Warum Einwanderung NICHT die globale Armut löst

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Beitrag 15.12.2015, 03:56

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Datenreisender
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Warum Einwanderung NICHT die globale Armut löst
Veröffentlicht am 09.12.2015

Einwanderung wird von humanitär auftretenden Politikern und "Refugees Welcome"-Aktivisten häufig als ein wirkungsvolles Mittel angepriesen, um die globale Armut zu bekämpfen. Die Logik: Einwanderer sind die Verzweifeltsten und suchen nach einem besseren Leben, das wir ihnen in den westlichen Nationen ermöglichen können. Genau dieser Idee widerspricht Roy Beck, Einwanderungsexperte, Autor und Journalist. Er zeigt anschaulich: Genau das Gegenteil ist der Fall. Die Einwanderungs- und die Wirtschaftspolitik der westlichen Welt verstärkt die weltweite Armut sogar drastisch.

Die Weltbank misst die Ärmsten der Welt, als diejenigen, die weniger als 2 Dollar am Tag verdienen, erklärt Beck. In Afrika alleine gibt es 650 Millionen Menschen, die weniger als 2 Dollar am Tag verdienen. Weitere 890 Millionen Menschen sind in Indien bitter arm. In China kommen 480 Millionen dazu. Unglücklicherweise leben im Rest von Asien weitere 810 Millionen Menschen, die laut Weltbank weniger als 2 Dollar am Tag verdienen, so Beck. Die Weltbank sagt weiterhin, es sind diese 3 Milliarden Menschen und dazu noch weitere 2,6 Milliarden Menschen mit einen geringeren Durchschnitts-Einkommen als dem von Mexiko, das das wichtigste Einwanderungsland in die USA ist. Es sind als insgesamt 5,6 Milliarden Menschen auf der Welt, die in Ländern leben mit einen geringeren Durchschnitts-Einkommen als dem von Mexiko.

Die Eliten sagen, so Roy Beck, wenn man (in den USA) diese eine Million Einwanderer aufnimmt, dass man dadurch irgendwie die Armut auf der Welt bekämpfen würde. Dies solle man tun, ungeachtet der Auswirkungen auf die Arbeitslosen und Geringverdiener, den verletzlichsten Mitgliedern der Gesellschaft. Und ungeachtet der Auswirkungen auf die natürlichen Ressourcen, was die physische, natürliche und soziale Infrastruktur völlig überlasten würde.

Das Problem darin ist, so Beck, in diesen Ländern werden, unglücklicherweise, jedes Jahr weitere 80 Millionen Menschen dazu kommen, wie es auch schon in den Jahren zuvor passiert ist. Die westlichen Staaten könnten im Jahr 5 Millionen aufnehmen, doch sie könnten dem, was in diesen armen Ländern passiert, niemals zuvorkommen. Problematisch kommt dazu, dass es häufig die Unzufriedensten und Fähigsten dieser Länder sind, die am ehesten die Verhältnisse in diesen Ländern zum Positiven verändern würden, wenn sie nicht bei uns einwandern würden. Die wahren Helden im globalen humanitären Interesse, sind diejenigen, die das Nötige dazu hätten, um woanders einzuwandern und aber stattdessen trotzdem in ihren Ländern bleiben.

Beck schlussfolgert: Der einzige Ort, an dem 99,9 % dieser Menschen geholfen werden kann, ist der Ort in dem sie Leben.

https://www.youtube.com/watch?v=YsRQNu9Jg7k


Immigration, World Poverty and Gumballs - NumbersUSA.com
https://www.youtube.com/watch?v=LPjzfGChGlE

Beitrag 16.12.2015, 03:15

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Ladon
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Datenreisender hat geschrieben:...
sind diejenigen, die [...] aber stattdessen trotzdem in ihren Ländern bleiben.

Beck schlussfolgert: Der einzige Ort, an dem 99,9 % dieser Menschen geholfen werden kann, ist der Ort in dem sie Leben.
...
smilie_08

Nun. Dass man denen, die daheim geblieben sind nur dort helfen kann, liegt doch auf der Hand!
Kann ich auch! Ich schlussfolgere: Ich bin nur zu hause anzutreffen, wenn ich daheim bin! Wow.


