Goldpreisprognosen

Edelmetall-Themen, neue Bullion- und Sammlermünzen, historische Hintergründe, Fachwissen

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Beitrag 21.11.2013, 13:27

donnyflame
Ich hab das mal unkommentiert weitergegeben, weil ich den Beitrag von dem Herrn interessant fand.

Ich finde das man die Sache ruhig mal unemotional betrachten sollte( natürlich ist das für manche hier nicht so einfach wenn man auf paar Unzen sitzt die man für 1800$/oz gekauft hat :) ), vorallem während dieser Baisse. Der Preis (sofern er nicht großartig maipuliert ist) spiegelt doch eben das Vertrauen wieder. Wenn der östliche Raum das Vertrauen zu Gold entdeckt, während der westliche sich von Gold kurzfristig oder langfristig verabschiedet , dann sieht man in wie fern man Gold "vertraut".

Wenn jemand innerhalb von einem Jahr ~ 30% Verlust macht dann schwindet vertrauen in die "Absicherung" und es bleibt der Rohstoff Gold übrig. Das heißt es werden die Förderkosten und die Nachfrage der Industire wieder interessanter.

Vorallem wenn alle nach Inflation schreien, man aber die Inflation nirgendwo erkennen kann( zumindest offiziell). Das ganze "erschaffene" Geld bleibt bei den Banken oder landet auf dem Immobilienmarkt/Aktienmarkt. Die Dispozinsen/Kreditzinsen bleiben verhältnissmäßig hoch. Wo bleibt also die Inflation ? Sie ist ( noch? ) nicht da. Die Frage ist wird es überhaupt zur Infation kommen, die Frage muss sich jeder selbst beantworten und dann zukunftig schauen ob er Recht behält.

Das heißt erstmal Gold ist als Abischerung uninteressant und kommt sowieso gerade von einer kleinen/großen Preisblase. Die Frage ist wo ist der Boden bei dem ganzen spiel. Die Frage versuchen gerade alle zu beantworten, aber bekanntlich kann keiner in die Zukunft sehen ;)

Grüße
DF

Beitrag 21.11.2013, 13:48

cocoxb
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ob der zunehmend von börsen geschaffene preis des goldes das vertrauen in seine fähigkeit als krisenwährung/wertspeicher wiederspiegelt sei dahingestellt. mich hat es vor allem geärgert, dass gerade der weinberg, der gold immer als versicherung schlechthin stilisiert hat, nun bei einer kleinen flaute sein fähnchen in den wind hängt und vorsichtig beginnt das gegenteil zu erwägen. gerade auch die trennung von wertanlage und rohstoff macht keinen sinn für mich. wenn gold seine mystik und seinen glanz verliert, dann verliert es auch ebenso seinen wert als rohstoff, zumindest den dominierenden in der schmuckverarbeitung. das bisschen, was die elektroindustrie verbraucht, ist doch nebensache.
worauf ich hinaus wollte ist, dass es in unserer hand liegt (und journalsisten, lobbyisten und die berufe des finanzwesens spielen hier eine übergeordnete rolle), ob gold den wert behält, an den wir glauben und immer geglaubt haben. und wenn dann selbst die em-bugs beginnen, das in frage zu stellen, finde ich das zum einen enttäuschend und aber auch kontraproduktiv. welche werte bleiben uns denn überhaupt noch?

Beitrag 21.11.2013, 14:35

STTL
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sw_trade hat geschrieben:
Ich vermute, da will sich jmd. rächen, da er meinetwegen hier bei Gold.de rausgeflogen ist.
@ all (mit Ausnahme des Urhebers)

Wie mir nach einigen Tagen Abwesenheit im Forum zugetragen wurde, soll in Verbindung mit dieser Behauptung auch der Name Aurifer von sw_trade genannt worden sein. Falls dem so sein sollte (was ich nun nicht mehr verifizieren kann, so lässt sich dazu sagen, dass sw_trade im Aufstellen unwahrer Behauptungen Erfahrung hat.

