Edelmetallhändler melden starken Nachfrageanstieg

Edelmetall-Themen, neue Bullion- und Sammlermünzen, historische Hintergründe, Fachwissen

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Beitrag 30.07.2020, 07:00

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VfL Bochum 1848
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Austin Powers hat geschrieben:
29.07.2020, 16:25
eine Frage in die Runde: wie haltet Ihr es - Bullion (Krügerrand, Maple-Leaf, Kangaroo) - oder Sammlermünzen (auch in Sinne von nicht gängigen/ klassischen Umlaufmünzen, z. B. Kaiserreich, Rubel, etc).

Ich selbst habe immer versucht so nah am Spot zu kaufen wie möglich, aber im Wiederverkauf sind wohl Bullion besser
Sicherlich sind Buillon-Münzen schneller und unkomplizierter zu verkaufen. Bei steigendem bzw. hohem Goldpreis schwindet auch oft der Sammlerzuschlag für Sammlermünzen prozentual. Bei sinkendem bzw. niedrigem Goldpreis schlägt der Zuschlag dann meist aber wieder stärker durch. Bei ganz exotischen Sammlermünzen ist es meines Erachtens schwierig einen Käufer zu finden, der den vermeintlichen Zuschlag dann auch bereit ist zu zahlen, ein Verkauf an Händler gestaltet sich dann eventuell schwierig bzw. bekommt man dort dann diesen hohen Zuschlag nicht.

Der Großteil meiner EM-Anlage besteht auch aus Bullion. Auch ein weiterer Grund spielt da eine Rolle: Sollte ich mal plötzlich "das Zeitliche segnen bzw. eine Wurmkur machen smilie_02 " traue ich meinen Angehörigen durchaus zu, Bullion zu halbwegs vernünftigen Preisen zu verkaufen wenn sie wollen. Bei Sammlermünzen würde das für die schwierig bis unmöglich, den angemessenen Preis zu bekommen, da das Fachwissen fehlt, der ganze Verkauf gestaltet sich dann wahrscheinlich wesentlich komplizierter.
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Beitrag 30.07.2020, 08:56

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lifesgood
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Es gibt da mehrere Gesichtspunkte:

1.) Das Anlagevolumen: Bei größeren Anlagevolumina sollte man auf jeden Fall Standardware (Bullion und Barren) übergewichten. Denn es ist kein Problem im Fall der Fälle mehrere Tausend Standardunzen über die Händler zu dem Preis abzusetzen, der auf den Internetseiten genannt wird (persönliche Erfahrung), aber Sammlerzuschläge für besondere Münzen lassen sich nur bei kleinteiligen Verkäufen erzielen. Das bedeutet viel Aufwand und Zeit.

2.) Der Anlagezwecke: Wer die Edelmetalle als Zubrot im Alter hält und damit rechnet, dass es keine größere Verwerfungen gibt, ist gut beraten Sammlermünzen beizumischen, weil er ja immer nur kleine Stückzahlen verkaufen wird.
Wer jedoch EM als Krisenvorsorge hält, um Vermögenswerte über größere System- und Währungsverwerfungen zu bewahren, sollte Standardware deutich übergewichten. Denn wenn es zu größeren Verwerfungen kommt, die für große Teile der Bevölkerung heftige finanzielle Nachteile bedeuten, werden auch die Sammlerzuschläge deutlich sinken.

Letztendlich muss das jeder für sich selbst entscheiden und das machen, womit er sich am wohlsten fühlt. Ein generelles Richtig oder Falsch gibt es da nicht.

Ich persönlich halte mehr als 90% meines EM-Bestandes in Standardware.

lifesgood
Zuletzt geändert von lifesgood am 30.07.2020, 09:05, insgesamt 1-mal geändert.

