Goldpreisprognosen II

Edelmetall-Themen, neue Bullion- und Sammlermünzen, historische Hintergründe, Fachwissen

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Beitrag 29.10.2016, 18:39

Thomasio
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Das bestreitet ja auch niemand, mache ich ja selber auch, also kaufen und 20 Jahre behalten.
Auf GANZ lange Sicht geht das prima.

Hier gings um die Behauptung
Indiana Jones hat geschrieben:10 % waren es im Duchschnitt die letzten Jahre in fast allen Währungen.

Beitrag 29.10.2016, 20:56

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Indiana Jones
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Wieviel hat der Goldkurs gegenüber den 10 wichtigsten Währungen während der letzten 10 Jahre zugelegt?

Einfache Frage, also erbitte ich wenn Dir möglich um eine konkrete Anwort...

werter Thomasio,,,

... 10 % ?
+/- 0 bis 20 % ... = ?

Gerede hilft da nicht weiter. Schließlich rechnen wir alle schon lange in der gleichen Währung, auch Du in Italien. Also erklär uns bitte, weshalb eine Thomasio in Italien mehr verdient als ein Tobias in Germoney - natürlich bei gleicher Leistung...
Zuletzt geändert von Indiana Jones am 21.02.2018, 06:43, insgesamt 2-mal geändert.

Beitrag 29.10.2016, 22:29

Thomasio
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Indiana Jones hat geschrieben:Wieviel hat der Goldkurs gegenüber den 10 wichtigsten Währungen während der letzten 10 Jahre zugelegt?
Einfache Frage, also erbitte ich wenn Dir möglich um eine konkrete Anwort...
OK, in welcher Währung hättest du es gerne?
Heute im Vergleich zu vor 10 Jahren, also im Oktober 2006?

http://www.goldseiten.de/kurse/Goldcharts-GBP.php
http://www.gold.de/kurse/goldpreis/entwicklung/2006/
http://www.finanzen.net/rohstoffe/goldp ... historisch
http://www.goldseiten.de/kurse/Goldcharts-CNY.php

Dazu den Zinseszinsrechner von hier, damit wir ausrechnen können, wie hoch die Steigerung ist.

http://www.zinsen-berechnen.de/zinsrechner.php

Goldpreis in Britischen Pfund vor 10 Jahren ca. 350 GBP (wenn ich die Grafik ohne präzises Fadenkreuz richtig sehe)
10 Jahre 10% drauf macht 907,81 GBP
Heute 1046,47 GBP, da kommst du über 10%, allerdings auch erst seit Juni, sprich seit Brexit.

Goldpreis in Euro vor 10 Jahren 464,43€
10 Jahre 10% drauf macht $1204,61€
Heute 1161,22€, offensichtlich weniger als 10%

Goldpreis in US$ vor 10 Jahren $585,78
10 Jahre 10% drauf macht $1519,36
Heute $1275,56, offensichtlich VIEL weniger als 10%

Goldpreis in Schweizer Franken vor 10 Jahren ca. 750 CHF
10 Jahre 10% drauf macht 1945,31 CHF
Heute 1268,40 CHF, offensichtlich DRASTISCH VIEL weniger als 10%

Goldpreis in Chinesischem Yuan (gibt es in der Grafik erst seit 2009, also) vor 7 Jahren ca. 6.250 CNY (wenn ich die Grafik ohne präzises Fadenkreuz richtig sehe)
7 Jahre 10% drauf macht 12.179,48 CNY
Heute 8.250 CNY, offensichtlich NOCH weniger als selbst in Schweizer Franken.

werter Indiana Jones,,,, präziser gehts wohl nicht.
Deine 10-20% kannst du dir abschminken.
Indiana Jones hat geschrieben:Also erklär uns bitte, weshalb eine Thomasio in Italien mehr verdient als ein Tobias in Germoney - natürlich bei gleicher Leistung...
Ein Thomasio verdient in Italien GAR NICHTS, weil ein Thomasio in Italien keine Arbeit hat und es Sozialhilfe nicht gibt.
Bei gleicher Leistung, also GAR KEINE "verdient" ein Tobias in Germoney 404€ plus Miete (sofern die Zahl in meinem Gedächtnis stimmt).