Aufgrund von Unstimmigkeiten hat die Forenleitung damals ein Angebot von sw-Trade und mir gelöscht.

Daraufhin habe ich die Forenleitung gebeten, meinen Account Aurifer zu beenden, sodass ich nunmehr als Gast erscheine, aber nicht mehr aktiv bin. Geflogen wegen sw_trade ist hier niemand.

Der nette Herr mag es nicht, wenn man ihn unterbietet. Er kann da unten von Versandkosten und Preisgestaltung faseln, wie er will: wenn ich ihn unterboten habe (sogar mit Hinweis auf aktuell günstigeren Preis bei einem Händler), hat er nachgezogen, wie er selbst zugibt. Daraus geht doch eindeutig hervor, dass er einen - für Forenverhältnisse - Abzockerpreis haben wollte. Oder sollte er tatsächlich Verlust gemacht haben?

Zitat sw_trade (s.u.): Ob er im Besitz dieser Münzen war/ ist, ist völlig belanglos.

Das ganze geschah übrigens zweimal. Kurz nachdem meinerseits ein Angebot online gestellt wurde hat es nicht mal eine Stunde gedauert, bis der Herr nachzog. Wurde meinerseits ein neuer Preis aufgerufen, kam seinerseits eine Angleichung - im Minutentakt.


Ob man die Münzen besitzt, wenn man ein Angebot einstellt, interessiert ihn nicht. Er behauptet einfach, dass es fragwürdig ist und schreibt eine rote Bewertung, obwohl man mit ihm nichts zu schaffen hat.

Zu OT: Von mir gibt es zu der ganzen Sache NUR diese eine Stellungnahme!

Zur tratschenden Schnatterente s.u. smilie_24
Zuletzt geändert von STTL am 23.11.2013, 13:23, insgesamt 3-mal geändert.

Beitrag 21.11.2013, 15:02

sw_trade
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@ STTL

Wirklich herzerweichend aber absolut "off".
Deine obigen Behauptungen halten nur solange stand, bis sie den Beweis der Wahrheit antreten müssen. Und dieser Beweis, welcher mir schwarz auf weiß vorliegt (solche Nachrichten muss man sich einfach aufheben), wurde seitens der Forenleitung als Entscheidungsgrundlage für die anschließend durchgeführten Maßnahmen genutzt.

So sieht die Realität aus. Man kann sie sich im Nachgang natürlich schön reden.
Von wegen Verkaufsinteresse. Lächerlich. Glaubst du selber, was du hier schreibst?

Dir ging es allein darum, die Geschäfte anderer zu verhindern und hast ständig die Preise unterboten. Und das, obwohl du nichts verkaufen wolltest (Nachricht liegt von dir vor).
Ungeachtet dessen hast du in der Euphorie damals die Versandkosten und die aktuellen Angebote auf Gold.de vergessen. Man sollte immer sämtliche Faktoren zu Rate ziehen, bevor man irgendwelche unüberlegten Aktionen startet.

Solch ein Verhalten wie deines damals ordne ich in die Welt der Kleinkinder ein, wo ein bockiges Kind ein Spielzeug wegnimmt/ versteckt, bloß damit kein anderes Kind damit spielen kann. "Und wessen Geistes Kind...". Große Worte sag ich da nur. smilie_20

Alles Weitere erübrigt sich in dieser Diskussion.

Und ich mag mich wiederholen wenn ich sage, dass es mir hier nur um die Sache geht. Ich habe weder Interesse am Händchen halten oder den Problemen anderer. Wenn jedoch klare Regelverstöße vorliegen dann werden und sollten die auch geahndet werden.


Zurück zum Thema.
Zuletzt geändert von sw_trade am 22.11.2013, 18:55, insgesamt 1-mal geändert.
"Aus Furcht zu weit zu gehen, gehen wir oft nicht weit genug."
(Reinhard K. Sprenger)

Beitrag 21.11.2013, 15:24

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Beitrag 21.11.2013, 15:26

sw_trade
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Mein Freund, du hast es bislang noch immer nicht verstanden. Es ging damals nicht um den Besitz.

