edelmetalle kursentwicklung

Bereich für Edelmetalle wie Platin, Palladium, oder Exoten wie Rhodium, Iridium, Niob, etc.

Moderatoren: Ladon, Forum-Team

Beitrag 26.02.2019, 14:17

Dagobert619
1 Unze Mitglied
Beiträge: 11
Registriert: 17.10.2017, 14:07
Hallo,

um eine gute Basis für die langfristige Anlageentscheidung zu bilden, wäre es gut die Kursentwicklung ein wenig im Auge zu halten. Doch wonach richtet man sich da am besten um eine wertbeständige und sichere Anlageformen zu finden? Schließlich soll die langfristig die Chance auf eine solide Rendite bieten.

Beitrag 26.02.2019, 15:15

Benutzeravatar
SteveG
10 Unzen Mitglied
Beiträge: 155
Registriert: 13.04.2018, 07:52
Edelmetalle bieten dir keine solide Rendite. Sie sichern dein Vermögen.

Zum Spekulieren sind Aktien besser geeignet.

Beitrag 26.02.2019, 15:40

heppus123
10 Unzen Mitglied
Beiträge: 215
Registriert: 31.05.2017, 12:22
Wohnort: Sachsen
@SteveG
Da kann ich nur voll zustimmen! smilie_01
ford ( Jeder Kunde kann seinen Wagen beliebig anstreichen lassen, die Farbe muss nur Schwarz sein.)

Beitrag 26.02.2019, 22:53

Benutzeravatar
AuA
10 Unzen Mitglied
Beiträge: 290
Registriert: 13.12.2012, 16:09
Also wenn Du Dir 2016 auch nur eine halbe Tonne Palladium gekauft hast, sollte die Rendite bis zur Rente reichen. Inklusive Dingi.

smilie_06
Gold und Silber kehren gerade zu ihrem inneren Wert zurück.

Beitrag 27.02.2019, 12:15

Benutzeravatar
Grandmaster
10 Unzen Mitglied
Beiträge: 194
Registriert: 09.10.2016, 18:27
AuA hat geschrieben:
26.02.2019, 22:53
Also wenn Du Dir 2016 auch nur eine halbe Tonne Palladium gekauft hast, sollte die Rendite bis zur Rente reichen. Inklusive Dingi.

smilie_06
Und wenn Du Dir 2012 eine halbe Tonne Gold oder Silber gekauft hast, wartest du bis zum jüngsten Gericht, bis du deine Verluste wieder raus hast. Alles Ansichtssache.

@Dagobert619
Der Einkaufspreis ist entscheidend. Wenn Du Pech hast und zu teuer kaufst, hast Du am Lebensende noch nicht mal die Verluste raus. Edelmetalle sind Spekulation. Da kannst Du Glück haben oder Pech. Wertbeständig oder als Vermögenssicherung würde ich es nicht bezeichnen. Zumindest nicht mehr in der heutigen Zeit.

Beitrag 27.02.2019, 12:30

Benutzeravatar
VfL Bochum 1848
Gold-Guru
Beiträge: 3229
Registriert: 31.01.2015, 11:29
Wohnort: NRW
Grandmaster hat geschrieben:
27.02.2019, 12:15
... Edelmetalle sind Spekulation. Da kannst Du Glück haben oder Pech. Wertbeständig oder als Vermögenssicherung würde ich es nicht bezeichnen. Zumindest nicht mehr in der heutigen Zeit.
Alles im Leben und besonders Geldanlagemodelle ist/sind mehr oder weniger Spekulation.
Zum Thema Wertbeständigkeit würde ich zumindest eher auf Gold als auf die anderen Edelmetalle und auch auf die meisten anderen Geldanlagen setzen.
VfL Bochum? -Find ich gut!

Beitrag 27.02.2019, 13:59

Benutzeravatar
AuA
10 Unzen Mitglied
Beiträge: 290
Registriert: 13.12.2012, 16:09
@grandmaster: Meiner bescheidenen Meinung nach sind Rohstoffe (physisch) noch vor Grund/Immobilien am wertbeständigsten. Der aktuelle Preis spielt nicht so die Rolle. Ob man bei 900 oder 1300 gekauft hat relativiert sich im Falle einer ‚Währungsreform‘. Es dürften wenige (Kleinhändler in den Foren mal ausgenommen smilie_06) EM physisch zu Spekulationszwecken kaufen...

AuA
Gold und Silber kehren gerade zu ihrem inneren Wert zurück.