Und dass das Ganze auch zu einem Teil darauf zurück zu führen ist, dass Entwicklungshilfe nicht "ankommt", wohl aber kleine, unbürokratische Mikrokredite, dass also den Leuten wirklich in ihrer Heimat geholfen werden müsste ... nun diese Erkenntnis ist ja wohl nur in Amerika neu.
Andere gibt es schon genug

Beitrag 16.12.2015, 09:18

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PaulaU
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Die einzige Lösung gegen die Armut auf der Welt ist: Weniger Kinder in Haushalten zeugen, die kaum 2 Menschen ernähren können.

Auf der Welt leben aktuell ca. 7-8 Mrd. Menschen, Dunkelziffer unbekannt, denn es ist unmöglich, hinter jedem Gebüsch ein jedes Köpfchen zu zählen.
Wie mehrt sich also Armut?
Indem in Haushalten mit eh wenig Mitteln mehr Mitmenschen gezeugt werden.
Dabei sind die Kinder die Leidtragenden Nr. 1 in diesem Trauerspiel.
Mit Kind und Kegel auswandern wird daher kaum eine Lösung bringen, solange das Problem nicht durch mehr Aufklärung unter der Weltbevölkerung und damit einhergehend weniger Zeugung in Haushalten mit eh viel Armut gelöst wird.

Was nützt also Auswanderung überhaupt wem, wenn das Problem Nr. 1 nicht gelöst wird?

Es ist doch eine "ganz" leichte mathematische Rechnung, dass wenig plus wenig geteilt durch mit immer und immer mehr nicht noch mehr, sondern immer und immer weniger ergibt.
Noch einfacher erklärt: Wenn ein Pärchen eh zusammen kaum was in der Tasche hat und dann noch 1 bis 11 Kinder zeugt, dadurch sicherlich nicht reicher wird.
Was spielt es da noch eine Rolle, wo auf der Welt solche Pärchen wohnen?

Beitrag 16.12.2015, 10:18

Turnbeutelvergesser
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So schaut´s aus. Es gibt nun mal Länder, die arm an natürlichen Ressourcen sind. Wenn ein Land nur x Menschen pro km2 ernährt, sich aber mehr Menschen darauf tummeln, kommt´s unweigerlich zu Problemen. Wobei ich mich auch frage warum bei uns Leute, die nicht mal für sich selber sorgen können, Kinder in die Welt setzen. Genauso unverantwortlich. Ach nee, ist bei uns eh egal. Die Sozialgemeinschaft 'kümmert' sich darum. smilie_40

Beitrag 16.12.2015, 10:43

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PaulaU
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Seltsam nur ist, dass ausgerechnet Länder mit mehr vorrätigen und natürlichen Ressourcen, die argste Armut erleben und obendrein deren Bürger in Ländern, die ihre Ressourcen recht billig bei ihnen einkaufen, nicht willkommen sind.
D.h. man ist eher gewillt die Ressourcen dieser Menschen ihnen unfair günstig abzunehmen, als die Menschen selbst, wenn sie in Folge des unfairen Ressourcen-Handels ihren Ressourcen folgen.

Wo "sozial" drauf steht, muss also nicht zwangsläufig auch "sozial" drin sein, wenn man bedenkt, auf wessen Kosten man sich das Soziale überhaupt leisten kann.

Beitrag 16.12.2015, 12:10

delaboetie
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@PaulaU

smilie_01
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Shakespeare

Beitrag 16.12.2015, 13:54

Turnbeutelvergesser
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@Paula,

ich denke da eher an Länder in der Sahelzone, in Nordafrika, in Asien etc und überlebenswichtige Ressourcen wie Wasser und nutzbares Ackerland. Industrielle Ressourcen sind, wenn´s um nackte überleben geht, vernachlässigbar. Siehe Ägypten. Dort ist nur ein winziger Teil als Ackerfläche nutzbar, weshalb sich Ägypten seit Jahren nicht mehr selber versorgen kann. Nur ein Beispiel. Anderen Länder geht´s nicht viel anders.
D.h. man ist eher gewillt die Ressourcen dieser Menschen ihnen unfair günstig abzunehmen, als die Menschen selbst, wenn sie in Folge des unfairen Ressourcen-Handels ihren Ressourcen folgen.


