Gold oder Aktien?

Edelmetall-Themen, neue Bullion- und Sammlermünzen, historische Hintergründe, Fachwissen

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Beitrag 27.04.2018, 09:13

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lifesgood
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Das mag nun, wo ein Großteil seiner threadfremden Beiträge gelöscht sind, so scheinen.

Der Thread hier trägt den Titel "Gold oder Aktien".

Er fing an mit Immobilienpreisen in München ging weiter über die Untertunnelung und landete beim CO2-Ausstoss.

Alles Dinge die nicht im Entferntesten mit dem Thradtitel zu tun hatten.

Und dieser Thread ist wahrhaftig kein Einzelfall. Wenn jemand ständig Threads mit ellenlangen Postings volltextet, die auch nicht annähernd mit dem Threadtitel zu tun haben, ist das Spam und verleidet den Usern, die einen Thread ja anklicken, weil sie das Threadthema interessiert, das Lesen.

In einem solchen Fall muss die Moderation tätig werden.

Zudem wissen wir nicht, was im Hintergrund gelaufen ist. Ich weiss aus eigener Erfahrung, dass Indiana Jones bei PNs gerne mal beleidigt und/oder mit seinem Rechtsanwalt droht.

Das mit dem Beurteilen ist immer schwierig, wenn man nicht mehr alles lesen kann, was gepostet wurde und wenn man nicht weiss, was im Hintergrund gelaufen ist.

Aber damit sollten wir es gut sein lassen. Da er schon einige Tage nicht gepostet hatte, wird er wohl weg sein.

lifesgood

Beitrag 27.04.2018, 18:37

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goldmoney
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Das scheint nicht nur, es ist sogar so. Beim Thema Gold und Aktien spielt Geldpolitik eine wichtige Rolle, deshalb sind auch Immobilien schnell dabei. Er hatte sogar vorgeschlagen, die Diskussion im Immo Faden fortzusetzen. Sie lief hier einfach weiter. Das kann man nicht nur ihm zum Vorwurf machen! Alle haben mitgemacht. Hinterher ihn als OT Spammer zu identifizieren ist irgendwie unglaubwürdig. Das Thema CO2 wurde von Mehrgoldfüralle eingebracht. Das hat noch nicht mal im Entferntesten etwas mit Geld und Inflation zu tun. Es hat aber sehr gut gepasst um Indiana einen Vorwurf zu machen. Die Haarspalterei mit der Bestellung des Vorstands ändert nichts an den Kern seiner Aussage: Aktionäre sind sehr wohl verantwortlich für das Handeln der Unternehmen in die sie investieren.

Ich bin nicht der Einzige, dem das Ganze aufgefallen ist. Und, er ist wohl gesperrt und nicht nur einfach verschwunden. Was ist eigentlich mit KenGuru, ist er auch gesperrt?

Schönes Wochenende wünsche ich
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Friedrich August von Hayek

Beitrag 27.04.2018, 21:24

microcoyote
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Datenreisender hat geschrieben:Gold oder Aktien?

Ist es auf lange Sicht besser, auf Siemens, VW & Co zu setzen oder sind Edelmetalle die bessere Wahl? Gold oder Aktien: Auf den richtigen Blickwinkel kommt es an! Grundsätzlich aber sind Aktien und Gold durchaus eine Anlagealternative jene, die aus den fragwürdigen Geldwerten eines Finanzsystems fliehen wollen, das sich im Endstadium befinden könnte.

http://www.mmnews.de/index.php/boerse/9 ... der-aktien


Es sollte eher heissen: wieviel gold,wieviel Aktien?
Da gold keine jährliche Rendite abwirft wie Aktien,Fonds,Etfs etc bin ich für eine 30:70 verteilung. Gold ist und bleibt nur ein wertspeicher.
Geld allein macht nicht glücklich. Es gehören auch noch Aktien, Gold und Grundstücke dazu.

Beitrag 27.04.2018, 21:33

Mehrgoldfüralle
@Goldmoney
Das Thema CO2 wurde von Mehrgoldfüralle eingebracht.
Soso. Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Es ging um Untertunnelung und die Behauptung der BI, dass die Abgaswerte sinken, wenn Autos unterirdisch fahren. Ich mache mir nämlich die Mühe, die Artikel, die verlinkt sind, auch zu lesen, im Gegensatz zu manchen Verlinkern und offensichtlich auch zu dir. Dann kam CO2, aber nicht von mir. Immer von Hölzchen auf Stöckchen, in jedem beliebigen Faden.

