Haha, jadirty old hat geschrieben: ↑03.12.2025, 16:58 Ja nee,das Jammern macht doch viel mehr Spass.
Ganz im Ernst, wir machen das hier auch ehrenamtlich, also gebt uns wenigstens eine Chance und meldet Fehler richtig.
| GOLD | 4.634,67 $/oz | 3.978,25 €/oz | 127,90 €/g | 127.904 €/kg |
| SILBER | 89,99 $/oz | 77,24 €/oz | 2,48 €/g | 2.483,32 €/kg |
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Haha, jadirty old hat geschrieben: ↑03.12.2025, 16:58 Ja nee,das Jammern macht doch viel mehr Spass.
Kann man machen, hab ich auch schon gemacht, leider zu niedrigeren Kursen, konnte wieder nicht wartenSapnovela hat geschrieben: ↑09.12.2025, 21:20 Ist ja krass was bei Silber passiert... über 60 USD pro Unze. ich denke ehrlich darüber nach mal einige Kilos (nur die langweiligen String-Barren) loszuwerden. Ich habe einige um 500 Euro gekauft, jetzt bei 2000. Das ist ja so irre wie der KI-Bomm. Gewinne mitnehmen haben noch keinen ärmer gemacht, sagt man.
Wie seht ihr das?
Schön mal wieder von Dir zu hören, nameschonweg.nameschonweg hat geschrieben: ↑14.12.2025, 14:11 Ich bin mir auch unsicher, ob Gewinnmitnahme jetzt sinnvoll wäre - Silber hat seit 4 Jahren ein Angebotsdefizit und China wurde vom Lieferanten zum Importeur. Der Exportstop in China fällt zusammen mit Energiewende und Rüstungsboom. Die Optionen in London werden immer häufiger gegen physisches Material getauscht, sodass Silberbarren per Luftfracht aus den USA eingeflogen werden mussten. Für Gold kommt das wohl hin und wieder vor, für Silber quasi ein Novum.
Wooaatt?ISO20022 hat geschrieben: ↑17.12.2025, 07:41 Ich möchte gerne nochmals auf die COT-Daten eingehen.
Hier gibt es eine Besonderheit: die positive Divergenz. Ein hoher Silberpreis bei moderater Spekulationsbeteiligung. Die Commercials hedgen stark, während die large Speculators auffallend geringe Positionen haben. Dies ist eine Sondersituation und war ähnlich in 2009 - 2011.
Das freut mich - umso schöner auch für mich, dass nach all den Jahren noch alte Weggefährten im Forum unterwegs sind und sich noch dazu an mich erinnernSapnovela hat geschrieben: ↑15.12.2025, 20:18 Schön mal wieder von Dir zu hören, nameschonweg.![]()
Ironie Modus an.gullaldr hat geschrieben: ↑19.12.2025, 10:09 Welche Ordnung sollen sie denn wiederherstellen? Dass die USA Dollar drucken und von chinesischen Importen leben? Trump versucht ja gerade, den Industriestandort USA zu retten. Auch wenn das mit Hilfe einer weiter ansteigenden Staatsverschuldung läuft.
Die ganzen Probleme, die derzeit in den USA bestehen, sind doch Resultate der Politik, die vor Trump betrieben wurde. Immerhin bemüht sich Trump wenigstens um Frieden in der Welt. Bei einem Wahlsieg von Clinton oder Harris hätte wahrscheinlich eine weitere militärische Eskalation gedroht.
Eigentlich löst sich eine unipolare Weltordnung auf. Seit dem Zerfall der UDSSR machen die USA im Kern was sie wollen. China hat bisher sowohl wirtschaftlich wie militärisch sehr zurückhaltend agiert. Das erstere beginnt sich bereits zu ändern, das zweite kommt noch.nameschonweg hat geschrieben: ↑18.12.2025, 21:42
- Die biplore Weltordnung ist endgültig Geschichte. Klare EInflußspähren (und sichere Rohstoffzugänge) sind verloren gegangen, alte Bündnisse lösen sich auf. Mit diesen löst sich ein ein geeintes politisches Handel unter gegenseitiger Rücksichtnahme und zum Vorteil des "Blocks" in Wohlgefallen, was jeden einzelnen des ehemaligen Blocks auf der internationalen Bühne schwächt bzw. irrelavant macht - und damit die Verhandlungsposition um Rohstoffe untergräbt
Die neuen Blöcke sehe ich ehrlich gesagt nicht, die BRICS sind keine NATO. Die BRICS sind China und der Rest der mehr oder weniger anti-westlichen Länder. Die Neue Entwicklungsbank ist ganz interessant ansonsten viel slideware.nameschonweg hat geschrieben: ↑18.12.2025, 21:42
- Neue Konflikte und Blöcke ziehen am Horizont herauf - Rohstoffe bzw. die Erschwerung des Zugangs zu diesen durch Zölle und Exportverbote werden zur Waffe. China hat die letzten Jahrzehnte durch Aufkäufe, Beteiligungen und politische Einflußnahme teilweise geradezu Monopole in bestimmten Rohstoffbereichen geschaffen.
