Teilchenforscher erfolgreich – Aus Blei wird Gold

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Puschel
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VfL Bochum 1848 hat geschrieben: 23.07.2025, 10:50 ...
Gold aus anderen Metallen herzustellen, ist ein uralter Menschheitstraum.
...
Die Erfüllung dieses uralten Menschheitstraums würde dann für alle Anleger in physischem Gold zum Albtraum werden.
Gold hat nur deswegen seinen Status weil es relativ selten, aufwändig abbaubar und, bis dato jedenfalls, endlich ist. Sobald es tatsächlich einen Weg geben könnte, Gold künstlich herzustellen und das womöglich zu einem noch akzeptablen Herstellungspreis, so fallen obige Eigenschaften weg und Gold könnte preislich verfallen.

Ich habe die Frage "Was passiert, wenn man Gold künstlich herstellen könnte?" bei Google eingegeben und es gibt dazu eine KI-generierte Antwort:
https://www.google.com/search?q=was+pas ... s-wiz-serp
(Nachtrag: Wenn man auf den Link klickt, so erscheint bei Google seltsamerweise ein anderer KI-Text. smilie_08)
Ich setze die KI-generierte Antwort mal hier ein:
Übersicht mit KI
Die künstliche Herstellung von Gold, obwohl theoretisch möglich, wäre mit enormem Aufwand und Kosten verbunden, die den Wert des gewonnenen Goldes bei Weitem übersteigen würden. Während es einigen Forschern gelungen ist, im Labor geringe Mengen Gold durch Kernreaktionen zu erzeugen, ist dies wirtschaftlich nicht rentabel und spielt keine Rolle in der Goldproduktion.

Auswirkungen auf die Wirtschaft:

Stabilität des Goldpreises:
Die Möglichkeit, Gold künstlich herzustellen, würde die Knappheit, die den Wert des Edelmetalls maßgeblich bestimmt, aufheben. Dies könnte zu einem dramatischen Wertverlust von Gold führen, da es nicht mehr als begrenzt verfügbar angesehen würde.

Wirtschaftliche Turbulenzen:
Ein plötzlicher Wertverfall von Gold hätte weitreichende Folgen für die Weltwirtschaft, da viele Länder Gold als Währungsreserve und Wertspeicher nutzen.

Neue Wirtschaftszweige:
Die Entwicklung einer effizienten Methode zur Goldherstellung könnte neue wirtschaftliche Möglichkeiten eröffnen, birgt aber auch das Risiko von Instabilität und Unsicherheit.

Auswirkungen auf die Gesellschaft:

Veränderung der Wertvorstellungen:
Gold hat seit jeher eine hohe Bedeutung in der Gesellschaft und wird oft mit Reichtum und Prestige verbunden. Die Möglichkeit, Gold künstlich herzustellen, könnte diese Vorstellungen in Frage stellen und möglicherweise zu einer Neubewertung von Werten führen.

Mögliche Konflikte:
Die Möglichkeit, Gold einfach herzustellen, könnte zu Konflikten um Ressourcen und deren Verteilung führen, insbesondere in Ländern, die stark von Goldexporten abhängig sind.

Technologische Herausforderungen:
Die künstliche Goldherstellung würde enorme technologische Fortschritte erfordern, was zu einem Innovationsschub in verschiedenen Bereichen führen könnte.

Fazit:

Obwohl die künstliche Herstellung von Gold theoretisch möglich ist, ist sie derzeit wirtschaftlich nicht machbar und würde enorme Auswirkungen auf die Weltwirtschaft und Gesellschaft haben. Die Knappheit von Gold ist ein wichtiger Faktor für seinen Wert und seine Bedeutung, und eine Veränderung dieser Knappheit würde zu tiefgreifenden Veränderungen führen.

KI-Antworten können Fehler enthalten.
Zuletzt geändert von Puschel am 23.07.2025, 21:53, insgesamt 2-mal geändert.

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VfL Bochum 1848
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@Puschel, smilie_14
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amabhuku
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Möchte mal ganz KI-gegengeneriert schreiben - dann tritt eben der nächstfolgende als Wertespeichen an die Stelle des Goldes, also beispielsweise Silber.
Man könnte auch feststellen; dann werden die Karten neu gemischt, sprich: Kein 'Beinbruch'.
:mrgreen:

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VfL Bochum 1848
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amabhuku hat geschrieben: 24.07.2025, 07:53 ...
Man könnte auch feststellen; dann werden die Karten neu gemischt, sprich: Kein 'Beinbruch'.
:mrgreen:
Aber für manche der Genickbruch... smilie_04
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MaciejP
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VfL Bochum 1848 hat geschrieben: 23.07.2025, 10:50 Au Mann, was ist hiervon denn wieder zu halten :shock:
Ich fürchte, die Einschläge kommen so langsam näher :shock:
Künftige Kernfusions-Reaktoren, an denen zufällig auch Marathon arbeitet, könnten auf diese Weise pro Jahr bis zu 5000 Kilogramm Gold herstellen, als Zusatzeffekt neben der Produktion von einem Gigawatt Energie, so die These.
Fünf Tonnen pro Jahr klingt erstmal viel, ist aber nur ca. 0,15% der jährlichen weltweiten Förderung. Es müssten also viele Unternehmen auf diese Weise Gold produzieren, damit das einen merklichen Einfluss auf den Goldpreis haben würde.

Wenn ich das richtig überschlagen habe (1GWa bei 0,18 Dollar pro kWh) würde das Unternehmen so neben den ca. 1,1 Mrd. Dollar Umsatz aus Strom noch 500 Mio. Dollar Umsatz durch den Goldverkauf machen, also knapp ein Drittel des Umsatzes würden aus dem "Abfallprodukt" Gold entstehen.

Mir kommt das zu optimistisch gerechnet vor. In der Praxis würde die Goldproduktion vermutlich deutlich unter den "bis zu 5000 kg" liegen. Scheint mir also aktuell nichts zu sein, was man als "Gamechanger" fürchten muss.
„Wenn der Durchschnittsmichel Gold kauft, kann er keine Fehler machen.“ – „Gold fliegt nicht weg.“

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SteveG
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Wenn es tatsächlich irgendwann möglich ist, Gold künstlich herzustellen und dabei nicht deutlich oberhalb der Schürfkosten zu liegen, wird Gold den Weg gehen, den Diamanten gerade beschreiten: Abwärts in die Bedeutungslosigkeit (zumindest als Wertspeicher).
Ich bezweifle aber mal, dass das hier der Fall ist.

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