Studie: Deutsche kaufen pro Kopf das meiste Gold

Edelmetall-Themen, neue Bullion- und Sammlermünzen, historische Hintergründe, Fachwissen

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Sapnovela
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VfL Bochum 1848 hat geschrieben: 28.08.2025, 09:44 Deutsche Privatanleger kaufen mehr Gold

Trumps Zollpolitik und der anhaltende Streit mit der Fed sorgen für Frust und Verunsicherung. Fast die Hälfte von 2000 befragten Privatanlegern in Deutschland geben an, dass ihr Vertrauen in die US-Börse deutlich gesunken ist. Viele investieren jetzt lieber in Gold und andere Edelmetalle:

https://www.n-tv.de/wirtschaft/Deutsche ... 90099.html
Das Problem daran ist, dass Gold eben auch in USD notiert. Wer das Vertrauen in die US Börse oder USD verliert, müsste auch dem USD misstrauen und dann eben eher in Euro-Aktien oder Immos gehen.

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linnchen
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Sapnovela hat geschrieben: 28.08.2025, 20:49
VfL Bochum 1848 hat geschrieben: 28.08.2025, 09:44 Deutsche Privatanleger kaufen mehr Gold

Trumps Zollpolitik und der anhaltende Streit mit der Fed sorgen für Frust und Verunsicherung. Fast die Hälfte von 2000 befragten Privatanlegern in Deutschland geben an, dass ihr Vertrauen in die US-Börse deutlich gesunken ist. Viele investieren jetzt lieber in Gold und andere Edelmetalle:

https://www.n-tv.de/wirtschaft/Deutsche ... 90099.html
Das Problem daran ist, dass Gold eben auch in USD notiert. Wer das Vertrauen in die US Börse oder USD verliert, müsste auch dem USD misstrauen und dann eben eher in Euro-Aktien oder Immos gehen.

kann man so pauschal nicht sagen man muss halt bischen diversifizieren aber an US Aktien kommt man fast nicht vorbei

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Klecks
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linnchen hat geschrieben: 29.08.2025, 06:23 an US Aktien kommt man fast nicht vorbei
Warum?

Ich komme seit zig Jahren ganz ohne den US-Markt aus. Als das EU-Abkommen mit den USA in Kraft trat, das einen unbeschränkten Zugriff der US-Behörden (ALLE Behörden, keine Einschränkung!) auf meine Kontodaten bedingt, sobald man am US-Markt tätig ist (ist man automatisch mit US-Aktien), habe ich alle verkauft. Ich könnte nicht behaupten, dass ich mit EU-Titeln schlechter gefahren wäre.
Dank MAGA fahren die US-Stocks aktuell eh nur Verluste ein.
Das Leben ist zu kurz, um alle Fehler selber zu machen.

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linnchen
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Klecks hat geschrieben: 29.08.2025, 09:41
linnchen hat geschrieben: 29.08.2025, 06:23 an US Aktien kommt man fast nicht vorbei
Warum?

Ich komme seit zig Jahren ganz ohne den US-Markt aus. Als das EU-Abkommen mit den USA in Kraft trat, das einen unbeschränkten Zugriff der US-Behörden (ALLE Behörden, keine Einschränkung!) auf meine Kontodaten bedingt, sobald man am US-Markt tätig ist (ist man automatisch mit US-Aktien), habe ich alle verkauft. Ich könnte nicht behaupten, dass ich mit EU-Titeln schlechter gefahren wäre.
Dank MAGA fahren die US-Stocks aktuell eh nur Verluste ein.
naja bei Einzelwerten kann man ja selbst entscheiden aber viele sind ja auch in ETF und wenn du bischen was mit Dividende machen willst haste US dabei ! Natürlich gibts auch ETF ohne US :mrgreen:

