Am Tag, als der Dollar starb

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Beitrag 18.07.2011, 10:49

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Ladon
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Ja, diesen Staatsfond meinte ich.
Man sollte ja über jeden noch so kleinen Baustein, wie es auch "anders" gehen könnte Bescheid wissen, meine ich.
Danke.
Höflichkeit ist keine Schwäche - Empathie ist keine Dummheit - Moral ist nicht moralinsauer

Beitrag 18.07.2011, 11:05

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Ladon hat geschrieben:Ja, diesen Staatsfond meinte ich.
Man sollte ja über jeden noch so kleinen Baustein, wie es auch "anders" gehen könnte Bescheid wissen, meine ich.
Danke.
Der norwegische Staat macht zumindest einiges anders, als die meisten anderen Staaten:
1. Er gibt dauerhaft weniger Geld aus, als er einnimmt.
2. Er widersteht der Versuchung, die Steuern zu senken oder die Überschüsse über den Wohlfahrtsstaat an die Bevölkerung auszuschütten.
3. Er hat eine Sparquote und legt die Überschüsse für zukünftige Generationen an. Das Mandat für die Verwaltung des Vermögens des norwegischen Staates hat die Zentralbank, die das Geld nach ethischen Grundsätzen anlegen soll:
"Our mission is to safeguard and build financial wealth for Norway's future generations."
Die Anlagestrategie, die einzelnen Assets und die Ergebnisse werden auf der Webseite der norwegischen Zentralbank veröffentlicht, so daß man diesen Fonds auch in seinem privaten Depot "nachbauen" könnte.

Trotzdem ist und bleibt die Norwegische Krone natürlich eine Fiat-Währung mit einer Inflationsrate von zur Zeit 3-4 %.

Es gibt natürlich auch Risiken/Kritik:
Norwegenkrone: Sicherer Hafen?
http://www.goldseitenblog.com/daniel_ha ... erer-hafen

Beitrag 18.07.2011, 11:37

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Ladon
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Nochmal danke! Spart eigene Recherche ;-)

Es ging mir dabei auch nicht um die Krone als solche - die hat sich ja praktisch parallel zum Euro verhalten (Man bekommt seit Anfang des Euro um die 8 Kronen und das war schon zu DM-Zeiten nicht anders (umgerechnet natürlich ...). Habe gerade die Kursentwicklung seit 2000 angeguckt.)
Mich haben diese Rahmenbedingungen interessiert.
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Beitrag 18.07.2011, 11:44

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Titan
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@datenreisender...
Es gibt natürlich auch Risiken/Kritik:
Norwegenkrone: Sicherer Hafen?
http://www.goldseitenblog.com/daniel_ha ... erer-hafen[/quote]

Habe gerade was dazugelernt.Sehr interessant der Vergleich mit der DM-Zeit--
und den Aufgaben der norw. Bundesbank. smilie_01
Danke
T.
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Beitrag 18.07.2011, 12:41

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alibaba
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wenn ich Geld hätte würde ich jetzt alles in Schweizer Franken tauschen sogar mit Null % Zinsen

ist es sicherer als wie so manche andere Währung smilie_16 im Moloch des Wandels smilie_02

Gruss
alibaba (grins)
"unter 12 Jahre oder über 12 Jahre" nun bin ich drauf gekommen ,
reale zeitnahe Info's im eigenen Land werden von Kinder nicht erkannt ;
Ich bin für mein Textinhalt verantwortlich ,nicht für das was du verstehst .

Beitrag 18.07.2011, 14:43

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Ladon
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Schweizer Franken? Ich weiß ja nicht. Wenn's richtig klappert, wie das so mancher erwartet, dann reißt es dann Bankensystem international vom Hocker - auch die Schweizer Banken. Ihr Gold ha'm die Schweizer ja auch schon großteils verkloppt (oder eben verkloppen müssen).
Das könnte ein böses Erwachen geben.
Wenn ich "FIAT" Währungen misstraue, dann allen.

Also immer von längerfristiger Anlage zur Sicherheit, Altersvorsorge oder Werterhalt bei Währungsumbruch gesprochen, meine ich. Kurzfristige Spekulanten können auf alles wetten - das ist eine andere Baustelle.
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Beitrag 18.07.2011, 16:29

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Titan
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alibaba hat geschrieben:wenn ich Geld hätte würde ich jetzt alles in Schweizer Franken tauschen sogar mit Null % Zinsen
ist es sicherer als wie so manche andere Währung im Moloch des Wandels Gruss
alibaba (grins)
Stimmt alibaba--nur ist das AUCH Fiat-Geld,vielleicht etwas besser in der Herstellung smilie_24
Werterhalt geht nur ohne Papiergeld. smilie_02

@Ladon
Meine Zustimmung smilie_01
T.
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Beitrag 18.07.2011, 17:23

cougar1984
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Werterhalt geht nur ohne Papiergeld. smilie_02
Also wäre es besser wenn ich meine restlichen Ersparnisse in Gold und Silber tausche:D.

