Studie: Deutsche kaufen pro Kopf das meiste Gold

Edelmetall-Themen, neue Bullion- und Sammlermünzen, historische Hintergründe, Fachwissen

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Beitrag 06.03.2018, 09:19

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Indiana Jones
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Du hast Recht, Salami

auf 3 Jahre war in Euro weder mit dem DAX noch mit Gold Rendite zu machen.

Zwar wird der Goldpreis an den Terminmärkten in London und New York ausschließlich in Dollar gehandelt. Selbst dem YUAN kommt, wenn man die Handelsvolumen betrachtet, eine eher geringe Rolle zu. In China ist das Handelsvolumen deutlich niedriger, zumal man dort die "Ware" Gold anders als in London und New York regelmäßig physisch ausliefert und bei dem in England und USA gehandelten Volumen eine physische Lieferung schlicht unmöglich wäre. Aber egal. Da der Faden " Studie: Deutsche kaufen pro Kopf das meiste Gold " lautet sollten wir ausnahmsweise den Eurokurs bei der Betrachtung ins Auge fassen. Mea culpa. Also warum kaufen Deutsche so viel Gold ? Vielleicht weil sie erkannt haben, dass der Wert des Euros Richtung "innerer Wert" geht ?

Beitrag 06.03.2018, 14:14

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Grandmaster
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Was heißt denn "Deutsche" in dem Zusammenhang? Das sollte man erst mal klären. Sind das 50%, 30%, 15%, 5% oder nur 1-2% der Bevölkerung? Kaufen viele nur jeweils wenig Gold oder kaufen sehr wenige große Mengen Gold? Daran wäre schon besser zu erkennen, ob die "Deutschen" in Gold investieren oder nicht.

Beitrag 06.03.2018, 14:25

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Indiana Jones
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Grandmaster hat geschrieben:Was heißt denn "Deutsche" in dem Zusammenhang? Das sollte man erst mal klären. Sind das 50%, 30%, 15%, 5% oder nur 1-2% der Bevölkerung?
Die Studie des World Gold Council wird dir bei deiner Frage nicht weiter helfen, da der Erwerb von Gold anonym möglich ist. Du kannst ja in 4 Jahren wieder SPD, Bündnis 90 die Grünen oder die LINKEN wählen. Die Umverteilungsexperten werden dir gerne weiter helfen. Mit dem sozialistischen Enteignungsplan werden nicht nur die Fachkräfte sondern auch das Vermögen aus der Bunten Republik rasch entschwinden.

Beitrag 06.03.2018, 16:42

Cardy
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Grandmaster hat geschrieben:Was heißt denn "Deutsche" in dem Zusammenhang? Das sollte man erst mal klären. Sind das 50%, 30%, 15%, 5% oder nur 1-2% der Bevölkerung? Kaufen viele nur jeweils wenig Gold oder kaufen sehr wenige große Mengen Gold? Daran wäre schon besser zu erkennen, ob die "Deutschen" in Gold investieren oder nicht.
Ich vermute, die Aussage der Studie sollte "In Deutschland kauft man das meiste Gold pro Kopf" sein. Der Autor ist einfach davon ausgegangen, dass in Deutschland überwiegend Deutsche kaufen. Aber es könnte gut sein, dass in wenigen Jahren der Titel der Studie tatsächlich lauten muss: "In Gagaland wird das meiste Gold pro Kopf gekauft"...

Beitrag 18.06.2018, 15:57

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VfL Bochum 1848
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Umfrage: Deutsche besitzen mehr Gold denn je

Laut dem Ergebnis einer aktuellen Forsa-Umfrage besitzen 10 Prozent der deutschen Anleger Gold in Form von Barren und Münzen. Es ist der höchste Wert seit Händler Pro Aurum die jährliche Studie in Auftrag gibt:

https://www.goldreporter.de/umfrage-deu ... old/75647/
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Beitrag 18.06.2018, 16:18

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lifesgood
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Na hoffentlich werden da jetzt nicht fiskalische Begehrlichkeiten geweckt.

lifesgood

Beitrag 18.06.2018, 16:29

Knudelhuber
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Laut dem Ergebnis einer aktuellen Forsa-Umfrage besitzen 10 Prozent der deutschen Anleger Gold in Form von Barren und Münzen. Es ist der höchste Wert seit Händler Pro Aurum die jährliche Studie in Auftrag gibt:
...womit wir wieder bei der Frage wären: Wohin geht der Goldpreis, wenn alle Deutschen, die Geld haben, anfangen, Gold zu kaufen ... oder auch nur die Hälfte... dann gibt es nämlich gar nicht genug Gold für alle... noch haben viele Deutsche nur den Knall noch nicht gehört, sondern freuen sich über 100-, 200- und 500-Euro - Scheine, weil die so schön bunt sind ...

