EU-Beitritt der Türkei

Tagesgespräch zu Wirtschaftsthemen wie Geldmarkt, Börse, Währung, Finanzkrise, Inflation aus Deutschland und der Welt

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Beitrag 16.10.2013, 13:12

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Brüssel will EU-Beitritt der Türkei vorantreiben
Land bekommt positive Bewertung von EU-Kommission

Die EU-Kommission dringt darauf, den Beitrittsprozess mit der Türkei voranzutreiben. Erweiterungskommissar Stefan Füle forderte die EU-Staaten in Brüssel auf, wie im Sommer versprochen in den Verhandlungen mit der Regierung in Ankara das nächste Kapitel zu eröffnen. Die Türkei habe im vergangenen Jahr eine Reihe von "positiven Schritten" unternommen, heißt es im jährlichen Fortschrittsbericht der EU-Kommission. Dazu zählten eine Justizreform und die Aufnahme von Friedensverhandlungen mit der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK).

http://de.nachrichten.yahoo.com/br%C3%B ... 32969.html

Beitrag 17.10.2013, 08:38

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Beitrittskandidaten
Das sind die Anwärter für die EU

Und ewig lockt Europa: Die EU-Kommission hat wie jedes Jahr die Fortschritte zu den EU-Anwärtern bewertet. Welche Länder könnten bald EU-Staaten werden?

http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Polit ... ie-eu.html

Beitrag 17.10.2013, 14:32

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RCM
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Mal ganz davon abgesehen, dass eine derartige Ausweitung der EU Aussengrenzen in den vorderasiatischen Raum bzw. Nahen Osten der, wie bekannt, voller Konflikte ist, eine enorme Sprengkraft für die komplette Zivilgesellschaft Europas und zwar aus vielerlei Gründen birgt, auf die ich in diesem Kontext nicht näher eingehen möchte, ist auch die Türkei und der größere Teil ihrer heutigen Gesellschaft selbst, weiter denn je davon entfernt, jemals Vollmitglied der EU werden zu können.
Ich denke, dies ist auch unseren herrschenden Eliten klar, wiewohl der transatlantische Verbündete die Türkei lieber heute als morgen eingebunden hätte, am Besten gleich noch mit Georgien...
Die Türkei ist nach der Umgestaltung durch Erdogan ein islamisch geprägter Staat. Die Islamisierung ist in vollem Gange. Selbstzensur oder Berufsverbot und Gefängnis für Journalisten ist nicht die Ausnahme sondern die Regel. Davon sind alle Medien betroffen, TV und Print.
Im Zuge des Paragrafen 216 des türkischen StGB wird weiterhin die Jagd auf Ungläubige und andere missliebige Personen legitimiert und stringent durchgeführt. Der Fall des Künstlers Say ist noch frisch im Gedächtnis.
Noch schlimmer die Ausradierung AKP kritischer Eliten im s.g. Ergenekon Prozess! Die brutalen Vorkommnisse im ganzen Land im Zuge der Gezi Park Proteste sind ebenso nicht vergessen. Zwar polarisiert sich die türkische Gesellschaft, von der überwiegenden Anzahl wird dieser Kurs aber unterstützt.
Die massive Einschüchterung und Bestrafung nicht regierungskonformer Meinungen setzt jedenfalls den Todesstoß für jede Unterstützung eines Beitritts der Türkei. Die AKP mit ihrem Premier hat für jeden humanistisch denkenden Menschen schon lange die Maske fallen lassen. Im Übrigen orientiert sich Erdogan selbst Richtung Hegemon der islamischen Welt.
Viel Spaß in diesem Minenfeld Herr Erdogan, ein paar mal stand er schon auf einem Zünder.


Grüße
RCM
Nichts ist schwerer und erfordert mehr Charakter, als sich in offenem Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und zu sagen: Nein!
Kurt Tucholsky

Beitrag 17.10.2013, 16:37

Fata.Sibyllina
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Sobald die Türkei von Brüssel adoptiert wird, reicht der Freistaat Bayern von EU und Bundesrepublik zugleich die Scheidung ein. :mrgreen: Dies wiederum würde Merkel die Koalitionsverhandlungen mit der störrischen Hannelore aus dem Pott und ihren Duzfreunden erheblich erleichtern. Also überall nur Gewinner, was will man mehr?!
smilie_10