Ich vermute aber, du meinst gar nicht meinen speziellen Fall, denn ich bin ein Sonderfall einer aussterbenden Art, nämlich einer aus dem Mittelstand, der mit einem kleinen, bescheidenen Leben zufrieden ist und der begriffen hat, dass wenn einer der genug zum Leben hat trotzdem noch arbeitet, er einem der noch nicht genug zum Leben hat den Arbeitsplatz weg nimmt.
Ich habe zu Beginn meines Lebens (also seit ich 16 war) geschuftet wie ein Pferd, gespart und bis zu 80% meines Verdienstes zurückgelegt, so dass ich mich (bei weiterhin bescheidenem Lebensstil) mit 40 ohne Rentenanspruch (den habe auch ich erst ab 65 oder 67 oder was auch immer es bis dahin sein wird) zur Ruhe setzen konnte.
Falls du aufgepasst hast, muss ich jetzt den vorherigen Absatz korrigieren, denn in meinem speziellen Fall hätte ich überall auf der Welt exakt denselben Verdienst, nämlich NULL, weil kein Sozialamt der Welt bezahlt, wenn man auch ohne Arbeit selber genug Geld zum Leben hat.

Ich nehme an du meinst eher den Durchschnittslohn in Italien verglichen mit dem Durchschnittslohn in Deutschland und aus der Art der Fragestellung entnehme ich, du glaubst der Durchschnittslohn in Italien sei höher?

https://de.statista.com/statistik/daten ... in-der-eu/

Dummerweise ist aber der Durchschnittslohn in Italien nominal um 616€ und kaufkraftbereinigt (weil Italien 22% MwSt. hat) um 631€ niedriger als in Deutschland und eine Sozialhilfe für die "soziale Hängematte", in der die Italiener ja deiner Meinung nach alle liegen gibt es immer noch nicht.
Bevor du meckerst, dass die Zahlen von 2008 sind, ich fand die Seite übersichtlicher als diese hier von 2015
http://ec.europa.eu/eurostat/statistics ... B16-de.png
aber auch da ist es klar zu erkennen.

Sonst noch Fragen?
Kommt nu vielleicht, dass die Italiener ja auch viel weniger produktiv sind?
Tja, typischer Fall von denkste.
http://ec.europa.eu/eurostat/tgm/graph. ... e=tesem160
Produktivität pro Arbeitsstunde in Deutschland 106,6
Produktivität pro Arbeitsstunde in Italien 106,5
praktisch identisch.

In dem Zusammenhang ist immer besonders interessant, dass die Franzosen mit 114,3 deutlich produktiver sind als die Deutschen, weil das offensichtlich macht, dass SÄMTLICHE deutschen Argumente für die deutsche Lohnpolitik und sämtliche Forderungen, dass die Franzosen die Löhne senken müssen, völlig absurd sind.

Beitrag 30.10.2016, 09:01

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Yassier
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Vielleicht kann man das mit der Produktivität auch anders sehen.....
Produktivität pro Arbeitsstunde bezieht sich doch auf den Wert in €, der erzeugten Güter und Dienstleistungen. Was nun, wenn die Güter einfach zu teuer produziert werden?
Dass Frankreich nicht soviel exportiert wie Deutschland muss doch auch einen Grund haben.
Der Wert einer Dienstleistung steht auch im Verhältnis zum Lohn des Dienstleistenden!
Wenn der mehr verdient, kostet die Dienstleistung mehr und die Produktivität pro Arbeitsstunde steigt, oder? smilie_08
Zeit kann man nicht sparen, man kann sie sich nur nehmen!
Erfolgreich gehandelt: immer öfter

Beitrag 30.10.2016, 09:38

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Indiana Jones
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Hoffe mal, dass das Beben in Italien nicht allzu viel Schaden angerichtet hat.


