Goldpreisprognosen II

Edelmetall-Themen, neue Bullion- und Sammlermünzen, historische Hintergründe, Fachwissen

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Beitrag 27.10.2016, 20:23

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Indiana Jones
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Thomasio hat geschrieben:Wen meinst du mit empört?..
Es wird doch oft gegen "Tip³&CETA" demonstriert.
Thomasio hat geschrieben:"Gut für Geschäfte" heisst NICHT steigende Preise, sondern fallende Preise, denn steigende Preise sind schlecht fürs Geschäft..
smilie_20

Das musst du uns normal Sterblichen bitte mal erklären!

Beitrag 28.10.2016, 10:00

silbersammler2010
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Thomasio hat geschrieben: Aktuell haben wir in den letzten 90 Minuten schon wieder 6€ gewonnen, das wären hochgerechnet sogar fast 10% pro Tag
Heute morgen haben wir zwischen 07:30 und 08:00 3,50 € verloren. Hochgerechnet 15% am Tag.

Mein letztes Angebot an die Unverbesserlichen:
Ich kaufe euch euren Mist zum hochgerechneten Stand auf den 31.10.2016, 24:00 Uhr ab. Angebot gilt bis 12:00 Uhr. Danach nur noch hochgerechnet bis 01.11.2016, 24:00 Uhr.
smilie_15
Und mal frei nach Draghi: Glaubt mir, die Menge spielt keine Rolle. smilie_23

Beitrag 28.10.2016, 10:05

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Indiana Jones
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Was meint Ihr, wie schnell die Goldpreisdrückerei beendet wäre, wenn man ein Gesetz erläßt, demgemäß man " Goldpreis Buchverluste " ganz einfach bei der Einkommenssteuer absetzen könnte?. smilie_20

Beitrag 28.10.2016, 10:31

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lifesgood
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Buchverluste kann man in der Regel nicht von der Steuer absetzen.

Auch im gewerblichen Bereich müssen in der Regel die Verluste realisiert werden, bevor sie eine steuerliche Auswirkung haben. Genauso müssen die Buchgewinne bei gewerblich gehaltenem Edelmetall nicht versteuert werden. Die Bewertung erfolgt zum Kaufpreis und die Buchgewinne bilden "stille Reserven".

Aber wenn man Buchverluste bei Gold von der Steuer absetzen könnte, müßte man im Gegenzug Buchgewinne bei Gold versteuern. Das Geld um meine Buchgewinne 2016 bei Gold zu versteuern hätte ich nicht flüssig ;) Und das Geld für die Versteuerung der Buchgewinne seit Kauf erst recht nicht ...

lifesgood

Beitrag 28.10.2016, 11:10

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Indiana Jones
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Für die Erfassung der Buchgewinne bzw. verluste bräuchte man zunächst ein zentrales Goldbuch. Bei den Immobilien gibt es ja das Grundbuch. Bei den Aktien, das Aktiendepot und beim Erspartem das Sparbuch womit sich prima Grundsteuern, Spekulationsgewinne und Negativzinsen abzweigen lassen.

Und da wir im "Goldpreis Prognose Faden" sind nun meine Frage:

Wie lange brauchen die Sparer bis sie bemerken, dass man ihnen die Hosen auszieht ?
Zuletzt geändert von Indiana Jones am 21.02.2018, 06:44, insgesamt 2-mal geändert.

Beitrag 28.10.2016, 13:16

Thomasio
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Indiana Jones hat geschrieben:Was meint Ihr, wie schnell die Goldpreisdrückerei beendet wäre, .....
Man kann nicht beenden, was es gar nicht gibt.
Mir ist nach wie vor ein Rätsel, warum die bewiesenen Manipulationen der Marktgrössen in der ...... (wie nenne ich das nu? Verschwörungstheorie ist ja ein Reizwort was wieder zu Off-Topic-Antworten führt) zu einer permanenten Drückung geworden ist.

