Gold oder Aktien?

Edelmetall-Themen, neue Bullion- und Sammlermünzen, historische Hintergründe, Fachwissen

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Beitrag 03.06.2016, 20:09

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lifesgood
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Eine Anlage in Edelmetalle oder insbesondere in Gold, soll ja auch nicht reich machen, sondern lediglich verhindern, dass man arm wird, egal was passiert ... ;)

lifesgood

Beitrag 04.06.2016, 07:27

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Ladon
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Eine Aussage, die eindeutig ein Fall für "Weise Worte kluger Köpfe" ist.

smilie_01
Höflichkeit ist keine Schwäche - Empathie ist keine Dummheit - Moral ist nicht moralinsauer

Beitrag 07.06.2016, 20:41

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guama56
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Hallo an alle im Forum!

Ich bin an sich auch einer der nichts riskiert, doch bei Gold muss man einfach Zeit haben und abwarten können. Ich habe mir vor ziemlich genau einem Jahr Agnico Minenaktien zugelegt. War zeitweise mit über 25% im minus und habe nun diesen Monatag mit 51% Gewinn verkauft. Ich habe mir gedacht, dass man einfach mal den Gewinn einfahren muss. Vielleicht gibt es ja wieder eine Gelegenheit bei niedrigeren Kursen wieder einzusteigen. Es ist kein Vermögen was ich gemacht habe, aber der Urlaub in diesem Jahr ist mehrfach finanziert. :lol:

Man muss einfach warten können und das Investment in Aktien ist mir im Moment einfach zu heiss!

smilie_13

Ich warte nur bis es den Knall macht und dann kann es sehr, sehr schnell gehen.

Schöne Grüsse an alle
leben und leben lassen!

Beitrag 08.06.2016, 17:09

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UL43
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Edelmetalle sind eindeutig die bessere Wahl!
Bei mir besteht immer das Bedürfniss die Sachen in denen in angelegt habe in den Händen halten zu können :D
Da eignet sich Gold hervorragend.


Lieber Gruß

Ursula
Cheers

Ursula

Beitrag 05.07.2016, 16:54

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VfL Bochum 1848
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Interview mit Robert Rethfeld

"Lieber Gold als Dax-Aktien"

Was bringt uns das zweite Halbjahr? Marktexperte Robert Rethfeld von Wellenreiter-Invest wagt mit boerse.ARD.de einen Ausblick auf Dax und Wall Street und verrät, welche "sicheren Häfen" Anleger ansteuern könnten:

http://boerse.ard.de/anlagestrategie/ge ... en100.html
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Beitrag 08.07.2016, 06:25

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Ladon
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guama56 hat geschrieben:...
Ich warte nur bis es den Knall macht und dann kann es sehr, sehr schnell gehen.
...
Es knallt doch schon lange ... nur in Zeitlupe, so dass man es nicht richtig hören kann.
Und es geht eben nicht schnell! "Die da oben" sind doch auch nicht blöd. Die kennen auch die Geschichte. Und die wissen auch (wahrscheinlich sehr viel besser als unsereins) um die Mechanismen des Systems, gestalten sie diese doch selbst.
Die gucken doch nicht einfach nur zu.

Wenn mir vor 20 Jahren jemand die heutige globale Situation beschrieben hätte, wäre ich überzeugt gewesen, unter diesen Umständen explodierende EM-Kurse zu sehen.
Tatsächlich sind die aber lange Jahre nahezu gedeckelt gewesen.

So oft wird über Marktmanipulation geschrieben und diese beklagt ... und nun hofft so mancher darauf, dass sich die Krise nur verschärfen muss, damit man zu den Profiteuren zählt.
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Beitrag 23.12.2016, 04:24

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MaciejP
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Das Wort für Gold ist Geld

Globale Konzerne, die schon Weltkriege überdauert haben, sind wie physisches Gold eine gute Wahl. Schuldverschreibungen in Fiatgeld dagegen eher weniger. Denken Sie mal darüber nach, ob Aktien wirklich so „riskant“ sind.

http://www.tichyseinblick.de/kolumnen/m ... -ist-geld/

Für die meisten hier nichts Neues, dennoch eine schöne Zusammenfassung, wie man auch und insbesondere bei Gold zwischen den verschiedenen Beweggründen für einen Kauf (Wertspeicher, Investition, Spekulation) unterscheiden muss. Das wird hier bei Diskussionen ja gern mal vermengt.
„Wenn der Durchschnittsmichel Gold kauft, kann er keine Fehler machen.“ – „Gold fliegt nicht weg.“