Beitrag 30.07.2020, 08:57

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Spätlese
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VfL Bochum 1848 hat geschrieben:
30.07.2020, 07:00
Der Großteil meiner EM-Anlage besteht auch aus Bullion. Auch ein weiterer Grund spielt da eine Rolle: Sollte ich mal plötzlich "das Zeitliche segnen bzw. eine Wurmkur machen smilie_02 " traue ich meinen Angehörigen durchaus zu, Bullion zu halbwegs vernünftigen Preisen zu verkaufen wenn sie wollen. Bei Sammlermünzen würde das für die eventuell schwierig den angemessenen Preis zu bekommen, da das Fachwissen fehlt, der ganze Verkauf gestaltet sich dann wahrscheinlich wesentlich komplizierter.
Exakt so würde ich das ebenfalls sehen.
Mit aber einem Unterschied, dass wenn das Fachwissen fehlt, sich der ganze Verkauf wesentlich komplizierter gestaltet.
Der Verkauf könnte sich auch als völlig einfach darstellen, DA eben das Fachwissen fehlt. Ein gewiefter Privatankäufer oder auch ein Händler weiß nach kürzester Zeit des Gesprächs, ob er einen Laien oder einen Fachmann (m/w/d) vor sich hat.
Dann ist die gesuchte Sammlermünze nicht mehr Summe X wert, .sondern nur noch 2/3X.
Die Münze hat dann z.B. enorme Gebrauchsspuren, ist verkratzt und hat kleine Beschädigungen. Zudem war das dann eine Umlaufmünze, welche hunderttausendfach geprägt wurde und daher keinen Seltenheitswert hat.
Die Tatsache, das Motiv, Prägejahr, Prägestätte oder Sonstiges sehr selten ist, braucht man ja nicht zwingend erwähnen.
Für den Laien eine vielleicht plausible Erklärung, auf die er dann auch keine passende Gegenrede hat und den angebotenen Preis letztendlich schweigend akzeptiert.
Noch "einfacher" wird es wohlmöglich bei ganzen Sammlungsauflösungen sein. Goldgehalt ermitteln, Menge bzw. Gewicht in Gramm ermitteln, multipliziert mal Spot/g ...........fertig.
Der Verkäufer mit Fachwissen wird schon eine Summe X im Kopf haben, die er erzielen möchte. Der Laie freut sich wahrscheinlich über die riesengroße angebotene Summe.
Unwissend, das sämtliche Sammlerzuschläge in keinster Weise berücksichtigt wurden.

Jeder versucht beim An-/Verkauf einen Vorteil heraus zu schlagen. Und nur derjenige, der Fachwissen mitbringt, wird diese Vorteile auch für sich einheimsen können.
So jedenfalls meine Gedanken dazu.......... smilie_06
Du kannst es nie allen Recht machen. Selbst wenn du über’s Wasser laufen kannst, kommt sicher einer und fragt, ob du zu blöd zum Schwimmen bist

Beitrag 30.07.2020, 09:04

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@Spätlese,

heute bist Du aber ne Frühlese smilie_16 .
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Beitrag 30.07.2020, 09:06

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Spätlese
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smilie_02 smilie_02 smilie_02

Habe heute frei !!! smilie_15
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Beitrag 30.07.2020, 11:50

Goldmedaille
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Ich hab heute auch frei.

Jetzt gibt es erstmal eine Leberkässemmel und dann schaue ich mir ein paar Sammlermünzen an.

Sonst nüscht. :wink:
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Beitrag 30.07.2020, 11:54

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lifesgood
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"Frei"tag ist erst morgen, aber ich werde jetzt dann auch Feierabend machen "Hitzefrei" sozusagen :D

lifesgood

Beitrag 30.07.2020, 11:56

Goldmedaille
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Eigentlich wollte ich Radfahren, an der Donau entlang, aber ich kann mich einfach nicht aufraffen. :wink:
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Beitrag 30.07.2020, 12:02

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Dann kurze Hose an und mit den Beinen in die Donau, bei dem Wetter 8) .
Fall aber nicht rein!
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Beitrag 30.07.2020, 12:08

Goldmedaille
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Je mehr man mit dem Fahrrad unterwegs ist, desto krasser wird der Hell-Dunkel-Kontrast an den Armen und Beinen. :wink:
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Beitrag 30.07.2020, 13:45

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Spätlese
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Goldmedaille hat geschrieben:
30.07.2020, 11:56
Eigentlich wollte ich Radfahren, an der Donau entlang, aber ich kann mich einfach nicht aufraffen. :wink:
Geht mir ähnlich. Gestern Abend noch tausend Sachen im Kopf, was ich heute so demtieren könnte, aber ich komm nicht aus "de Pötte".
Naja, bisschen den Tag in der Sonne vertrödeln ist ja auch mal schön............. 8)
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Beitrag 30.07.2020, 13:50

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lifesgood
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... momentan ist es zu heiß zum Radfahren, ich werde lieber gleich morgen Früh auch ein wenig an der Donau entlangfahren (allerdings rund 50 km flußabwärts von Goldmedaille)

lifesgood

Beitrag 30.07.2020, 14:07

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Dann heißt es also morgen ganz früh aufstehen, ein ordentliches Frühstück einnehmen, flussabwärts radeln, lifesgood überholen und ne lange Nase zeigen. Das schaffst Du smilie_23 .