Beitrag 18.06.2018, 20:25

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gullaldr
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Ich denke, dass sich nur noch ältere Deutsche an bunten Scheinen erfreuen. Die jüngere Generation zahlt nur noch virtuell. Das erlebe ich doch täglich. Supermarktkasse, ein Päckchen Kaugummi und ein Energy Drink, gezahlt mit EC-Karte. Ein Kumpel schuldet mir 30 Euro und fragt: "Kann ich Dir das nicht gleich mit paypal überweisen?" Schon vor Jahren stand ich in der Schlange im Bekleidungsgeschäft. Lauter Frauen, die sich die Tüten vollpacken ließen. Ich war der einzige, der mit bunten Scheinen zahlte und fragte: "Zahlt hier eigentlich noch jemand bar?" Die Verkäuferin antwortete: "Eigentlich nicht."
Und ich glaube auch nicht, dass diese Leute im Falle eines Währungscrashs plötzlich die Hallen der Goldhändler stürmen werden. Damit können die heute nichts anfangen und werden es dann auch nicht. Zumal es dann ohnehin zu spät ist. Die Leute, die an Gold interessiert sind, sind es schon heute.

Beitrag 18.06.2018, 22:55

Salami6
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@gullaldr
Ich gehöre auch zu den etwas älteren Leuten die bar zahlen,das wird sich auch nie ändern.
Wer hinter die Fassade der EC-Karten-Zahler schaut wird viele finden die mit Geld nicht umgehen können. Minuszeichen am Monatsende auf dem Kontoauszug.
Solche Leute kaufen auch kein Gold,dafür ist kein Geld da.
Die Nachfrage nach Gold kommt mit der nächsten Preissteigerung,da wollen noch viele auf den Zug aufspringen.
Euro-Schuldenkrise,Inflationsgefahr in der Eurozone,da lacht der Dollar und der Goldpreis steigt.
Träumer erwachet.

Beitrag 19.06.2018, 07:16

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VfL Bochum 1848
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VfL Bochum 1848 hat geschrieben:...
Laut dem Ergebnis einer aktuellen Forsa-Umfrage besitzen 10 Prozent der deutschen Anleger Gold in Form von Barren und Münzen...
Jeder 10. Deutsche besitzt Gold in Form von Barren und Münzen, das ist schon ein stolzer Wert.
Wenn ich also mal meine Arbeitskollegen in Reihe stellen würde und abzählte: 1,2,3,4,5,6,7,8,9,10, 11..... smilie_08
Kann mir gar nicht so recht vorstellen, dass in meinem nahen Umfeld rein statistisch so einige Menschen Goldmünzen und Barren besitzen müssten.

smilie_24
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Beitrag 19.06.2018, 07:27

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lifesgood
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Kommt immer drauf an, wo man schaut.

Ich kann mir das sehr gut vorstellen. Wenn ich mich allein in meiner Familie umsehe, besitzt da jeder Gold.

Mein Bruder, meine Töchter, meine Ex-Frau, mein Cousin, auch meine Lebensgefährtin hat sich dieses Jahr ihre ersten Gold-Maples gekauft.

Wenn ich so überlege bekomme ich locker 15 - 20 Menschen zusammen, von denen ich sicher weiss, dass sie Gold in Münz- oder Barrenform besitzen. Manche sprechen auch nicht drüber, daher gibt es hier wohl auch noch eine "Dunkelziffer". Es wird wohl auch noch einige in meinem Bekanntenkreis geben, die es ebenfalls besitzen, aber es geheim halten. Ich sprech da ja auch nicht mit jedem drüber ... ;)

lifesgood
Zuletzt geändert von lifesgood am 19.06.2018, 07:31, insgesamt 1-mal geändert.

Beitrag 19.06.2018, 07:31

Marek
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Hallo,

jeder 10. Anleger ist nicht jeder 10. Deutsche?

Wenn (z.B.) 10% der Deutschen Geld angelegt haben
und 10% von denen Gold haben ist das jeder 100. Deutsche.... (?)