Darüber hinaus hat der Besitz einer Sache nichts mit dem Interesse zu tun, diese auch veräußern zu wollen. Das gepaart mit deinen ständigen Unterbietungen (für einen Erwachsenen absolut unwürdig aus meiner Sicht)......na ja, wir wissen ja, wie es ausging.


@ Foren-Leitung

Da diese Farce weder im engeren noch im weiteren Sinne etwas mit Goldpreisprognosen zu tun hat können die letzten Beiträge getrost gelöscht werden.
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Beitrag 21.11.2013, 15:36

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lifesgood
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ohne den Vorgang verfolgt zu haben, stellt sich mir doch eine Frage:

... herrscht hier Wettbewerbsverbot, oder warum sollte man ein Angebot nicht unterbieten dürfen? smilie_08

Für mich persönlich liegt ein fairer Foren-Verkaufspreis irgendwo zwischen Händlerankaufs- und Händlerverkaufspreis. So hat jeder der beiden Geschäftspartner einen Vorteil weil man sich die Händlerspanne teilt.

Wer zu Händlerpreisen verkaufen will mißbraucht meines Erachtens diese Plattform zum Geschäftemachen.

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Zuletzt geändert von lifesgood am 21.11.2013, 15:42, insgesamt 1-mal geändert.

Beitrag 21.11.2013, 15:41

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Funakoshi
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Übrigens, was wurde noch vor gar nicht all zu langer Zeit über die Prognosen eines Herren, namens "Benno" gelacht und er hier der Lächerlichkeit preisgegeben smilie_23, richtig?

Wie denkt denn der eine oder andere nun darüber??? smilie_24
"Wer über dir steht, den beneide nicht. Wer unter dir steht, den verachte nicht."


Erfolgreich gehandelt/getauscht mit: Tankist, Goldschatz, Lillith2, Klaus-Peter

Beitrag 21.11.2013, 16:04

donnyflame
Klärt die Sache bitte woanders :(
Das hoch und runter Scrollen nervt, vorallem das man die rote Farbe so missbraucht ...

ob der zunehmend von börsen geschaffene preis des goldes das vertrauen in seine fähigkeit als krisenwährung/wertspeicher wiederspiegelt sei dahingestellt. mich hat es vor allem geärgert, dass gerade der weinberg, der gold immer als versicherung schlechthin stilisiert hat, nun bei einer kleinen flaute sein fähnchen in den wind hängt und vorsichtig beginnt das gegenteil zu erwägen. gerade auch die trennung von wertanlage und rohstoff macht keinen sinn für mich. wenn gold seine mystik und seinen glanz verliert, dann verliert es auch ebenso seinen wert als rohstoff, zumindest den dominierenden in der schmuckverarbeitung. das bisschen, was die elektroindustrie verbraucht, ist doch nebensache.
worauf ich hinaus wollte ist, dass es in unserer hand liegt (und journalsisten, lobbyisten und die berufe des finanzwesens spielen hier eine übergeordnete rolle), ob gold den wert behält, an den wir glauben und immer geglaubt haben. und wenn dann selbst die em-bugs beginnen, das in frage zu stellen, finde ich das zum einen enttäuschend und aber auch kontraproduktiv. welche werte bleiben uns denn überhaupt noch?
Die Eigenschaften von Gold als Krisenwährung oder Wertspeicher erkennt man natürlich dann wenn es darauf ankommt.

Der Preis und dessen Verlauf zeigt uns aber die Erwartungshaltung und die ist bis heute negativ, wenn man den Kurs von seinem Allzeithoch bis jetzt betrachtet.

Wann soll Gold die Funktionen die du beschreibst erfüllen ?
In Zeiten in denen die Währungen schwächeln ?
In 10-20 Jahren ?
In Zeiten in denen die Notenbanker Geld zum ~ Nullzins anbieten ?