Was ist ein fairer Preis? Was ein unfairer? Was sollte dieses oder jenes Gut kosten? Unfairer Ressourcen-Handel? Wie schaut´s mit der Führungselite dieser Länder aus? Vielleicht doch ein bisschen zu korrupt und dem guten Leben nicht so ganz abgeneigt? Erinnert sich noch jemand an Mobutu Sese Seko? Nur ein Beispiel von unzähligen, im besten Fall unfähigen, meistens wohl doch bis auf die Knochen korrupten Führungskaste in so vielen 3. Welt Ländern.
Wo "sozial" drauf steht, muss also nicht zwangsläufig auch "sozial" drin sein, wenn man bedenkt, auf wessen Kosten man sich das Soziale überhaupt leisten kann.
Was und wo soll sozial drauf stehen? Wenn´s um Bodenschätze geht, geht´s vorrangig um´s Geschäft. Und dazu gehören immer zwei. Siehe einen Absatz höher.

Beitrag 16.12.2015, 14:04

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PaulaU
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Richtig, eine jede Münze hat 2 Seiten und in diesem Fall tragen beide dazu bei, dass viel Armut auf der Welt dort entsteht, wo eigentlich viel Reichtum sein sollte.
Im Endeffekt beschwert sich aber die eine Seite der Münze, weil die, die sie mit in die Armut trieb, plötzlich auf ihrer Türschwelle steht. Dann will diese Seite der Münze aber keine Verantwortung für die eigene Tat übernehmen.

Beitrag 16.12.2015, 15:30

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gullaldr
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Nun dann, voran. Warum lange reden und schreiben? Schenkt den Refugees Eure Fernseher, SUVs, Eigentumswohnungen und Smartphones. Dann habt Ihr der Verantwortung doch genüge getan. Und es ist ganz einfach und schnell zu erledigen.

Beitrag 16.12.2015, 16:08

Fata.Sibyllina
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Es gibt noch eine weitere Lösung, und die scheint mir der allgemeine Favorit zu sein: Wir verschenken einfach deine! smilie_17

(Nichts für ungut smilie_13 , dieser Text gibt nicht unbedingt die Meinung der Verfasserin wieder, etc.)
Sapere aude, incipe!

Beitrag 16.12.2015, 16:20

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gullaldr
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Bloß bin ich gegen diese Einwanderung, habe keine Schuldgefühle wegen meiner Rasse oder sozialen Stellung. Insofern sehe ich zum Verschenken keine moralische Veranlassung. Im Gegenteil, ich bin bereit zur Verteidigung. Dafür lasse ich mich gerne als verstockten "Besitzstandswahrer" oder "Rechtspopulist" beschimpfen. Von mir aus.
(Abgesehen davon, dass ich nur einen Kleinwagen fahre und einen alten Röhrenfernseher habe, also zumindest diesbezüglich wenig Reiz für Leute, die sich bereichern wollen.)

Das ist bei denen, die Schuldgefühle haben und Leuten aus aller Welt in unserem Land ein angenehmes Leben bereiten wollen, anders. Die sollen, statt ständig zu quatschen, endlich ihre Sachen abgeben und in Armut glücklich werden.

Beitrag 16.12.2015, 16:29

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gullaldr hat geschrieben:Das ist bei denen, die Schuldgefühle haben und Leuten aus aller Welt in unserem Land ein angenehmes Leben bereiten wollen, anders. Die sollen, statt ständig zu quatschen, endlich ihre Sachen abgeben und in Armut glücklich werden.
smilie_01

Und am Ende, um mal das Bildnis des heiligen Sankt Martin zu bemühen, erfrieren dann beide.
Zuletzt geändert von Datenreisender am 16.12.2015, 16:30, insgesamt 1-mal geändert.

