Dominoday

Tagesgespräch zu Wirtschaftsthemen wie Geldmarkt, Börse, Währung, Finanzkrise, Inflation aus Deutschland und der Welt

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Beitrag 19.11.2010, 14:36

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Dominoday

Hinter den Kulissen macht kein Sachverständiger mehr einen Hehl daraus, dass wir auf einen “Dominoday” der Staatsbankrotte zusteuern. Viele Menschen hoffen dennoch, dass alles nicht „so schlimm“ kommt und sich vielleicht das System wieder „einrenkt”. Doch der Zug ist schon abgefahren...

http://www.mmnews.de/index.php/wirtscha ... -dominoday

Beitrag 19.11.2010, 14:49

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VeryDeepBlue
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Panikmache, und du spämst so einen Schwachsinn hier rein. Den Artikel habe ich auch schon gelesen. Und dachte mir, den Schwachsinn postet heute Spämmi, garantiert.
In dem Artikel wird wörtlich geschrieben:

Unser Geldsystem ist ähnlich eines astronomischen „Schwarzen Loches“ und jede Rettungsmaßnahme (z.B. die gegründete absurde Zweckgesellschaft in Luxemburg, die für die zahlungsunfähigen EU-Staaten Kapital zur Verfügung stellen soll, im ersten Schritt sind das bekanntermaßen die 750 Milliarden Euro auf Kosten der deutschen Steuerzahler) kann niemals nachhaltig etwas Positives bewirken. Mit jeder Zahlung in dieses gigantische Loch wird es noch ein Stück größer, bis…ja bis wohin eigentlich?

750 Milliarden auf Kosten des deutschen Steuerzahlers. Nochmals datenreisender. Wir bezahlen nicht das gesamte Paket und es ist kein Transfer sondern Kredite. Du kannst es noch 100 mal hier reinspammen, es ist unseriös, wie die Sponsorenabhängige MMNews.

Aufstände, Dominoeffekt, alles Panikmache oder gequirlte Sch....
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Es lebe der Euro.

Beitrag 19.11.2010, 16:09

MapleHF
... von mmnews halte ich genausoviel bzw. genausowenig wie von hartgeld.com.

An einen Dominoday glaube ich aber dennoch. Meines Erachtens wird der von den USA ausgehen und viele Zentralbanken, die den Dollar als Währungsreserve halten, mitreissen.

Der Grund dafür ist ganz einfach. Man braucht sich nur den Haushaltsentwurf der USA für 2011 ansehen und wieviel Neuverschuldung dafür nötig ist.

Wenn ein Land mehr als ein Drittel seines Haushalts über Neuverschuldung finanzieren muss und sich diese Anleihen am Markt nicht mehr absetzen lassen und deshalb von der eigenen Zentralbank gekauft werden, ist es 5 vor 12, wenn nicht schon später.

MapleHF

Beitrag 19.11.2010, 17:34

Joschi
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Sicher sind Hartgeld und mmnews mit Vorsicht zu genießen, aber einige Hintergrundberichte findet man sonst kaum woanders.
Allerdings hat erst Hartgeld mir die Augen geöffnet, sonst wäre ich immer noch ein Schaf.
:D
erfolgreich gehandelt: Ja!
Eurokratie? Nein, Danke!

Beitrag 19.11.2010, 17:59

MapleHF
... findet man schon, allerdings nicht so plakativ, wie auf hartgeld.com

Wenn man erst mal den Fehler im System erkannt hat und sucht, gibt es auch seriösere Quellen.

MapleHF

Beitrag 19.11.2010, 18:07

immerzuspät
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VeryDeepBlue hat geschrieben:Panikmache, und du spämst so einen Schwachsinn hier rein. Den Artikel habe ich auch schon gelesen. Und dachte mir, den Schwachsinn postet heute Spämmi, garantiert.
In dem Artikel wird wörtlich geschrieben:

Unser Geldsystem ist ähnlich eines astronomischen „Schwarzen Loches“ und jede Rettungsmaßnahme (z.B. die gegründete absurde Zweckgesellschaft in Luxemburg, die für die zahlungsunfähigen EU-Staaten Kapital zur Verfügung stellen soll, im ersten Schritt sind das bekanntermaßen die 750 Milliarden Euro auf Kosten der deutschen Steuerzahler) kann niemals nachhaltig etwas Positives bewirken. Mit jeder Zahlung in dieses gigantische Loch wird es noch ein Stück größer, bis…ja bis wohin eigentlich?

750 Milliarden auf Kosten des deutschen Steuerzahlers. Nochmals datenreisender. Wir bezahlen nicht das gesamte Paket und es ist kein Transfer sondern Kredite. Du kannst es noch 100 mal hier reinspammen, es ist unseriös, wie die Sponsorenabhängige MMNews.

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Ja,träum weiter und verneine alles was an Deiner Sicht der Dinge rüttelt.
Ich bin Vorratsmäßig für ein Jahr ausgestattet und versuche jetzt mein Einkommen in EM anzulegen,weil ich sicher bin daß dieses System crasht.
Ihr seid hier übers " Gelbe Forum " verlinkt,lies da mal etwas mit und Du wirst vielleicht aufwachen....

