Deutschland ist das Eldorado für Einbrecher

Tagesgespräch zu Wirtschaftsthemen wie Geldmarkt, Börse, Währung, Finanzkrise, Inflation aus Deutschland und der Welt

Moderatoren: Ladon, Forum-Team

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Beitrag 28.05.2016, 18:53

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Ladon
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Danke
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Beitrag 29.05.2016, 11:55

BOB
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Nochmals zurück zu den Kriminalstatistiken:
Auch die Diskussion hier zeigt, wie schwierig es ist, etwas Aussagekräftiges z.B. zur Häufigkeit und zur Aufklärungsquote von Straftaten zu erhalten - und zwar selbst dann, wenn man nicht einmal absichtlich manipulieren will.
In bürgerlichen Gegenden, in denen jeder eine Hausratversicherung hat, wird jedes gestohlene Fahrrad - böse Zungen sagen: sogar mehr als nur die - auch angezeigt, da es nur dann Geld gibt; die Aufklärungsquote ist niedrig.
Der Handtaschendieb im Park am Ententeich wird von der Rentnerin auch eher gemeldet als der des Urlaubers in den Marktstraßen von Barcelona oder den Häuserschluchten Neapels, es sei denn, dass der Schaden genügend groß und gut reiseversichert ist.
Und wenn man weiß oder ahnt, dass die Polizei einen versuchten Einbruch nicht aufnehmen möchte, verzichtet man leichter auch auf die Anzeige.

Beitrag 30.05.2016, 16:05

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Ladon
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Ach, Statistiken. Dann könnte man auch so argumentieren:

Alle 3 Minuten ein Einbruch.
Macht 20 in der Stunde oder 480 am Tag.
Sind 175.200 im Jahr.

Bei 40 Millionen Haushalten ... ergibt sich, dass man mit 1 Einbruch in ca. 200 Jahren zu rechnen hat.



Ist das nicht super?
So geht Statistik.
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Beitrag 30.05.2016, 18:00

BOB
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Es gibt gute und noch mehr abgedroschene Sprüche über Statistiken. In Wirklichkeit sind Statistiken manchmal wahr, manchmal unwahr, oft nutzlos und überwiegend "halbwahr", weil sie missverständlich wiedergegeben oder falsch interpretiert werden.

Man braucht ja von Statistiken nichts zu halten. Jeder sollte sich aber bewusst sein, welche Konsequenzen von ihnen im Alltag ausgehen:
Ein paar Krebstote mehr oder weniger - und schon wird das Rauchen, der Dieselmotor, eine Chemikalie, ein Medikament oder etwas anderes verboten.
Ein paar Verkehrsunfälle mehr - und schon wird eine Tempo-30-Zone eingerichtet.
Ein paar heftige Gewitter, Stürme und Regenfälle mehr - und schon brauchen wir eine klimaschonende Energiewende.
Ein paar Geburten weniger - und schon brauchen wir eine neue Familienpolitik.
Ein paar Monate Lebenserwartung mehr - und schon bricht das Rentensystem zusammen.
Ein paar Prozent höhere Preise - und schon wird statt einer Deflation eine Inflation bekämpft.
Usw. usw.

Sicherlich ist die Kausalität oft anders: Weil man eine Maßnahme durchsetzen will, sucht oder erfindet man einen statistischen Beleg dafür.
Aber es hilft nicht: Ohne Statistiken geht fast nichts, um so wichtiger ist es, sie möglichst sorgfältig zu erstellen und noch sorgfältiger zu interpretieren.

Beitrag 30.05.2016, 19:35

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Stempelglanz
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BOB hat geschrieben:Es gibt gute und noch mehr abgedroschene Sprüche über Statistiken. In Wirklichkeit sind Statistiken manchmal wahr, manchmal unwahr, oft nutzlos und überwiegend "halbwahr", weil sie missverständlich wiedergegeben oder falsch interpretiert werden.

