Wie viel Geld in Edelmetalle anlegen?

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Beitrag 20.02.2014, 00:13

Geldsammler
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Die Hose würde ich riskieren. Fragt sich nur, ob man im Gold wohnen will.
Aber Immos sind jetzt schon günstig zu haben: www.diia.de. Immos schon ab einem mittleren vierstellign Bereich. In Deutschland. Da zahlt der Notar noch dafür, dass Ihr bei ihm beurkundet! smilie_02

Beitrag 20.02.2014, 03:45

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MaciejP
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Datenreisender hat geschrieben:Eine mögliche strategische Opiton wäre:
Die (zur Zeit überbewertete) Immobilie zu verkaufen und den Verkaufserlös in (zur Zeit unterbewertete) Edelmetalle zu tauschen.
Das mag gefühlt so sein, die Zahlen sprechen aber dagegen. Hier mal zwei Grafiken, die jeweils die Preise von Gold und Silber relativ zu den Immobilienpreisen darstellen ("Gold/Immobilien" und "100*Silber/Immobilien", falls die Legende schlecht zu lesen ist):

Bild

[img]https://forum.gold.de/userpix/5209_silb ... atio_1.jpg[/img]

Die Immobilienpreise sind als Preisindex für Eigentumswohnungen (Neubauten) in Westdeutschland angegeben (Quelle: bundesbank.de); Gold (Quelle: boerse.de) und Silber (Quelle: stooq.com) jeweils auf Jahresschlusskursbasis in Euro. Bei Silber habe ich die Werte zu besseren Darstellung mal 100 multipliziert. Zudem ist der Immobilien-Preisindex für das Jahr 2013 anhand der relativen Entwicklung im Jahr davor geschätzt. Beide Charts sind in logarithmischem Maßstab.

Wie zu erkennen ist, sind die Preise für Immobilien relativ zu denen für Edelmetalle historisch bestenfalls im Mittelfeld. Eine klare Übertreibung bei Immobilien kann ich da nicht erkennen. Im Gegenteil, eher scheint mir Gold gerade dabei zu sein, eine historische Überbewertung hinter sich zu haben.

Unter diesen Gegebenheiten finde ich den Hinweis, eine jetzt fast abbezahlte Wohnung zum Eigengebrauch (!) spekulativ gegen Gold einzutauschen geradezu fahrlässig.

Beitrag 20.02.2014, 07:02

asmodeus
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Geldsammler hat geschrieben:Die Hose würde ich riskieren. Fragt sich nur, ob man im Gold wohnen will.
Aber Immos sind jetzt schon günstig zu haben: www.diia.de. Immos schon ab einem mittleren vierstellign Bereich. In Deutschland. Da zahlt der Notar noch dafür, dass Ihr bei ihm beurkundet! smilie_02
Leider zählt auch die Lage! In bevorzugten Städten/Wohngebieten wird man zur Zeit keine günstigen Wohnraum bekommen.

Ich bin froh, das ich meine Eigentumswohnung habe. Selbst teure Sanierungskosten schrumpfen für mich auf einen niedrigen Eurobereich. Würde ich noch Miete zahlen, fahre ich nur für mich Verluste ein. Erhöhungen der Kaltmiete nicht mit eingerechnet. Ab dem Zeitpunkt der Rente könnte ich mir einen Strick nehmen, obwohl man für die Zukunft in verschiedene Richtungen investiert.

Beitrag 20.02.2014, 08:02

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lifesgood
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Datenreisender hat geschrieben: Eine mögliche strategische Opiton wäre:
Die (zur Zeit überbewertete) Immobilie zu verkaufen und den Verkaufserlös in (zur Zeit unterbewertete) Edelmetalle zu tauschen.
Dann abwarten, bis das Verhältnis genau umgekehrt ist.
Das könnte eine once in a lifetime opportunity sein ...
... wenn man ein Haus neu baut, 1 - 2 Jahre bewohnt (er schreibt ja Baujahr 2012) und dann verkauft, macht man in der Regel Miese. Wenn dieses Haus nun nicht in einer guten Lage einer thrüingischen Großstadt steht, kann man fast mit Sicherheit davon ausgehen, dass sich nach zwei Jahren die Baukosten incl. Grund, Erschließung, usw. usw. beim Verkauf nicht erzielen lassen.

Grundsätzlich kann man Immos nicht über einen Kamm scheren. Die Preissituation in Deutschland geht derzeit von extrem überbewertet bis schweinebillig.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass es ein werthaltige Anlage ist, wenn man heute für 10.000 € pro qm in München eine ETW kauft. Denn man muss ja immer auch den Mietwert im Auge behalten, wer soll auf Dauer für eine 70 qm-Wohnung 1.300 € mit + Nebenkosten bezahlen können, damit zumindest eine 2%ige Rendite rauskommt?

