Keine Sammelbestellungen mehr bei PS Coins

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Moderatoren: Ladon, Forum-Team

Beitrag 19.12.2016, 19:53

sw_trade
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Michasi, kennst du den Aufwand der dahinter steht? Die Frage lautet doch, wie viele und welche Ressourcen müssen eingesetzt werden, um ein bestimmtes operationalisiertes Ziel zu erreichen bzw. eine bestimmte Aufgabe zu bewältigen. Ressourcen können hierbei personeller, materieller, (ablauf-) organisatorischer und/ oder finanzieller Natur sein.

Der Formulierung "rechnen" ist hierbei etwas oberflächlich. smilie_24
"Aus Furcht zu weit zu gehen, gehen wir oft nicht weit genug."
(Reinhard K. Sprenger)

Beitrag 19.12.2016, 20:11

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michasi
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Ich stelle mir das mal so vor:
Ein Kunde bestellt Münzen und teilt mit, das es eine SB wird. Also werden besagte Münzen beiseite gelegt oder schon in das Paket, welches dann da kommen soll.
Bei einer weiteren Bestellung werden auch die bestellten Artikel dazu gepackt. Das geht dann bis zum Ende der SB, und dann wird das Paket abgeschickt.
Wo ist da jetzt der Mehraufwand?
Das Beispiel setzt jetzt voraus, das alle angebotenen Münzen auch vorrätig sind. Müssen diese erst besorgt werden, spielt es keine Rolle, ob SB oder normale Bestellung, der Aufwand ist gleich.

mit besten Grüssen
Meine Bewertungen: http://www.gold.de/forum/michasi-t4456.html

Beitrag 19.12.2016, 20:57

sw_trade
1 kg Barren Mitglied
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Wie gesagt, wir wissen es nicht. Spekulation und Mutmaßungen. So einfach wird es sicherlich nicht sein.

Da steht halt irgendwo ein Paket, was kontinuierlich befüllt wird....

Administrativer Mehraufwand? Lagerkapazitäten? Zusätzliches Personal? Zusätzliche Aufgabe?
Zeit?
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Beitrag 19.12.2016, 21:03

sw_trade
1 kg Barren Mitglied
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Ausserdem können Bestellungen dann schnell und zeitnah endbearbeitet werden. So stehen/ liegen nicht monatelang irgendwo irgendwelche Kisten/ Münzen rum, sofern kein automatisiertes Verfahren (was ich nicht glaube) zugrunde liegt. Es ist schon zeitlicher Mehraufwand Sammelbestellungen über einen längeren Zeitraum zuzuordnen und zu bearbeiten. Sowas ist einfach ineffizient.
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Beitrag 19.12.2016, 21:32

Marek
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Beiträge: 302
Registriert: 25.08.2013, 19:15
Hallo,

ich finde es auch legitim, so ein Angebot wieder zu "kassieren":

Vor meinem inneren Auge tauchen endlose Reihen von Ikea Regalen auf,
gefüllt mit verstaubten, gestapelten Pappkartons,
wo alle paar Monate mal eine einsame Münze drin landet und die Ausgabe des letzten Jahres trifft....

Wenn dann mal einer der Kartons seinen Lagerplatz verlässt
gibt es womöglich noch Theater wegen Qualitätsfragen
von Münzen die schon "ewig" verkauft sind....
... da hätte ich auch keinen Bock drauf!
( Betriebswirtschaftlich sind die Ikea Regale auch zu teuer! smilie_16 )

Wenn der Händler so einen Aufwand nicht mehr will kann ich das 100% nachvollziehen.

Ich kann z.B. auch verstehen, wenn (andere) Händler Standartbullion nur "a 100 Stück" verkaufen.
Das ist dann zwar nichts für mich, aber der macht mit wenig Aufwand halt relativ viel Umsatz.

Liebe Grüße
Marek

Beitrag 19.12.2016, 22:31

falcoback
1 Unze Mitglied
Beiträge: 19
Registriert: 16.08.2011, 22:54
Wohnort: Dortmund
Also ich fand das mit den Sammelbestellungen top. Schade das er es abschafft. Für mich war das immer ein Grund innerhalb der 2 Monatsfrist immer noch Neuheiten mitzubestellen.

Da hat man auch mal ein Auge zugedrückt was die nicht immer aktuellen Preise anging, denn das Preissystem wurde bei fallenden Kursen nicht wie bei anderen Shops automatisch nach unten angepasst, da kommt bei einer grossen Menge schon was an Preisnachteil zusammen wenn ich den Spotkurs im Auge habe. Hier scheint man noch manuell die Preise zu pflegen. Im Gegenzug war das wiederum von Vorteil bei steigenden Kursen.

Er war stets bemüht Sonderwünsche zu erfüllen, sofern er Zeit dazu hatte - klar die Kommunikation war nicht optimal, vielleicht wird das jetzt besser.

Als Familienunternehmen habe ich nur begrenzte Kapazitäten und ich glaube das Herr Wagner oft mehr als den üblichen 8 Stunden Tag für sein Unternehmen opfert. Reich wird man damit auch nicht von heute auf morgen und als Einzelunternehmer steht er auch "nur" jeden Tag aufs neue mit seinem Namen für die Risiken ein.

