Wo Gold prüfen?

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Oliver
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Und wiso schreibst du das dann ???
Herstellung und Vertrieb von Gegenständen aus unedlem Material, die mit einer EM-Feingehaltsangabe versehen sind, ist lediiglich eine Ordnungswidrigkeit nach dem Feingehaltsgesetz. KEINE Straftat
Ich fürchte hier liegen zu viele schläuche rum wo ich gerad drauf stehe
smilie_37 smilie_37Gold und Silber lieb ich sehr, deshalb will ich immer mehr

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VfL Bochum 1848
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Eins steht für mich jedenfalls fest: Sollte ich jemals juristischen Beistand brauchen werde ich mich in meiner Not vertrauensvoll an Klecks wenden und ihn anschließend mit einer Unze Silber-Kookaburra fürstlich entlohnen smilie_01 .
VfL Bochum? -Find ich gut!

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Puschel
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Also wäre demnach als vorläufiges Fazit zu ziehen:
Anders als bei z.B. Falschgeld, Drogen, Markenpiraterie(?) u.a. ist die täuschend echte Nachahmung eines Feingoldprodukts mit minderem Material kein Grund um schon von Amts wegen zu ermitteln.

Nur der Verkäufer eines Fake-Barrens entscheidet letztendlich darüber, ob damit eine Straftat begangen wird oder eben nicht. Und das auch nur wenn er (beweisbar) wissentlich eine Fälschung für echt deklariert und somit einen Käufer geschädigt hat. (Privatrecht mal aussen vor)

Falls dem so sei, könnte theoretisch jeder private Barren-Verkäufer mir wissentlich oder auch unwissentlich alles Mögliche verkaufen. Es sollte nur für den Verkäufer so ausgehen, das er seine "Unwissenheit" irgendwie beweisen kann und ist somit strafrechtlich aus der "Betrugsnummer" raus. (Privatrecht aussen vor)

Auch ein bisschen seltsam, da wird ja Tür und Tor geöffnet............. smilie_08

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Klecks
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Oliver hat geschrieben: 04.11.2022, 17:41 Und wiso schreibst du das dann ???
Herstellung und Vertrieb von Gegenständen aus unedlem Material, die mit einer EM-Feingehaltsangabe versehen sind, ist lediiglich eine Ordnungswidrigkeit nach dem Feingehaltsgesetz. KEINE Straftat
Ich fürchte hier liegen zu viele schläuche rum wo ich gerad drauf stehe
Weils es stimmt. Wenn du einen vergoldeten Messingbarren mit einer Feingoldpunze verzierst, begehst du lediglich eine Ordnungswidrigkeit. Verkaufst du den dann als Dekostück mit dem ausdrücklichen Hinweis "Messing vergoldet", ist auch das nur eine Ordnungswidrigkeit nach dem Feingehaltsgesetz. Und selbst da gibt es erlaubte Ausnahmen (sog. Beleg- oder Schaustücke, wie sie z.B. bei Banken oft ausgestellt sind).

Lässt du den Käufer beim Verkauf allerdings im Unklaren über die Echtheit oder behauptest diese sogar und verlangst einen entsprechenden Preis, ist das Betrug.
Das Leben ist zu kurz, um alle Fehler selber zu machen.

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Klecks
Gold-Guru
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Puschel hat geschrieben: 04.11.2022, 21:36 Also wäre demnach als vorläufiges Fazit zu ziehen:
Anders als bei z.B. Falschgeld, Drogen, Markenpiraterie(?) u.a. ist die täuschend echte Nachahmung eines Feingoldprodukts mit minderem Material kein Grund um schon von Amts wegen zu ermitteln.
Richtig. Es sei denn, es liegt eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das FeinGehG vor, dann wird eine Bußgeldverfahren eingeleitet.
Puschel hat geschrieben: 04.11.2022, 21:36 Falls dem so sei, könnte theoretisch jeder private Barren-Verkäufer mir wissentlich oder auch unwissentlich alles Mögliche verkaufen. Es sollte nur für den Verkäufer so ausgehen, das er seine "Unwissenheit" irgendwie beweisen kann und ist somit strafrechtlich aus der "Betrugsnummer" raus. (Privatrecht aussen vor)
Das ist das grundsätzliche Problem bei Betrugsfällen: § 263 StGB (Betrug) har einen Vorsatzvorbehalt. Das bedeutet, die Tat muss mit bewusster Absicht begangen und der Vorsatz bewiesen werden.