Das ist die große Frage.

Ich denke du verwechselst EM-Bugs mit Menschen, die ihr Vermögen halten/vermehren wollen.
Die einen spekulieren auf steigende Goldpreise, ähnlich wie bei Bitcoins (unkopierbar,anonym, endliche Menge etc. p..) und die anderen sind weniger "gebunden" und diversifizieren/verschieben usw. je nach Lage. Gold ist dabei nichts "heiliges", "mystisches" sondern schlicht und einfach ein Gut was eine bestimmten Nutzen hat. Wenn sich die Lage ändert, dann kann man auch eine Zeit lang ein Gut vernachlässigen, weil es die eben angesprochenen Eigenschaften nicht mehr oder nur zum Teil erfüllt. Das muss man aber unterschiedlich betrachten.

Denkst du in Monaten,Jahren oder Jahrzehnten ?
Willst du fürs Alter vorsorgen oder willst du nur schnelle Rendite ?
Spekulierst du auf eine Währungsreform oder ähnliches ?

Für all diese unterschiedlichen Anforderungen an Gold gibt es unterschiedliche Antworten auf die Frage:

Brauchst du es im Moment oder nicht ?

In einen Goldforum ist es natürlich schwerer "neutral" bzw. "unemotional" an die Sache heranzugehen, aber es tut gut wenn man nicht immer das gleiche Lied zu hören bekommt.

Nicht alle in diesem Forum sind Goldbugs, dass ist doch fundamental für ordentliche Diskussionen ;)



Grüße
DF

Beitrag 21.11.2013, 17:09

sw_trade
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lifesgood hat geschrieben:ohne den Vorgang verfolgt zu haben, stellt sich mir doch eine Frage:

... herrscht hier Wettbewerbsverbot, oder warum sollte man ein Angebot nicht unterbieten dürfen? smilie_08

Für mich persönlich liegt ein fairer Foren-Verkaufspreis irgendwo zwischen Händlerankaufs- und Händlerverkaufspreis. So hat jeder der beiden Geschäftspartner einen Vorteil weil man sich die Händlerspanne teilt.

Wer zu Händlerpreisen verkaufen will mißbraucht meines Erachtens diese Plattform zum Geschäftemachen.

lifesgood
Es fällt auf, dass es für einige schon zum guten Ton gehört, sich ohne Backround in die Angelegenheiten anderer Leute einzumischen. smilie_18

Ein fairer Wettbewerb sieht anders aus. Was damals geschah war schon perfide. Und da ist es mir völlig egal, wie sich der Herr im restlichen Umfeld etabliert hat.

Die angebotenen Münzen lagen damals weit unter den hier gelisteten Exemplaren. Übrigens gibt es immer Sonderangebote div. Händler, die weit unter den hier im Forum angebotenen Münzen liegen, was zum damaligen Zeitpunkt jedoch nicht der Fall war. Erst als die Streit der Forenleitung vorgetragen wurde zog die PhilaBerlin mit einem Angebot nach.

Da der Herr jedoch der Meinung war, er müsse Geschäfte anderer torpedieren, indem er die Angebote minutiös unterbietet, obwohl er eigenen Angaben nach keinerlei Verkaufsabsichten hegt, dann ist das ein klarer Regel- und Wettbewerbsverstoß.

Ob er im Besitz dieser Münzen war/ ist, ist völlig belanglos. Entscheidend war seine Absicht zum damaligen Zeitpunkt. Und hätte er es mir nicht persönlich geschrieben, dann wäre die Sache auch nicht so hochgekocht.

Das ganze geschah übrigens zweimal. Kurz nachdem meinerseits ein Angebot online gestellt wurde hat es nicht mal eine Stunde gedauert, bis der Herr nachzog. Wurde meinerseits ein neuer Preis aufgerufen, kam seinerseits eine Angleichung - im Minutentakt. Solche Aktionen sind für einen "Erwachsenen" (vielleicht verbirgt sich ein Schuljunge dahinter, der es nicht besser weiß) mehr als fragwürdig.