Man braucht ja von Statistiken nichts zu halten. Jeder sollte sich aber bewusst sein, welche Konsequenzen von ihnen im Alltag ausgehen:
Ohne Statistiken geht fast nichts, ...........
nach Statistik wird auch zB die Versicherungsprämie
gegen Einbruch für versch.gechäftliche Lokalitäten berechnet
plus den dementsprechenden Sicherheits-Auflagen (eigene Erfahrung)!

ich wünsche Jedem ,daß Deutschland kein Eldorado für Einbrecher ist oder wird!

Obwohl sich ,nach meiner Einschätzung,die "Einbruch- Statistik" ganz schön erhoht hat!

Vorsichtsmaßnahmen sollte Jeder für sich überdenken und/oder treffen!
Denn besser wirds (leider) bestimmt nicht!
Lieber etwas mehr,als viel zu wenig !
(Dagobert Duck)

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Beitrag 31.05.2016, 06:35

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Ladon
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Stempelglanz hat geschrieben:...

Obwohl sich ,nach meiner Einschätzung,die "Einbruch- Statistik" ganz schön erhoht hat!

...
Rein statistisch gesehen stimmt das ...gewissermaßen.
Legt man den Startzeitpunkt der Statistik in die 90er, sieht es ein klein wenig anders aus. Da gab es schon mal eine ziemlich heftige "Welle".
Was die Sache nicht besser macht, klar.
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Beitrag 01.03.2019, 11:13

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VfL Bochum 1848
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Beitrag 01.03.2019, 11:45

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SteveG
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VfL Bochum 1848 hat geschrieben:
01.03.2019, 11:13
Tresor aufbrechen ist out:


https://www.nrw-aktuell.tv/2019/02/mit- ... t-wer.html
"Tresor" ist vielleicht das falsche Wort, wenn man das Teil einfach so weg tragen kann.

Beitrag 01.03.2019, 11:53

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VfL Bochum 1848
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SteveG hat geschrieben:
01.03.2019, 11:45
VfL Bochum 1848 hat geschrieben:
01.03.2019, 11:13
Tresor aufbrechen ist out:


https://www.nrw-aktuell.tv/2019/02/mit- ... t-wer.html
"Tresor" ist vielleicht das falsche Wort, wenn man das Teil einfach so weg tragen kann.
Gut, ist vielleicht die falsche Definition.
Hast Du aber einen "richtigen" fest verankerten Tresor, läufst Du Gefahr, dass die Einbrecher auf Dich warten und Dich zwingen selbigen zu öffnen, da die natürlich darin die hochwertigen Dinge vermuten.

Vielleicht wäre der Königsweg, einen wegzutragenden leichten (leeren) Tresor als Lockmittel für eventuelle Einbrecher vorzuhalten, und den "richtigen" Tresor entsprechend möglichst schwer auffindbar zu tarnen.
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Beitrag 01.03.2019, 12:07

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SteveG
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Einen sogenannten A*loch-Tresor ;)
Ja, sowas wäre in der Tat eine gute Idee. Dann noch ein bisschen Klimpergeld und wertlosen Schmuck rein. Wenn man ihn mit alten Schrauben füllt oder leer lässt, kommen die evtl wieder.

Den "richtigen" Tresor gut zu verstecken, ist leider gar nicht so einfach und erfordert u.U. einen größeren baulichen Aufwand.

Beitrag 01.03.2019, 15:52

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gullaldr
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Echter Tresor und Fake-Tresor. Echte Münzen und Fake-Münzen bzw. Billig-Geklimper (333er). Am besten schafft Ihr noch einen echten Wohnsitz an und einen Fake-Wohnsitz, in den ihr die Einbrecher lockt (am besten gleich mit Falltüren... und Fake-Falltüren, damit sie keinen Verdacht schöpfen)...
Wenn Ihr da nur mal nicht irgendwann selbst durcheinander kommt. :lol:

Nein, ich denke, dass Einbrecher, die in ein Haus einsteigen und sich dort an einen Tresor machen, in der Regel genaue Informationen haben, dass sich dort ein Tresor befindet. Der "normale" Einbrecher steigt schnell ein, durchkramt ein paar Schubladen und ist nach möglichst kurzer Zeit wieder draußen. Leute, die sich an - vor allem noch eingemauerten - Tresoren vergreifen, haben von irgendwem gesteckt bekommen, dass sich in dem Haus überhaupt ein Tresor befindet. Und solche Wohnungsbesitzer sollten eben auch über weitergehende Sicherungsmaßnahmen (Alarmanlage, Schlösser, Kameras) nachdenken. Vor allem über ihr Verhalten im Mitteilen der eigenen Besitztümer.