Auf gehts Buam!
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Beitrag 30.07.2020, 15:17

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lifesgood
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... ich fahre ja erst 15 km flußaufwärts, von daher würde ich ihm ja entgegenkommen ;)

lifesgood

Beitrag 31.07.2020, 08:20

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Kilimutu
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Tja Ihr Radler,

wenn ihr schon mit Kilometern klotzt, dann sollte auch erwähnt werden, ob E-Bike oder Muskelkraft ...

Tom
Letzte Woche war die Atomkraft so sicher wie das Amen in der Kirche - heute ist sie so sicher wie die Renten (Sven Lorig im ARD Morgenmagazin, nach Fukushima)

Beitrag 31.07.2020, 08:58

Goldmedaille
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Ein E-Bike kommt für mich nicht in Frage.

Ich mag einfach keins und deshalb werde ich mir auch keins kaufen.

Ich will beim Radfahren nicht möglichst viel Strecke zurück legen, sondern 2 Stunden fahren.

Das sind dann in etwa 30 km. Wenn mich Kinder und Rentner überholen ist mir das wurscht.
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Beitrag 31.07.2020, 09:55

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lifesgood
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Seit einigen Wochen fahre ich E-Bike, in meinem Alter darf man das :D

Ich fahre nur im Eco-Modus, teilweise auch ohne Motorunterstützung. Der Punkt ist der, dass man einerseits weiter fährt und damit auch schönere Touren fahren kann und dass man andererseits auch Touren mit größeren Steigungen fahren kann, die ich mir ohne nicht zutrauen würde.

Bei mir waren es heute 38 km in 1h 40 min - die Fähre hat den Durchschnitt gedrückt ;)

lifesgood

Beitrag 31.07.2020, 10:08

Goldmedaille
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Manchmal fahre ich mit dem Radlbus nach Falkenstein und dann 40 km zurück. Immer leicht bergab. :wink:

Ich bin eben ein alter Grantler und mache nicht mehr alles mit. :wink:
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Beitrag 31.07.2020, 10:39

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VfL Bochum 1848
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Goldmedaille hat geschrieben:
31.07.2020, 08:58
.... sondern 2 Stunden fahren.

Das sind dann in etwa 30 km.
lifesgood hat geschrieben:
31.07.2020, 09:55
...
Bei mir waren es heute 38 km in 1h 40 min - die Fähre hat den Durchschnitt gedrückt ;)

lifesgood

Na, lifesgood hat jedenfalls das Fernduell Tour de Donau gewonnen und fährt im gelben Trikot.
Ich geh gleich mal Champagner für die Siegerehrung kaufen smilie_15
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Beitrag 31.07.2020, 11:05

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Kilimutu
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VfL Bochum 1848 hat geschrieben:
31.07.2020, 10:39

Na, lifesgood hat jedenfalls das Fernduell Tour de Donau gewonnen und fährt im gelben Trikot.
Ich geh gleich mal Champagner für die Siegerehrung kaufen smilie_15
@VfL
a) für's E-Bike müsste es bei lifesgood aber einen Abzug geben
b) den Champagner bezahlst Du vermutlich aus der Portokasse - beim derzeitigen Goldkurs

@lifesgood
Ich fahre noch mein 22 Jahre altes Canondale Mountainbike (ca. 200 km im Jahr), aber die Freundin mittlerweile E-Bike.

Wenn ich mit ihr (der Freundin) unterwegs bin, ist das am Berg ganz schön frustrierend - aber ich muss nach dem Sch...-Achillessehenriss noch ein bisschen an der Kondition arbeiten.
Aber irgendwann ist auch bei mir das E-Bike angesagt, eben wegen der möglichen Routen - und eben in unserem Alter :wink:

Tom
Letzte Woche war die Atomkraft so sicher wie das Amen in der Kirche - heute ist sie so sicher wie die Renten (Sven Lorig im ARD Morgenmagazin, nach Fukushima)

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