Gruß
immerzuspät
Erfolgreich gehandelt mit..waopme , silverlion ,Danke !

Beitrag 19.11.2010, 21:12

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VeryDeepBlue
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Für ein Jahr Vorräte? Wozu. Nach fünf Tagen haben die neue FIAT-Zettel gedruckt. Du liest zuviel Räuberpistolen. Keine Ahnung von der Realpolitik.

Beitrag 19.11.2010, 21:25

immerzuspät
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Hallo,
Nach 5 Tagen ??? Geht hier garnichts mehr,nicht mal Deine Klospülung,geschweige denn Bankomat etc. Das ist bei Domino eben so :D
Lass mir meine Räuberpistolen und meine Vorräte im Keller :wink: und warte Du mal auf das neue Fiatgeld und hoffe daß die chose so weiter geht .
Ich brauche keinen crash....ich habe Kinder und Angst um sie...aber das schert die da oben wenig.
Das ist leider nicht aufzuhalten.

LG immerzuspät

nicht nur EM,auch Thunfisch muß gehortet werden :)
Erfolgreich gehandelt mit..waopme , silverlion ,Danke !

Beitrag 19.11.2010, 21:59

silverlion
Das mit den Vorräten ist schon sinnvoll plus EM, wie bei einer Risiko-Versicherung,
man ist froh, wenn man sie nicht braucht, aber im nicht unwahrscheinlichen Fall eines
Falles hat man sie dann zum Glück. Es können auch noch andere Sachen passieren
außer Dominodays. Und "immerzuspät" war dann doch mal nicht zu spät: beim Horten.
Frei nach dem Motto: Es gibt keine schlechten Zeiten, nur schlechte Vorbereitung.

Beitrag 20.11.2010, 07:47

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Ladon
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Jeder "normale" Haushalt hat doch ein paar Vorräte daheim: Konserven, ein Sack Getreide, Kartoffeln, Nudeln, Mineralwasser ... Das ist doch keine Erwähnung wert! Außer man ernährt sich nur von Tiefkühlzeugs.
Allerdings habe ich persönlich nie ausgerechnet, wie lange wir im Extremfall "durchhalten" könnten (ändert sich ja auch dauernd) smilie_08

Früher haben sich die besorgten Mitbürger einen Atombunker in den Garten gebaut, heute haben sie für den Systemzusammenbruch Vorräte im Keller. Beide "Katastrophenszenarien" waren, bzw. sind nicht gänzlich auszuschließen - aber wer bitte will sein Leben damit verbringen, stets nur an den "GAU" zu denken? Wenn man immer das Schlimmste befürchtet, sollte man auf jeden Fall auch das Autofahren bleiben lassen - eine nachweislich ziemlich gefährliche Tätigkeit.

Auf eine postapokalyptische "Mad-Max-Welt" könnt ihr euch doch sowieso nicht wirklich "vorbereiten".
Lieber mal JETZT mit den Kindern was unternehmen und an den "Vorräten" sparen.

Meine ich so.
Höflichkeit ist keine Schwäche - Empathie ist keine Dummheit - Moral ist nicht moralinsauer

Beitrag 20.11.2010, 09:41

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Gringo
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Vorräte...das ist noch nicht mal das schlimmste.

WENN solch ein GAU-Szeniario wirklich losginge, muss man sich auch noch Gedanken um die Verteidigung seines Grundstückes usw. machen. Ein Fluchtfahrzeug für den Extremfall, a la Hummer H2, sollte dann auch noch vollgetankt und mit 2 zusätzlichen Benzinfässern auf dem Dach bereitstehen. :mrgreen: Aber bitte hintendrin noch Platz lassen für 2 überscharfe Rottweiler. Von Selbstverteidigungsgerätschaften mit großen Magazinen und 50.000 Schuß Reserve mal ganz abgesehen. Das liesse sich endlos weiterspinnen, wenn man es konsequent zu Ende denken würde. :mrgreen: :wink:

Also: der wirksame Schutz für ein Katastrophenszenario wäre fast nicht machbar. Paar Vorräte können aber sicher nicht schaden.

Beitrag 20.11.2010, 09:59

MapleHF
... an länger währende Versorgungsengpässe glaube ich nicht.

Ich denke und hoffe, dass siche ein Crash-Szenario auf einen (für die Mehrheit) überraschenden Währungsschnitt beschränken wird und dass sich die "Irritationen" bei der Versorgung auf wenige Tage bis Wochen beschränken werden.

Alles Andere ist auch von oben nicht gewollt, weil zuviel dabei kaputtgehen würde.

Es geht ja letztendlich irgendwann nur darum, die Staaten zu entschulden. Kein Mensch hat ein Interesse daran, wirtschaftliche Infrastrukturen zu zerstören.

Dennoch kann es natürlich nicht schaden, ein bisschen was im Keller zu bunkern.

