Goldpreisprognosen

Edelmetall-Themen, neue Bullion- und Sammlermünzen, historische Hintergründe, Fachwissen

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Beitrag 16.06.2013, 13:07

AL1B1
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immer ein notgroschen im portmonä aufbewahren :D

Beitrag 16.06.2013, 13:46

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AuCluster
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Goldmärker hat geschrieben:ich habe angefangen gold zu kaufen im februar 2012. aber immer nur in kleinen stücken (unzen) alle paar monate. aktuell habe ich auch buchverluste von ca. 1600€ trotzdem kauf ich nach wie vor meine unzen und verbillige aktuelle ja dadurch den durschnittskurs.
auf lange sicht kann es sicher nicht falsch sein, pö a pö immer ein bissl gold zu kaufen! nur nicht alles bargeld auf einen schlag in gold umsetzen. wenns dann mal runter geht hängst fest auf hohem niveau.

meine teuerste unze für 1320€ und meine billigste 1048€ (vor ein paar tagen).
"Ich konnte ja nicht ahnen, dass der Kurs nach meinem Kauf noch um 40% einbricht. Da müssen meine Anleger eben durch". smilie_02

Sinngemäß von Max Otte
Within our mandate, the ECB is ready to do whatever it takes to preserve the euro. And believe me, it will be enough.

Beitrag 16.06.2013, 16:05

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KROESUS
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Gold kaufen ist immer noch besser als an der Börse alles zu verzocken...

und ich könnte wetten dass in 30 Jahren das Gold mehr wert ist als 34€/Gramm

würde mich auch nicht wundern wenn es den € dann gar nicht mehr gibt

also was solls

Beitrag 17.06.2013, 21:46

foxy
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Ist ganz logisch, dass er in über 30 Jahre mehr Wert hat.

Gold ist immer das Beste für die Absicherung!
“Gold ist Geld und nichts anderes”
J.P. Morgan, US-amerikanischer Unternehmer und Bankier (1837-1913)

Beitrag 18.06.2013, 07:02

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Ladon
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foxy hat geschrieben:...
Ist ganz logisch, dass er [der Goldbesitzer(?)] in über 30 Jahre mehr Wert hat.
...
Nein, "logisch" ist es nicht. Man kann mit einiger Wahrscheinlichkeit erwarten, dass sich der Preis einer Ware zumindest im Rahmen der allgemeinen Preissteigerung verändert - sich also bei offizieller "Stabilität" in ca. 30 Jahren etwa verdoppelt - aber das ist auch nur ein statistischer Wert, der nicht auf den speziellen Fall zutreffen muss. Das hat auch nichts mit Logik zu tun (es gibt keine "logische" Schrittfolge, die zwangsläufig zu "mehr Wert" führt), sondern mit der Entwicklung auf dem Markt, bzw. des technologischen Fortschritts (hier z.B. Fördertechnik).

Und dann hat Gold bis 1971 (fast immer, fast überall) mit einer nominalen Festlegung (durch Staat und/oder Banksystem) "leben" müssen (x Gramm Gold sind 1 Dingsbums (Recheneinheit)). Das ist durchaus auch ein vorstellbares Szenario. Allein wegen des historischen "Gewichts" dieser Handhabung.
Was dann passiert? Nun, in den ca. 30 Jahren von den 1870ern bis Anfang des 20. Jahrhunderts (der "guten, alten Zeit") gab es in Deutschland eine durchschnittliche allgemeine Preissteigerung von 0,75% - bei allem Respekt angesichts heutiger Zahlen: In diesen 30 Jahren hat das Gold unter dem Kopfkissen etwa 20% an "Wert" verloren.
... auch das ist, unter den gegebenen Bedingungen, "logisch".

Von möglichem Gold-"Missbrauch" (Handelsverbote, Besitzverbote evt.) mal gar nicht zu reden!

Abgesehen vom ästhetischen Gesichtspunkt: Von diesem Glauben an den "natürlichen" oder "logischen" Wertzuwachs einer Goldanlage sollte man sich verabschieden. Das ist ... ein "Glaube", eine "Hoffnung" deren Verwirklichung von ungeahnt vielen Faktoren abhängt. Die wahre Stärke des Goldes ist seine (historisch vielfach nachgewiesene) Fähigkeit einen Wert mit erstaunlich geringen Reibungsverlusten (manchmal sogar Gewinnen; stimmt schon: man "darf" darauf hoffen) über Umbruch- und Krisenzeiten (politisch und wirtschaftlich) hinweg zu transportieren.
Das ist doch wahrhaftig mehr als genug angesichts der möglichen Totalverluste mit anderen Anlageformen! Alles darüber hinaus ist "Gier" und "Spekulation" - wobei beides natürlich (in "gesundem" Maßstab) auch Bestandteil jedes wirtschaftlichen Handelns ist und keinesfalls a priori "verwerflich".
Höflichkeit ist keine Schwäche - Empathie ist keine Dummheit - Moral ist nicht moralinsauer

Beitrag 18.06.2013, 15:47

Goldhase
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Danke Ladon für die weisen Worte.