Zweimal war einmal zu viel. Selbst ein bekannter User hier, der mir damals das erste Angebot abnahm, musste über die Aktion des Herrn lachen.



So, zurück zum Thema. Das Forum ist voll von tratschenden Schnatterenten. smilie_24.
Zuletzt geändert von sw_trade am 22.11.2013, 15:32, insgesamt 2-mal geändert.
"Aus Furcht zu weit zu gehen, gehen wir oft nicht weit genug."
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Beitrag 21.11.2013, 17:12

sw_trade
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Funakoshi hat geschrieben:Übrigens, was wurde noch vor gar nicht all zu langer Zeit über die Prognosen eines Herren, namens "Benno" gelacht und er hier der Lächerlichkeit preisgegeben smilie_23, richtig?

Wie denkt denn der eine oder andere nun darüber??? smilie_24
Hast du auch mal zurückgeblättert? Da steht schwarz auf weiß, sogar mit vielen Grafiken untermalt, wie der eine oder andere darüber denkt. smilie_24
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Beitrag 21.11.2013, 18:24

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K
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Funakoshi hat geschrieben: Übrigens, was wurde noch vor gar nicht all zu langer Zeit über die Prognosen eines Herren, namens "Benno" gelacht und er hier der Lächerlichkeit preisgegeben smilie_23, richtig?
Der hier zitierte Herr Benno hat im Januar 2012 ein Musterdepot angelegt, welches ich auch nach seinem Verschwinden nicht gelöscht habe ! ! !

Wer möchte kann es gerne einsehen.

Es steht heute bei - 63%

Sein letzter Beitrag hier im Forum am 15.03.2012.

Benno's Prophezeiungen : https://forum.gold.de/bennos-chartcheck ... t3791.html

Etwas später entstand das gold.de Börsenspiel ( Teil 1,2 und 3 )

Beitrag 21.11.2013, 20:26

capazo
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Benno ist ein guter,aber kein wunder,dass er lieber hier fern bleiben will...
und wenn ich posting von bazillen die BIZANGA! schreiend hier lese die in avatar münzenbild verliebt sind,es wird mir einfach übel...

zum thema: das gold wird massiv nach unten gedrückt,(mani...)das ende ist noch nicht in sicht,
aber haben ist sicher besser als brauchen,da wenn es soweit kommt wird gold und silber ausverkauft sein.

Beitrag 21.11.2013, 22:22

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Argentum13
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Das fortwährende OT-Geschreibe ist für die nicht beteiligten Forenfreunde schon nervend. Weiß auch nicht, ob man das hier im Faden ausbreiten muss. Sorry, da mische ich mich jetzt auch mal ein.smilie_54

Zu den Prognosen:

Darüber ist schon endlos viel geschrieben worden. Nicht immer haben die Chartisten oder diejenigen, die möglichst viele Indikatoren für den POG gewichten und berücksichtigen, Recht gehabt; habe beinahe den Eindruck, als ob man mit einem "Bauchgefühl" genauso richtig liegen kann. Wenn das rückblickend gilt, kann man das auch für den zukünftigen POG annehmen.

Trotzdem möchte jeder seine Entscheidung, ob und in welchem Umfang und wie er in Gold geht, natürlich von sogen. "objektiven Indikatoren" abhängig machen. Natürlich gibt es diese, z.B. die Staatsverschuldungen in der EU oder den USA - nur mal Beispiele zu nennen.

Für mich ist in der Vergangenheit das QE ein wichtiger Indikator für mein EM-Invest gewesen. Muss auch zugeben, dass ich z.B. inflationäre Auswirkungen, die die Volkswirtschaften insgesamt betreffen, schon eher erwartet habe. Bei genauem Hinsehen hat es diese Aufblähungen aber bereits gegeben, z.B. an den Aktienmärkten und auch bei den Immobilien.