Liebe Grüße
Marek

Beitrag 19.06.2018, 07:35

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VfL Bochum 1848
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lifesgood hat geschrieben:Kommt immer drauf an, wo man schaut.

Ich kann mir das sehr gut vorstellen. Wenn ich mich allein in meiner Familie umsehe, besitzt da jeder Gold.

Mein Bruder, meine Töchter, meine Ex-Frau, mein Cousin, auch meine Lebensgefährtin hat sich dieses Jahr ihre ersten Gold-Maples gekauft.

Wenn ich so überlege bekomme ich locker 15 - 20 Menschen zusammen, von denen ich sicher weiss, dass sie Gold in Münz- oder Barrenform besitzen. Manche sprechen auch nicht drüber, daher gibt es hier wohl auch noch eine "Dunkelziffer". Es wird wohl auch noch einige in meinem Bekanntenkreis geben, die es ebenfalls besitzen, aber es geheim halten. Ich sprech da ja auch nicht mit jedem drüber ... ;)

lifesgood
Also mir hat sich bis jetzt keiner im Bekanntenkreis oder in der Familie als Goldanleger geoutet.
Persönlich kenne ich niemanden der in Gold investiert. Mag schon sein, dass viele das geheim halten, muss ja auch so sein, wenn man der Statistik glauben mag.

@Marek
Schon richtig, das würde die absolute Zahl etwas schmälern, allerdings sind ja die meisten Deutschen, die etwas Geld über haben, fast zwangsläufig Anleger, und 10 % halte ich für zu wenig.
Zuletzt geändert von VfL Bochum 1848 am 19.06.2018, 07:37, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag 19.06.2018, 07:36

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lifesgood
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Zitat aus dem von VfL verlinkten Artikel:
Die repräsentative Forsa-Befragung wurde im Zeitraum vom 11. Bis 13. Juni 2018 bundesweit unter 1.001 Bürgern im Alter ab 18 Jahren im Rahmen computergestützter Telefoninterviews durchgeführt.

Bei solchen Gold-Umfragen zu berücksichtigen ist allerdings die Validität der Daten hinsichtlich der Wahrheitstreue. Viele der Befragten werden aus Sicherheitsbedenken womöglich keine oder nur ungenaue Angaben über ihren tatsächlichen Goldbesitz machen.
Wenn mich wildfremde Menschen am Telefon fragen, ob ich Gold besitze, würde ich wohl auch eher lügen, man weiss ja nicht, wer am anderen Ende der Leitung ist. Denn es kann ja jeder behaupten, eine Umfrage zu machen.

lifesgood

Beitrag 19.06.2018, 07:40

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VfL Bochum 1848
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Dann wäre die Zahl der Goldanleger aber noch höher.
Ist auch die Frage ob eine Erhebung unter ca. 1.000 Leuten wirklich repräsentativ ist.
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Beitrag 19.06.2018, 08:18

rapi
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lifesgood hat geschrieben:Kommt immer drauf an, wo man schaut.

Ich kann mir das sehr gut vorstellen. Wenn ich mich allein in meiner Familie umsehe, besitzt da jeder Gold.

Mein Bruder, meine Töchter, meine Ex-Frau, mein Cousin, auch meine Lebensgefährtin hat sich dieses Jahr ihre ersten Gold-Maples gekauft.

Wenn ich so überlege bekomme ich locker 15 - 20 Menschen zusammen, von denen ich sicher weiss, dass sie Gold in Münz- oder Barrenform besitzen. Manche sprechen auch nicht drüber, daher gibt es hier wohl auch noch eine "Dunkelziffer". Es wird wohl auch noch einige in meinem Bekanntenkreis geben, die es ebenfalls besitzen, aber es geheim halten. Ich sprech da ja auch nicht mit jedem drüber ... ;)

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Würde ich auch nicht machen. Sich darüber freuen, wenn vorhanden ist. herzliche grüße

Beitrag 19.06.2018, 08:38

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lifesgood
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VfL Bochum 1848 hat geschrieben:Dann wäre die Zahl der Goldanleger aber noch höher.
Ist auch die Frage ob eine Erhebung unter ca. 1.000 Leuten wirklich repräsentativ ist.
Wer ein paar Münzen oder kleine Barren besitzt, ist ja noch nicht zwangsläufig ein Anleger.