Beitrag 28.02.2017, 12:23

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VfL Bochum 1848
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Beim Thema Gold umdenken? Schwer für die Deutschen

Beim Thema Gold tun sich die deutschen Anleger schwer. In puncto Geldanlage sind viele der geläufigen Vorstellungen aber falsch. Veränderte geo-politischen Verhältnisse erfordern eine genauere Betrachtung:

http://www.wiwo.de/finanzen/geldanlage/ ... 33370.html
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Beitrag 01.03.2017, 07:12

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Ladon
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MaciejP hat geschrieben:Das Wort für Gold ist Geld

...
***LINK***

....
aus dem Link hat geschrieben: Wir können unser Vermögen in Geld „speichern“.
Genau das ist die Definition von „Geld“ und genau deswegen wurde es vor tausenden von Jahren erfunden.
Steht der Mann nicht ziemlich alleine da, mit dieser Definition?

Jeder dingliche Gegenstand stellt einen Wert dar.
Bis zu seiner Nutzung - oder dem natürlichen Verfall.

Geld ermöglicht das "Zerreißen" von Transaktionen. Zeitlich und räumlich. Der basale Tausch muss mit Geld nicht mehr gleichzeitig und an einem Ort geschehen.
Archaische Gesellschaften können letztlich "alles" als ein solches Tauschmittel benutzen. Im Falle einer in die Zukunft verlagerten Transaktion ("Nächsten Herbst bekomme ich aber dafür einen Sack Getreide") ist der "Wert" eines solchen Pfandes direkt an das Tauschobjekt gekoppelt. Und eben kein intrinsischer. Das ist im überschaubaren "Wirtschaftsraum" ganz einfach nicht notwendig.

"Erfunden" - hm, komische Vokabel in diesem Zusammenhang. Als ob sich jemand hingesetzt hätte und dachte: So, wollen wir mal sehen ... wie könnte man am besten den erschaffenen Mehrwert speichern? Grübel. Heureka! Ich habe etwas gefunden! Lasst es uns "Geld" nennen und aus Gold sei es.
Ich meine, wer hat denn - außerhalb von Kindergruppen - so eine naive Sicht auf die Welt?
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Beitrag 01.03.2017, 08:14

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KROESUS
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Tauschhandel war früher normal

bis man irgendwann merkte dass es mit einem allgemein anerkannten werthaltigen Tauschmittel also Perlen oder Gold besser funtionierte

dies wurde durch FIAT ersetzt das keinen inneren Wert mehr hat sondern lediglich das Vertrauen in die dahinterstehende Zentralbank/Staat.

somit ist es jetzt umso wichtiger den jetzt gegenüber früher immer wichtiger gewordenen Staat direkt demokratisch zu kontrollieren, also Entscheidungen durch Volksabstimmungen nach Schweizer Vorbild zu treffen

Aktien leben vom Vertrauen in die Firma und dem Wirtschaftssystem sind also um einiges verletzlicher in ihrer Werthaltigkeit als Gold

wer damit argumentiert dass auf lange Sicht Aktien nur gewinnen garf nicht vergessen dass die Indizes die schlecht oder pleite gegangen Aktien aus dem Index werfen und dafür gut laufende darin aufnehmen

Aktien sind also viel riskanter als Gold aber man kann damit auch viel grössere Kaufkraftsteigerungen erreichen, vor allem wenn man rechtzeitig wieder verkauft

wer Microsoft in der Anfangszeit gekauft hatte konnte sein Geld verzigfachen

wer eine der Aktien wie letsbuyit.com oder so was gekauft hat hat sein Geld verloren

v

Beitrag 01.03.2017, 10:56

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MaciejP
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KROESUS hat geschrieben:wer damit argumentiert dass auf lange Sicht Aktien nur gewinnen garf nicht vergessen dass die Indizes die schlecht oder pleite gegangen Aktien aus dem Index werfen und dafür gut laufende darin aufnehmen
Wenn du streng dem Index folgst, spielt es doch am Ende keine Rolle, welche Aktien genau im Index sind. Du wirst immer die Performance des Index (abzüglich Transaktionskosten) haben.