[img]http://up.picr.de/27275006aj.jpg[/img]
Zuletzt geändert von Indiana Jones am 21.02.2018, 06:44, insgesamt 2-mal geändert.

Beitrag 30.10.2016, 11:21

san agustin
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Thomasio hat geschrieben:.........................




Ein Thomasio verdient in Italien GAR NICHTS, weil ein Thomasio in Italien keine Arbeit hat und es Sozialhilfe nicht gibt.

.............

Ich vermute aber, du meinst gar nicht meinen speziellen Fall, denn ich bin ein Sonderfall einer aussterbenden Art, nämlich einer aus dem Mittelstand, der mit einem kleinen, bescheidenen Leben zufrieden ist und der begriffen hat, dass wenn einer der genug zum Leben hat trotzdem noch arbeitet, er einem der noch nicht genug zum Leben hat den Arbeitsplatz weg nimmt.
Ich habe zu Beginn meines Lebens (also seit ich 16 war) geschuftet wie ein Pferd, gespart und bis zu 80% meines Verdienstes zurückgelegt, so dass ich mich (bei weiterhin bescheidenem Lebensstil) mit 40 ohne Rentenanspruch (den habe auch ich erst ab 65 oder 67 oder was auch immer es bis dahin sein wird) zur Ruhe setzen konnte.

.....................
so kann man(n) es sich natürlich auch hindrehen

dann stellt sich die frage: warum lebt herr thomasio in italien und nicht in deutschland ?

bleibt natürlich deine privatangelegenheit, aber wenn du schon mit deiner PERSON
hier im forum haussieren gehst, musst du es dir gefallen lassen, das die leute hier fragen stellen

klar: in italien gibt es keine sozialhilfe, aber dann interessiert auch nicht dem staat wie du dein
leben in italien finanzierst

das sieht in deutschland schon ganz anders aus, hier will das FA dann schon wissen wie
du dein leben finanzierst

vielleicht liegt dein lebensmittelpunkt ja auch nicht nur alleine in italien, weil es dort
dolce vita gibt, sondern weil du dich dem system in germany entziehen kannst
und keine steuern zahlen willst

wie kann man sich deine krankenbesuche beim italienischen arzt vorstellen ?

hinzu kommt, wenn du bereits ab 40 keine beiträge mehr in die deutsche rentkassen eingezahlt
hast, du mit 65 oder 67 oder was weis gott auch wann
in rente gehst, es wohl nicht für ein üppiges abendessen reichen wird

aber das wirst du uns natürlich hier gleich mit rechenbeispielen, graphiken und statistiken
um die ohren hauen

stimmts ?
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Beitrag 30.10.2016, 15:32

