Ersparnisse unwiderruflich verloren

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Moderatoren: Ladon, Forum-Team

Beitrag 24.01.2012, 19:23

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Ersparnisse sind unwiderruflich verloren

Banken plündern die Konten ihrer Kunden (ohne deren Kenntnis), indem sie das Guthaben an zahlungsunfähige Pleitestaaten wie Griechenland verleihen, Altersvorsorge ade! Das Geld der Sparerinnen und Sparer ist versenkt. Nur hat es noch niemand gemerkt, weil nur kleine Kassenbeträge abgehoben werden.

http://der-klare-blick.com/2012/01/ersp ... -verloren/

Beitrag 24.01.2012, 19:28

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camillo
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Hallo,

haben "Simones" und ich doch schon vor Monaten gesagt, dass die uns verarschen. Aus diesem Grund habe ich auch unsere Sparkonten und den ganzen anderen Bankenmüll aufgelöst und den größten Teil in EM eingetauscht, mit der Hoffnung das, dass uns weiterhilft wenn es zum Zusammenbruch kommt, als nächstes wird sich bewaffnet :D


Gruß Camillo smilie_13

Beitrag 24.01.2012, 19:35

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plutokrat
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Bei mir ist auch nur noch eine eiserne Reserve auf der Bank.
Man kann nie so blöd denken wie es kommt und seit wann traue ich einem Bankster :mrgreen:

Die Gedanken die uns lenken führen oft in ein großes Nichts
Wir illusionieren das Vollkommene und vergessen die Welt in der wir leben

Beitrag 24.01.2012, 19:46

real1
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keine lüge kann groß genug
ersonnen sein ,die deutschen
glauben sie.

smilie_15

Beitrag 24.01.2012, 20:04

Chinese
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Hat doch Angie und Steinbrück schon gesagt: Die Ersparnisse sind sicher .

Chinese
»Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.« Albert Einstein

Beitrag 24.01.2012, 20:35

nameschonweg
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Chinese hat geschrieben:Die Ersparnisse sind sicher ...
... schon anderweitig verplant :)
“The greatest tragedy in mankind's entire history may be the hijacking of morality by religion.”, Arthur C. Clarke
"Papierwährungen sind die Glasperlen des Industriezeitalters"

Beitrag 24.01.2012, 20:42

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Deichgraf
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Und warum machen die Banken das? Steht nichts darüber geschrieben.
Soll mir bloß keiner sagen, die fallen auf die scheinbar hohen "Renditen" rein.
Wo verdienen die Banken daran, wenn sie ihr/unser Geld wohlwissend verschenken?

Beitrag 24.01.2012, 22:49

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Sq_bn
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Guten Abend zusammen,

die andere Frage die sich stellt ist, was Banken verlieren, wenn Schuldenländer untergehen. Unser Management Basic Dozent hatte dies letztens grob angerissen. Mein daraus gezogenes Fazit: Letztlich stehen zum einen eigene Interessen dahinter (gerade in puncto bisher getätigte Investitionen, Seilschaften, etc.) und zum anderen muss man sich fragen was man verlieren würde, wenn die Euroländer und damit der Kurs einbricht.

Dennoch will ich nicht gut heißen, dass es Länder gibt, die es durch kriminelle Energie über Jahre hinweg geschafft haben, den Vertrag von Maastrich und die damit verbundenen Restriktionen auszuhebeln.

Beitrag 24.01.2012, 23:15

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AuCluster
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real1 hat geschrieben:keine lüge kann groß genug
ersonnen sein ,die deutschen
glauben sie.

smilie_15
Wenn man von den kleinen Lügen absieht, stimme ich Dir voll zu. Wenn Bonusmeilen von Politikern privat benutzt werden, ist aber der Teufel los in D.