Das ist aber ein Problem, das mich und die meisten Leute nicht betrifft.

Beitrag 01.03.2019, 22:59

Salami6
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Ich habe einen Möbeltresor im Schlafzimmerschrank,der steht immer offen,dann machen die Einbrecher auch nichts kaputt beim ausbauen,Ideen muß man haben,bin eben ein schlaues Köpfchen.
Träumer erwachet.

Beitrag 14.03.2019, 14:24

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VfL Bochum 1848
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Hier geht's zwar nicht um Einbruch, aber um Trickdiebstahl.
Drum auch nach Tafelgeschäften beim Händler wachsam sein und Umfeld beobachten 8) !


In der Innenstadt

München: Diebesbande klaut Rucksack voll Gold

https://www.abendzeitung-muenchen.de/in ... bb1a2.html
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Beitrag 15.03.2019, 20:49

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Kleinvieh
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Mehrgoldfüralle hat geschrieben:
12.11.2015, 10:27
Um das zu verhindern, müsste man vor jedes Haus einen Grünen/Blauen oder was auch immer stellen. Besser wäre, selbst Vorsorge zu treffen. Es gibt preiswerte mechanische Schutzvorrichtungen für Fenster und Türen, es gibt Alarmanlagen usw. Ich weiß selber noch nicht, ob ich in eine Alarmanlage oder Mechanik ivestiere, aber ich werde was tun. In einem anderen Post habe ich diesbezüglich um Rat oder Erfahrungen gebeten.

In beides...Mechanik, um Zeit zu gewinnen. Alarmanlage sollte vorher auslösen, aber unbemerkt, an den richtigen Stellen " Alarm " auslösen, so das der von der Mechanik gewonnene Zeitvorsprung genutzt werden kann....
Ich möchte mit Gold und Silber nicht reich werden, ich hoffe nur mit diesen später nicht arm zu sein... smilie_48

Beitrag 17.03.2019, 12:04

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Igolide
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München: Diebesbande klaut Rucksack voll Gold
Inhalt: "Gold im Wert von 18.000 €"

smilie_20 smilie_20 smilie_20

Seh kleiner Rucksack.
Gerade mal 500g wenn ich mich nicht irre.
Gold wird irgendwo auf der Welt aus der Erde gegraben. Dann schmelzen wir es zu Barren, bauen einen unterirdischen Tresor und graben es wieder ein. Wenn uns Außerirdische dabei beobachten, es käme ihnen reichlich obskur und seltsam vor.
W. Buffett

Beitrag 17.03.2019, 13:53

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lifesgood
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... hatte ich mir auch gedacht, als ich den Artikel gelesen habe.

Nur mal zum Größenvergleich, das ist Gold im Wert von 74 k€ ;)
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Beitrag 18.03.2019, 09:10

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VfL Bochum 1848
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lifesgood hat geschrieben:
17.03.2019, 13:53
... Nur mal zum Größenvergleich, das ist Gold im Wert von 74 k€ ;)
74.006,50 €, wenn man die Zigaretten als Rachengold mitzählt smilie_02 .
Übrigens auch ein gutes Versteck, Goldbarren in leeren Zigarettenschachteln deponieren. Sind die Einbrecher allerdings selbst Raucher, nützt das wenig smilie_07 .
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Beitrag 18.03.2019, 09:20

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lifesgood
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… daran sieht man eben, wie wenig Volumen Gold im Wert von 18.000 € hat.

Da wird nicht mal ein kleines Damenhandtäschchen voll, geschweige denn ein Rucksack ;)

lifesgood

Beitrag 18.03.2019, 09:25

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lifesgood hat geschrieben:
18.03.2019, 09:20

Da wird nicht mal ein kleines Damenhandtäschchen voll...

lifesgood
Und damit gehen wir beiden bestimmt nicht los.... smilie_16
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