Nicht immer nur an den schmöden Mammon denken sondern an die Absicherung - und vor allem nicht in Tagen oder Wochen sondern in Jahren oder Jahrzehnten denken. (Auch wenns mir natürlich weh tut, wenn man "Verluste" hat)

Beitrag 19.06.2013, 12:29

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Goldmärker
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Was glaubt ihr gehts noch unter 1000€ ???

Beitrag 19.06.2013, 12:46

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Pfennigfuchser
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Goldmärker hat geschrieben:Was glaubt ihr gehts noch unter 1000€ ???
Das kommt darauf an, ob Du jetzt was kaufst oder nicht. :P

Beitrag 19.06.2013, 13:10

AL1B1
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mein bauch sagt ja :D

Beitrag 19.06.2013, 13:29

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Silbersucher
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Da ist noch Platz nach [s]Norden[/s] smilie_13 unten. Bis 1000 € ist nur noch ein Wimpernschlag.
Zuletzt geändert von Silbersucher am 19.06.2013, 14:03, insgesamt 1-mal geändert.

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Aurifer, bluesnow, Bullionstattsuppe, dr.feelgood, Goldlutze, Goldsucher, hifi.fan, IndianHead, JoWiBe, Kilimutu, KRAlex, mauersgold, platypusi, Schlopper, Silberhamster, Silverlady, Silversurfer, Tazwild, Wetterfrosch u.a.

Beitrag 19.06.2013, 13:56

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AuA
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Du meinst 1k€ ist bald im Norden zu suchen?

Ceterum Censeo...
Kängu für 999€ smilie_06
Gold und Silber kehren gerade zu ihrem inneren Wert zurück.

Beitrag 19.06.2013, 14:16

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Silbersucher
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Wohnort: im Mittelrheintal
AuA hat geschrieben:Du meinst 1k€ ist bald im Norden zu suchen?

Ceterum Censeo...
Kängu für 999€ smilie_06
Momentaner Goldkurs 1.023,41 Euro
1 oz Känguru für 999 € smilie_08 ... sind keine 5 % mehr. Meine Meinung? Kommt noch.
Heute um 20:00 Uhr ist FED Sitzung. Was soll da kommen? Es bleibt erst mal wie gehabt und Gold wird weiter nach unter krabbeln.

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Beitrag 19.06.2013, 14:48

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Titan
Gold-Guru
Beiträge: 3912
Registriert: 07.03.2011, 13:15
Wohnort: Berlin
Silbersucher hat geschrieben: Momentaner Goldkurs 1.023,41 Euro
1 oz Känguru für 999 € smilie_08 ... sind keine 5 % mehr. Meine Meinung? Kommt noch.
Heute um 20:00 Uhr ist FED Sitzung. Was soll da kommen? Es bleibt erst mal wie gehabt und Gold wird weiter nach unter krabbeln.
...oder nach oben...ABER NICHT "GOLD" ,sondern der Spotpreis an der Börse.
Hier zwei mögliche Szenaros nach der "weltbewegenden Ansprache" des gottgleichen Herren
der gewagten Geldschöpfung:
1. Kurs nach Norden..."Sorgt die FED heute für fette Gewinne?"
"Wird das Niveau von ca. 1.355/50 USD verteidigt und gibt es dort einen kräftigen Pullback,
können sich Gold-Shorter frisch machen.In diesem Fall wird Gold ähnlich schnell auf 1.480 USD
springen wie zuvor im April. Über 1.400 USD wäre dieses Szenario klar zu bevorzugen.
2.Kurs nach Süden...
Auf der anderen Seite bekämen natürlich die Shorties Recht,die auf eine Fortsetzung der
Trendbewegung setzen,sobald der Preis unter 1.337,90 USD fällt.
In diesem Fall würde sich Gold der Masse beugen und weiter unter 1.300 USD - X abtropfen."
http://www.goldseiten.de/artikel/174261 ... winne.html

Schlimm genug,daß seit Jahren solche Politikspielchen die Börsen-Richtungen bestimmen und nicht mehr
die Daten auf der Basis bestimmter Wertentwicklungen den Verlauf zeigen....
dazu die extreme Volatilität durch die vielen emotionslosen automatisierten Handelsprogramme smilie_18
T.
"Das Leben ist Schwingung.Verändere Deine Schwingungen--
und Du veränderst Dein Leben"
"Die kürzesten Wörter ( ja,nein ) erfordern das meiste
Nachdenken"
Pythagoras von Samos

Beitrag 19.06.2013, 18:38

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AuA
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Registriert: 13.12.2012, 16:09
Da ich in diesem Jahrzehnt keine Verkäufe geplant habe (OK, hin und wieder eine kleine Umschichtung), gefallen mir die aktuellen Preise sehr gut. Je weiter der Preis gedrückt ist, desto rasanter wird's allerdings irgendwann nach oben gehen. Was mir dann wohl wieder weniger gut gefällt. Sozusagen Goldbulle, der sich über den Bärenmarkt freut smilie_01

AuA
Gold und Silber kehren gerade zu ihrem inneren Wert zurück.