Manipulation heisst, den Preis für einen kurzen Moment zu drücken, so dass man kaufen kann, dann zu pushen, so dass man mit Gewinn verkaufen kann und am Ende den Markt wieder sich selbst zu überlassen.
Sowas dauert bestenfalls ein paar Stunden, oft nur Minuten, oder sogar nur Sekunden, da macht der Manipulierer seinen Gewinn und fertig.

Eine permanente Drückung würde eine exponentiell wachsende Menge von Verkaufsangeboten erfordern, immer unter dem aktuellen Preis und die würde nach einer bestimmten Zeit den Manipulierer ruinieren, nämlich dann, wenn die Exponentialkurve in die Senkrechte geht und der Verkäufer das echte Gold nicht liefern kann.
Das ist nicht der Sinn einer Manipulation und alleine die Anzahl gehandelter Kontrakte zeigt, dass die nicht exponentiell wächst.

Da ist nichts gedrückt, zumindest nicht länger als ein paar Stunden und darum wird der Goldpreis auch in Zukunft ein Abbild der In-/Deflation sein, der von politischen Turbulenzen kurzzeitig verzerrt wird.

Beitrag 28.10.2016, 13:24

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Indiana Jones
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Die "exponentiell wachsende Menge von Verkaufsangeboten " findest Du in der folgenden Grafik:

http://www.goldreporter.de/wp-content/u ... 98x510.jpg

Beitrag 28.10.2016, 13:26

Thomasio
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Indiana Jones hat geschrieben:Die "exponentiell wachsende Menge von Verkaufsangeboten " findest Du in der folgenden Grafik:

http://www.goldreporter.de/wp-content/u ... 98x510.jpg
Aha!
Also Februar 2015 200.000 Kontrakte und Dezember 2015 fast 0 Kontrakte, das ist exponentielles Wachstum?
Exponentiell heisst IMMER wachsend, niemals fallend.

Beitrag 28.10.2016, 13:28

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Indiana Jones
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smilie_14
das Weihnachtsgeschäft der Papiergoldhändler war 2015 eben lau...

Beitrag 28.10.2016, 13:32

Thomasio
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Thomasio hat geschrieben:
Indiana Jones hat geschrieben:Die "exponentiell wachsende Menge von Verkaufsangeboten " findest Du in der folgenden Grafik:

http://www.goldreporter.de/wp-content/u ... 98x510.jpg
Aha!
Also Februar 2015 200.000 Kontrakte und Dezember 2015 fast 0 Kontrakte, das ist exponentielles Wachstum?
Exponentiell heisst IMMER wachsend, niemals fallend.
Selbst die Geldmenge in USA wächst nicht exponentiell, die ist nur leicht steigend.
https://www.contra-magazin.com/wp-conte ... 0-2014.jpg

Exponentiell ist das Wachstum eines Schneeballsystems ...... bis es zusammenbricht halt.

Beitrag 28.10.2016, 13:47

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Indiana Jones
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Thomasio hat geschrieben:...Selbst die Geldmenge in USA wächst nicht exponentiell, die ist nur leicht steigend.
https://www.contra-magazin.com/wp-conte ... 0-2014.jpg
Ist eine leicht veraltete Grafik zur Geldmente M 2 aus 2014. Aktuell ist es schon wieder etwas mehr: https://static.boerse.de/images/Infogra ... m2_usa.png

Die Geldmenge M2 ist übrigens niedriger als der Schuldenstand der USA, der sich bis zum Jahresende der 20 Billionen Dollargrenze nähert: http://www.haushaltssteuerung.de/schuld ... g-usa.html
Zuletzt geändert von Indiana Jones am 21.02.2018, 06:44, insgesamt 2-mal geändert.