Edith, schon wieder
Aktionäre sind sehr wohl verantwortlich für das Handeln der Unternehmen in die sie investieren.
Was glaubst du, wie hoch ist der Anteil der Investoren - das sind die, die neue Aktien kaufen- und der Anteil derer, die vorhandene Aktien kaufen und verkaufen - das sind die Spekulanten. Wo genau ist da die Verantwortung? Es geht da um steigende Kurse und Dividenden, um sonst nichts.

Beitrag 27.04.2018, 22:04

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lifesgood
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... das mit den Aktien ist vielschichtig.

Da gibt es zum einen die Spekulanten, die nur an der Wertsteigerung interessiert sind. Die sind häufig gar nicht lange genug investiert, um an einer Aktionärsverammlung teilzunehmen und wenn hätte ihr Aktienanteil bei den Entscheidungen kein, oder kaum Gewicht.

Da gibt es die Kleinaktionäre die langfristig investiert sind. Deren Anteile haben auch kaum oder kein Gewicht, aber sie haben bei der Auswahl ihrer Aktien die Möglichkeit nur Aktien der Firmen zu kaufen, die mit ihrem eigenen Ethikverständnis in Einklang stehen.

Dann gibt es die Aktienpakete, die von Institutionen gehalten werden. Wer eine Kapitallebensversicherung abschiließt hat weder Einfluß darauf, welche Aktien die Versicherung ins Portfolio nimmt, noch darauf ob und wie diese bei einer Aktionärsversammlung abstimmt.

Und dann gibt es die Großaktionäre die 5, 10 oder gar mehr Prozent einer AG besitzen. Diese haben sehr wohl Einfluß und damit auch Verantwortung.

Daher ist die Aussage, dass Aktionäre für das Handeln des Unternehmens verantwortlich sind, zum Teil richtig, zum Teil aber eben auch falsch. Teilweise wissen sie doch gar nicht, z.B. Im Fall der KLV, in welche Unternehmen ihr Geld fließt.

lifesgood

Beitrag 28.04.2018, 08:43

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goldmoney
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lifesgood

ich stimme dir zu. Gerade deshalb hat der Kleinaktionär einen gewaltigen Einfluss, wenn er seine Stimme abgibt, in dem er die Aktien verkauft. Aber es geht um Rendite und das Gutreden des eigen und Schlechtreden fremden Handelns. Man macht es selbst immer richtig, die Anderen handeln moralisch immer falsch.

Die Moralkeule wird meistens dann ins Spiel gebracht, wenn man keine Argumente mehr für die eigene Anlageposition mehr hat. Wir wollen alle Geld verdienen und am besten dabei auch noch gut da stehen.

microcoyote, Rendite <> Zins/Dividende. Gold hat sehr wohl eine Rendite durch Kurssteigerungen sonst würde es keiner kaufen.
Inzwischen ist der Rendite Anteil durch Kurssteigerungen auch bei Aktien deutlich größer als noch vor 20 Jahren. Steuerlich betrachtet ist es sogar lukrativer.

Mehrgoldfüralle,

das Thema co2 bzw. Abgase wurde zwar im Artikel auch behandelt, war aber hier nicht Gegenstand der anfangs konsensualen Diskussion. Es ging lediglich um knappes Bauland und hohe Immobiienpreise als Folge der Niedrigzinspolitik. Man hat aber unbedingt eine Gegenposition versucht aufzubauen. Als das im Kern nicht gelang, hat man eben ein wenig das Thema gedehnt, irgendwie würde es schon klappen. Als auch das nicht half, wurde eben mal die Rote Linie, die ALLE übertreten haben, nur einem zu Last gelegt. Ich kann nur nicht erkennen, was man damit bezweckt?
So überzeugt man niemanden am wenigsten den gesperrten User, dem man das letzte Wort verweigert. So steht man ja gut da, glaubt man jedenfalls. Man kann so vielleicht Manchen hier was vormachen aber nicht Allen, am wenigsten sich selbst.