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ISO20022
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Es ist interessant, wie unterschiedlich Investoren den globalen Markt wahrnehmen. Das erwähnte EU-Abkommen bezieht sich wahrscheinlich auf die Umsetzung des US-amerikanischen Foreign Account Tax Compliance Act (FATCA), das seit 2014 in Kraft ist und ausländische Finanzinstitute verpflichtet, Informationen über US-Steuerpflichtige an die IRS zu melden. 
Dieses Abkommen gewährt jedoch nicht allen US-Behörden unbeschränkten Zugriff, sondern primär der Steuerbehörde IRS, um Steuerhinterziehung zu bekämpfen, und es gibt Datenschutzbedenken in der EU, die zu Gerichtsentscheidungen wie in Belgien geführt haben. 
Für EU-Bürger, die US-Aktien halten, bedeutet das in der Regel keine automatische Datenübermittlung, es sei denn, sie gelten als US-Steuerpflichtige; Broker melden typischerweise nur relevante Konten. Bist Du so relevant?👍🏻
Dennoch haben Kritiker wie das EU-Parlament auf mangelnde Reziprozität hingewiesen und fordern Verhandlungen für ein ausgewogeneres Abkommen. 
Die Entscheidung, US-Titel zu meiden, ist verständlich aus Datenschutzsicht, doch langfristig hat der US-Markt in den letzten 10 Jahren die EU-Märkte outperformt, mit durchschnittlichen jährlichen Renditen von etwa 12% für den S&P 500 im Vergleich zu 11% für europäische Indizes wie den STOXX Europe 600. 
Allerdings haben europäische Aktien in Phasen wie 2025 stärker performt, mit einem Rally von bis zu 6% prognostiziert, während US-Märkte volatiler waren. 
Der S&P 500 ist bis Juni 2025 um 6,2% gestiegen, trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten. 
Bezüglich MAGA und aktueller Verluste: Die US-Märkte zeigen 2025 gemischte Ergebnisse mit moderaten Gewinnen und erhöhter Volatilität, beeinflusst durch Tarifpolitik und Fed-Konflikte unter Orange Man, aber keineswegs nur Verluste. 
Tatsächlich hat der Markt trotz “Tariff Chaos” weiter zugenommen, und Theorien über absichtliche Marktstürze durch MAGA-Anhänger sind unsubstantiiert. 
Diversifikation bleibt Schlüssel: EU-Titel bieten Stabilität in Sektoren wie Erneuerbare Energien, während US-Tech-Giganten Wachstum treiben. 

Letztlich hängt die Performance von individuellen Strategien ab – ein EU-Fokus könnte in volatilen Zeiten vorteilhaft sein, muß es aber zwangsläufig nicht.

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MaciejP
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ISO20022 hat geschrieben: 29.08.2025, 20:46 Diversifikation bleibt Schlüssel: EU-Titel bieten Stabilität in Sektoren wie Erneuerbare Energien, während US-Tech-Giganten Wachstum treiben. 
Postest du hier Beiträge, die von einer KI erzeugt wurden? Falls ja, aus welchem Grund? In dem Fall sollte das aus Transparenzgründen auch besser extra gekennzeichnet werden.
„Wenn der Durchschnittsmichel Gold kauft, kann er keine Fehler machen.“ – „Gold fliegt nicht weg.“

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ISO20022
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In der heutigen Zeit liegt es nahe zu denken, dass man KI zur Generierung von Antworten nutzt.
Die Alternative dazu ist Recherche und Neugierde.
Eine Antwort erfolgt dann in einem möglichst neutralen Wortgebrauch und unkompliziert recherchierbar.

Aber vielleicht bin ich auch nur eine billige Kopie von ChatGPT oder Grok :lol:

Wenn es Dich beruhigt und Du Dich damit wohler fühlst, kann ich gerne weitere Fehler einbauen.

P.S. In dem von Dir erwähnten Beitrag waren Schreibfehler, die ich leider jetzt erst bemerkt habe. :shock:

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Puschel
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Ich denke mal, dass es nicht verkehrt ist, KI-generierte Beiträge zu posten.
Diese sollten aber, wie MaciejP schon erwähnte, extra gekennzeichnet werden. Zur besseren Transparenz und zur Kennzeichnung wessen Urheber dieser Text oder Textbauteil ist.

Es gab in der Vergangenheit wohl tatsächlich den ein oder anderen Beitrag, der im Wesentlichen den Ursprung in KI-generierten Textbauteilen hat. Kann man selber nachgoogeln. Also nicht immer nur Neugierde und eigene Recherche.