Auf dem flachen Land hat man teilweise das Gegenteil, da werden einem die Häuser und Wohnungen teilweise zu Schleuderpreisen angeboten.

KEINER weiss wie sich das zukünftig entwickelt. Klar die demographische Entwicklung spricht gegen das flache Land. Aber da wir Deutschen ja meinen uns in fast jeden Krisenherd auf dieser Welt einmischen zu müssen, kann es durchaus mal soweit kommen, dass die Terrorismusgefahr in den großen Städten steigt und eine Stadtflucht einsetzt.

@Polkrich: Ich bin grundsätzlich ein Freund der selbstgenutzten abbezahlten Immobilie, halte aber das Haus nicht für eine Altersvorsorge. Welche Wohnart die beste ist, hängt nicht zuletzt vom Lebensabschnitt und den persönlichen Verhältnissen ab. Solange man relativ jung ist und Kinder hat, ist ein EFH sicherlich die beste Art zu wohnen, aber das ändert sich. So war ich persönlich recht froh, dass meine Ex-Frau mit der Scheidung auch das Haus wollte. Die Kinder sind groß und ich bräuchte für mich alleine nicht über 200 qm Wohnfläche, die natürlich auch entsprechende Kosten verursachen. Ich hätte es nicht haben wollen. Man weiß nicht wie gesund man im Alter ist, ob man die ganzen Dinge im und ums Haus noch selbst erledigen kann, oder ob man für jeden Handgriff jemanden bezahlen muss.

Momentan fühle ich mich in meiner kleinen, schnuckeligen Maisonette-ETW sehr wohl, aber auch das ist noch nicht das Richtige fürs Alter. Irgendwann in den nächsten 10 - 15 Jahren, werde ich mich wohl nach etwas barrierefreiem umsehen.

Meine Meinung: Wenn Du Dich aktuell mit Deiner Vermögensverteilung wohlfühlst, ist es gut für Dich. Wenn dem mal nicht mehr so ist, dann wirst Du es sicher ändern.

Grundsätzlich würde aber bei der momentanen Aktienbewerung, wie Datenreisender schon schreibt, den Kredit vorzeitig ablösen, dazu Aktien verkaufen und das Haus ist ganz Deins.

lifesgood

Beitrag 20.02.2014, 10:05

Geldsammler
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Leider zählt auch die Lage! In bevorzugten Städten/Wohngebieten wird man zur Zeit keine günstigen Wohnraum bekommen.
Na, das ist ja nun mal eine qualitativ hochwertige Aussage! smilie_13 smilie_10

Mit dem eigenen Heim ist es nun mal so wie mit anderen Anlagen: Kaufen wenn und wo es günstig ist. Klar, man hat seinen Arbeitsplatz. Aber dann ist eine Immobilie auch schnell ein Klotz am Bein, wenn man wechseln muss.

Für Rentner und Spekulanten gibt es aber genügend Schnäppchen, man muss sie nur finden. Gerade im Osten. Für Investoren teilweise mit unglaublichen Kaufpreis/Mietzins-Verhältnissen.

Aber ist halt ein Thema für sich. Und man sollte vom Fach sein, wenn man sich mit so etwas einlässt (Architekt, Handwerker).

Ich konnte beispielsweise vor zehn Jahren in direktem Anschluss an eine bayerische Großstadt ein Haus mit 10.000 qm Garten für 280.000 € kaufen. Eigene Quelle. Top-Verkehrsinfrastruktur. Einziger Fehler: In einer Wohnung des Hauses war noch ein Mieter mit einem zweijährigen Mietvertrag zu lächerlichen Konditionen. Das muss man dann halt auch aussitzen. Die Hausfinanzierung war immer billiger als Miete.

Beitrag 20.02.2014, 10:10

Geldsammler
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@lifesgood: Früher hat man bei Immo-Investments gerechnet, dass der Kaufpreis bei ca. 15 Jahresmieten liegen sollte. Heute ist man in München bei über 30. Das ist natürlich Wahnsinn und geht von einer nicht realistischen Kaufpreisentwicklung aus. Das Haus wird als Steuersparmodell oder Sicherheit gesehen. Die jahrzehntelange Verschuldung nimmt man in Kauf. Auf gut deutsch: Wenn man in Immobilien investieren will, dann in ein paar Jahren, wenn die Dinger verschleudert werden, aber dann ohne Finanzierung!