Es gibt sogar Studien, die zeigen, dass langfristig ein relativ großer Teil der Aktien (hab die Zahlen nicht mehr genau im Kopf) nicht mal in der Lage ist, die Kaufkraft zu erhalten. Das spielt bei ausreichender Diversifizierung aber auch keine Rolle, weil ein kleiner Teil davon so extrem outperformt, dass die Verluste der anderen Aktien dadurch überkompensiert werden.
„Wenn der Durchschnittsmichel Gold kauft, kann er keine Fehler machen.“ – „Gold fliegt nicht weg.“

Beitrag 02.03.2017, 04:20

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KROESUS
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@maciejp: ich bezweifle dass Du in deinem Deppot die gleiche Entwicklung wie ein Index haben kannst weil wenn eine Aktie aus dem Index geworfen wid fällt sie sofort und wenn eine aufgenommen wird steigt sie in der Regel sofort

dazu müsstest du Insider sein

und nicht mal die schaffen das

und die Dividenden werden in D besteuert während sie soviel ich weiss dem index in voller Höhe zugeschlagen werden

das sind nur 2 Beispiele wie offiziell gedeckt Axtien schön gerechnet werden
In unsicheren Zeiten kann Gold eine gute Wertanlage sein

Beitrag 02.03.2017, 05:07

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Ladon
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Nur zur Klärung:
Eine Dividende ist, wie der Name sagt, etwas, was vom aktuellen Kurs abgetrennt wird, oder?
Nach Dividendenausschüttung wird doch der Kurs um diesen Betrag gesenkt?
Täusche ich mich da?
Insofern: klar geht das mit in den Index ein, würde ich jetzt spontan sagen.
Der Shareholder bekommt dann seinen Teil davon.

Naja - wenn es Einkommensteuer gibt, dann aber bitte auf jedes Einkommen (Ja, ich habe im Rahmen meiner Möglichkeiten auch ein paar Aktien; ich sage das also quasi "legitimiert").

Und insofern ist es unfair, die Besteuerung bei Dividenden als Negativpunkt anzuführen. Die geschieht ja im Nachhinein individuell auf die Person bezogen.
Zahlst Du keine ESt - dann bekommst Du auch die Kapitalertragsteuer zurück.
Besteuert wird am Ende des Tages das Einkommen.
Höflichkeit ist keine Schwäche - Empathie ist keine Dummheit - Moral ist nicht moralinsauer

Beitrag 02.03.2017, 10:49

Cardy
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KROESUS hat geschrieben:@maciejp: ich bezweifle dass Du in deinem Deppot die gleiche Entwicklung wie ein Index haben kannst weil wenn eine Aktie aus dem Index geworfen wid fällt sie sofort und wenn eine aufgenommen wird steigt sie in der Regel sofort
nicht zwangsläufig. Eine Aktie wird aufgenommen, WEIL sie gestiegen ist. Und sie wird aus dem Index genommen WEIL sie gefallen ist. Anders gesagt, wenn eine Aktie in den Index kommt ist sie bereits sehr gut gelaufen und befindet sich meist am Top. Natürlich gibt es einige Nachzügler, die dann immer noch kaufen (müssen), aber das Potenzial ist nicht mehr so üppig. Pro7 und Vonovia sind gute Beispiele.

Und genau anders rum bei den rausgeworfenen Aktien. SIe haben meist eine lange Durststrecke hinter sich, sind tief gefallen und haben an Marktkapitalisierung verloren. Sie fliegen dann aus dem Index, aber vorher sind sie auch aus den grossen Depots geflogen.
KROESUS hat geschrieben: und die Dividenden werden in D besteuert während sie soviel ich weiss dem index in voller Höhe zugeschlagen werden
kommt auf den Index an. Die Dividende wird nur bei Performance-Indizes (wie der DAX) zugeschlagen. Die meisten Indizes sind aber Preisindizes, bei denen nur der Kurs zählt (Dow Jones, Nikkei, FT).

Beitrag 02.03.2017, 10:58

Cardy
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KROESUS hat geschrieben: dazu müsstest du Insider sein

und nicht mal die schaffen das
musst gar kein Insider sein. Die Regeln der Börse, nach denen ein Wert aufgenommen oder rausgeschmissen wird, sind sehr klar und eindeutig. Es geht um Börsenumsatz und Marktkapitalisierung. Und diese Zahlen stehen jedem jeden Tag kostenfrei auf zig Webseiten zur Verfügung.
Die "Insider" (also Fondsmanager) schaffen es nicht, weil sie besser sein wollen (und müssen) als der Index. Bei grossen Indizes ist das sehr schwer. Die meisten Information sind sofort verfügbar und die Aktien werden von zig Analysten beobachtet und beurteilt. Es ist sehr schwer sich einen Informationsvorsprung zu verschaffen. Bei kleineren Werten geht es besser, weil es tatsächlich fähige Manager gibt, die aus den Bilanzen der Unternehmen Mehrinformation rauslesen können.
Im grunde musst du aber auch nicht alle Aktien kaufen, um einen Index abzubilden. Es reicht ein ETF.