Die Frage steht im Raum: Wann erreichen die o.gen. Geldmengen die sogen. Realwirtschaften und verteuern aufgrund des ungelichgewichtigen Geld- Warenverhältnisses die Konsumgüter und Dienstleistungen auf breiter Front.

Von dieser Annahme gehe ich nach wie vor aus. Es übersteigt meinen Horizont - und sehr wahrscheinlich auch meine Fachkenntnisse - anzunehmen, genau das ließe sich auf Dauer vermeiden.

Wenn also der Geldwert (evtl. auch erst nach dem Durchstehen einer Deflationsphse) sinken wird, stellt sich die Frage, wo und wie man den Wert einer best. Menge Geldes durch diese "Unwägbarkeiten" hindurchbringen kann, ohne allzuviel zu verlieren, ggfs. sogar einiges zu gewinnen.

Dazu habe ich einige Dutzende von Argumenten / Tipps hier und im Schwesterforum gelesen, habe aber nichts Besseres als EM gefunden - jedenfalls nichts, womit ich ruhiger schlafen könnte.

Mein Fazit: Der POG wird zwangsläufig steigen müssen in dem Maße, in dem die Verschuldungskrisen nicht beherrscht werden können. Wer - wie ich - der Annahme ist, dass der "Point of no return" überschritten ist, kann mit dem EM-Invest praktisch nichts falsch machen und sich in Ruhe auch die fast täglichen "Korrekturen" des POG anschauen.

Für mich wenig aussagekräftige Ausschläge des Papierhandels. Aber auch diese Zockerei wird dann an ihre Grenzen stoßen. Virtualität unterliegt der Wirklichkeit, da bin ich mal sicher. Bin auch sicher, dass wir die 2000$/oz früher sehen werden als die meisten Auguren hier in den Fäden denken.

Gruß

Argentum13

P.S. Lasst die Fliegenklatschen stecken: ich weiß, dass ich nichts wissenschaftlich durchleuchtet habe, wollte nur zum Topic zurück und einfach mal meinen Gedanken dazu ausbreiten.smilie_24
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Beitrag 22.11.2013, 11:11

cocoxb
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Registriert: 04.04.2013, 14:31
Die Frage steht im Raum: Wann erreichen die o.gen. Geldmengen die sogen. Realwirtschaften und verteuern aufgrund des ungelichgewichtigen Geld- Warenverhältnisses die Konsumgüter und Dienstleistungen auf breiter Front.
auch wenn offizielle stellen behaupten, wir hätten zu wenig inflation, hat das mit der lebensrealtität des normalbürgers wenig zu tun. ich nenne z.b preise für:
brot,
milchprodukte,
energiekosten,
öffentlicher nahverkehr,
steuererhöhungen (z.b. grundsteuer)
mieten und es gibt bestimmt noch mehr…
des weiteren werden immer mehr neue wege gefunden an das geld der menschen zu kommen, wie neuerdings z.b. eine autobahnmaut, die neue gez oder ganz zu schweigen von irgendwelchen verdeckten direkten enteignungen.
diese verteuerungen haben vielleicht nichts mit der geldmenge zu tun, stehen aber dennoch im gegensatz zum pog...

Beitrag 22.11.2013, 12:10

sw_trade
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Der übergeordnete Abwärtstrend ist noch voll intakt. Eine Trendumkehr ist noch lange nicht absehbar. Bisher wurde die Nackenlinie der SKS noch nicht durchbrochen. In Nachbarforen mehren sich die Stimmen die von einer SKS-Bärenfalle reden. Fraglich. Sofern die Nackenlinie nicht nach unten durchschritten wird könnte es einen weiteren Anstieg bis zur oberen Trendkanalbegrenzung geben. Doch auch hier sollte der Widerstand erneut halten.
Wird die Nackenlinie jedoch erfolgreich durchbrochen kommt es zum Test des Jahrestiefs.

So oder so, sämtliche Zeichen im Goldmarkt stehen derzeit auf rot.