MapleHF

P.S.: anstelle des H2 empfehle ich einen vollgetankten Diesel-SUV, damit kommt man wohl genaosoweit wie mit dem H2 mit den beiden Benzinfässern und muss nicht umständlich aus den Fässern nachtanken smilie_10

Beitrag 20.11.2010, 10:18

dobby
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Wieso immer gleich so extrem denken? Es braucht doch keinen "Dominoday" für echte Probleme.

Eines Tages habe ich nur überlegt, was passiert, wenn ein Bagger ein Stromkabel oder die Wasserleitung beschädigt. Dann für zwei Tage keinen Strom, vielleicht im Winter....

Keine Heizung, kein warmes Wasser, keine Kochmöglichkeit, kein Licht, Kühltruhe fällt aus, kein Telefon, kein PC... smilie_18

Da zu überlegen, wie man/frau wenigstens zu Licht und einer Kochmöglichkeit kommt (mit kaltem Wasser Zähne putzen ist auch ekelhaft!!), das ist nicht übermäßig kompliziert und hat mit Katastrophen-Bedenken nichts zu tun.

Beitrag 20.11.2010, 10:31

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Ladon
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Sag' ich doch: Dass man für "Notfälle" ein wenig vorsorgt, ist selbstverständlich - aber ich würde mir niemals in Erwartung eines wie auch immer gearteten "Super-GAUs" spezielle Vorräte anlegen.
Höflichkeit ist keine Schwäche - Empathie ist keine Dummheit - Moral ist nicht moralinsauer

Beitrag 20.11.2010, 10:45

MapleHF
... mit 2 Tagen ohne Strom hätte ich nun gar kein Problem.

Dann gehe ich 2 Tage ins Hotel oder in eine Ferienwohnung und gut. Ist zwar dann ärgerlich, aber nicht problematisch.

MapleHF

Beitrag 20.11.2010, 10:48

immerzuspät
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Hallo,

etwas zum vertiefen der Diskussion,ob es sinnvoll ist oder nicht.Lest Euch mal bißchen ein,ist
garnicht so dumm und weit hergeholt was da so geschrieben steht ......bis auf manches :mrgreen:

http://www.survivalforum.ch/forum/
http://survival.4u.org/
http://www.human-survival-project.de/forum/

kann nie schaden

LG ,immerzuspät
Erfolgreich gehandelt mit..waopme , silverlion ,Danke !

Beitrag 20.11.2010, 10:51

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Gringo
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dobby hat geschrieben:Wieso immer gleich so extrem denken? Es braucht doch keinen "Dominoday" für echte Probleme.

Eines Tages habe ich nur überlegt, was passiert, wenn ein Bagger ein Stromkabel oder die Wasserleitung beschädigt. Dann für zwei Tage keinen Strom, vielleicht im Winter....

Keine Heizung, kein warmes Wasser, keine Kochmöglichkeit, kein Licht, Kühltruhe fällt aus, kein Telefon, kein PC... smilie_18

Da zu überlegen, wie man/frau wenigstens zu Licht und einer Kochmöglichkeit kommt (mit kaltem Wasser Zähne putzen ist auch ekelhaft!!), das ist nicht übermäßig kompliziert und hat mit Katastrophen-Bedenken nichts zu tun.
Ist mir schon passiert. War nur ein Tag, aber der hat gereicht. War übrigens wirklich ein Bagger :mrgreen:. Das war nicht lustig, kann ich Dir sagen, alleine schon das Tiefgefrorene. Rest war verschmerzbar (habe immer einen 2-flammigen Gaskocher mit Dosengas am Start), aber man bekommt schonmal eindrucksvoll klargemacht, wie abhängig man vom Strom ist.

Beitrag 20.11.2010, 11:02

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Gold-Guru
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MapleHF hat geschrieben:... an länger währende Versorgungsengpässe glaube ich nicht.
Daran glaube ich auch nicht wirklich.
MapleHF hat geschrieben:Ich denke und hoffe, dass siche ein Crash-Szenario auf einen (für die Mehrheit) überraschenden Währungsschnitt beschränken wird und dass sich die "Irritationen" bei der Versorgung auf wenige Tage bis Wochen beschränken werden.
Allerdings: Unsere Läger sind heute die Autobahn. Wenn man die Zahlungsverkehrsströme mal für eine Woche stört, dann bricht sofort die Logistikkette zusammen und die Supermärkte und Tankstellen laufen leer, selbst ohne die in so einer Situation zu erwartenden Panik-/Hamsterkäufe.

Beitrag 20.11.2010, 18:14

biker1200
nennen wir doch unser Geld ZIVILISATIONSGELD Solange unsere es die europäische Wirtschaftsunion gibt solange gibt es auch den ... Euro.
Nur ist die EU mir zu .... geworden. Aber als Alternativen Gold und Silber...? Weis nicht...
Jeder Bürger soll mehr EIGENVERANTWORTUNG tragen...aber europäische Statten...verlassen sich auf
die freundlichen Nachbarn.

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