Beitrag 18.07.2011, 17:29

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Datenreisender
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cougar1984 hat geschrieben:
Werterhalt geht nur ohne Papiergeld. smilie_02
Also wäre es besser wenn ich meine restlichen Ersparnisse in Gold und Silber tausche:D.
Man könnte durchaus ein paar Norwegische Kronen in Form von Staatsanleihen des Königreichs Norwegen notierend in NOK, in Form eines Fremdwährungskontos oder in Form von Bargeld beimischen (man soll ja nie alle Eier in einen Korb legen), weil die NOK möglicherweise erst zu einem späteren Zeitpunkt crashen werden, aber letztlich handelt es sich auch hier um eine ungedeckte Fiat-Währung mit den bekannten Problemen Inflation, Zins und Zinseszins.

Beitrag 18.07.2011, 19:44

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Titan
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quote="cougar1984"]
Werterhalt geht nur ohne Papiergeld. smilie_02
Hallo Datenreisender,da stimme Ich Dir auch zu,ändert aber an der letztendlichen Konsequenz
als Fiat-Geld nix smilie_24
T.
P.S.das erwähnte Zitat ist von mir,hat der junge Mann wohl etwas
versäumt beim übernehmen
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Beitrag 06.08.2011, 16:06

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Datenreisender
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Hier noch ein ähnliches Filmchen ...

The Day After The Dollar Crashes -
A Survival Guide for the Rise of the New World Order
http://www.youtube.com/watch?v=hS2HfjR9oPM

Beitrag 06.08.2011, 20:25

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Butterblume
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Es ist schon viel Richtiges zum Thema Vermögensserhalt in diesem Forum gesagt worden.
Trotzdem möchte ich einige Anmerkungen dazu machen.
Erstens, das Wichtigste für mich ist eine gute Diversifikation. Ich Zeiten, wo man nicht weiß, bei wem die nächste Granate einschlägt, ist es wichtig, das nicht alle Eier in einem Korb liegen. EM gehört natürlich dazu genauso wie gute Fremdwährungen, Schweizer Franken, NOK, etc. Man muß dann aber auch ein Konto bei einer dortigen gebietsinländischen Bank unterhalten, denn sont bringt das ganze nichts. Geht eine deutsche Bank pleite, macht es keinen wirklichen Unterschied, ob man Euro oder Franken auf dem Konto hatte. (Solange man die Zinsen ehrlich versteuert, ist das auch völlig legal.)
Desweiteren ist auch das viel geschmähte Euro-FIAT wichtig. Ich habe keine Lust, mit Goldunzen zum Bäcker zu laufen, allein schon deshalb nicht, weil am nächsten Tag das ganze Dorf weiß, dass ich Gold besitze.
Und zu guter letzt, es könnten (/werden) staatliche Zwangsmaßnahmen drohen, um das angeschlagene Finanzsystem zu stabilisieren. Auch darüber sollte man sich Gedanken machen, bevor man sein Erspartes in den vermeintlich sicheren Hafen steuert.
Herzliche Grüße,
Butterblume

Beitrag 07.08.2011, 07:30

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Rentner
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Butterblume hat geschrieben:Es ist schon viel Richtiges zum Thema Vermögensserhalt in diesem Forum gesagt worden.
Trotzdem möchte ich einige Anmerkungen dazu machen.
Erstens, das Wichtigste für mich ist eine gute Diversifikation. Ich Zeiten, wo man nicht weiß, bei wem die nächste Granate einschlägt, ist es wichtig, das nicht alle Eier in einem Korb liegen. EM gehört natürlich dazu genauso wie gute Fremdwährungen, Schweizer Franken, NOK, etc. Man muß dann aber auch ein Konto bei einer dortigen gebietsinländischen Bank unterhalten, denn sont bringt das ganze nichts. Geht eine deutsche Bank pleite, macht es keinen wirklichen Unterschied, ob man Euro oder Franken auf dem Konto hatte. (Solange man die Zinsen ehrlich versteuert, ist das auch völlig legal.)
Desweiteren ist auch das viel geschmähte Euro-FIAT wichtig. Ich habe keine Lust, mit Goldunzen zum Bäcker zu laufen, allein schon deshalb nicht, weil am nächsten Tag das ganze Dorf weiß, dass ich Gold besitze.
Und zu guter letzt, es könnten (/werden) staatliche Zwangsmaßnahmen drohen, um das angeschlagene Finanzsystem zu stabilisieren. Auch darüber sollte man sich Gedanken machen, bevor man sein Erspartes in den vermeintlich sicheren Hafen steuert.
Herzliche Grüße,
Butterblume

Ich habe nicht einmal Lust in so einem Land zu leben!

Was soll ich da?

Schauen wo die Granate einschlägt?

Ich habe viel gelesen über Juden in der NS-Zeit. Viel mit Juden in Israel gesprochen. Ich habe es bis heute noch nicht verstanden warum die im Land geblieben sind.

Die Welt ist groß und schön.
Versicherungsvertreter verkaufen Versicherungen.
Staubsaugervertreter verkaufen Staubsauger.
Volksvertreter...........