P.S. Viele Analysten bauen derzeit auf das rückkehrende Vertrauen der Investoren. Aber wo soll dieses so plötzlich herkommen?




@ Argentum13
Da hast Du vollkommen recht. Schmutzige Wäsche hat hier nichts verloren. Wer das Spielchen aber spielen will und nicht aufhören kann - der ist bei mir jedoch genau richtig.

Dieser Herr hätte einfach Rückgrat beweisen sollen.
"Aus Furcht zu weit zu gehen, gehen wir oft nicht weit genug."
(Reinhard K. Sprenger)

Beitrag 22.11.2013, 19:31

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Argentum13
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Wohnort: Ostwestfalen
sw_trade hat geschrieben:

P.S. Viele Analysten bauen derzeit auf das rückkehrende Vertrauen der Investoren. Aber wo soll dieses so plötzlich herkommen?
Vielen Dank für das Chart-Diagramm. Ich weiß, ich weiß: Die Zeichen stehen auf Sturm für EM - entgegen den Eckdaten der realen Verschuldungssituation. Anscheinend kann die FED machen, was sie will: Immer weiter QE - Folge: Gold runter. Dann wird plötzlich von einer Begrenzung der Anleihekäufe seitens der FED gesprochen - Folge: Gold runter.

Scheint's: Der POG ist im Mom von Veränderungen am Anleihemarkt völlig abgekoppelt.

Zu deiner (rhetorisch gemeinten) Frage: Meine Antwort darauf: Aus der Unsicherheit bei anderen Märkten, z.B. dem Aktienmarkt. Meine These: Je höher der steigt, umso deutlicher korrigiert er, wenn das Vertrauen in die Ertragslage der Frmen schwindet.

Wohin geht dann der riesige Kapitalstrom? ich vermute: Auch in EM - speziell in Gold. Wohin sonst? In Staatsanleihen? Wohl kaum. In Immos? Nur dann, wenn die zugleich mit den Aktien abstürzen und hier wieder Schnäppchen möglich sind.

Erfolgt erst neuerlich eine Zündung des POG Richtung Norden, könnte das ein Selbstläufer werden - der Papiermarkt wird ein Interesse daran haben, dass das zumindest eine Weile so bleibt, damit die Longwetten sich auch rentieren.
Erfolgreich gehandelt mit über 10 Forum-Nutzern
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Beitrag 23.11.2013, 00:53

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TimmThaler
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Der Goldpreis steht im akuten Risiko, wie man am Langfristchart sehen kann:

Bild

seit dem TOP bei über 1800 USD haben wir über 30% verloren, und der seit 10 Jahren bestehende stabile Aufwärtstrend ist gestört. Einen Boden sollten wir ab 1000 USD ausarbeiten (Tops von 2008 und 2009, Lehmankrisenjahr), zumal dort auch die Herstellungskosten bestimmte Minen rangieren, der Goldabbau also bei Unterschreiten dieser Marke reduziert werden wird.

Was nun tun? Wer Langfristanleger ist, den kann das alles links hinten vorbeigehen, der kann sukzessive, jetzt wieder günstiger, Ware kaufen.

Kurzfrstig orientiertere Anleger sollten Erholungshasen zum Abbau der Bestände und Schwächephasen zum (wieder-)Aufbau nutzen. Ich selbst hatte bekanntlich bei 1400 USD den Stecker gezogen und einiges an älterem Bestand (2003 ff.) verkauft.

Seither habe ich geringfügig wieder zugekauft (als die oz. unter die 950 Euro kam) und kann aber angesichts der Marktlage auch ruhig abwarten. Wie schon öfters betont, die Suche nach der Bodenbildung wird und kann Monate dauern, niemand muss hier in Hektik oder gar Kaufpanik verfallen. 900-850 Euro je Unze sind sicher nicht uninteressant, aber nun auch kein Grund, alles verfügbar Geld zusammenzuschaufeln und in Barren und Münzen umzurubeln.