Es ist wichtig die Grenze zwischen Realität und virtuelle Welt nicht aus den Augen zu verlieren. Wen Letztere eine zu wichtige Rolle im Leben zu spielen beginnt, die Verbissenheit mancher Beiträge lässt das zumindest vermuten, sollte man ein wenig Luft holen und sich selbst mal ein wenig von oben betrachten.
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Beitrag 28.04.2018, 09:25

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lifesgood
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goldmoney hat geschrieben: Es ist wichtig die Grenze zwischen Realität und virtuelle Welt nicht aus den Augen zu verlieren. Wen Letztere eine zu wichtige Rolle im Leben zu spielen beginnt, die Verbissenheit mancher Beiträge lässt das zumindest vermuten, sollte man ein wenig Luft holen und sich selbst mal ein wenig von oben betrachten.
Vollkommen richtig, wenn IJ sich daran gehalten hätte, wäre er heute nicht gesperrt. Er hatte doch ständig gegen die Forenregeln verstossen und wenn man drauf aufmerksam gemacht hat, wurde er agressiv und persönlich.

Mit einem solchen Verhalten fliegst Du über kurz oder lang überall raus. Sein letzter Nick im GSF "RFID999" hielt nicht mal 5 Wochen vom 16.12.2017 bis 17.01.2018. Danach hat er uns hier wieder beglückt.

Wie schrieb Tut (ein Moderator des goldseiten-forums) am 19.2. als IJ hier wieder aktiv wurde:
tut.anch.amun hat geschrieben: Oha...er schon wieder mal smilie_08

Mir egal wie Ihr das hier handhabt, doch genannter User hat zumindest im GSF inzwischen nach mehreren Anmeldungen und absoluten Entgleisungen "Hausverbot" verdientermaßen erhalten und notfalls werden wir das auch juristisch (weil das steht uns schon frei) kostenpflichtig auch durchsetzen. Also dort ist Ende!
Wünsche
...einen goldigen Tag
Tut
Aber wir sollten das nicht vertiefen und nun wieder über Themen und nicht über User diskutieren.

Zum Thema: Was die Moralkeule angeht, sollten wir EM-Anleger uns wohl eher bedeckt halten weil wir im Glashaus sitzen. Wenn man sich mal ansieht welche Sauereien in der Weltgeschichte im Namen des Goldes betrieben wurden und unter welchen Folgen für die Umwelt teilweise auch aktuell noch Gold gefördert wird, ist auch Gold keine ethisch unbedenkliche Anlage :roll:

lifesgood

Beitrag 28.04.2018, 09:48

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lifesgood hat geschrieben:.... ist auch Gold keine ethisch unbedenkliche Anlage :roll:

lifesgood
Welche Anlage ist das schon?

Bei den meisten Anlagen die [s]Gewinn[/s] positiven Ertrag abwerfen geht es mal mindestens um Ausbeutung, sondern würden sie diesen ja nicht einbringen...
Wir Kapitalisten sollten keine Moralpredigten halten, das wäre scheinheilig, schon die Anlage in EM bedingt ein vorheriges kapitalistisches Treiben.
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Beitrag 28.04.2018, 10:12

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lifesgood
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... ich würde Kapitalismus nicht per se als unmoralisch oder unethisch bezeichnen.

Vielmehr ist es doch so, dass wir alle in irgendeiner Form zu Ersparnissen gezwungen werden, um nicht unseren Lebensabend in Altersarmut fristen zu müssen.

Und diese Ersparnisse entstehen ja nicht zwangsläufig durch Ausbeutung, sondern dadurch, dass man weniger ausgibt als man einnimmt, ganz unabhängig davon auf welche Art die Einkünfte erzielt werden.

Auch sehe ich Ausbeutung im Mittelstand mit aktivem Unternehmer deutlich seltener als in anonymisierten Großkonzernen.

Denn der Unternehmer entscheidet doch meist auch nach seinen persönlichen Vorstellungen.

Ich will mal ein Beispiel nennen. Als 2015 der große Flüchtlingsstrom kam, wurden zuhauf alte Hotels und Pensionen für kleines Geld gekauft, viele Flüchtlinge reingepfercht und dann mit einer Mörderrendite abgerechnet.