Thomasio
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Yassier hat geschrieben:Wenn der mehr verdient, kostet die Dienstleistung mehr und die Produktivität pro Arbeitsstunde steigt, oder?
Richtig, aber da sägst du mit deiner eigenen Argumentation deiner eigenen Idee den Ast ab.
Die Deutschen verdienen mehr als die Italiener, ergo ist die deutsche Produktivität überbewertet.
Preisbereinigt ist nach deinem Argument Deutschland sogar deutlich WENIGER produktiv als Italien.
Indiana Jones hat geschrieben:Hoffe mal, dass das Beben in Italien nicht allzu viel Schaden angerichtet hat.
Doch, da ist einiges kaputt, aber das ist eine andere Geschichte.
Da unten in Mittel- und Süditalien ist die Armut der Leute und die Korruption so gross, dass kaum mal ein Haus den Vorschriften entsprechend gebaut wird.
Italien ist nun mal Erdbebengebiet und die Gesetze, dass Häuser erdbebensicher gebaut werden müssen, gibt es schon lange, aber wenn sich das keiner leisten kann .......
san agustin hat geschrieben:das sieht in deutschland schon ganz anders aus, hier will das FA dann schon wissen wie du dein leben finanzierst
Nein, will es nicht wissen.
Es gibt auch in Deutschland seit 1997 keine Vermögenssteuer mehr und selbst vor 1997 war ich nie auch nur in der Nähe der Freibeträge bis zu denen man auch damals keine Vermögenssteuer bezahlt hätte.
Ich muss keine Steuererklärung abgeben, weil ich NULL Einkommen habe und mit allem was ich besitze WEIT unter allen Freibeträgen bleibe.
Mir persönlich kann es völlig egal sein wo ich lebe, Deutschland, Italien, Frankreich, GB, ich bezahle niemals irgendwo irgendwas und das völlig legal.
Ich lebe von der Substanz meiner Ersparnisse, die habe ich mit ehrlicher Arbeit sauer verdient und das ist in keinem Land dieser Welt steuerpflichtig.
Andere Leute arbeiten 38 Stunden pro Woche und gehen nach 40+ Arbeitsjahren in Rente.
Ich habe über 20 Jahre lang bis zu 98 Stunden pro Woche (7 Tage a 14 Stunden) gearbeitet und hatte mit 40 mehr verdient als andere Leute in 40+ Jahren, da ist im Prinzip kein Unterschied, ausser dass ich mein Auto (und andere Dinge) bar bezahlen kann und statt Zinsen auf den Autokredit ca. 15% Barzahler-Rabatt bekomme.
Ich lebe in Italien, weil ich mit einer Italienerin verheiratet bin und meine Frau hier damals noch Familienbande (Vater und Mutter beide Pflegefälle) hatte, wegen denen sie hier nicht weg konnte.
Heute wärs egal wo wir leben, weil ihre Eltern mittlerweile verstorben sind, aber nu sind wir schon mal hier, noch n Umzug wäre n Haufen Arbeit, also bleiben wir hier.

Im Prinzip ist mein Verhalten genau das, was ich selber bemängele, was die meisten Anderen aber nicht einsehen wollen.
Ich habe sozusagen ein System ausgenutzt, was ihr befürwortet, obwohl ich einer der Wenigen bin die sehen, wie unsinnig das ist.
Wenn ich 98 Stunden pro Woche arbeite, dann habe ich nicht nur Arbeit, ich nehme darüber hinaus 2 Anderen den Arbeitsplatz weg.
Diese Arbeitslosen gehen dann zu Lasten der Allgemeinheit.
Wenn ich mich nach gut 20 Jahren da ausklinken kann, weil ich mein Schäfchen im Trockenen habe, dann bezahle ich halt nicht mehr für die Arbeitslosen.
Ganz drastisch viel besser würden die Dinge laufen, wenn man per Gesetz die maximal mögliche Arbeitszeit pro Nase so weit reduzieren würde, dass die Arbeitslosen auch ihren Teil von der verfügbaren Arbeit abbekommen.
Dann arbeiten ALLE weniger, verdienen natürlich auch weniger, aber dank der wegfallenden Abgaben für Arbeitslose und HartzIV hätten trotzdem alle zumindest genauso viel Geld in der Tasche.
san agustin hat geschrieben:wie kann man sich deine krankenbesuche beim italienischen arzt vorstellen ?
Hatte ich weiter oben schon mal erklärt.
Ich bezahle selber, aus der eigenen Tasche und setze das nicht mal von irgendwelchen Steuern ab, weil ich keine Steuern bezahle, fertig.
Es gibt zwar eine staatlich finanzierte Gesundheitsfürsorge für alle, also auch für Leute ohne Einkommen, sprich auch für Arbeitslose und auch für Leute wie mich, aber die hat für absolut alle Dienste biblische Wartezeiten (1x Röntgen = 4 Monate Wartezeit), darum bezahlen in Italien fast alle die es sich leisten können alle Arztbesuche selber.
Reine 2-Klassen-Medizin, aber ich habe das System nicht gemacht, ich lebe nur damit und mache das Beste draus.
san agustin hat geschrieben:... wann in rente gehst, es wohl nicht für ein üppiges abendessen reichen wird
Stimmt, da kommen dann weniger als 1000€ im Monat raus, aber was soll ich mit mehr?
Ich habe ja jetzt schon mehr als ich brauche.
Das Geheimnis (wenn man es denn Geheimnis nennen will) ist schlicht, ich lebe bescheiden und gebe wenig aus, ich habe ein eigenes Haus ohne Schulden drauf, das Auto ist bezahlt, die Solaranlage spart die Hälfte der Stromrechnung und soooooo teuer ist ein bescheidenes Leben nun mal nicht.

