Prüfung Gold- und Silbermünzen

Edelmetall-Themen, neue Bullion- und Sammlermünzen, historische Hintergründe, Fachwissen

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goldwürfel
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Wie prüft ihr eure eingekauften Gold- und Silbermünzen auf ihre Echtheit hin? Gibt es vernünftige Testgeräte unter 300 Euro?

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puffi
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1. Im Forum suchen (wurde schon zig mal durchgekaut)
2. Gesunder Menschenverstand (ist sogar umsonst)
3. Tante G... bemühen.
4. Youtube
5. etc...

Sorry aber jemand der seit 2018 angemeldet ist sollte solche Fragen eigentlich nicht stellen...

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Goldenbug
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goldwürfel hat geschrieben: 05.11.2024, 14:54 Wie prüft ihr eure eingekauften Gold- und Silbermünzen auf ihre Echtheit hin? Gibt es vernünftige Testgeräte unter 300 Euro?
Nein. Etwa 900 Euro

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goldwürfel
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puffi hat geschrieben: 05.11.2024, 15:06 1. Im Forum suchen (wurde schon zig mal durchgekaut)
2. Gesunder Menschenverstand (ist sogar umsonst)
3. Tante G... bemühen.
4. Youtube
5. etc...

Sorry aber jemand der seit 2018 angemeldet ist sollte solche Fragen eigentlich nicht stellen...
Am liebsten hätte ich ein zuverlässiges Prüfgerät, aber 900 Euro lohnen nicht wirklich bei meinem aktuell geringen Bestand. Bislang habe ich stets bei soliden Händlern gekauft und nur grob gecheckt (Gewicht, Magnet, Aussehen). Aber so richtig happy bin ich damit nicht, weil man sich doch gerne 100 % sicher wäre was man kauft und verkauft.

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Klecks
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goldwürfel hat geschrieben: 05.11.2024, 15:41 Bislang habe ich stets bei soliden Händlern gekauft und nur grob gecheckt (Gewicht, Magnet, Aussehen). Aber so richtig happy bin ich damit nicht, weil man sich doch gerne 100 % sicher wäre was man kauft und verkauft.
Paranoia ist therapierbar smilie_16
Das Leben ist zu kurz, um alle Fehler selber zu machen.

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SteveG
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goldwürfel hat geschrieben: 05.11.2024, 15:41 Bislang habe ich stets bei soliden Händlern gekauft und nur grob gecheckt (Gewicht, Magnet, Aussehen). Aber so richtig happy bin ich damit nicht, weil man sich doch gerne 100 % sicher wäre was man kauft und verkauft.
Das reicht auch vollkommen aus. Es gibt keine Fälschungen mit korrekten Maßen und Gewicht, die den Magnettest bestehen.
Münzen kann man zudem noch pingen. Das kostet nichts und eine Wolfram-Münze klingt nicht.

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bullionente
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Ist vllt nicht ganz so sicher wie die elektronischen Testgeräte:
seit kurzem habe ich den Coin Pinger.
Toll, was EM so für nen Klang hat! smilie_06
Hier ein Film dazu
https://youtu.be/26tFHZFs-dU?feature=shared
(sorry, bei mir klappt das mit Einbetten nicht ... :roll: )

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goldwürfel
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Dieser Ping-er mit der App ist eine gute Idee.

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bullionente
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Ich hab mir zum Testen von Ali auch nen Fake-Eagle schicken lassen, klanglich eindeutig! smilie_01
Leider kann ich keine Aussage zum Klang z.B. einer 500/1000 Legierung sagen... :roll:

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amabhuku
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bullionente hat geschrieben: 05.11.2024, 17:07 Ist vllt nicht ganz so sicher wie die elektronischen Testgeräte:
seit kurzem habe ich den Coin Pinger.
Toll, was EM so für nen Klang hat! smilie_06
Hier ein Film dazu
https://youtu.be/26tFHZFs-dU?feature=shared
(sorry, bei mir klappt das mit Einbetten nicht ... :roll: )
Toll. :wink:

Eigentlich reicht eine Holztischplatte, wo man sie aus gewisser Höhe draufwerfen kann.
So hat man es schon seit hunderten (tausenden?) Jahren gemacht. Man muss nur etwas Erfahrung haben wie echtes Gold / Silber bzw. die Legierung klingen sollte. Gold klingt gut und spezifisch, doch Silber ist einzigartig. Deswegen waren Tischglocken bei Hofe immer aus Silber, obwohl man sich hätte güldene leisten können.