Zu dem Logistikproblem kommen Kosten für Versicherung, Raumkosten, gebundenes Kapital im Warenlager, Vorfinanzierungskosten usw. Je einfacher ich das stricke desto besser habe ich diese Kosten im Griff, denn neben dem Einkaufskurs kann das der Tod eines kleinen Händlers sein. Ich denke wir alle sollten dankbar sein für einen umsichtigen Händler, es gibt genug andere negative Beispiele die Ihre Risiken falsch eingeschätzt haben.

Beitrag 20.12.2016, 09:15

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wasp
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Beiträge: 547
Registriert: 08.02.2016, 13:49
Wohnort: NRW
Fazit ist doch, trotz aller erlaubten Kritik werden 95% der Kunden weiter bei diesem Kaufen, auch ich. smilie_24

Beitrag 21.12.2016, 16:13

Orini
5 Unzen Mitglied
Beiträge: 76
Registriert: 09.04.2011, 19:14
Ich habe Verständnis dafür dass auch dieser Händler wirtschaftlichen Zwängen unterworfen ist. Wenn sonst von 100 Leuten 95 Sonderwünsche haben: wer soll das alles verwalten, dafür braucht der ja ne Sekretärin...dann muss man auch deren Gehalt mit bezahlen... und alles wird teurer...dann ... lieber ein paar Einschränkungen beim Bestellwesen... was ja ok ist.

Beitrag 21.12.2016, 16:21

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michasi
10 Unzen Mitglied
Beiträge: 457
Registriert: 24.07.2010, 10:08
....wobei es hier nicht um Sonderwünsche geht, sondern nur um die Möglichkeit der Sammelbestellung. Aber es stimmt schon, bei einem 1 Mann Betrieb muss man alle Abläufe optimieren.
mit besten Grüssen
Meine Bewertungen: http://www.gold.de/forum/michasi-t4456.html

Beitrag 21.12.2016, 18:16

J.R.
10 Unzen Mitglied
Beiträge: 109
Registriert: 03.07.2014, 11:41
michasi hat geschrieben:Ich stelle mir das mal so vor:
Ein Kunde bestellt Münzen und teilt mit, das es eine SB wird. Also werden besagte Münzen beiseite gelegt oder schon in das Paket, welches dann da kommen soll.
Bei einer weiteren Bestellung werden auch die bestellten Artikel dazu gepackt. Das geht dann bis zum Ende der SB, und dann wird das Paket abgeschickt.
Wo ist da jetzt der Mehraufwand?
Das Beispiel setzt jetzt voraus, das alle angebotenen Münzen auch vorrätig sind. Müssen diese erst besorgt werden, spielt es keine Rolle, ob SB oder normale Bestellung, der Aufwand ist gleich.

mit besten Grüssen
Ist nicht nicht böse gemeint, aber mit so einer Kleinhänschen Logik können wir die Realität sicher nicht abbilden. Nimm einfach mal an, PS macht 1.000 Bestellungen pro Monat, davon 500 Ansammlungen. Du müssen ihre offenen, zu befüllenden Pakete irgendwo hinstellen! Illusorisch, den Lagerplatz bezahlt niemand. Es geht ja auch nicht irgendein Lager, sondern etwas stark Gesichertes muss es sein. Nein, die befüllen die Pakete erst aus einem Zentrallager (gesicherter Safe-Raum), wenn alles da ist.

Dann muss man das alles nachhalten, Lagerware, Bestellware, was ist bezahlt, was ist noch offen, wer hat seine Ansammlung abgeschlossen, welcher Depp hat sich per Mail unklar ausgedrückt oder will noch schnell was nachschieben, ruft an und storniert etwas, usw. ,usw.

Dann die buchalterischen Probleme am Jahresabschluss, man muss abgrenzen, rückstellen, etc. Stichworte im Dez. bestellt, nicht bezahlt, nicht geliefert. Oder im Dez. bestellt, bezahlt, aber nicht geliefert.

Damit haben wir nur die Verkaufs- und Vertriebsseite betrachtet, aber so ein Händler muss ja auch einkaufen und hat auf der Seite möglichereise ähnliche Probleme mit Teillieferungen, Reklamationen und dem buchhalterischen Rattenschwanz.

Nur mal so als einfaches Szenario, wie toll ich mir so eine Ansammlungslogistik vorstelle. Der Service war natürlich super, ich würde ihn gerne weiter in Anspruch nehmen.

Beitrag 21.12.2016, 18:52

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Indiana Jones
1 kg Barren Mitglied
Beiträge: 1063
Registriert: 12.10.2016, 17:33
Wäre ich Wagner würde ich es nicht dabei belassen, künftig keine Sammelbestellungen mehr anzubieten. Als nächstes würde ich meine Betriebsabläufe weiter optimieren. Zum Beispiel liegt es doch nahe die Rubrik

http://www.ps-coins.com/index.php?page=categorie&cat=81

weiter auszubauen.

Dann hätte die Familie am Ende des Tages wohl mehr in der Kasse und ganz nebenbei auch mehr Freizeit.

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