Ein Geschäftsmodell, das für uns trotz hoher Rendite nie in Frage gekommen ist. Es wurden uns damals auch entsprechende Objekte angeboten und wir wurden das Eine oder andere Mal gefragt, weshalb wir da nicht einsteigen. Die Antwort war immer "man muss nicht jedes Geschäft machen, nur weil es Gewinn verspricht und man will morgens beim Zähneputzen auch noch in den Spiegel schauen können".

lifesgood

Beitrag 28.04.2018, 10:22

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lifesgood hat geschrieben:... ich würde Kapitalismus nicht per se als unmoralisch oder unethisch bezeichnen.

Vielmehr ist es doch so, dass wir alle in irgendeiner Form zu Ersparnissen gezwungen werden, um nicht unseren Lebensabend in Altersarmut fristen zu müssen.

Und diese Ersparnisse entstehen ja nicht zwangsläufig durch Ausbeutung, sondern dadurch, dass man weniger ausgibt als man einnimmt, ganz unabhängig davon auf welche Art die Einkünfte erzielt werden.

Auch sehe ich Ausbeutung im Mittelstand mit aktivem Unternehmer deutlich seltener als in anonymisierten Großkonzernen.

Denn der Unternehmer entscheidet doch meist auch nach seinen persönlichen Vorstellungen.
.....
Bin ja selbst ein Kapitalist.

Aber es läuft doch folgendermassen: Wenn jemand aus irgendeiner Tätigkeit Geld schöpft macht er das auf Kosten eines anderen, entweder er nimmt ihm mehr als er ihm gibt (ist per Definition immer Ausbeutung, auch wenn es legal ist und der Gegenpart damit einverstanden ist, egal ob Mittelstand/Großkonzern oder auch privat) oder er entnimmt der Natur/Umwelt mehr als er wiedergibt, sonst würde schließlich kein Ertrag in seiner Kasse landen.
Da könnte man jetzt noch zig Beispiele nennen, aber so richtig kommt mir da keiner aus der Kapitalistennumer raus. Soll jetzt auch keine Proklamation für ein anderes Gesellschaftssystem werden, aber man sollte schon zu seinem kapitalistischen Treiben stehen.

Aber um den Kopf freizubekommen werd ich jetzt erst mal folgendes machen:
https://www.youtube.com/watch?v=AuULcVaMTf0
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Beitrag 28.04.2018, 10:54

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... dem habe ich ja auch nicht widersprochen.

Meine Aussage war ja nur, dass Kapitalismus nicht generell schlecht sein muss. Schlecht wird er dann wenn er auf Kosten vieler zum Nutzen weniger eingesetzt wird. Siehe auch den BGE-Thread

lifesgood

Beitrag 28.04.2018, 11:45

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lifesgood hat geschrieben:... Schlecht wird er dann wenn er auf Kosten vieler zum Nutzen weniger eingesetzt wird...
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Das ist aber doch das Wesen, das Streben, das Übel und irgendwann das (zwangsläufige) Ende des Kapitalismus, bevor das ganze Spielchen wieder von vorn anfängt. Deine oben genannte Aussage wird doch gerade heutzutage immer mehr Realität, Tendenz klar steigend.
Das der Sozialismus/Kommunismus nicht funktioniert hat die Vergangenheit gezeigt, trotzdem ist der Kapitalismus sicher auch nicht der Weisheit letzter Schluss und das wird uns die Zukunft noch bitter vor Augen führen. Irgendwann werden als zwangsläufige Ursache des Kapitalismus zu wenige viel zu viel haben und viel zu viele viel zu wenig. Was dann mit den wenigen geschieht muss ich sicher nicht weiter erläutern.

Wie gesagt, ich agiere ja selbst Kapitalistisch, aber der (Turbo-) Kapitalismus der heutigen Zeit wird definitiv kein gutes Ende nehmen, in welcher Form auch immer, das ist meines Erachtens vorprogrammiert.
Zuletzt geändert von VfL Bochum 1848 am 28.04.2018, 12:43, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag 28.04.2018, 11:53

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Ich denke wir sind da schon derselben Meinung.

Solange Menschen agieren, wird es das perfekte System nicht geben, weil der Mensch eben dazu tendiert, seinen persönlichen Vorteil zu präferieren.