Beitrag 20.02.2014, 16:48

asmodeus
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Na, das ist ja nun mal eine qualitativ hochwertige Aussage! smilie_13 smilie_10
Ich nehme es mit Humor!

Ich wollte nur darauf hinweisen, daß es auf die Gegend/Stadt-viertel ankommt. Mein Cousin kauft dauernd Immobilien im Osten für Spottpreise auf.
Ich kann nur zwei Beispiele aufzeigen:

1. Ich wohne in einer "kleinen" Großstadt mit Universität. Wohnraum ist Mangelware. Keiner möchte so recht auf das Land. Besonders sind angesagte Wohnviertel sehr nachgefragt. Ich wohne in der "Alten Südstadt" und hier bekommt man kaum eine schöne Wohnung. Sucht man nun eine Wohnung mit Balkon erhöht sich die Suchdauer weit nach oben. Bekannte haben 2 Jahre gesucht und mit Geduld nun eine gute Wohnung zur Miete gefunden. Möchte man eine Wohnung kaufen: Tja, das wird ein schweres Unterfangen! Entweder der Preis ist egal- also ein hoher Kaufpreis oder man wartet, bis die Preise fallen. Aber das bezweifle ich stark, weil auch vor dem Hype mit Immos jeglicher Art, diese Wohngegend beleibt ist und immer war. Mieten bzw. Kaufobjekte waren hier immer etwas teurer.

2. Das Haus meiner Großmutter in Tönning/Nordfriesland wurde verscherbelt- kein Käufer hat sich gefunden. Da will keiner mehr so hin. Früher vor der Wende, hätte man einen guten Preis erzielt. Heute: Würde das Haus ca. 25 Kilometer Richtung St. Peter Ording stehen, hätte man den Verkaufspreis stark nach oben drehen können.

Leider kommt es auch auf die Lage an.

Beitrag 20.02.2014, 18:23

Geldsammler
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War auch nicht verletzend gemeint.
Nur: Einer der ältesten Maklerdummsprüche ist halt "Lage.Lage.Lage."

Aber Du hast natürlich vollkommen recht. DEN Immobilienboom in Deutschland gibt es nicht. Es gibt extrem günstige Immobilien und extrem teure. An den Preisen die Qualität der Lagen festzumachen, ist allerdings unfair. Wer genau hinsieht und eben nicht mit der Masse rennt bzw. rennen muss, der findet auch noch Schnäppchen.
Ein Münchner kann theoretisch genauso gut in Augsburg wohnen, wo es deutlich billiger ist. Macht er aber nicht, weil er halt ein Münchner ist und lieber eine Viertelstunde am Tag mit der Bahn einspart. Als Rentner kann ich es auch in Sachsen sehr schön haben und nur ein Viertel der Preise zahlen. Usw.

Beitrag 20.02.2014, 19:30

HeladoDeFruta
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Ja die Häuser hier in Sachsen werden zu Spottpreisen veräußert.
Das liegt zum einen an dem demographischen Faktor, aber hier ist ein noch viel Größeres Problem,
GrenzeKriminalität!
Es vergeht kein Tag wo nicht wieder eingebrochen, Auto geklaut, raub, etc.

Mir hat mal n Polizist gesagt, das er Redeverbot hat.
Es schafft nur n Bruchteil in die Presse von dem was so passiert.
Und es wird noch Polizei abgebaut.

Just my 2 cents

Beitrag 20.02.2014, 19:48

slts
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Registriert: 03.05.2013, 09:48
Datenreisender hat geschrieben:Bankhandelsfähiges Gold und Silber, gelagert im In- und Ausland (Bankschliessfächer), Sichteinlagen in Euro und in diversen Fremdwährungen auf Bankkonten im In- und Ausland, Aktien in Depots im In- und Ausland (internationale Blue Chips mit Dividendenzahlungen).
:shock:

Respekt.

Wenn nun noch gefälschte Pässe und Pistolen in den Schliessfächern lagern würde ich sagen du bist James Bond.