Beitrag 16.12.2015, 16:29

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PaulaU
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Gott behüte! Ich möchte "reich" sein.
Das hindert mich aber nicht daran, die Wahrheit gut zu durchleuchten. smilie_16

Beitrag 21.12.2015, 03:23

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PaulaU
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Warum Auswanderung eher die Armut der Länder, aus denen viele auswandern, auch noch verstärkt:

1. Die auswandernden Menschen arbeiten als Billigarbeitskraft in den Ländern, in die sie einwandern und steuern dazu bei, dass die Wirtschaft dieser Einwanderungsländer wegen verminderter Ausgaben für Löhne und Gehälter konkurrenzfähig werden bzw. bleiben.
Fazit: Die Wirtschaft der Einwanderungsländer boomt.

2. Die auswandernden Menschen geben ihre schwer verdienten Einkommen als Billigarbeitskraft in den Einwanderungsländern aus, so dass die Wirtschaft ein zweites Mal an ihnen ordentlich verdient.
Fazit: Die Nachfrage in den Einwanderungsländern steigt. Bessere Binnenwirtschaft – die Wirtschaft boomt.

3. Die auswandernden Menschen zahlen ihre Einkommenssteuer und andere Steuerarten dem Einwanderungsland und nicht den Ländern, aus denen sie ausgewandert sind.
Fazit: Die Zahl der Steuerzahler steigt im Einwanderungsland, während die Zahl der Steuerzahler im Auswanderungsland sinkt. Weniger Steuern bedeutet für ein Land weniger Geld für staatliche Ausgaben, z.B. für Arbeitslosengeld, Sozialgeld, Renten und andere staatliche Ausgaben.

Gesamt-Fazit:
Die Einwanderungsländer profitieren 3-fach von der Einwanderung, während die Auswanderungsländer 3-fach dadurch verlieren.
Dadurch konnte nach dem Krieg überhaupt die Wirtschaft in Deutschland wieder florieren, andernfalls hätten wir immer noch gegen die Folgen des 2. Weltkriegs finanziell zu kämpfen gehabt.
Solche Dinge werden nicht offiziell an die große Glocke gehängt, da man sonst seine Billigarbeitskräfte verlieren würde.

Ich empfinde es daher nicht besonders intelligent von den Leuten, die auswandern und sich anderen Völkern so billig anbieten, während ihre Heimatländer 3-fach dadurch verlieren und im Endeffekt sie selbst 4-fach verlieren, weil sie obendrein als Ausländer diskriminiert werden.
Um ein Sozialstaat zu gründen und halten zu können, braucht man viel Geld und Leistung und das wächst nicht auf den Bäumen, sondern DAS kommt aus dem Ausland, ganz gleich ob nun als Billigarbeitskraft oder in Form von Rohstoffen, die man verarbeitet und zu einem VIEL höheren Preis wieder an die Länder zurück verkauft, wo man die Rohstoffe billig gekauft hatte.
So wird Reichtum gescheffelt, während man die, die einem das ermöglichen diskriminiert, was auch mal erwähnt sein muss, ganz besonders zur Weihnachtszeit.

Weihnachtsansprache beendet.

Frohe und gesegnete Weihnachten wünsche ich euch.
Und: Liebet eure Nächsten wie euch selbst.

Paula

Beitrag 21.12.2015, 22:53

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PaulaU hat geschrieben:Warum Auswanderung eher die Armut der Länder, aus denen viele auswandern, auch noch verstärkt:

(...)