Aber nu mal genug von meinen finanziellen Verhältnissen, auch wenn mir klar ist, dass ihr da neugierig seid.
Zurück zum Thema: Immer noch Goldpreisprognosen:

Heute wird CETA unterschrieben.
Wie ich schon weiter oben vermutet habe, haben die Belgier eine Extrawurst bekommen, nämlich, dass sie aus dem Vertrag aussteigen können, wenn sich die Bedingungen im Vertrag als nachteilig für deren heimische Wirtschaft rausstellen sollten.
Dass sie es unterschreiben werden ist seit Mittwoch klar.
Seitdem hat der Goldpreis in Euro so etwa 1% verloren, nicht weil der Goldpreis gefallen wäre, sondern weil der Euro zum US$ etwa 1% an Wechselkurs zurück gewonnen hat.
Es ist also nicht schwer vorherzusagen, dass in der nächsten Woche der Goldpreis in US$ weiterhin stabil bleiben, in Euro aber weiter fallen wird, weil der Euro wieder zurück in Richtung der $1,125 aufwärts wandern wird, die er vor der CETA-Diskussion hatte.
Wie weit zurück es da geht ist eine Frage die ich nicht mal schätzen möchte, ich sage mal ganz grob, es wird nicht so weit zurück gehen, wie es vorher hin ging, weil derweil auch andere Dinge in der Welt geschehen, die auch Einfluss auf die Märkte haben.
So hat z.B. das FBI vorgestern die Ermittlungen gegen Clinton wieder aufgenommen und das sogar öffentlich verkündet, woraufhin Trump (der bis vorgestern in allen Umfragen weit hinten lag) in den Umfragen massiv aufgeholt hat.
Da bereiten sich die Märkte darauf vor, dass am Ende doch noch Trump gewinnen könnte.
Wie sich das auf den Goldpreis auswirkt will ich auch nicht vorhersagen, aber zu nervösen Ausschlägen nach oben und unten wird es ziemlich sicher führen.

Beitrag 30.10.2016, 17:27

san agustin
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Thomasio hat geschrieben:
..................

Aber nu mal genug von meinen finanziellen Verhältnissen, auch wenn mir klar ist, dass ihr da neugierig seid.
Zurück zum Thema: Immer noch Goldpreisprognosen:

........................

ist das so ? sind wir neugierig ?
ich denke nicht, eher das etwas an deiner geschichte nicht stimmen kann - aber es soll nicht systemrelevant sein und auch nicht weiter diskussionswürdig

CETA ist schon längst in den märkten eingepflegt
eher bewegt nächste woche der verlauf des ölpreises, nachdem es wohl nicht
danach aussieht, das sich die mitglieder auf eine reduzierung der fördermengen
einigen können - das wird den goldpreis sicherlich beeinflussen
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Beitrag 30.10.2016, 17:36

Thomasio
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san agustin hat geschrieben:ist das so ? sind wir neugierig ?
ich denke nicht, eher das etwas an deiner geschichte nicht stimmen kann
Na, du warst doch der, der hier die meisten Fragen gestellt hat, ich habe die beantwortet.
Wie nennst du das? Ich nenne das Neugier.
Ob du das dann glaubst oder nicht, ist allerdings tatsächlich nicht relevant.
san agustin hat geschrieben:eher bewegt nächste woche der verlauf des ölpreises, nachdem es wohl nicht
danach aussieht, das sich die mitglieder auf eine reduzierung der fördermengen
einigen können - das wird den goldpreis sicherlich beeinflussen
Der Ölpreis hat sich seit Februar so etwa verdoppelt.
Gleichzeitig ist der Goldpreis seit Anfang März (mit einigem Auf und Ab durch Brexit und so Zeug) nahezu unverändert.
Am 2.3.2016 war der Goldpreis bei 1.151€, heute ist er bei 1.161€.
Wie angesichts DIESER Daten der Ölpreis den Goldpreis beeinflussen soll, musst du mir erklären.

