Studie: Deutsche kaufen pro Kopf das meiste Gold

Edelmetall-Themen, neue Bullion- und Sammlermünzen, historische Hintergründe, Fachwissen

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Beitrag 06.11.2019, 11:36

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VfL Bochum 1848
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Klecks hat geschrieben:
06.11.2019, 11:33
Nennenswert habe ich vor allem Hüftgold zugelegt. :roll:
Aber das gehört in eine andere Statistik :lol:

Genau, das hat ja auch einen anderen Schmelzpunkt als Gold.
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Beitrag 06.11.2019, 11:46

Klecks
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VfL Bochum 1848 hat geschrieben:
06.11.2019, 11:36
Klecks hat geschrieben:
06.11.2019, 11:33
Nennenswert habe ich vor allem Hüftgold zugelegt. :roll:
Aber das gehört in eine andere Statistik :lol:

Genau, das hat ja auch einen anderen Schmelzpunkt als Gold.
Jep, der liegt definitiv höher. smilie_04
Das Leben ist zu kurz, um alle Fehler selber zu machen.

Beitrag 06.11.2019, 12:51

Herebordus
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Nochmal zum nachlesen. Anleger setzen mehr auf Gold.

https://www.faz.net/aktuell/finanzen/fi ... 70542.html

Beitrag 06.11.2019, 18:52

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Spätlese
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In Anlehnung an den Beitrag von Herebordus und auch so mal generell in die Runde gefragt:

Hat jemand von euch sein Kaufverhalten bei Gold seit dem enormen Kursanstieg verändert?

Wird also von privater Seite eher abgewartet oder kauft ihr nach wie vor genauso, wie vor gut einem Jahr?
Du kannst es nie allen Recht machen. Selbst wenn du über’s Wasser laufen kannst, kommt sicher einer und fragt, ob du zu blöd zum Schwimmen bist

Beitrag 06.11.2019, 20:34

Lunarhunter
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Also ich wollte jetzt eigentlich kaufen. Ich bin damals etwa in der Hälfte des 12 Jahres Zyklus in die Lunar 2 Serie eingestiegen und wollte die Serie zwar immer voll machen, aber die hohen Preise der alten Ausgaben haben mich sehr abgeschreckt. Also hab ich mich seit 2 Jahren darauf vorbereitet dann in Lunar 3 einzusteigen und zwar von Anfang an mit möglichst vielen Größen. Jetzt sind die Münzen endlich zu haben, aber das ist mir ehrlich gesagt grad zu teuer. Auch die Super Pit Serie finde ich eigentlich toll und würde sie evtl. anfangen zu sammeln, aber gleiches Problem. Irgendwie hab ich für Gold einen Preis von ca. 1.100 € je Unze im Kopf und viel mehr will ich eigentlich nicht bezahlen, aber leider liegen wir das grad massiv drüber. Deshalb kaufe ich vorerst nichts.

Beitrag 06.11.2019, 20:54

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Spätlese
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@Lunarhunter:
Vielen Dank für Deine Antwort !
Ich denke ebenfalls, das es Sammler einer bestimmten "Art" von Münzen nun schwerer haben. Hoher Goldpreis UND noch ggf. Sammlerzuschläge. Das ist nachvollziehbar.

Wer legt denn in "unspektakuläres" Gold an, also rein NUR zur Anlage? Wie ist da euer Kaufverhalten jetzt bei den hohen Preisen?
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Beitrag 06.11.2019, 21:36

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Oliver
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Ich habe Ende September auch mit den Lunar III Goldmünzen angefangen und fand den Kurs noch recht günstig, da ich der Meinung bin das es im nächsten Jahr nochmal eininiges ( 15 bis 20 % ) nach oben geht, auch die Super Pits hole ich mir noch in 1 bis 2 Monaten.
Bisher hab ich ausschließlich die 100 Euro Goldmünzen gesammelt, vom erstmarkt von Anfang an. Ein Umdenken fand bei mir statt als mir ( und tausenden anderen ) die Spasskasse meinen hoch verzinsten Prämiensparvertrag weg rasierte, aber das ist ein anderes Thema.
Somit hab ich in diesem teuren Jahr mehr als je zuvor an EM gebunkert....und irgendwie macht das süchtig nach mehr......
smilie_37SCHAAAALKE smilie_37

Beitrag 06.11.2019, 21:50

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@ Oliver:
Auch Dir lieben Dank für Deine Antwort. Trotz in erster Linie "Sammler", schreckt Dich der höhere Preis nicht ab.
Langfristig mag das die richtige Entscheidung sein. Wäre zumindest zu wünschen !!!