Beitrag 25.01.2012, 01:15

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plutokrat
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Sq_bn hat geschrieben: Dennoch will ich nicht gut heißen, dass es Länder gibt, die es durch kriminelle Energie über Jahre hinweg geschafft haben, den Vertrag von Maastrich und die damit verbundenen Restriktionen auszuhebeln.
Sprichst du von Deutschland, die wiederholt genau so gegen Maastrich verstoßen haben...
Ein Lügner der mit dem Zeigefinger auf andere zeigt, ist doch kein Deut besser, "Doppelmoral" wohin man sieht

Die Gedanken die uns lenken führen oft in ein großes Nichts
Wir illusionieren das Vollkommene und vergessen die Welt in der wir leben

Beitrag 25.01.2012, 06:48

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HerrHansen
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plutokrat hat geschrieben:
Sq_bn hat geschrieben: Dennoch will ich nicht gut heißen, dass es Länder gibt, die es durch kriminelle Energie über Jahre hinweg geschafft haben, den Vertrag von Maastrich und die damit verbundenen Restriktionen auszuhebeln.
Sprichst du von Deutschland, die wiederholt genau so gegen Maastrich verstoßen haben...
Ein Lügner der mit dem Zeigefinger auf andere zeigt, ist doch kein Deut besser, "Doppelmoral" wohin man sieht

Deutschland hat gegen Mastricht verstoßen und entsprechende Verwarnungen akssiert - aber die Gründe lagen in einer Sache, die in Europa einmalig ist. Der Wiedervereinigung! So etwas hat es in der EU in diesen Ausmaßen noch nie gegeben.

Die Anspielung sehe ich eher auf Griechenland - warum hat Griechenland nicht gegen Maastricht verstoßen? Weil die Ausgangsposition bereits aus einem Lügengebilde bestand. Dann fallen auch in den Folgejahren getürkte Zahlen nicht auf!
bisher >40 erfolgreich abgeschlossene Transaktionen

Beitrag 25.01.2012, 07:44

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HerrHansen hat geschrieben:Deutschland hat gegen Mastricht verstoßen und entsprechende Verwarnungen akssiert - aber die Gründe lagen in einer Sache, die in Europa einmalig ist. Der Wiedervereinigung! So etwas hat es in der EU in diesen Ausmaßen noch nie gegeben.
Gegenüber Brüssel wurde das begründet mit den damaligen Hartz IV-Reformen / der Agenda 2010.

Beitrag 25.01.2012, 07:52

MapleHF
HerrHansen hat geschrieben:
Deutschland hat gegen Mastricht verstoßen und entsprechende Verwarnungen akssiert - aber die Gründe lagen in einer Sache, die in Europa einmalig ist. Der Wiedervereinigung! So etwas hat es in der EU in diesen Ausmaßen noch nie gegeben.
Na, na, ganz so ist das nicht. Der Maastrichter Vertrag wurde im Februar 1992 unterzeichnet, die Wiedervereinigung war 1989.

Es ist also nicht so, dass die Wiedervereinigung überraschend kam, als der Maastrichter Vertrag schon geschlossen war. Das heißt Deutschland hätte beim Unterzeichnen des Maastrichter Vertrages wissen müssen, welche finanziellen Belastungen bevorstehen.

Bleibt die Frage, ob die deutsche Politik unfähig war, die Belastungen durch die Wiedervereinigung richtig einzuschätzen, oder ob wir (wie Griechenland) bewußt mit falschen Zahlen agiert haben smilie_08

Zudem hatte die Wiedervereinigung ja nicht nur negative Auswirkungen. Der wirtschaftliche Boom nach der Wiedervereinigung hatte für die Wirtschaft und die Staatsfinanzen auch einen positiven Effekt. Die neuen Bundesbürger hatten ja im Konsumbereich einen gewaltigen Nachholbedarf und der Umtausch der Ostmark wirkte da wie ein Konjunkturpaket.

MapleHF

Beitrag 25.01.2012, 08:51

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k1
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MapleHF hat geschrieben:
...Das heißt Deutschland hätte beim Unterzeichnen des Maastrichter Vertrages wissen müssen, welche finanziellen Belastungen bevorstehen.