Früher mal hatte der Ölpreis Einfluss auf den Goldpreis, weil die Amis das Meiste von ihrem gigantischen Ölbedarf importiert haben, mit US$ bezahlt, also den US$ geschwächt haben und dadurch den Goldpreis raufgetrieben haben.
Seit die Amis das Fracking entdeckt haben produzieren die Amis selber mehr Öl als sie verbrauchen, darum hat der Ölpreis keinen Einfluss mehr auf den Goldpreis.

Gleichzeitig ist das amerikanische Fracking auch der Grund für den niedrigen Ölpreis, denn da ist auf dem Weltmarkt die Nachfrage der Amerikaner weggefallen.
Da können die Saudis Fördermenge reduzieren so viel sie wollen, bei NULL Nachfrage aus USA führt auch NULL Förderung in Saudi Arabien nicht zu grossartig steigenden Preisen.
Das Bisschen was die Europäer im Vergleich zu den Amis verbrauchen ist auf dem Weltmarkt nur Kleingeld.
Vielleicht kommen wir nochmal auf $70 pro Barrel, aber den Goldpreis interessiert das immer noch nicht.

Beitrag 30.10.2016, 17:59

san agustin
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Thomasio hat geschrieben:
san agustin hat geschrieben:ist das so ? sind wir neugierig ?
ich denke nicht, eher das etwas an deiner geschichte nicht stimmen kann
Na, du warst doch der, der hier die meisten Fragen gestellt hat, ich habe die beantwortet.
Wie nennst du das? Ich nenne das Neugier.
Ob du das dann glaubst oder nicht, ist allerdings tatsächlich nicht relevant.
san agustin hat geschrieben:eher bewegt nächste woche der verlauf des ölpreises, nachdem es wohl nicht
danach aussieht, das sich die mitglieder auf eine reduzierung der fördermengen
einigen können - das wird den goldpreis sicherlich beeinflussen
Der Ölpreis hat sich seit Februar so etwa verdoppelt.
Gleichzeitig ist der Goldpreis seit Anfang März (mit einigem Auf und Ab durch Brexit und so Zeug) nahezu unverändert.
Am 2.3.2016 war der Goldpreis bei 1.151€, heute ist er bei 1.161€.
Wie angesichts DIESER Daten der Ölpreis den Goldpreis beeinflussen soll, musst du mir erklären.

Früher mal hatte der Ölpreis Einfluss auf den Goldpreis, weil die Amis das Meiste von ihrem gigantischen Ölbedarf importiert haben, mit US$ bezahlt, also den US$ geschwächt haben und dadurch den Goldpreis raufgetrieben haben.
Seit die Amis das Fracking entdeckt haben produzieren die Amis selber mehr Öl als sie verbrauchen, darum hat der Ölpreis keinen Einfluss mehr auf den Goldpreis.
du hast doch schon antworten dem forum präsentiert, bevor jemand fragen gestellt hat
mein beitrag hat dann das ganze nur ,,abgerundet,, - nicht mehr und nicht weniger
es soll stets dein geheimniss bleiben, wie jemand 80 % seines einkommens sparen konnte,
ein demütiges leben führt, mit 40 darauf verzichten kann zu arbeiten und nicht sozialpflichtig durch die weltgeschichte zu spazieren.
nebenbei wurde von den restlichen 20% z.b.ein haus abbezahlt und hier im forum trittst
du ala helmut schmidt auf: ich erkläre euch die welt
bei allem nötigen respekt, aber für mich kommt das alles sehr suspect vor
und nein: ist kein neid posting - davon bin ich weit entfernt, ganz sicher
hiermit soll es auch in dieser hinsicht gewesen sein !