Meine Frage beruht eigentlich auf meiner "Unentschlossenheit" als reiner Anleger. Kaufen, warten, 2000-Mäuse-Grenze, ja, nein, was..........
Vielleicht hat ja noch jemand eine Meinung dazu............
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Beitrag 07.11.2019, 04:26

Eridanus
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Moin , moin im Forum ,

Ich hatte die Serie " Weltkulturerbe " von Anfang an gesammelt und nun auch , nicht durch die VfS , abgeschlossen weil Haben ein Muss war .
Auch die Queens Beasts , 2 Oz , 1 Oz , 1/4 Oz sind mit von der Party , nur bei der Letzten setzte " Schnappatmung " ein und diese Münzen fehlen noch .
Mal abwarten was das Weihnachtsgeld sagt , da werde ich dann nicht anders können , dies Geld war nicht da und wird auch nicht soooo unbedingt gebraucht und wenn meine Angetraute mal nicht so aufmerksam ist , wird bestellt .
Sorry , aber die Preise gehen an die Schmerzgrenze im Moment .
Ich wünsche Allen einen schönen Tag .
PS . Die 2000 Eurogrenze , ja was will man machen , man kann nur hoffen . So viel Schotter , 10 000 Eu oder mehr , hätte ich eh nicht um fürs Bunkern auszugeben , ich bin verheiratet und jetzt hat man mir noch eine kleines Geldvernichtungswesen in Form einer Enkeltochter in den Arm gelegt , Hilfe smilie_10 smilie_01
In der Realität ist die Wirklichkeit ganz anders .

Beitrag 07.11.2019, 08:02

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SteveG
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lifesgood hat geschrieben:
06.11.2019, 11:15
... ich war nicht dabei ;)

Mein letzter nennenswerter Goldkauf war 2008.

lifesgood
"Nennenswert" ist ja vor allem eine sehr persönliche Definition.
Das mag bei dem einen eine halbe Unze sein, bei dem anderen ein Kilo.

Ich bin dieses Jahr zumindest deutlich zurückhaltender, es fühlt sich gerade so teuer an, Gold zu kaufen.
Wenn sich der Kurs auf diesem Niveau stabilisiert und man sich daran gewöhnt hat, mag sich das wieder ändern.

Beitrag 07.11.2019, 08:29

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VfL Bochum 1848
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SteveG hat geschrieben:
07.11.2019, 08:02
"Nennenswert" ist ja vor allem eine sehr persönliche Definition.
Das mag bei dem einen eine halbe Unze sein, bei dem anderen ein Kilo.

Ich bin dieses Jahr zumindest deutlich zurückhaltender, es fühlt sich gerade so teuer an, Gold zu kaufen.
Wenn sich der Kurs auf diesem Niveau stabilisiert und man sich daran gewöhnt hat, mag sich das wieder ändern.
Vollkommen richtig, lieber Kollege.
Ich hab dieses Jahr auch wenig gekauft wegen des relativ hohen Kurses. Allerdings sollte man sich folgende Frage stellen, falls man generell weiter kaufen möchte: Fällt der POG noch mal nennenswert und geht der tendenziell immer weiter gen Norden?
Schwer bzw. gar nicht zu prognostizieren, tendiere allerdings aufgrund der weitweiten Gemengelage und aufgrund der zukünftig wahrscheinlich zu erwartenden sinkenden Fördermengen zur zweiten Version.
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Beitrag 07.11.2019, 10:34

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lifesgood
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... das war das teuerste Gold, das ich in meiner Laufbahn gekauft hatte und das Einzige für das ich in Anlagedimensionen mehr als 500 € pro Unze bezahlt habe

Ich hab mir gerade mal die Rechnung vom 24.06.2008 rausgesucht.

Damals hatte ich für 2 St. 1 kg-Barren (à 18.595,27 €) und 10 St. 1 Oz Maple (à 595,65 €) gesamt 43.167,04 € bezahlt.