Beitrag 27.02.2019, 14:41

Benutzeravatar
MaciejP
Gold-Guru
Beiträge: 2177
Registriert: 08.03.2012, 05:49
Dagobert619 hat geschrieben:
26.02.2019, 14:17
Doch wonach richtet man sich da am besten um eine wertbeständige und sichere Anlageformen zu finden? Schließlich soll die langfristig die Chance auf eine solide Rendite bieten.
Entweder suchst du Sicherheit oder Rendite, beides gleichzeitig gibt es i.d.R. nicht. Langfristig waren Aktien und vermietete Immobilien bisher die renditestärksten Anlageklassen, Gold dagegen hat den Vorteil, kein Gegenparteirisiko und damit erhöhte Sicherheit zu besitzen.
„Wenn der Durchschnittsmichel Gold kauft, kann er keine Fehler machen.“ – „Gold fliegt nicht weg.“

Beitrag 27.02.2019, 20:17

Benutzeravatar
SteveG
10 Unzen Mitglied
Beiträge: 155
Registriert: 13.04.2018, 07:52
Grandmaster hat geschrieben:
27.02.2019, 12:15
Und wenn Du Dir 2012 eine halbe Tonne Gold oder Silber gekauft hast, wartest du bis zum jüngsten Gericht, bis du deine Verluste wieder raus hast. Alles Ansichtssache.
Und in welcher Assetklasse nochmal kann einem sowas nicht passieren? :?:
M.E. sind EM eben doch eine ziemlich gute Vermögenssicherung, wenn nicht sogar die beste (im Sinne von sicherste).

Dass man zu 100% darauf setzen sollte, hat hier allerdings keiner gesagt.

Beitrag 27.02.2019, 20:51

saho111
10 Unzen Mitglied
Beiträge: 142
Registriert: 13.06.2017, 20:53
Grandmaster hat geschrieben:
27.02.2019, 12:15

Und wenn Du Dir 2012 eine halbe Tonne Gold oder Silber gekauft hast, wartest du bis zum jüngsten Gericht, bis du deine Verluste wieder raus hast. Alles Ansichtssache.

@Dagobert619
Der Einkaufspreis ist entscheidend. Wenn Du Pech hast und zu teuer kaufst, hast Du am Lebensende noch nicht mal die Verluste raus. Edelmetalle sind Spekulation. Da kannst Du Glück haben oder Pech. Wertbeständig oder als Vermögenssicherung würde ich es nicht bezeichnen. Zumindest nicht mehr in der heutigen Zeit.
Wer am Hochpunkt 2011 gekauft hat, hat bis heute ca. 15% unreal. Verluste in Euro. Erzähl das mal jemandem der im Jahr 2000 auf den Nemax gesetzt hatte oder in die Deutsche Telekom. Gerade in der heutigen Zeit ist es wichtig etwas wertstabiles zu besitzen. Gold wird nicht auf 1-10 Euro die Unze fallen. Mit einer Aktie kann das passieren.
Mit der Aussage im Einkauf liegt der Gewinn liegst du richtig.

Beitrag 27.02.2019, 20:57

Benutzeravatar
Grandmaster
10 Unzen Mitglied
Beiträge: 194
Registriert: 09.10.2016, 18:27
SteveG hat geschrieben:
27.02.2019, 20:17
Grandmaster hat geschrieben:
27.02.2019, 12:15
Und wenn Du Dir 2012 eine halbe Tonne Gold oder Silber gekauft hast, wartest du bis zum jüngsten Gericht, bis du deine Verluste wieder raus hast. Alles Ansichtssache.
Und in welcher Assetklasse nochmal kann einem sowas nicht passieren? :?:
Weiß nicht...aber ich glaube mit einem schnöden Sparbuch von der Volksbank (oder Bank deiner Wahl) hätte man keine 50%+ Verluste eingefahren. Aber ich weiß nicht, ob man ein Sparbuch als "Assetklasse" einstufen darf...da bin ich zu blöd für. Die Leute haben damals wohl wie Irre Silber gekauft, weil sie dachten, es geht Richtung Mond und dann ab zum Mars. Halt reine Spekulation. Aber unter Ausklammerung der Inflationsverluste wäre ein Sparbuch in der Nachbetrachtung wohl relativ sicher und die bessere Wahl gewesen.

Beitrag 27.02.2019, 21:09

Benutzeravatar
Grandmaster
10 Unzen Mitglied
Beiträge: 194
Registriert: 09.10.2016, 18:27
saho111 hat geschrieben:
27.02.2019, 20:51
Grandmaster hat geschrieben:
27.02.2019, 12:15

Und wenn Du Dir 2012 eine halbe Tonne Gold oder Silber gekauft hast, wartest du bis zum jüngsten Gericht, bis du deine Verluste wieder raus hast. Alles Ansichtssache.