und was das fracking betrifft: wo hast du diese info her ?
meine infos geben etwas anderes her, nämlich das das fracking bei diesen ölpreisen sich
schon lange nicht mehr für die usa rendiert
der zu betreibende (kosten)aufwand steht in keiner relation mit dem nutzen
mehrmals hier schon gehandelt / bekannt auch mit selben avatar auf SILBER.DE

Beitrag 30.10.2016, 18:17

san agustin
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@ Thomasio

du hast dein heutiges posting von 15:32 nun dahingehend verändert,
das du ergänzend erwähnst: ,,mehr als 20 jahre eine 98std. woche (7 tage),,
aber im gleichen atemzug vorher noch erwähnt hast, das du nie steuern bezahlt
hast, weil du stets unter die freigrenze gefallen bist
das ist echt ne leistung - ich bin hier raus, schade um meine zeit
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Beitrag 30.10.2016, 18:22

Thomasio
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san agustin hat geschrieben:..., nämlich das das fracking bei diesen ölpreisen sich
schon lange nicht mehr für die usa rendiert
der zu betreibende (kosten)aufwand steht in keiner relation mit dem nutzen
Das ist absolut richtig.
Tatsächlich haben die Saudis bis Februar versucht das amerikanische Fracking zu ruinieren, indem sie so viel Öl auf den Markt gepumpt haben, dass der Preis ins Bodenlose gefallen ist, weil sie sich erhofft haben, dass die Amis das Fracking dann wieder aufgeben müssen, die Saudis wieder die Vormachtstellung auf dem Weltmarkt haben und den Preis wieder raufsetzen können.
Richard Wolff hat es mal (in englisch) auf YT erklärt, das ist nichts weiter als ein Konkurrenzkampf um die Einkommensquelle der Saudis.

Dummerweise haben aber die Amis den längeren Atem gehabt, sprich sie haben die Produktion unter Verlust länger aufrecht gehalten als die Saudis von den kleineren Preisen leben konnten.
Die Saudis haben nämlich eine extrem religiöse Diktatur, die ihr Regime nur so lange an der Macht halten kann, wie der Staat aus den Einnahmen vom Öl fast alles bezahlt.
Als die Saudis den Preis so in den Keller gedrückt haben, ist ihnen der eigene Staatshaushalt derartig ins Defizit gerutscht, dass sie in 5-10 Jahren Pleite gewesen wären.
Darum mussten die Saudis die Ölschwemme aufgeben und den Preis wieder steigen lassen, was ja auch seit Februar passiert ist.

Deswegen werden nu trotzdem einige amerikanische Fracking-Firmen Pleite machen, weil auch bei $50 pro Barrel das Fracking noch zu teuer ist, aber da wird dank der mittlerweile wieder steigenden Preise genug Fracking übrig bleiben, dass die Relation zwischen Ölpreis und Goldpreis nicht wieder auftritt, weil die Amis dauerhaft unabhängig von den Saudis bleiben werden.

Beitrag 30.10.2016, 18:24

Thomasio
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san agustin hat geschrieben:.... das du nie steuern bezahlt hast, ....
Wann soll ich das gesagt haben?
Ich habe während meiner Arbeit Steuern bezahlt wie jeder Andere auch, erst seit ich nicht mehr arbeite zahle ich auch keine Steuern mehr.

VERMÖGENSsteuer habe ich noch nie bezahlt, weil ich mit meinem Vermögen nie an die Freibeträge kam.

Beitrag 30.10.2016, 18:33

silbersammler2010
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smilie_04 smilie_04

Admiiiiiin! Wann greift in diese Vertrollung mal jemand ein?

Warum wird auf diese Beiträge noch geantwortet?

Don't feed the troll!!!

Hier wird gerade das Forum torpediert.

Beitrag 30.10.2016, 18:38

Thomasio
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Genau, sag mal einer den Trollen, sie sollen aufhören OT-Fragen zu stellen, dann muss ich auch nicht antworten.
Ich bemühe mich ja schon immer wieder zum Thema zurück zu kommen, aber alle Fragen die dann zurück kommen gehen immer wieder OT.