Das Ende des US-Dollar-Systems ist imho der Treiber des starken Anstiegs der Edelmetalle. Der Druck auf den USD ist zu groß um es noch schönzureden. Das US Defizit explodiert vor unseren Augen, die Zinszahlungen sind jetzt schon bei 1,3 Billionen USD, das ist mehr als die USA für ihr geliebtes Militär ausgeben. Tendenz sehr stark steigend. https://www.feri.de/newsroom/dezember-2 ... m-die-fed-nameschonweg hat geschrieben: ↑18.12.2025, 21:42 - Mit dem Ende der bipolaren Weltordnung und dem Verlust Europas als alliertem Militär- und Wirtschaftspartner dürfte für den US Dollar als Leitwährung das Ende eingeläutet worden sein.
China muss nur warten, bis sich die USA unter Trump in einen völlig sinnlosen Krieg verstricken, wie es die Russen in Ukraine machen, dann fällt ihnen Taiwan in den Schoß.nameschonweg hat geschrieben: ↑18.12.2025, 21:42
- Wenn China sich Taiwan einverleibt - und daran habe ich kaum Zweifel - werden die USA ohne ihre europäischen Verbündeten dastehen. Diese werden sich, wie ihnen ja geraten wurde, um ihren eigenen Kram kümmern und die Russen aus dem Baltikum und der Ostsee fernhalten bzw. den inneren Frieden und die Demokratie gegen auslandsfinanzierte Radikale aufrechterhalten müssen. Und das alles, nachdem man sich vorher gegenseitig die Wirtschaft mit Zöllen abgegraben hat. Win-Win für Russen und Chinesen.
Wichtiger noch als die Rohstoffe sind die chinesischen Erfolge in F&E. China hat die EU hier längst abgehängt und es ist nur noch eine Frage der Zeit bis China auf den meisten Feldern dominiert. Westliche Firmen verlagern inzwischen ihre F&E Abteilungen nach China, weil da die gut ausgebildeten Leute sind.nameschonweg hat geschrieben: ↑18.12.2025, 21:42 Kurzum - aus meiner Sicht stehen wir vor einem Paradigmenwechsel. Hat der Zugang zu Rohstoffen in einer Welt mit klaren Regeln und Grenzen wirtschaftliches Wachstum und Wohlstand ermöglicht, dient dieser Zugang - bzw. die Steuerung des Zugangs für andere - nun dazu, wirtschaftliche Wettbewerber zu verdrängen. Die westlichen Industrienationen verbrauchen erheblich mehr Ressourcen, als ihnen zustehen. Sie sind grundlegend von einem freien Zugang zu diesen abhängig. Wer den Zugang regulieren kann, bestimmt den Wohlstand dieser Nationen.
...
Warum jetzt, warum nicht früher - bislang war China Importeur von Technologie. Damit dieses ins Land kam, war wirtschaftspolitisches Wohlverhalten erforderlich. Inzwischen exportiert China branchenübergreifend Technologie - und hat den Zukauf der Rohstoffmonopole weitestgehend abgeschlossen ....
Panik ja, Strohfeuer nein. Wir sind im Übergang von einem Währungssystem zu einem anderen. Da werden die Dinge bevorzugt, die sich auf bei früheren Währungsumstellungen bewährt haben. Daher klarer Daumen hoch für Gold. Bei Silber bin ich mir nicht so sicher, auf industrieller Eben kann man immer Ersatz für einen Rohstoff finden, das wird auch bei Silber passieren, wenn es zu teuer wird (was es inzwischen ist), das senkt dann mittelfristig wieder die Nachfrage. Die Pt-Metalle machen das seit Jahren vor.nameschonweg hat geschrieben: ↑18.12.2025, 21:42
Die aktuellen Kurse sind daher aus meiner Sicht kein Panikstrohfeuer an den Börsen, getrieben von ETF-Käufen oder Investoren, sondern vielmehr ein geopolitisches Phänomen, das sich erst abzuzeichnen beginnt. Zentralbanken schichten im großen Stil aus dem USD um - hier wird der Dollar als Leitwährung sich selber zum Nachteil, da Rohstoffe halt in USD abgerechnet werden. Nicht umsonst sind die Edelmetall auch um gut 20% stärker in USD gestiegen als in EUR.
Wenn ich die Spreads Ankauf / Verkauf für 1kg Silberbarren hier auf Gold.de sehe wird mir ganz anders.... 1.940 € / 2.440 € - da bleibt schon viel auf der Strecke bei einem Verkauf (leider). Was ist hier wohl die beste Lösung, Direktverkauf?Sapnovela hat geschrieben: ↑09.12.2025, 21:20 (...) ich denke ehrlich darüber nach mal einige Kilos (nur die langweiligen String-Barren) loszuwerden.(...)
puffi hat geschrieben: ↑25.12.2025, 08:09 Der "Spread" dat ist ganz einfach: nennt sich Umsatzsteuer und nen bissl Gewinn.
Wenn du ankaufs und dein Gegenüber keine MWST ausweisen kann oder will, was zumeist der Fall ist, kannst du keine Vorsteuer in Abzug bringen. Konträr zum Verkauf wo du 19% Umsatzsteuer abführen musst.
Also du kaufs für 2000 an. Willst verkaufen für 2200 must aber 19% Vergnügung zahlen an Papa Staat, macht negativen Gewinn von 2200 minus 19%= 1800 Erlös für dich (alles gerundet spart mir genaue Berechnung am Weihnachtsmorgen). Also hast du 200 Euro versenkt.
Euch allen eine schöne Weihnacht abseits von Börsenkursen und Charttechnik.
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