Für einzelne CEFTA-Staaten wäre eine EU-Mitgliedschaft wohl kein Freifahrtschein ins luxuriöse Lotterleben, wie Kroatien derzeit erleben muss. Die eigene Wirtschaft ist innerhalb der EU nicht konkurrenzfähig, die Landwirtschaft erfüllt nicht die Standards, und der Außenhandel mit den Nachbarstaaten ist nunmehr zollpflichtig und damit ruiniert. Gleichzeitig regieren die Brüsseler Bürokraten in gewohnt selbstbewusster Manier in den Alltag hinein, bis nichts mehr ist, wie es mal war, bevor Alice im Wunderland erwachte. Umgekehrt muss im Europawahlkampf des kommenden Jahres eine Balkandebatte unbedingt vermieden werden, damit die selig hypnotisierten Bürger so abstimmen, wie sie es sollen.

Und Island wird den Teufel tun, sich unsere Pleitebanken ans Bein zu binden!

Alles in allem halte ich das Thema nicht für aktuell, aber vor Überraschungen ist man in heutigen Zeiten ja nicht sicher!
Sapere aude, incipe!

Beitrag 17.10.2013, 17:59

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Plutos
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Datenreisender hat geschrieben:Beitrittskandidaten
Das sind die Anwärter für die EU

Und ewig lockt Europa: Die EU-Kommission hat wie jedes Jahr die Fortschritte zu den EU-Anwärtern bewertet. Welche Länder könnten bald EU-Staaten werden?

http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Polit ... ie-eu.html
....immmer her damit, alles finanz-und wirtschaftsstarke Länder, dann können wir endlich den Rettungsschirm erweitern und noch mehr zahlen smilie_01 (wo sollen wir denn sonst mit unsreren Rekordsteuereinnahmen hin smilie_02 )

Beitrag 17.10.2013, 20:13

Alviola
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Fata.Sibyllina hat geschrieben:Und Island wird den Teufel tun, sich unsere Pleitebanken ans Bein zu binden!
*hüstel* Bitte ?

Waren es nicht die Isländer, deren Finanzsystem als erstes auseinandergeknallt ist, mitten im Wiederaufbauprozess steckt und nun mit einer gigantischen Blase an ihrem Aktienmarkt kämpfen ? Die wären froh, könnten sie in die EU...

Beitrag 18.10.2013, 08:55

Fata.Sibyllina
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Re: Alviola

Mir hat imponiert, wie die Isländer sich in den vergangenen Jahren der Realität gestellt haben, auch wenn das bedeutete den Staatsbankrott zu offenbaren. Der verheißungsvolle Goldesel hatte sich als schwarzes Loch entpuppt, und ich kann mir nicht vorstellen, dass es vielen Insulanern gelungen sein könnte nicht von dieser Erkenntnis belästigt zu werden.

Auf der Insel besaß man immerhin die Standhaftigkeit die naheliegenden Schritte einzuleiten; man hat Banken abgewickelt, Manager vor Gericht gestellt und eine Neuausrichtung der Wirtschaft angestrebt, ohne die Bevölkerung in alternativlose Geiselhaft zu verdammen. Warum sollte sich diese ausgerechnet jetzt beim monströsen Moloch EU anbiedern wollen, wo, wie ich unterstelle, die finale Ausplünderung noch bevorsteht? Wie wollte man vor den desillusionierten Isländern verschleiern, dass die Brüsseler Räte wie Marionetten an den Fäden eben jener hängen, die man in Island lieber (auch eine Unterstellung, zugegebenermaßen) hinter Gittern sehen würde?

So zumindest ist mein (plakativer) Eindruck, den ich mir allerdings nur anhand von Pressemeldungen bilden konnte. Sollte ich hier einem Irrtum aufsitzen, würde mich das sehr interessieren.
Sapere aude, incipe!

Beitrag 18.10.2013, 10:58

Alviola
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Mir hat imponiert, wie die Isländer sich in den vergangenen Jahren der Realität gestellt haben, auch wenn das bedeutete den Staatsbankrott zu offenbaren. Der verheißungsvolle Goldesel hatte sich als schwarzes Loch entpuppt, und ich kann mir nicht vorstellen, dass es vielen Insulanern gelungen sein könnte nicht von dieser Erkenntnis belästigt zu werden.
Was die Behandlung der Pleiten angeht, bin ich absolut bei Dir. Die Isländer sind IMHO die einzigen, die es richtig gemacht haben. Die "verdienten" Vermögen wurden eingezogen, zur Sanierung benutzt, die Manager inhaftiert und Verurteilt und nun ist der Staat mit seinen Banken auf dem Weg der Besserung.

