Goldpreisprognosen II

Edelmetall-Themen, neue Bullion- und Sammlermünzen, historische Hintergründe, Fachwissen

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Beitrag 25.10.2016, 19:45

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Titan
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Thomasio hat geschrieben:
Titan hat geschrieben:Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit,daß Forumsteilnehmer eine an Gewißheit
grenzende Ignoranz zeigen,um beim Thema eines Fadens zu bleiben und diesen nicht
"betrollen"??
Meine "joldige"Prognose:
Einer ist schon GENAU EINER zu viel.
Darf ich mal versuchen das in andere Worte zu fassen, nur um zu sehen, ob ich das richtig verstanden habe?
Dazu hast Du von mir KEINE Erlaubnis erhalten,...und bekommst diese auch nicht.
Im Volksmund nennt man solches Gebaren:
"Einem die Worte im Munde umdrehen"...
...und was Du wie verstehst ist ganz allein nur Deine Verantwortung !
Und ja,Du darfst DEINE Meinung mir per MAIL mitteilen,denn auch das
gehört NICHT in diesen Faden.
Danke
T.
"Das Leben ist Schwingung.Verändere Deine Schwingungen--
und Du veränderst Dein Leben"
"Die kürzesten Wörter ( ja,nein ) erfordern das meiste
Nachdenken"
Pythagoras von Samos

Beitrag 25.10.2016, 20:06

Thomasio
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Wenn ich es falsch verstanden habe, dann berichtige es doch bitte.
Meine Meinung ist das nicht, eher im Gegenteil, es ist nur was ich aus deinem Beitrag verstanden habe und ich wäre sehr dankbar, wenn du mir meinen Irrtum öffentlich aufklären könntest.
Ich denke es wird auch andere User im Forum geben, die es nicht eindeutig verstanden haben und für Aufklärung dankbar wären.

Beitrag 25.10.2016, 21:02

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Indiana Jones
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Thomasio hat geschrieben:
Indiana Jones hat geschrieben:Deshalb interessieren mich kurzfristige Goldpreisprognose ungefähr so, wie wenn ...
Wer irgendwann zwischen Mitte 2011 und Anfang 2013 Gold gekauft hat, der hat bis heute Verlust damit, da hätte jedes Sparbuch mit 0,01% Zinsen mehr eingebracht und das sind mittlerweile schon über 5 Jahre.
Ok, Thomasio.

die Golhausse läuft in Euro seit ca. Mai 2005.
In Dollar seit dem Jahr 2000.

Also schon seit über 15 Jahren.

Wenn da mal ein Zeitraum von 1,5 Jahren dabei war, in dem sich Zukäufe mittelfristig nicht gerechnet haben mag das zwar für den einzelnen Betroffenen ärgerlich bzw. nervenaufreibend sein.

Selbst wenn man zum Euro Hoch eingestiegen ist wären es auf eine Unze gerechnet nicht mehr als ca. 200 Euro Buchverluste, also keine 20 %, eher 15 % Buchverlust. Bei Sammlermünzen kann sogar ein ordentlicher Gewinn drin sein, z. B. bei 2 Oz Gold Lunar II Tiger (2010) oder Hase (2011).

15 % muss man als langfristig orientierter Anleger verkraften.

Eine Branntschutzversicherung oder eine Kfz Versicherung gibt es auch nicht für Lau bei der Versicherung um die Ecke und auf lange Sicht wird sich die Anlage in Gold wohl auszahlen.

Wegen der Überschuldung der privaten Haushalte und der Staaten wird man die Zinsen nicht mehr anheben können, selbst wenn das Infaltionsszenario bald einsetzen sollte. Wenn die Inflation weiter ausbleibt gibt es ohnehin keinen Anlaß, die Zinsen merklich zu erhöhen. Kein Mensch möchte mit einer Leitzinsanhebung eine Pleitewelle ungeahnten Ausmaßes in die Welt setzen.

Selbst wenn die FED die Zinsen um 0,25 bis 0,5 Basispunkte anhebt wird sie bald wieder zurückrudern, da die Schuldenberge einfach viel zu groß sind, um die Zinslast noch bedienen zu können. Daher werden Gold und solide Sachwerte auch weiter gut laufen.
Zuletzt geändert von Indiana Jones am 21.02.2018, 06:45, insgesamt 3-mal geändert.