Mein Großvater war auch ein wenig so unterwegs.
Als er dann gestorben ist war meine Großmutter mit der Situation absolut überfordert. Sie hat jahrelang versucht die Konten/Depots wieder zusammenzubekommen. Das Hickhack mit Notar, Finanzamt und Banken ging über viele Jahre und hat sie zermürbt.

smilie_18

Beitrag 20.02.2014, 20:00

sw_trade
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Und ich dachte Dati wäre ein Internet-Nerd mit der Lizenz zum "linken". smilie_24 *duckundweg*

Je weniger von irgendwelchen Anlagen und Konten wissen, umso besser (einschließlich der besseren Hälfte :wink: ) Aber wehe wenn dann einem etwas passieren sollte...
"Aus Furcht zu weit zu gehen, gehen wir oft nicht weit genug."
(Reinhard K. Sprenger)

Beitrag 20.02.2014, 20:21

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Polkrich
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Registriert: 07.02.2014, 11:30
Wohnort: Mittendrin
Von den Möglichkeiten zur Lösung des Konflikts halte ich eine heftige Inflation für den wahrscheinlichsten Weg. Einen Schuldenschnitt und damit eine Vermögenslöschung wäre zu hart und birgt für Gefahr für Unruhen und Krieg. Aber 10% Inflation für 10 Jahre macht es einfacher....
Immer kritisch bleiben....

Erfolgreich gehandelt mit diversen Mitgliedern
Bewertungen: http://www.gold.de/forum/polkrich-t8272.html

Beitrag 20.02.2014, 20:30

Geldsammler
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Die direkte Vermögenslöschung kommt entweder nur, wenn wirklich alle davon betroffen sind und es nicht zu Ungerechtigkeiten kommt. Das wird man uns schon richtig verkaufen.
Oder - und das halte ich für wahrscheinlicher - es wird zunächst eine Minderheit in der Öffentlichkeit dermaßen madig gemacht und dann enteignet, so dass sich nicht wirklich wehren werden, weil sie sonst der Volkszorn trifft.

Die Inflationierung funktioniert auf Dauer nicht. Den Doofbürgern ist das egal, die schnallen das eh nicht, wer daran schuld ist. Aber die Finanzmärkte werden irgendwann umschalten auf inflationssichere Anlagen und hier eine Blase zum Platzen bringen. Außerdem kann man eine Inflation ganz einfach auslösen, sie wieder einzufangen bevor die galoppierende Inflation beginnt, ist dagegen nicht so einfach. Und dann braucht es eine Währungsreform (oder mehrere, wenn der Schnitt nicht stimmt). Damit ist aber das Versagen offensichtlich und das Vertrauen weg.

Beitrag 21.02.2014, 02:32

1107greg
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ad Immobilien: der Oberblödsinn ist der bekannte Spruch "Lage, Lage, Lage".

Richtiger ist vielmehr: "JOBS; JOBS; JOBS;" die die Lage, Lage, Lage zahlen können, sei es in Form von Kaufpreisen oder Mieten.

Im Norden & Osten gehen auf dem Flachland die Kaufpreise immer weiter runter, dagegen in den Großstädten steigen diese. Warum: weil in letzteren einfach die Infrastruktur passt, während auf dem flachen Land diese immer weiter reduziert wird.

Ich hab es schon mit Einigem probiert: Aktien, Fonds etc. - vergieß es , den Profis ist man nicht gewachsen & was bringt es, wenn man streut, mit einer Aktie TOLL 100% plus auf z. Bsp. 10.000€ macht, aber die anderen abk…en smilie_54 … bei mir hat das nicht so recht funktioniert, komme insgesamt mit plus / minus 0 raus...

Der Vorteil bei Immobilien insbesondere in Großstädten ist nunmal, daß auch heute noch mit ca. 20% EK Immobilien hebeln kann (mit fremden Geld). Rückblickend habe ich schon mindestens 3x gehebelt & kann mich relativ nicht beklagen. Meine besten Deals so far, ever ever ever ...Der Trend wird m.E. in Großstädten noch einige Jahre weiter so gehen…

Die eigene Immobilie ist, wenn es irgend geht, m.E. unverzichtbar, den Rest steckt man dann als Versicherung in EM !!! Aber das gute Leben dabei nicht vergessen smilie_02 Wenn die Hütte abbezahlt ist, kann man von ersparten Zinsen/Tilgung reichlich in Urlaub fahren, während Mieter leider immer weiter den Gürtel etwas enger schnallen dürfen, da Mieten leider i.dR. immer weiter steigen werden.

Also erst die eigene Immobilie, dann EM als (Ab-) bzw. Versicherung... smilie_01
gregory

Beitrag 21.02.2014, 04:23

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Datenreisender
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slts hat geschrieben:Wenn nun noch gefälschte Pässe und Pistolen in den Schliessfächern lagern würde ich sagen du bist James Bond.
Ganz im Gegenteil. Das ist alles sowas von legal ...
slts hat geschrieben:Mein Großvater war auch ein wenig so unterwegs.
Als er dann gestorben ist war meine Großmutter mit der Situation absolut überfordert. Sie hat jahrelang versucht die Konten/Depots wieder zusammenzubekommen. Das Hickhack mit Notar, Finanzamt und Banken ging über viele Jahre und hat sie zermürbt.
sw_trade hat geschrieben:Je weniger von irgendwelchen Anlagen und Konten wissen, umso besser (einschließlich der besseren Hälfte :wink: ) Aber wehe wenn dann einem etwas passieren sollte...
Meine bessere Hälfte ist Komplizin, Mit-Initiatorin und Mitinhaberin aller Bankschließfächer, Konten und Depots.