2. Die auswandernden Menschen geben ihre schwer verdienten Einkommen als Billigarbeitskraft in den Einwanderungsländern aus, so dass die Wirtschaft ein zweites Mal an ihnen ordentlich verdient.
Fazit: Die Nachfrage in den Einwanderungsländern steigt. Bessere Binnenwirtschaft – die Wirtschaft boomt.
Wunschdenken. Das genaue Gegenteil ist der Fall:

Milliarden aus der Fremde
Bedeutender als jede Entwicklungshilfe: Jedes Jahr schicken Migranten aus aller Welt 540 Milliarden Dollar in ihre Heimat.
http://labs.davidbauer.ch/remittances/

Interaktive Karte
Die unglaubliche Entwicklung der Geldsendungen von Migranten
Über 500 Milliarden senden Migranten weltweit in ihre Heimatländer zurück. Seit 2000 haben diese sogenannten Remittances die staatliche Entwicklungshilfe weit hinter sich gelassen. Erstmals zeigt eine Visualisierung, wie sich die Geldsendungen von Migranten weltweit seit 1970 entwickelt haben. Erkunden Sie die interaktive Karte der TagesWoche.
http://www.tageswoche.ch/de/2013_19/int ... ranten.htm

Beitrag 22.12.2015, 08:40

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Ladon
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Datenreisender hat geschrieben:...
Das genaue Gegenteil ist der Fall:

Milliarden aus der Fremde
Bedeutender als jede Entwicklungshilfe: Jedes Jahr schicken Migranten aus aller Welt 540 Milliarden Dollar in ihre Heimat.
...
Na ja. Das kommt im Gegensatz zur Entwicklungshilfe wenigstens bei den Leuten vor Ort an.
Andere gibt es schon genug

Beitrag 22.12.2015, 13:53

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PaulaU
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Datenreisender hat geschrieben:
PaulaU hat geschrieben:Warum Auswanderung eher die Armut der Länder, aus denen viele auswandern, auch noch verstärkt:

(...)

2. Die auswandernden Menschen geben ihre schwer verdienten Einkommen als Billigarbeitskraft in den Einwanderungsländern aus, so dass die Wirtschaft ein zweites Mal an ihnen ordentlich verdient.
Fazit: Die Nachfrage in den Einwanderungsländern steigt. Bessere Binnenwirtschaft – die Wirtschaft boomt.
Wunschdenken. Das genaue Gegenteil ist der Fall:

Milliarden aus der Fremde
Bedeutender als jede Entwicklungshilfe: Jedes Jahr schicken Migranten aus aller Welt 540 Milliarden Dollar in ihre Heimat.
http://labs.davidbauer.ch/remittances/

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Die unglaubliche Entwicklung der Geldsendungen von Migranten
Über 500 Milliarden senden Migranten weltweit in ihre Heimatländer zurück. Seit 2000 haben diese sogenannten Remittances die staatliche Entwicklungshilfe weit hinter sich gelassen. Erstmals zeigt eine Visualisierung, wie sich die Geldsendungen von Migranten weltweit seit 1970 entwickelt haben. Erkunden Sie die interaktive Karte der TagesWoche.
http://www.tageswoche.ch/de/2013_19/int ... ranten.htm
Also ich bitte dich. Diese Menschen senden ihr schwer Verdientes wo immer sie wollen.
Wenn ein deutscher Bürger sein Geld woanders anlegt, meckert auch keiner rum und redet von Entwicklungshilfe.
Du verschenkst dabei nichts, sondern ein Mensch gebraucht seine Freiheit und macht mit seinem eigens verdientem Geld, was immer er will.
Die Miete und sonstige Lebenshaltungskosten deckt er aber nicht woanders ab, sondern dort wo er lebt, wo er nämlich eingewandert ist. Und wer profitiert davon? Na das Einreiseland. Was er mit dem Rest seines Geldes macht, unterliegt seiner Freiheit.

Hast du dich mal gefragt, wie viele deutsche Bürger ihr Geld waschen und in Schweiz zum Trocknen aufhängen?
Redest du da auch von Entwicklungshilfe?
Mehrmals jährlich verbringt der brave Einheimische seine Ferien auf einer Insel im Ausland.
Ist das auch Entwicklungshilfe?

Man sollte sich auch mal den Fall vorstellen, wenn einheimische Unternehmen ihre Filialen in den Ausland verlegen. Was passiert in dem Fall? In dem Fall profitiert das Ausland von den oben gezählten 3 Möglichkeiten des Profits und: Der Unternehmer wird als Ausländer betrachtet und nicht seine ausländischen Arbeitskräfte. Ist das besser?

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