Meine Meinung dazu: KI-generierte Beiträge finde ich schon in Ordnung wenn sie denn auch als solche gekennzeichnet sind.
Diese dann ohne Kennzeichnung stillschweigend als "eigene Meinung" oder "eigener Beitrag" hier einfliessen zu lassen, fände ich doch schon etwas grenzwertig. :?
Aber das muss jeder für sich entscheiden, inwieweit man sich mit fremden Federn schmücken möchte oder muss. smilie_07 smilie_01 :D

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VfL Bochum 1848
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smilie_01


Gen Z entdeckt Gold: Junge Deutsche sichern ihr Vermögen mit Edelmetall

Gold erlebt bei jungen Deutschen einen unerwarteten Aufschwung. Immer mehr Anleger der Generation Z setzen auf das Edelmetall als Antwort auf Inflation, geopolitische Unsicherheit und volatile Märkte. Was steckt hinter dem Trend – und welche Rolle spielt die digitale Verfügbarkeit von Gold?

https://www.cash-online.de/a/gen-z-entd ... ll-703107/


Zitat aus dem verlinkten Artikel:
Nach Daten von BullionVault, der weltweit größten Online-Plattform für den Handel mit physischem Edelmetall, hat sich die Zahl der Neukunden im Alter von 17 bis 27 Jahren im bisherigen Jahresverlauf 2025 verdreifacht.
VfL Bochum? -Find ich gut!

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Sapnovela
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VfL Bochum 1848 hat geschrieben: 16.09.2025, 09:32 smilie_01

Gen Z entdeckt Gold: Junge Deutsche sichern ihr Vermögen mit Edelmetall

Gold erlebt bei jungen Deutschen einen unerwarteten Aufschwung. Immer mehr Anleger der Generation Z setzen auf das Edelmetall als Antwort auf Inflation, geopolitische Unsicherheit und volatile Märkte. Was steckt hinter dem Trend – und welche Rolle spielt die digitale Verfügbarkeit von Gold?
Auf reddit kann man auch in den englisch-sprachigen Kanälen sehen, wie viele Anleger jetzt zum ersten mal bei Gold "zuschlagen". Hauptgrund ist Trump und sein Versuch die FED unter seine Kontrolle zu bringen. Der Inflationsschock von 2022 / 23 ist wohl noch allen in guter Erinnerung.

Im Grunde ist es aus finanzieller Sicht gerade extrem Sche.... jung zu sein. Wir haben uns die Unzen noch zu 1000 oder 1500 Euro gekauft, nicht zu 3000. Immobilien sind auch sauteuer geworden, ebenso Aktien (gemessen am KGV des S&P 500). Bitcoin ist auch längst extrem hoch bewertet... worin noch investieren für später?

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puffi
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.. worin noch investieren für später?
Besonders für junge Leute; Rendite ist außerordentlich: Bildung!

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Oliver
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Naja das der Goldkurs und die Immopreise so hoch ( zu hoch ) sind, haben wir bereits vor 5, 10 oder 15 jahren beklagt. Aus jetziger sicht waren die damals ein Traum. Und wen ich mir die Finanzen der Welt so anschaue, lässt mich das glauben das wir in....5, 10 oder 15 jahren das selbe sagen...
smilie_37 smilie_37Gold und Silber lieb ich sehr, deshalb will ich immer mehr

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Deichgraf
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Sapnovela hat geschrieben: 16.09.2025, 20:52 worin noch investieren für später?
Na, das kann doch wohl nicht so schwer sein:


https://youtu.be/wY_RyA3eELI?si=8nofEcvUnUVQ-LUV&t=161

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SteveG
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Sapnovela hat geschrieben: 16.09.2025, 20:52 Im Grunde ist es aus finanzieller Sicht gerade extrem Sche.... jung zu sein. Wir haben uns die Unzen noch zu 1000 oder 1500 Euro gekauft, nicht zu 3000. Immobilien sind auch sauteuer geworden, ebenso Aktien (gemessen am KGV des S&P 500). Bitcoin ist auch längst extrem hoch bewertet... worin noch investieren für später?
Wenn Gold bei 6000€ ist und Bitcoin bei 500k€ werden wir das gleiche über die jetzigen Preise sagen.
Jemand der jung ist, sollte jetzt einfach einen Sparplan aufsetzen und regelmäßig investieren. Dann spielt es keine Rolle, ob der Markt gerade überhitzt ist oder nicht.
Damit hätte er mir schonmal was voraus, ich hab das seinerzeit nämlich nicht gemacht.