Beitrag 25.10.2016, 22:50

Thomasio
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Also erstmal sind seit 2005 keine 15 Jahre vergangen :P
Zweitens kannst du ohne Glaskugel niemals vorhersagen ob und wann ein so gewaltiger Anstieg wie in den 7 Jahren von 2005 - 2012 bevorsteht, sprich du wirst niemals den optimalen Einstiegspunkt finden.
Für jeden beliebigen anderen Einsteigspunkt ausser 2005 oder kurz vorher kommst du auf lange Sicht IMMER mit Gold auf weniger Wertsteigerung als solide Aktien oder gute Immobilien an Rendite abwerfen.
Das kann gar nicht anders sein, weil Aktien und Immobilien nun mal in der Absicht gekauft werden Gewinne zu machen, während Gold nur von Kurzzeit-Spekulanten mit Gewinnabsicht gekauft wird, von Langzeit-Anlegern aber nur zur Kapitalsicherung mit Inflationsausgleich.

Eine Brandschutzversicherung habe ich für mein Haus neben anderen Versicherungen, weil die Unterhaltskosten vom Haus inkl. der Versicherungen weniger kostet als die Miete eines gleich grossen Hauses in gleicher Lage, ich mache also Gewinn dadurch, dass ich an anderer Stelle im Leben weniger ausgeben muss und die Versicherungen sichern mir meinen Besitz.
Mit Gold habe ich diesen Gewinn nicht, denn der Besitz von Gold erspart mir an keiner anderen Stelle im Leben irgendwelche Kosten, im Gegenteil, er verursacht Lagerkosten.

Gold ist und bleibt auf lange Sicht immer nur ein Inflationsausgleich, der den Besitzer vor irgendwelchem Unfug schützt den die Politik mit der Währung machen könnte, aber in Zeiten von Deflation wie wir sie in Gesamt-Europa schon haben und in Deutschland demnächst auch bekommen werden, kann der Preis von Gold nur fallen, immer nur kurzfristig unterbrochen von politischen Turbulenzen, wie z.B. dem Brexit und den kommenden Wahlen in Frankreich.

Beitrag 25.10.2016, 23:48

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Indiana Jones
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Also erstens muss ich den idealen Einstiegspunkt nicht suchen, da ich ihn schon lange gefunden habe. Es war im Jahr 2000. High Tech Aktien hat man damals verkauft und Gold gekauft. Alternativ konnte man damals auch noch etwas Zinsen mitnehmen, um dann im Euroraum anno 2005 in Gold einzusteigen. Warum die Anlagemotive der Aktionäre und Goldkäufer nach Deiner Meinung die Kurse bewegen musst Du mir mal erklären, thomasio. Das wäre ja ein komplett neuer Denkansatz frei nach dem Motto "wünsch Dir was". Fast schon besser als das Wunschkonzert auf ARD oder lief das im ZDF?

Aber mal was ganz Anderes.

Warum muss man eigentlich Aktiengewinne versteuern und darf Gewinne mit physischem Gold einkommenssteuerfrei realisieren ? Eine Gesetzeslücke oder ist das anderen Gründen geschuldet? Denk mal drüber nach.

Beitrag 26.10.2016, 00:32

Thomasio
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Na, wenn die Anlagemotive der Käufer den Preis nicht mehr beeinflussen, dann müssen wir ja auch über Inflation nicht mehr nachdenken.
Wenns egal ist wie viele Leute Häuser kaufen wollen, dann kann ja der Preis nicht mehr steigen und Inflation gibt es gar nicht.

Selbstverständlich musst du auch Gewinne aus Goldkauf und -verkauf versteuern, auch als Privatkäufer.
Allerdings nur, wenn zwischen Kauf und Verkauf weniger als 12 Monate liegen und der Gewinn über 600€ beträgt.
Das war mit Aktien bis 2008 genauso und wurde erst zum 1.1.2009 geändert.
Der Rest ist in Arbeit, die MwSt. auf Silber wurde gerade erst auf 19% angehoben und du kannst darauf wetten, dass auch Gold demnächt MwSt. kosten wird.
In der Politik geht Vieles nun mal viel langsamer als der Normalverbraucher sich vorstellt, aber das heisst nicht, dass nur weil Aktien schon und Gold noch nicht besteuert werden, dass da Gold bevorzugt würde, dauert nur etwas länger.