Zum Privatrecht:
§ 7 FeinGehG
Für die Richtigkeit des angegebenen Feingehalts haftet der Verkäufer der Ware. Ist deren Stempelung im Inland erfolgt, so haftet gleich dem Verkäufer der Inhaber des Geschäfts, für welches die Stempelung erfolgt ist.
Das Leben ist zu kurz, um alle Fehler selber zu machen.

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goldminer
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REPORT MAINZ
https://www.ardmediathek.de/video/repor ... zIzMDc5MDg


Hier werden gefäschlte Münzen und Barren gezeigt. Auch mit Wolframkern

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sammler2012
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Reppa bietet aktuell die 100stel Unze Gold (also Blattgod) als Schnäppchen für jede Ausgabe der Serie für nur 89,99 Euro an (der echte Goldwert liegt bei ca. 40 Euro). Und die Telefonkunden rennen dem Reppa die Bude ein.
Die falschen Versprechungen bringen so viele Kunden um ihr sauer verdientes Geld. Und die Dummhaltung und Abzocke der Kunden geht weiter und weiter…

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SteveG
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Reppa und Konsorten (MDM und wie sie alle heißen) sind für mich hart an der Grenze zum Betrug unterwegs.
Vermutlich bewegen sie sich rechtlich gerade noch im legalen Bereich, aber hier wird unwissenden Kunden suggeriert, sie würden Schnäppchen mit Sammlerpotential erwerben. Dabei besteht keinerlei Chance auch nur darauf, den Einstandspreis wieder zu erzielen, geschweige denn irgendeinen Sammlerzuschlag.
Die kaufen ihr Zeug ja nicht einmal selber an.

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gullaldr
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sammler2012, woher hast Du die Information, dass die Telefonkunden Reppa "die Bude einrennen"? Gibt es dazu verlässliche Zahlen?

SteveG, im Prinzip hast Du völlig recht. Allerdings stimmt es nicht ganz, dass die Leute keinerlei Chance hätten, zumindest den Einstandspreis wieder zu erzielen. Der Anstieg der Edelmetallpreise hat in letzter Zeit auch frühere Reppa- oder MDM-Käufer in die (zumindest nominelle) Gewinnzone gehievt. Und es könnte bei weiteren rasanten Anstiegen in näherer oder mittlerer Zukunft sogar passieren, dass auch die Käufer der hier genannten 1/100 Unzen einen Gewinn damit erzielen. Aber natürlich ist das nicht effektiv, denn mit einem seriösen Kauf einer Standardmünze wäre der Gewinn deutlich höher gewesen.

Letztlich müssen wir uns über Käufer bei Reppa oder MDM aber nicht aufregen. Denn jeder kann sich vor einem Kauf informieren und ist seines Glückes Schmied.

Zudem hat auch diese Diskussion so gut wie nichts mit dem Thread-Thema zu tun.

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sammler2012
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Du sagst es ….jeder kann… und doch nutzen Reppa und Co die Unwissenheit ihrer Kunden aus. Dazu die immer gleichen Geschichten zum finanziellen Zusammenbruch Deutschlands und nur das Gold kann sie retten.
Und schau bei Ebay und Co wie viele 100stel, 200stel und 1000stel Goldunzen angeboten werden. Da kann man die Aussagen der gierigen Golddealer gut nachvollziehen.

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