@Dagobert619
Der Einkaufspreis ist entscheidend. Wenn Du Pech hast und zu teuer kaufst, hast Du am Lebensende noch nicht mal die Verluste raus. Edelmetalle sind Spekulation. Da kannst Du Glück haben oder Pech. Wertbeständig oder als Vermögenssicherung würde ich es nicht bezeichnen. Zumindest nicht mehr in der heutigen Zeit.
Wer am Hochpunkt 2011 gekauft hat, hat bis heute ca. 15% unreal. Verluste in Euro. Erzähl das mal jemandem der im Jahr 2000 auf den Nemax gesetzt hatte oder in die Deutsche Telekom. Gerade in der heutigen Zeit ist es wichtig etwas wertstabiles zu besitzen. Gold wird nicht auf 1-10 Euro die Unze fallen. Mit einer Aktie kann das passieren.
Am Hochpunkt lag der Silberpreis bei über 30€. Jetzt liegt er bei 14€. Wie kommst du auf 15% Verluste. Bitte mal erklären, da ich es nicht verstehe (hatte in Mathe immer nur eine 2, leider immer scharf an der 1 vorbei).

Bei 50% Verlust oder Schwankung in diesen Bereichen verstehe ich unter wertstabil etwas anderes. Für mich heißt wertstabil, dass eine Ware zumindest die Kaufkraft halten kann. Aber wenn jemand vor Jahren für 30€ gekauft hat und das gleiche heute 14€ wert ist und das ganze als wertstabil ansieht, ist das natürlich auch in Ordnung.
saho111 hat geschrieben:
27.02.2019, 20:51
Mit der Aussage im Einkauf liegt der Gewinn liegst du richtig.
Danke.

Beitrag 27.02.2019, 22:16

Benutzeravatar
SteveG
10 Unzen Mitglied
Beiträge: 155
Registriert: 13.04.2018, 07:52
Grandmaster hat geschrieben:
27.02.2019, 21:09
Bei 50% Verlust oder Schwankung in diesen Bereichen verstehe ich unter wertstabil etwas anderes. Für mich heißt wertstabil, dass eine Ware zumindest die Kaufkraft halten kann. Aber wenn jemand vor Jahren für 30€ gekauft hat und das gleiche heute 14€ wert ist und das ganze als wertstabil ansieht, ist das natürlich auch in Ordnung.
Du hast dir jetzt den Extremfall heraus gesucht.
Meinst du, eine Währung wie der Euro kann nicht 50% verlieren?
Eine Währung kann sogar auf Null fallen, ist schon des öfteren passiert. Mit Silber ist das noch nie passiert.

Gold und Silber haben nach einer Hyperinflation immer noch einen Wert. Dein Sparbuch auch?
Das meine ich mit Versicherung. Auch wenn du auf Biegen und Brechen versuchst, das nicht zu verstehen.
Zuletzt geändert von SteveG am 17.06.2019, 08:29, insgesamt 1-mal geändert.

Beitrag 27.02.2019, 23:15

Benutzeravatar
Grandmaster
10 Unzen Mitglied
Beiträge: 194
Registriert: 09.10.2016, 18:27
SteveG hat geschrieben:
27.02.2019, 22:16
Grandmaster hat geschrieben:
27.02.2019, 21:09
Bei 50% Verlust oder Schwankung in diesen Bereichen verstehe ich unter wertstabil etwas anderes. Für mich heißt wertstabil, dass eine Ware zumindest die Kaufkraft halten kann. Aber wenn jemand vor Jahren für 30€ gekauft hat und das gleiche heute 14€ wert ist und das ganze als wertstabil ansieht, ist das natürlich auch in Ordnung.
Du hast dir jetzt den Extremfall heraus gesucht.
Meinst du, eine Währung wie der Euro kann nicht 50% verlieren?
Eine Währung kann sogar auf Null fallen, ist schon des öfteren passiert. Mit Silber ist das noch nie passiert.

Gold und Silber haben nach einer Hyperinflation immer noch einen Wert. Dein Sparbuch auch?
Das meine ich mir Versicherung. Auch wenn du auf Biegen und Brechen versuchst, das nicht zu verstehen.
Ja richtig, ist ein Extremfall. Zeigt aber auch sehr deutlich, dass der Begriff "Werterhalt" bei dieser Anlageklasse ad absurdum geführt wird. Der ist nämlich nicht gegeben, wenn man nicht auf den Einkaufspreis achtet, bzw. nicht günstig einkauft. Da spielt halt auch viel Glück mit. Einfach blind Edelmetalle zu kaufen kann nämlich auch bedeuten, sehr viel Geld zu verlieren. Das wissen Anfänger idR kaum/nicht. Denen wird gesagt, kauf Edelmetalle und alles ist wunderbar.

