgültig ist.

Und nicht zuletzt: Wir beklagen die bestehende ungerechte Umverteilung nach oben und unten ... reden wir aber über ein Instrument, welches diese Umverteilung AUF ALLE GLEICHMÄSSIG arrangieren würde, löst das Empörung aus. Seltsam.
Hoppsa, jetzt hast Du Deinen post geändert. smilie_08 Bei mir sah das noch so aus
Deswegen würde ich auch gern diese ominösen 1.000 Euro aus der Diskussion nehmen. Sagen wir halt einfach mal es gäbe genau so viel wie heute auch: H4 + Kindergeld + diverse Zuschüsse (Wohnen, Heizkosten, Kleidung usw.).
Sonst verzettelt sich das andauernd und immer wieder nur in "Streitereien" um diese Höhe - das ist doch erst mal ganz unerheblich.

Und übrigens: NIEMAND hat je behauptet, dass ein BGE die "Schmarotzer" zum Arbeiten bewegen würde. Die tun's heute nicht und würden es dann wohl auch nicht tun. Woher allerdings die Ansicht kommt, dass dann MEHR Leute "schmarotzen" würden, bleibt völlig unerklärt.

Ok, dann eben mehr oder Betrag x, also es reicht zum allernotwendigsten. Es gibt doch mehr als genügend Studien, dass ca. 50% der Leute mit ihrem Job unglücklich sind. Da kann man schon davon ausgehen, dass es sich da noch einmal 50 % davon überlegen würden, die Sache hinzuschmeißen.

Ich sehe das ganz einfach, unsere Gene sind noch immer die aus der Steinzeit, so viel hat sich da nicht getan. Also wenn die Nahrungsfrage geregelt war, was haben die dann gemacht? Gegessen und getrunken und Kinderchen gezeugt, ansonsten faul rumgelegen. Da hat sich einfach nix geändert.

Dann gibt es noch die "Anomalien", sagen wir mal 10%, die Nichtstun nicht ertragen können und deswegen was tun wollen, weitere 10%, die aus echter Nächstenliebe überlegen, anderen zu helfen und sich sozial engagieren werden und nochmal 10%, die Interesse und eine Ader für die schönen Künste haben und intellektuell tätig werden. Bleiben 70%, die faul rumliegen werden oder eben ein paar Stunden höchstens etwas dazuverdiene möchten.

So wie ghel es auch geschrieben hat. Man bringt den Mensch nur zu Leistung durch Antrieb und Belohnung, alles andere wird fehlschlagen.

Man sieht es doch an den Veränderungen seit der Steinzeit, wieso wurden denn Erfindungen gemacht? Meistens in der Hoffnung, die Arbeit zu erleichtern und damit schneller zu Reichtum zu kommen, quasi ist alles seit der Steinzeit das Hinterherhecheln einer Utopie, es wieder so schön easy zu haben wie damals, nur auf einem höherem Lebensstandard.
Ich finde es schon auffällig, wie hier immer wieder auf's neue das Problem der "internationalen Durchsetzbarkeit" als Kontra-Argument auf den Tisch kommt ... gelegentlich von den gleichen Leuten, denen bezüglich EU- oder Euro-Austritt oder anderen nationalen Alleingängen dies völlig gleichgültig ist.


Und nicht zuletzt: Wir beklagen die bestehende ungerechte Umverteilung nach oben und unten ... reden wir aber über ein Instrument, welches diese Umverteilung AUF ALLE GLEICHMÄSSIG arrangieren würde, löst das Empörung aus. Seltsam.
Da habe ich aber nichts davon gesagt, dieser Absatz von Dir gilt dann wohl für andere User.
Zuletzt geändert von smilelover am 10.05.2013, 10:13, insgesamt 1-mal geändert.
res ipsa loquitur

Beitrag 10.05.2013, 10:12

smilelover
1 kg Barren Mitglied
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Registriert: 03.06.2011, 13:48
Was Dein Mietpreisbeispiel mit dem BGE zu tun hat ("Soviel zum tollen BGE") verstehe ich nicht. Dein Single zahlt das doch HEUTE - ggf. bekommt er vom Staat Geld dafür, vielleicht H4 etc. Und jetzt? Wo ist die Konklusion? Warum ist das BGE deswegen "toll" (also "nicht-toll" natürlich)?
Nö, da bekommt er heute kein Geld dafür vom Staat, sondern muss umziehen, 60 m² sind zuviel für einen Single, nur 42 m² sind drin. So kleine Wohnungen gibt es aber hier so gut wie nicht, deswegen muss man die Differenz schon heute selber bezahlen, wenn man seine Wohnung behalten will.

Da ich von den 1.000 Euro ausgegangen bin, wollte ich zeigen, dass es weder mit H4 noch mit diesem BGE so wäre, dass man einfach nur noch nichts tun könnte.
res ipsa loquitur

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