Beitrag 26.10.2016, 07:35

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lifesgood
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... nun die MWSt. von 19% auf Silber und damit verbunden, die Umstellung vieler Händler auf Differenzbesteuerung, hat sich doch für die Silberbesitzer positiv ausgewirkt.

Früher als die Münzen und Münzbarren mit ausweisbarer 7%iger MWSt. verkauft wurden, hatten die Händler im Ankauf knapp über dem Spotpreis bezahlt, weil sie ja die 7% beim Verkauf wieder aufschlagen mußten.

Heute im Zeitalter der Differenzbesteuerung zahlen die Händler im Ankauf gut 2 €/Oz über Spot. Wenn ich das auf meine Unzenzahl Silber hochrechne, ist das ein schöner zusätzlicher Profit.

Der Verkaufspreis der Händler hat sich im Verhältnis zum Spot durch die Differenzbesteuerung nur unwesentlich erhöht.

Letztendlich waren die 19% MWSt. auf Silber ein Rohrkrepierer. Der Privatkunde kauft differenzbesteuert und diejenigen, die mit 19% MWSt. kaufen, machen das, weil sie diese 19% als Vorsteuer wieder absetzen können, was bei der Differenzbesteuerung nicht möglich ist.

Ich kaufe meine Privatbestände auch differenzbesteuert und Bestände für die Fa. mit ausweisbarer 19%iger MWSt. Dafür muss man dann eben beim Verkauf die MWSt. wieder abführen.

Sollte nun die MWSt. auf Gold kommen (hatten wir schon mal, ich glaube nicht, dass sie nochmal kommt, weil das Großkapital kein Interesse daran hat), so würde das wohl für die vorhandenen Bestände im Privatbereich auch bedeuten, dass die Händler im Ankauf dafür im Verhältnis zum Spotpreis mehr bezahlen, als sie es heute tun.

@Indiana Jones: smilie_09 Meine Goldbestände stammen zum Teil noch aus dem letzten Jahrtausend und von 2003 bis 2006 wurden noch deutliche Zukäufe getätigt. Das letzte und teuerste Gold in nennenswertem Umfang habe ich 2008 gekauft für rund die Hälfte des aktuellen Preises.

lifesgood

Beitrag 26.10.2016, 08:47

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Indiana Jones
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@thomasio

1) Preisbestimmend ist nicht das Anlagemotiv sondern Nachfrage und Angebotsmenge.
2) Spekulanten, die Gold kürzer als 1 Jahr halten wollen kaufen meist Finanzvehikel wie Zetragold oder ETFs. Das ist börsenhandelsfähig und kostet weniger Gebühren als reales Gold, aber die realisierten Gewinne sind eben steuerpflichtig.

@livesgood

ha,ha

so lange keine Goldkauf mehr.

Das könnte ich mir nicht leisten. Aber Du hast wahrscheinlich andere Präferenzen als Vermögenssicherung wie z.B. Lebenshaltungskosten der Familie, Immobilien etc.

Beitrag 26.10.2016, 08:51

Thomasio
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Indiana Jones hat geschrieben:Preisbestimmend ist nicht das Anlagemotiv sondern Nachfrage und Angebotsmenge.
Aha!
Also wer Gold nachfragt hat kein Motiv dafür?

Beitrag 26.10.2016, 09:14

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lifesgood
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Indiana Jones hat geschrieben: @livesgood

ha,ha

so lange keine Goldkauf mehr.

Das könnte ich mir nicht leisten. Aber Du hast wahrscheinlich andere Präferenzen als Vermögenssicherung wie z.B. Lebenshaltungskosten der Familie, Immobilien etc.
... es gibt Lebensabschnitte da sorgt man vor und Lebensabschnitte, da generiert man Lebensqualität.