Natürlich kann der Euro 50% an Wert verlieren. Aber ich "kaufe" mir auch keine Euros, lege die in die Ecke, um damit einen "Werterhalt" zu erfahren. Es ist doch immer das Mantra, was man immer und immer wieder hört, dies mit Edelmetallen erreichen zu wollen. Funktioniert halt nicht immer, weil auch Edelmetalle nicht deppensicher sind. Eine Währung kann auch auf null fallen, richtig. Kommt aber eher selten vor. Kaum einer legt sich 100% seines Vermögens bar zu Hause in den Keller oder digital auf die Bank. Zumindest kenne ich keinen, der das macht.

Und mal ganz ehrlich: Die Aussage, dass Silber (oder Gold) nie auf Null-komma-nix fallen wird ist so ausgelutscht. Wenn ich Werterhalt will und die Ware 50% an Wert verliert...oder 70% oder 80%...macht das letztendlich den Bock auch nicht mehr fett. Wer an Madmax denkt oder an den III WK glaubt, dem ist das alles vielleicht noch zu vermitteln. Die haben sich bestimmt auch schon einen privaten Atombunker gebaut. Dem normalen Anleger ist das eher nicht zu vermitteln.

Hyperinflation? Möglich. Aber eher unwahrscheinlich. Wenn Edelmetalle stark fallen sollten (natürlich nicht auf null, logisch) ist es auch egal, was du dann hast. Dann ist Blei und Energie wahrscheinlich sinnvoller als ein Keller voller Metall. Versicherung somit ja, aber gegen etwas, was eher unwahrscheinlich ist (Madmax, III WK, H-Inflation,...). Wie eine Hausversicherung. IdR wird das Haus nicht abbrennen, weggeschwemmt, zusammenbrechen oder von einem Flugzeug im Absturz getroffen. Aber man zahlt jährlich eine gute Summe, um es abzusichern. Man schläft halt besser. Wenn nach 40 Jahren nichts passiert ist, und man die Prämien zusammenrechnet...na ja...besser nicht. Aber der Begriff Versicherung hat hier nichts mit Werterhalt zu tun.

Beitrag 27.02.2019, 23:38

Benutzeravatar
SteveG
10 Unzen Mitglied
Beiträge: 155
Registriert: 13.04.2018, 07:52
Ich schrieb ja oben auch Versicherung, nicht Werterhalt.

Ein Werterhalt ist zwar m.E. wahrscheinlich, aber natürlich nicht garantiert. Und schon gar nicht über einen kurzen Zeitraum von wenigen Jahren, es kann immer mal ein paar Jahre lang begab gehen.

Aber nenn mir doch mal eine Anlageklasse, die einen garantieren Werterhalt bietet?
Aktien? Fonds? Immobilien? Währungen? Cryptos?
Alles in meinen Augen unsicherer als EM.

Wer natürlich auf dem Höhepunkt einer Spekulationsblase kauft wie Silber 2012 oder Bitcoin Ende 2017, hat nunmal Pech gehabt.
Dass der Gewinn im Einkauf liegt ist eine Binsenweisheit und natürlich bei EM genauso gültig wie bei allem anderen.
Und niemand rät hier einem Anfänger, all sein Geld in Gold zu investieren. Hoffe ich jedenfalls.

Beitrag 28.02.2019, 00:04

Benutzeravatar
lifesgood
Gold-Guru
Beiträge: 2489
Registriert: 07.10.2012, 10:27
Wohnort: zwei
... natürlich ist der Kaufzeitpunkt ein wesentlicher Faktor, aber in erster Linie doch dann, wenn es sich um ein Einmalinvest handelt.
Mal ganz ehrlich, wer am Silbertop, nachdem sich der Silberkurs in $ innerhalb von 2,5 Jahren versechsfacht hatte, Silber gekauft hatte, muss bestraft werden.

Aber in der Regel handelt es sich bei Edelmetallen eben nicht um ein Einmalinvest, sondern Bestände werden über viele Jahre hinweg aufgebaut.