Beitrag 23.11.2013, 09:43

sw_trade
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TimmThaler hat geschrieben:Der Goldpreis steht im akuten Risiko, wie man am Langfristchart sehen kann:

Bild

seit dem TOP bei über 1800 USD haben wir über 30% verloren, und der seit 10 Jahren bestehende stabile Aufwärtstrend ist gestört. Einen Boden sollten wir ab 1000 USD ausarbeiten (Tops von 2008 und 2009, Lehmankrisenjahr), zumal dort auch die Herstellungskosten bestimmte Minen rangieren, der Goldabbau also bei Unterschreiten dieser Marke reduziert werden wird.

Was nun tun? Wer Langfristanleger ist, den kann das alles links hinten vorbeigehen, der kann sukzessive, jetzt wieder günstiger, Ware kaufen.

Kurzfrstig orientiertere Anleger sollten Erholungshasen zum Abbau der Bestände und Schwächephasen zum (wieder-)Aufbau nutzen. Ich selbst hatte bekanntlich bei 1400 USD den Stecker gezogen und einiges an älterem Bestand (2003 ff.) verkauft.

Seither habe ich geringfügig wieder zugekauft (als die oz. unter die 950 Euro kam) und kann aber angesichts der Marktlage auch ruhig abwarten. Wie schon öfters betont, die Suche nach der Bodenbildung wird und kann Monate dauern, niemand muss hier in Hektik oder gar Kaufpanik verfallen. 900-850 Euro je Unze sind sicher nicht uninteressant, aber nun auch kein Grund, alles verfügbar Geld zusammenzuschaufeln und in Barren und Münzen umzurubeln.
Sehr schön auf den Punkt gebracht.

Wer sich einfach mal eine Linie in Höhe der 1000 USD in dem von TimmThaler geposteten Chart zeichnet der kann sich das Ganze auch visuell verdeutlichen. Die 1000 USD dienten damals von Anfang 2008 bis etwa Oktober 2009 als unüberwindlich. Doch je öfter ein Widerstand oder eine Unterstützung getestet wird umso höher wird die Wahrscheinlichkeit, dass diese Zone irgendwann gebrochen wird.

Bzgl. dem Langfristanleger hingegen rate ich dennoch etwas abzuwarten. Derzeit fällt das Messer. Warum also bsp. diesen Monat noch ein paar Unzen kaufen wenn ich nächsten oder übernächsten Monat sogar ein paar Gramm mehr für's Geld bekomme.

Bspw. ein 250'er Goldbarren. Der Preis lag vor ein paar Wochen nur bei rb. 8400 Euro. Heute liegt er gut 1000 Euro tiefer. Gleiches gilt für Unzen. Wenn man vor einem oder zwei Monaten auf den Kauf verzichtet hat, kauft man heute 2 bis 3 Gramm mehr, je nach Münze. D.h, dass selbst langfristig orientierte Anleger mehr aus ihrem Geld holen können.

TimmThaler hat geschrieben: Wie schon öfters betont, die Suche nach der Bodenbildung wird und kann Monate dauern, niemand muss hier in Hektik oder gar Kaufpanik verfallen. 900-850 Euro je Unze sind sicher nicht uninteressant, aber nun auch kein Grund, alles verfügbar Geld zusammenzuschaufeln und in Barren und Münzen umzurubeln.
"Aus Furcht zu weit zu gehen, gehen wir oft nicht weit genug."
(Reinhard K. Sprenger)

Beitrag 23.11.2013, 15:13

STTL
10 Unzen Mitglied
Beiträge: 199
Registriert: 11.10.2013, 17:57
@ Timm Thaler

Guter Beitrag - prägnant und präsise sowie keiner weiteren Erklärung bedürfend - mit bedenkenswerten Handlungsanweisungen.

Darf man sich mit einem Anlagehorizont von 10-15 Jahren als Langfristanleger sehen oder fällt das noch unter kurz- bis mittelfristige Anlage?

Gesperrt