Aber es ist richtig, daß man bei Geschäftsbeziehungen mit Banken im Ausland das jeweilige örtliche Erbrecht mit berücksichtigen muß. In diesem Punkt kann man sich von den Banken vor Ort auch informieren/beraten lassen und zusammen mit der Bank entsprechende Vorkehrungen treffen.

Ganz nebenbei ausnahmsweise mal ein Lob an die EU:
Seit dem 01.02.2014 ist es durch SEPA praktisch überflüssig geworden, ein Bankkonto in Deutschland zu führen. Jeder kann beispielsweise sein normales Gehaltskonto in Euro problemlos auch bei einer Bank in Luxemburg führen. Und schon ist Schluß mit der ganzen Datenschnüffelei (automatische Bankkontenabfrage durch diverse Behörden, SCHUFA) oder unerwünschten Verfügungen durch Dritte (Finanzamt, Gläubiger, Gerichtsvollzieher) oder der Zusammenarbeit der Banken mit dem Staat zu Lasten des Kunden (automatischer Informationsaustausch, automatischer Einbehalt und Abführung von Steuern).
Es gibt sogar kostenlose Konten, die man ganz einfach über das Internet und per Post eröffnen und führen kann (Informationen dazu bei Bedarf gerne per PN). Nachteile: Kein Kredit (Dispo usw.) und für bestimmte Bankdienstleistungen (z. B. Kreditkarte) muß ggfs. eine Sicherheit/Garantie hinterlegt werden (z. B. entsprechendes Guthaben auf einem Sparkonto wird von der Bank gesperrt).

Beitrag 21.02.2014, 08:11

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GOLDsammler
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Ich und meine Familie sind seit der Jahrtausendwende
ALL in,
eines kann ich euch sagen....leicht ist das NICHT!
Aber auch wir haben bei 44Kg€/kg nicht liquidiert.
smilie_13
Neue Strategie ist weiterhin gesucht
erfolgreich gehandelt mit: nameschonweg, MapleHF, Auerbach, Magick, qayqwertz, MarcusSZB,

Meine Bewertungen: http://www.gold.de/forum/goldsammler-t2700.html

Beitrag 21.02.2014, 08:46

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Der Goldene Kiel
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GOLDsammler hat geschrieben:Ich und meine Familie sind seit der Jahrtausendwende
ALL in,
eines kann ich euch sagen....leicht ist das NICHT!
Aber auch wir haben bei 44Kg€/kg nicht liquidiert.
smilie_13
Neue Strategie ist weiterhin gesucht
ALL in ist bei EM auf Dauer doof. Siehe Matthäus 25,14ff.

Beitrag 21.02.2014, 10:12

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Hellweg
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MaciejP hat folgendes geschrieben

Unter diesen Gegebenheiten finde ich den Hinweis, eine jetzt fast abbezahlte Wohnung zum Eigengebrauch (!) spekulativ gegen Gold einzutauschen geradezu fahrlässig.[/quote]



Genau, warum nicht eine Niere verkaufen, die werden sowieso überbewertet, und den Gewinn in den unterbewerteten Edelmetallen anlegen.
Wenn die Unze dann bei 10 000 € ist, einfach die Niere zurückkaufen. smilie_10

Gruß Hellweg

Beitrag 21.02.2014, 10:28

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Trebbler
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GOLDsammler hat geschrieben: Aber auch wir haben bei 44Kg€/kg nicht liquidiert.
smilie_13
Richtig: smilie_09

Schau dir dein Avatar an. Der Goldhelm glänzt jetzt schon seit ca 1650 aus dem Rahmen raus.
Glaubst du das selbe Bild wäre mit Helm aus Papmaschee ebenso berühmt?

Trebbler

Beitrag 21.02.2014, 11:35

Geldsammler
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Zur Versteigerung kommt das Bild mit dem Titel:
- Mann mit Geldscheinhelm
- Mann mit Derivatehelm
- Mann mit Aktienhelm
- Mann mit Bitcoinhelm

Für welches wird man wohl in 100 Jahren am meisten bieten?

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