Somit ist der Betrag der in die Edelmetalle fließt deutlich geringer geworden. Dieser ist ausschließlich in Silber geflossen, weil es mir bei einer Ratio von über 70 nicht klug erscheint in Gold zu investieren. Zudem ist der Goldanteil in meinem Edelmetallporfolio ohnehin zu hoch.

lifesgood

Beitrag 26.10.2016, 10:27

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Indiana Jones
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Thomasio hat geschrieben:
Indiana Jones hat geschrieben:Preisbestimmend ist nicht das Anlagemotiv sondern Nachfrage und Angebotsmenge.
Aha! Also wer Gold nachfragt hat kein Motiv dafür?
Bei Umfragen wird hierzulande gerne gefragt, „würden Sie Gold kaufen?“ und die Meisten sagen „Ja, sicher“, aber kaufen tun sie oft nicht, da es ihnen, erneut nach dem Grund gefragt, „schon zu teuer“ sei.

Bei den Motiven für einen Goldkauf spielen wohl Kultur, Religion und die Geschichte eine tragende Rolle.

Während man in Indien Tempel mit reinem Gold schmückt, um so die Unsterblichkeit der Seele zu symbolisieren und Frauen dort während der Hochzeitssaison Goldschmuck als Altersvorsorge und Mitgift geschenkt bekommen kauft man hierzulande Gold als Vermögensdiversifikation oder weil man auf steigende Preise spekuliert.

In China war der private Gold- und Silberhandel bis in die Neuzeit verboten und auf Grund der negativen Erfahrungen mit Enteignungen im Kommunismus ist man dort geradezu edelmetallbegeistert.

Der Deutsche erinnert sich an die vom Großvater erlebte Hyperinflation und kauft weniger aus religiösen oder kulturellen Gründen, sondern zur Altersvorsorge.

Jeder wie er meint, Thomasio.

Aber aus alledem eine Prognose für den Goldpreis herleiten zu wollen ist schon ambitioniert,
lifesgood hat geschrieben: ....somit ist der Betrag der in die Edelmetalle fließt deutlich geringer geworden. Dieser ist ausschließlich in Silber geflossen, weil es mir bei einer Ratio von über 70 nicht klug erscheint in Gold zu investieren. Zudem ist der Goldanteil in meinem Edelmetallporfolio ohnehin zu hoch.
lifesgood

smilie_01

bei mir war es ähnlich. Insbesondere habe auch ich Silber wegen der Gold Silberratio zugekauft. Anfangs waren diese Käufe einfach damit motiviert, dass 1 oz Silber größer ist als 1 oz Gold und so viel günstiger zu bekommen ist.

Dann habe ich mich nach und nach an "moderne Numismatik" herangetastet.

Zuletzt musste ich mich mit Statistiken zur Gold- und Silberfördermenge und verstärkt mit der WELTWEITEN Nachfragesituation auseinandersetzen.

Alles in allem sehe ich Silber als Notnagel für den Fall des Totalzusammenbruchs und das Münzensammeln als Hobby. Mit starken Kursgewinnen rechne ich dieses Jahrzehnt beim Silber nicht mehr, da die Fördermenge sehr deutlich ausgeweitet wurde und die industrielle Nachfrage (noch) nicht so stark zulegen konnte, wie ich das vermutet hatte.

Beitrag 27.10.2016, 05:34

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KROESUS
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Prognosen sind schwierig vor allem wenn sie die Zukunft betreffen!

Ansonsten haben wir das Preistief in Euro dieses Jahr gesehen denke ich

Beitrag 27.10.2016, 06:23

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AuA
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@Kroesus: Worauf begründet?

Ich sehe gerade überhaupt keine "klaren Zeichen". Nicht mal ein Bauchgefühl...

smilie_08
AuA
Gold und Silber kehren gerade zu ihrem inneren Wert zurück.

Beitrag 27.10.2016, 16:01

Thomasio
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Gestern deutete sich schon an, die Belgier könnten CETA doch noch unterschreiben, heute ging die Nachricht durch die Medien, man sei sich einig und bereit zur Unterschrift, man muss nur noch die regionalen Parlamente in Belgien zustimmen lassen.
Präzise zeitlich damit übereinstimmend hat die Tendenz vom Goldpreis sich gestern umgekehrt und macht jetzt das genaue Gegenteil der letzten 3 Wochen, genau wie ich vorhergesagt habe.

In Euro gerechnet haben wir in den letzten 36 Stunden 12€/oz verloren, auch auf Wochensicht liegen wir mittlerweile 2€ unter dem Kurs vom Wochenende.
In US$ gerechnet liegt der Preis zur Zeit $2 über dem Kurs vom letzten Wochenende.