Wenn nun jemand über viel Jahre hinweg regelmäßig für denselben Betrag kauft, kauft bei hohen Kursen wenig und bei günstigen Kursen entsprechend mehr. So profitiert er vom CostAverage-Effekt und die Bilanz sieht auch deutlich besser aus, als bei einem Einmalkauf am Allzeithoch ;)

lifesgood

Beitrag 28.02.2019, 01:08

Benutzeravatar
Grandmaster
10 Unzen Mitglied
Beiträge: 194
Registriert: 09.10.2016, 18:27
SteveG hat geschrieben:
27.02.2019, 23:38
Ich schrieb ja oben auch Versicherung, nicht Werterhalt.
Gut, dann sind wir uns ja einig, dass man die beiden Begriffe unabhängig voneinander betrachten sollte.
SteveG hat geschrieben:
27.02.2019, 23:38
Ein Werterhalt ist zwar m.E. wahrscheinlich, aber natürlich nicht garantiert. Und schon gar nicht über einen kurzen Zeitraum von wenigen Jahren, es kann immer mal ein paar Jahre lang begab gehen.
Richtig, keine Garantie (betreffend Werterhalt).
SteveG hat geschrieben:
27.02.2019, 23:38

Aber nenn mir doch mal eine Anlageklasse, die einen garantieren Werterhalt bietet?
Aktien? Fonds? Immobilien? Währungen? Cryptos?
Alles in meinen Augen unsicherer als EM.
Kann ich machen: Es gibt keine Anlageklasse, die einen Werterhalt garantiert. Auch Edelmetalle nicht. Auch nicht über einen längeren Zeitraum. Das war mein Ansatz.

Im Gegenteil können Edelmetalle bei Nichtwissen genau so "gefährlich" sein, wie jede andere der oben genannten Anlageklassen.

Beitrag 28.02.2019, 07:43

saho111
10 Unzen Mitglied
Beiträge: 142
Registriert: 13.06.2017, 20:53
Grandmaster hat geschrieben:
27.02.2019, 21:09

Am Hochpunkt lag der Silberpreis bei über 30€. Jetzt liegt er bei 14€. Wie kommst du auf 15% Verluste. Bitte mal erklären, da ich es nicht verstehe (hatte in Mathe immer nur eine 2, leider immer scharf an der 1 vorbei).
Sorry, habe nicht erwähnt das ich natürlich Gold im Goldforum meine. Ca. 1380 Euro in 2011 (Hochpunkt) vs. 1170 Euro heute, ergibt rd. 15 % unreal. Verlust. Silber ist viel mehr spekulativ, da auch abhängig von der Nachfrage der Industrie. Daher auch die großen Schwankungen.

Beitrag 28.02.2019, 08:08

Benutzeravatar
SteveG
10 Unzen Mitglied
Beiträge: 155
Registriert: 13.04.2018, 07:52
Grandmaster hat geschrieben:
28.02.2019, 01:08
Im Gegenteil können Edelmetalle bei Nichtwissen genau so "gefährlich" sein, wie jede andere der oben genannten Anlageklassen.
Dann einigen wir uns darauf:
Natürlich ist es gefährlich, ohne das nötige Wissen größere Summen in EM zu investieren.
Z.B. augenblicklich in Palladium.
Silber ist ebenfalls grundsätzlich spekulativ, wie saho richtig anmerkt.

M.E. (!) sind bei den derzeitigen Kursen sowohl Gold als auch Silber eine relativ sichere Sache und eine gute Absicherung mit einer entsprechend großen Chance, auf Jahrzehnte den Wert zu erhalten.
In beiden Gesichtspunkten besser als jede andere Anlageklasse. Und darum geht es doch hier, nicht um absolute Sicherheit, die gibt es nicht.

Beitrag 28.02.2019, 09:24

saho111
10 Unzen Mitglied
Beiträge: 142
Registriert: 13.06.2017, 20:53
SteveG hat geschrieben:
28.02.2019, 08:08

Natürlich ist es gefährlich, ohne das nötige Wissen größere Summen in EM zu investieren.
Z.B. augenblicklich in Palladium.
Silber ist ebenfalls grundsätzlich spekulativ, wie saho richtig anmerkt.

M.E. (!) sind bei den derzeitigen Kursen sowohl Gold als auch Silber eine relativ sichere Sache und eine gute Absicherung mit einer entsprechend großen Chance, auf Jahrzehnte den Wert zu erhalten.
In beiden Gesichtspunkten besser als jede andere Anlageklasse. Und darum geht es doch hier, nicht um absolute Sicherheit, die gibt es nicht.
Stimme Deinen Aussagen vollkommen zu. Und bei Silber sehe ich mittel-/langfristig größere Chancen als bei Gold. Etwas beimischen würde ich noch Platin.

Antworten