"Homo homini lupus" Der Mensch ist des Menschen Wolf, das wußte man schon im alten Rom.

lifesgood

Beitrag 28.04.2018, 12:39

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lifesgood hat geschrieben:Ich denke wir sind da schon derselben Meinung.

Solange Menschen agieren, wird es das perfekte System nicht geben, weil der Mensch eben dazu tendiert, seinen persönlichen Vorteil zu präferieren.

"Homo homini lupus" Der Mensch ist des Menschen Wolf, das wußte man schon im alten Rom.

lifesgood
smilie_01 .

Und somit müssen wir auch einkalkulieren, dass wir irgendwann, aufgrund welcher (gesellschaftspolitischen/kapitalismusbedingten) Ereignisse auch immer, unser bereits sicher geglaubtes bescheidenes "Vermögen" durchaus wieder verlieren können.
Hoffe nur das dauert noch ein bisschen smilie_16 .
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Beitrag 28.04.2018, 18:21

microcoyote
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@goldmony

Du hast natürlich recht,habe es falsch ausgedrückt aber richtig gemeint.

Der wundersame Effekt des Zinseszins ist ein wichtiger Faktor beim Vermögensaufbau.
Geld allein macht nicht glücklich. Es gehören auch noch Aktien, Gold und Grundstücke dazu.

Beitrag 29.04.2018, 08:48

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lifesgood
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Gold oder Aktien: Um zu erkennen wie das Verhältnis dieser Anlageklassen zueinander ist, muss man sich auch die DAX/Goldratio ansehen. https://www.goldseiten.de/kurse/Dax-Gold-Ratio.php

Diese liegt aktuell bei 11,53, also der DAX kostet 11,53 Oz Gold.

Ist das nun hoch oder tief?

Das ist die Frage. Sieht man sich in obigem Link den 10-Jahres-Chart an, so gewinnt man den Einrduck es ist eher hoch und es hätte sich knapp über 12 ein Top gebildet, das sich zur SKS-Formation entwickeln kann.

Betrachtet man jedoch den Langzeitchart so sieht man, dass während des NewEconomy-Hype um den Jahrtausendwechsel diese Ratio auch schon bei 25 war.

Stellt sich die Frage, ob wir in naher Zukunft wieder eine solche "Revolution" zu erwarten haben, wordurch die DAX/Goldratio nochmals in solche Höhen katapultiert wird.

Ich bin da ein wenig hin- und hergerissen, tendiere aber leicht zu der Auffassung, dass die Ratio in den nächsten Jahren eher ein wenig sinken wird.

lifesgood

Beitrag 30.04.2018, 01:03

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gullaldr
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Wie sehr Ihr das? Empfehlt Ihr einen kleinen ETF-Sparplan als Beimischung für die Altersvorsorge? Auf was würdet Ihr setzen - DAX oder eher den asiatischen Markt?

Beitrag 30.04.2018, 05:15

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lifesgood
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... ein paar Dividendenaktien als Beimischung hätte ich für die Altersvorsorge schon noch gerne. Die Frage ist wann und was kaufen ... für einen Sparplan ist bei mir der Zeitrahmen zu kurz.

Was ist relativ krisensicher?

Von Asien haben wir ja dann noch weniger Ahnung als vom europäischen Markt. Ich glaube nicht, dass das was für mich wäre, denn man soll ja auch verstehen worin man investiert.

lifesgood

Beitrag 30.04.2018, 06:05

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eisendieter
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gullaldr hat geschrieben:Wie sehr Ihr das? Empfehlt Ihr einen kleinen ETF-Sparplan als Beimischung für die Altersvorsorge? Auf was würdet Ihr setzen - DAX oder eher den asiatischen Markt?

Rohstoffe und MSCI World - und wenn Aktien mit Dividende, dann würde ich nach der Regel verfahren, mir die 5-10 dividendenstärksten rauszusuchen (nur Unternehmen, die ich kenne, an die ich glaube und deren Geschäftszweck ich auch verstehe), zu beobachten und ggf dann und wann umzuschichten.
Erfolgreich gehandelt: ja

E PLURIBUS UNUM

Beitrag 30.04.2018, 06:43

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lifesgood
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Genau das ist mein Ansatz für Dividendenaktien.

Ich werde wohl nächstes Jahr nochmal was anlegen müssen und da geht meine Plan in diese Richtung.

lifesgood

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