Gold von Familienmitgliedern erwerben lassen

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Moderatoren: Ladon, Forum-Team

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Beitrag 04.03.2013, 09:47

Schatten
½ Unze Mitglied
Beiträge: 6
Registriert: 02.03.2013, 17:16
Hallo!

ich wollte hier einmal nachhaken wie es ausschaut, wenn man das Gold über jemanden anderen erwerben lässt.
In meinem Fall würde ein Familienmitglied mit meinem Geld Gold und Silber kaufen. Geht das soweit unproblematisch? Oder müsste man bei dem Transfer des Geldes die Schenkungssteuer berücksichtigen? Soweit ich gesehen habe dürften damit ja demnach nur 20000 Euro überhaupt auf ein Konto von Eltern überwiesen werden (innerhalb von 10 Jahren).
Wie schaut es da nun aus, wenn ein Familienmitglied an einem Tag Gold und Silber beim Händler kauft (im Wert von mehreren tausend Euro) und ich nach ein paar Jahren dieses Gold verkaufen wollte. Würde ich nachweisen müssen, dass das Gold tatsächlich mir gehört? Müsste ich da irgendein Zertifikat auf den namen des Familienmitgliedes mitbringen samt einer Vollmacht? Würde es da mit der Schenkungssteuer Probleme geben?
Oder wird vom Händler erst am einem Gewissen Wert (oder garnicht) der "Ursprung" des Goldes erfragt? Wenn ja, wo liegt dieser Betragswert?
Wie sieht es mit dem Finanzamt aus? Ab welchem Betrag wird dort eine Meldung hingeschickt? Und ab wann hakt das Finanzamt nach, wo das Geld her kommt? Reicht es, wenn man dann dort eine Art Verkaufsbescheinigung des Goldes nachweisen kann? Muss die dann auf den eigenen Namen laufen?

Beitrag 04.03.2013, 10:00

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lifesgood
Gold-Guru
Beiträge: 2673
Registriert: 07.10.2012, 10:27
Wohnort: zwei
Ich weiss ja nicht um welche Beträge es geht. Sollten es unter 15.000 € sein, oder sich der Kauf in mehrere Einzelkäufe unter 15.000 € splitten lassen, würde ich das Geld vom Konto abheben und vor Ort bar beim Händler kaufen und die (anonyme) Quittung aufbewahren. Wer das Gold und die Quittung hat, sollte dann auch rechtmäßiger Eigentümer sein. Zudem ist das Kaufdatum fixiert.

Im Zweifelsfall läßt sich immer noch eine Schenkungserklärung des Betrages rückdatieren. Der Freibetrag bei einer Schenkung von Eltern zu Kind liegt bei 400.000 €.

lifesgood

Beitrag 04.03.2013, 10:07

Schatten
½ Unze Mitglied
Beiträge: 6
Registriert: 02.03.2013, 17:16
Danke schonmal!

Soweit ich das gesehen habe sind die 400.000 nur von Eltern zu Kind. Von Kind zu Eltern liegt der Betrag allerdings bei lediglich 20.000.

Es geht hier um Beträge im unteren 5-stelligen Bereich aber über 15.000 als Gesamtsumme.

Beitrag 04.03.2013, 10:32

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XorLophaX
2 Unzen Mitglied
Beiträge: 21
Registriert: 26.02.2013, 14:49
Wohnort: vorhanden
Und splitten in mehrere Einkäufe unter 15.000€ geht nicht?

Beitrag 04.03.2013, 11:13

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EM-Hamster
500 g Barren Mitglied
Beiträge: 841
Registriert: 15.07.2011, 15:59
Ich sehe da kein grösseres Problem.
Z.B. der Vater kann doch seinem Sohn ein Auto für 50.000.-€ kaufen.
Auch wenn das Auto erstmal auf den Namen des Vaters angemeldet wird, ist eine spätere Umschreibung doch ohne grössere Probleme möglich.
Man muss ja bei dem Verkauf des EM die Einkaufsquittung vom Vater dem Händler unter die Nase halten, smilie_08
Aurum, quo vadis - et argentum?
die EM-Hamster smilie_24

Beitrag 04.03.2013, 11:35

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Silverlady
5 Unzen Mitglied
Beiträge: 77
Registriert: 09.10.2011, 21:11
Es wird erst dann zu einem Problem, wenn sich das Gold nicht in deinem physischen Eigentum befindet, sondern z. Bsp. bei deinem Vater (Eltern) oder Geschwistern und es würde ein Todesfall eintreten. Dann würde – ohne Nachweis vorausgesetzt – die Menge Gold in die Erbmasse einfließen.

Ansonsten schließe ich mich meinen Vorschreibern an – Einkäufe splitten.
Weisheit erwerben ist besser als Gold und Einsicht erwerben edler als Silber - Sprüche 16,16 Bibel
(daran sollte man sich häufiger mal besinnen)

Beitrag 04.03.2013, 12:00

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Gringo
10 Unzen Mitglied
Beiträge: 150
Registriert: 07.06.2010, 23:02
Ähm...einfach nicht aufs Konto überweisen, sondern abheben und dem Vater oder wem auch immer in die Hand drücken. Anonym kaufen lassen und gut ist. Vielleicht noch drauf achten, daß er sich mit der Kohle nicht nach Hawaii durchmacht. :mrgreen:

Grundsätzlich gilt: je weniger du irgendwelche Kontobewegungen machst, sprich überweist, desto besser. Je weniger der Staat irgendwas zu packen hat, desto besser. Wenn Du einfach nur ne Abhebung machst, kannst Du das Geld durchbringen, wie es Dir passt, und wenn Du das alles an einem Abend im Spielcasino verjubelst.
Liebe des Vaterlands,
Liebe des freien Manns
Gründen den Herrscherthron
Wie Fels im Meer!

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