BITCOIN, das bessere Gold?
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Ich weiß ja nicht.
BITCOIN hat nie geliefert, was "man" versprochen hat. Es verhält bei seinen Kursschwankungen sich nahezu wie ein Tech-Wert. Da kaufe ich lieber TMSC, da habe ich direkt was vom KI Boom. Egal wer buddelt, alle brauchen Schaufeln.
BITCOIN hat nie geliefert, was "man" versprochen hat. Es verhält bei seinen Kursschwankungen sich nahezu wie ein Tech-Wert. Da kaufe ich lieber TMSC, da habe ich direkt was vom KI Boom. Egal wer buddelt, alle brauchen Schaufeln.
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bamboo one
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Jeder so wie er sich mit seinem Invest am wohlsten fühlt.ZeroBond hat geschrieben: ↑06.02.2026, 20:28 Ich weiß ja nicht.
BITCOIN hat nie geliefert, was "man" versprochen hat. Es verhält bei seinen Kursschwankungen sich nahezu wie ein Tech-Wert. Da kaufe ich lieber TMSC, da habe ich direkt was vom KI Boom. Egal wer buddelt, alle brauchen Schaufeln.
Immerhin ist Taiwan semiconductor als 8. wertvollstes Asset der Welt 5 Plätze vor BTC
Ich verkaufe meine BTC aber erst, wenn er den Platz mit Au getauscht hat (am 23.04.2030
Vor 1.500 Jahren haben die Menschen GEWUSST, dass die Erde der Mittelpunkt des Universums ist. Vor 500 Jahren haben die Menschen GEWUSST, dass die Erde eine flache Scheibe ist.
Stellt euch nur mal vor was die Menschen HEUTE noch alles WISSEN !
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Ein sicherer Hafen wie Gold (das allerdings auch seine Schwankungen und Abstürze hatte) ist es nicht und auch nie gewesen, da hast du Recht.ZeroBond hat geschrieben: ↑06.02.2026, 20:28 Ich weiß ja nicht.
BITCOIN hat nie geliefert, was "man" versprochen hat.
Aber: Wer hat das denn versprochen? Satoshi hat uns ein digitales Geld gegeben, was wir daraus machen, ist unsere Sache. Versprochen hat er dabei nichts, schon gar nicht Wertstabilität.
Leider (aber eben auch naturgemäß) zieht Bitcoin seit jeher Spekulanten und Glücksritter an, was erstens zu starker Volatilität führt und zweitens zu Abstürzen wie in den letzten Tagen (es gab auch schon 90%-Einbrüche!) führen kann, wenn die Abwärtskaskade erstmal in Gang gesetzt wurde.
Das führt dazu, dass sich der Kurs auf den ersten Blick erratisch hin und her bewegt. Auf den zweiten Blick allerdings - man betrachte den logarithmischen Langzeitchart - allerdings eine sehr beachtliche und konstante Aufwärtstendenz befolgt.
Also ist es gleichzeitig beides: Ein hoch spekulatives Asset mit brutalen Kursschwankungen und eben auch ein sicherer Vermögenswert, den entsprechenden Zeithorizont allerdings vorausgesetzt.
Deshalb fühle ich persönlich mich sehr wohl damit, beides im Portfolio zu haben.
- IrresDing
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Ich finde die Grundidee einfach sexy. 24 Wörter, genau genommen 72 Buchstaben in einem Buch mit einem UV Stift markiert, reichen aus um ein paar Millionen im Flugzeug, auf einem Schiff oder von mir aus in der Bahn mitzunehmen und keiner würde auch nur einen Hauch eines Verdachts haben.
Aber ich bin zu mir auch so realistisch, dass meine lächerlichen Summen an Satoshis frühestens meinen Kindern etwas helfen können. Oder sie werden mich ungläubig ansehen und sich fragen, was das denn sein soll. Es gibt lediglich diese beiden Möglichkeiten. Es ist auf lange Sicht ein Lottoschein. Und so behandele ich sie auch. Die Investments sind überschaubar. Wäre es morgen weg, würde ich mit den Achseln zucken. Trotzdem verwahrt man sie sicher auf, so wie einen Lottoschein eben auch. Es könnte ja eines Tages passieren und ein Satoshi sind 1ct oder gar 10ct. Und wer zu Träumen wagt, der sagt 1€.
Beim Bitcoin gilt:
Barfuß oder Lackschuh,
alles oder nichts!
https://youtu.be/5vEXKnQb8ZI?si=11ZqjJr8pd0HiRfF
Aber ich bin zu mir auch so realistisch, dass meine lächerlichen Summen an Satoshis frühestens meinen Kindern etwas helfen können. Oder sie werden mich ungläubig ansehen und sich fragen, was das denn sein soll. Es gibt lediglich diese beiden Möglichkeiten. Es ist auf lange Sicht ein Lottoschein. Und so behandele ich sie auch. Die Investments sind überschaubar. Wäre es morgen weg, würde ich mit den Achseln zucken. Trotzdem verwahrt man sie sicher auf, so wie einen Lottoschein eben auch. Es könnte ja eines Tages passieren und ein Satoshi sind 1ct oder gar 10ct. Und wer zu Träumen wagt, der sagt 1€.