Das Problem ist nur: Um zu verhindern, das die riesigen, erschlichenen Vermögen außer Landes geschafft werden, wurde jeglicher Außenhandel und jeglicher Geldverkehr aus dem Land unterbunden. So blieb die Kohle dort und konnte verwertet werden.

Aber nun haben die Isländer ein Problem, während die ganze Maschinerie namens Wirtschaft langsam wieder anspringt: Wohin mit den Gewinnen ? Ins Ausland ist nicht, also bleibts im Inland. Dies hat zu einer gewaltigen Blase an der Börse geführt - würde man nun wieder den Außenhandel öffnen, platzt diese Blase und der nächste Ärger rollt an.

Dies ließe sich als EU-Mitglied sicher einfacher lösen, daher wären die Isländer über eine Mitgliedschaft froh.

Wo ich wieder bei Dir bin: Hätten die Isländer diese Blase nicht, würden sie auf sicher dankend abwinken, wenn es um den EU-Beitritt geht. Bin ich fest von überzeugt.

Beitrag 18.10.2013, 11:55

Geldsammler
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Das sehe ich alles etwas anders.
Erdogan hat seine eigene Agenda.
Sonst hätte er das mit dem Goldhandel mit Iran nicht gemacht.
Er hält sich für DIE Großmacht des mittleren Ostens.
Sein Wirtschaftswachstum ist aber auf Sand (Finanzierung von außen) gebaut und auf eine starke Geburtenrate.
Das Geld von außen drehen sie ihm, wie den anderen BRIC-Staaten gerade ab, um ihm seine Großmachtträume zu zerstören. Was er in der EU will weiß ich ehrlich gesagt nicht. Ist wohl ein Frage der "Ehre". Nur Förderung? Sooo viel zu exportieren hat die Türkei nicht, da kommt eher viel EU-Tand ins Land.

Beitrag 18.10.2013, 17:32

Hase 1266
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@ countdown

Also entschuldige,wenn Du Türke bist kann ich Deine Äußerungen noch einigermaßen verstehen,wenn nicht hast Du keine Vorstellung was in der Welt so vor sich geht.Die Türkei ist Wirtschaftlich stark da hast Du recht,aber nur weil westliche Firmen
dieses Land stark machen, soviel zu Deinen Textilprodukten(von den Bergen von Fälschungen brauchen wir ja gar nicht zu sprechen.Auto Industrie habt ihr ja wohl auch keine.Technik wird in Asien,Osteuropa billiger hergestellt.Die Türkei hat wohl Bodenschätze geb ich zu vor allem Eisenhaltigen Boden ,und Kalkgestein (Zementwerke) Aggrarmäßig hätte die Türkei wirklich einiges zu bieten,das haben aber alle Süd Länder auch,und damit meine ich die Bankrotten.Über das was Du über Islamisten und All Qaida von Dir gibst,darüber solltest Du unbedingt nochmal nachdenken. smilie_18
Hopple hier nur so rum

Beitrag 18.10.2013, 18:40

Normalo
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Ich habe große Bedenken, was einen EU-Beitritt der Türkei angeht. Das BIP liegt weit unter dem Durchschnitt der EU. Zur Zeit fließen viele Gelder in die südlichen EU-Staaten, dieser Trend würde verschärft werden und ich glaube, dass das die EU zum Auseinanderbrechen bringen würde.

Andererseits ist die Türkei zum Glück noch ein relativ stabieles Land, obwohl das letztes Jahr auch schon anders aussah. Damit das so bleibt, sollte man die Türkei von Seiten der EU unterstützen - in welcher Form auch immer.
Man mag das harte Durchgreifen von Erdogan kritisieren, aber die Lage hat sich etwas stabilisiert. smilie_13

Meine Meinung: Dem Großteil der Bevölkerung eines Landes geht es besser, wenn Stabilität und Ordnung herrschen, selbst wenn dabei die politische Meinungsfreiheit drauf geht. Ich glaube z.B. dass es vielen Menschen in Ägypten, Tunesien, Lyien und Syrien unter den diktaturähnlichen Zuständen besser ging als heute. Besser politisch die "Klappe" halten und Essen auf dem Tisch haben.

Je schwieriger die Lage in den Ländern des arabischen Frühlings wird, desto mehr Menschen wandern auch aus - und wir liegen nicht allzuweit weg.
:roll:
Das wenigste ist wie es auf den ersten Blick scheint.