Beitrag 28.10.2016, 13:53

Thomasio
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Ja, die Staatsschulden der Amis, das ist eine Exponentialkurve.
Ich habe nu die Statistik nicht präzise nachverfolgt, aber im Schnitt hat seit mehreren Jahrzehnten jeder neue Präsident (egal ob links oder rechts) die Staatsschulden verdoppelt.
Will heissen, egal ob Clinton oder Trump, am Ende ihrer/seiner Amtszeit haben die Amis 40 Billionen Staatsschulden.
Das macht offensichtlich, dass das auch bei Nullzinsen kollabieren muss, nämlich dann, wenn es in die Senkrechte geht.

Beitrag 28.10.2016, 14:28

Thomasio
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Ich mache dir sogar ein Beipsiel, wie eine Manipulation aussieht.
Das heisst nun nicht, dass genau DAS jetzt eine echte Manipulation sein muss, ich weiss nicht, wodurch das in diesem speziellen Fall ausgelöst wurde, aber das Bild kommt hin.

https://gold.bullionvault.de/Goldpreis-Chart.do

Schau dir den Goldpreis von heute an, zwischen 14:30 und 15:10

14:30 Leerverkäufe führen zu 4€ Preisverfall.
14:30 - 14:55 Weitere Drückung durch weitere Leerverkäufe.
14:55 - 15:00 Rückkauf der Leerverkäufe und zusätzlicher Kauf durch die Manipulierer.
15:00 Reaktion der Märkte auf die Käufe.
15:00 - 15:10 Zusätzliches pushen durch die Manipulierer.
15:10 Rückverkauf der Käufe von 14:55 durch die Manipulierer.

Ergebnis für die Manipulierer: Zuerst für 1160 verkauft und für 1155 zurück gekauft, knappe 0,5% Gewinn in 25 Minuten.
Dann für 1155 gekauft, für 1164 wieder verkauft, knappe 0,9% Gewinn in 15 Minuten.
Warte noch eine halbe Stunde oder so, dann lässt der Effekt vom pushen wieder nach und der Effekt auf den Goldpreis ist NULL.
Goldbestand bei den Manipulierern zwischen vorher und nachher unverändert.
Permanente Drückung Fehlanzeige.

Edit: Halbe Stunde war offensichtlich untertrieben.
Etwas über 2 Stunden hats gedauert, bis jetzt (um 17:20) der Preis wieder da ist, wo er vor 14:30 war.

Beitrag 28.10.2016, 22:31

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Indiana Jones
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Wochenausklang am Freitag, den 28.10.2016

Gold 1,5 % rauf, Dax runter!

Das nennt man in Finanzkreisen "relative Stärke".

Ich sage dazu, der seit dem Jahr 2000 einsetzende Trend setzt sich unbeirrt fort.

Das Top Asset des Jahrtausends!

Beitrag 29.10.2016, 00:06

Thomasio
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Hab ich was verpasst?
Nach meiner Info (von https://gold.bullionvault.de/Goldpreis-Chart.do) lag der Preis am letzten Wochenende bei 1163,34€/oz und liegt an diesem Wochenende bei 1161,22€/oz.
Nachdem ich mir gerade heute im anderen Thema einen schweren Rechenfehler geleistet habe bin ich mir nu nicht sicher wie man das rechnet, aber spontan hätte ich gesagt, da ging es auf Wochensicht knappe 0,2% abwärts.

Auf Monats- bzw. 4-Wochen-Sicht ging es vom Wochenende 1.-2.10. auf dieses Wochenende um 9,55€ abwärts, also auch so etwa 0,8% Verlust.

Auf Quartalssicht ging es im Vergleich zum 31.07. bis heute um knappe 50€ abwärts.

In US$ gerechnet, ging es diese Woche leicht aufwärts, aber auf Monats- oder Quartalssicht ging es da auch abwärts.

Bevor du einen Preis findest, von dem aus es aufwärts ging (abgesehen von den 2,5 Wochen Tal bis vor 2 Wochen) musst du schon in den Juni zurück und wenn du mit dem Preis in Euro von Anfang März vergleichst hast du da in knapp 8 Monaten nur knapp 1% Gewinn.