Vielleich sind die auch vom Opa geerbt und eben nicht verkauft usw. usw.

lifesgood

Beitrag 19.06.2018, 09:58

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KROESUS
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das spricht nicht unbedingt für Gold wenn die zwar erfinderischen und fleissigen aber in Geldanlagedingen zumindest in der angelsächsischen Welt nicht mit dem besten Ruf ausgestatteten Deutschen viel Gold kaufen

historisch ist es jedoch gut zu erklären, gab es doch im letzten Jahrhundert 3 Geldentwertungen

und der € ist auch nicht stark jedenfalls nicht so stark wie es der Wirtschafts- und Exportkraft Deutschlands entsprechen würde

passt schon
In unsicheren Zeiten kann Gold eine gute Wertanlage sein

Beitrag 19.06.2018, 14:11

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gullaldr
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VfL Bochum 1848 hat geschrieben:Kann mir gar nicht so recht vorstellen, dass in meinem nahen Umfeld rein statistisch so einige Menschen Goldmünzen und Barren besitzen müssten.
Das kann ich mir auch nicht recht vorstellen. Im Rahmen dieses Forums dürfte ich mit meinen Micro-Hortungen wahrscheinlich auch nicht als Anleger gelten. Aber in meinem Umfeld, werde ich eher belächelt, wenn ich mit dem Thema anfange. Bei zwei, drei älteren Leuten weiß ich, dass die etwas Gold haben. Einer meiner ehemaligen Chefs im Ruhestand und die Eltern eines ganz entfernten Bekannten, ein ehemaliges Unternehmer-Paar. Und da ist dann noch eine Tante, die davon erzählt, dass ihr Mann mal vor Jahrzehnten "einen Krügerrand" gekauft hat. Ob der noch existiert, weiß ich nicht mal. Sämtliche jüngere Leute haben mit diesem Thema überhaupt nichts zu tun. Ein Freund lächelt mich immer gnädig an. Für ihn ist das so liebenswert-skurril wie wenn ich etwas von Lebensmittelvorrat erzähle. Ein anderer arbeitet bei der Bank und sagt mir, dass ihm solches Zeug nicht ins Haus käme, zumal es damit keine Dividende gäbe. Die meisten anderen würden einen so angucken, als hätte ich einen Aluhut auf und würde von UFOs erzählen, wenn ich dieses Thema zur Sprache brächte.
lifesgood hat geschrieben:Wenn mich wildfremde Menschen am Telefon fragen, ob ich Gold besitze, würde ich wohl auch eher lügen, man weiss ja nicht, wer am anderen Ende der Leitung ist. Denn es kann ja jeder behaupten, eine Umfrage zu machen.
Ja, am Ende sagen sie noch, sie schicken gleich mal Polizisten vorbei, die die Echtheit überprüfen müssen, da Fälschungen im Umlauf sind. Und ich solle mal etwas vor die Haustür legen. Oder mein Enkel bräuchte dringend einen Dukat oder 1/10 Krügerrand, weil er in Geldnöten ist... smilie_11

Beitrag 19.06.2018, 17:30

Goldunze
Salami6 hat geschrieben:Wer hinter die Fassade der EC-Karten-Zahler schaut wird viele finden die mit Geld nicht umgehen können. Minuszeichen am Monatsende auf dem Kontoauszug.
Solche Leute kaufen auch kein Gold,dafür ist kein Geld da.
Ich weiß gar nicht wie ich diese Aussage nennen soll. Dumm? Ignorant? Realitätsfern? Ewiggestrig? Ahnungslos?
Trifft alles irgendwie zu.

Außerhalb dieses Forums kenne ich niemanden, der ausschließlich oder überwiegend bar bezahlt.

Mein Freundeskreis besteht aus Personen zwischen 30 und 60 Jahren, ich selbt steh irgendwo in der Mitte.
Alle haben gute Jobs, können mit Geld umgehen und leisten sich was (Wohneigentum, Reisen, etc). Bargeldloses zahlen ist an der Tagesordnung und wird, wo es nur geht, genutzt. Ich ärger mich jedes mal, dass ich beim Bäcker bar zahlen muß. In anderen Ländern gehts auch überall mit Karte. Nur hier nicht.

Meinetwegen soll jeder bar zahlen, der da für sich irgendeinen Vorteil sieht. Nur mir zu unterstellen, ich könnte mit Geld nicht umgehen weil ich, wo es nur geht, mit Karte zahle, ist dreist.

Ich finde es schon ziemlich unverschämt, pauschal Karten-Zahler so zu verunglimpfen.

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