Beitrag 02.03.2017, 15:55

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wasp
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Was ist wenn ein Broker die Order hat für 10 Mio Euro eine gewisse Aktie zu ordern und er selbst oder durch ein Kumpel auf das gleiche Pferdchen setzt mit ihrem Vermögen.
Der hat doch dann ein gewissen Vorsprung das gleich die Aktie steigen wird?

Das gleiche ist doch beim Gold auch, wenn ein Zuckerberg 1 MRD einsetzen wird um Gold zu kaufen und anderswo auf steigenden Goldpreis gleichzeitig 1 MRD wettet, ist der doch auf der sicheren Seite.
Sobald der Goldpreis ansteigt sofort wieder abstoßen um den riesen Gewinn mit zu nehmen .
So in etwa müsste es doch auch sein wenn der Goldpreis binnen Sekunden 30 Euro einknickt.

Beitrag 02.03.2017, 16:31

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MaciejP
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wasp hat geschrieben:Sobald der Goldpreis ansteigt sofort wieder abstoßen um den riesen Gewinn mit zu nehmen .
Wenn du für riesige Summen Aktien oder Gold kauft, steigt der Preis. Wenn du für die gleiche Summe sofort wieder verkaufst, geht er wieder nach unten. Im Schnitt wirst du am Ende also bei +/- Null rauskommen, je nachdem, wie die anderen Marktteilnehmer darauf reagieren. Im Endeffekt hat dir das ganze also nichts gebracht außer Handelsgebühren.
„Wenn der Durchschnittsmichel Gold kauft, kann er keine Fehler machen.“ – „Gold fliegt nicht weg.“

Beitrag 02.03.2017, 16:48

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wasp
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Das glaube ich so nicht, man müsste da genau rechnen wie hoch der Anstieg im Goldpreis wäre wenn man sich 1 Kubikmeter Gold zulegen würde und die Wette würde man ja auch noch gewinnen.
Ich denke mit 1 MRD oder rund 500.000 Oz Gold kann man schon den Goldmarkt gut aufwirbeln, so das noch ein ordentlicher Gewinn hängen bleiben würde.
Das mit den Aktien kann man ja ausrechnen wie der Kurs in etwa ansteigen wird. Bei Gold bin ich unsicher wie viel der Preis steigt wenn eine Order über 500.000 Oz vorliegen würde.
Zuletzt geändert von wasp am 02.03.2017, 16:59, insgesamt 2-mal geändert.

Beitrag 02.03.2017, 16:49

Cardy
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wasp hat geschrieben:Was ist wenn ein Broker die Order hat für 10 Mio Euro eine gewisse Aktie zu ordern und er selbst oder durch ein Kumpel auf das gleiche Pferdchen setzt mit ihrem Vermögen.
Der hat doch dann ein gewissen Vorsprung das gleich die Aktie steigen wird?

Das gleiche ist doch beim Gold auch, wenn ein Zuckerberg 1 MRD einsetzen wird um Gold zu kaufen und anderswo auf steigenden Goldpreis gleichzeitig 1 MRD wettet, ist der doch auf der sicheren Seite.
Sobald der Goldpreis ansteigt sofort wieder abstoßen um den riesen Gewinn mit zu nehmen .
So in etwa müsste es doch auch sein wenn der Goldpreis binnen Sekunden 30 Euro einknickt.
Das, was du beschreibst, ist ein echter Insiderhandel und per Gesetz verboten. Natürlich passiert es trotzdem hier und da. Aber vor allem in USA sollte man sehr vorsichtig damit sein, denn die SEC dort hat viel Spass daran, solche Typen für lange Zeit staatlich unterzubringen. Und es bleibt trotzdem eine unsichere Sache. Was, wenn ein anderer Broker die Order hat für 20 Mio. zu verkaufen und nur auf einen Trottel wartet, der im ein grösseres Paket abnimmt?

Nein, der Punkt ist ein anderer. Insiderhandel kann für einige Transaktionen gut sein, aber so wird kein Fonds gemanaged.

Beitrag 02.03.2017, 16:55

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wasp
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Wer wurde denn verhaftet als die VW Aktien auf 450 Euro innerhalb einer Woche gestiegen sind, wer waren die Absahner.
Ich habe nichts davon mitbekommen, wer sich dadurch die Taschen voll gemacht hatte.

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