Vermögen: Die Deutschen werden reicher

Tagesgespräch zu Wirtschaftsthemen wie Geldmarkt, Börse, Währung, Finanzkrise, Inflation aus Deutschland und der Welt

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Beitrag 21.01.2019, 17:24

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Legolas
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Marek hat geschrieben:
21.01.2019, 11:09
Zu Thema:
laut Spiegel gehört man im weltweiten Vergleich
- mit gut 10.000 € / Monat zum reichsten Prozent;
Na ja, ein paar Einprozenter haben sich wohl auch hier ins Forum verirrt.
Zum Denken benötigt man ein Hirn, vom Menschen ganz zu schweigen...

Beitrag 21.01.2019, 17:26

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VfL Bochum 1848
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Legolas hat geschrieben:
21.01.2019, 17:24
Marek hat geschrieben:
21.01.2019, 11:09
Zu Thema:
laut Spiegel gehört man im weltweiten Vergleich
- mit gut 10.000 € / Monat zum reichsten Prozent;
Na ja, ein paar Einprozenter haben sich wohl auch hier ins Forum verirrt.
Woran macht der Herr das fest?
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Beitrag 21.01.2019, 17:29

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Legolas
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Instinkt.
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Beitrag 21.01.2019, 17:33

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Legolas hat geschrieben:
21.01.2019, 17:29
Instinkt.
Namen!
Nenne er Ross und Reiter!
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Beitrag 21.01.2019, 17:48

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Legolas
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Kannst Du denn ausschließen, dass es nicht so ist ???
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Beitrag 21.01.2019, 17:50

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Keinesfalls, ich dachte nur Du wüsstest mehr bzw. hättest den ultimativen Instinkt.
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Beitrag 21.01.2019, 17:53

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Legolas
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Ich zähle nur 1 und 2 zusammen und komme dann auf das Ergebnis: 4 :shock:
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Beitrag 21.01.2019, 18:14

blechrohr
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Europa mit ca 3/4Mrd Bevölkerung stellt in etwa 10% der Weltbevölkerung.
Also mal querdurchgedacht könnte diese Statistik doch wohl einigermaßen stimmen.
Einmal so viel Geld verdienen, wie Leute denken, das ich verdiene.

Beitrag 21.01.2019, 18:24

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Legolas
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Ich glaube grundsätzlich keiner Statistik.

Und auch keinem Taschenrechner, der die Zahlen von einem Statistiker hat.
Zum Denken benötigt man ein Hirn, vom Menschen ganz zu schweigen...

Beitrag 21.01.2019, 18:42

blechrohr
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Die Statistik hat bewiesen:
3 von 2 Menschen können kein Mathe. :lol:
Einmal so viel Geld verdienen, wie Leute denken, das ich verdiene.

Beitrag 21.01.2019, 19:23

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Ladon
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Legolas hat geschrieben:
21.01.2019, 18:24
Ich glaube grundsätzlich keiner Statistik.
...
Das Schöne an Statistiken ist, dass man ihnen gar nicht glauben muss. Das reine Zahlenmaterial für Auswertungen ist in aller Regel bei seriösen Statistiken überprüfbar.

Statistiken beantworten Fragen.
Manchmal ist es schwer, die richtigen Fragen an sie zu stellen und bei den falschen kommt es dann zu Missverständnissen (s.o.) ...

Glauben ist Religion.

oder:
Das Schöne an Wissenschaft ist, dass sie wahr ist, auch wenn man nicht daran glaubt
Andere gibt es schon genug

Beitrag 22.01.2019, 06:17

Gladius
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Naja, ich würde eher sagen: "Wissenschaft ist solange wahr, bis jemand das Gegenteil beweisen kann."

Beitrag 22.01.2019, 08:05

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SteveG
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10.000 € (und dann noch brutto!) in New York oder auch München haben sicherlich einen anderen Stellenwert als 10.000 € in Uganda.
Die Statistik mag korrekt sein, die Schlussfolgerung (damit zählt man zum reichsten Prozent) ist es nicht.

Beitrag 22.01.2019, 08:59

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Ladon
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Gladius hat geschrieben:
22.01.2019, 06:17
Naja, ich würde eher sagen: "Wissenschaft ist solange wahr, bis jemand das Gegenteil beweisen kann."
Dann war die Theorie falsch. Nicht die Wissenschaft.
Andere gibt es schon genug

Beitrag 22.01.2019, 09:00

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Ladon
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SteveG hat geschrieben:
22.01.2019, 08:05
10.000 € (und dann noch brutto!) in New York oder auch München haben sicherlich einen anderen Stellenwert als 10.000 € in Uganda.
Die Statistik mag korrekt sein, die Schlussfolgerung (damit zählt man zum reichsten Prozent) ist es nicht.
Das meinte ich mit "richtige Fragen" an den Datensatz stellen.
Andere gibt es schon genug

Beitrag 22.01.2019, 22:01

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Demosthenes
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Bei dem verlinkten Artikel auf N-TV handelt es sich lediglich um dummdreiste Propaganda, die uns tumben Torinen und Toren und doofen Diversen zeigen soll, wie gut es uns geht. Geldvermögen ist das was ich ausgeben kann, womit ich einkaufen kann. Forderungen an Banken und Versicherungen, die ich vielleicht wieder sehe, vielleicht auch nicht, gehören nicht dazu. Es gehören dazu das Bargeld und die Sichteinlagen, sprich Giralgeld auf meinem Konto. Wieviel davon gibt es überhaupt. Aufschluss kann bieten die Geldmenge M1, die genau das angibt. Die lag Ende 2017 für Deutschland (neuere Daten finde ich nicht) bei gut 2 Billionen Euro. Die Schulden der privaten Haushalte zum Ende 2018 liegen bei knapp 1,8 Billionen Euro.
Das ist weder Wissenschaft noch Statistik, sondern ganz einfach Schwindel.
Einfalt statt Vielfalt *
*Frisch geklaut von Wilfried Kahrs