Seit Mitte Januar 2015 sind es sogar weniger als 0,5%, also so ca. 0,2% pro Jahr.
Es gibt heute trotz Nullzinsen noch (wenige aber doch) Tagesgeldkonten, die bringen mehr ein.

Davor musst du schon bis 2011 zurück, bevor du niedrigere Preise findest als heute.

Nur wer genau im Jahre 2014 oder in der zweiten Jahreshälfte 2015 gekauft hat, der hat einen brauchbaren Gewinn, von so etwa 10-15% pro Jahr.
Aber wer 2014 erwartet hat, dass der Preis steigt, der hat vermutlich auch 2012 geglaubt dass der Preis noch weiter steigt und wer zu beiden Zeiten jeweils einen Teil gekauft hat, der hat in der Summe bis heute ziemlich genau NULL Gewinn, denn ohne Glaskugel ist das nicht so einfach mit der Vorhersage.
Insbesondere dann nicht, wenn man im August oder September den Charttechnikern geglaubt hat, wo Viele einen Anstieg vorhergesagt haben.
Auch hier im Forum hat die Mehrheitsmeinung vom August bis heute noch knappe 4% Verlust.

Beitrag 29.10.2016, 06:37

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Indiana Jones
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„Nur wer die Vergangenheit kennt, hat eine Zukunft!“
Wilhelm von Humboldt

Goldkurs in US Dollar
dieses Jahrhundert

03.01.2000 Kurs: 288,50 Dollar
28.10.2016 Tagesschlusskurs : 1.284 Dollar
-------------------
Kursgewinn: 345 %

Goldkurs in Euro

03.01.2000 Kurs: 281 Euro
28.10.2016 Tagesschlusskurs : 1.168 Euro
Kursgewinn: 315 %

Der langfristige Trend ist deutlich.

Auch der mittelfristige Trend 3 Jahre:

28.10.2013 Kurs: 977 Euro
28.10.2016 Tagesschlusskurs : 1.168 Euro
-------------------
Kursgewinn: 19,5 %

Und auch der mittel bis kurzfristige Trend seit Anfang des Jahres 2016 (11 Monate):

28.10.2013 Kurs: 991 Euro
28.10.2016 Tagesschlusskurs : 1.168 Euro
-----------------------------------------------------------
Kursgewinn: 17,7 %

Quelle: http://www.finanzen.net/rohstoffe/goldp ... historisch

Beitrag 29.10.2016, 12:15

Thomasio
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Dass es auf GANZ lange Sicht aufwärts geht ist unbestritten.
Aber das ist eher für die Reichen interessant, also die, die so viel Geld haben, dass sie es sich leisten können 100K oder mehr für 20 Jahre oder so auf die Seite zu legen, weil sie es 20 Jahre lang nicht brauchen.

Alles Andere ist Cherry-Picking, wo man sich das passende Einstiegs- und Ausstiegsdatum im Nachhinein raussuchen muss um dann sagen zu können, hätte ich am Tag X gekauft und am Tag Y verkauft, dann hätte ich Gewinn gemacht, aber das kann man halt im Voraus nicht wissen.
Klar gibt es genug Leute, die 2014 gekauft haben und das nu laut sagen, weil sie sich über ihren Gewinn freuen, aber es gibt genauso viele Leute die 2012 gekauft und Verlust gemacht haben, nur beteiligen die sich nicht an einem Gold-Forum, wo die Mehrheitsmeinung von ewig steigenden Preisen ausgeht.

Das ändert nichts daran, dass es auch in Zukunft auf GANZ lange Sicht eher aufwärts gehen wird.
Ich selber habe ja auch Ende 2013 ein bisschen gekauft, in der Absicht es 20 Jahre zu behalten, allerdings in ganz deutlich viel zu kleinen Grössenordnungen um den Gewinn irgendwie als private Rentenvorsorge oder sowas nutzen zu können.