Scheixx auf Apps und ähnlichen Unfug aus dem neumodischen I-Store. :mrgreen:

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SteveG
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amabhuku hat geschrieben: 06.11.2024, 10:41 Scheixx auf Apps und ähnlichen Unfug aus dem neumodischen I-Store. :mrgreen:
Ist auch tatsächlich nicht nötig. Eine Fälschung hat niemals die richtigen Maße, das richtige Gewicht _und_ klingt auch noch.
Münzen mit Wolfram-Kern schwingen nicht und erzeugen deshalb keinen Klang.

Natürlich bringt es Spaß, mit Pinger und App zu hantieren, es geht aber eben auch ohne.

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Puschel
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Registriert: 20.12.2020, 19:39
Der "Chef", Tim Schieferstein, probiert sich auch am Pocket-Pinger. Bei echten Silbermünzen scheint das aber bei ihm nicht so zu funktionieren wie bei Gold. Zumindest in diesem Video klingen die echten Silbermünzen recht seltsam.
Da hat die Silbermünzen-Fälschung den wesentlich besseren und auch längeren Klang.
smilie_08

https://www.youtube.com/watch?v=AyTHkIfV2q4

Edit: Noch ein Filmchen von Tim Schieferstein und dem Klangtest von Silber

https://www.youtube.com/watch?v=ndHOVobjLJ0
Zuletzt geändert von Puschel am 07.11.2024, 21:32, insgesamt 1-mal geändert.

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Goldenbug
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bullionente hat geschrieben: 05.11.2024, 17:07 Hier ein Film dazu
https://youtu.be/26tFHZFs-dU?feature=shared
(sorry, bei mir klappt das mit Einbetten nicht ... :roll: )
Ich bin mir nicht sicher, ob es in Wirklichkeit so einfach und leicht ist.

Wir alle kennen schöne TV-Shopping-Werbespots, aber das daraus resultierende Produkt ist völliger Unsinn.

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Goldenbug
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Oh ! Puschel schrieb einen ähnlichen Gedanken

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Sapnovela
Gold-Guru
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Klecks hat geschrieben: 05.11.2024, 16:03
goldwürfel hat geschrieben: 05.11.2024, 15:41 Bislang habe ich stets bei soliden Händlern gekauft und nur grob gecheckt (Gewicht, Magnet, Aussehen). Aber so richtig happy bin ich damit nicht, weil man sich doch gerne 100 % sicher wäre was man kauft und verkauft.
Paranoia ist therapierbar smilie_16
Sobald man das Zeug zu Hause liegen und nicht direkt reklamiert hat, ist es imho ohnehin zu spät.

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samtron
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Registriert: 01.05.2019, 16:19
Ist auch tatsächlich nicht nötig. Eine Fälschung hat niemals die richtigen Maße, das richtige Gewicht _und_ klingt auch noch.
Münzen mit Wolfram-Kern schwingen nicht und erzeugen deshalb keinen Klang.

Natürlich bringt es Spaß, mit Pinger und App zu hantieren, es geht aber eben auch ohne.
hat von euch schon mal einer eine Münze mit Wolfram-Kern besessen oder schon mal in den Fingern gehabt?

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CARLOZ
10 Unzen Mitglied
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Registriert: 05.09.2016, 15:19
Wohnort: Wiener Speckgürtel
[hat von euch schon mal einer eine Münze mit Wolfram-Kern besessen oder schon mal in den Fingern gehabt?
[/quote]
ich nicht,
freundlich CARLOZ
Du muaßt den Aunderen a wos lossn. (CARLOZ)

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blubb
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Registriert: 11.04.2016, 21:05
In Ermangelung einer Wolfram-Münze habe ich das Thema vor Jahren mal theoretisch untersucht.
https://forum.gold.de/in-gold-anlegen-m ... t9964.html
Das Fazit war: Die tiefste Frequenz, mit der die W-Münze schwingt, ist ca. 11 kHz. Im fortgeschrittenen Alter ist das unhörbar. So erklärt sich die allgemeine Aussage "die Münze klingt nicht".