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Sapnovela
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SteveG hat geschrieben: 18.09.2025, 08:34
Sapnovela hat geschrieben: 16.09.2025, 20:52 Im Grunde ist es aus finanzieller Sicht gerade extrem Sche.... jung zu sein. Wir haben uns die Unzen noch zu 1000 oder 1500 Euro gekauft, nicht zu 3000. Immobilien sind auch sauteuer geworden, ebenso Aktien (gemessen am KGV des S&P 500). Bitcoin ist auch längst extrem hoch bewertet... worin noch investieren für später?
Wenn Gold bei 6000€ ist und Bitcoin bei 500k€ werden wir das gleiche über die jetzigen Preise sagen.
Jemand der jung ist, sollte jetzt einfach einen Sparplan aufsetzen und regelmäßig investieren. Dann spielt es keine Rolle, ob der Markt gerade überhitzt ist oder nicht.
Damit hätte er mir schonmal was voraus, ich hab das seinerzeit nämlich nicht gemacht.
Frei nach dem Motto: Jeder kauft zu dem Goldkurs, den er vierdient? smilie_02

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Puschel
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Vor 10 Jahren lag die Unze Gold noch bei ca. 1.000€.
Nun liegt sie bei 3.100€. Also gut 3x soviel.
Die Gehälter haben sich aber leider nicht in der Zeit verdreifacht. Zumindest kenne ich niemanden, bei dem das so war bzw. ist.
Wer heute als junger Mensch einsteigt und die gleiche Performance erwartet, der müsste dann auf über 9.000€/Spotpreis im Jahr 2035 spekulieren.
Einen Sparplan hatte ich auch nicht, einfach immer EM zugekauft wenn`s günstig war.
Der dadurch (Sparplan) mitgenommene Cost-Average-Effekt ist zwar ne gute Sache, ändert aber nichts am generell hohen Spotpreis. Ein ATH jagt das Nächste.
Was die Sache auch nicht einfacher macht, neben dem hohen Goldpreis, ist die Tatsache, dass niemand in die Zukunft sehen kann und von daher die Erwartung in noch höhere Goldpreise, vor allem in doppelt oder dreifache Preise, erstmal reines Wunschdenken ist. Leider...

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gullaldr
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Die woke Community ist dabei ein neues Feindbild zu entdecken: Den Goldanleger und Goldnutzer. Denn, so bereits "Greenpeace" und die seit längerem auf woken Kurs eingeschwenkte FAZ, ein steigender Goldkurs ist für einen Boom an Goldgräbern verantwortlich, damit für die Rodung von Regenwald und die Verseuchung von Gewässern mit Quecksilbern und die Zerstörung des Lebensraums von Indios.

Ist Gold uns das wert? – Goldrausch in Brasilien zerstört Biodiversität
https://www.greenpeace.de/biodiversitae ... iversitaet

Zitat:
Stellt sich die Frage, wie wir zum Erhalt von Biodiversität beitragen können? Im Fall von Gold ist es eigentlich ganz einfach: weniger Konsum! Es geht nicht nur um Goldkettchen und Ohrringe, die man seinen Liebsten zu Weihnachten schenken möchte. Auch in technischen Geräten wie Smartphones, Laptops und Kameras stecken Rohstoffe – auch Gold! Man darf demnach nicht verdrängen, dass wir alle etwas mit dem Verlust der Biodiversität im Regenwald zu tun haben – wenn wir konsumieren!
Immerhin wird auch dies erkannt:
Außerdem ist Gold recycelbar. Aus alten Kabeln und Elektroschrott lassen sich beispielsweise wertvolle Rohstoffe isolieren und wiederverwerten. Stichwort: Kreislaufwirtschaft. Goldschmieden nutzen zum Beispiel vermehrt recyceltes Gold und bieten es zum Verkauf an. Letztlich bedeutet jedes Gramm, das nicht neu abgebaut werden muss, weniger Gefahr für Biodiversität und Menschenrechte!
Zoologische Gesellschaft :
„Goldpreis triggert Naturzerstörung“
https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/ ... 92468.html