Beitrag 07.08.2011, 12:35

smilelover
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Registriert: 03.06.2011, 13:48
Ich habe viel gelesen über Juden in der NS-Zeit. Viel mit Juden in Israel gesprochen. Ich habe es bis heute noch nicht verstanden warum die im Land geblieben sind.
Wir haben auch drei jüdische Familien in unserem Dorf. Ihnen ist schlimmes angetan worden, aber sie sind und waren immer hier zuhause. Sie hatten die Hoffnung, das sich nach Kriegsende für sie hier in ihrer Heimat alles zum Guten wendet. Außerdem wurde ihnen hier damals geholfen so gut es ging. Warum hätten Sie in ein fremdes Land so weit weg gehen sollen, mit völlig anderen klimatischen Voraussetzungen und ohne konkrete Zukunftsversprechen? Wenn Du soviel gelesen hast, weißt Du, dass die Ankunft in Israel alles andere als ein Zuckerschlecken war.

Was ich nach Deinen Posts nicht verstehe, ist wieso Du überhaupt noch hier bist.

Beitrag 07.08.2011, 12:59

silverlion
Damit war sicher eher die Flucht in die USA etc. gemeint, nicht nach Israel.
Ich kann aus heutiger Sicht auch schwer nachvollziehen, dass man als
Jude nicht das Land verlassen hat. Denn in Deutschland gab es zwar ein
konkretes Zukunftsversprechen - aber man weiß ja, welches.
Aber auch heute kauft fast niemand EM.

Beitrag 07.08.2011, 13:03

qwertzqwertz
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Registriert: 28.07.2011, 22:33
Rentner,

in welches Land hätten die Juden denn gehen sollen? Irgendwann gab es überall Aufnahmestopps. Da ging es weniger um das Wollen.

Das war jetzt aber ganz schön offtopic

Beitrag 07.08.2011, 13:08

silverlion
Die Zeichen der Zeit muss man rechtzeitig erkennen und dann
konsequent handeln (können).
Genau das versuchen wir als Minderheit z.B. in diesem Forum.

Und bitte: Hiermit will ich keine Opfer verhöhnen oder mitschuldig
sprechen!

Beitrag 07.08.2011, 13:17

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Zweifler0815
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Registriert: 06.01.2011, 23:42
smilelover hat geschrieben:
Ich habe viel gelesen über Juden in der NS-Zeit. Viel mit Juden in Israel gesprochen. Ich habe es bis heute noch nicht verstanden warum die im Land geblieben sind.
Wir haben auch drei jüdische Familien in unserem Dorf. Ihnen ist schlimmes angetan worden, aber sie sind und waren immer hier zuhause. Sie hatten die Hoffnung, das sich nach Kriegsende für sie hier in ihrer Heimat alles zum Guten wendet. Außerdem wurde ihnen hier damals geholfen so gut es ging. Warum hätten Sie in ein fremdes Land so weit weg gehen sollen, mit völlig anderen klimatischen Voraussetzungen und ohne konkrete Zukunftsversprechen?
Eben. Zumal die Juden im Vorkriegsdeutschland nach heutigem Verständnis bestens assimiliert waren, kurz gesagt, es waren Deutsche, die sich zumeist auch mit Deutschland voll identifiziert haben, viele für Kaiser und Vaterland im Weltkrieg gekämpft hatten und wohl nicht ganz zu Unrecht davon ausgehen konnten, dass sie ebenso ein Recht haben, D. als ihr Heimatland zu betrachten... Da fällt die Entscheidung das Land zu verlassen, doch nicht allzu leicht, zumal viele ja der Ansicht waren, Hitler wäre nur eine kurze groteske Episode...

Beitrag 26.12.2011, 12:34

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Datenreisender
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Registriert: 20.03.2010, 20:56
Es gibt eine neuere Version dieses Filmchens:

The First 12 Hours after the US Dollar Collapse
http://www.youtube.com/watch?v=t6SmRz3y4ps

Beitrag 26.12.2011, 18:30

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k1
500 g Barren Mitglied
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Registriert: 21.12.2009, 20:29
Hallo Smilelover und Zweifler,
d`accord,


Hallo Datenreisender, ich werd den alten Faden nicht noch einmal von vorne bis hinten durchackern..
..Imho..
…hat der Dollar Napoleon, Willem II, und die bescheuerten Nazis überstanden, ich behaupte mal ganz frech, er wird auch locker die tapferen US-Basher und unseren FreudoMarxisten um mindestens eine weitere Generation überleben und Weltwährung #1 bleiben, dazu ist seine Bedeutung für den Welthandel einfach viel zu wichtig.
Europa verkommt zur Peripherie, auch wenn hypertrophe Provinzfürsten das nicht wahr haben wollen, die Post geht bereits im Pazifik ab;
ob der € das Ende des Jahres 2012 erlebt, darüber hege ich allergrösste Zweifel.
Insofern wäre ein Video über den Tag, an dem der € starb, wesentlich origineller.
Wohl dem, der dann noch Dollars (neben ein paar handvoll Goldunzen) besitzt.

my tuppence worth
Wünsch dir schöne Feiertage
Gruss
K1
Just landed at John Galt´s gulch,

gern gehandelt mit silberbaron

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