Danach kamen über die Jahre nur noch ein paar Viertelunzer zur "Bestandskosmetik" um runde Zahlen voll zu machen.

lifesgood

Beitrag 07.11.2019, 11:37

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Treuhand
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Aber darum holt man sich doch Gold!?
Damit es auf lange sicht ein Werterhalt darstellt.
Würde der Goldpreis über 10 Jahre konstant bei 1100€ bleiben, während alles andere im täglichen Leben teurer wird, wäre der Gag weg.

Beitrag 07.11.2019, 12:27

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lifesgood
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... eben, letztendlich geht es um Kaufkrafterhalt.

Und dieses Ziel hat Gold in den letzten 20 Jahren deutlich übererfüllt. 2003 hatte ich noch für unter 340 € pro Unze gekauft.

lifesgood

Beitrag 07.11.2019, 21:12

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Spätlese
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"Vielen Dank" an alle, die meine Frage bis dato beantwortet haben !!
Ich meine daraus herauslesen zu können, das sich so allgemein doch das Kaufverhalten derzeit etwas abwartender darstellt.
Ungeachtet der Tatsache, das sich um Werterhalt bzw. Kaufkrafterhalt handelt, wie Treuhand und lifesgood es trefflich formulieren.
Wie auch immer: Man muss die Flocken auch haben, und wenn man sie denn hat, möglichst viel in Gramm zum Endergebnis erhoffen.
Eben noch mit meiner holden Gattin darüber gesprochen. Wir werden auch eine abwartende Haltung einnehmen, aber ein Fallen des Preises auf ein für uns klar definiertes Niveau (wo wir z.Z. gar nicht mal so weit weg sind) wird der Startschuss sein.
Wäre schön, wenn´s klappt............... smilie_06
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Beitrag 07.11.2019, 21:52

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lifesgood
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... dann drück ich Dir mal die Daumen smilie_01

Nachdem der Handelskrieg Chian/USA jetzt wohl abgesagt ist, könnte es durchaus sein, dass Dein Wunschpreis erreicht wird.

lifesgood

Beitrag 07.11.2019, 21:59

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Spätlese
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lifesgood hat geschrieben:
07.11.2019, 21:52
... dann drück ich Dir mal die Daumen smilie_01
Nachdem der Handelskrieg Chian/USA jetzt wohl abgesagt ist, könnte es durchaus sein, dass Dein Wunschpreis erreicht wird.
Ich danke sehr für´s Däumchendrücken !!!

PS: Mich beschlich eben der Gedanke, das ich mal gerne bei Dir "Inventur" machen möchte. Hier zwei Kilo, da 10 Unzen, und das war das teuerste....................vorher 340€ pro Unze................ :shock: :shock:
Merkste was?....................Ich platze förmlich vor Neugier............... smilie_06 smilie_02 smilie_02
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Beitrag 07.11.2019, 22:07

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lifesgood
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Das wäre durch die Vielzahl der Lagerstätten nicht so einfach ;)

Die letzte Inventur habe ich vor rund 3 Jahren gemacht und den Sollbestand mit dem Istbestand abgeglichen. Da gab es, durch eine "schlampige Buchführung der Bestände" und zwei Umzüge doch ein wenig Korrekturbedarf. Danach führte ich über die Zukäufe an Silber (die ja seit letztem Jahr auch vorbei sind) akribisch Buch.

Jetzt wird ohnehin nur noch ein wenig Hobby-Silber gekauft, das beim Anlagebestand ohnehin nicht erfasst wird.

lifesgood

Beitrag 07.11.2019, 22:19

Quinar
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Nutze die kommenden Wochen noch für den Kauf von zwo 100 Gramm Barren im Tafelgeschäft.

Danach werde ich mich auf die Ebene der 20 Mark Kr- Vrenelis,-10+20 Kronen und Dukaten begeben.Ab und an Kleinstmengen (bis hinab zum Einzelstück) moderner Viertelunzer (Libertad,Philharmoniker,Känguru).

Barren zukünftig nur noch 20 Gramm (bei Gelegenheit Ausnahmen für Vintage-Exoten-ästhetisch ansprechende Gußbarren)

Ergo:

Kaufverhalten hat sich geändert und unterliegt demnächst schon wieder einer Änderung. Hat aber in beiden Fällen nada mit dem Kurs, sondern mit der Struktur des persönlichen Bestandes respektive der Gesetzeslage zu schaffen oder es entwickeln sich eben mittelschwere Sammlertendenzen.

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