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„Plötzlich erkannte er, dass er die Welt entweder mit den Augen eines armen, beraubten Opfers sehen konnte, oder aber als Abenteurer auf der Suche nach einem Schatz.“
– Paulo Coelho: Der Alchimist
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bamboo one
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Ich bin jetzt nicht der Seedphrase-Experte aber bei meiner Seedphrase sind die einzelnen Wörter 4 - 8 Buchstaben lang (24 Wörter), benötigt man nur die ersten 3 Buchstaben ?IrresDing hat geschrieben: ↑09.02.2026, 17:27 Ich finde die Grundidee einfach sexy. 24 Wörter, genau genommen 72 Buchstaben in einem Buch mit einem UV Stift markiert, reichen aus um ein paar Millionen im Flugzeug, auf einem Schiff oder von mir aus in der Bahn mitzunehmen und keiner würde auch nur einen Hauch eines Verdachts haben.
Aber ich bin zu mir auch so realistisch, dass meine lächerlichen Summen an Satoshis frühestens meinen Kindern etwas helfen können. Oder sie werden mich ungläubig ansehen und sich fragen, was das denn sein soll. Es gibt lediglich diese beiden Möglichkeiten. Es ist auf lange Sicht ein Lottoschein. Und so behandele ich sie auch. Die Investments sind überschaubar. Wäre es morgen weg, würde ich mit den Achseln zucken. Trotzdem verwahrt man sie sicher auf, so wie einen Lottoschein eben auch. Es könnte ja eines Tages passieren und ein Satoshi sind 1ct oder gar 10ct. Und wer zu Träumen wagt, der sagt 1€.
Bei der Wertentwicklung gehe ich bis 1Ct. für‘n Satoshi mit (zumindest zu meinen Lebzeiten, wo der BTC mir selbst noch etwas nützt.
Ich sehe BTC auch als extrem spannendes Projekt. Wertaufbewahrung, Spekulation und gutes Transferkapital (genauso wie Du‘s beschreibst. Aber eines ist es nicht in meinen Augen —> ein Zahlungsmittel. Dafür ist es - zumindest derzeit - zu kompliziert. Von Lightning halte ich auch nicht so viel.
Vielleicht ändert sich das aber alles auch noch.
Bleibt auf jeden Fall ein höchst interessantes Thema
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- IrresDing
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Na ja, mit Gold, Silber oder Aktien beim Bäcker zahlen würde da auch nur Kopfschütteln auslösen. Ich bin da entspannt.
Und Mea Culpa, es waren 4 Buchstaben pro Wort. Danach unterscheiden sie sich eindeutig. Also 24x4 Buchstaben, nicht 3.
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„Plötzlich erkannte er, dass er die Welt entweder mit den Augen eines armen, beraubten Opfers sehen konnte, oder aber als Abenteurer auf der Suche nach einem Schatz.“
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bamboo one
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aber dafür war es ja gedacht seitens Satoshi Nakamoto. Uns, der Menschheit, ein dezentrales, von Staaten unabhängiges Geld/Zahlungsmittel zu geben. Das dazu noch nicht inflationiert (21 Mio.)IrresDing hat geschrieben: ↑09.02.2026, 20:08 Na ja, mit Gold, Silber oder Aktien beim Bäcker zahlen würde da auch nur Kopfschütteln auslösen. Ich bin da entspannt.
Falls Satoshi noch lebt, wird er sich fragen was falsch gelaufen ist, dass die Menschen (Spekulanten wie ich), sein Vermächtnis so "missbrauchen"
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Satoshi hat aber nicht gemeint, dass du damit deine Brötchen bezahlen sollst.
Dafür hat er bereits Layer-2-Lösungen ins Spiel gebracht.
Und man kann von Lightning halten, was man will, aber funktionieren tut es.
Größere Transaktionen kann man auf Layer 1 machen.
Also wo ist das Problem? Dass Bitcoin keine Recheneinheit ist? Das kann es nicht sein, dafür schwankt es zu stark. Aber das ist Gold auch nicht.
Die mangelnde Skalierung von Bitcoin ist kein Bug, sondern ein Feature (s. Blockchain-Trilemma).
Dafür hat er bereits Layer-2-Lösungen ins Spiel gebracht.
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Also wo ist das Problem? Dass Bitcoin keine Recheneinheit ist? Das kann es nicht sein, dafür schwankt es zu stark. Aber das ist Gold auch nicht.
Die mangelnde Skalierung von Bitcoin ist kein Bug, sondern ein Feature (s. Blockchain-Trilemma).
bamboo one hat geschrieben: ↑10.02.2026, 08:51Das ist das Dilemma. Es sollte dezentral sein und alle melden sich via KYC bei den großen Playern an, die dann auch noch die Regeln bestimmen.IrresDing hat geschrieben: ↑09.02.2026, 20:08 [...] Uns, der Menschheit, ein dezentrales, von Staaten unabhängiges Geld/Zahlungsmittel zu geben. [...]