Da der FAZ-Artikel hinter der Bezahlschranke steckt, zitiere ich auch daraus:
(,,,)eine Luftaufnahme des verwundeten Amazonas, wo Goldwäscher die Natur mutwillig zerstören und Schneisen in den Urwald roden, um ihre Gier stillen zu können. (...) Ein weiteres Problem sei die immer wieder von Finanzfachleuten ausgesprochene Empfehlung an private Geldanleger, ihrem Portfolio Gold beizumischen. „Das treibt die Preise nach oben und beschleunigt die Gier der Goldwäscher im Amazonasgebiet. Der Goldpreis triggert die Naturzerstörung.“ Schenck hofft, dass Deutschland sich wieder der Chancen bewusst werde, die sich eröffneten, wenn es sich an die Spitze der Klimaschutzbewegung setze.
Ich denke, kein Goldanleger befürwortet illegalen Goldabbau und die Zerstörung von Naturräumen. Und der Investmentgewinn sowie der Goldpreis würden für ihn noch eher steigen, wenn nun der Goldabbau gänzlich eingestellt würde, also nur noch auf den aktuellen Bestand zurückgegriffen würde. Aus diesem politischen Milieu ist allerdings zu erwarten, dass irgendwann "Biodiversitäts-Abgaben" (analog zu CO2-Abgaben) erfunden werden, um einen Teil des Gewinns aus dem Gold-Investment abzuzweigen und bestenfalls in die eigenen Taschen wandern zu lassen. Radikale könnten sich gar zu Goldverbots-Forderungen hausgefordert fühlen. Das ist natürlich nur Zukunftsspekulation, denn ganz ohne Gold käme ja auch die Elektronikindustrie in Probleme. Aber zumindest sehen wir, dass der steigende Goldkurs einigen Kreisen Kopfzerbrechen bereitet und diese darüber diskutieren werden, wie der Kurs bzw. die Nachfrage gesenkt werden könnte.

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puffi
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Der böse Goldanleger....

Könnte es auch sein unter Umständen vielleicht oder möglich das die Zerstörung in Brasilien daduch vorangetrieben wird das den armen Schwei... dort nichts anderes übrig bleibt unter Umständen die jeglicher Beschreibung zuwiderläuft zu malochen um sich selber und ihren Familien das Überleben zu retten und dabei wenig Rücksicht nehmen? Es ist leicht mit wohligen Grunzen fettgefressen auf dem Sofa zu liegen und in grünlicher Überlegenheit über die Zerstörung des Regenwaldes zu lametieren während andere vor Hunger Magenkrämpfe haben.

Womit ich nicht ausdrücken möchte das ich die Zerstörung des Ökosystems gut heiße aber die Ursache sollte man seeehr differenziert betrachten. Ich bezweifle allerdings das manche indoktrinierte Personenkreise dazu noch in der Lage sind...

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Sapnovela
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gullaldr hat geschrieben: 19.09.2025, 16:33 Die woke Community ist dabei ein neues Feindbild zu entdecken: Den Goldanleger und Goldnutzer. Denn, so bereits "Greenpeace" und die seit längerem auf woken Kurs eingeschwenkte FAZ, ein steigender Goldkurs ist für einen Boom an Goldgräbern verantwortlich, damit für die Rodung von Regenwald und die Verseuchung von Gewässern mit Quecksilbern und die Zerstörung des Lebensraums von Indios.
Nur wer bedürftig ist kann in Abhängigkeit gehalten werden. Ist doch überall das Gleiche... Gold ("Umweltzerstörung"), Immobilien ("Mietwucher, Kapitalisten") oder Aktien ("Mehrwert", "Ausbeutung")... die "Linken" leben davon, dass es Menschen gibt, die keine Reserven haben darauf angewiesen sind durchgefüttert zu werden. Da wird jeder der heute für morgen spart zum Spekulanten und Kapitalisten. Die leben quasi davon, dass es arme Menschen gibt, weil sie dann ihre Umverteilungsindustrie anwerfen können, mit ihren ganzen gut bezahlten Posten.

Dabei ist es am Ende des Tages alles nur einfach Mathe oder Statistik. FIAT sucks.
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.

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Sapnovela
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Absolut pro-zyklisches Verhalten. Als Silber unter 20 Euro die Unze war, wurde man belächelt, heute rennen die Leute den Händlern die Türen ein. Eine Ver-3-fachung der Menge bei einer Ver-3-fachung des Preises innerhalb eines Jahres.

"Das Handelshaus Pro Aurum berichtet von "außergewöhnlich hoher Kundenfrequenz". In Zahlen: Gemessen am gehandelten Gewicht hat das Goldgeschäft seit Januar 2025 um zwanzig Prozent zugelegt - "und bei Silber sehen wir eine Verdreifachung"."

https://www.onvista.de/news/2026/01-28- ... 0-26473526

Das hat was von Dot.com Boom.

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