Bleibt abzuwarten, was die regionalen Parlamente in Belgien sagen, dann sehen wir weiter.
Vermutlich werden wir bis zur endgültigen Entscheidung die Gerüchteküche brodeln und den Goldpreis auf einem heftigen Zickzackkurs sehen.

Zu beachten ist allerdings noch, dass der Goldpreis auch in US$ schon seit 2 Wochen nicht mehr fällt, sondern ganz leicht steigt, vermutlich weil der Euro nicht weit unter $1,09 gefallen ist, weil CETA nun mal nur ein kleiner Teilaspekt der Weltfinanzen ist.
Eine Umkehrung der letzten 3 Wochen müsste also nicht ganz bis runter auf das Tief von vor 3 Wochen reichen, sondern leicht oberhalb enden, sprich auch KROESUS dürfte Recht behalten.

Beitrag 27.10.2016, 17:05

silbersammler2010
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Thomasio hat geschrieben: auch auf Wochensicht liegen wir mittlerweile 2€ unter dem Kurs vom Wochenende.
In US$ gerechnet liegt der Preis zur Zeit $2 über dem Kurs vom letzten Wochenende.
:shock:

Damit hätten wir auf Wochensicht eine Veränderung von 0,16%. Hoffentlich geht das nicht wochenlang so weiter.

Beitrag 27.10.2016, 17:19

Thomasio
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Das darfst du so nicht sehen.
Der Anstieg, weil alle geglaubt haben CETA ist tot ging ja noch bis vorgestern.
Vom 26.10. 02:00 bis 27.10. 00:00 Uhr, also in gerade mal 22 Stunden hat der Goldpreis um 17€ nachgegeben, das sind hochgerechnet fast 2% am Tag.
Allerdings ist die Entscheidung ja noch nicht endgültig und die Gerüchte, ob nun unterschrieben wird oder doch nicht kochen gerade richtig hoch.
Aktuell haben wir in den letzten 90 Minuten schon wieder 6€ gewonnen, das wären hochgerechnet sogar fast 10% pro Tag und liegt jetzt im Moment sogar schon wieder über dem Kurs vom letzten Wochenende.
In US$ immer das genaue Gegenteil in abgeschwächter Form, da ging es in den letzten 90 Minuten um $1 runter.
Da gehts drunter und drüber, aber offensichtlich werden alle diese Turbulenzen nicht vom eigentlichen Goldpreis beeinflusst, sondern fast ausschliesslich von der Relation zwischen US$ und Euro.
Ich bin gespannt wie es ausgeht.
Soweit ich mitbekommen habe, haben die regionalen Parlamente in Belgien bis morgen Zeit abzustimmen.

Beitrag 27.10.2016, 17:44

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KROESUS
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Warum der Goldpreis in Euro ab jetzt steigt?

Ist doch logisch, da strömen Millionen von Nichtstuern in die europäischen Sozialsysteme, die bekommen alle Euro leisten aber nichts dafür

Dadurch steht der grösser gewordenen Menge an € die gleiche Leistung der ExportIndustrie gegenüber

Also fällt der Aussenwert des € gegen $ der seine illegalen Einwanderer nicht bezahlt

Gold bleibt gegen $ ungefähr gleich

Also fällt € gegen Gold

Beitrag 27.10.2016, 18:53

Thomasio
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KROESUS hat geschrieben:Also fällt der Aussenwert des € gegen $ der seine illegalen Einwanderer nicht bezahlt
Oha!
Das ist jetzt das allererste Mal, dass ich fast dafür wäre wenn CETA kommt.
So unwahrscheinlich ist das ja nicht mal mehr und dann schaun mer mal in 3 Wochen, wie viel von DER Aussage noch stimmt.

Beitrag 27.10.2016, 20:06

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Indiana Jones
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Freihandelsabkommen

sind gut für den internationalen Warenverkehr, also auch gut für Geschäfte mit Rohstoffen wie z.B. Gold und Silber.

Warum die Empörung ?
Zuletzt geändert von Indiana Jones am 21.02.2018, 06:45, insgesamt 2-mal geändert.

Beitrag 27.10.2016, 20:17

Thomasio
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Wen meinst du mit empört?
"Gut für Geschäfte" heisst NICHT steigende Preise, sondern fallende Preise, denn steigende Preise sind schlecht fürs Geschäft..

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