Beitrag 19.06.2013, 20:53

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Goldelster
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Na meine Freude hält sich in Grenzen, eigentlich ist es mittlerweile egal was die FED sagt, es geht bergab, so ein konzentriertes eindreschen auf eine Anlageklasse habe ich noch nicht gesehen, stimmt nachdenklich...

Beitrag 19.06.2013, 21:08

donnyflame
Ich denke auch das es weiter bergab geht. Von einem konkreten Eindreschen würde ich nicht reden , aber eine positive stimmung ist etwas anderes. Ich finde die Entwicklung bei Minenaktien auch rechts interessant. Ich vermute sobald dort die zu teuren(von den Förderkosten betrachtet) Minen anfangen dicht zu machen kann man beim Gold eine bodenbildung erwarten. Analog für silber.


Grüße
DF

Beitrag 19.06.2013, 21:56

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Goldelster
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Ich sehe schon, dass EM ein sehr negatives Sentiment hat, gut könnte man sagen, Totgesagte leben länger, was ficht mich das Geschwätz an, aber steter Tropfen höhlt den Stein, es wird zwar nichts verkauft, aber z.Zt. hält sich meine Begeisterung für Nachkäufe in Grenzen, mal sehen, wie tief das noch geht und wer erzählt, schön, dass es bald die 1k Grenze nach unten durchbricht... dann wird er sich auch darüber freuen, wenn seine Aktien und Anleihen oder Fonds auch abstürzen, sind ja dann auch billig... soll mir doch keiner erzählen, dass nicht jeder mit einer Wertsteigerung rechnet und darauf hofft... und nicht erst in 30 Jahren... auch bei EM nicht... sonst machen ja alle unterschiedlichen Anlagestrategien keinen Sinn, dann kann man die Barkohle gleich unter das Kopfkissen legen... oder man legt es darauf an, die hart verdienten Euronen den Bach runtergehen zu lassen, auch eine Variante...

Beitrag 19.06.2013, 22:04

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MaciejP
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Goldelster hat geschrieben:so ein konzentriertes eindreschen auf eine Anlageklasse habe ich noch nicht gesehen
smilie_13, aber das ist Quatsch mit Soße. Da ging heute alles nach unten, Edelmetalle, Aktien und ganz besonders die Devisen.

Beitrag 19.06.2013, 22:18

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Goldelster
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Das ist nicht Quatsch mit Soße, nur weil heute mal alle Anlagen etwas auf die Mütze bekommen haben, heißt das doch lange nicht, dass ab morgen wieder alles gepusht wird.. bis auf EM, die sind megaout, ich habe in den letzten Monaten von namhaften Investoren, oder sich dafür halten, keinen fairen Kommentar gehört... Dein Kommentar ist Quatsch mit Soße...

Beitrag 19.06.2013, 22:24

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Sinjawski
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Registriert: 17.11.2012, 23:44
Tja, also: Heli Ben hat gesprochen - eigentlich nix neues, aber dennoch haben sein Worte ja immer Gewicht:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/untern ... 06787.html
Fuer uns bedeutet das erst einmal, dass die Unze nun nur noch 1350 US$ kostet, aber in EUR knapp gestiegen ist. Dennoch sind die 1000 € nun zum greifen nah, nur dass das (Chart-)technisch ueberhaupt keine Rolle spielt.
Mir gefaellt folgender Satz:
Bis zu einer nachhaltigen Verbesserung der Wirtschaftslage würden weiter Monat für Monat für 85 Milliarden Dollar Staatsanleihen und Immobilienpapiere gekauft, teilte die Federal Reserve am Mittwoch in Washington nach einer Sitzung des für die US-Geldpolitik entscheidenden Offenmarktausschusses (FOMC) mit.
In Gold umgerechnet entspricht das dem Wert von knapp 2.000 Tonnen Gold, die die Fed Monat fuer Monat druckt, um irgendwelche Schuldpapiere aufzukaufen. Wenn Sie mit dem selbtsproduzierten Geld stattdessen Gold kaufen wuerden, haetten sie zum momentanen Kurs in 7 Jahren die gesamte Weltproduktion absorbiert.
Oder aber: Ben ist 6 mal so produktiv wie hunderttausende Minenarbeiter, die im Jahr nur laecherliche 3.000 Tonnen + Gold produzieren.

Am spannendsten ist aber wahrscheinlich gerade der Wettlauf der Zentralbanken um Entwertung, dazu die unterschiedlichsten Goldpolitiken in Indien, China, Russland... Ich vermute, Ladon hat irgendwie recht, und wir werden bald (2 - 20 Jahre) Zeuge einer historischen Epoche werden...
Half of what he said meant something else,
and the other half didn't mean anything at all.
(Rosencrantz And Guildenstern Are Dead)

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