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Puschel
500 g Barren Mitglied
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Hier mal eine Seite mit gefälschten Goldbarren und -münzen.
Titel: Fälschungen bei Goldbarren und -münzen - Teil II (Stand: 29.10.2023)
Die Seite ist zwar mit einem Jahr noch jung, aber die Fälschungsfunde sind zumeist älteren Datums. Was aber möglicherweise immer noch aktuell ist da viele dieser Fälschungen noch im Umlauf (bzw. im Besitz von jemand Ahnungslosem) sein könnten und die Fälscher ja auch weiter machen und auch immer raffinierter werden.
Es geht mit gefälschten Barren mit Wolfram-Kern los. Dann zu geblisterten Barren wo andere Metalle zum Fälschen genutzt werden.
Später dann die, unter anderem mit Wolfram-Kern, gefälschten Münzen.
Sehr interessant: Es werden auch Fäschungen von Goldmünzen in die Grading-Slabs der Firma NGC eingebracht.
Auch Golddukaten, Reichsmark, Kronen und Vreneli bleiben nicht verschont.

http://www.aurotest.de/counterfeit_gold.htm

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puffi
500 g Barren Mitglied
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Wohnort: in der mitte
Nirgendwo behauptet der Artikelurheber aurotest das die Fälschungen die gleichem Maße UND das gleiche Gewicht haben wie 'originale Münzen. Das es vergoldete Fälschungen gibt ist nicht bestritten und im Sinterverfahren (dem einzigen Verfahren Wolfram (nicht "Wolframlegierungen" von dem Aurotest redet die auch wiederum eine geringere Dichte haben, einfach mal bei Wolframherstellern goo..) zu formen, bis auf Spanabhebende Verfahren dessen Spuren gut sichtbar sind, kann man keine typischen scharfen Kanten im Sinterverfahren herstellen(siehe selber die Bilder im Artikel). Prägen kann man reines Wolfram auch nicht, das Zeug verformt sich nicht es bricht (siehe Barrenbilder). Andere Aussagen in dem Artikel erwähnen zwar versteckt (lesen bildet) andere Gewichte der Fälschungen respektive Andere Anteile in den Legierungen (amerikanische Barren der Schiss ist bekannt). Gießen kann man Wolfram schon vorausgesetzt man hat das Material für einen Tiegel '('reiner Kohlenstoff umganssprachlich Diamant), der aber für die meisten Fälscher ein bisschen teuer ist. (Schmelztemperatur!)
Alles in allem eine gute gemachte Werbung die nix neues sagt und Aurotest wird sich hüten falsche Behauptungen auf zu stellen, da ist es besser einiges wegzulassen und der Fantasie des geneigten Lesers zu überlassen und auf dem Niveau des "Goldreporters" steht. Im Übrigen sind die Quellenhinweise sehr interessant um den Unterschied zwischen einer Aussage und Interpretation zu erkennen.

Damit ist nicht gesagt das das aurotestgerät nicht funktioniert.

Fazit: Sicherlich gibt es Fälschungen aber man kann die Physik nicht durch Glauben aushebeln. Die beste Versicherung dazu ist ein gesundes Misstrauen sprich entspricht die Münze im den Maßen (Gewicht ist auch ein Maß) dem Original und sieht sie auch so aus, wo kommt sie her (Kein Münzhändler wird sich auf Fälschungen einlassen und weiterverkaufen, dass ist wirtschaftlicher Suizid) stimmt der Preis (du wirst einen Escudo Phillip II nicht zum Goldpreis bekommen und Gier frisst Hirn). Von der Fälscherseite aus warum soll man sich mit extremen Materialien wie Wolfram abgeben wo es soviel einfachere und billige Materialien gibt und jeden Morgen ein Dummer aufsteht.

Zum guten Schluss: Diesen Forum hat einige tausend Mitglieder glaubt ihr nicht das einer eine nachgewiesene reine Wolframfälschung sofort gepostet hätte? Hat aber keiner zu mindestens seit ich hier angemeldet bin...

Soviel zu Wolfram.

Jetzt meine Aussage warum: Es ist doch für einen für einen Fälscher viel lukrativer eine Münze zu fälschen deren Materialwert weit unter dem Handelswert liegt (Hausmann? Hausmann!). Da mich solche Münzen ansprechen habe ich mich intensiv mit Fälschungen beschäftigt, nicht wie man es herausfindet sondern wie man sie herstellen kann und Wolfram (Nicht Wolframlegierungen) fällt da komplett raus. Solche Fälschungen bestehen meist aus dem originalen Material wenn verfügbar. Die goldenen Scheiben auch als Seminumismatik bezeichnet sind in meinen Augen zwar ne Geldanlage aber keine Münzen.

So jetzt kann die Meute kläffen....

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