Beitrag 23.01.2019, 13:40

kribelboble
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Wenn man das mit Schulden gegenrechnet dann sollte man da aber die M2-Geldmenge nennen. Dieses Geld ist mit 3 monatiger Kündigungsfrist verfügbar - Schulden sind ja auch nicht sofort fällig. Und dann sind das 3000 Milliarden Euro (12/2018) so meine gefundenen Werte.
Die Geldmenge M1 war 12/2018 bei 2200 MIlliarden Euro.

Beitrag 23.01.2019, 16:30

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Demosthenes
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Zugestanden. Dann halt 2 Billionen M1 und 3 Billionen M2 minus 1,8 Billionen. Macht 3,2 Billionen. In den Geldmengen stecken aber nicht nur "die Deutschen", sondern generell die Nichtbanken, also etwa Unternehmen. Daher bleibt es bei meiner Einschätzung.
Einfalt statt Vielfalt *
*Frisch geklaut von Wilfried Kahrs

Beitrag 30.01.2019, 23:57

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IrresDing
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Wohnort: im Grabe ruht sie
Demosthenes hat geschrieben:
23.01.2019, 16:30
Zugestanden. Dann halt 2 Billionen M1 und 3 Billionen M2 minus 1,8 Billionen. Macht 3,2 Billionen. In den Geldmengen stecken aber nicht nur "die Deutschen", sondern generell die Nichtbanken, also etwa Unternehmen. Daher bleibt es bei meiner Einschätzung.
Ich mach die Welt, wie sie mir gefällt.

Artikel nicht gelesen oder nicht verstanden? Einfach bei M2 aufzuhören ist einfach unglaublich dreist. Aber es zeigt die verblendete Einstellung bei der unbedingt das raus kommen muss, was die Gesinnung einem vorher sagt.

Achso, und ein blutiger Anfängerfehler ist auch drin. Mathematisch gilt ganz einfach:
∀x ∈ Mn-1: x ∈ Mn, {n ∈ ℕ | 1 ≤ n ≤ 3} , {x ∈ ℚ | 0 ≤ x}
Daher hast du dich schon in deiner kleinen naiv dummdreisten Rechnung um mehrere Billionen (!) verrechnet. Großes Kino! smilie_01

ZITAT aus dem Artikel:
"Zum Vermögen gehören sowohl Geldvermögen und Finanzanlagen als auch Sach- und Immobilienwerte, davon werden eventuelle Schulden und Hypotheken abgezogen."

Und da kommt der Kollege einfach mal um die Ecke, nimmt M1 und M2, addiert dies, zieht davon die Kredite ab und schwupps hat er eine gesamte Studienlage der Bundesbank widerlegt. Einmal Plus, einmal Minus, einmal Gleich. RESPEKT! Unabhängig von deinem Billionen-"Lapsus" mal an dieser Stelle ein Spiel für die ganze Familie.

Kleines Ratespiel für den geneigten abenteuerlustigen Leser. Es trägt den Namen:
Wer ist reicher?
Alternativtitel: Wie rechne ich mich fürs Finanzamt kreativ arm?

Person A:

100.000 Banksichteinlagen
-50.000 Kredit
-----------
50.000 Vermögen

Person B:

50.000 Banksichteinlagen
200.000 Immobilienvermögen
500.000 Wertpapiere
100.000 Unternehmensbeteiligung
-50.000 Kredit
-----------
800.000 Vermögen

Nach der Meinung von Demosthenes ist Person A (!) reicher. Respekt, wirklich, darauf muss man einfach auch erst mal kommen. Das sind Rechnungen die hätten meinen Prof noch beeindruckt. Gott hab ihn selig, er musste leider doof sterben. :mrgreen:

So ich brauch jetzt erst mal wieder eine Pause. Ich werd mir die nächsten Wochen anstatt dem Forum lieber ein paar happy little trees und happy accidents ansehen. Ansonsten wird mich noch ein Mod sperren. Ich kann eine gewisse Aggression nicht verleugnen. https://www.youtube.com/watch?v=SeAazhv_duA#t=13m36s Verdammt, wenn das Amazon liest, dann hat der bei denen einen neuen Job als Irland-Alternatives Steuersparmodell sicher. Da komm ich einfach nicht drüber weg. Diese Privatdefinition von Vermögen ist schon so kreativ, da muss man sich setzen, wenn man das liest. Der Nobelpreis wäre eine Beleidigung für diese bahnbrechende Entdeckung. Wenn ich also von meinem Geld Aktien kaufe, werde ich um diesen Betrag ärmer. Die ESt-Erklärung für 2018 wird ein Fest sag ich euch!
"Gleich und gleich gesellt sich gern", sagt der Volksmund. Ich sehe wenig gleiches. LG und bye.

Beitrag 31.01.2019, 08:39

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Demosthenes
2 Unzen Mitglied
Beiträge: 41
Registriert: 21.01.2019, 17:22
Danke für die Nachhilfe. Das brauche ich dringend. Die schönsten und in dem Fall nichtsnutzigsten Formeln ändern nichts daran, dass es um Geldvermögen ging. Insofern ist der Artikel fake, eindeutig.
Einfalt statt Vielfalt *
*Frisch geklaut von Wilfried Kahrs

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