Aktuell bleibt aber die Tatsache, dass abgesehen von einem Zickzack Auf und Ab, wo man mit einem glücklingen Händchen zwischen den Bergen und Tälern Gewinne machen konnte, es seit Mitte 2011 keine Gewinne im Goldpreis gab und das sind nun fast 5,5 Jahre.
Das glückliche Händchen nennt man aber nun mal Spekulation und die geht genau so oft schief wie sie gut geht, weil eine solche Spekulation IMMER aus 2 Leuten besteht, einem der kauft und einem der verkauft, die in der Summe genau NULL Gewinn machen.

Wollte man, ausserhalb der möglichen Spekulation der letzten 3 Jahre, einen halbwegs passablen Gewinn von sagen wir mal 5% pro Jahr machen, hätte man schon vor Mitte 2010 anfangen müssen.

Beitrag 29.10.2016, 15:33

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Indiana Jones
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Thomasio hat geschrieben:Dass es auf GANZ lange Sicht aufwärts geht ist unbestritten.
Aber das ist eher für die Reichen interessant, also die, die so viel Geld haben, dass sie es sich leisten können 100K oder mehr für 20 Jahre oder so auf die Seite zu legen, weil sie es 20 Jahre lang nicht brauchen.Alles Andere ist Cherry-Picking, wo man sich das passende Einstiegs- und Ausstiegsdatum im Nachhinein raussuchen muss um dann sagen zu können, hätte ich am Tag X gekauft und am Tag Y verkauft, dann hätte ich Gewinn gemacht, aber das kann man halt im Voraus nicht wissen.
Was heißt da auf "GANZ lange Sicht" ?

Kurzfristig waren es dieses Jahr ca. 18 % Kursgewinn. Selbst wenn die Rally in den letzten Wochen eine kleine Verschnaufspause eingelegt hat heißt das noch lange nicht, dass wir Goldbugs dieses Jahr nur 10 % Buchgewinne einfahren werden. 10 % waren es im Duchschnitt die letzten Jahre in fast allen Währungen. Auf Zinsen fürs Sparbuch kann ich da gerne verzichten smilie_01

Beitrag 29.10.2016, 16:52

Thomasio
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Indiana Jones hat geschrieben:10 % waren es im Duchschnitt die letzten Jahre in fast allen Währungen.
Hast du dafür Belege, die NICHT auf Cherry-Picking der Tiefststände im Auf und Ab beruhen?

Versuchs mal mit ganz simplen geraden Zahlen von Zeitabständen und am Besten in Euro:

1 Monat rückwärts gesehen = 16€/oz Verlust
3 Monate rückwärts gesehen = 47€/oz Verlust
6 Monate rückwärts gesehen = 32€/oz Gewinn, oder auch umgerechnet so etwa 5% pro Jahr
1 Jahr rückwärts gesehen = 147€/oz Gewinn, also deutlich über 10% Gewinn
2 Jahre rückwärts gesehen = 245€/oz Gewinn, also auch über 10% Gewinn pro Jahr
3 Jahre rückwärts gesehen = 197€/oz Gewinn, also schon deutlich unter 10% Gewinn pro Jahr
4 Jahre rückwärts gesehen = 156€/oz Verlust
5 Jahre rückwärts gesehen = 84€/oz Verlust

Deine Aussage stimmt offensichtlich nur, wenn du genau den Zeitraum 1-2 Jahre rückwärts anschaust.
Also vor knapp 3 Jahren kaufen und vor einem knappen halben Jahr verkaufen, in allen anderen Fällen stimmt deine Aussage nicht.

Um auf langfristig beständige 10% pro Jahr zu kommen, musst du vor 2006 anfangen, also vor 11 Jahren und DAS nenne ich GANZ lange.
Schon ab März 2006 zum Preis von 513€/oz gerechnet, müsste bei 10% Gewinn pro Jahr der Preis heute bei 1330€ sein.

Beitrag 29.10.2016, 18:34

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lifesgood
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10 Jahre rückwärts gesehen = 690 € /oz Gewinn ;)

Wenn man noch weiter zurückgeht 2003/2004 konnte man die Unze deutlich unter 350 € kaufen ;)

lifesgood

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