Beitrag 19.10.2013, 03:18

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Eurovisionen
EU-Kommission will Albanien in die EU holen

Die EU will Albanien rasch in die EU holen. Die Wirtschafts-Daten des Landes sind schlecht, die Risiken für den europäischen Steuerzahler erheblich. Doch Brüssel sucht händeringend nach neuen Mitgliedern - weil nur so das Schneeball-System der Umverteilung der europäischen Steuergelder aufrechterhalten werden kann.

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten ... -eu-holen/#

Beitrag 19.10.2013, 19:38

Quinar
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Sapnovela hat geschrieben:
Countdown hat geschrieben: Al Kaida ist ein offizieller Projekt der USA. Die "radikalen Islamisten" sind nichtmoslemische Kommandos des Westens.
Selten so einen Schwachsinn gelesen... schade um die verlorene Zeit.
Die werden ja "nur" von den entsprechenden Einheiten trainiert und ausgerüstet.

Nebenbei: In Libyen WAREN an der Erstürmung von Tripolis westliche Kommandoeinheiten beteiligt.

Beitrag 19.10.2013, 20:11

donnyflame
Die paranoiden Wahnvorstellungen mancher User, Internetblogs etc. kommt ja nicht von irgendwo her. Bsp.: Die Verbindungen der Bin Laden Familie zum Hause Bush etc.

Was man dann aus diversen Informationen macht ist dann eine andere Geschichte. Hinter jeder noch so kranken Weltvorstellung stecken 1-2% "echter" Gründe". Der Rest ist halt Zusatzfantasie diverser Möchtegernweltversteher und Untergangsprofeten. Schade das sich dann immer ein paar Schäfchen finden die solche "Welterklärungen" einfach weiterverkünden und meinen, dass sei ihr eigenes "verstehen" der Welt.


Schade um die Leute die als Sprachrohr missbraucht werden und die die sich sowas durchlesen müssen....


Grüße
DF

Beitrag 19.10.2013, 20:24

Quinar
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ich sags mal so:

Was sich von den versammelten sogenannten VTs allein in den letzten 10-15 Jahren nachträglich als Realität herausgestellt hat läßt dann doch eher offen an welcher Stelle die Schäfchen zu suchen sind.

Beitrag 19.10.2013, 20:50

donnyflame
ich sags mal so:

Man kann nie nie sagen ;)

Grüße
DF

Beitrag 22.10.2013, 10:56

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Beitrittsgespräche
EU eröffnet neues Kapitel mit Türkei

Drei Jahren standen sie still - nun sollen die Beitrittsgespräche der EU mit der Türkei weitergehen. Verhandelt wird als Nächstes über Regionalpolitik. Die Verzögerungen im Zeitplan haben auch mit den Gezi-Protesten zu tun.

http://www.sueddeutsche.de/politik/beit ... -1.1800359

Beitrag 23.10.2013, 08:15

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Barroso macht die EU-Tore für den Balkan und die Türkei auf

EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso hat sich für die Aufnahme aller Balkan-Länder in die EU ausgesprochen. Der "Bild"-Zeitung sagte Barroso, auch der Türkei müssten die Türen für einen EU-Beitritt offenstehen.

http://www.format.at/articles/1343/931/ ... an-tuerkei

Beitrag 24.10.2013, 13:39

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mittwoch
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Direkt aus Berlin, aus dem gleichen Haus wie die DWN (Michael Maier, Blogform Social Media GmbH), für die vermeintliche Gegenseite:


„Deutschland schadet der Türkei“: Chefberater Erdoğans fordert regionale Führungsrolle

Erdoğans Chefberater in Wirtschaftsfragen, Yiğit Bulut, beansprucht eine politische Führungsrolle der Türkei. Doch die Europäer hätten das Ziel, der Türkei Hürden in den Weg zu legen. Deutschland spiele hierbei die wichtigste Rolle und sei ein Gegner.

Yiğit Bulut, Chefberater des türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyi Erdoğan, sagt, dass die Türkei im Nahen Osten, Zentralasien und Afrika eine wichtige Rolle spielen könnte. Dazu habe sie das nötige Potential und die Rolle als Führungsnation liege in ihrer historischen Natur. Doch wichtig hierfür sei ein Stopp der EU-Beitrittsverhandlungen. Die Türkei dürfe sich auf leere Versprechen der Europäer nicht einlassen. [...]



http://www.deutsch-tuerkische-nachricht ... ungsrolle/

...


Die Reform, die wir im Bildungswesen wirklich brauchen, ist offenbar die Einführung des Fachs "Medienkomptenz".

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