Bleibt die Frage, ob die deutsche Politik unfähig war.....
Zumindest Resteuropa wusste genau, welche Belastung auf Deutschland zu kam, ich hab die Häme des ehrwürdigen "Le Figaro" noch im Kopf:

"Maastricht ist wie Versailles ohne Krieg"

K1
Just landed at John Galt´s gulch,

gern gehandelt mit silberbaron

Beitrag 25.01.2012, 08:59

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Tubenhannes
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Alle wußten welche Kosten auf uns zukommen. Auch die Vollpfosten im damaligen Bonn. Aber ein "Birnerfolg" mußte her. Und natürlich blühende Landschaften. Haben wir ja jetzt. Plattgemachte Grundstücke mit Löwenzahn und davor Granitzeile und 2m breiter Gehweg wo die Köter draufsch....Sorry

Beitrag 25.01.2012, 11:12

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Ladon
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k1 hat geschrieben:[...
"Maastricht ist wie Versailles ohne Krieg"
...
Stimmt.
Und wie damals ist es ein schöner Vorwand die eigenen - älteren - und eigentlichen Gründe des Geldsystemzusammenbruchs zu vertuschen.
Höflichkeit ist keine Schwäche - Empathie ist keine Dummheit - Moral ist nicht moralinsauer

Beitrag 25.01.2012, 13:14

SilverGator
k1 hat geschrieben:
MapleHF hat geschrieben:

"Maastricht ist wie Versailles ohne Krieg"

K1
Pass auf, der Krieg kommt schon noch, wenn die Bürger merken, dass ihr Geld weg ist. Und so ein anfänglicher Bürgerkrieg kann dann auch schnell mal auf ganz Europa ausarten.
Wenns um Geld geht, gibts keine Freundschaften mehr...

Beitrag 25.01.2012, 13:33

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ingobob123
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Banken plündern die Konten ihrer Kunden (ohne deren Kenntnis), indem sie das Guthaben an zahlungsunfähige Pleitestaaten wie Griechenland verleihen, Altersvorsorge ade! Das Geld der Sparerinnen und Sparer ist versenkt. Nur hat es noch niemand gemerkt, weil nur kleine Kassenbeträge abgehoben werden.
Naja, dein Geld am Bankautomaten oder am Schalter wirst du schon immer kriegen, im Notfall durch die Druckerpresse^^ Ich sag nur "too big to fail", es gibt genug Mechanismen um genau dieses Szenario zu verhindern. Das Problem liegt nur darin, was du dann damit noch kaufen kannst :wink: . Kein Wunder wenn man solche kriminellen Praktiken legalisiert und die Regierung das ganze auchnoch schützt und besagtes unverantwortliches Verhalten durch Steuergelder belohnt. Purer Sozialismus, zumindest im Finanzsektor.

Beitrag 25.01.2012, 13:54

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Sq_bn
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Danke an HerrHansen, der meine Antwort bereits vor weg genommen hat und in die richtige Richtung gewiesen hat. Zur Griechenlandtehmatik hatte unser Dozent auch ein paradoxes Beispiel gebracht: Es wurden jahrelang Renten an Leute ausgezahlt, die bereits verstorben waren.
SilverGator hat geschrieben: Wenns um Geld geht, gibts keine Freundschaften mehr...
Das schöne an Geld ist doch, dass es "beliebig oft" druckbar ist :?

Beitrag 25.01.2012, 14:11

sylar
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Datenreisender hat geschrieben:Ersparnisse sind unwiderruflich verloren

Banken plündern die Konten ihrer Kunden (ohne deren Kenntnis), indem sie das Guthaben an zahlungsunfähige Pleitestaaten wie Griechenland verleihen, Altersvorsorge ade! Das Geld der Sparerinnen und Sparer ist versenkt. Nur hat es noch niemand gemerkt, weil nur kleine Kassenbeträge abgehoben werden.

http://der-klare-blick.com/2012/01/ersp ... -verloren/
Das machen Banken, bzw. bankähnliche Institutionen, doch seit dem man aufgehört hat mit dem Nachbarn Schweine gegen Pferde zu tauschen. Einzig die Reproduktion von Schwein und Pferd hat länger gedauert als die aktuelle Erhöhung der Geldmenge ;D.

Eins sollte man in Sachen Geld auch nie vergessen - es ist nie weg - es hat halt nur auf einmal jemand anders smilie_24 .

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