Mein Vorschlag, immer wenn solche Fragen kommen, schreibe ich nur noch "OT-Frage, kann ich nur via PM beantworten", einverstanden?

Beitrag 30.10.2016, 18:49

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Indiana Jones
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Also um zum Thema zurückzufinden mal folgende Überlegung auf den Punkt gebracht:


Nach meinen Schätzungen ist der Goldbesitz in etwa wie folgt aufgeteilt:

Private Eliten: 46 % des berühmt berüchtigten Goldwürfels
Zentralbanken: 28 % des berühmt berüchtigten Goldwürfels
Jährliche Goldförderung u. Industriebesitz: 3 % des berühmt berüchtigten Goldwürfels
Indiana Jones, Thomasio und sonstige Kleinanleger: 23 %

Wer bestimmt den Goldpreis?

Thomasio oder die Eliten?
Zuletzt geändert von Indiana Jones am 30.10.2016, 18:53, insgesamt 3-mal geändert.

Beitrag 30.10.2016, 18:49

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wasp
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Ich glaube, so einige hier im Forum leiden an Geltungsdrang. Um sich die Zeit zu vertreiben, könnte stimmen wenn man angeblich nicht arbeitet.
Es könnte auch sein, dass die Wichtigkeit hier im Forum gesteigert werden soll, um als Prophet da zu stehen.
Alles zusammen wird dann langsam so absurd, so dass einige zwischen den Zeilen lesen, das im Grunde nur den Pharisäertum genüge getan wird.
So kann man sich die Zeit auch vertreiben. wenn man nichts zu tun hat oder Lohnenswertes zu tun gedenkt. smilie_39

Beitrag 30.10.2016, 19:39

Thomasio
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Wohnort: Italien
wasp hat geschrieben: .....
OT, nicht mal ne Frage.

Indiana Jones hat geschrieben:Wer bestimmt den Goldpreis?
Alle zusammen vielleicht?
Wenn die Eliten mehr Gold kaufen wollten und gleichzeitig Zentralbanken und Kleinanleger verkaufen wollten, dann würde der Preis fallen.
Wäre es umgekehrt würde der Preis steigen.
Jeweils aber nur minimal, weil da (nach deinen Zahlen, überprüft habe ich die nicht) nur 5% Differenz ist.

Erst wenn noch eine Zweite der von dir genannten Gruppen dasselbe macht wie die Eliten, dann bewegt sich der Preis in grösseren Schritten und wenn alle 3 Gruppen dasselbe machen bewegt sich der Preis massiv.

Solange alle 3 Gruppen unentschlossen sind, so wie das derzeit der Fall ist ....
Solange die Elite alle paar Tage von Aktien zu Gold und wieder zurück wechselt .....
Solange die westlichen Zentralbanken verkaufen während die asiatischen Zentralbanken kaufen ....
Solange die Kleinanleger angesichts schwindender Kaufkraft nicht das Geld haben viel Gold zu kaufen .....

...... wird der Goldpreis zwar kurzfristig auch mal heftig schwanken, aber langfristig nichts weiter als ein Inflationsausgleich bleiben, aber Inflation ist dann ja schon wieder OT.

Beitrag 30.10.2016, 19:53

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lifesgood
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Thomasio hat geschrieben:Genau, sag mal einer den Trollen, sie sollen aufhören OT-Fragen zu stellen, dann muss ich auch nicht antworten.
Ich bemühe mich ja schon immer wieder zum Thema zurück zu kommen, aber alle Fragen die dann zurück kommen gehen immer wieder OT.

Mein Vorschlag, immer wenn solche Fragen kommen, schreibe ich nur noch "OT-Frage, kann ich nur via PM beantworten", einverstanden?
smilie_20 smilie_11 smilie_37

Beitrag 30.10.2016, 23:39

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Indiana Jones
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Thomasio hat geschrieben:
Indiana Jones hat geschrieben: Wer bestimmt den Goldpreis?
Alle zusammen vielleicht?
Nö, stets die Mehrheit ...

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