Erinnert mich an die Leute das Gold und Silber auf Papier kaufen.
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bamboo one
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Der Meinung bin ich auch. Wie ich schon schrieb nutze ich BTC als reines Investment. Ob die Fiatwährungen stabile Konstrukte sind, lass ich mal dahingestellt. Der Zahlungsverkehr funktioniert für meine Bedürfnisse jedenfalls (noch) gut.SteveG hat geschrieben: ↑10.02.2026, 10:03 Satoshi hat aber nicht gemeint, dass du damit deine Brötchen bezahlen sollst.
Dafür hat er bereits Layer-2-Lösungen ins Spiel gebracht.
Und man kann von Lightning halten, was man will, aber funktionieren tut es.
Größere Transaktionen kann man auf Layer 1 machen.
Also wo ist das Problem? Dass Bitcoin keine Recheneinheit ist? Das kann es nicht sein, dafür schwankt es zu stark. Aber das ist Gold auch nicht.
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Dezentral heißt ja nicht automatisch nonKYC und wer auf nonKYC wert legt kriegt das schon hin. Da bin ich sicherTreuhand hat geschrieben: ↑10.02.2026, 13:55 Das ist das Dilemma. Es sollte dezentral sein und alle melden sich via KYC bei den großen Playern an, die dann auch noch die Regeln bestimmen.
Erinnert mich an die Leute das Gold und Silber auf Papier kaufen.
Vor 1.500 Jahren haben die Menschen GEWUSST, dass die Erde der Mittelpunkt des Universums ist. Vor 500 Jahren haben die Menschen GEWUSST, dass die Erde eine flache Scheibe ist.
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Heute 28.2.2026, Angriff der USA auf den Iran.
Öl +12%
Gold + 4,5%
Silber +10%
Bitcoin -4%
Die Rolle als sicherer Anker erfüllt Bitcoin gar nicht, die Korrelation zu den Aktienmärkten ist einfach viel zu hoch.
Öl +12%
Gold + 4,5%
Silber +10%
Bitcoin -4%
Die Rolle als sicherer Anker erfüllt Bitcoin gar nicht, die Korrelation zu den Aktienmärkten ist einfach viel zu hoch.
WTF happend in 1971?
https://cointelegraph.com/magazine/wtf- ... d-in-1971/
https://cointelegraph.com/magazine/wtf- ... d-in-1971/
Seit dem 28.2.:
Gold -3,7%
Bitcoin +6,8%
Damit sind beide in etwa auf Vor-Kriegs-Niveau.
Und nun?
So kurzfristig würde ich das nie betrachten.
Bitcoin korreliert erstens mit Tech-Werten, ist also kurzfristig als Risk-on-Asset zu betrachten. Zudem stellt Bitcoin kurzfristige Liquidität zu Verfügung, und zwar im Gegensatz zu Gold und Aktien jederzeit und rund um die Uhr. Bei einem Marktcrash ist Liquidität Trumpf, daher der Abverkauf.
Gold hingegen ist nach wie vor ein bewährter sicherer Anker, der Bitcoin (noch) nicht ist.
Diese Erwartung ("Bein einem Crash bleibt Bitcoin kurzfristig stabil oder steigt sogar") wurde bisher noch nie erfüllt, das ist auch gar nicht möglich, solange Bitcoin so viel Risikokapital anzieht.
Wenn es irgendwann mal langweiliger, sprich langsamer läuft, wird sich auch die Anlegerstruktur der von Gold annähern.
An den Eigenschaften von Bitcoin ändert die Preisaction nichts.
Genau so wenig, wie die Preisentwicklung im Downtrend von Ende 2012 bis Ende 2013 etwas an den Eigenschaften von Gold geändert hat.
Gold -3,7%
Bitcoin +6,8%
Damit sind beide in etwa auf Vor-Kriegs-Niveau.
Und nun?
So kurzfristig würde ich das nie betrachten.
Bitcoin korreliert erstens mit Tech-Werten, ist also kurzfristig als Risk-on-Asset zu betrachten. Zudem stellt Bitcoin kurzfristige Liquidität zu Verfügung, und zwar im Gegensatz zu Gold und Aktien jederzeit und rund um die Uhr. Bei einem Marktcrash ist Liquidität Trumpf, daher der Abverkauf.
Gold hingegen ist nach wie vor ein bewährter sicherer Anker, der Bitcoin (noch) nicht ist.
Diese Erwartung ("Bein einem Crash bleibt Bitcoin kurzfristig stabil oder steigt sogar") wurde bisher noch nie erfüllt, das ist auch gar nicht möglich, solange Bitcoin so viel Risikokapital anzieht.
Wenn es irgendwann mal langweiliger, sprich langsamer läuft, wird sich auch die Anlegerstruktur der von Gold annähern.
An den Eigenschaften von Bitcoin ändert die Preisaction nichts.
Genau so wenig, wie die Preisentwicklung im Downtrend von Ende 2012 bis Ende 2013 etwas an den Eigenschaften von Gold geändert hat.